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<title>ProtCast Pfalz: Zu: Sigrun Welke-Holtmann</title>
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   <title>ProtCast Pfalz</title>
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<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:22:45 +0100</pubDate>
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    <pubDate>Sat, 02 Jan 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Von Angesicht zu Angesicht.</title>
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    <category>Andachten</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 02. Januar 2010:

	M&#228;nnlich oder weiblich? Gro&#223; oder klein? Lange Haare oder Glatze? Mit Bart oder ohne? Wie stellen sie sich Gott vor? Wen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 02. Januar 2010:

	M&#228;nnlich oder weiblich? Gro&#223; oder klein? Lange Haare oder Glatze? Mit Bart oder ohne? Wie stellen sie sich Gott vor? Wen sehen sie vor ihrem inneren Auge, wenn sie von Gott oder mit Gott sprechen, wenn sie beten?  

	Gott sehen von Angesicht zu Angesicht &#8211; das war der gro&#223;e Wunsch von Mose im Alten Testament. Er dr&#228;ngt geradezu darauf, bittet Gott um diesen einen Gefallen. Vielleicht um seine Stellung als Anf&#252;hrer des Volkes Israels zu legitimieren, vielleicht aber auch nur, um sein eigenes Bild von Gott zu &#252;berpr&#252;fen. 

	Und was macht Gott? Der stellt Mose in eine Felsspalte, h&#228;lt ihm die Augen zu und zieht vor&#252;ber, ganz dicht. Dann nimmt er die Hand weg und Mose darf ihm lediglich hinterher schauen.

	Gott von Angesicht zu Angesicht zu begegnen, ist ein alter Traum der Menschheit. Wir sehnen uns nach dem Angesicht, dem zugewandten Gesicht Gottes. Nach seinem Glanz, seiner Herrlichkeit. Und doch sind es vielleicht genau unsere Vorstellungen davon, wie Gott zu sein hat, die uns den Blick f&#252;r das Gesicht Gottes verstellen. Die uns Gottes Gesicht nicht gleich erkennen lassen, weil wir es eben so, wie es uns begegnet, nicht vermuten. 

	Und so kommt es, dass es Situationen gibt, in denen Gottes Herrlichkeit vor&#252;ber geht, ganz nah, uns vielleicht sogar ber&#252;hrt und wir erst aus der Nachschau erkennen, dass wir gerade Gott begegnet sind.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Samstag, 02. Januar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;M&amp;#228;nnlich oder weiblich? Gro&amp;#223; oder klein? Lange Haare oder Glatze? Mit Bart oder ohne? Wie stellen sie sich Gott vor? Wen sehen sie vor ihrem inneren Auge, wenn sie von Gott oder mit Gott sprechen, wenn sie beten?  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gott sehen von Angesicht zu Angesicht &amp;#8211; das war der gro&amp;#223;e Wunsch von Mose im Alten Testament. Er dr&amp;#228;ngt geradezu darauf, bittet Gott um diesen einen Gefallen. Vielleicht um seine Stellung als Anf&amp;#252;hrer des Volkes Israels zu legitimieren, vielleicht aber auch nur, um sein eigenes Bild von Gott zu &amp;#252;berpr&amp;#252;fen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und was macht Gott? Der stellt Mose in eine Felsspalte, h&amp;#228;lt ihm die Augen zu und zieht vor&amp;#252;ber, ganz dicht. Dann nimmt er die Hand weg und Mose darf ihm lediglich hinterher schauen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gott von Angesicht zu Angesicht zu begegnen, ist ein alter Traum der Menschheit. Wir sehnen uns nach dem Angesicht, dem zugewandten Gesicht Gottes. Nach seinem Glanz, seiner Herrlichkeit. Und doch sind es vielleicht genau unsere Vorstellungen davon, wie Gott zu sein hat, die uns den Blick f&amp;#252;r das Gesicht Gottes verstellen. Die uns Gottes Gesicht nicht gleich erkennen lassen, weil wir es eben so, wie es uns begegnet, nicht vermuten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und so kommt es, dass es Situationen gibt, in denen Gottes Herrlichkeit vor&amp;#252;ber geht, ganz nah, uns vielleicht sogar ber&amp;#252;hrt und wir erst aus der Nachschau erkennen, dass wir gerade Gott begegnet sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-02-72611.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 01 Jan 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Gute Vorsätze.</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 01. Januar 2010:

	Gute Vors&#228;tze f&#252;r das neue Jahr &#8211; haben sie sich welche vorgenommen? Haben sie Dinge, die sie im neuen Jahr </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 01. Januar 2010:

	Gute Vors&#228;tze f&#252;r das neue Jahr &#8211; haben sie sich welche vorgenommen? Haben sie Dinge, die sie im neuen Jahr &#228;ndern, anders machen wollen? Vielleicht haben sie sich gestern Abend vorgenommen, im neuen Jahr noch effektiver zu arbeiten, sich mehr Zeit f&#252;r sich oder f&#252;r ihre Familie zu nehmen oder mit dem Rauchen aufzuh&#246;ren. 

	So ein Jahreswechsel kann Schwung in unser Leben bringen. Gute Vors&#228;tze lassen uns vorausschauen, planen und tr&#228;umen. Freilich sind die meisten Vors&#228;tze oft schon nach wenigen Wochen vergessen, das Jahr ist dann auch nicht mehr neu. Andere begleiten uns l&#228;nger, halten vielleicht das ganze Jahr &#252;ber bis zum n&#228;chsten Jahreswechsel.  

	So zum Beispiel die Jahreslosung der Herrenhuter Br&#252;dergemeine. Man k&#246;nnte auch sagen: sie ist ein j&#228;hrlich wechselnder Lebensbegleiter. Es ist jeweils ein zuf&#228;llig ausgeloster Bibelvers, der begleiten m&#246;chte, verhei&#223;en, versprechen, Zuspruch geben oder Anspr&#252;che stellen.

	Die Jahreslosung 2010 kommt aus dem Johannesevangelium und ich finde, sie passt gut in unsere krisengesch&#252;ttelte Zeit. Und gerade deshalb k&#246;nnte sie auch f&#252;r sie ein Lebensbegleiter werden, sie lautet: Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Freitag, 01. Januar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gute Vors&amp;#228;tze f&amp;#252;r das neue Jahr &amp;#8211; haben sie sich welche vorgenommen? Haben sie Dinge, die sie im neuen Jahr &amp;#228;ndern, anders machen wollen? Vielleicht haben sie sich gestern Abend vorgenommen, im neuen Jahr noch effektiver zu arbeiten, sich mehr Zeit f&amp;#252;r sich oder f&amp;#252;r ihre Familie zu nehmen oder mit dem Rauchen aufzuh&amp;#246;ren. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So ein Jahreswechsel kann Schwung in unser Leben bringen. Gute Vors&amp;#228;tze lassen uns vorausschauen, planen und tr&amp;#228;umen. Freilich sind die meisten Vors&amp;#228;tze oft schon nach wenigen Wochen vergessen, das Jahr ist dann auch nicht mehr neu. Andere begleiten uns l&amp;#228;nger, halten vielleicht das ganze Jahr &amp;#252;ber bis zum n&amp;#228;chsten Jahreswechsel.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So zum Beispiel die Jahreslosung der Herrenhuter Br&amp;#252;dergemeine. Man k&amp;#246;nnte auch sagen: sie ist ein j&amp;#228;hrlich wechselnder Lebensbegleiter. Es ist jeweils ein zuf&amp;#228;llig ausgeloster Bibelvers, der begleiten m&amp;#246;chte, verhei&amp;#223;en, versprechen, Zuspruch geben oder Anspr&amp;#252;che stellen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Jahreslosung 2010 kommt aus dem Johannesevangelium und ich finde, sie passt gut in unsere krisengesch&amp;#252;ttelte Zeit. Und gerade deshalb k&amp;#246;nnte sie auch f&amp;#252;r sie ein Lebensbegleiter werden, sie lautet: Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-01-72255.mp3"&gt;File Download (1:26 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 31 Dec 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Ein guter Ratgeber!</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1503</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 31. Dezember 2009:

	Worte f&#252;r besondere Zeiten, f&#252;r &#220;berg&#228;nge, die suchen wir, in Ratgebern, in Spruchsammlungen. Jedes Jahr neu </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 31. Dezember 2009:

	Worte f&#252;r besondere Zeiten, f&#252;r &#220;berg&#228;nge, die suchen wir, in Ratgebern, in Spruchsammlungen. Jedes Jahr neu werden B&#252;cher und Hefte ver&#246;ffentlicht, erbauliche Literatur, in denen Menschen versuchen, besondere Zeiten in Worte zu fassen, besonderen Zeiten Worte zu geben. Sie versuchen, uns in besonderen Zeiten sprachf&#228;hig zu machen. 

	Worte der Freude, Worte des Gl&#252;cks, Worte der Trauer, Worte des Abschieds. Wir brauchen diese Worte mehr denn je &#8211; gerade um in unserer durch Internet, Fernsehen, Zeitungen und Radio so worteichen Welt nicht sprachlos zu werden. Damit wir es nicht verlernen, uns auszudr&#252;cken und Freude, Trauer, Angst, Verzweiflung und Liebe h&#246;rbar und sichtbar zu machen. 

	Wir d&#252;rfen dabei zur&#252;ckgreifen auf Worte von anderen Menschen, um selbst wieder sprachf&#228;hig zu werden. Diese Worte zeigen, dass unsere Trauer, unsere Angst, unsere Verzweiflung kein Einzelfall ist, sie nehmen uns auf in eine gro&#223;e Gemeinschaft, die miteinander weinen und klagen, aber sich auch miteinander freuen kann. 

	Ein solcher Ratgeber ist schon seit vielen Jahren auf dem Markt. Trotzdem ist es immer wieder spannend und auch wohltuend hineinzuschauen und sich daraus W&#246;rter zu leihen: die Bibel. Geschrieben von Menschen f&#252;r Menschen in besonderen Zeiten.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 31. Dezember 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Worte f&amp;#252;r besondere Zeiten, f&amp;#252;r &amp;#220;berg&amp;#228;nge, die suchen wir, in Ratgebern, in Spruchsammlungen. Jedes Jahr neu werden B&amp;#252;cher und Hefte ver&amp;#246;ffentlicht, erbauliche Literatur, in denen Menschen versuchen, besondere Zeiten in Worte zu fassen, besonderen Zeiten Worte zu geben. Sie versuchen, uns in besonderen Zeiten sprachf&amp;#228;hig zu machen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Worte der Freude, Worte des Gl&amp;#252;cks, Worte der Trauer, Worte des Abschieds. Wir brauchen diese Worte mehr denn je &amp;#8211; gerade um in unserer durch Internet, Fernsehen, Zeitungen und Radio so worteichen Welt nicht sprachlos zu werden. Damit wir es nicht verlernen, uns auszudr&amp;#252;cken und Freude, Trauer, Angst, Verzweiflung und Liebe h&amp;#246;rbar und sichtbar zu machen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wir d&amp;#252;rfen dabei zur&amp;#252;ckgreifen auf Worte von anderen Menschen, um selbst wieder sprachf&amp;#228;hig zu werden. Diese Worte zeigen, dass unsere Trauer, unsere Angst, unsere Verzweiflung kein Einzelfall ist, sie nehmen uns auf in eine gro&amp;#223;e Gemeinschaft, die miteinander weinen und klagen, aber sich auch miteinander freuen kann. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein solcher Ratgeber ist schon seit vielen Jahren auf dem Markt. Trotzdem ist es immer wieder spannend und auch wohltuend hineinzuschauen und sich daraus W&amp;#246;rter zu leihen: die Bibel. Geschrieben von Menschen f&amp;#252;r Menschen in besonderen Zeiten. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-31-72024.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 30 Dec 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Dazwischen.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1502</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 30. Dezember 2009:

	Das schlimmste ist die Zeit dazwischen. Zwischen zwei herausragenden Punkten zum Beispiel, dem Jetztpunkt und dem erwarteten Termin, </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 30. Dezember 2009:

	Das schlimmste ist die Zeit dazwischen. Zwischen zwei herausragenden Punkten zum Beispiel, dem Jetztpunkt und dem erwarteten Termin, zwischen jetzt und der Zukunft, zwischen zwei Jahren etwa &#8211; so wie heute. Lohnt es sich, heute noch etwas anzufangen, oder soll ich damit lieber warten bis zum n&#228;chsten Jahr? 

	Wie verbringen sie solche Zwischenzeiten? Zum Beispiel beim Arzt zwischen Warten und Drankommen, oder an der Bushaltestelle zwischen frieren und einsteigen?

	Oft wissen wir mit dieser Zeit nichts anzufangen, wir sehen sie als verlorene Zeit an und doch macht sie einen gro&#223;en Teil unserer Lebenszeit aus. Eigentlich ist unser ganzes Leben eine Zwischenzeit, zwischen geboren werden und Sterben. Und deshalb meine ich, sollten wir unsere Sicht &#228;ndern und auch die Zwischenzeiten als von Gott geschenkte Zeit sehen.

	Wartezeiten, wie kurz oder lang sie auch sind, geduldig annehmen, als Lebenszeit entdecken und uns von der Freude auf ein bevorstehendes Ereignis erf&#252;llen lassen. Das ist die gro&#223;e Kunst. Unsere &#196;ngste betrachten, zulassen und dadurch entmachten. Geduldig das zu tun, was getan werden muss und damit ganz im Augenblick zu leben &#8211; das ist die Aufgabe f&#252;r unsere Zwischenzeiten.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 30. Dezember 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das schlimmste ist die Zeit dazwischen. Zwischen zwei herausragenden Punkten zum Beispiel, dem Jetztpunkt und dem erwarteten Termin, zwischen jetzt und der Zukunft, zwischen zwei Jahren etwa &amp;#8211; so wie heute. Lohnt es sich, heute noch etwas anzufangen, oder soll ich damit lieber warten bis zum n&amp;#228;chsten Jahr? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie verbringen sie solche Zwischenzeiten? Zum Beispiel beim Arzt zwischen Warten und Drankommen, oder an der Bushaltestelle zwischen frieren und einsteigen?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Oft wissen wir mit dieser Zeit nichts anzufangen, wir sehen sie als verlorene Zeit an und doch macht sie einen gro&amp;#223;en Teil unserer Lebenszeit aus. Eigentlich ist unser ganzes Leben eine Zwischenzeit, zwischen geboren werden und Sterben. Und deshalb meine ich, sollten wir unsere Sicht &amp;#228;ndern und auch die Zwischenzeiten als von Gott geschenkte Zeit sehen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wartezeiten, wie kurz oder lang sie auch sind, geduldig annehmen, als Lebenszeit entdecken und uns von der Freude auf ein bevorstehendes Ereignis erf&amp;#252;llen lassen. Das ist die gro&amp;#223;e Kunst. Unsere &amp;#196;ngste betrachten, zulassen und dadurch entmachten. Geduldig das zu tun, was getan werden muss und damit ganz im Augenblick zu leben &amp;#8211; das ist die Aufgabe f&amp;#252;r unsere Zwischenzeiten. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-30-71807.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 29 Dec 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Ohne jeden Rabatt!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 29. Dezember 2009:

	&#8222;F&#252;nfzig Prozent auf Weihnachtsartikel&#8220; steht in gro&#223;er, roter Schrift &#252;ber dem Regal im M&#246;belhaus. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 29. Dezember 2009:

	&#8222;F&#252;nfzig Prozent auf Weihnachtsartikel&#8220; steht in gro&#223;er, roter Schrift &#252;ber dem Regal im M&#246;belhaus. &#8222;F&#252;nfzig Prozent auf Weihnachtsartikel&#8220; und darunter stehen ein verlassener Weihnachtsmann, eine Reihe h&#246;lzerner Rentiere &#8211; einige schon mit einigen Schrammen und daneben noch 3 rote Windlichter und ein sitzender Engel. Er hat die Beine angezogen, st&#252;tzt sich mit den Ellenbogen auf die Knie und h&#228;lt sein Gesicht in seinen H&#228;nden. 

	Was denkt der Engel wohl so, in der Woche nach Weihnachten, nach seiner Zeit, wenn es schon 50 Prozent Rabatt gibt? Wartet er vielleicht wirklich noch darauf, gekauft zu werden? Oder hat er sich schon damit abgefunden, dass ihn ein Verk&#228;ufer wieder ein und erst im n&#228;chsten Jahr wieder auspackt? 

	Woran denkt der Engel &#8211; das versuche ich in seinem Gesicht zu lesen und dabei f&#228;llt mir auf, dass er gar keines hat. Dort, wo eigentlich Augen, Mund und Nase sind, ist bei ihm nur einfach nur eine helle Fl&#228;che, eben und rein. Irgendwie unheimlich und doch stimmig, finde ich, je l&#228;nger ich hinschaue. 

	Und es scheint mir, als warte der Engel nur darauf, dein oder mein Gesicht zu bekommen. Und dann m&#246;chte er aufstehen und auch jetzt &#8211; nach Weihnachten, die frohe Botschaft weitersagen, dass Gott in unsere Welt gekommen ist.  Und zwar ohne jeden Rabatt &#8211; denn diese Botschaft, die gilt auch jetzt noch zu vollen hundert Prozent.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Dienstag, 29. Dezember 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;F&amp;#252;nfzig Prozent auf Weihnachtsartikel&amp;#8220; steht in gro&amp;#223;er, roter Schrift &amp;#252;ber dem Regal im M&amp;#246;belhaus. &amp;#8222;F&amp;#252;nfzig Prozent auf Weihnachtsartikel&amp;#8220; und darunter stehen ein verlassener Weihnachtsmann, eine Reihe h&amp;#246;lzerner Rentiere &amp;#8211; einige schon mit einigen Schrammen und daneben noch 3 rote Windlichter und ein sitzender Engel. Er hat die Beine angezogen, st&amp;#252;tzt sich mit den Ellenbogen auf die Knie und h&amp;#228;lt sein Gesicht in seinen H&amp;#228;nden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was denkt der Engel wohl so, in der Woche nach Weihnachten, nach seiner Zeit, wenn es schon 50 Prozent Rabatt gibt? Wartet er vielleicht wirklich noch darauf, gekauft zu werden? Oder hat er sich schon damit abgefunden, dass ihn ein Verk&amp;#228;ufer wieder ein und erst im n&amp;#228;chsten Jahr wieder auspackt? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Woran denkt der Engel &amp;#8211; das versuche ich in seinem Gesicht zu lesen und dabei f&amp;#228;llt mir auf, dass er gar keines hat. Dort, wo eigentlich Augen, Mund und Nase sind, ist bei ihm nur einfach nur eine helle Fl&amp;#228;che, eben und rein. Irgendwie unheimlich und doch stimmig, finde ich, je l&amp;#228;nger ich hinschaue. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und es scheint mir, als warte der Engel nur darauf, dein oder mein Gesicht zu bekommen. Und dann m&amp;#246;chte er aufstehen und auch jetzt &amp;#8211; nach Weihnachten, die frohe Botschaft weitersagen, dass Gott in unsere Welt gekommen ist.  Und zwar ohne jeden Rabatt &amp;#8211; denn diese Botschaft, die gilt auch jetzt noch zu vollen hundert Prozent.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-29-71412.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 28 Dec 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Umtausch ausgeschlossen!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 28. Dezember 2009:

	Umtausch ausgeschlossen &#8211; diese zwei Worte wollen viele Menschen heute wohl lieber nicht h&#246;ren, wenn sie die </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 28. Dezember 2009:

	Umtausch ausgeschlossen &#8211; diese zwei Worte wollen viele Menschen heute wohl lieber nicht h&#246;ren, wenn sie die Weihnachtsgeschenke zur&#252;ckbringen, die Ihnen &#252;berhaupt nicht gefallen haben. Die abscheuliche Krawatte von der Schwiegermutter, die Tasche, die ihnen nicht gef&#228;llt oder das  Computerspiel, das sie schon einmal haben. 

	In den letzten Jahren ist der Weihnachtsumtausch neben dem Weihnachtseinkauf zu einem wichtigen Bestandteil des Weihnachtsgesch&#228;ftes geworden. Gesch&#228;fte und Internetshops stellen sich auf einen gro&#223;en Andrang nach den Feiertagen ein. 

	Statistiker vermuten, dass jeder zweite mit einem seiner Weihnachtsgeschenke nicht zufrieden ist. Woran liegt das?
&#220;berlegen unsere Lieben einfach nicht mehr sorgf&#228;ltig genug, was uns gef&#228;llt? Oder sind unsere Anspr&#252;che so hoch geworden, dass sie nicht mehr befriedigt werden k&#246;nnen? Oder aber ist es einfach so leicht geworden, Dinge umzutauschen im Gesch&#228;ft oder im Internet? Vielleicht f&#228;llt es uns auch nicht mehr so schwer, uns von Dingen zu trennen, weil wir schon so vieles haben. 

	Was sie heute aber auf keinen Fall umtauschen oder im Trubel des Umtauschens gar verlieren sollten, ist der Weihnachtsglanz in ihren Augen, die Hoffnung auf ein friedvolles Miteinander und die frohe Botschaft des Weihnachtsfestes. Gott wird ein Mensch &#8211; das ist sein Geschenk f&#252;r uns &#8211; Umtausch ausgeschlossen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Montag, 28. Dezember 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Umtausch ausgeschlossen &amp;#8211; diese zwei Worte wollen viele Menschen heute wohl lieber nicht h&amp;#246;ren, wenn sie die Weihnachtsgeschenke zur&amp;#252;ckbringen, die Ihnen &amp;#252;berhaupt nicht gefallen haben. Die abscheuliche Krawatte von der Schwiegermutter, die Tasche, die ihnen nicht gef&amp;#228;llt oder das  Computerspiel, das sie schon einmal haben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In den letzten Jahren ist der Weihnachtsumtausch neben dem Weihnachtseinkauf zu einem wichtigen Bestandteil des Weihnachtsgesch&amp;#228;ftes geworden. Gesch&amp;#228;fte und Internetshops stellen sich auf einen gro&amp;#223;en Andrang nach den Feiertagen ein. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Statistiker vermuten, dass jeder zweite mit einem seiner Weihnachtsgeschenke nicht zufrieden ist. Woran liegt das?&lt;br /&gt;
&amp;#220;berlegen unsere Lieben einfach nicht mehr sorgf&amp;#228;ltig genug, was uns gef&amp;#228;llt? Oder sind unsere Anspr&amp;#252;che so hoch geworden, dass sie nicht mehr befriedigt werden k&amp;#246;nnen? Oder aber ist es einfach so leicht geworden, Dinge umzutauschen im Gesch&amp;#228;ft oder im Internet? Vielleicht f&amp;#228;llt es uns auch nicht mehr so schwer, uns von Dingen zu trennen, weil wir schon so vieles haben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was sie heute aber auf keinen Fall umtauschen oder im Trubel des Umtauschens gar verlieren sollten, ist der Weihnachtsglanz in ihren Augen, die Hoffnung auf ein friedvolles Miteinander und die frohe Botschaft des Weihnachtsfestes. Gott wird ein Mensch &amp;#8211; das ist sein Geschenk f&amp;#252;r uns &amp;#8211; Umtausch ausgeschlossen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-28-71592.mp3"&gt;File Download (1:28 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 04 Jul 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Mach Dich mal frei!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 04. Juli 2009:

	&#8222;Mach dich mal frei&#8220; nur diese vier W&#246;rter sind auf einem signalroten Plakat zu lesen. Die W&#246;rter springen mich </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 04. Juli 2009:

	&#8222;Mach dich mal frei&#8220; nur diese vier W&#246;rter sind auf einem signalroten Plakat zu lesen. Die W&#246;rter springen mich f&#246;rmlich an und ich suche den Absender der Botschaft. 

	&#8222;Mach dich mal frei&#8220; Vielleicht eine Werbung f&#252;r kostenpflichtige Dienstleistungen der besonderen Art. Doch daf&#252;r ist das Plakat nicht anz&#252;glich genug. Da steht nur &#8222;Mach dich mal frei!&#8220; Und so &#252;berlege ich, von was ich mich frei machen k&#246;nnte und vor allem f&#252;r wen?

	&#8222;Mach dich mal frei&#8220; ist eine Werbeaktion vom Verein &#8222;Andere Zeiten&#8220;. Dieser Verein will mit seinen Aktionen und Ver&#246;ffentlichungen auf die Besonderheiten und Chancen der Feiertage im Kirchenjahr hinweisen. 

	Da gibt es zum Beispiel den Anderen Advent. Das ist ein Adventskalender, der f&#252;r jeden Tag statt Schokolade einen Text: ein Gedicht oder eine Geschichte hat. Bei &#8222;andere Zeiten&#8220; k&#246;nnen sie auch Fastenbriefe bestellen, die sie durch die Fastenzeit vor Ostern begleiten. Und die neueste Aktion ist von den knallroten Plakaten begleitet, die mich so angesprungen haben.

	&#8222;Mach dich mal frei&#8220; ist eine Werbeaktion f&#252;r den Sonntag. &#8222;Mach dich mal frei von Druck, Geldausgeben, Eile, schlechter Laune, Einerlei. Mach mal Sonntag!&#8220; 

	Je l&#228;nger ich mir dieses Plakat anschaue, desto mehr Dinge fallen mir ein, von denen ich mich frei machen k&#246;nnte und eigentlich auch sollte und ich nehme es mir vor &#8211; f&#252;r n&#228;chsten Sonntag.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Samstag, 04. Juli 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Mach dich mal frei&amp;#8220; nur diese vier W&amp;#246;rter sind auf einem signalroten Plakat zu lesen. Die W&amp;#246;rter springen mich f&amp;#246;rmlich an und ich suche den Absender der Botschaft. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Mach dich mal frei&amp;#8220; Vielleicht eine Werbung f&amp;#252;r kostenpflichtige Dienstleistungen der besonderen Art. Doch daf&amp;#252;r ist das Plakat nicht anz&amp;#252;glich genug. Da steht nur &amp;#8222;Mach dich mal frei!&amp;#8220; Und so &amp;#252;berlege ich, von was ich mich frei machen k&amp;#246;nnte und vor allem f&amp;#252;r wen?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Mach dich mal frei&amp;#8220; ist eine Werbeaktion vom Verein &amp;#8222;Andere Zeiten&amp;#8220;. Dieser Verein will mit seinen Aktionen und Ver&amp;#246;ffentlichungen auf die Besonderheiten und Chancen der Feiertage im Kirchenjahr hinweisen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Da gibt es zum Beispiel den Anderen Advent. Das ist ein Adventskalender, der f&amp;#252;r jeden Tag statt Schokolade einen Text: ein Gedicht oder eine Geschichte hat. Bei &amp;#8222;andere Zeiten&amp;#8220; k&amp;#246;nnen sie auch Fastenbriefe bestellen, die sie durch die Fastenzeit vor Ostern begleiten. Und die neueste Aktion ist von den knallroten Plakaten begleitet, die mich so angesprungen haben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Mach dich mal frei&amp;#8220; ist eine Werbeaktion f&amp;#252;r den Sonntag. &amp;#8222;Mach dich mal frei von Druck, Geldausgeben, Eile, schlechter Laune, Einerlei. Mach mal Sonntag!&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Je l&amp;#228;nger ich mir dieses Plakat anschaue, desto mehr Dinge fallen mir ein, von denen ich mich frei machen k&amp;#246;nnte und eigentlich auch sollte und ich nehme es mir vor &amp;#8211; f&amp;#252;r n&amp;#228;chsten Sonntag.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-07-04-62207.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 03 Jul 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Nächstenliebe unterwegs</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 03. Juli 2009:

	&#8222;N&#228;chstenliebe unterwegs&#8220; &#8211; So k&#246;nnte man das Projekt von Dagmar und Ralf Herrmann aus Schmittweiler nennen. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 03. Juli 2009:

	&#8222;N&#228;chstenliebe unterwegs&#8220; &#8211; So k&#246;nnte man das Projekt von Dagmar und Ralf Herrmann aus Schmittweiler nennen. Mit einem riesigen selbstgebastelten Spendenscheck und einem Umschlag mit Geld sind sie unterwegs zur &#220;bergabe. 

	Siebenhundertf&#252;nfzig Euro sind es, die dieses Mal dem Kinderhospiz &#8222;Sterntaler&#8220; in Speyer zugute kommen. Eigentlich unterst&#252;tzen sie lieber direkt Familien mit kranken &#8211; meist krebskranken Kindern, aber bei den Sterntalern haben sie eine Ausnahme gemacht. 

	Die Herrmanns schauen da hin, wo andere oft wegschauen. Sie bieten ihre Hilfe da an, wo sie dringend gebraucht wird. Sie h&#246;ren sich um, besuchen Betroffene und machen sich selbst ein Bild von der Situation. Sie bieten ihre Hilfe und auch ihre Freundschaft an. 

	Und dann? Dann organisieren sie eine Tombola. Auf dem Herbstmarkt in Schmittweiler zum Beispiel oder beim verkaufsoffenen Sonntag. Sie setzen viel Energie und auch Phantasie in das Organisieren von Preisen und gemeinsam mit Freunden und Helfern stellen sie etwas auf die Beine. Sie setzen Himmel und Erde in Bewegung, um kranken Kindern eine Freude zu machen und sie schaffen es auch. 

	Von S&#228;tzen wie: Da kann man nichts machen und alleine schon gar nicht!&#8220; lassen diese Zwei sich nicht entmutigen, sondern packen einfach das n&#228;chste Projekt an. So findet N&#228;chstenliebe eben ihren Weg.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Freitag, 03. Juli 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;N&amp;#228;chstenliebe unterwegs&amp;#8220; &amp;#8211; So k&amp;#246;nnte man das Projekt von Dagmar und Ralf Herrmann aus Schmittweiler nennen. Mit einem riesigen selbstgebastelten Spendenscheck und einem Umschlag mit Geld sind sie unterwegs zur &amp;#220;bergabe. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Siebenhundertf&amp;#252;nfzig Euro sind es, die dieses Mal dem Kinderhospiz &amp;#8222;Sterntaler&amp;#8220; in Speyer zugute kommen. Eigentlich unterst&amp;#252;tzen sie lieber direkt Familien mit kranken &amp;#8211; meist krebskranken Kindern, aber bei den Sterntalern haben sie eine Ausnahme gemacht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Herrmanns schauen da hin, wo andere oft wegschauen. Sie bieten ihre Hilfe da an, wo sie dringend gebraucht wird. Sie h&amp;#246;ren sich um, besuchen Betroffene und machen sich selbst ein Bild von der Situation. Sie bieten ihre Hilfe und auch ihre Freundschaft an. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und dann? Dann organisieren sie eine Tombola. Auf dem Herbstmarkt in Schmittweiler zum Beispiel oder beim verkaufsoffenen Sonntag. Sie setzen viel Energie und auch Phantasie in das Organisieren von Preisen und gemeinsam mit Freunden und Helfern stellen sie etwas auf die Beine. Sie setzen Himmel und Erde in Bewegung, um kranken Kindern eine Freude zu machen und sie schaffen es auch. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Von S&amp;#228;tzen wie: Da kann man nichts machen und alleine schon gar nicht!&amp;#8220; lassen diese Zwei sich nicht entmutigen, sondern packen einfach das n&amp;#228;chste Projekt an. So findet N&amp;#228;chstenliebe eben ihren Weg.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-07-03-62133.mp3"&gt;File Download (1:25 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 02 Jul 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Notenstress</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1308</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 02. Juli 2009:

	&#8222;Notenstress&#8220; darunter leidet zur Zeit mein Kollege aus der Berufsschule. Vor den Ferien muss er noch die Zensuren machen, </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 02. Juli 2009:

	&#8222;Notenstress&#8220; darunter leidet zur Zeit mein Kollege aus der Berufsschule. Vor den Ferien muss er noch die Zensuren machen, denn heute ist Notenkonferenz. 

	Schriftliche und m&#252;ndliche Noten zusammenz&#228;hlen und teilen. Hier vielleicht als Ansporn die bessere Note geben, und dort doch die schlechtere als Warnung f&#252;r das n&#228;chste Jahr. Mein Kollege ist sich seiner Verantwortung bewusst.

	&#8222;Notenstress&#8220; ist etwas, was Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler das ganze Jahr &#252;ber plagt, aber kurz vor den Zeugnissen wird dieser Stress richtig schlimm. Langen meine Leistungen, oder habe ich es dieses Mal nicht geschafft? Was werden die Eltern sagen, wenn das Zeugnis nicht ihren Erwartungen entspricht? Was wird aus der Bewerbung und damit auch aus meinem Leben? 

	Noten k&#246;nnen das Leben schwer machen, k&#246;nnen zum Problem werden. Zum Problem f&#252;r die, die Zensuren bekommen: Wenn sie selbst hinter der Note verschwinden, wenn sie mit einer Zahl abgestempelt sind und denken: Das bin doch nicht ich! 

	Aber es k&#246;nnen auch die, die Noten verteilen ein Problem damit haben: wenn sie mit den Noten Macht &#252;ber einen anderen Menschen haben. Wenn sie ihm mit der Note manchen Weg verbauen.

	Wenn Noten das Leben schwer machen, dann ist es wichtig, dass die einen sich bewusst werden, dass sie nicht Gott sind und die anderen, dass sie und ihre Person nicht in einer Note aufgehen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 02. Juli 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Notenstress&amp;#8220; darunter leidet zur Zeit mein Kollege aus der Berufsschule. Vor den Ferien muss er noch die Zensuren machen, denn heute ist Notenkonferenz. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Schriftliche und m&amp;#252;ndliche Noten zusammenz&amp;#228;hlen und teilen. Hier vielleicht als Ansporn die bessere Note geben, und dort doch die schlechtere als Warnung f&amp;#252;r das n&amp;#228;chste Jahr. Mein Kollege ist sich seiner Verantwortung bewusst.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Notenstress&amp;#8220; ist etwas, was Sch&amp;#252;lerinnen und Sch&amp;#252;ler das ganze Jahr &amp;#252;ber plagt, aber kurz vor den Zeugnissen wird dieser Stress richtig schlimm. Langen meine Leistungen, oder habe ich es dieses Mal nicht geschafft? Was werden die Eltern sagen, wenn das Zeugnis nicht ihren Erwartungen entspricht? Was wird aus der Bewerbung und damit auch aus meinem Leben? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Noten k&amp;#246;nnen das Leben schwer machen, k&amp;#246;nnen zum Problem werden. Zum Problem f&amp;#252;r die, die Zensuren bekommen: Wenn sie selbst hinter der Note verschwinden, wenn sie mit einer Zahl abgestempelt sind und denken: Das bin doch nicht ich! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber es k&amp;#246;nnen auch die, die Noten verteilen ein Problem damit haben: wenn sie mit den Noten Macht &amp;#252;ber einen anderen Menschen haben. Wenn sie ihm mit der Note manchen Weg verbauen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn Noten das Leben schwer machen, dann ist es wichtig, dass die einen sich bewusst werden, dass sie nicht Gott sind und die anderen, dass sie und ihre Person nicht in einer Note aufgehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-07-02-61534.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 01 Jul 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Unser Leben sei ein Fest!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 01. Juli 2009:

	&#8222;Unser Leben sei ein Fest&#8220; &#8211; so hei&#223;t es in einem Lied, das wir immer bei uns im Kindergottesdienst singen. Die </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 01. Juli 2009:

	&#8222;Unser Leben sei ein Fest&#8220; &#8211; so hei&#223;t es in einem Lied, das wir immer bei uns im Kindergottesdienst singen. Die Kinder lieben es. Sie singen und klatschen begeistert mit: &#8222;Unser Leben sei ein Fest&#8220;. 

	Das Leben als Fest zu sehen, das ist eigentlich ein sch&#246;ner Gedanke. Den Kindern f&#228;llt er auch noch leicht, aber bei uns Erwachsenen droht er oft im Alltag unterzugehen. Zwischen Arbeit, Stress und Hektik ist meist keine Zeit f&#252;r festliche Stimmung.

	Ist ihr Leben ein Fest? Und damit meine ich nicht ein fl&#252;chtiges Sommer- oder Stra&#223;enfest. Auch keine Bierlaune, aus der man mit einem dicken Kopf irgendwann wieder aufwacht und au&#223;er einem faden Geschmack im Mund nichts beh&#228;lt. 

	Das Fest des Lebens sollte ein Fest sein, auf das sie sich vorbereiten, sich sch&#246;n machen und auf Details achten. Ein Fest, das ihnen Freude bereitet, das sie zu jeder Zeit genie&#223;en, nicht nur nach Feierabend. Ein Fest, bei dem sie Gast auf eine ganz besondere Art und Weise sind. 

	Denn ihr Leben ist ein Fest, zu dem die Einladung von Gott selbst gekommen ist. Sie m&#252;ssen sie nur annehmen. So wie die Kindergottesdienstkinder, wenn sie singen:

	&#8222;Unser Leben sei ein Fest, so wie heute an jedem Tag.&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 01. Juli 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Unser Leben sei ein Fest&amp;#8220; &amp;#8211; so hei&amp;#223;t es in einem Lied, das wir immer bei uns im Kindergottesdienst singen. Die Kinder lieben es. Sie singen und klatschen begeistert mit: &amp;#8222;Unser Leben sei ein Fest&amp;#8220;. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Leben als Fest zu sehen, das ist eigentlich ein sch&amp;#246;ner Gedanke. Den Kindern f&amp;#228;llt er auch noch leicht, aber bei uns Erwachsenen droht er oft im Alltag unterzugehen. Zwischen Arbeit, Stress und Hektik ist meist keine Zeit f&amp;#252;r festliche Stimmung.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ist ihr Leben ein Fest? Und damit meine ich nicht ein fl&amp;#252;chtiges Sommer- oder Stra&amp;#223;enfest. Auch keine Bierlaune, aus der man mit einem dicken Kopf irgendwann wieder aufwacht und au&amp;#223;er einem faden Geschmack im Mund nichts beh&amp;#228;lt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Fest des Lebens sollte ein Fest sein, auf das sie sich vorbereiten, sich sch&amp;#246;n machen und auf Details achten. Ein Fest, das ihnen Freude bereitet, das sie zu jeder Zeit genie&amp;#223;en, nicht nur nach Feierabend. Ein Fest, bei dem sie Gast auf eine ganz besondere Art und Weise sind. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Denn ihr Leben ist ein Fest, zu dem die Einladung von Gott selbst gekommen ist. Sie m&amp;#252;ssen sie nur annehmen. So wie die Kindergottesdienstkinder, wenn sie singen:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Unser Leben sei ein Fest, so wie heute an jedem Tag.&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-07-01-61193.mp3"&gt;File Download (1:22 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 30 Jun 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Das älteste Gehirnjogging der Welt</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 30. Juni 2009:

	Handball, Fu&#223;ball, Nordic Walking, Jogging oder Fitnessstudio? Welchen Sport betreiben sie? Trainieren sie gerne alleine oder sind </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 30. Juni 2009:

	Handball, Fu&#223;ball, Nordic Walking, Jogging oder Fitnessstudio? Welchen Sport betreiben sie? Trainieren sie gerne alleine oder sind sie lieber in der Gemeinschaft?
Haben sie ihren Sport schon gefunden oder sind sie noch auf der Suche nach einem, der zu ihnen passt? 

	Aber nicht nur ihr K&#246;rper soll vor &#252;berschnellen Alterungsprozessen bewahrt bleiben, auch geistige Fitness ist ein erstrebenswerter Zustand, gerade in einer immer &#228;lter werdenden Gesellschaft. 

	&#8222;Gehirnjogging&#8220; so nennt das die Werbung und erfindet immer neue Aufgaben, die ihr Gehirn fordern und vor dem Abbau bewahren sollen. Doch nutzt das wirklich etwas?

	Es gibt eine ganz alte &#220;bung, die sie geistig und k&#246;rperlich fit h&#228;lt. Man k&#246;nnte sie sogar als Breitensport  bezeichnen, obwohl sie nie als solche wahrgenommen wurde: das Beten.

	Auch Beten will einge&#252;bt, trainiert werden. Man kann es alleine, aber auch zusammen &#252;ben, zuhause, und auch an anderen Pl&#228;tzen.

	Beten h&#228;lt geistig fit, denn im Gebet denken wir an das, was uns und andere belastet, aber auch freut. Wir erinnern uns, trainieren unser Ged&#228;chtnis und tanken neue mentale Kraft. Beten h&#228;lt zudem k&#246;rperlich fit, denn es motiviert, sich zu bewegen, aus eingefahrenen Situationen herauszukommen und auf andere zuzugehen.

	W&#228;re das nicht auch ein Sport f&#252;r sie?</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Dienstag, 30. Juni 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Handball, Fu&amp;#223;ball, Nordic Walking, Jogging oder Fitnessstudio? Welchen Sport betreiben sie? Trainieren sie gerne alleine oder sind sie lieber in der Gemeinschaft?&lt;br /&gt;
Haben sie ihren Sport schon gefunden oder sind sie noch auf der Suche nach einem, der zu ihnen passt? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber nicht nur ihr K&amp;#246;rper soll vor &amp;#252;berschnellen Alterungsprozessen bewahrt bleiben, auch geistige Fitness ist ein erstrebenswerter Zustand, gerade in einer immer &amp;#228;lter werdenden Gesellschaft. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Gehirnjogging&amp;#8220; so nennt das die Werbung und erfindet immer neue Aufgaben, die ihr Gehirn fordern und vor dem Abbau bewahren sollen. Doch nutzt das wirklich etwas?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es gibt eine ganz alte &amp;#220;bung, die sie geistig und k&amp;#246;rperlich fit h&amp;#228;lt. Man k&amp;#246;nnte sie sogar als Breitensport  bezeichnen, obwohl sie nie als solche wahrgenommen wurde: das Beten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auch Beten will einge&amp;#252;bt, trainiert werden. Man kann es alleine, aber auch zusammen &amp;#252;ben, zuhause, und auch an anderen Pl&amp;#228;tzen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Beten h&amp;#228;lt geistig fit, denn im Gebet denken wir an das, was uns und andere belastet, aber auch freut. Wir erinnern uns, trainieren unser Ged&amp;#228;chtnis und tanken neue mentale Kraft. Beten h&amp;#228;lt zudem k&amp;#246;rperlich fit, denn es motiviert, sich zu bewegen, aus eingefahrenen Situationen herauszukommen und auf andere zuzugehen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;W&amp;#228;re das nicht auch ein Sport f&amp;#252;r sie?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-06-30-60822.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 29 Jun 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Immer muss ich mich entscheiden!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 29. Mai 2009:

	&#8222;Mami, ich hab Bauchweh, ich will heute nicht in die Schule.&#8220; 
Schon am fr&#252;hen Morgen muss ich eine Entscheidung treffen. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 29. Mai 2009:

	&#8222;Mami, ich hab Bauchweh, ich will heute nicht in die Schule.&#8220; 
Schon am fr&#252;hen Morgen muss ich eine Entscheidung treffen. Eine Entscheidung als Mutter, ob nun das Bauchweh echt ist, oder eher ein Versuch, die Schule zu schw&#228;nzen. 

	Und den ganzen Tag geht es dann weiter mit Entscheidungen &#8211; als Ehefrau, als Hausfrau, als berufst&#228;tige Frau. Entscheidungen f&#252;r meine Kinder, meinen Mann, meine Gemeinde und nat&#252;rlich auch f&#252;r mich. 

	Manche Entscheidungen sind einfach, zum Beispiel beim Bauchweh: &#8222;OK, du gehst erst einmal in die Schule und wenn es schlimmer wird, dann hole ich dich ab- versprochen.&#8220; 

	Andere Entscheidungen sind schwieriger, oder auf eine gr&#246;&#223;ere Dauer hin angelegt. Manche kann ich auch gar nicht allein treffen.

	Unser Leben besteht aus Entscheidungen, aus gro&#223;en, und kleinen. Doch bei all diesen allt&#228;glichen Entscheidungen d&#252;rfen wir uns nicht verlieren, m&#252;ssen wir auch unterscheiden. 

	Du kannst nicht zwei Herren dienen &#8211; nicht Gott und dem Mammon. Sagt Jesus im Lukasevangelium. Er ruft in die Entscheidung und das ist nicht eine unter vielen, sondern es ist die Entscheidung. Die Urentscheidung sozusagen, die Grundsatzentscheidung, die allen anderen vorausgeht.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Montag, 29. Mai 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Mami, ich hab Bauchweh, ich will heute nicht in die Schule.&amp;#8220; &lt;br /&gt;
Schon am fr&amp;#252;hen Morgen muss ich eine Entscheidung treffen. Eine Entscheidung als Mutter, ob nun das Bauchweh echt ist, oder eher ein Versuch, die Schule zu schw&amp;#228;nzen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und den ganzen Tag geht es dann weiter mit Entscheidungen &amp;#8211; als Ehefrau, als Hausfrau, als berufst&amp;#228;tige Frau. Entscheidungen f&amp;#252;r meine Kinder, meinen Mann, meine Gemeinde und nat&amp;#252;rlich auch f&amp;#252;r mich. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Manche Entscheidungen sind einfach, zum Beispiel beim Bauchweh: &amp;#8222;OK, du gehst erst einmal in die Schule und wenn es schlimmer wird, dann hole ich dich ab- versprochen.&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Andere Entscheidungen sind schwieriger, oder auf eine gr&amp;#246;&amp;#223;ere Dauer hin angelegt. Manche kann ich auch gar nicht allein treffen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Unser Leben besteht aus Entscheidungen, aus gro&amp;#223;en, und kleinen. Doch bei all diesen allt&amp;#228;glichen Entscheidungen d&amp;#252;rfen wir uns nicht verlieren, m&amp;#252;ssen wir auch unterscheiden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Du kannst nicht zwei Herren dienen &amp;#8211; nicht Gott und dem Mammon. Sagt Jesus im Lukasevangelium. Er ruft in die Entscheidung und das ist nicht eine unter vielen, sondern es ist die Entscheidung. Die Urentscheidung sozusagen, die Grundsatzentscheidung, die allen anderen vorausgeht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-06-29-60584.mp3"&gt;File Download (1:18 min / 1.8 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 25 Apr 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Ein Eimer voll Spanien!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 25. April 2009:

	Einen Eimer voll Spanien f&#252;r nur f&#252;nfneunundneunzig das versprach der letzte Supermarktprospekt. 

	Ein Eimer voll Spanien, </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 25. April 2009:

	Einen Eimer voll Spanien f&#252;r nur f&#252;nfneunundneunzig das versprach der letzte Supermarktprospekt. 

	Ein Eimer voll Spanien, das klingt nach Urlaub, nach Sonne und Meer. Das klingt verlockend und praktisch zugleich, denn ein Eimer ist ein handliches Gef&#228;&#223; mit Henkel und einer gro&#223;en &#214;ffnung, ideal um Spanien einfach nach Hause mitzunehmen und nach Belieben heraussch&#252;tten zu k&#246;nnen.

	Der Eimer voll Spanien hat sich als Eimer voll Orangen herausgestellt. Diese geschickte Formulierung aus der Werbung hat dann meine Fantasie geweckt. 

	Ich habe mich gefragt, was f&#252;r mich in einen Eimer Gl&#252;ck hineingeh&#246;rt. Vielleicht w&#228;re es nur Schokolade, es k&#246;nnte aber auch ein Treffen mit guten Freunden oder ein gerade noch erwischter Zug sein.

	Gut w&#228;re nat&#252;rlich auch ein Eimer voll Hoffnung: ein Lichtstrahl vielleicht in der Dunkelheit. Nat&#252;rlich w&#252;rde ich mir auch einen oder gleich mehrere Eimer Gesundheit mitnehmen und nicht zu vergessen einen Eimer voll Liebe: mit dem Patentrezept f&#252;r gelingende Partnerschaft.

	Und was w&#228;re wohl in einem Eimer voll Gott? Ein warmes L&#228;cheln? Eine helfende Hand? Meditative Stille &#8211; oder etwas ganz Anderes.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Samstag, 25. April 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Einen Eimer voll Spanien f&amp;#252;r nur f&amp;#252;nfneunundneunzig das versprach der letzte Supermarktprospekt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Eimer voll Spanien, das klingt nach Urlaub, nach Sonne und Meer. Das klingt verlockend und praktisch zugleich, denn ein Eimer ist ein handliches Gef&amp;#228;&amp;#223; mit Henkel und einer gro&amp;#223;en &amp;#214;ffnung, ideal um Spanien einfach nach Hause mitzunehmen und nach Belieben heraussch&amp;#252;tten zu k&amp;#246;nnen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Eimer voll Spanien hat sich als Eimer voll Orangen herausgestellt. Diese geschickte Formulierung aus der Werbung hat dann meine Fantasie geweckt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich habe mich gefragt, was f&amp;#252;r mich in einen Eimer Gl&amp;#252;ck hineingeh&amp;#246;rt. Vielleicht w&amp;#228;re es nur Schokolade, es k&amp;#246;nnte aber auch ein Treffen mit guten Freunden oder ein gerade noch erwischter Zug sein.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gut w&amp;#228;re nat&amp;#252;rlich auch ein Eimer voll Hoffnung: ein Lichtstrahl vielleicht in der Dunkelheit. Nat&amp;#252;rlich w&amp;#252;rde ich mir auch einen oder gleich mehrere Eimer Gesundheit mitnehmen und nicht zu vergessen einen Eimer voll Liebe: mit dem Patentrezept f&amp;#252;r gelingende Partnerschaft.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und was w&amp;#228;re wohl in einem Eimer voll Gott? Ein warmes L&amp;#228;cheln? Eine helfende Hand? Meditative Stille &amp;#8211; oder etwas ganz Anderes.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-04-25-57842.mp3"&gt;File Download (1:24 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 24 Apr 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Fragebogen</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1231</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 24. April 2009:

	M&#246;gen Sie Frageb&#246;gen? Mitgliederinteressen, Kundenzufriedenheit, Verbraucherprofile &#8211; alles wird anhand von </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 24. April 2009:

	M&#246;gen Sie Frageb&#246;gen? Mitgliederinteressen, Kundenzufriedenheit, Verbraucherprofile &#8211; alles wird anhand von Frageb&#246;gen ermittelt. Meist f&#228;ngt es mit der Frage an, ob man denn 5 Minuten Zeit habe. 

	Doch was sind schon f&#252;nf Minuten angesichts der vielen leeren Linien und Punkten, die beschriftet werden wollen? Dann wird noch nach meiner pers&#246;nlichen Meinung zur Sache gefragt. Was soll ich da schreiben? Reichen drei Zeilen oder m&#252;ssten es drei&#223;ig sein? 

	Letzte Woche habe ich  bei uns im Gemeindehaus einen ausgef&#252;llten Fragebogen gefunden. Mein Kollege behandelt im Konfirmandenunterricht gerade das Thema Bibel und hat einen Fragebogen verteilt. Einer oder eine von den Konfis muss ihn wohl vergessen haben.

	Die Bibel bedeutet f&#252;r mich, dass punktpunktpunkt, erinnert mich daran, dass punktpunktpunkt, zeigt mir dass, punktpunktpunkt. Nat&#252;rlich habe ich mich gleich gefragt, was ich antworten w&#252;rde.

	Vieles sind mir durch den Kopf gegangen und am Ende 
h&#228;tte ich ein Buch schreiben, aber nicht diesen Fragebogen ausf&#252;llen k&#246;nnen.

	Darum habe ich mal geguckt, was der Konfirmand geschrieben hat. Die Bibel bedeutet f&#252;r mich, dass ich Jesu Lebensweg nachlesen kann, erinnert mich daran, dass kein Leben einfach ist, zeigt mir, dass sogar Gott ein schweres Leben hatte.

	Tja, manchmal sind die einfachsten Antworten auch die besten.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Freitag, 24. April 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;M&amp;#246;gen Sie Frageb&amp;#246;gen? Mitgliederinteressen, Kundenzufriedenheit, Verbraucherprofile &amp;#8211; alles wird anhand von Frageb&amp;#246;gen ermittelt. Meist f&amp;#228;ngt es mit der Frage an, ob man denn 5 Minuten Zeit habe. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Doch was sind schon f&amp;#252;nf Minuten angesichts der vielen leeren Linien und Punkten, die beschriftet werden wollen? Dann wird noch nach meiner pers&amp;#246;nlichen Meinung zur Sache gefragt. Was soll ich da schreiben? Reichen drei Zeilen oder m&amp;#252;ssten es drei&amp;#223;ig sein? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Letzte Woche habe ich  bei uns im Gemeindehaus einen ausgef&amp;#252;llten Fragebogen gefunden. Mein Kollege behandelt im Konfirmandenunterricht gerade das Thema Bibel und hat einen Fragebogen verteilt. Einer oder eine von den Konfis muss ihn wohl vergessen haben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Bibel bedeutet f&amp;#252;r mich, dass punktpunktpunkt, erinnert mich daran, dass punktpunktpunkt, zeigt mir dass, punktpunktpunkt. Nat&amp;#252;rlich habe ich mich gleich gefragt, was ich antworten w&amp;#252;rde.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vieles sind mir durch den Kopf gegangen und am Ende &lt;br /&gt;
h&amp;#228;tte ich ein Buch schreiben, aber nicht diesen Fragebogen ausf&amp;#252;llen k&amp;#246;nnen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Darum habe ich mal geguckt, was der Konfirmand geschrieben hat. Die Bibel bedeutet f&amp;#252;r mich, dass ich Jesu Lebensweg nachlesen kann, erinnert mich daran, dass kein Leben einfach ist, zeigt mir, dass sogar Gott ein schweres Leben hatte.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Tja, manchmal sind die einfachsten Antworten auch die besten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-04-24-57682.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 23 Apr 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Vergessen</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 23. April 2009:

	Wie funktioniert eigentlich das Vergessen? Wie kommt es, dass wir uns an manche Dinge noch lange danach erinnern und uns andere Dinge </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 23. April 2009:

	Wie funktioniert eigentlich das Vergessen? Wie kommt es, dass wir uns an manche Dinge noch lange danach erinnern und uns andere Dinge einfach entfallen und wie weggeblasen sind?

	Manchmal, da liegt mir z.B. ein Name auf der Zunge, ich versuche mich mit aller Gewalt zu erinnern, aber der Name f&#228;llt mir einfach nicht ein. Die Verbindung zwischen Zunge und Gehirn ist dann wie ein Tunnel, der an einer Stelle eingest&#252;rzt ist und nichts mehr durchl&#228;sst.

	Wie das Vergessen funktioniert, das fragen sich auch Wissenschaftler in der Ged&#228;chtnisforschung; und eine von vielen Theorien geht davon aus, dass wir am h&#228;ufigsten die Ereignisse vergessen, mit denen wir keine Gef&#252;hle verbinden. 

	Dagegen behalten wir l&#228;nger das im Ged&#228;chtnis, was bei uns positive Emotionen weckt: das Gute, das Sch&#246;ne, das uns selbst betrifft. 

	Vielleicht haben das die S&#228;nger der Psalmen im Alten Testament schon vor mehreren tausend Jahren geahnt. In vielen ihrer Lieder z&#228;hlen sie das Gute und Sch&#246;ne auf, das Gott den Menschen geschenkt hat. Sie beschreiben zum Beispiel Gottes Barmherzigkeit mit Bildern. Mit Bildern, die uns angehen. 

	Und selbst, wenn wir dies eines Tages vergessen sollten, wenn uns unser Ged&#228;chtnis im Stich l&#228;sst, die Psalmen werden uns mit ihren Bildern daran erinnern.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 23. April 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie funktioniert eigentlich das Vergessen? Wie kommt es, dass wir uns an manche Dinge noch lange danach erinnern und uns andere Dinge einfach entfallen und wie weggeblasen sind?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Manchmal, da liegt mir z.B. ein Name auf der Zunge, ich versuche mich mit aller Gewalt zu erinnern, aber der Name f&amp;#228;llt mir einfach nicht ein. Die Verbindung zwischen Zunge und Gehirn ist dann wie ein Tunnel, der an einer Stelle eingest&amp;#252;rzt ist und nichts mehr durchl&amp;#228;sst.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie das Vergessen funktioniert, das fragen sich auch Wissenschaftler in der Ged&amp;#228;chtnisforschung; und eine von vielen Theorien geht davon aus, dass wir am h&amp;#228;ufigsten die Ereignisse vergessen, mit denen wir keine Gef&amp;#252;hle verbinden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dagegen behalten wir l&amp;#228;nger das im Ged&amp;#228;chtnis, was bei uns positive Emotionen weckt: das Gute, das Sch&amp;#246;ne, das uns selbst betrifft. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vielleicht haben das die S&amp;#228;nger der Psalmen im Alten Testament schon vor mehreren tausend Jahren geahnt. In vielen ihrer Lieder z&amp;#228;hlen sie das Gute und Sch&amp;#246;ne auf, das Gott den Menschen geschenkt hat. Sie beschreiben zum Beispiel Gottes Barmherzigkeit mit Bildern. Mit Bildern, die uns angehen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und selbst, wenn wir dies eines Tages vergessen sollten, wenn uns unser Ged&amp;#228;chtnis im Stich l&amp;#228;sst, die Psalmen werden uns mit ihren Bildern daran erinnern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-04-23-57589.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 22 Apr 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Herz brennt</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 22. April 2009:

	&#8222;Hinterher ist man immer schlauer&#8220;, so lautet ein bekanntes Sprichwort. Schlauer sind wir hinterher oft, weil wir um eine </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 22. April 2009:

	&#8222;Hinterher ist man immer schlauer&#8220;, so lautet ein bekanntes Sprichwort. Schlauer sind wir hinterher oft, weil wir um eine Erfahrung reicher oder um eine Einsicht kl&#252;ger geworden sind. 

	Doch manche Dinge, die verstehen wir erst hinterher. Im R&#252;ckblick. Manche Ereignisse k&#246;nnen wir so erst richtig deuten. Sie lassen sich dann einordnen in den gr&#246;&#223;eren Zusammenhang. Und wir merken: &#8222;So war das eigentlich!&#8220;

	&#8222;Brannte nicht unser Herz in uns?&#8220; Dies ist die Erfahrung zweier Menschen, die nach Emmaus unterwegs sind ungef&#228;hr eine Woche nach Ostern. Sie waren auf ihrem Weg dem auferstandenen Jesus begegnet. Aber sie haben ihn nicht sofort erkannt. 

	Dann haben sie gemeinsam gegessen und dabei haben gemerkt, wer da mit ihnen am Tisch sitzt. &#8222;Da wurden ihre Augen aufgetan, und sie erkannten ihn. Er aber verschwand&#8220;, so steht es in der Bibel.

	Glauben aus dem R&#252;ckblick auf bestimmte Ereignisse. Auf eine  Begegnung mit Menschen. Vielleicht auch auf eine Begegnung mit Gott. Und auf einmal setzt sich das Bild zusammen und ergibt einen Sinn, einen tieferen Sinn und das Herz, das die ganze Zeit schon gl&#252;hte, geht in Flammen auf.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 22. April 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Hinterher ist man immer schlauer&amp;#8220;, so lautet ein bekanntes Sprichwort. Schlauer sind wir hinterher oft, weil wir um eine Erfahrung reicher oder um eine Einsicht kl&amp;#252;ger geworden sind. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Doch manche Dinge, die verstehen wir erst hinterher. Im R&amp;#252;ckblick. Manche Ereignisse k&amp;#246;nnen wir so erst richtig deuten. Sie lassen sich dann einordnen in den gr&amp;#246;&amp;#223;eren Zusammenhang. Und wir merken: &amp;#8222;So war das eigentlich!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Brannte nicht unser Herz in uns?&amp;#8220; Dies ist die Erfahrung zweier Menschen, die nach Emmaus unterwegs sind ungef&amp;#228;hr eine Woche nach Ostern. Sie waren auf ihrem Weg dem auferstandenen Jesus begegnet. Aber sie haben ihn nicht sofort erkannt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dann haben sie gemeinsam gegessen und dabei haben gemerkt, wer da mit ihnen am Tisch sitzt. &amp;#8222;Da wurden ihre Augen aufgetan, und sie erkannten ihn. Er aber verschwand&amp;#8220;, so steht es in der Bibel.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Glauben aus dem R&amp;#252;ckblick auf bestimmte Ereignisse. Auf eine  Begegnung mit Menschen. Vielleicht auch auf eine Begegnung mit Gott. Und auf einmal setzt sich das Bild zusammen und ergibt einen Sinn, einen tieferen Sinn und das Herz, das die ganze Zeit schon gl&amp;#252;hte, geht in Flammen auf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-04-22-57468.mp3"&gt;File Download (1:22 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 21 Apr 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Stammplätze</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 21. April 2009:

	Haben sie einen Stammplatz? Sitzen sie zum Beispiel in ihrem Lieblingsrestaurant immer am selben Tisch und versuchen sie im Urlaub </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 21. April 2009:

	Haben sie einen Stammplatz? Sitzen sie zum Beispiel in ihrem Lieblingsrestaurant immer am selben Tisch und versuchen sie im Urlaub immer die gleiche Liege zu ergattern? So ein Stammplatz gibt Sicherheit. Ich wei&#223; halt, wo ich hingeh&#246;re.

	So geht es im Neuen Testament auch zwei J&#252;ngern Jesu: Jakobus und Johannes. Auch sie wollen sich ihren Stammplatz sichern, nicht nur in diesem Leben, sondern schon dar&#252;ber hinaus. Ganz nah bei Jesus wollen sie sein. In der ersten Reihe sozusagen. Rechts und links von ihm wollen sie sitzen im Himmel, dann wenn das irdische Leben einmal vorbei sein wird.

	Ein gro&#223;er Wunsch, schlie&#223;lich gab es ja noch zehn andere J&#252;nger und dazu noch weitere Personen, die Jesus gefolgt sind. Und doch glauben Jakobus und Johannes, dass dieser Platz genau ihnen zustehen w&#252;rde. Doch sie liegen falsch, Sie bekommen eine Absage. 

	Jesus nutzt die entstandene Streitigkeit unter den J&#252;ngern, um ihnen etwas &#252;ber das Herrschen zu erkl&#228;ren. Er sagt: &#8222;Wer gro&#223; sein will unter euch, der soll euer Diener sein.&#8220; 

	Es geht darum, sich nicht selbstverliebt an die Spitze zu setzen. Sondern darum, freiwillig dem Anderen zu dienen und sich bei ihm einen Stammplatz zu sichern. 

	Das war&#8230; &#8211; das ist eine ziemlich unpopul&#228;re Vorstellung, aber ich meine: es k&#228;me auf einen Versuch an.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Dienstag, 21. April 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Haben sie einen Stammplatz? Sitzen sie zum Beispiel in ihrem Lieblingsrestaurant immer am selben Tisch und versuchen sie im Urlaub immer die gleiche Liege zu ergattern? So ein Stammplatz gibt Sicherheit. Ich wei&amp;#223; halt, wo ich hingeh&amp;#246;re.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So geht es im Neuen Testament auch zwei J&amp;#252;ngern Jesu: Jakobus und Johannes. Auch sie wollen sich ihren Stammplatz sichern, nicht nur in diesem Leben, sondern schon dar&amp;#252;ber hinaus. Ganz nah bei Jesus wollen sie sein. In der ersten Reihe sozusagen. Rechts und links von ihm wollen sie sitzen im Himmel, dann wenn das irdische Leben einmal vorbei sein wird.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein gro&amp;#223;er Wunsch, schlie&amp;#223;lich gab es ja noch zehn andere J&amp;#252;nger und dazu noch weitere Personen, die Jesus gefolgt sind. Und doch glauben Jakobus und Johannes, dass dieser Platz genau ihnen zustehen w&amp;#252;rde. Doch sie liegen falsch, Sie bekommen eine Absage. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jesus nutzt die entstandene Streitigkeit unter den J&amp;#252;ngern, um ihnen etwas &amp;#252;ber das Herrschen zu erkl&amp;#228;ren. Er sagt: &amp;#8222;Wer gro&amp;#223; sein will unter euch, der soll euer Diener sein.&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es geht darum, sich nicht selbstverliebt an die Spitze zu setzen. Sondern darum, freiwillig dem Anderen zu dienen und sich bei ihm einen Stammplatz zu sichern. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das war&amp;#8230; &amp;#8211; das ist eine ziemlich unpopul&amp;#228;re Vorstellung, aber ich meine: es k&amp;#228;me auf einen Versuch an.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-04-21-57272.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 20 Apr 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Columbine</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1227</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 20. April 2009:

	Zwei Jugendliche betreten die Columbine High School in Littleton, Colorado. Im Gep&#228;ck: halbautomatische Waffen und abges&#228;gte </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 20. April 2009:

	Zwei Jugendliche betreten die Columbine High School in Littleton, Colorado. Im Gep&#228;ck: halbautomatische Waffen und abges&#228;gte Schrotflinten und Rohrbomben. Bei dem Amoklauf wurden 13 Menschen get&#246;tet und 24 verletzt. 

	Heute ist diese grausame Tat genau zehn Jahre her. Die Bilder der sterbenden Sch&#252;ler haben auch uns hier in Deutschland geschockt und betroffen gemacht.

	Und doch war es irgendwie weit weg. In Amerika eben, wo Waffen frei zug&#228;nglich sind. Dort kann so etwas passieren, ok &#8211; aber bei uns? 

	Zehn Jahre sp&#228;ter hat uns die traurige Realit&#228;t in Deutschland l&#228;ngst eingeholt, und dass nicht nur einmal. 
Nicht mehr weit weg, sondern ganz nah: in Erfurt, Emsdetten, Winnenden.

	Was kann man tun? Wie kann man so etwas verhindern? Leichte L&#246;sungen gbit es nicht, aber wir m&#252;ssen die Erinnerung an die Opfer und an die Trauernden wach halten. 
Wir m&#252;ssen immer wieder Ver&#228;nderungen anmahnen, in der Politik und in der Gesellschaft. 

	Und wir m&#252;ssen endlich auch selber anfangen, unseren Kindern vorzuleben, wie man Konflikte gewaltfrei l&#246;st. Was es hei&#223;t, Verantwortung zu &#252;bernehmen. F&#252;r sich selbst, aber vor allem f&#252;r den anderen. F&#252;r meinen N&#228;chsten. 

	Dazu hat Jesus selbst uns aufgefordert, denn er hat gesagt: Du sollst Deinen N&#228;chsten lieben wie Dich selbst.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Montag, 20. April 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zwei Jugendliche betreten die Columbine High School in Littleton, Colorado. Im Gep&amp;#228;ck: halbautomatische Waffen und abges&amp;#228;gte Schrotflinten und Rohrbomben. Bei dem Amoklauf wurden 13 Menschen get&amp;#246;tet und 24 verletzt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute ist diese grausame Tat genau zehn Jahre her. Die Bilder der sterbenden Sch&amp;#252;ler haben auch uns hier in Deutschland geschockt und betroffen gemacht.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und doch war es irgendwie weit weg. In Amerika eben, wo Waffen frei zug&amp;#228;nglich sind. Dort kann so etwas passieren, ok &amp;#8211; aber bei uns? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zehn Jahre sp&amp;#228;ter hat uns die traurige Realit&amp;#228;t in Deutschland l&amp;#228;ngst eingeholt, und dass nicht nur einmal. &lt;br /&gt;
Nicht mehr weit weg, sondern ganz nah: in Erfurt, Emsdetten, Winnenden.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was kann man tun? Wie kann man so etwas verhindern? Leichte L&amp;#246;sungen gbit es nicht, aber wir m&amp;#252;ssen die Erinnerung an die Opfer und an die Trauernden wach halten. &lt;br /&gt;
Wir m&amp;#252;ssen immer wieder Ver&amp;#228;nderungen anmahnen, in der Politik und in der Gesellschaft. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und wir m&amp;#252;ssen endlich auch selber anfangen, unseren Kindern vorzuleben, wie man Konflikte gewaltfrei l&amp;#246;st. Was es hei&amp;#223;t, Verantwortung zu &amp;#252;bernehmen. F&amp;#252;r sich selbst, aber vor allem f&amp;#252;r den anderen. F&amp;#252;r meinen N&amp;#228;chsten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dazu hat Jesus selbst uns aufgefordert, denn er hat gesagt: Du sollst Deinen N&amp;#228;chsten lieben wie Dich selbst. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-04-20-57120.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 24 May 2008 15:57:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Phantom Paulus</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 24. Mai 2008:

	&#8222;So sah Paulus aus &#8211; Polizei erstellt Phantombild des Apostels&#8220; so titelte letzte Woche meine Tageszeitung auf der ersten Seite. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 24. Mai 2008:

	&#8222;So sah Paulus aus &#8211; Polizei erstellt Phantombild des Apostels&#8220; so titelte letzte Woche meine Tageszeitung auf der ersten Seite. Das Landeskriminalamt D&#252;sseldorf hat &#8222;auf der Grundlage von historischen Zeichnungen, Texten und Bildern&#8220; ein Phantombild des Apostels Paulus erstellt.

	Sch&#246;n sieht er nicht gerade aus. Ein hageres, schmales Gesicht, gro&#223;e Nase, braune, eindringliche Augen, ein grauer Vollbart um das spitze Kinn, und Geheimratsecken, die sich fast schon treffen. Kurze Haare. Wieso eigentlich kurze Haare, frage ich mich. Woher wissen die das? Steht das irgendwo, und ist das &#252;berhaupt wichtig?

	Ich bin erstaunt, dass dieser Paulus es immerhin nach 1950 Jahren immer noch schafft, auf die Titelseite einer Tageszeitung zu kommen, wenn auch nur auf das untere Drittel. Ich bin fast schon ein wenig verwundert, dass sich ein Expertenteam mit seiner Gesichtsrekonstruktion besch&#228;ftigt, obwohl er laut Text aktuell &#8222;nicht zur Fahndung ausgeschrieben&#8220; ist.

	Und doch &#8211; je l&#228;nger ich dieses Bild aus dem Computer betrachte, desto mehr komme ich zu der &#220;berzeugung: Ich bekomme ein viel aussagekr&#228;ftigeres Bild von Paulus &#8230; wenn ich seine Briefe lese.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Samstag, 24. Mai 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;So sah Paulus aus &amp;#8211; Polizei erstellt Phantombild des Apostels&amp;#8220; so titelte letzte Woche meine Tageszeitung auf der ersten Seite. Das Landeskriminalamt D&amp;#252;sseldorf hat &amp;#8222;auf der Grundlage von historischen Zeichnungen, Texten und Bildern&amp;#8220; ein Phantombild des Apostels Paulus erstellt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sch&amp;#246;n sieht er nicht gerade aus. Ein hageres, schmales Gesicht, gro&amp;#223;e Nase, braune, eindringliche Augen, ein grauer Vollbart um das spitze Kinn, und Geheimratsecken, die sich fast schon treffen. Kurze Haare. Wieso eigentlich kurze Haare, frage ich mich. Woher wissen die das? Steht das irgendwo, und ist das &amp;#252;berhaupt wichtig?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich bin erstaunt, dass dieser Paulus es immerhin nach 1950 Jahren immer noch schafft, auf die Titelseite einer Tageszeitung zu kommen, wenn auch nur auf das untere Drittel. Ich bin fast schon ein wenig verwundert, dass sich ein Expertenteam mit seiner Gesichtsrekonstruktion besch&amp;#228;ftigt, obwohl er laut Text aktuell &amp;#8222;nicht zur Fahndung ausgeschrieben&amp;#8220; ist.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und doch &amp;#8211; je l&amp;#228;nger ich dieses Bild aus dem Computer betrachte, desto mehr komme ich zu der &amp;#220;berzeugung: Ich bekomme ein viel aussagekr&amp;#228;ftigeres Bild von Paulus &amp;#8230; wenn ich seine Briefe lese.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-05-24-69138.mp3"&gt;File Download (1:26 min / 1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 23 May 2008 17:51:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Sich selbst besuchen</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 23. Mai 2008:

	Wann haben Sie sich eigentlich das letzte Mal eine Freude gemacht? Eine Freude, nur Ihnen allein &#8211; ganz ohne ein schlechtes Gewissen zu haben? </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 23. Mai 2008:

	Wann haben Sie sich eigentlich das letzte Mal eine Freude gemacht? Eine Freude, nur Ihnen allein &#8211; ganz ohne ein schlechtes Gewissen zu haben? Wann habe ich mir zuletzt eine Freude gemacht, das habe ich mich gefragt, als mein Kalenderblatt mir f&#252;r den Tag ein Zitat von Karl Valentin mitgegeben hat. &#8222;Heute mach ich mir eine Freude und besuche mich selbst.&#8220;

	Mal wieder bei sich selbst zu sein und sich nicht um alles andere drehen, das erscheint mir sehr erstrebenswert. Doch dann mischt sich auch ein mulmiges Gef&#252;hl bei. Eine Freude nur f&#252;r mich selbst, das klingt irgendwie auch egoistisch, als ob man sich nur um sich selbst drehen m&#246;chte.

	Und doch, bei genauerem &#220;berlegen kommt es mir gar nicht mehr so egoistisch vor, denn es ruft mich ja nicht auf, nur bei mir zu sein &#8211; als Dauergast etwa, sondern mich mal wieder zu besuchen. Neben all den Verpflichtungen anderen gegen&#252;ber auch mal wieder an mich zu denken, aufzutanken, um meinen eigenen Weg weitergehen zu k&#246;nnen.

	F&#252;r seinen N&#228;chsten da sein, nicht wegzuschauen, wenn etwas passiert, und doch sich auch mal aus dem Trubel herausnehmen k&#246;nnen. Bei aller N&#228;chstenliebe sich selbst aber nicht zu vergessen.

	Ich freue mich auf meinen Besuch. Und ich glaube, ich werde mir meine Lieblingsschokolade anbieten.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Freitag, 23. Mai 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wann haben Sie sich eigentlich das letzte Mal eine Freude gemacht? Eine Freude, nur Ihnen allein &amp;#8211; ganz ohne ein schlechtes Gewissen zu haben? Wann habe ich mir zuletzt eine Freude gemacht, das habe ich mich gefragt, als mein Kalenderblatt mir f&amp;#252;r den Tag ein Zitat von Karl Valentin mitgegeben hat. &amp;#8222;Heute mach ich mir eine Freude und besuche mich selbst.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mal wieder bei sich selbst zu sein und sich nicht um alles andere drehen, das erscheint mir sehr erstrebenswert. Doch dann mischt sich auch ein mulmiges Gef&amp;#252;hl bei. Eine Freude nur f&amp;#252;r mich selbst, das klingt irgendwie auch egoistisch, als ob man sich nur um sich selbst drehen m&amp;#246;chte.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und doch, bei genauerem &amp;#220;berlegen kommt es mir gar nicht mehr so egoistisch vor, denn es ruft mich ja nicht auf, nur bei mir zu sein &amp;#8211; als Dauergast etwa, sondern mich mal wieder zu besuchen. Neben all den Verpflichtungen anderen gegen&amp;#252;ber auch mal wieder an mich zu denken, aufzutanken, um meinen eigenen Weg weitergehen zu k&amp;#246;nnen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r seinen N&amp;#228;chsten da sein, nicht wegzuschauen, wenn etwas passiert, und doch sich auch mal aus dem Trubel herausnehmen k&amp;#246;nnen. Bei aller N&amp;#228;chstenliebe sich selbst aber nicht zu vergessen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich freue mich auf meinen Besuch. Und ich glaube, ich werde mir meine Lieblingsschokolade anbieten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-05-23-74385.mp3"&gt;File Download (1:22 min / 1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 22 May 2008 17:42:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Ohne Arme - und so soll Christus helfen?</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 22. Mai 2008:

	Der Raum neben der Leichenhalle ist sp&#228;rlich m&#246;bliert, wenn man es &#252;berhaupt so nennen m&#246;chte. Ein Tisch, ein Stuhl, ein </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 22. Mai 2008:

	Der Raum neben der Leichenhalle ist sp&#228;rlich m&#246;bliert, wenn man es &#252;berhaupt so nennen m&#246;chte. Ein Tisch, ein Stuhl, ein Waschbecken mit einem Spiegel, eine alte Heizung und zwei Pappkartons mit allerlei drin. An der Wand ein Kruzifix. Ein Raum, nicht zum Verweilen. Zum Umziehen eben und zur Sammlung.

	Nachdem ich mich umgezogen habe, gehe ich den Ablauf der bevorstehenden Beerdigung ein letztes Mal durch, und mein Blick f&#228;llt auf das Kreuz an der Wand. Ein schwarzes Holzkreuz, relativ gro&#223; mit einem perlmuttfarbenen K&#246;rper. Leidend sieht er aus und totenblass, doch das Schlimmste ist, dass ihm die rechte Hand fehlt und der linke Arm irgendwann abgebrochen ist. Notd&#252;rftig hat jemand wieder drangeflickt. &#8222;Und so soll Christus helfen?&#8220;, frage ich mich.

	Mir kommt ein Bild in den Sinn, es muss lange her sein, dass ich es gesehen habe, und ich wei&#223; auch nicht mehr, wo. Ein Foto von einem Holzkreuz. Im Zweiten Weltkrieg hat der Christus dieses Kreuzes beide Arme verloren. Doch sie wurden nicht mehr drangeklebt, sondern es wurde lediglich der Querbalken erneuert. Ein Christus am Kreuz ohne Arme. Ein befremdlicher Anblick. Eine kleine Tafel wurde an das Kreuz angebracht: &#8222;Meine H&#228;nde sind eure H&#228;nde&#8220;. 

	So kann Christus helfen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 22. Mai 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Raum neben der Leichenhalle ist sp&amp;#228;rlich m&amp;#246;bliert, wenn man es &amp;#252;berhaupt so nennen m&amp;#246;chte. Ein Tisch, ein Stuhl, ein Waschbecken mit einem Spiegel, eine alte Heizung und zwei Pappkartons mit allerlei drin. An der Wand ein Kruzifix. Ein Raum, nicht zum Verweilen. Zum Umziehen eben und zur Sammlung.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nachdem ich mich umgezogen habe, gehe ich den Ablauf der bevorstehenden Beerdigung ein letztes Mal durch, und mein Blick f&amp;#228;llt auf das Kreuz an der Wand. Ein schwarzes Holzkreuz, relativ gro&amp;#223; mit einem perlmuttfarbenen K&amp;#246;rper. Leidend sieht er aus und totenblass, doch das Schlimmste ist, dass ihm die rechte Hand fehlt und der linke Arm irgendwann abgebrochen ist. Notd&amp;#252;rftig hat jemand wieder drangeflickt. &amp;#8222;Und so soll Christus helfen?&amp;#8220;, frage ich mich.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mir kommt ein Bild in den Sinn, es muss lange her sein, dass ich es gesehen habe, und ich wei&amp;#223; auch nicht mehr, wo. Ein Foto von einem Holzkreuz. Im Zweiten Weltkrieg hat der Christus dieses Kreuzes beide Arme verloren. Doch sie wurden nicht mehr drangeklebt, sondern es wurde lediglich der Querbalken erneuert. Ein Christus am Kreuz ohne Arme. Ein befremdlicher Anblick. Eine kleine Tafel wurde an das Kreuz angebracht: &amp;#8222;Meine H&amp;#228;nde sind eure H&amp;#228;nde&amp;#8220;. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So kann Christus helfen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-05-22-73893.mp3"&gt;File Download (1:25 min / 1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 21 May 2008 14:01:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Labyrinth</title>
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    <category>Angedacht</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 21. Mai 2008:

	&#8222;Geister k&#246;nnen nur geradeaus fliegen&#8220;, das dachten die Menschen im fr&#252;hen Mittelalter, und so haben sie in den Boden der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 21. Mai 2008:

	&#8222;Geister k&#246;nnen nur geradeaus fliegen&#8220;, das dachten die Menschen im fr&#252;hen Mittelalter, und so haben sie in den Boden der Kathedrale von Chartres in Frankreich direkt hinter dem Eingang ein Labyrinth eingelassen. Die Windungen des Labyrinths sollten eine wirksame Barriere bilden und den heiligen Ort vor Schaden bewahren.

	Elf Kreise zieht das Labyrinth. Die Elf steht f&#252;r die Unvollkommenheit des Menschen. 28 Kehren zwingen einen dazu, 28 Mal die Richtung zu wechseln. 

	Die Pilger, die heute noch aus aller Welt nach Chartres kommen, erleben den tieferen Sinn des Labyrinths. Zuerst f&#252;hrt der Weg direkt auf die Mitte zu. Die Suchenden w&#228;hnen sich schnell am Ziel. Doch dann biegt die Bahn pl&#246;tzlich ab. Die Wendungen werden un&#252;bersichtlich. Sie mahnen zur Umkehr, zum &#220;berdenken des Lebens. Man geht die vierzigfache Entfernung der direkten Distanz vom Rand bis zum Zentrum. Die Menschen begegnen sich, gehen aneinander vorbei in verschiedene Richtungen und haben doch alle das gleiche Ziel.

	Das Labyrinth ist ein Symbol f&#252;r unser eigenes Leben, manchmal denkt man, man sei schon am Ziel, aber dann kommt noch eine Kurve &#8211; es dauert alles l&#228;nger, als man zun&#228;chst gedacht hatte. Und manchmal verliert man kurzfristig das Ziel aus den Augen und macht gro&#223;e Umwege. Und doch sind wir letztlich alle auf dem Weg zu unserer Mitte.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 21. Mai 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Geister k&amp;#246;nnen nur geradeaus fliegen&amp;#8220;, das dachten die Menschen im fr&amp;#252;hen Mittelalter, und so haben sie in den Boden der Kathedrale von Chartres in Frankreich direkt hinter dem Eingang ein Labyrinth eingelassen. Die Windungen des Labyrinths sollten eine wirksame Barriere bilden und den heiligen Ort vor Schaden bewahren.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Elf Kreise zieht das Labyrinth. Die Elf steht f&amp;#252;r die Unvollkommenheit des Menschen. 28 Kehren zwingen einen dazu, 28 Mal die Richtung zu wechseln. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Pilger, die heute noch aus aller Welt nach Chartres kommen, erleben den tieferen Sinn des Labyrinths. Zuerst f&amp;#252;hrt der Weg direkt auf die Mitte zu. Die Suchenden w&amp;#228;hnen sich schnell am Ziel. Doch dann biegt die Bahn pl&amp;#246;tzlich ab. Die Wendungen werden un&amp;#252;bersichtlich. Sie mahnen zur Umkehr, zum &amp;#220;berdenken des Lebens. Man geht die vierzigfache Entfernung der direkten Distanz vom Rand bis zum Zentrum. Die Menschen begegnen sich, gehen aneinander vorbei in verschiedene Richtungen und haben doch alle das gleiche Ziel.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Labyrinth ist ein Symbol f&amp;#252;r unser eigenes Leben, manchmal denkt man, man sei schon am Ziel, aber dann kommt noch eine Kurve &amp;#8211; es dauert alles l&amp;#228;nger, als man zun&amp;#228;chst gedacht hatte. Und manchmal verliert man kurzfristig das Ziel aus den Augen und macht gro&amp;#223;e Umwege. Und doch sind wir letztlich alle auf dem Weg zu unserer Mitte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-05-21-60625.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 20 May 2008 13:53:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Auszeit</title>
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    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 20. Mai 2008:

	Montag Fl&#246;te, Dienstag Schwimmen, Freitag Fu&#223;ball und Samstag Turnier. Haben ihre Kinder auch so einen vollen Freizeitplan? St&#228;ndig </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 20. Mai 2008:

	Montag Fl&#246;te, Dienstag Schwimmen, Freitag Fu&#223;ball und Samstag Turnier. Haben ihre Kinder auch so einen vollen Freizeitplan? St&#228;ndig bin ich unterwegs, vielleicht noch ein Geburtstag zwischendrin, und am Donnerstag &#220;bernachten in der Kindertagesst&#228;tte. Neben all diesen Terminen habe ich nat&#252;rlich noch eigene, die den Tag nahtlos voll machen und mich zur Eile antreiben.

	In Gedanken bin ich immer schon beim n&#228;chsten Termin, vor allem dann, wenn ich zum Warten verdonnert bin, wenn die Zeit zwischen Hinbringen und Abholen nicht reicht, um irgendetwas Sinnvolles, etwas f&#252;r meine Arbeit zu machen. Wartezeit ist verlorene Zeit, geklaute Zeit, denke ich &#228;rgerlich, als ich v&#246;llig verschwitzt aus der &#252;berheizten Schwimmhalle trete, um gerade einmal eine halbe Stunde zu warten. Zu wenig Zeit, um in die Stadt zu fahren, zu viel, um einfach nur stehen zu bleiben. 

	Da spricht mich eine andere Mutter an: &#8220;Kommen Sie doch mit, einen Kaffee trinken.&#8221; Missmutig sage ich &#8220;Ja&#8221;, und mit einem netten Gespr&#228;ch und einem guten Kaffee erlebe ich eine halbe Stunde, die viel zu schnell herum ist. &#8220;Danke, bis n&#228;chsten Dienstag&#8221;, sage ich und denke: Wartezeit ist eigentlich geschenkte Zeit, eine geschenkte Auszeit. Man muss nur was draus machen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Dienstag, 20. Mai 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Montag Fl&amp;#246;te, Dienstag Schwimmen, Freitag Fu&amp;#223;ball und Samstag Turnier. Haben ihre Kinder auch so einen vollen Freizeitplan? St&amp;#228;ndig bin ich unterwegs, vielleicht noch ein Geburtstag zwischendrin, und am Donnerstag &amp;#220;bernachten in der Kindertagesst&amp;#228;tte. Neben all diesen Terminen habe ich nat&amp;#252;rlich noch eigene, die den Tag nahtlos voll machen und mich zur Eile antreiben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In Gedanken bin ich immer schon beim n&amp;#228;chsten Termin, vor allem dann, wenn ich zum Warten verdonnert bin, wenn die Zeit zwischen Hinbringen und Abholen nicht reicht, um irgendetwas Sinnvolles, etwas f&amp;#252;r meine Arbeit zu machen. Wartezeit ist verlorene Zeit, geklaute Zeit, denke ich &amp;#228;rgerlich, als ich v&amp;#246;llig verschwitzt aus der &amp;#252;berheizten Schwimmhalle trete, um gerade einmal eine halbe Stunde zu warten. Zu wenig Zeit, um in die Stadt zu fahren, zu viel, um einfach nur stehen zu bleiben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Da spricht mich eine andere Mutter an: &amp;#8220;Kommen Sie doch mit, einen Kaffee trinken.&amp;#8221; Missmutig sage ich &amp;#8220;Ja&amp;#8221;, und mit einem netten Gespr&amp;#228;ch und einem guten Kaffee erlebe ich eine halbe Stunde, die viel zu schnell herum ist. &amp;#8220;Danke, bis n&amp;#228;chsten Dienstag&amp;#8221;, sage ich und denke: Wartezeit ist eigentlich geschenkte Zeit, eine geschenkte Auszeit. Man muss nur was draus machen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-05-20-60169.mp3"&gt;File Download (1:20 min / 1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 19 May 2008 18:06:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Spiegelbild</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 19. Mai 2008:

	Ein Spiegel, wir haben ihn alle, zuhause in unseren Badezimmern, Kleiderschr&#228;nken, Handtaschen. Riesengro&#223; oder gerade mal f&#252;rs </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 19. Mai 2008:

	Ein Spiegel, wir haben ihn alle, zuhause in unseren Badezimmern, Kleiderschr&#228;nken, Handtaschen. Riesengro&#223; oder gerade mal f&#252;rs Gesicht, zum in die Tasche stecken. Mit sch&#246;nen Verzierungen, oder einfach nur so. Eine ebene Fl&#228;che, mit Silber oder Aluminium behandelt, sie wirft das Bild zur&#252;ck, das sich ihr gegen&#252;ber bietet.

	Ich schaue in diesen Spiegel, ich habe die Erwartung, etwas zu sehen, mich zu sehen, so wie ich bin, so wie ich mich mir vorstelle. Will ich die sch&#246;nen Seiten sehen oder die h&#228;sslichen? Die gro&#223;en Poren, die Falten oder die glatte Haut? Ich schaue in diesen Spiegel, und mich schaut eine Frau an, etwa in meinem Alter. Irgendwie kommt sie mir bekannt vor, und doch ist sie mir fremd. Kann ich ihre Geschichte in ihren Augen lesen? Kann sie vielleicht meine Geschichte in meinen Augen lesen? Sieht sie vielleicht in mein Inneres hinein, viel tiefer, als ich es je einem Menschen erlauben w&#252;rde? 

	Ich schaue in diesen Spiegel, ganz freiwillig, denke ich, und doch bekomme ich ihn irgendwie vorgehalten. Er zeigt mir Dinge, die ich nicht sehen m&#246;chte, an mir, an meinem Verhalten. Oder Dinge, die ich noch nie gesehen habe. Ich m&#246;chte meinen Blick abwenden, und doch zieht mich das Bild an, das ich vor Augen gehalten bekomme, weil es nicht nur Gegenwart, sondern auch Vergangenheit und Zukunft ist, alles vereint in einem Spiegelbild. 

	Ein Spiegel, wir haben ihn alle, zuhause in unseren Badezimmern, Kleiderschr&#228;nken, Handtaschen. Riesengro&#223; oder gerade mal f&#252;rs Gesicht.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Montag, 19. Mai 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Spiegel, wir haben ihn alle, zuhause in unseren Badezimmern, Kleiderschr&amp;#228;nken, Handtaschen. Riesengro&amp;#223; oder gerade mal f&amp;#252;rs Gesicht, zum in die Tasche stecken. Mit sch&amp;#246;nen Verzierungen, oder einfach nur so. Eine ebene Fl&amp;#228;che, mit Silber oder Aluminium behandelt, sie wirft das Bild zur&amp;#252;ck, das sich ihr gegen&amp;#252;ber bietet.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich schaue in diesen Spiegel, ich habe die Erwartung, etwas zu sehen, mich zu sehen, so wie ich bin, so wie ich mich mir vorstelle. Will ich die sch&amp;#246;nen Seiten sehen oder die h&amp;#228;sslichen? Die gro&amp;#223;en Poren, die Falten oder die glatte Haut? Ich schaue in diesen Spiegel, und mich schaut eine Frau an, etwa in meinem Alter. Irgendwie kommt sie mir bekannt vor, und doch ist sie mir fremd. Kann ich ihre Geschichte in ihren Augen lesen? Kann sie vielleicht meine Geschichte in meinen Augen lesen? Sieht sie vielleicht in mein Inneres hinein, viel tiefer, als ich es je einem Menschen erlauben w&amp;#252;rde? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich schaue in diesen Spiegel, ganz freiwillig, denke ich, und doch bekomme ich ihn irgendwie vorgehalten. Er zeigt mir Dinge, die ich nicht sehen m&amp;#246;chte, an mir, an meinem Verhalten. Oder Dinge, die ich noch nie gesehen habe. Ich m&amp;#246;chte meinen Blick abwenden, und doch zieht mich das Bild an, das ich vor Augen gehalten bekomme, weil es nicht nur Gegenwart, sondern auch Vergangenheit und Zukunft ist, alles vereint in einem Spiegelbild. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Spiegel, wir haben ihn alle, zuhause in unseren Badezimmern, Kleiderschr&amp;#228;nken, Handtaschen. Riesengro&amp;#223; oder gerade mal f&amp;#252;rs Gesicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-05-19-75226.mp3"&gt;File Download (1:33 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 15 Mar 2008 15:09:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht*&#039;: Konfirmation</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 15. M&#228;rz 2008.</itunes:subtitle>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Welke1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Samstag, 15. M&amp;#228;rz 2008.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-03-15-64653.mp3"&gt;File Download (1:33 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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