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<title>ProtCast Pfalz: Zu: Werner Schleifenbaum</title>
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   <title>ProtCast Pfalz</title>
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<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 15:24:38 +0100</pubDate>
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    <pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Du Dummkopf!</title>
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    <category>Andachten</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. M&#228;rz 2010.

	Also wirklich, Du bist so ein Dummkopf, Du kriegst ja wirklich nichts auf die Reihe.  Manch einer hat diesen Satz in seinem Leben wohl </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. M&#228;rz 2010.

	Also wirklich, Du bist so ein Dummkopf, Du kriegst ja wirklich nichts auf die Reihe.  Manch einer hat diesen Satz in seinem Leben wohl schon einmal geh&#246;rt. Irgendwas hat nicht so geklappt, wie andere sich das gedacht haben und schnell ging das Geschimpfe dann los.

	Interessant ist: wer immer wieder h&#246;rt, dass er nichts auf die Reihe kriegt, dem wird genau das auch immer h&#228;ufiger passieren. 

	Woran das liegt? Als Mensch bin ich manipulierbar. Je h&#228;ufiger ich eine bestimmte Aussage &#252;ber mich h&#246;re &#8211; desto st&#228;rker pr&#228;gt sie sich bei mir ein. Dann spielt es keine Rolle mehr, ob die Aussage wahr ist oder falsch. Wenn ich sie oft genug h&#246;re &#8211; glaube ich vermutlich irgendwann, dass sie stimmt. 

	Was kann man dagegen tun? So schwer es auch f&#228;llt: Wenn ich merke, dass mir jemand irgendwas einreden will, muss ich mich wehren und widersprechen. Das bin ich mir selbst schuldig. 

	Wer wei&#223; denn schon, wer und wie ich in Wirklichkeit bin? 
Wer kennt mich und alle meine Gedanken. Wer hat mich im K&#246;rper meiner Mutter geformt. Wer sieht alle meine Wege?

	Ich glaube, dass nur Gott das tut. Er ist der Einzige, der mich wirklich kennt. Und der deswegen zu mir sagt: Egal, was andere Dir einzureden versuchen &#8211; Du bist kein Dummkopf und Du kannst alles auf die Reihe kriegen!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/schleifenbaum_werner.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. M&amp;#228;rz 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Also wirklich, Du bist so ein Dummkopf, Du kriegst ja wirklich nichts auf die Reihe.  Manch einer hat diesen Satz in seinem Leben wohl schon einmal geh&amp;#246;rt. Irgendwas hat nicht so geklappt, wie andere sich das gedacht haben und schnell ging das Geschimpfe dann los.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Interessant ist: wer immer wieder h&amp;#246;rt, dass er nichts auf die Reihe kriegt, dem wird genau das auch immer h&amp;#228;ufiger passieren. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Woran das liegt? Als Mensch bin ich manipulierbar. Je h&amp;#228;ufiger ich eine bestimmte Aussage &amp;#252;ber mich h&amp;#246;re &amp;#8211; desto st&amp;#228;rker pr&amp;#228;gt sie sich bei mir ein. Dann spielt es keine Rolle mehr, ob die Aussage wahr ist oder falsch. Wenn ich sie oft genug h&amp;#246;re &amp;#8211; glaube ich vermutlich irgendwann, dass sie stimmt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was kann man dagegen tun? So schwer es auch f&amp;#228;llt: Wenn ich merke, dass mir jemand irgendwas einreden will, muss ich mich wehren und widersprechen. Das bin ich mir selbst schuldig. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer wei&amp;#223; denn schon, wer und wie ich in Wirklichkeit bin? &lt;br /&gt;
Wer kennt mich und alle meine Gedanken. Wer hat mich im K&amp;#246;rper meiner Mutter geformt. Wer sieht alle meine Wege?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich glaube, dass nur Gott das tut. Er ist der Einzige, der mich wirklich kennt. Und der deswegen zu mir sagt: Egal, was andere Dir einzureden versuchen &amp;#8211; Du bist kein Dummkopf und Du kannst alles auf die Reihe kriegen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-11-52523.mp3"&gt;File Download (1:26 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Nein!</title>
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    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 10. M&#228;rz 2010.

	Nein!!! So stand es an f&#252;nf Pl&#228;tzen in meinem B&#252;ro. Ein Zettel mit dem Wort nein lag auf meinem Schreibtisch, einer klebte </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 10. M&#228;rz 2010.

	Nein!!! So stand es an f&#252;nf Pl&#228;tzen in meinem B&#252;ro. Ein Zettel mit dem Wort nein lag auf meinem Schreibtisch, einer klebte an meinem Telefon, einer an der Wand, einer war in meinem Terminkalender und einer sogar in meiner Bibel.

	Warum? Das war mein Training. Tag f&#252;r Tag hab ich daran gearbeitet, meinen angeborenen Sprachfehler loszuwerden. Ich konnte nicht nein sagen. 

	K&#246;nnen sie bei uns einen Vortrag halten? &#8211; Ja, nat&#252;rlich, das mache ich. Kannst du nachher zu uns kommen? Wir haben ein Eheproblem. &#8211; Klar, ich komme. Der Termin n&#228;chste Woche ist so wichtig, da m&#252;ssen sie auf ihren freien Tag verzichten. &#8211; Na gut, ich bin dabei.

	So ging das jahrelang. Bei vielen Anfragen habe ich einfach zugesagt. Ich wollte ja schlie&#223;lich meinem N&#228;chsten helfen.
Tats&#228;chlich: Ein schnelles ja sieht aus wie N&#228;chstenliebe, aber es kann auch einfach die Angst vor einem Konflikt sein.

	Gegen meinen Sprachfehler hat mir ein Satz von Jesus geholfen: Euer ja sei ein ja. Und euer nein sei ein nein.
Daraus habe ich gelernt: Ein Christ soll nicht einfach immer nur ja sagen.  Auch Jesus hat das nicht getan. Er hatte die Freiheit, auch nein zu sagen.

	Deshalb habe ich angefangen, genau das zu trainieren und manche Anfragen zu verneinen. Es hat geholfen. Heute brauche ich keine Zettel mehr, sondern ich sage einfach von mir aus &#246;fter mal: Nein!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/schleifenbaum_werner.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 10. M&amp;#228;rz 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nein!!! So stand es an f&amp;#252;nf Pl&amp;#228;tzen in meinem B&amp;#252;ro. Ein Zettel mit dem Wort nein lag auf meinem Schreibtisch, einer klebte an meinem Telefon, einer an der Wand, einer war in meinem Terminkalender und einer sogar in meiner Bibel.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Warum? Das war mein Training. Tag f&amp;#252;r Tag hab ich daran gearbeitet, meinen angeborenen Sprachfehler loszuwerden. Ich konnte nicht nein sagen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;K&amp;#246;nnen sie bei uns einen Vortrag halten? &amp;#8211; Ja, nat&amp;#252;rlich, das mache ich. Kannst du nachher zu uns kommen? Wir haben ein Eheproblem. &amp;#8211; Klar, ich komme. Der Termin n&amp;#228;chste Woche ist so wichtig, da m&amp;#252;ssen sie auf ihren freien Tag verzichten. &amp;#8211; Na gut, ich bin dabei.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So ging das jahrelang. Bei vielen Anfragen habe ich einfach zugesagt. Ich wollte ja schlie&amp;#223;lich meinem N&amp;#228;chsten helfen.&lt;br /&gt;
Tats&amp;#228;chlich: Ein schnelles ja sieht aus wie N&amp;#228;chstenliebe, aber es kann auch einfach die Angst vor einem Konflikt sein.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gegen meinen Sprachfehler hat mir ein Satz von Jesus geholfen: Euer ja sei ein ja. Und euer nein sei ein nein.&lt;br /&gt;
Daraus habe ich gelernt: Ein Christ soll nicht einfach immer nur ja sagen.  Auch Jesus hat das nicht getan. Er hatte die Freiheit, auch nein zu sagen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb habe ich angefangen, genau das zu trainieren und manche Anfragen zu verneinen. Es hat geholfen. Heute brauche ich keine Zettel mehr, sondern ich sage einfach von mir aus &amp;#246;fter mal: Nein!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-10-52247.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Hoffnung haben.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 08. M&#228;rz 2010.

	Ich bekomme eh keine Gehaltserh&#246;hung.  Oder: Ich kriege doch nie den richtigen Partner. Vielen Menschen schwirren solche negativen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 08. M&#228;rz 2010.

	Ich bekomme eh keine Gehaltserh&#246;hung.  Oder: Ich kriege doch nie den richtigen Partner. Vielen Menschen schwirren solche negativen Gedanken im Kopf rum. Sie haben kein Vertrauen mehr. Nicht in sich selbst und vor allem nicht in Gott. Wenn Vertrauen fehlt, wird das Leben schwer.

	Wer nicht selbst an sich und seine Gehaltserh&#246;hung glaubt, wird sie auch bei seinem Chef nicht &#252;berzeugend beantragen.
Wer sich selbst nicht vorstellen kann, einmal den richtigen Partner zu bekommen, wird ihn leicht &#252;bersehen, wenn er ihn trifft. 

	Auch Jesus hat gewusst, wie wichtig Vertrauen, besonders Gottvertrauen daf&#252;r ist, dass das Leben gelingt. 
Viele Menschen, denen er helfen wollte, hat er zun&#228;chst einmal gefragt: Hast Du Gottvertrauen? Denn genau das ist es, das den Menschen hilft. Ohne dieses Vertrauen k&#246;nnte auch Jesus ihnen nicht helfen.  

	Gottvertrauen ist dabei aber nicht einfach nur Optimismus. Es ist die Voraussetzung daf&#252;r. Wir k&#246;nnen darauf vertrauen, dass Gott es gut mit uns meint. Deshalb d&#252;rfen wir positiv denken und Hoffnung haben: auf den richtigen Partner, auf die Gehaltserh&#246;hung und f&#252;r unser ganzes Leben.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/schleifenbaum_werner.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Dienstag, 08. M&amp;#228;rz 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich bekomme eh keine Gehaltserh&amp;#246;hung.  Oder: Ich kriege doch nie den richtigen Partner. Vielen Menschen schwirren solche negativen Gedanken im Kopf rum. Sie haben kein Vertrauen mehr. Nicht in sich selbst und vor allem nicht in Gott. Wenn Vertrauen fehlt, wird das Leben schwer.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer nicht selbst an sich und seine Gehaltserh&amp;#246;hung glaubt, wird sie auch bei seinem Chef nicht &amp;#252;berzeugend beantragen.&lt;br /&gt;
Wer sich selbst nicht vorstellen kann, einmal den richtigen Partner zu bekommen, wird ihn leicht &amp;#252;bersehen, wenn er ihn trifft. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auch Jesus hat gewusst, wie wichtig Vertrauen, besonders Gottvertrauen daf&amp;#252;r ist, dass das Leben gelingt. &lt;br /&gt;
Viele Menschen, denen er helfen wollte, hat er zun&amp;#228;chst einmal gefragt: Hast Du Gottvertrauen? Denn genau das ist es, das den Menschen hilft. Ohne dieses Vertrauen k&amp;#246;nnte auch Jesus ihnen nicht helfen.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gottvertrauen ist dabei aber nicht einfach nur Optimismus. Es ist die Voraussetzung daf&amp;#252;r. Wir k&amp;#246;nnen darauf vertrauen, dass Gott es gut mit uns meint. Deshalb d&amp;#252;rfen wir positiv denken und Hoffnung haben: auf den richtigen Partner, auf die Gehaltserh&amp;#246;hung und f&amp;#252;r unser ganzes Leben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-09-51959.mp3"&gt;File Download (1:20 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:32:37 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Perfekt!?</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1615</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 07. M&#228;rz 2010.

	Perfekt muss alles sein, was ich tue. So habe ich noch vor wenigen Jahren gedacht. 

	Da war zum Beispiel der Gemeindebrief, der von der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 07. M&#228;rz 2010.

	Perfekt muss alles sein, was ich tue. So habe ich noch vor wenigen Jahren gedacht. 

	Da war zum Beispiel der Gemeindebrief, der von der ersten bis zur letzten Seite perfekt gestaltet war. Ein kleines Wunderwerk der Druckereikunst. 

	Die Sonntagspredigt habe ich vorbereitet, als w&#228;re sie nicht nur die wichtigste, sondern vielleicht sogar letzte Ansprache meines Lebens.

	&#220;berhaupt: die ganze Gemeindearbeit sollte ein Ausdruck davon sein, dass ich meine Aufgabe vollkommen perfekt erf&#252;lle. 

	Die Folge waren zwei Kuren, die gerade noch meinen Zusammenbruch verhindert haben. Bis heute habe ich auf einem Ohr einen Tinnitus. 

	Und das Alles, um schlie&#223;lich zu lernen&#8230;dass ich nicht Gott bin. Ja, Gott ist perfekt. Ich aber bin es nicht. 

	Diese Einsicht w&#252;nsche ich vor allem denen, die immer alles richtig machen wollen. Als perfekte Hausfrau, perfekte Mutter, perfekte Sch&#252;lerin, perfekter Sportler, perfekter Manager oder perfekter Schulleiter.

	Es scheint: Der Wunsch, perfekt zu sein, der geh&#246;rt zu uns Menschen dazu. Darum m&#252;hen wir uns ab und versuchen alles richtig zu machen. 

	Ich glaube nicht, dass Gott diesen Stress will. Er wei&#223;, dass unser Tun nicht perfekt ist. Aber das muss es auch gar nicht sein. Denn, weil er uns gn&#228;dig ist, d&#252;rfen auch wir gn&#228;dig mit uns selbst umgehen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/schleifenbaum_werner.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Montag, 07. M&amp;#228;rz 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Perfekt muss alles sein, was ich tue. So habe ich noch vor wenigen Jahren gedacht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Da war zum Beispiel der Gemeindebrief, der von der ersten bis zur letzten Seite perfekt gestaltet war. Ein kleines Wunderwerk der Druckereikunst. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Sonntagspredigt habe ich vorbereitet, als w&amp;#228;re sie nicht nur die wichtigste, sondern vielleicht sogar letzte Ansprache meines Lebens.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#220;berhaupt: die ganze Gemeindearbeit sollte ein Ausdruck davon sein, dass ich meine Aufgabe vollkommen perfekt erf&amp;#252;lle. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Folge waren zwei Kuren, die gerade noch meinen Zusammenbruch verhindert haben. Bis heute habe ich auf einem Ohr einen Tinnitus. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und das Alles, um schlie&amp;#223;lich zu lernen&amp;#8230;dass ich nicht Gott bin. Ja, Gott ist perfekt. Ich aber bin es nicht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Diese Einsicht w&amp;#252;nsche ich vor allem denen, die immer alles richtig machen wollen. Als perfekte Hausfrau, perfekte Mutter, perfekte Sch&amp;#252;lerin, perfekter Sportler, perfekter Manager oder perfekter Schulleiter.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es scheint: Der Wunsch, perfekt zu sein, der geh&amp;#246;rt zu uns Menschen dazu. Darum m&amp;#252;hen wir uns ab und versuchen alles richtig zu machen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich glaube nicht, dass Gott diesen Stress will. Er wei&amp;#223;, dass unser Tun nicht perfekt ist. Aber das muss es auch gar nicht sein. Denn, weil er uns gn&amp;#228;dig ist, d&amp;#252;rfen auch wir gn&amp;#228;dig mit uns selbst umgehen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-08-51687.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 1.4 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 21 Dec 2009 13:12:30 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Der Advent des Zachaeus.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1494</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1.

	Der Mann hat es im Leben zu etwas gebracht. Zugegeben: dann und wann hat er daf&#252;r auch seine Ellenbogen eingesetzt. 

	Aber sein Motto lautet: Hauptsache das Ergebnis </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1.

	Der Mann hat es im Leben zu etwas gebracht. Zugegeben: dann und wann hat er daf&#252;r auch seine Ellenbogen eingesetzt. 

	Aber sein Motto lautet: Hauptsache das Ergebnis stimmt! die gro&#223;e Villa, ein Hauch von Luxus bei Essen, Trinken und Kleidung. Macht und Geld, denn das macht ja schlie&#223;lich alles m&#246;glich.

	Fast alles. Denn als Jesus in seine Stadt kommt, m&#246;chte er ihn unbedingt sehen. Problem: er ist erstens sehr klein und zweitens sehr unbeliebt. Die Leute stehen Spalier und lassen ihn nicht vor. Selbst das viele Geld n&#252;tzt dem Mann da nichts. 

	Also klettert Zach&#228;us &#8211; so hei&#223;t der reiche Mann &#8211; auf einen Baum. Und genau darunter bleibt Jesus auf seinem Weg in die Stadt schlie&#223;lich stehen und sagt: &#8222;Zach&#228;us, komm schnell herunter. Ich will dich bei dir zuhause besuchen.&#8220;

	Zach&#228;us springt vom Baum herab, nimmt Jesus mit zu sich nach Hause und feiert dort ein gro&#223;es Fest. Vor allen G&#228;sten verk&#252;ndet Zach&#228;us dabei: &#8222;Die H&#228;lfte von meinem Besitz gebe ich den Armen. Und was ich unrecht erworben habe, gebe ich vierfach zur&#252;ck.&#8220;

	Reichtum allein macht nicht gl&#252;cklich.  Das hat Zach&#228;us gemerkt. Er hatte zwar sehr viel Geld, aber leider keine Freunde. Und deshalb ist Zach&#228;us pl&#246;tzlich wie ausgewechselt, als Jesus sein Freund wird, als Jesus bei ihm ankommt. 

	Genau diese Erfahrung w&#252;nsche ich Ihnen auch, und das nicht nur an diesem Adventswochenende.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schleifenbaum_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Mann hat es im Leben zu etwas gebracht. Zugegeben: dann und wann hat er daf&amp;#252;r auch seine Ellenbogen eingesetzt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber sein Motto lautet: Hauptsache das Ergebnis stimmt! die gro&amp;#223;e Villa, ein Hauch von Luxus bei Essen, Trinken und Kleidung. Macht und Geld, denn das macht ja schlie&amp;#223;lich alles m&amp;#246;glich.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Fast alles. Denn als Jesus in seine Stadt kommt, m&amp;#246;chte er ihn unbedingt sehen. Problem: er ist erstens sehr klein und zweitens sehr unbeliebt. Die Leute stehen Spalier und lassen ihn nicht vor. Selbst das viele Geld n&amp;#252;tzt dem Mann da nichts. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Also klettert Zach&amp;#228;us &amp;#8211; so hei&amp;#223;t der reiche Mann &amp;#8211; auf einen Baum. Und genau darunter bleibt Jesus auf seinem Weg in die Stadt schlie&amp;#223;lich stehen und sagt: &amp;#8222;Zach&amp;#228;us, komm schnell herunter. Ich will dich bei dir zuhause besuchen.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zach&amp;#228;us springt vom Baum herab, nimmt Jesus mit zu sich nach Hause und feiert dort ein gro&amp;#223;es Fest. Vor allen G&amp;#228;sten verk&amp;#252;ndet Zach&amp;#228;us dabei: &amp;#8222;Die H&amp;#228;lfte von meinem Besitz gebe ich den Armen. Und was ich unrecht erworben habe, gebe ich vierfach zur&amp;#252;ck.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Reichtum allein macht nicht gl&amp;#252;cklich.  Das hat Zach&amp;#228;us gemerkt. Er hatte zwar sehr viel Geld, aber leider keine Freunde. Und deshalb ist Zach&amp;#228;us pl&amp;#246;tzlich wie ausgewechselt, als Jesus sein Freund wird, als Jesus bei ihm ankommt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Genau diese Erfahrung w&amp;#252;nsche ich Ihnen auch, und das nicht nur an diesem Adventswochenende.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-21-57619.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 17 Dec 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Gott in Windeln.</title>
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    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 17. Dezember 2009.

	Es ist dunkel dort drau&#223;en, und es weht ein kalter Wind. Die M&#228;nner, die dort gerade in der Nachtschicht arbeiten, sehen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 17. Dezember 2009.

	Es ist dunkel dort drau&#223;en, und es weht ein kalter Wind. Die M&#228;nner, die dort gerade in der Nachtschicht arbeiten, sehen pl&#246;tzlich eine helle Gestalt. Die spricht sie an und sagt ihnen, sie sollen sich nicht f&#252;rchten, sondern sich freuen. 

	Dann werden sie zu einem neu geborenen Kind geschickt mit den Worten: Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
Noch eine Woche, dann ist es wieder so weit.

	Bei uns zu Hause ist Weihnachten das Fest der Feste. Am zweiten Feiertag gibt es immer die gr&#246;&#223;te Gans, die man kaufen kann. Und jedes Jahr laden wir in der Familie jemand anderes dazu ein. 

	Am Nachmittag wird dann vor lauter Vergn&#252;gen unter dem gr&#246;&#223;ten aller denkbaren Weihnachtsb&#228;ume eine dicke Zigarre geraucht. Es ist eine Lust, so zu feiern.

	Was f&#252;r uns dieses Fest so besonders macht? Der Baum, die Geschenke, das gute Essen, die Zeit, die wir miteinander haben.  Und- ja &#8211; der Gott in der Krippe, d a s ist das ganz Besondere an Weihnachten.

	Das Gr&#246;&#223;te ist, dass Gott der Kleinste geworden ist. 
Ich liebe es, dass Gott hier total menschlich ist. Das bringt ihn mir so nah. Gott- ein Baby in Pampers, ein wehrloses Kind. Er steigt wirklich vom Thron herunter und wird so wie wir Menschen. 

	Nur noch eine Woche, dann ist Weihnachten. 
Und wir werden es so richtig feiern, dieses in Windeln gewickelte Kind.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schleifenbaum_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 17. Dezember 2009.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es ist dunkel dort drau&amp;#223;en, und es weht ein kalter Wind. Die M&amp;#228;nner, die dort gerade in der Nachtschicht arbeiten, sehen pl&amp;#246;tzlich eine helle Gestalt. Die spricht sie an und sagt ihnen, sie sollen sich nicht f&amp;#252;rchten, sondern sich freuen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dann werden sie zu einem neu geborenen Kind geschickt mit den Worten: Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.&lt;br /&gt;
Noch eine Woche, dann ist es wieder so weit.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bei uns zu Hause ist Weihnachten das Fest der Feste. Am zweiten Feiertag gibt es immer die gr&amp;#246;&amp;#223;te Gans, die man kaufen kann. Und jedes Jahr laden wir in der Familie jemand anderes dazu ein. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Am Nachmittag wird dann vor lauter Vergn&amp;#252;gen unter dem gr&amp;#246;&amp;#223;ten aller denkbaren Weihnachtsb&amp;#228;ume eine dicke Zigarre geraucht. Es ist eine Lust, so zu feiern.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was f&amp;#252;r uns dieses Fest so besonders macht? Der Baum, die Geschenke, das gute Essen, die Zeit, die wir miteinander haben.  Und- ja &amp;#8211; der Gott in der Krippe, d a s ist das ganz Besondere an Weihnachten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Gr&amp;#246;&amp;#223;te ist, dass Gott der Kleinste geworden ist. &lt;br /&gt;
Ich liebe es, dass Gott hier total menschlich ist. Das bringt ihn mir so nah. Gott- ein Baby in Pampers, ein wehrloses Kind. Er steigt wirklich vom Thron herunter und wird so wie wir Menschen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nur noch eine Woche, dann ist Weihnachten. &lt;br /&gt;
Und wir werden es so richtig feiern, dieses in Windeln gewickelte Kind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-17-67702.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 16 Dec 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Wo zwei oder drei...</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 16. Dezember 2009.

 &#8222;Verdammt noch mal, ich h&#228;tte vielleicht doch &#246;fter mal in die Kirche gehen sollen.&#8220;  So schimpft der Firmenchef, der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 16. Dezember 2009.

 &#8222;Verdammt noch mal, ich h&#228;tte vielleicht doch &#246;fter mal in die Kirche gehen sollen.&#8220;  So schimpft der Firmenchef, der mir in seinem B&#252;ro gegen&#252;ber sitzt. Er erz&#228;hlt mir, dass er mit seinem Betrieb aus dem bisherigen Geb&#228;ude ausziehen muss. Wie es dann weiter gehen soll? Der Mann hat keine Ahnung. 

	Hoechstwahrscheinlich ist die Firma damit pleite und alles, was der Mann sich aufgebaut hat, am Ende.

	Aber w&#228;re das wirklich zu verhindern gewesen, wenn er nur &#246;fter zur Kirche gegangen w&#228;re? Der Besuch von Gottesdiensten ist kein Garant daf&#252;r, dass im Leben alles gut geht.  

	Aber wer zur Kirche geht, kann Gott  seine Sorgen, seine N&#246;te aber auch seinen Dank sagen. Im Gottesdienst kann er sp&#252;ren, dass er nicht allein ist in seinem Leben. Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen, hat Jesus einmal gesagt. 

	Jesus will zu uns, unter uns kommen. Er will, dass wir die Gemeinschaft mit ihm sp&#252;ren. Und das an ganz verschiedenen Orten. Einer davon ist Gottesdienst. Ein anderer kann auch das B&#252;ro, in dem ich mit dem Firmenchef sitze und wir gemeinsam beten. Auch dort sind wir in diesem Moment zu zweit in Jesu Namen zusammen. Auch dort ist er mitten unter uns. 

	Damit ist die Firma noch nicht gerettet. Aber ihr Chef bekommt so neue Kraft f&#252;r die Zukunft. Was immer die auch bringen wird.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schleifenbaum_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 16. Dezember 2009.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

 &amp;#8222;Verdammt noch mal, ich h&amp;#228;tte vielleicht doch &amp;#246;fter mal in die Kirche gehen sollen.&amp;#8220;  So schimpft der Firmenchef, der mir in seinem B&amp;#252;ro gegen&amp;#252;ber sitzt. Er erz&amp;#228;hlt mir, dass er mit seinem Betrieb aus dem bisherigen Geb&amp;#228;ude ausziehen muss. Wie es dann weiter gehen soll? Der Mann hat keine Ahnung. 

	&lt;p&gt;Hoechstwahrscheinlich ist die Firma damit pleite und alles, was der Mann sich aufgebaut hat, am Ende.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber w&amp;#228;re das wirklich zu verhindern gewesen, wenn er nur &amp;#246;fter zur Kirche gegangen w&amp;#228;re? Der Besuch von Gottesdiensten ist kein Garant daf&amp;#252;r, dass im Leben alles gut geht.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber wer zur Kirche geht, kann Gott  seine Sorgen, seine N&amp;#246;te aber auch seinen Dank sagen. Im Gottesdienst kann er sp&amp;#252;ren, dass er nicht allein ist in seinem Leben. Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen, hat Jesus einmal gesagt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jesus will zu uns, unter uns kommen. Er will, dass wir die Gemeinschaft mit ihm sp&amp;#252;ren. Und das an ganz verschiedenen Orten. Einer davon ist Gottesdienst. Ein anderer kann auch das B&amp;#252;ro, in dem ich mit dem Firmenchef sitze und wir gemeinsam beten. Auch dort sind wir in diesem Moment zu zweit in Jesu Namen zusammen. Auch dort ist er mitten unter uns. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Damit ist die Firma noch nicht gerettet. Aber ihr Chef bekommt so neue Kraft f&amp;#252;r die Zukunft. Was immer die auch bringen wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-16-67231.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 15 Dec 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Ein Mensch macht sich auf zu Menschen.</title>
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    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 15. September 2009.

	So fr&#252;h am Morgen ist es noch recht still in der Psychiatrie. Auf Zimmer sechs in der Wohngruppe f&#252;r minder Intelligente ist ein </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 15. September 2009.

	So fr&#252;h am Morgen ist es noch recht still in der Psychiatrie. Auf Zimmer sechs in der Wohngruppe f&#252;r minder Intelligente ist ein neuer Patient. Die Schwester begr&#252;&#223;t ihn: Na, wer sind sie denn? Wo kommen sie her und wie hei&#223;en sie?

	Er antwortet ja ganz vern&#252;nftig. Hat sie seinen Namen nicht schon irgendwo einmal geh&#246;rt? Doch. Und sie bekommt einen sch&#246;nen Schreck, als ihr wieder einf&#228;llt, wo. Er ist n&#228;mlich gar kein Patient, sondern der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer einer GmbH mehrerer Kliniken und auch dieser Psychiatrie. 

	F&#252;r vierundzwanzig Stunden hat er sich auf der Station einschlie&#223;en lassen, um zu erfahren, was es hei&#223;t, in einer solchen Klinik unter gebracht zu sein. 

	Da macht sich wirklich einer zu anderen Menschen auf. Er wird einer von ihnen, wenn auch nur f&#252;r kurze Zeit.
&#196;hnlich ist es mit Jesus. Auch er wird Mensch unter Menschen.

	Doch es gibt Unterschiede. Die Bibel sagt, 
er wurde ein Mensch, ein wirklicher Mensch von Fleisch und Blut und nahm Wohnung unter uns. 

	F&#252;r Jesus ist es kein vierundzwanzig Stunden Experiment. Er wohnt auf dieser Erde. Er lebt, liebt und leidet mitten unter uns von der Krippe bis zum Kreuz.

	Ich bewundere ihn daf&#252;r, dass er sich allen Problemen, N&#246;ten, aller Schuld und allen &#196;ngsten ausgesetzt hat.
Und ich m&#246;chte es in dieser sch&#246;nen und feierlichen Advents- und Weihnachtszeit nicht vergessen, dass  Jesus freiwillig in dieser Klinik der Menschheit war sein Leben lang.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schleifenbaum_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Dienstag, 15. September 2009.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So fr&amp;#252;h am Morgen ist es noch recht still in der Psychiatrie. Auf Zimmer sechs in der Wohngruppe f&amp;#252;r minder Intelligente ist ein neuer Patient. Die Schwester begr&amp;#252;&amp;#223;t ihn: Na, wer sind sie denn? Wo kommen sie her und wie hei&amp;#223;en sie?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Er antwortet ja ganz vern&amp;#252;nftig. Hat sie seinen Namen nicht schon irgendwo einmal geh&amp;#246;rt? Doch. Und sie bekommt einen sch&amp;#246;nen Schreck, als ihr wieder einf&amp;#228;llt, wo. Er ist n&amp;#228;mlich gar kein Patient, sondern der Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer einer GmbH mehrerer Kliniken und auch dieser Psychiatrie. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r vierundzwanzig Stunden hat er sich auf der Station einschlie&amp;#223;en lassen, um zu erfahren, was es hei&amp;#223;t, in einer solchen Klinik unter gebracht zu sein. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Da macht sich wirklich einer zu anderen Menschen auf. Er wird einer von ihnen, wenn auch nur f&amp;#252;r kurze Zeit.&lt;br /&gt;
&amp;#196;hnlich ist es mit Jesus. Auch er wird Mensch unter Menschen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Doch es gibt Unterschiede. Die Bibel sagt, &lt;br /&gt;
er wurde ein Mensch, ein wirklicher Mensch von Fleisch und Blut und nahm Wohnung unter uns. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r Jesus ist es kein vierundzwanzig Stunden Experiment. Er wohnt auf dieser Erde. Er lebt, liebt und leidet mitten unter uns von der Krippe bis zum Kreuz.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich bewundere ihn daf&amp;#252;r, dass er sich allen Problemen, N&amp;#246;ten, aller Schuld und allen &amp;#196;ngsten ausgesetzt hat.&lt;br /&gt;
Und ich m&amp;#246;chte es in dieser sch&amp;#246;nen und feierlichen Advents- und Weihnachtszeit nicht vergessen, dass  Jesus freiwillig in dieser Klinik der Menschheit war sein Leben lang.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-15-66862.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 14 Dec 2009 09:24:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Die gehen hier erlöster raus!</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1490</link>
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    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 14. Dezember 2009.

	Zu der Tankstelle in unserer Stadt kommen sie alle: ganz normale Kunden, ungl&#252;cklich drein schauende M&#228;nner, aber auch </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 14. Dezember 2009.

	Zu der Tankstelle in unserer Stadt kommen sie alle: ganz normale Kunden, ungl&#252;cklich drein schauende M&#228;nner, aber auch Alkoholabh&#228;ngige oder auch Prostituierte. Manche bezahlen nur ihre Tankf&#252;llung, andere machen einen kleinen Einkauf, essen eine Kleinigkeit, trinken einen Kaffee. Einige holen sich Alkohol.

	An der Kasse arbeitet eine Frau, die sich vorgenommen hat, zu jedem, egal wer es auch ist, freundlich zu sein. Das hat sie mir erz&#228;hlt. Sie mag ihren Beruf, mag die Menschen und will allen mit einem netten L&#228;cheln begegnen. Wenn sie einen sch&#246;nen Tag w&#252;nscht, kommt es von Herzen.

	Sie selbst hat in ihrem Leben schon viele ups and downs erfahren. Und genau darin hat sie Gott erlebt als jemand, der ihr beisteht und ihr hilft. Was mich belastet, gebe ich heute an Jesus ab, sagt sie mir. Dadurch bin ich mit mir im Reinen und kann anderen offen begegnen. &#8220;Die gehen dann hier erl&#246;ster raus&#8221;, sagt mir die Frau von der Tankstelle. 

	Die Bibel spricht von der Freundlichkeit Gottes, die uns selig macht. Aufrichtige Freundlichkeit schlie&#223;t Herzen auf und macht gl&#252;cklich. So gesehen ist die Tankstelle in unserer Stadt eine doppelte Energiequelle. Die Autos bekommen Benzin zum Fahren und die Menschen bekommen etwas mehr Kraft f&#252;rs Leben.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schleifenbaum_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Montag, 14. Dezember 2009.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zu der Tankstelle in unserer Stadt kommen sie alle: ganz normale Kunden, ungl&amp;#252;cklich drein schauende M&amp;#228;nner, aber auch Alkoholabh&amp;#228;ngige oder auch Prostituierte. Manche bezahlen nur ihre Tankf&amp;#252;llung, andere machen einen kleinen Einkauf, essen eine Kleinigkeit, trinken einen Kaffee. Einige holen sich Alkohol.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;An der Kasse arbeitet eine Frau, die sich vorgenommen hat, zu jedem, egal wer es auch ist, freundlich zu sein. Das hat sie mir erz&amp;#228;hlt. Sie mag ihren Beruf, mag die Menschen und will allen mit einem netten L&amp;#228;cheln begegnen. Wenn sie einen sch&amp;#246;nen Tag w&amp;#252;nscht, kommt es von Herzen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sie selbst hat in ihrem Leben schon viele ups and downs erfahren. Und genau darin hat sie Gott erlebt als jemand, der ihr beisteht und ihr hilft. Was mich belastet, gebe ich heute an Jesus ab, sagt sie mir. Dadurch bin ich mit mir im Reinen und kann anderen offen begegnen. &amp;#8220;Die gehen dann hier erl&amp;#246;ster raus&amp;#8221;, sagt mir die Frau von der Tankstelle. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Bibel spricht von der Freundlichkeit Gottes, die uns selig macht. Aufrichtige Freundlichkeit schlie&amp;#223;t Herzen auf und macht gl&amp;#252;cklich. So gesehen ist die Tankstelle in unserer Stadt eine doppelte Energiequelle. Die Autos bekommen Benzin zum Fahren und die Menschen bekommen etwas mehr Kraft f&amp;#252;rs Leben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-14-44118.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 13 Dec 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Bei Gott ist nichts unmöglich.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Sonntag, 13. Dezember 2009.

	Es ist Sonntag morgen und ein Auto rumpelt &#252;ber die Landstra&#223;e. Darin sitzt ein Pfarrer auf dem Weg zum Gottesdienst. Die Zeit </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Sonntag, 13. Dezember 2009.

	Es ist Sonntag morgen und ein Auto rumpelt &#252;ber die Landstra&#223;e. Darin sitzt ein Pfarrer auf dem Weg zum Gottesdienst. Die Zeit dr&#228;ngt. Der Pfarrer ist sp&#228;t dran. Aber trotzdem schafft er es noch rechtzeitig da zu sein. 

	Um kurz vor zehn steigt er vor der Kirche aus dem Auto, fasst nach seiner Mappe mit der Predigt darin&#8230; und greift ins Leere. Er hat die Mappe zu Hause vergessen. 

	Der Pfarrer kriegt Panik. Predigen ohne Unterlagen &#8211; wie soll das gehen? Da erinnert er sich an seinen Predigttext: 
Ein Engel redet mit Maria und k&#252;ndigt ihr an: Du wirst Jesus, den Retter der Welt geb&#228;ren. Aber wie soll das gehen, ich hab ja nicht mal einen Mann, fragt Maria und sch&#252;ttelt den Kopf. Die Antwort des Engels: Bei Gott ist kein Ding unm&#246;glich.

	Das klingt gut, aber trotzdem kann ich Marias Reaktion verstehen. Sie hat Zweifel. Und die sind absolut menschlich. Ich kenne sie auch. Zum Beispiel, wenn Aufgaben mir zu gro&#223; werden und ich nicht wei&#223;, wie ich alles schaffen soll: Wird es mir gelingen? Wird alles klappen?  

	Immer wieder mache ich dabei die Erfahrung: Gott hilft und tut die kleinen und die gro&#223;en Wunder. Und wenn es nur das ist, dass ich meinen Alltag ohne gro&#223;e Schwierigkeiten bew&#228;ltige. 

	Und der Pfarrer, der sein Konzept vergessen hat, predigt vielleicht sogar besser, weil er nicht ablesen kann und dadurch die Gemeinde viel st&#228;rker anspricht.

	Und Maria, so jung, wie sie ist, wird die Mutter Jesu.
Denn &#8211; bei Gott ist kein Ding unm&#246;glich.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schleifenbaum_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Sonntag, 13. Dezember 2009.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es ist Sonntag morgen und ein Auto rumpelt &amp;#252;ber die Landstra&amp;#223;e. Darin sitzt ein Pfarrer auf dem Weg zum Gottesdienst. Die Zeit dr&amp;#228;ngt. Der Pfarrer ist sp&amp;#228;t dran. Aber trotzdem schafft er es noch rechtzeitig da zu sein. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Um kurz vor zehn steigt er vor der Kirche aus dem Auto, fasst nach seiner Mappe mit der Predigt darin&amp;#8230; und greift ins Leere. Er hat die Mappe zu Hause vergessen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Pfarrer kriegt Panik. Predigen ohne Unterlagen &amp;#8211; wie soll das gehen? Da erinnert er sich an seinen Predigttext: &lt;br /&gt;
Ein Engel redet mit Maria und k&amp;#252;ndigt ihr an: Du wirst Jesus, den Retter der Welt geb&amp;#228;ren. Aber wie soll das gehen, ich hab ja nicht mal einen Mann, fragt Maria und sch&amp;#252;ttelt den Kopf. Die Antwort des Engels: Bei Gott ist kein Ding unm&amp;#246;glich.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das klingt gut, aber trotzdem kann ich Marias Reaktion verstehen. Sie hat Zweifel. Und die sind absolut menschlich. Ich kenne sie auch. Zum Beispiel, wenn Aufgaben mir zu gro&amp;#223; werden und ich nicht wei&amp;#223;, wie ich alles schaffen soll: Wird es mir gelingen? Wird alles klappen?  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Immer wieder mache ich dabei die Erfahrung: Gott hilft und tut die kleinen und die gro&amp;#223;en Wunder. Und wenn es nur das ist, dass ich meinen Alltag ohne gro&amp;#223;e Schwierigkeiten bew&amp;#228;ltige. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und der Pfarrer, der sein Konzept vergessen hat, predigt vielleicht sogar besser, weil er nicht ablesen kann und dadurch die Gemeinde viel st&amp;#228;rker anspricht.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und Maria, so jung, wie sie ist, wird die Mutter Jesu.&lt;br /&gt;
Denn &amp;#8211; bei Gott ist kein Ding unm&amp;#246;glich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-13-65675.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 20 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Schatzsuche</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Sonntag, 20. September 2009.

	Die Wellen klatschen auf den Strand und der Wind weht einem um den Kopf. Ich liebe Spazierg&#228;nge an Nord- und Ostsee. Auch deshalb, weil </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Sonntag, 20. September 2009.

	Die Wellen klatschen auf den Strand und der Wind weht einem um den Kopf. Ich liebe Spazierg&#228;nge an Nord- und Ostsee. Auch deshalb, weil ich dabei Bernstein suchen kann, der am Strand angesp&#252;lt worden ist. Ich f&#252;hle mich dann so etwas wie ein Schatzsucher.   

	Aber diese Bernsteinsuche kann zu Konflikten f&#252;hren. Wem geh&#246;ren die orangefarbenen Steine am Strand? Dem, der sie zuerst sieht oder doch jemand anders? 

	Die Antwort gibt das sogenannte Bernsteingesetz der K&#252;stenbewohner. Es hei&#223;t: Nicht wer den Stein zuerst gesehen hat, sondern wer ihn zuerst in der Hand h&#228;lt, dem geh&#246;rt er. 

	Will sagen, z&#246;gere nicht. Nimm deinen kleinen Schatz in die Hand, und freu dich; er geh&#246;rt dir.

	Jesus hat einmal den Himmel mit einem Schatz verglichen, der verborgen im Acker liegt. Ein Mensch findet den Schatz und in seiner Freude geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft den Acker.

	Die Gemeinschaft mit Gott ist f&#252;r Jesus der kostbarste Schatz, den es gibt. Wer diesen Schatz entdeckt, so sagt Jesus, der setzt alles daran, ihn zu heben. 

	So, wie ein Kind mit Eifer Bernstein sucht, sich &#252;ber ein Fundst&#252;ck freut und es fest in seiner Hand h&#228;lt. Das Bernsteingesetz sagt: Niemand kann es ihm dann mehr nehmen.

	Und wenn ich Gott in meinem Herzen habe, besitze ich den Schatz des Himmelreichs. Und niemand kann ihn mir nehmen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schleifenbaum_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Sonntag, 20. September 2009.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Wellen klatschen auf den Strand und der Wind weht einem um den Kopf. Ich liebe Spazierg&amp;#228;nge an Nord- und Ostsee. Auch deshalb, weil ich dabei Bernstein suchen kann, der am Strand angesp&amp;#252;lt worden ist. Ich f&amp;#252;hle mich dann so etwas wie ein Schatzsucher.   &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber diese Bernsteinsuche kann zu Konflikten f&amp;#252;hren. Wem geh&amp;#246;ren die orangefarbenen Steine am Strand? Dem, der sie zuerst sieht oder doch jemand anders? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Antwort gibt das sogenannte Bernsteingesetz der K&amp;#252;stenbewohner. Es hei&amp;#223;t: Nicht wer den Stein zuerst gesehen hat, sondern wer ihn zuerst in der Hand h&amp;#228;lt, dem geh&amp;#246;rt er. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Will sagen, z&amp;#246;gere nicht. Nimm deinen kleinen Schatz in die Hand, und freu dich; er geh&amp;#246;rt dir.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jesus hat einmal den Himmel mit einem Schatz verglichen, der verborgen im Acker liegt. Ein Mensch findet den Schatz und in seiner Freude geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft den Acker.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Gemeinschaft mit Gott ist f&amp;#252;r Jesus der kostbarste Schatz, den es gibt. Wer diesen Schatz entdeckt, so sagt Jesus, der setzt alles daran, ihn zu heben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So, wie ein Kind mit Eifer Bernstein sucht, sich &amp;#252;ber ein Fundst&amp;#252;ck freut und es fest in seiner Hand h&amp;#228;lt. Das Bernsteingesetz sagt: Niemand kann es ihm dann mehr nehmen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und wenn ich Gott in meinem Herzen habe, besitze ich den Schatz des Himmelreichs. Und niemand kann ihn mir nehmen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-20-61422.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 11 Sep 2009 08:01:00 +0200</pubDate>
    <title>Rockland Radio &#039;Feels like heaven&#039;: Wir sind das Volk!</title>
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    <itunes:keywords>Feels like Heaven, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Sascha M&#252;ller, Kaiserslautern, spricht &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 11. September 2009:

	Wir sind Volk! Was war das heute vor 20 Jahren f&#252;r eine Aufregung: in Leipzig haben Tausende bei den </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Sascha M&#252;ller, Kaiserslautern, spricht &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 11. September 2009:

	Wir sind Volk! Was war das heute vor 20 Jahren f&#252;r eine Aufregung: in Leipzig haben Tausende bei den Montagsdemos demonstriert f&#252;r ein freieres, gerechteres Leben in der DDR. 

	Einer der Hauptinitiatoren dieser Demos war der Evangelische Pfarrer Christian F&#252;hrer. Und generell waren es viele evangelische Christen, die sich f&#252;r eine friedliche Wende eingesetzt haben. 

	Sie haben ernst damit gemacht, dass christlicher Glaube nicht nur auf das Jenseits ausgerichtet ist, sondern vor allem die Lebensumst&#228;nde im Hier und Jetzt verbessern will.

	Christen, die ihren Glauben ernst nehmen, die mischen sich ein ins politische Gesch&#228;ft. Die treten ein f&#252;r Solidarit&#228;t, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Sch&#246;pfung. 
Sie sind sich nicht zu schade daf&#252;r, auf die Stra&#223;e zu gehen und Unrecht &#246;ffentlich zu machen &#8211; ohne danach zu fragen, ob ihnen das nun pers&#246;nlich n&#252;tzt oder schadet.

	Das w&#252;nsche ich mir von uns Christinnen und Christen heute: dass wir mutig den Finger in die Wunde legen, wenn es gesellschaftliche Fehlentwicklungen wie Kinderarmut.
Christen mischen sich ein: heute genauso wie vor 20 Jahren.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4211.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/smueller.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Sascha M&amp;#252;ller, Kaiserslautern, spricht &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 11. September 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wir sind Volk! Was war das heute vor 20 Jahren f&amp;#252;r eine Aufregung: in Leipzig haben Tausende bei den Montagsdemos demonstriert f&amp;#252;r ein freieres, gerechteres Leben in der DDR. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Einer der Hauptinitiatoren dieser Demos war der Evangelische Pfarrer Christian F&amp;#252;hrer. Und generell waren es viele evangelische Christen, die sich f&amp;#252;r eine friedliche Wende eingesetzt haben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sie haben ernst damit gemacht, dass christlicher Glaube nicht nur auf das Jenseits ausgerichtet ist, sondern vor allem die Lebensumst&amp;#228;nde im Hier und Jetzt verbessern will.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Christen, die ihren Glauben ernst nehmen, die mischen sich ein ins politische Gesch&amp;#228;ft. Die treten ein f&amp;#252;r Solidarit&amp;#228;t, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Sch&amp;#246;pfung. &lt;br /&gt;
Sie sind sich nicht zu schade daf&amp;#252;r, auf die Stra&amp;#223;e zu gehen und Unrecht &amp;#246;ffentlich zu machen &amp;#8211; ohne danach zu fragen, ob ihnen das nun pers&amp;#246;nlich n&amp;#252;tzt oder schadet.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das w&amp;#252;nsche ich mir von uns Christinnen und Christen heute: dass wir mutig den Finger in die Wunde legen, wenn es gesellschaftliche Fehlentwicklungen wie Kinderarmut.&lt;br /&gt;
Christen mischen sich ein: heute genauso wie vor 20 Jahren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-11-61475.mp3"&gt;File Download (1:08 min / 1.6 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 11 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Lebenswertes Leben bis zuletzt...</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1379</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 11. September 2009.

	Metachromatische Leukodysthrophie, schon das Wort erschl&#228;gt einen fast. Die Wahrscheinlichkeit, diese Krankheit, kurz MLD genannt, zu </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 11. September 2009.

	Metachromatische Leukodysthrophie, schon das Wort erschl&#228;gt einen fast. Die Wahrscheinlichkeit, diese Krankheit, kurz MLD genannt, zu bekommen liegt bei eins zu einhunderttausend. 

	Im Alter von eineinhalb Jahren wurde MLD bei Michelle, einem Kind aus unserer Gemeinde, festgestellt. Es ist eine systematische Zerst&#246;rung der Nervenbahnen. Weder Bewegung noch Sprechen ist mehr m&#246;glich. F&#252;r die Eltern ein totaler Schock.

	Ein Arzt, dessen Kind an derselben Krankheit verstorben ist, kann Michelle zwar nicht heilen, aber er gibt den Eltern das richtige Stichwort. Er sagt: Meine Tochter hatte lebenswertes Leben bis zuletzt.

	Ich frage die Eltern. Was hat euch Kraft gegeben? Sie sagen: Reden und Freunde. Und die Urinstinkte Glaube, Hoffnung und Liebe. Und sie sagen: Michelle hat sehr viel Leid und Schmerz erfahren. Aber noch mehr Liebe, Zuneigung und Hilfe, auch durch Sonde, Sauerstoff, Absaugger&#228;t und Sitzschale. 

	Und auch durch die Taufe vor zwei Jahren. Michelles Leben war lebenswert bis zu ihrem Tod. Bei der Beerdigung singen wir auf Wunsch der Eltern das Lied &#8222;Wie sch&#246;n, dass Du geboren bist&#8220;. Als der kleine Sarg herunter gelassen wird, steigen viele bunte Luftballons zum Himmel auf.

	Und ich denke an die Worte des Apostel Paulus, die Michelles Vater &#228;hnlich zitiert hatte: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die Liebe aber ist die gr&#246;&#223;te unter ihnen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schleifenbaum_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Freitag, 11. September 2009.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Metachromatische Leukodysthrophie, schon das Wort erschl&amp;#228;gt einen fast. Die Wahrscheinlichkeit, diese Krankheit, kurz MLD genannt, zu bekommen liegt bei eins zu einhunderttausend. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im Alter von eineinhalb Jahren wurde MLD bei Michelle, einem Kind aus unserer Gemeinde, festgestellt. Es ist eine systematische Zerst&amp;#246;rung der Nervenbahnen. Weder Bewegung noch Sprechen ist mehr m&amp;#246;glich. F&amp;#252;r die Eltern ein totaler Schock.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Arzt, dessen Kind an derselben Krankheit verstorben ist, kann Michelle zwar nicht heilen, aber er gibt den Eltern das richtige Stichwort. Er sagt: Meine Tochter hatte lebenswertes Leben bis zuletzt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich frage die Eltern. Was hat euch Kraft gegeben? Sie sagen: Reden und Freunde. Und die Urinstinkte Glaube, Hoffnung und Liebe. Und sie sagen: Michelle hat sehr viel Leid und Schmerz erfahren. Aber noch mehr Liebe, Zuneigung und Hilfe, auch durch Sonde, Sauerstoff, Absaugger&amp;#228;t und Sitzschale. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und auch durch die Taufe vor zwei Jahren. Michelles Leben war lebenswert bis zu ihrem Tod. Bei der Beerdigung singen wir auf Wunsch der Eltern das Lied &amp;#8222;Wie sch&amp;#246;n, dass Du geboren bist&amp;#8220;. Als der kleine Sarg herunter gelassen wird, steigen viele bunte Luftballons zum Himmel auf.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und ich denke an die Worte des Apostel Paulus, die Michelles Vater &amp;#228;hnlich zitiert hatte: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die Liebe aber ist die gr&amp;#246;&amp;#223;te unter ihnen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-11-65042.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 10 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Komplettrenovierung</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1378</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 10. September 2009.

	Stellen Sie sich vor Sie kommen aus dem Urlaub nach Hause und wollen nur noch das Auto ausladen, duschen und ins Bett. Sie schlie&#223;en </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 10. September 2009.

	Stellen Sie sich vor Sie kommen aus dem Urlaub nach Hause und wollen nur noch das Auto ausladen, duschen und ins Bett. Sie schlie&#223;en die Haust&#252;r auf und wundern sich: Der Flur sah doch immer ganz anders aus. Andere Farben, anderes Mobiliar. 

	Und vor ihnen steht &#8211; ein Fernsehteam. Sie sind mitten drin in einer dieser Serien, in der Leute mit einer kompletten Innenrenovierung &#252;berrascht werden. 

	Bekannten von mir ist es so gegangen. Ihre Tochter hatte alles unbemerkt organisiert. Oft hatten sie gesagt: Das Haus m&#252;sste dringend mal renoviert werden. Jetzt war es so weit.

	In der Bibel ist auch oft von einem Haus die Rede. Aber dort ist mehr damit gemeint als nur ein Geb&#228;ude. Das Haus eines Menschen &#8211; das ist seine ganze Familie, ebenso wie die Gemeinde Gottes. Und Jesus vergleicht unser Leben mit einem Haus.

	Gemeinde, Familie, mein Leben &#8211; die k&#246;nnten auch alle mal eine Grundrenovierung vertragen. Aber dabei kann kein Fernsehteam helfen.

	Nach evangelischem Verst&#228;ndnis geht das nur mit Gottes Hilfe. Allein er hat die Kraft, die Kirche, meine Familie und sogar mich selbst zu renovieren.

	Wie das geht? Er vergibt mir alle meine Schuld und meine Fehler. Und dadurch kann sich alles ver&#228;ndern. Dar&#252;ber staune ich nicht weniger, als meine Bekannten &#252;ber ihr total renoviertes Haus.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schleifenbaum_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 10. September 2009.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Stellen Sie sich vor Sie kommen aus dem Urlaub nach Hause und wollen nur noch das Auto ausladen, duschen und ins Bett. Sie schlie&amp;#223;en die Haust&amp;#252;r auf und wundern sich: Der Flur sah doch immer ganz anders aus. Andere Farben, anderes Mobiliar. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und vor ihnen steht &amp;#8211; ein Fernsehteam. Sie sind mitten drin in einer dieser Serien, in der Leute mit einer kompletten Innenrenovierung &amp;#252;berrascht werden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bekannten von mir ist es so gegangen. Ihre Tochter hatte alles unbemerkt organisiert. Oft hatten sie gesagt: Das Haus m&amp;#252;sste dringend mal renoviert werden. Jetzt war es so weit.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In der Bibel ist auch oft von einem Haus die Rede. Aber dort ist mehr damit gemeint als nur ein Geb&amp;#228;ude. Das Haus eines Menschen &amp;#8211; das ist seine ganze Familie, ebenso wie die Gemeinde Gottes. Und Jesus vergleicht unser Leben mit einem Haus.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gemeinde, Familie, mein Leben &amp;#8211; die k&amp;#246;nnten auch alle mal eine Grundrenovierung vertragen. Aber dabei kann kein Fernsehteam helfen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nach evangelischem Verst&amp;#228;ndnis geht das nur mit Gottes Hilfe. Allein er hat die Kraft, die Kirche, meine Familie und sogar mich selbst zu renovieren.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie das geht? Er vergibt mir alle meine Schuld und meine Fehler. Und dadurch kann sich alles ver&amp;#228;ndern. Dar&amp;#252;ber staune ich nicht weniger, als meine Bekannten &amp;#252;ber ihr total renoviertes Haus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-10-64831.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 09 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Die Ludolfs</title>
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    <category>Angedacht</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 09. September 2009.

	Zehn Minuten von mir entfernt wohnen die Ludolfs. Genau &#8211;  die vier Br&#252;der auf&#8217;m Schrottplatz. Einem Freund, der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 09. September 2009.

	Zehn Minuten von mir entfernt wohnen die Ludolfs. Genau &#8211;  die vier Br&#252;der auf&#8217;m Schrottplatz. Einem Freund, der Geburtstag hatte, wollte ich eine kleine Freude machen. Er wohnt bei Zwickau, mag Autos und kennt die Ludolfs aus dem Fernsehen.

	Deshalb bin ich zum Schrottplatz gefahren und habe die Ludolfs um ein Autoteil  f&#252;r meinen Freund gebeten. Nat&#252;rlich mit ihren Autogrammen. Wenige Minuten sp&#228;ter hatte ich eine Radkappe mit der Widmung: F&#252;r Gerald zum f&#252;nfzigsten Geburtstag, mit herzlichen Gr&#252;&#223;en von Peter, Manni, Uwe und G&#252;nter.

	&#8222;Was bin ich schuldig?&#8220;  habe ich die Br&#252;der gefragt. Ihre Antwort: &#8222;Nichts!&#8220;

	Es gibt sie also doch noch, Leute, die man einfach um etwas bitten kann. Wir bitten einander viel zu selten um etwas. Wer einen anderen um etwas bittet, gibt ihm die Chance, Gutes zu tun. Und jeder kann immer noch ja oder nein sagen.

	Jesus fordert uns zum Bitten auf. Er sagt &#8222;Bittet, so wird euch gegeben. Denn, wer da bittet, der empf&#228;ngt.&#8220; Einfach so, ohne Wenn und Aber.

	Und Jesus erkl&#228;rt: Wenn schon Menschen, die b&#246;se sind, ihren Kindern Gutes geben, wie viel mehr wird dann unser Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten!

	Also, bitten wir und lassen uns &#252;berraschen, wie viel wir bekommen, von den Menschen &#8211; und von Gott. F&#252;r meinen Freund Gerald jedenfalls war die Radkappe zu seinem F&#252;nfzigsten das sch&#246;nste, weil originellste Geschenk.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schleifenbaum_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 09. September 2009.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zehn Minuten von mir entfernt wohnen die Ludolfs. Genau &amp;#8211;  die vier Br&amp;#252;der auf&amp;#8217;m Schrottplatz. Einem Freund, der Geburtstag hatte, wollte ich eine kleine Freude machen. Er wohnt bei Zwickau, mag Autos und kennt die Ludolfs aus dem Fernsehen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb bin ich zum Schrottplatz gefahren und habe die Ludolfs um ein Autoteil  f&amp;#252;r meinen Freund gebeten. Nat&amp;#252;rlich mit ihren Autogrammen. Wenige Minuten sp&amp;#228;ter hatte ich eine Radkappe mit der Widmung: F&amp;#252;r Gerald zum f&amp;#252;nfzigsten Geburtstag, mit herzlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en von Peter, Manni, Uwe und G&amp;#252;nter.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Was bin ich schuldig?&amp;#8220;  habe ich die Br&amp;#252;der gefragt. Ihre Antwort: &amp;#8222;Nichts!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es gibt sie also doch noch, Leute, die man einfach um etwas bitten kann. Wir bitten einander viel zu selten um etwas. Wer einen anderen um etwas bittet, gibt ihm die Chance, Gutes zu tun. Und jeder kann immer noch ja oder nein sagen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jesus fordert uns zum Bitten auf. Er sagt &amp;#8222;Bittet, so wird euch gegeben. Denn, wer da bittet, der empf&amp;#228;ngt.&amp;#8220; Einfach so, ohne Wenn und Aber.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und Jesus erkl&amp;#228;rt: Wenn schon Menschen, die b&amp;#246;se sind, ihren Kindern Gutes geben, wie viel mehr wird dann unser Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Also, bitten wir und lassen uns &amp;#252;berraschen, wie viel wir bekommen, von den Menschen &amp;#8211; und von Gott. F&amp;#252;r meinen Freund Gerald jedenfalls war die Radkappe zu seinem F&amp;#252;nfzigsten das sch&amp;#246;nste, weil originellste Geschenk.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-09-64651.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 08 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Loslassen können</title>
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    <category>Angedacht</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 08. September 2009.

	Bei uns h&#228;ngen viele junge M&#228;nner ewig an Mutters Rockzipfel und werden mit &#252;ber drei&#223;ig Jahren zu Hause noch total </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 08. September 2009.

	Bei uns h&#228;ngen viele junge M&#228;nner ewig an Mutters Rockzipfel und werden mit &#252;ber drei&#223;ig Jahren zu Hause noch total versorgt. Mit Waschen, B&#252;geln, Kochen und allem anderen. So klagte neulich eine Bekannte aus Italien. 

	Als sie mir das so erz&#228;hlt hat, musste ich an einen Witz denken: Drei Geistliche werden gefragt: Wann f&#228;ngt das Leben an? Der katholische Priester sagt, im Moment der Zeugung. Der evangelische Pfarrer, ja soo genau wei&#223; ich es nicht? Der Rabbi antwortet: Das Leben, ja das Leben f&#228;ngt an, wann die Kinder aus dem Haus sind.

	Von einem anderen j&#252;dischen Rabbi namens Jesus stammt der Satz: Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau h&#228;ngen, und die zwei werden ein Fleisch sein.  

	Bei jeder Trauung lese ich diese Worte vor, denn Liebe zu unseren Kindern ist so wichtig und sehr wertvoll. Aber Liebe muss auch loslassen k&#246;nnen. Die Liebe klammert nicht.

	Am besten, Eltern fangen schon fr&#252;h genug damit an, sich an den Gedanken zu gew&#246;hnen, dass ihre Kinder ihnen nicht geh&#246;ren, sondern ihnen von Gott anvertraut sind.

	Zum Schluss noch ein Praxis Tipp:
Ein Freund hat mir neulich gesagt: Bei uns gibt es kein Hotel Mama. Wie habt ihr das geschafft? Habe ich ihn gefragt.
Seine Antwort: Wir haben jedem Kind zum Auszug eine Waschmaschine geschenkt.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schleifenbaum_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Dienstag, 08. September 2009.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bei uns h&amp;#228;ngen viele junge M&amp;#228;nner ewig an Mutters Rockzipfel und werden mit &amp;#252;ber drei&amp;#223;ig Jahren zu Hause noch total versorgt. Mit Waschen, B&amp;#252;geln, Kochen und allem anderen. So klagte neulich eine Bekannte aus Italien. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Als sie mir das so erz&amp;#228;hlt hat, musste ich an einen Witz denken: Drei Geistliche werden gefragt: Wann f&amp;#228;ngt das Leben an? Der katholische Priester sagt, im Moment der Zeugung. Der evangelische Pfarrer, ja soo genau wei&amp;#223; ich es nicht? Der Rabbi antwortet: Das Leben, ja das Leben f&amp;#228;ngt an, wann die Kinder aus dem Haus sind.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Von einem anderen j&amp;#252;dischen Rabbi namens Jesus stammt der Satz: Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau h&amp;#228;ngen, und die zwei werden ein Fleisch sein.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bei jeder Trauung lese ich diese Worte vor, denn Liebe zu unseren Kindern ist so wichtig und sehr wertvoll. Aber Liebe muss auch loslassen k&amp;#246;nnen. Die Liebe klammert nicht.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Am besten, Eltern fangen schon fr&amp;#252;h genug damit an, sich an den Gedanken zu gew&amp;#246;hnen, dass ihre Kinder ihnen nicht geh&amp;#246;ren, sondern ihnen von Gott anvertraut sind.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zum Schluss noch ein Praxis Tipp:&lt;br /&gt;
Ein Freund hat mir neulich gesagt: Bei uns gibt es kein Hotel Mama. Wie habt ihr das geschafft? Habe ich ihn gefragt.&lt;br /&gt;
Seine Antwort: Wir haben jedem Kind zum Auszug eine Waschmaschine geschenkt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-08-64462.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 07 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Irgendwas bleibt!</title>
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    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 07. September 2009.

	&#8222;Irgendwas bleibt&#8220;, so singt die Rockgruppe Silbermond in einem Lied. Die Musiker haben sich vor &#252;ber zehn Jahren bei der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 07. September 2009.

	&#8222;Irgendwas bleibt&#8220;, so singt die Rockgruppe Silbermond in einem Lied. Die Musiker haben sich vor &#252;ber zehn Jahren bei der christlichen Musikveranstaltung Ten Sing kennen gelernt, auf Deutsch: Teenager singen. 

	Alles beginnt so: Neunzehnhundertsechsundsechzig ruft in Norwegen eine &#228;ltere Dame einen Jugendpfarrer an: Gott hat mir gesagt, Sie sollen noch heute Abend nach Deutschland fliegen. 

	Der Pfarrer denkt: Die Alte spinnt! Doch die Dame bezahlt das Ticket, und er fliegt nach Hamburg. Dort erlebt er eine Jugendshow mit hinrei&#223;endem Gesang und ist begeistert. 

	Er l&#228;dt Jugendliche zu sich ein und sagt im Blick auf den zweiten Weltkrieg: &#8222;Deutsche waren schon einmal in Norwegen &#8211; ohne Einladung. Ihr werdet als Freunde kommen.&#8220; Und Ten Sing entsteht.

	Ich will, dass ihr Frucht bringt und eure Frucht bleibt, hat Jesus einmal gesagt.

	Irgendwas bleibt. In Deutschland gibt es heute einhundert und zwanzig Ten Sing Ch&#246;re, in Europa hunderte.

	Irgendwas bleibt, wenn eine &#228;ltere Frau auf Gott h&#246;rt und ein junger Mann mutige Schritte geht.

	Irgendwas bleibt, wenn Menschen ehemals verfeindeter Nationen sich vers&#246;hnen. 

	Ich singe die Liedzeile von Silbermond mit als ein Gebet zu Gott: Gib mir in dieser schnellen Zeit irgendwas, das bleibt.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schleifenbaum_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Montag, 07. September 2009.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Irgendwas bleibt&amp;#8220;, so singt die Rockgruppe Silbermond in einem Lied. Die Musiker haben sich vor &amp;#252;ber zehn Jahren bei der christlichen Musikveranstaltung Ten Sing kennen gelernt, auf Deutsch: Teenager singen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Alles beginnt so: Neunzehnhundertsechsundsechzig ruft in Norwegen eine &amp;#228;ltere Dame einen Jugendpfarrer an: Gott hat mir gesagt, Sie sollen noch heute Abend nach Deutschland fliegen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Pfarrer denkt: Die Alte spinnt! Doch die Dame bezahlt das Ticket, und er fliegt nach Hamburg. Dort erlebt er eine Jugendshow mit hinrei&amp;#223;endem Gesang und ist begeistert. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Er l&amp;#228;dt Jugendliche zu sich ein und sagt im Blick auf den zweiten Weltkrieg: &amp;#8222;Deutsche waren schon einmal in Norwegen &amp;#8211; ohne Einladung. Ihr werdet als Freunde kommen.&amp;#8220; Und Ten Sing entsteht.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich will, dass ihr Frucht bringt und eure Frucht bleibt, hat Jesus einmal gesagt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Irgendwas bleibt. In Deutschland gibt es heute einhundert und zwanzig Ten Sing Ch&amp;#246;re, in Europa hunderte.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Irgendwas bleibt, wenn eine &amp;#228;ltere Frau auf Gott h&amp;#246;rt und ein junger Mann mutige Schritte geht.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Irgendwas bleibt, wenn Menschen ehemals verfeindeter Nationen sich vers&amp;#246;hnen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich singe die Liedzeile von Silbermond mit als ein Gebet zu Gott: Gib mir in dieser schnellen Zeit irgendwas, das bleibt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-07-64255.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 06 Dec 2008 07:03:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Nikolauskennzeichen</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1133</link>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 6. Dezember 2008.

	Ich hatte &#252;ber viele Jahre ein Auto mit einem wunderbaren Nummernschild. Und auf dem stand WW-EV 6 12. EV, hei&#223;t das evangelisch? </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 6. Dezember 2008.

	Ich hatte &#252;ber viele Jahre ein Auto mit einem wunderbaren Nummernschild. Und auf dem stand WW-EV 6 12. EV, hei&#223;t das evangelisch? wurde ich oft gefragt.

	Ich kann mir Autokennzeichen nicht gut merken und baue mir gern eine  Eselsbr&#252;cke. In diesem Fall hie&#223; sie: F&#252;r den Westerwald &#8211; die gute Nachricht &#8211; vom Nikolaustag, WW-EV-6 12. Im Westerwald &#8211; WW &#8211; lebe ich. EV &#8211; das steht f&#252;r Evangelium, zu deutsch gute Nachricht. 6 12 &#8211; ganz klar, das kann nur der Nikolaustag sein.

	Nikolaus war im vierten Jahrhundert Bischof der Stadt Myra in der heutigen T&#252;rkei. Er predigte die gute Nachricht und lebte sie auch.  In der Legende sorgt er daf&#252;r, dass in der Zeit der Hungersnot die Menschen und besonders auch die Kinder Korn bekommen und &#252;berleben k&#246;nnen. Gro&#223;z&#252;gig verschenkt er sein ererbtes Verm&#246;gen und sein Gold an Arme und rettet so ihr Leben.

	Nikolaus macht, was Jesus ihm vorgemacht hat. Jesus hat sich selbst verschenkt an uns Menschen und ist durch sein Leben und Sterben unser Retter geworden.

	Schenken steckt an. Durch Jesus werden uns Vergebung und Gottes Liebe geschenkt. Und deshalb k&#246;nnen auch wir ohne Geiz andere beschenken, so wie Nikolaus. Das ist die gute Nachricht dieses Tages und wird nur selten im Jahr so deutlich wie am 6.12.

	Und jetzt w&#252;nsche ich allen einen &#252;bervollen Stiefel!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schleifenbaum_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Samstag, 6. Dezember 2008.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich hatte &amp;#252;ber viele Jahre ein Auto mit einem wunderbaren Nummernschild. Und auf dem stand WW-EV 6 12. EV, hei&amp;#223;t das evangelisch? wurde ich oft gefragt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich kann mir Autokennzeichen nicht gut merken und baue mir gern eine  Eselsbr&amp;#252;cke. In diesem Fall hie&amp;#223; sie: F&amp;#252;r den Westerwald &amp;#8211; die gute Nachricht &amp;#8211; vom Nikolaustag, WW-EV-6 12. Im Westerwald &amp;#8211; WW &amp;#8211; lebe ich. EV &amp;#8211; das steht f&amp;#252;r Evangelium, zu deutsch gute Nachricht. 6 12 &amp;#8211; ganz klar, das kann nur der Nikolaustag sein.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nikolaus war im vierten Jahrhundert Bischof der Stadt Myra in der heutigen T&amp;#252;rkei. Er predigte die gute Nachricht und lebte sie auch.  In der Legende sorgt er daf&amp;#252;r, dass in der Zeit der Hungersnot die Menschen und besonders auch die Kinder Korn bekommen und &amp;#252;berleben k&amp;#246;nnen. Gro&amp;#223;z&amp;#252;gig verschenkt er sein ererbtes Verm&amp;#246;gen und sein Gold an Arme und rettet so ihr Leben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nikolaus macht, was Jesus ihm vorgemacht hat. Jesus hat sich selbst verschenkt an uns Menschen und ist durch sein Leben und Sterben unser Retter geworden.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Schenken steckt an. Durch Jesus werden uns Vergebung und Gottes Liebe geschenkt. Und deshalb k&amp;#246;nnen auch wir ohne Geiz andere beschenken, so wie Nikolaus. Das ist die gute Nachricht dieses Tages und wird nur selten im Jahr so deutlich wie am 6.12.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und jetzt w&amp;#252;nsche ich allen einen &amp;#252;bervollen Stiefel! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-12-06-64361.mp3"&gt;File Download (1:33 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 05 Dec 2008 14:58:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Nicht wert, ihm die Schuhe zu binden</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 5. Dezember 2008.

	Stellen Sie sich vor: Da kommt eine gro&#223;e Kommission aus Berlin in Ihren Wohnort. Eine Kommission aus Mitgliedern mehrerer Parteien und </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 5. Dezember 2008.

	Stellen Sie sich vor: Da kommt eine gro&#223;e Kommission aus Berlin in Ihren Wohnort. Eine Kommission aus Mitgliedern mehrerer Parteien und Gruppierungen. Sie sucht eine einzelne, ganz bestimmte Person auf, um ihr die Frage zu stellen: Wer bist du?

	Das m&#252;sste wohl schon jemand ganz Besonderes sein, der so viel Aufmerksamkeit auf sich z&#246;ge. Und stellen Sie sich weiter vor, er w&#252;rde nun sagen: Nichts und niemand, das bin ich. Aber nach mir kommt einer, der ist so gro&#223;, dass ich nicht einmal wert bin, ihm die Schuhriemen zu l&#246;sen.

	So ist es damals, als Johannes am Jordan tauft und die hochrangige Kommission aus Jerusalem ihn fragt, wer er sei.
Die Schuhriemen, von denen Johannes spricht, geh&#246;ren zu den Jesus-Latschen, zu den echten, die Jesus damals trug. Bestehend aus einer Ledersohle und Riemchen. Und diese Schuhe Jesu sind Johannes mehr als nur eine Nummer zu gro&#223;.

	Der gro&#223;e Johannes, der T&#228;ufer, sagt bescheiden: Ich bin nur eine Stimme, die spricht: Bereitet dem Herrn den Weg. 
Vorbereitung auf Weihnachten sieht bei Johannes so aus, er sagt:

	Nehmt nur, was euch zusteht. 
Verschenkt ein Hemd, wenn ihr zwei habt. 
Tut niemand Gewalt oder Unrecht.
Ich w&#252;nsche uns eine gute Vorbereitungszeit aufs Christfest.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schleifenbaum_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Freitag, 5. Dezember 2008.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Stellen Sie sich vor: Da kommt eine gro&amp;#223;e Kommission aus Berlin in Ihren Wohnort. Eine Kommission aus Mitgliedern mehrerer Parteien und Gruppierungen. Sie sucht eine einzelne, ganz bestimmte Person auf, um ihr die Frage zu stellen: Wer bist du?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das m&amp;#252;sste wohl schon jemand ganz Besonderes sein, der so viel Aufmerksamkeit auf sich z&amp;#246;ge. Und stellen Sie sich weiter vor, er w&amp;#252;rde nun sagen: Nichts und niemand, das bin ich. Aber nach mir kommt einer, der ist so gro&amp;#223;, dass ich nicht einmal wert bin, ihm die Schuhriemen zu l&amp;#246;sen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So ist es damals, als Johannes am Jordan tauft und die hochrangige Kommission aus Jerusalem ihn fragt, wer er sei.&lt;br /&gt;
Die Schuhriemen, von denen Johannes spricht, geh&amp;#246;ren zu den Jesus-Latschen, zu den echten, die Jesus damals trug. Bestehend aus einer Ledersohle und Riemchen. Und diese Schuhe Jesu sind Johannes mehr als nur eine Nummer zu gro&amp;#223;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der gro&amp;#223;e Johannes, der T&amp;#228;ufer, sagt bescheiden: Ich bin nur eine Stimme, die spricht: Bereitet dem Herrn den Weg. &lt;br /&gt;
Vorbereitung auf Weihnachten sieht bei Johannes so aus, er sagt:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nehmt nur, was euch zusteht. &lt;br /&gt;
Verschenkt ein Hemd, wenn ihr zwei habt. &lt;br /&gt;
Tut niemand Gewalt oder Unrecht.&lt;br /&gt;
Ich w&amp;#252;nsche uns eine gute Vorbereitungszeit aufs Christfest.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-12-05-64076.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 04 Dec 2008 10:41:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Einbürgerungstest für Gott</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 4. Dezember 2008:

	Ob Gott einen Einb&#252;rgerungstest in unsere Menschenwelt bestehen w&#252;rde? Wie s&#228;he so ein Einb&#252;rgerungstest f&#252;r Gott </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 4. Dezember 2008:

	Ob Gott einen Einb&#252;rgerungstest in unsere Menschenwelt bestehen w&#252;rde? Wie s&#228;he so ein Einb&#252;rgerungstest f&#252;r Gott &#252;berhaupt aus? Unter welchen Voraussetzungen w&#252;rden wir ihn hereinlassen zu uns? Ihn bei uns aufnehmen? Ihn als einen von uns anerkennen? 

	W&#252;rden wir da zuerst mal aufs &#196;u&#223;ere schauen? Und was w&#252;rden wir dann sehen? Seinen Thron aus Gold, auf dem er sitzt, umgeben von Glanz und Gloria? H&#228;tte er einen langen wei&#223;en Bart? Nein. Das ist doch eher Unsinn. 

	Im Evangelium nach Johannes, im ersten Kapitel hei&#223;t es: Gott wurde ein Mensch, ein wirklicher Mensch von Fleisch und Blut. Er lebte unter uns.

	Das ist das Einb&#252;rgerungskriterium f&#252;r Gott: Er muss ein wirklicher Mensch werden. Aber wie sieht das konkret aus? Ist Gott dann ein Held, ein K&#246;nig, ein General, ein Pr&#228;sident, ein Olympionike, ein Weltmeister, ein Star?

	Sehen Sie sich um auf dieser Welt mit viel Freude und Sch&#246;nem, aber auch mit so viel Leid und Schmerz. Ich behaupte: Wenn Gott wirklich Mensch sein will, dann muss er f&#228;hig sein zu leiden.

	Das ist der Einb&#252;rgerungstest, den Gott in Jesus bestanden hat: Er kommt zur Welt in einer der H&#246;hlen Bethlehems. Weil Herodes w&#252;tet, wird er zum Fl&#252;chtlingskind. Seine Eltern sind arme Leute. Als Erwachsener lebt und arbeitet Jesus unter Kranken, Ausgesto&#223;enen und dem Gesindel. Schlie&#223;lich wird er auf die grausamste Weise hingerichtet. 

	Deshalb hat Gott es geschafft. Er hat den Einb&#252;rgerungs-Test bestanden. Er ist in Jesus Mensch geworden. Er ist einer von uns.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schleifenbaum_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 4. Dezember 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ob Gott einen Einb&amp;#252;rgerungstest in unsere Menschenwelt bestehen w&amp;#252;rde? Wie s&amp;#228;he so ein Einb&amp;#252;rgerungstest f&amp;#252;r Gott &amp;#252;berhaupt aus? Unter welchen Voraussetzungen w&amp;#252;rden wir ihn hereinlassen zu uns? Ihn bei uns aufnehmen? Ihn als einen von uns anerkennen? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;W&amp;#252;rden wir da zuerst mal aufs &amp;#196;u&amp;#223;ere schauen? Und was w&amp;#252;rden wir dann sehen? Seinen Thron aus Gold, auf dem er sitzt, umgeben von Glanz und Gloria? H&amp;#228;tte er einen langen wei&amp;#223;en Bart? Nein. Das ist doch eher Unsinn. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im Evangelium nach Johannes, im ersten Kapitel hei&amp;#223;t es: Gott wurde ein Mensch, ein wirklicher Mensch von Fleisch und Blut. Er lebte unter uns.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das ist das Einb&amp;#252;rgerungskriterium f&amp;#252;r Gott: Er muss ein wirklicher Mensch werden. Aber wie sieht das konkret aus? Ist Gott dann ein Held, ein K&amp;#246;nig, ein General, ein Pr&amp;#228;sident, ein Olympionike, ein Weltmeister, ein Star?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sehen Sie sich um auf dieser Welt mit viel Freude und Sch&amp;#246;nem, aber auch mit so viel Leid und Schmerz. Ich behaupte: Wenn Gott wirklich Mensch sein will, dann muss er f&amp;#228;hig sein zu leiden.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das ist der Einb&amp;#252;rgerungstest, den Gott in Jesus bestanden hat: Er kommt zur Welt in einer der H&amp;#246;hlen Bethlehems. Weil Herodes w&amp;#252;tet, wird er zum Fl&amp;#252;chtlingskind. Seine Eltern sind arme Leute. Als Erwachsener lebt und arbeitet Jesus unter Kranken, Ausgesto&amp;#223;enen und dem Gesindel. Schlie&amp;#223;lich wird er auf die grausamste Weise hingerichtet. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb hat Gott es geschafft. Er hat den Einb&amp;#252;rgerungs-Test bestanden. Er ist in Jesus Mensch geworden. Er ist einer von uns.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-12-04-91809.mp3"&gt;File Download (1:33 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 03 Dec 2008 09:29:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Wer sind die wahren Kinder Gottes?</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 3. Dezember 2008:

	Katholisch, evangelisch, orthodox, lutherisch, reformiert oder baptistisch. Welche sind denn nun eigentlich die richtigen, die wahren </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 3. Dezember 2008:

	Katholisch, evangelisch, orthodox, lutherisch, reformiert oder baptistisch. Welche sind denn nun eigentlich die richtigen, die wahren Christen und Kinder Gottes? 

	Was sagt die Bibel dazu? Im Evangelium nach Johannes steht: &#8222;Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu sein. Das wurden sie nicht, weil sie zu einem auserw&#228;hlten Volk geh&#246;rten, auch nicht durch menschliche Zeugung und Geburt. Dieses neue Leben gab ihnen allein Gott.&#8220;

	Ist man Christ, weil man Amerikaner ist und dadurch zu Gottes erw&#228;hltem Volk geh&#246;rt? Geh&#246;rt man zu einem auserw&#228;hlten Volk, weil man wei&#223;e Hautfarbe hat? Ist es Rasse, Nation, Adel oder gar Geldadel, die einen vor Gott zu etwas Besserem machen?
Nein.

	Lange bevor zivilisierte V&#246;lker festgelegt haben, dass vor dem Gesetz kein Unterschied zwischen Menschen gemacht werden soll, steht es f&#252;r Gott schon fest: Vor ihm sind alle Menschen gleich. Hier braucht sich keine Kirche besser vorzukommen als die andere. Hier gibt es keine Privilegien, und es gilt auch keine Herkunft.

	Ohnehin sind Menschen nicht automatisch in zweiter Generation gl&#228;ubig. Gott hat keine Enkel, Gott hat Kinder.
Und jeder, der an Jesus glaubt und Gott im Herzen als seinen Vater anruft, ist schon sein Kind.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schleifenbaum_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 3. Dezember 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Katholisch, evangelisch, orthodox, lutherisch, reformiert oder baptistisch. Welche sind denn nun eigentlich die richtigen, die wahren Christen und Kinder Gottes? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was sagt die Bibel dazu? Im Evangelium nach Johannes steht: &amp;#8222;Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu sein. Das wurden sie nicht, weil sie zu einem auserw&amp;#228;hlten Volk geh&amp;#246;rten, auch nicht durch menschliche Zeugung und Geburt. Dieses neue Leben gab ihnen allein Gott.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ist man Christ, weil man Amerikaner ist und dadurch zu Gottes erw&amp;#228;hltem Volk geh&amp;#246;rt? Geh&amp;#246;rt man zu einem auserw&amp;#228;hlten Volk, weil man wei&amp;#223;e Hautfarbe hat? Ist es Rasse, Nation, Adel oder gar Geldadel, die einen vor Gott zu etwas Besserem machen?&lt;br /&gt;
Nein.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Lange bevor zivilisierte V&amp;#246;lker festgelegt haben, dass vor dem Gesetz kein Unterschied zwischen Menschen gemacht werden soll, steht es f&amp;#252;r Gott schon fest: Vor ihm sind alle Menschen gleich. Hier braucht sich keine Kirche besser vorzukommen als die andere. Hier gibt es keine Privilegien, und es gilt auch keine Herkunft.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ohnehin sind Menschen nicht automatisch in zweiter Generation gl&amp;#228;ubig. Gott hat keine Enkel, Gott hat Kinder.&lt;br /&gt;
Und jeder, der an Jesus glaubt und Gott im Herzen als seinen Vater anruft, ist schon sein Kind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-12-03-91183.mp3"&gt;File Download (1:24 min / 1.3 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 02 Dec 2008 09:22:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Jesus aufnehmen</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 2. Dezember 2008:

	&#8222;Ich m&#246;chte gerne in diese Clique hinein, aber die nehmen mich nicht auf.&#8220; Als Jugendpfarrer h&#246;re ich das &#246;fter </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 2. Dezember 2008:

	&#8222;Ich m&#246;chte gerne in diese Clique hinein, aber die nehmen mich nicht auf.&#8220; Als Jugendpfarrer h&#246;re ich das &#246;fter von Jugendlichen. Und immer ist es hart.

	Als ich noch Konfirmand war, mussten wir sammeln gehen f&#252;r ein soziales Werk. Manche schlugen einem die T&#252;r vor der Nase zu. Das tat in der Seele weh.

	Umgekehrt war ich manchmal schon so platt, dass auch ich anderen nicht ge&#246;ffnet habe. Wohl gef&#252;hlt habe ich mich dabei aber nicht. 

	Ich kenne eine Frau, an deren Haust&#252;r klingeln oft Kinder. Und sie nimmt sie auf, besch&#228;ftigt sich mit ihnen und k&#252;mmert sich um sie. Und diese Frau sagt mir, sie selbst sei dadurch so sehr beschenkt.

	Auf solche Erfahrungen spielt die Bibel in einem Wort &#252;ber Jesus an. Im Johannesevangelium im ersten Kapitel hei&#223;t es:
&#8222;Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden.&#8220; Auch Jesus macht die schmerzhafte Erfahrung, dass er nicht aufgenommen wird.

	Diejenigen, die man aufnimmt, beschenken einen. Und wer das Gotteskind Jesus aufnimmt, der wird so sehr beschenkt. Der wird geradezu selber so richtig zu einem Gotteskind.

	Menschen aufnehmen, Kinder aufnehmen, Jesus aufnehmen. Advent ist eine gute &#220;bungszeit daf&#252;r. Auch f&#252;r Sie?</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schleifenbaum_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Dienstag, 2. Dezember 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Ich m&amp;#246;chte gerne in diese Clique hinein, aber die nehmen mich nicht auf.&amp;#8220; Als Jugendpfarrer h&amp;#246;re ich das &amp;#246;fter von Jugendlichen. Und immer ist es hart.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Als ich noch Konfirmand war, mussten wir sammeln gehen f&amp;#252;r ein soziales Werk. Manche schlugen einem die T&amp;#252;r vor der Nase zu. Das tat in der Seele weh.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Umgekehrt war ich manchmal schon so platt, dass auch ich anderen nicht ge&amp;#246;ffnet habe. Wohl gef&amp;#252;hlt habe ich mich dabei aber nicht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich kenne eine Frau, an deren Haust&amp;#252;r klingeln oft Kinder. Und sie nimmt sie auf, besch&amp;#228;ftigt sich mit ihnen und k&amp;#252;mmert sich um sie. Und diese Frau sagt mir, sie selbst sei dadurch so sehr beschenkt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auf solche Erfahrungen spielt die Bibel in einem Wort &amp;#252;ber Jesus an. Im Johannesevangelium im ersten Kapitel hei&amp;#223;t es:&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden.&amp;#8220; Auch Jesus macht die schmerzhafte Erfahrung, dass er nicht aufgenommen wird.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Diejenigen, die man aufnimmt, beschenken einen. Und wer das Gotteskind Jesus aufnimmt, der wird so sehr beschenkt. Der wird geradezu selber so richtig zu einem Gotteskind.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Menschen aufnehmen, Kinder aufnehmen, Jesus aufnehmen. Advent ist eine gute &amp;#220;bungszeit daf&amp;#252;r. Auch f&amp;#252;r Sie?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-12-02-90720.mp3"&gt;File Download (1:26 min / 1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 01 Dec 2008 17:07:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Licht in der Finsternis</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 1. Dezember 2008:

	Ich stehe morgens schon mal &#246;fter etwas fr&#252;her auf als meine Frau. Dann will ich sie nicht wecken durch L&#228;rm oder Licht. Also </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 1. Dezember 2008:

	Ich stehe morgens schon mal &#246;fter etwas fr&#252;her auf als meine Frau. Dann will ich sie nicht wecken durch L&#228;rm oder Licht. Also schleiche ich ins Bad. 

	Dort greife ich zu einer kleinen Taschenlampe. Sie gibt mir genug Helligkeit, um mich f&#252;r den Tag fertig zu machen. Ich hab es auch schon einmal ganz im Dunkeln versucht. Das ist so eine &#228;hnliche Erfahrung wie Dunkelessen. In meinem Fall nur mit Waschen, Rasieren und Anziehen &#8211; ganz interessant. Aber dabei kann auch manches misslingen, zum Beispiel die Rasur. Ohne Licht ist es ganz sch&#246;n schwierig. 

	Jetzt, in der dunkleren Jahreszeit, h&#228;ngt um unsere Haust&#252;r herum eine Lichterkette. Das sieht einladend und gem&#252;tlich aus. Und es ist heller, man sieht mehr.

	Das im Hinterkopf, wird ein Satz aus der Bibel gleich viel verst&#228;ndlicher. Und zwar hei&#223;t es da von Jesus im Johannesevangelium, fast ganz am Anfang:
Das Licht scheint in der Finsternis. 

	Wenn ich negativen Gedanken nachh&#228;nge, wenn ich &#228;ngstlich bin, dann macht das mein Herz finster. Jesus aber weist mich hin auf den Gott, der mir hilft. Und dieser Gedanke vertreibt die Dunkelheit, macht es wieder hell in mir: Gott hilft mir. Ich muss nichts Schlimmes f&#252;rchten. Wenn ich das denke, sehe ich wieder klar.

	Ist es nicht so? Wir Menschen brauchen in der Dunkelheit Licht, &#228;u&#223;erlich und innerlich.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schleifenbaum_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Montag, 1. Dezember 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich stehe morgens schon mal &amp;#246;fter etwas fr&amp;#252;her auf als meine Frau. Dann will ich sie nicht wecken durch L&amp;#228;rm oder Licht. Also schleiche ich ins Bad. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dort greife ich zu einer kleinen Taschenlampe. Sie gibt mir genug Helligkeit, um mich f&amp;#252;r den Tag fertig zu machen. Ich hab es auch schon einmal ganz im Dunkeln versucht. Das ist so eine &amp;#228;hnliche Erfahrung wie Dunkelessen. In meinem Fall nur mit Waschen, Rasieren und Anziehen &amp;#8211; ganz interessant. Aber dabei kann auch manches misslingen, zum Beispiel die Rasur. Ohne Licht ist es ganz sch&amp;#246;n schwierig. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jetzt, in der dunkleren Jahreszeit, h&amp;#228;ngt um unsere Haust&amp;#252;r herum eine Lichterkette. Das sieht einladend und gem&amp;#252;tlich aus. Und es ist heller, man sieht mehr.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das im Hinterkopf, wird ein Satz aus der Bibel gleich viel verst&amp;#228;ndlicher. Und zwar hei&amp;#223;t es da von Jesus im Johannesevangelium, fast ganz am Anfang:&lt;br /&gt;
Das Licht scheint in der Finsternis. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn ich negativen Gedanken nachh&amp;#228;nge, wenn ich &amp;#228;ngstlich bin, dann macht das mein Herz finster. Jesus aber weist mich hin auf den Gott, der mir hilft. Und dieser Gedanke vertreibt die Dunkelheit, macht es wieder hell in mir: Gott hilft mir. Ich muss nichts Schlimmes f&amp;#252;rchten. Wenn ich das denke, sehe ich wieder klar.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ist es nicht so? Wir Menschen brauchen in der Dunkelheit Licht, &amp;#228;u&amp;#223;erlich und innerlich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-12-01-71906.mp3"&gt;File Download (1:23 min / 1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 01 Mar 2008 00:04:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Wiedersehen macht Freude</title>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schleifenbaum_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Samstag, 1. M&amp;#228;rz 2008.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-03-01-73439.mp3"&gt;File Download (1:32 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 28 Feb 2008 00:04:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Verrat</title>
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    <category>Angedacht</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 28. Februar 2008.</itunes:subtitle>
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