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<title>ProtCast Pfalz: Zu: Oliver B&ouml;ss</title>
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<itunes:subtitle>Andachten, Nachrichten und mehr aus der Evangelischen Kirche der Pfalz</itunes:subtitle>
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<itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)</itunes:author>
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   <title>ProtCast Pfalz</title>
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<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:57:19 +0100</pubDate>
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    <pubDate>Sat, 20 Jun 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Musikalisch Dampf ablassen!</title>
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    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Oliver B&amp;ouml;ss</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
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    <category>Zu: Oliver Böss</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 20. Juni 2009:

	Das Leben ist doch einfach ungerecht: die Stromrechnung ist zu hoch, im Fernsehen kommt nichts </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 20. Juni 2009:

	Das Leben ist doch einfach ungerecht: die Stromrechnung ist zu hoch, im Fernsehen kommt nichts Gescheites, und es regnet viel zu oft!

	Wenn Sie sich auch &#252;ber was &#228;rgern, dann tun Sie bitte eines nicht: n&#228;mlich den &#196;rger in sich hineinfressen!
Nein, sondern singen Sie sich ihren Frust am besten von der Seele! Am besten in einem der vielen Beschwerde-Ch&#246;re, die in den letzten Jahren entstanden sind.

	Da treffen sich ein paar Gleichgesinnte, und die komponieren dann zusammen aus ihren &#196;rgernissen ein Lied mit mehreren Strophen. Viele Leute haben n&#228;mlich ganz &#228;hnliche Sorgen.
Der Protestsong wird dann geprobt und irgendwann aufgef&#252;hrt.

	Als Erfinder der Beschwerde-Ch&#246;re gilt ein finnisch-deutsches K&#252;nstlerpaar, das erste Lied wurde mit Riesenerfolg in Birmingham aufgef&#252;hrt und hatte den Titel: &#8222;Ich will mein Geld zur&#252;ck!&#8220; Und dann hat sich die Idee in Windeseile verselbst&#228;ndigt.

	Allerdings: So ganz neu ist diese Erfindung nicht.
Schon vor ein paar tausend Jahren gab es Musikk&#252;nstler, die ihren &#196;rger per Liedform in die &#214;ffentlichkeit getragen haben.

	Die 150 Psalmen im Alten Testament sind alles Lieder, die von einem Saiteninstrument, dem Psalter, begleitet wurden.
Und nicht wenige Psalmen sind Klagelieder, Protestsongs oder sogar Fluchges&#228;nge.

	Gott wird dabei nicht ausgespart &#8211; aber er wird&#8217;s ertragen.
Denn Gott wei&#223;: Melodisch Dampf ablassen tut gut.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 20. Juni 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Leben ist doch einfach ungerecht: die Stromrechnung ist zu hoch, im Fernsehen kommt nichts Gescheites, und es regnet viel zu oft!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn Sie sich auch &amp;#252;ber was &amp;#228;rgern, dann tun Sie bitte eines nicht: n&amp;#228;mlich den &amp;#196;rger in sich hineinfressen!&lt;br /&gt;
Nein, sondern singen Sie sich ihren Frust am besten von der Seele! Am besten in einem der vielen Beschwerde-Ch&amp;#246;re, die in den letzten Jahren entstanden sind.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Da treffen sich ein paar Gleichgesinnte, und die komponieren dann zusammen aus ihren &amp;#196;rgernissen ein Lied mit mehreren Strophen. Viele Leute haben n&amp;#228;mlich ganz &amp;#228;hnliche Sorgen.&lt;br /&gt;
Der Protestsong wird dann geprobt und irgendwann aufgef&amp;#252;hrt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Als Erfinder der Beschwerde-Ch&amp;#246;re gilt ein finnisch-deutsches K&amp;#252;nstlerpaar, das erste Lied wurde mit Riesenerfolg in Birmingham aufgef&amp;#252;hrt und hatte den Titel: &amp;#8222;Ich will mein Geld zur&amp;#252;ck!&amp;#8220; Und dann hat sich die Idee in Windeseile verselbst&amp;#228;ndigt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Allerdings: So ganz neu ist diese Erfindung nicht.&lt;br /&gt;
Schon vor ein paar tausend Jahren gab es Musikk&amp;#252;nstler, die ihren &amp;#196;rger per Liedform in die &amp;#214;ffentlichkeit getragen haben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die 150 Psalmen im Alten Testament sind alles Lieder, die von einem Saiteninstrument, dem Psalter, begleitet wurden.&lt;br /&gt;
Und nicht wenige Psalmen sind Klagelieder, Protestsongs oder sogar Fluchges&amp;#228;nge.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gott wird dabei nicht ausgespart &amp;#8211; aber er wird&amp;#8217;s ertragen.&lt;br /&gt;
Denn Gott wei&amp;#223;: Melodisch Dampf ablassen tut gut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-06-20-93482.mp3"&gt;File Download (1:25 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 19 Jun 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Pimp myself!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Oliver B&amp;ouml;ss</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Oliver Böss</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 19. Juni 2009:

	Haben Sie schon mal die Sendung &#8222;Pimp my ride&#8220; gesehen? Die l&#228;uft auf MTV und </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 19. Juni 2009:

	Haben Sie schon mal die Sendung &#8222;Pimp my ride&#8220; gesehen? Die l&#228;uft auf MTV und es geht schlicht darum, an Autos rumzubasteln. Die Fahrzeuge kriegen einen gr&#246;&#223;eren Motor, breitere Reifen und nat&#252;rlich noch einen neuen Auspuff &#8211; so breit wie eine Regenrinne. 

	Die Autos werden aufgedonnert, getunt, aufgemotzt &#8211; halt einfach gepimpt.

	Das gleiche kann aber noch mit anderen Sachen machen: &#8222;Pimp my PC&#8220; oder &#8222;Pimp my Whatever&#8220; oder warum nicht gleich &#8222;Pimp myself&#8220; &#8211; sich selbst pimpen.

	Das machen ja schon ganz viele: durch Sch&#246;nheitsoperationen. Den Bauch, die Nase, die Lippen, die Br&#252;ste&#8230;

	In Deutschland ist die Laserbehandlung gegen Falten die h&#228;ufigste Sch&#246;nheits-OP. Aber wissen Sie, wo am allermeisten gepimpt wird? In den Gro&#223;st&#228;dten Kolumbiens! 
Da l&#228;sst sich jede sechste Frau operativ versch&#246;nern, 
oder ich sag&#8217; mal besser: &#8222;pimpen&#8220;. Denn oft entstehen dadurch nur bleibende Dellen und Furchen auf der Haut.

	Und ganz ehrlich gesagt: Attraktiver oder &#228;sthetischer oder erregender finde ich pers&#246;nlich k&#252;nstlich aufgepeppte K&#246;rper &#252;berhaupt nicht, im Gegenteil! Das Nat&#252;rliche, von Gott Geschaffene, find&#8217; ich viel besser, einfach wundervoll. 

	So &#228;hnlich muss es auch dem Beter des 139. Psalms gegangen sein, als er vor vielen Jahren schrieb:

	&#8220;Ich danke dir, Gott, dass ich so wunderbar gemacht bin!&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 19. Juni 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Haben Sie schon mal die Sendung &amp;#8222;Pimp my ride&amp;#8220; gesehen? Die l&amp;#228;uft auf MTV und es geht schlicht darum, an Autos rumzubasteln. Die Fahrzeuge kriegen einen gr&amp;#246;&amp;#223;eren Motor, breitere Reifen und nat&amp;#252;rlich noch einen neuen Auspuff &amp;#8211; so breit wie eine Regenrinne. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Autos werden aufgedonnert, getunt, aufgemotzt &amp;#8211; halt einfach gepimpt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das gleiche kann aber noch mit anderen Sachen machen: &amp;#8222;Pimp my PC&amp;#8220; oder &amp;#8222;Pimp my Whatever&amp;#8220; oder warum nicht gleich &amp;#8222;Pimp myself&amp;#8220; &amp;#8211; sich selbst pimpen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das machen ja schon ganz viele: durch Sch&amp;#246;nheitsoperationen. Den Bauch, die Nase, die Lippen, die Br&amp;#252;ste&amp;#8230;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In Deutschland ist die Laserbehandlung gegen Falten die h&amp;#228;ufigste Sch&amp;#246;nheits-OP. Aber wissen Sie, wo am allermeisten gepimpt wird? In den Gro&amp;#223;st&amp;#228;dten Kolumbiens! &lt;br /&gt;
Da l&amp;#228;sst sich jede sechste Frau operativ versch&amp;#246;nern, &lt;br /&gt;
oder ich sag&amp;#8217; mal besser: &amp;#8222;pimpen&amp;#8220;. Denn oft entstehen dadurch nur bleibende Dellen und Furchen auf der Haut.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und ganz ehrlich gesagt: Attraktiver oder &amp;#228;sthetischer oder erregender finde ich pers&amp;#246;nlich k&amp;#252;nstlich aufgepeppte K&amp;#246;rper &amp;#252;berhaupt nicht, im Gegenteil! Das Nat&amp;#252;rliche, von Gott Geschaffene, find&amp;#8217; ich viel besser, einfach wundervoll. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So &amp;#228;hnlich muss es auch dem Beter des 139. Psalms gegangen sein, als er vor vielen Jahren schrieb:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8220;Ich danke dir, Gott, dass ich so wunderbar gemacht bin!&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-06-19-62621.mp3"&gt;File Download (1:26 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 18 Jun 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Wer ist das Pferd und wer ist der Reiter?</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Oliver B&amp;ouml;ss</itunes:keywords>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Donnerstag, 18. Juni 2009:

	In Indien erz&#228;hlen sich die Menschen folgende Geschichte: 
Ein Reiter jagt im Galopp </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Donnerstag, 18. Juni 2009:

	In Indien erz&#228;hlen sich die Menschen folgende Geschichte: 
Ein Reiter jagt im Galopp &#252;bers Land. Da sieht ihn ein alter Bauer und ruft ihm zu: &#8222;He, Reiter, wohin?&#8220;

	Der wendet seinen Kopf &#252;ber die Schulter und schreit zur&#252;ck:
&#8222;Frag nicht mich, frag das Pferd!&#8220;

	Ja, so kann&#8217;s gehen! Und zwar nicht nur bei dem Reiter, sondern oft auch bei mir selber: Nur vorw&#228;rts, nur schneller, sch&#246;ner, besser, angenehmer muss alles werden. Welchen Preis ich daf&#252;r zahlen muss, ist gleichg&#252;ltig &#8211; zun&#228;chst jedenfalls.

	Denn es ist ja auch wirklich bequem, sich auf das zu verlassen, was mir das 21. Jahrhundert an Hilfsmitteln bietet:
auf die Technik, auf den Fortschritt, vielleicht auch immer noch auf den Staat, der alles schon regeln wird, und auf die Gesellschaft, die an allem schuld ist.

	Aber diese Bequemlichkeit hat einen hohen Preis: Ich entm&#252;ndige mich selbst und werde abh&#228;ngig. Ich lasse mich von &#228;u&#223;erlichen Dingen beherrschen. Und wenn das Auto dann mal nicht f&#228;hrt oder der Computer abst&#252;rzt, stehe ich dumm da.

	Der Reiter in der indischen Geschichte meint, er kann die Verantwortung f&#252;r seinen Weg aufs Pferd schieben.
Dabei ist es gerade umgekehrt: Der Reiter kann sein Pferd doch beherrschen und steuern, wohin er will. Nur, wohin ist das eigentlich? 

	Als Christ glaube ich, dass mein Ziel bei Gott ist, im Paradies. Den genauen Weg dorthin kenne ich nicht, aber ich bin &#252;berzeugt, dass mich Gott auf meinem Weg begleitet.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Donnerstag, 18. Juni 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In Indien erz&amp;#228;hlen sich die Menschen folgende Geschichte: &lt;br /&gt;
Ein Reiter jagt im Galopp &amp;#252;bers Land. Da sieht ihn ein alter Bauer und ruft ihm zu: &amp;#8222;He, Reiter, wohin?&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der wendet seinen Kopf &amp;#252;ber die Schulter und schreit zur&amp;#252;ck:&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Frag nicht mich, frag das Pferd!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ja, so kann&amp;#8217;s gehen! Und zwar nicht nur bei dem Reiter, sondern oft auch bei mir selber: Nur vorw&amp;#228;rts, nur schneller, sch&amp;#246;ner, besser, angenehmer muss alles werden. Welchen Preis ich daf&amp;#252;r zahlen muss, ist gleichg&amp;#252;ltig &amp;#8211; zun&amp;#228;chst jedenfalls.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Denn es ist ja auch wirklich bequem, sich auf das zu verlassen, was mir das 21. Jahrhundert an Hilfsmitteln bietet:&lt;br /&gt;
auf die Technik, auf den Fortschritt, vielleicht auch immer noch auf den Staat, der alles schon regeln wird, und auf die Gesellschaft, die an allem schuld ist.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber diese Bequemlichkeit hat einen hohen Preis: Ich entm&amp;#252;ndige mich selbst und werde abh&amp;#228;ngig. Ich lasse mich von &amp;#228;u&amp;#223;erlichen Dingen beherrschen. Und wenn das Auto dann mal nicht f&amp;#228;hrt oder der Computer abst&amp;#252;rzt, stehe ich dumm da.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Reiter in der indischen Geschichte meint, er kann die Verantwortung f&amp;#252;r seinen Weg aufs Pferd schieben.&lt;br /&gt;
Dabei ist es gerade umgekehrt: Der Reiter kann sein Pferd doch beherrschen und steuern, wohin er will. Nur, wohin ist das eigentlich? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Als Christ glaube ich, dass mein Ziel bei Gott ist, im Paradies. Den genauen Weg dorthin kenne ich nicht, aber ich bin &amp;#252;berzeugt, dass mich Gott auf meinem Weg begleitet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-06-18-62395.mp3"&gt;File Download (1:26 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 17 Jun 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Der Aufstand vom 17. Juni 1953</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1297</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Oliver B&amp;ouml;ss</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Oliver Böss</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 17. Juni 2009:

	In Colorado in den USA steht die Ruine eines riesigen Baumes, &#252;ber 400 Jahre alt. Im </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 17. Juni 2009:

	In Colorado in den USA steht die Ruine eines riesigen Baumes, &#252;ber 400 Jahre alt. Im Laufe seines Lebens wurde er vierzehnmal vom Blitz getroffen. Hat er alles locker weggesteckt. Doch als sich eine Horde von K&#228;fern durch seine Rinde gefressen hat, fing er an zu sterben. 

	Ein riesiger Baum, der so vielen St&#252;rmen und Blitzen standhielt, von kleinen Insekten t&#246;dlich verwundet und schlie&#223;lich zerst&#246;rt. 

	So &#228;hnlich wie in der DDR. In der Deutschen Demokratischen Republik kam es am 17. Juni 1953 zu einem Volksaufstand:  
Arbeiter haben sich quasi an der Borke des sozialistischen Systems festgefressen.

	Zehntausende Arbeiter von Baustellen und Betrieben dr&#228;ngten in die Berliner Innenstadt, zogen zum Brandenburger Tor und rissen unter dem Beifall der Menge die Rote Fahne herunter.

	Der Anfang des Sturzes war gemacht. Das demokratische Westdeutschland hat das wohl erkannt: Prompt wurde der 17. Juni zum Feiertag, zum &#8222;Tag der deutschen Einheit&#8220; erkl&#228;rt &#8211; bis zur Wiedervereinigung vor 19 Jahren.

	Das will ich mir auch zum Vorbild nehmen: Ich m&#246;chte nicht wegsehen, wenn Menschen unterdr&#252;ckt werden und meinen Teil dazu beitragen, diese Unterdr&#252;ckung zu beseitigen. 

	Vielleicht bin ich dabei ja nur ein kleiner Borkenk&#228;fer, aber mit der Unterst&#252;tzung von anderen Menschen und nicht zuletzt mit Gottes Hilfe kann es gelingen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 17. Juni 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In Colorado in den USA steht die Ruine eines riesigen Baumes, &amp;#252;ber 400 Jahre alt. Im Laufe seines Lebens wurde er vierzehnmal vom Blitz getroffen. Hat er alles locker weggesteckt. Doch als sich eine Horde von K&amp;#228;fern durch seine Rinde gefressen hat, fing er an zu sterben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein riesiger Baum, der so vielen St&amp;#252;rmen und Blitzen standhielt, von kleinen Insekten t&amp;#246;dlich verwundet und schlie&amp;#223;lich zerst&amp;#246;rt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So &amp;#228;hnlich wie in der DDR. In der Deutschen Demokratischen Republik kam es am 17. Juni 1953 zu einem Volksaufstand:  &lt;br /&gt;
Arbeiter haben sich quasi an der Borke des sozialistischen Systems festgefressen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zehntausende Arbeiter von Baustellen und Betrieben dr&amp;#228;ngten in die Berliner Innenstadt, zogen zum Brandenburger Tor und rissen unter dem Beifall der Menge die Rote Fahne herunter.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Anfang des Sturzes war gemacht. Das demokratische Westdeutschland hat das wohl erkannt: Prompt wurde der 17. Juni zum Feiertag, zum &amp;#8222;Tag der deutschen Einheit&amp;#8220; erkl&amp;#228;rt &amp;#8211; bis zur Wiedervereinigung vor 19 Jahren.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das will ich mir auch zum Vorbild nehmen: Ich m&amp;#246;chte nicht wegsehen, wenn Menschen unterdr&amp;#252;ckt werden und meinen Teil dazu beitragen, diese Unterdr&amp;#252;ckung zu beseitigen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vielleicht bin ich dabei ja nur ein kleiner Borkenk&amp;#228;fer, aber mit der Unterst&amp;#252;tzung von anderen Menschen und nicht zuletzt mit Gottes Hilfe kann es gelingen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-06-17-61937.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 16 Jun 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Ich bin ein Heiliger!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Oliver Böss</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 16. Juni 2009:

	Kennen Sie den Heiligen Benno? Er war im 11. Jahrhundert Bischof von Mei&#223;en in Sachsen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 16. Juni 2009:

	Kennen Sie den Heiligen Benno? Er war im 11. Jahrhundert Bischof von Mei&#223;en in Sachsen und heute feiern katholische Christen seinen Gedenktag.

	Vor fast 500 Jahren hat die katholische Kirche Benno heilig gesprochen und das ist schon etwas Besonderes. Denn um heilig gesprochen zu werden, muss man ganz bestimmte Kriterien erf&#252;llen: 

	Zum Beispiel muss man ein Wunder vollbracht haben oder ein M&#228;rtyrer gewesen sein. Das hei&#223;t, man muss trotz Folter an seinem Glauben festgehalten haben. Meistens f&#252;hrte die Folter dabei sogar zum Tod. Es ist also gar nicht so einfach, von der katholischen Kirche heilig gesprochen zu werden. 

	In dem Punkt habe ich es als Evangelischer Christ erheblich einfacher; denn mit meiner Taufe habe ich schon eine evangelische Heiligsprechung. Ganz ohne Folter und ohne Wunder und so&#8230;

	Nach evangelischem Verst&#228;ndnis bin ich allein durch meinen Glauben ein Heiliger. Ich stehe mit dem Heiligen Benno und allen anderen Heiligen auf einer Stufe. Wir sind alle ganz nah bei Gott. Und keiner ist n&#228;her dran als der andere. Egal, ob er heilig gesprochen wurde oder nicht. 

	Und letztlich kann ohnehin nur Gott einen Menschen zum Heiligen machen. Und das tut er auch. Aber nicht wegen noch so vieler guter Taten, und auch nicht nur einige wenige Menschen. Bei Gott sind alle Menschen heilig, die an ihn glauben.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 16. Juni 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Kennen Sie den Heiligen Benno? Er war im 11. Jahrhundert Bischof von Mei&amp;#223;en in Sachsen und heute feiern katholische Christen seinen Gedenktag.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vor fast 500 Jahren hat die katholische Kirche Benno heilig gesprochen und das ist schon etwas Besonderes. Denn um heilig gesprochen zu werden, muss man ganz bestimmte Kriterien erf&amp;#252;llen: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zum Beispiel muss man ein Wunder vollbracht haben oder ein M&amp;#228;rtyrer gewesen sein. Das hei&amp;#223;t, man muss trotz Folter an seinem Glauben festgehalten haben. Meistens f&amp;#252;hrte die Folter dabei sogar zum Tod. Es ist also gar nicht so einfach, von der katholischen Kirche heilig gesprochen zu werden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In dem Punkt habe ich es als Evangelischer Christ erheblich einfacher; denn mit meiner Taufe habe ich schon eine evangelische Heiligsprechung. Ganz ohne Folter und ohne Wunder und so&amp;#8230;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nach evangelischem Verst&amp;#228;ndnis bin ich allein durch meinen Glauben ein Heiliger. Ich stehe mit dem Heiligen Benno und allen anderen Heiligen auf einer Stufe. Wir sind alle ganz nah bei Gott. Und keiner ist n&amp;#228;her dran als der andere. Egal, ob er heilig gesprochen wurde oder nicht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und letztlich kann ohnehin nur Gott einen Menschen zum Heiligen machen. Und das tut er auch. Aber nicht wegen noch so vieler guter Taten, und auch nicht nur einige wenige Menschen. Bei Gott sind alle Menschen heilig, die an ihn glauben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-06-16-61526.mp3"&gt;File Download (1:25 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 15 Jun 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Ein Herz für Kinder!</title>
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    <category>Angedacht</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Montag, 15. Juni 2009:

	Wieder mal eine rote Ampel. Vor mir steht ein Auto, schick, schneidig und bestimmt noch keine </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Montag, 15. Juni 2009:

	Wieder mal eine rote Ampel. Vor mir steht ein Auto, schick, schneidig und bestimmt noch keine drei Jahre alt.
Aber den Aufkleber hinten rechts, kenn&#8217; ich noch aus meinen Kindertagen:

	Ein dickes rotes Herz ist da zu sehen, und dazu der Text:
&#8222;Ein Herz f&#252;r Kinder&#8220;.

	O ja, mehr Herz, das w&#252;rde vielen von uns Menschen nicht schlecht stehen. Vieles kommt mir da herzlos vor, 
im Umgang mit Kindern, aber auch sonst im Alltag.  

	Ein Herz f&#252;r einiges, das schief l&#228;uft in unserer Welt.
So kommen mir da die Gedanken an der roten Ampel.
Und nicht nur ein Herz, manchen t&#228;te etwas mehr Hirn auch gut.

	Genau: drei Herzen br&#228;uchte man! Und am besten neun Gehirne! Auf der andern Seite: Wer will schon gern ein Krake sein? So ein Riesenkrake im Meer, der hat n&#228;mlich drei Herzen.  Und neben seinem kleinen Hirn noch ein Zusatzhirn in jedem seiner acht Arme, also neun insgesamt. Die steuern die ganzen Saugn&#228;pfe an den Armen.
Und die drei Herzen pumpen das Blut durch den Kreislauf.

	Allerdings: So ein Krake wird nicht alt, gerade mal vier Jahre.
Dann doch lieber ein Mensch sein und zwar so wie Gott ihn geschaffen hat: Mit nur einem Hirn und einem Herz! Das aber am rechen Fleck. Ein Herz f&#252;r Kinder, ein Herz f&#252;r meine Mitmenschen &#252;berhaupt.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Montag, 15. Juni 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wieder mal eine rote Ampel. Vor mir steht ein Auto, schick, schneidig und bestimmt noch keine drei Jahre alt.&lt;br /&gt;
Aber den Aufkleber hinten rechts, kenn&amp;#8217; ich noch aus meinen Kindertagen:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein dickes rotes Herz ist da zu sehen, und dazu der Text:&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Ein Herz f&amp;#252;r Kinder&amp;#8220;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;O ja, mehr Herz, das w&amp;#252;rde vielen von uns Menschen nicht schlecht stehen. Vieles kommt mir da herzlos vor, &lt;br /&gt;
im Umgang mit Kindern, aber auch sonst im Alltag.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Herz f&amp;#252;r einiges, das schief l&amp;#228;uft in unserer Welt.&lt;br /&gt;
So kommen mir da die Gedanken an der roten Ampel.&lt;br /&gt;
Und nicht nur ein Herz, manchen t&amp;#228;te etwas mehr Hirn auch gut.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Genau: drei Herzen br&amp;#228;uchte man! Und am besten neun Gehirne! Auf der andern Seite: Wer will schon gern ein Krake sein? So ein Riesenkrake im Meer, der hat n&amp;#228;mlich drei Herzen.  Und neben seinem kleinen Hirn noch ein Zusatzhirn in jedem seiner acht Arme, also neun insgesamt. Die steuern die ganzen Saugn&amp;#228;pfe an den Armen.&lt;br /&gt;
Und die drei Herzen pumpen das Blut durch den Kreislauf.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Allerdings: So ein Krake wird nicht alt, gerade mal vier Jahre.&lt;br /&gt;
Dann doch lieber ein Mensch sein und zwar so wie Gott ihn geschaffen hat: Mit nur einem Hirn und einem Herz! Das aber am rechen Fleck. Ein Herz f&amp;#252;r Kinder, ein Herz f&amp;#252;r meine Mitmenschen &amp;#252;berhaupt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-06-15-61117.mp3"&gt;File Download (1:22 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 14 Jun 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Du Tollpatsch!</title>
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    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Oliver B&amp;ouml;ss</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
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    <category>Zu: Oliver Böss</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 14. Juni 2009:

	Ist Ihnen das auch schon passiert? Da will ich den Tisch decken, und weil es m&#246;glichst </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 14. Juni 2009:

	Ist Ihnen das auch schon passiert? Da will ich den Tisch decken, und weil es m&#246;glichst schnell gehen soll nehme ich alle Teller auf einmal und dann&#8230; 

	...eine falsche Bewegung &#8211; das wars! Alle Teller sind kaputt und ich muss erstmal den Besen holen und die Scherben auffegen. Dabei &#228;rgere ich mich &#252;ber mich selber und denke: Du Tolpatsch! 

	Der Begriff &#8222;Tollpatsch&#8220; hat mit &#8222;toll&#8220; gar nichts zu tun, sondern ist ein Spottname f&#252;r ungarische Fu&#223;soldaten des 17. Jahrhunderts.

	Talp hei&#223;t auf Ungarisch &#8222;Sohle&#8220; oder &#8222;Fu&#223;&#8220;. &#8222;Talpasch&#8220; ist das Wort f&#252;r &#8222;breitf&#252;&#223;ig&#8220;. Und breitf&#252;&#223;ig kamen die armen ungarischen Fu&#223;soldaten daher. Denn sie hatten kein festes Schuhwerk, sondern nur Bast- oder Ledersohlen an die F&#252;&#223;e gebunden. Und damit konnten sie im Gel&#228;nde keine allzu gute Figur machen, sondern kamen &#246;fter ins Stolpern.

	Wenn ich mich in meinem Leben mal wie ein Tollpatsch auff&#252;hre und mich auch genauso gegen&#252;ber Gott und meinen Mitmenschen verhalte, dann ist es gut zu wissen: Gott gibt mir die M&#246;glichkeit zur Wiedergutmachung, und er gibt mir Raum, auf dem ich das sichere Gehen ein&#252;ben kann.

	Wenn ich auch immer wieder mal tollpatschig stolpere, so kann ich mich doch an einem Psalmvers halten:
&#8220;Du, Gott, stellst meine F&#252;&#223;e auf weiten Raum.&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver Boess, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 14. Juni 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ist Ihnen das auch schon passiert? Da will ich den Tisch decken, und weil es m&amp;#246;glichst schnell gehen soll nehme ich alle Teller auf einmal und dann&amp;#8230; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;...eine falsche Bewegung &amp;#8211; das wars! Alle Teller sind kaputt und ich muss erstmal den Besen holen und die Scherben auffegen. Dabei &amp;#228;rgere ich mich &amp;#252;ber mich selber und denke: Du Tolpatsch! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Begriff &amp;#8222;Tollpatsch&amp;#8220; hat mit &amp;#8222;toll&amp;#8220; gar nichts zu tun, sondern ist ein Spottname f&amp;#252;r ungarische Fu&amp;#223;soldaten des 17. Jahrhunderts.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Talp hei&amp;#223;t auf Ungarisch &amp;#8222;Sohle&amp;#8220; oder &amp;#8222;Fu&amp;#223;&amp;#8220;. &amp;#8222;Talpasch&amp;#8220; ist das Wort f&amp;#252;r &amp;#8222;breitf&amp;#252;&amp;#223;ig&amp;#8220;. Und breitf&amp;#252;&amp;#223;ig kamen die armen ungarischen Fu&amp;#223;soldaten daher. Denn sie hatten kein festes Schuhwerk, sondern nur Bast- oder Ledersohlen an die F&amp;#252;&amp;#223;e gebunden. Und damit konnten sie im Gel&amp;#228;nde keine allzu gute Figur machen, sondern kamen &amp;#246;fter ins Stolpern.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn ich mich in meinem Leben mal wie ein Tollpatsch auff&amp;#252;hre und mich auch genauso gegen&amp;#252;ber Gott und meinen Mitmenschen verhalte, dann ist es gut zu wissen: Gott gibt mir die M&amp;#246;glichkeit zur Wiedergutmachung, und er gibt mir Raum, auf dem ich das sichere Gehen ein&amp;#252;ben kann.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn ich auch immer wieder mal tollpatschig stolpere, so kann ich mich doch an einem Psalmvers halten:&lt;br /&gt;
&amp;#8220;Du, Gott, stellst meine F&amp;#252;&amp;#223;e auf weiten Raum.&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-06-14-61130.mp3"&gt;File Download (1:23 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 31 Jan 2009 08:05:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Magenspiegelung</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Oliver B&amp;ouml;ss</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
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    <category>Zu: Oliver Böss</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 31. Januar 2009:

	Der Mann hatte den totalen Durchblick: Adolf Ku&#223;maul.
Ein hervorragender </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 31. Januar 2009:

	Der Mann hatte den totalen Durchblick: Adolf Ku&#223;maul.
Ein hervorragender Neurologe, Psychologe und Chemiker des 19.Jahrhunderts. Und: der Pionier der Magenspiegelung!
Und das vor 140 Jahren!

	Damals hat er auf dem Jahrmark in Freiburg einen Schwertschlucker beobachtet. Kussmaul wollte ihn als Demonstrationsobjekt f&#252;r ein Experiment, das er seinen Kollegen vorf&#252;hren wollte. Nach einigem Zieren und noch mehr Geldscheinen hat sich der Schwertschlucker schlie&#223;lich bereit erkl&#228;rt mitzumachen. Und so lie&#223; er sich ein Stahlrohr bis in den Magen schieben. 

	Das Rohr war mit verschiedenen Spiegeln und Linsen versehen. Doch leider war&#180;s im Magen stockduster, nichts war zu sehen. Aber der Anfang war gemacht.

	Drei Jahrzehnte sp&#228;ter kam dann die gro&#223;e Zeit von Wilhelm Conrad R&#246;ntgen, der die R&#246;ntgenstrahlen entdeckte.
Und heute werden wir Menschen von anderen Menschen durchschaut. Dank Magenspiegelung und R&#246;ntgenstrahlen.
Die sind im medizinischen Bereich gar nicht mehr wegzudenken.

	Zum Gl&#252;ck klappt das aber auch heutzutage nicht hundertprozentig. Vieles liegt noch im Dunkeln, im Verborgenen. Auch heute noch wei&#223; Gott noch mehr von uns als die schlausten Mediziner. Schlie&#223;lich hat Gott mich im Mutterleib gebildet und meine Nieren bereitet, wie es in der Bibel hei&#223;t.

	Und nat&#252;rlich auch meinen Magen und alles Weitere. Seine Liebe zum Menschen macht nirgends halt. Zumal Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver B&amp;#246;&amp;#223;, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 31. Januar 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Mann hatte den totalen Durchblick: Adolf Ku&amp;#223;maul.&lt;br /&gt;
Ein hervorragender Neurologe, Psychologe und Chemiker des 19.Jahrhunderts. Und: der Pionier der Magenspiegelung!&lt;br /&gt;
Und das vor 140 Jahren!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Damals hat er auf dem Jahrmark in Freiburg einen Schwertschlucker beobachtet. Kussmaul wollte ihn als Demonstrationsobjekt f&amp;#252;r ein Experiment, das er seinen Kollegen vorf&amp;#252;hren wollte. Nach einigem Zieren und noch mehr Geldscheinen hat sich der Schwertschlucker schlie&amp;#223;lich bereit erkl&amp;#228;rt mitzumachen. Und so lie&amp;#223; er sich ein Stahlrohr bis in den Magen schieben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Rohr war mit verschiedenen Spiegeln und Linsen versehen. Doch leider war&amp;#180;s im Magen stockduster, nichts war zu sehen. Aber der Anfang war gemacht.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Drei Jahrzehnte sp&amp;#228;ter kam dann die gro&amp;#223;e Zeit von Wilhelm Conrad R&amp;#246;ntgen, der die R&amp;#246;ntgenstrahlen entdeckte.&lt;br /&gt;
Und heute werden wir Menschen von anderen Menschen durchschaut. Dank Magenspiegelung und R&amp;#246;ntgenstrahlen.&lt;br /&gt;
Die sind im medizinischen Bereich gar nicht mehr wegzudenken.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zum Gl&amp;#252;ck klappt das aber auch heutzutage nicht hundertprozentig. Vieles liegt noch im Dunkeln, im Verborgenen. Auch heute noch wei&amp;#223; Gott noch mehr von uns als die schlausten Mediziner. Schlie&amp;#223;lich hat Gott mich im Mutterleib gebildet und meine Nieren bereitet, wie es in der Bibel hei&amp;#223;t.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und nat&amp;#252;rlich auch meinen Magen und alles Weitere. Seine Liebe zum Menschen macht nirgends halt. Zumal Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-01-31-54207.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 30 Jan 2009 08:05:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Wetten, dass...?</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Oliver B&amp;ouml;ss</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Oliver Böss</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 30. Januar 2009:

	Hurra, ab heute dreht sich wieder alles ums runde Leder &#8211; 
die Winterpause ist </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 30. Januar 2009:

	Hurra, ab heute dreht sich wieder alles ums runde Leder &#8211; 
die Winterpause ist vorbei, und der Profifu&#223;ball ist wieder lebendig.  

	Nat&#252;rlich wird in sportbegeisterten Kreisen viel diskutiert; vor einem Spiel wird spekuliert, wer von den zwei Mannschaften denn die besseren Karten habe; und nach dem Spiel wird dann ganz fachm&#228;nnisch analysiert und recherchiert und kritisiert. Der jeweilige Lieblingsverein verdient da nat&#252;rlich besondere Beachtung.

	Ich hab&#8217; nat&#252;rlich auch meinen Lieblingsverein, und vor einem Spiel hab&#8217; ich immer eine ganz ausgekl&#252;gelte Taktik:

	Ich wette immer, dass mein Lieblingsverein verliert. Warum?
Nun, wenn mein Team gewinnt, dann freu&#8217; ich mich dar&#252;ber und kann die verlorene Wette gut verschmerzen. Verliert mein Verein, dann hab&#8217; ich wenigstens die Wette gewonnen.

	Ein ganz gewiefter Zocker war auch der Begr&#252;nder der Wahrscheinlichkeitsrechnung, Blaise Pascal.  Selbst beim Philosophieren hat er gewettet. Bei der Frage, ob es Gott gibt oder nicht, da sagte er sich: Ich wette, dass Gott existiert &#8211; weil es sich lohnt, darauf zu wetten. Warum?

	Nun, wenn Gott wirklich existiert, dann hat Pascal doppelten Gewinn: Erstens wei&#223; er dann, dass Gott existiert und freut sich dar&#252;ber, und zweitens hat er dann seine Wette gewonnen. Wenn er aber darauf setzt, dass Gott nicht existiert, dann hat er einfach nur seine Wette gewonnen.

	Also setzte er als Spieler, Mathematiker und Philosoph auf Gott. Und ich setze als Christ auch auf Gott.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver B&amp;#246;&amp;#223;, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 30. Januar 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Hurra, ab heute dreht sich wieder alles ums runde Leder &amp;#8211; &lt;br /&gt;
die Winterpause ist vorbei, und der Profifu&amp;#223;ball ist wieder lebendig.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nat&amp;#252;rlich wird in sportbegeisterten Kreisen viel diskutiert; vor einem Spiel wird spekuliert, wer von den zwei Mannschaften denn die besseren Karten habe; und nach dem Spiel wird dann ganz fachm&amp;#228;nnisch analysiert und recherchiert und kritisiert. Der jeweilige Lieblingsverein verdient da nat&amp;#252;rlich besondere Beachtung.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich hab&amp;#8217; nat&amp;#252;rlich auch meinen Lieblingsverein, und vor einem Spiel hab&amp;#8217; ich immer eine ganz ausgekl&amp;#252;gelte Taktik:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich wette immer, dass mein Lieblingsverein verliert. Warum?&lt;br /&gt;
Nun, wenn mein Team gewinnt, dann freu&amp;#8217; ich mich dar&amp;#252;ber und kann die verlorene Wette gut verschmerzen. Verliert mein Verein, dann hab&amp;#8217; ich wenigstens die Wette gewonnen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein ganz gewiefter Zocker war auch der Begr&amp;#252;nder der Wahrscheinlichkeitsrechnung, Blaise Pascal.  Selbst beim Philosophieren hat er gewettet. Bei der Frage, ob es Gott gibt oder nicht, da sagte er sich: Ich wette, dass Gott existiert &amp;#8211; weil es sich lohnt, darauf zu wetten. Warum?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nun, wenn Gott wirklich existiert, dann hat Pascal doppelten Gewinn: Erstens wei&amp;#223; er dann, dass Gott existiert und freut sich dar&amp;#252;ber, und zweitens hat er dann seine Wette gewonnen. Wenn er aber darauf setzt, dass Gott nicht existiert, dann hat er einfach nur seine Wette gewonnen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Also setzte er als Spieler, Mathematiker und Philosoph auf Gott. Und ich setze als Christ auch auf Gott.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-01-30-53852.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 29 Jan 2009 08:05:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Braucht Gott Taschentücher?</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Oliver B&amp;ouml;ss</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Oliver Böss</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Donnerstag, 29. Janaur 2009:

	Herzlichen Gl&#252;ckwunsch und ein Hoch auf unsere Tempotaschent&#252;cher!

	Die </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Donnerstag, 29. Janaur 2009:

	Herzlichen Gl&#252;ckwunsch und ein Hoch auf unsere Tempotaschent&#252;cher!

	Die haben n&#228;mlich heute Geburtstag. 80 Jahre alt werden sie.
Sie sind aber jung geblieben und so begehrt wie vor Jahr und Tag. Zehn T&#252;cher in einer Packung, die es in sich haben.
Wozu ich die alles brauche, die Papiertaschent&#252;cher von Tempo, oder besser, wogegen:

	gegen Schnupfen, gegen Flecken auf der Haut oder auf dem Tisch, gegen Schwei&#223; auf der Stirn und vor allem &#8211; gegen Tr&#228;nen.

	Tr&#228;nen, wie oft die flie&#223;en, bei Alt und Jung, bei Mann und Frau! Allein in Deutschland werden statistisch gesehen t&#228;glich 40 Badewannen mit Tr&#228;nen gef&#252;llt! Geweint wird &#252;berall auf der Welt &#8211; mal vor Freude, mal vor R&#252;hrung und ganz oft vor Schmerz und Trauer. Und das wird auch so bleiben &#8211; bis zum Ende der Welt. 

	Aber danach, was wird dann sein? Dann, wenn wir nicht mehr auf dieser Welt sind? In der Ewigkeit? Vielleicht werden sie dann gar nicht mehr gebraucht, die Taschent&#252;cher von  Tempo oder von Softies oder Kokett oder wie sie alle hei&#223;en, die Taschent&#252;cher.

	Schlie&#223;lich verspricht die Bibel in ihrem letzten Buch, in der Offenbarung des Johannes: 

	&#8222;Gott wird abwischen alle Tr&#228;nen.&#8220;

	Sicher nicht im Sinne von &#8222;mit einem Wisch ist alles weg&#8220;, das glaube ich nicht. Und vielleicht benutzt Gott auch keine Taschent&#252;cher, aber auf jeden Fall gilt:

	&#8220;Gott wird abwischen alle Tr&#228;nen.&#8220; Irgendwie. 

	Bis es so aber weit aber ist, haben wir die Tempo-Taschent&#252;cher. Und das ist gut.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver B&amp;#246;&amp;#223;, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Donnerstag, 29. Janaur 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Herzlichen Gl&amp;#252;ckwunsch und ein Hoch auf unsere Tempotaschent&amp;#252;cher!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die haben n&amp;#228;mlich heute Geburtstag. 80 Jahre alt werden sie.&lt;br /&gt;
Sie sind aber jung geblieben und so begehrt wie vor Jahr und Tag. Zehn T&amp;#252;cher in einer Packung, die es in sich haben.&lt;br /&gt;
Wozu ich die alles brauche, die Papiertaschent&amp;#252;cher von Tempo, oder besser, wogegen:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;gegen Schnupfen, gegen Flecken auf der Haut oder auf dem Tisch, gegen Schwei&amp;#223; auf der Stirn und vor allem &amp;#8211; gegen Tr&amp;#228;nen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Tr&amp;#228;nen, wie oft die flie&amp;#223;en, bei Alt und Jung, bei Mann und Frau! Allein in Deutschland werden statistisch gesehen t&amp;#228;glich 40 Badewannen mit Tr&amp;#228;nen gef&amp;#252;llt! Geweint wird &amp;#252;berall auf der Welt &amp;#8211; mal vor Freude, mal vor R&amp;#252;hrung und ganz oft vor Schmerz und Trauer. Und das wird auch so bleiben &amp;#8211; bis zum Ende der Welt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber danach, was wird dann sein? Dann, wenn wir nicht mehr auf dieser Welt sind? In der Ewigkeit? Vielleicht werden sie dann gar nicht mehr gebraucht, die Taschent&amp;#252;cher von  Tempo oder von Softies oder Kokett oder wie sie alle hei&amp;#223;en, die Taschent&amp;#252;cher.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Schlie&amp;#223;lich verspricht die Bibel in ihrem letzten Buch, in der Offenbarung des Johannes: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Gott wird abwischen alle Tr&amp;#228;nen.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sicher nicht im Sinne von &amp;#8222;mit einem Wisch ist alles weg&amp;#8220;, das glaube ich nicht. Und vielleicht benutzt Gott auch keine Taschent&amp;#252;cher, aber auf jeden Fall gilt:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8220;Gott wird abwischen alle Tr&amp;#228;nen.&amp;#8220; Irgendwie. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bis es so aber weit aber ist, haben wir die Tempo-Taschent&amp;#252;cher. Und das ist gut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-01-29-53445.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 28 Jan 2009 08:05:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Ein Musikfilm ohne Musik</title>
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    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Oliver Böss</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 28. Januar 2009:

	Die Bibel hat ja schon interessante und spannende Geschichten zu bieten. Weil sie </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 28. Januar 2009:

	Die Bibel hat ja schon interessante und spannende Geschichten zu bieten. Weil sie aber so dick und alt ist, kommt sie bei vielen heutzutage aber nicht an.

	Viele Menschen st&#246;hnen:
&#8222;So viele Vorschriften im Alten Testament!&#8220;
Oder: &#8222;In den Briefen des Paulus, da werden Sachen behandelt, die interessieren heute doch wirklich nicht mehr!&#8220; 
Manche gehen sogar noch weiter: &#8222;Brotvermehrung, Wunderheilungen, Geisteraustreibungen &#8211; ist ja alles sch&#246;n und gut, aber ins moderne Weltbild passt das alles nicht mehr. Kann man das denn nicht weglassen?
Einfach raus schneiden aus der Bibel, dann ist sie doch auch glaubw&#252;rdiger!&#8220;

	Wenn ich so was h&#246;re, dann muss ich an einen Kinobesitzer in Seoul in S&#252;dkorea denken. Der hatte einen Musikfilm gekauft. &#8222;Meine Lieder &#8211; meine Tr&#228;ume&#8220;, hie&#223; der. Dem Kinobesitzer war der Musikfilm aber zu lang, und deshalb hat er kurzerhand s&#228;mtliche Lieder herausgeschnitten.

	Klasse, ein Musikfilm ohne Musik! 

	Genauso unverantwortlich ist es auch, an der Bibel rumschnippeln zu wollen. 

	Die Bibel ohne Brotvermehrung &#8211; 
das w&#228;re f&#252;r mich brotlose Kunst.
Die Bibel ohne Wunderheilungen &#8211; 
da w&#252;rden sich viele Menschen wundern. 
Die Bibel ohne Geisteraustreibungen &#8211;
das w&#228;re alles andere als geistreich. 

	Denn Geister treiben auch heute noch ihr Unwesen, 
unter Namen wie Drogen, Alkohol, Aggression oder Geltungssucht. 
Lassen wir also die Bibel lieber so, wie sie ist.
Denn sonst wird ihre Botschaft ausgebootet.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver B&amp;#246;&amp;#223;, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 28. Januar 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Bibel hat ja schon interessante und spannende Geschichten zu bieten. Weil sie aber so dick und alt ist, kommt sie bei vielen heutzutage aber nicht an.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Viele Menschen st&amp;#246;hnen:&lt;br /&gt;
&amp;#8222;So viele Vorschriften im Alten Testament!&amp;#8220;&lt;br /&gt;
Oder: &amp;#8222;In den Briefen des Paulus, da werden Sachen behandelt, die interessieren heute doch wirklich nicht mehr!&amp;#8220; &lt;br /&gt;
Manche gehen sogar noch weiter: &amp;#8222;Brotvermehrung, Wunderheilungen, Geisteraustreibungen &amp;#8211; ist ja alles sch&amp;#246;n und gut, aber ins moderne Weltbild passt das alles nicht mehr. Kann man das denn nicht weglassen?&lt;br /&gt;
Einfach raus schneiden aus der Bibel, dann ist sie doch auch glaubw&amp;#252;rdiger!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn ich so was h&amp;#246;re, dann muss ich an einen Kinobesitzer in Seoul in S&amp;#252;dkorea denken. Der hatte einen Musikfilm gekauft. &amp;#8222;Meine Lieder &amp;#8211; meine Tr&amp;#228;ume&amp;#8220;, hie&amp;#223; der. Dem Kinobesitzer war der Musikfilm aber zu lang, und deshalb hat er kurzerhand s&amp;#228;mtliche Lieder herausgeschnitten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Klasse, ein Musikfilm ohne Musik! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Genauso unverantwortlich ist es auch, an der Bibel rumschnippeln zu wollen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Bibel ohne Brotvermehrung &amp;#8211; &lt;br /&gt;
das w&amp;#228;re f&amp;#252;r mich brotlose Kunst.&lt;br /&gt;
Die Bibel ohne Wunderheilungen &amp;#8211; &lt;br /&gt;
da w&amp;#252;rden sich viele Menschen wundern. &lt;br /&gt;
Die Bibel ohne Geisteraustreibungen &amp;#8211;&lt;br /&gt;
das w&amp;#228;re alles andere als geistreich. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Denn Geister treiben auch heute noch ihr Unwesen, &lt;br /&gt;
unter Namen wie Drogen, Alkohol, Aggression oder Geltungssucht. &lt;br /&gt;
Lassen wir also die Bibel lieber so, wie sie ist.&lt;br /&gt;
Denn sonst wird ihre Botschaft ausgebootet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-01-28-53135.mp3"&gt;File Download (1:26 min / 1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 27 Jan 2009 08:05:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Einfach unverwüstlich!</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1162</link>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Oliver B&amp;ouml;ss</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Oliver Böss</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 27. Januar 2009:

	Immer wieder bringt die Geschichte Menschen hervor, die wirklich unverw&#252;stlich </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 27. Januar 2009:

	Immer wieder bringt die Geschichte Menschen hervor, die wirklich unverw&#252;stlich sind. So wie Samuel Dombey, ein Schwarzer, der kurz nach dem amerikanischen B&#252;rgerkrieg in New Orleans lebte, und zwar als Totengr&#228;ber.
Er war bescheiden, sympathisch und hat sich immer mit einem sehr niedrigen Lohn begn&#252;gt.
Und deshalb beschlossen seine Kollegen, ihn zu t&#246;ten.

	Zun&#228;chst probierte es ein Heckensch&#252;tze, aber sein Gewehr explodierte als er abdr&#252;ckte und verletzte den Sch&#252;tzen schwer. Wenig sp&#228;ter wurde er von Maskierten &#252;berfallen, an H&#228;nden und F&#252;&#223;en gefesselt und auf ein Boot gebracht, welches dann in einem See versenkt wurde. Allerdings war der See an dieser Stelle nur einen halben Meter tief, und Dombey konnte sich befreien. Als n&#228;chstes versuchte man es mit Brandstiftung. Dombay rannte aus dem brennenden Haus und bekam eine Ladung Schrot in die Brust.  

	Er hat alles &#252;berlebt, hat weiter Gr&#228;ber ausgeschaufelt und starb erst im stolzen Alter von 98 Jahren.

	Unverw&#252;stlich war in biblischen Zeiten auch der Prophet Daniel. Ein frommer, gottesf&#252;rchtiger Mann, der am k&#246;niglichen Hof Karriere machte. So wurden mit der Zeit immer mehr Menschen neidisch auf ihn. Durch eine Intrige erreichten seine Widersacher, dass Daniel in eine L&#246;wengrube geworfen wurde.  

	Aber &#8211; o Wunder &#8211; die Zeit bei den Raubtieren &#252;berlebte der Prophet unbeschadet.

	Menschen, die ein gottgef&#228;lliges Leben f&#252;hren, stehen manchmal schon auf der Sonnenseite in diesem Leben.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver B&amp;#246;&amp;#223;, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 27. Januar 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Immer wieder bringt die Geschichte Menschen hervor, die wirklich unverw&amp;#252;stlich sind. So wie Samuel Dombey, ein Schwarzer, der kurz nach dem amerikanischen B&amp;#252;rgerkrieg in New Orleans lebte, und zwar als Totengr&amp;#228;ber.&lt;br /&gt;
Er war bescheiden, sympathisch und hat sich immer mit einem sehr niedrigen Lohn begn&amp;#252;gt.&lt;br /&gt;
Und deshalb beschlossen seine Kollegen, ihn zu t&amp;#246;ten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zun&amp;#228;chst probierte es ein Heckensch&amp;#252;tze, aber sein Gewehr explodierte als er abdr&amp;#252;ckte und verletzte den Sch&amp;#252;tzen schwer. Wenig sp&amp;#228;ter wurde er von Maskierten &amp;#252;berfallen, an H&amp;#228;nden und F&amp;#252;&amp;#223;en gefesselt und auf ein Boot gebracht, welches dann in einem See versenkt wurde. Allerdings war der See an dieser Stelle nur einen halben Meter tief, und Dombey konnte sich befreien. Als n&amp;#228;chstes versuchte man es mit Brandstiftung. Dombay rannte aus dem brennenden Haus und bekam eine Ladung Schrot in die Brust.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Er hat alles &amp;#252;berlebt, hat weiter Gr&amp;#228;ber ausgeschaufelt und starb erst im stolzen Alter von 98 Jahren.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Unverw&amp;#252;stlich war in biblischen Zeiten auch der Prophet Daniel. Ein frommer, gottesf&amp;#252;rchtiger Mann, der am k&amp;#246;niglichen Hof Karriere machte. So wurden mit der Zeit immer mehr Menschen neidisch auf ihn. Durch eine Intrige erreichten seine Widersacher, dass Daniel in eine L&amp;#246;wengrube geworfen wurde.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber &amp;#8211; o Wunder &amp;#8211; die Zeit bei den Raubtieren &amp;#252;berlebte der Prophet unbeschadet.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Menschen, die ein gottgef&amp;#228;lliges Leben f&amp;#252;hren, stehen manchmal schon auf der Sonnenseite in diesem Leben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-01-27-52942.mp3"&gt;File Download (1:25 min / 1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 26 Jan 2009 08:05:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Was haben Jesus und Magellan gemeinsam?</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Oliver B&amp;ouml;ss</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Oliver Böss</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Montag, 26. Januar 2009:

	O: Ich bin Oliver B&#246;&#223; von der Evangelischen Kirche&#8230;
L: Und ich bin die </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Montag, 26. Januar 2009:

	O: Ich bin Oliver B&#246;&#223; von der Evangelischen Kirche&#8230;
L: Und ich bin die Lara, deine Tochter.

	O: Lara, du hier im Radio und nicht in der Schule? 
L: Ach, Papa, das bisschen Mathe und Deutsch und Erdkunde&#8230;!

	O: Was macht ihr denn grad in Erdkunde?
L: Magellan.

	O: Magellan &#8211; ist das nicht so ein Navi-System?
L: Papa, denk doch mal bisschen weiter! Erdkunde!

	O: Hm&#8230; Die Magellan-Stra&#223;e kenn&#8217; ich.
L: Sehr gut! Die ist nach ihm benannt. Magellans Schiff hat als allererstes die Erde umrundet.

	O: Ich dachte, der Kolumbus&#8230;?
L: Papa, der Kolumbus ist ja noch nicht mal bis nach Indien gekommen!

	O: Und der Magellan, der ist um die Welt gekommen?
L: Ja, das hei&#223;t: nicht ganz. Kurz vorher ist er auf den Philippinen get&#246;tet worden. 

	O: Der Arme. Hat er&#8217;s also doch nicht geschafft.
L: Aber seine Mannschaft, die hat weitergemacht, wo er aufh&#246;ren musste. Nach &#252;ber zwei Jahren war&#8217;s dann geschafft. Insgesamt viermal hat ein kleiner Rest seines Teams den &#196;quator &#252;berquert.

	O: Das ist ja fast so wie bei Jesus.
L: Mann Papa, ich wei&#223;, du bist Pfarrer, aber dass du deshalb immer zu Reli wechseln musst&#8230;!

	O: Ja, aber schau doch mal: Jesus ist doch zu uns gekommen, um Frieden zu bringen. Aber nach seinem Tod schien alles vorbei zu sein. Er ist dann zwar auferstanden, aber nach seiner Himmelfahrt musste er in den Herzen seiner Anh&#228;nger weiterleben.
L: Und die haben sein Werk weiter gef&#252;hrt. Bis heute.

	O: Aber Frieden ist immer noch nicht auf der Welt. Na ja, das zu schaffen ist wohl um einiges schwerer&#8230;
L: &#8230;als die Welt zu umsegeln.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver B&amp;#246;&amp;#223;, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Montag, 26. Januar 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;O: Ich bin Oliver B&amp;#246;&amp;#223; von der Evangelischen Kirche&amp;#8230;&lt;br /&gt;
L: Und ich bin die Lara, deine Tochter.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;O: Lara, du hier im Radio und nicht in der Schule? &lt;br /&gt;
L: Ach, Papa, das bisschen Mathe und Deutsch und Erdkunde&amp;#8230;!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;O: Was macht ihr denn grad in Erdkunde?&lt;br /&gt;
L: Magellan.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;O: Magellan &amp;#8211; ist das nicht so ein Navi-System?&lt;br /&gt;
L: Papa, denk doch mal bisschen weiter! Erdkunde!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;O: Hm&amp;#8230; Die Magellan-Stra&amp;#223;e kenn&amp;#8217; ich.&lt;br /&gt;
L: Sehr gut! Die ist nach ihm benannt. Magellans Schiff hat als allererstes die Erde umrundet.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;O: Ich dachte, der Kolumbus&amp;#8230;?&lt;br /&gt;
L: Papa, der Kolumbus ist ja noch nicht mal bis nach Indien gekommen!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;O: Und der Magellan, der ist um die Welt gekommen?&lt;br /&gt;
L: Ja, das hei&amp;#223;t: nicht ganz. Kurz vorher ist er auf den Philippinen get&amp;#246;tet worden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;O: Der Arme. Hat er&amp;#8217;s also doch nicht geschafft.&lt;br /&gt;
L: Aber seine Mannschaft, die hat weitergemacht, wo er aufh&amp;#246;ren musste. Nach &amp;#252;ber zwei Jahren war&amp;#8217;s dann geschafft. Insgesamt viermal hat ein kleiner Rest seines Teams den &amp;#196;quator &amp;#252;berquert.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;O: Das ist ja fast so wie bei Jesus.&lt;br /&gt;
L: Mann Papa, ich wei&amp;#223;, du bist Pfarrer, aber dass du deshalb immer zu Reli wechseln musst&amp;#8230;!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;O: Ja, aber schau doch mal: Jesus ist doch zu uns gekommen, um Frieden zu bringen. Aber nach seinem Tod schien alles vorbei zu sein. Er ist dann zwar auferstanden, aber nach seiner Himmelfahrt musste er in den Herzen seiner Anh&amp;#228;nger weiterleben.&lt;br /&gt;
L: Und die haben sein Werk weiter gef&amp;#252;hrt. Bis heute.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;O: Aber Frieden ist immer noch nicht auf der Welt. Na ja, das zu schaffen ist wohl um einiges schwerer&amp;#8230;&lt;br /&gt;
L: &amp;#8230;als die Welt zu umsegeln.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-01-26-52356.mp3"&gt;File Download (1:28 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 25 Jan 2009 08:05:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Alles hat seine Zeit</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 25. Januar 2009:

	&#8222;Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 25. Januar 2009:

	&#8222;Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.&#8220;

	Dieser Satz steht in der Bibel. Aber die ist ja schon sehr alt, und im Laufe der Jahrhunderte ist die Zeit immer wichtiger geworden. Mittlerweile hei&#223;t es oft nicht mehr: alles hat seine Zeit, sondern die Zeit hat alles. Und das sp&#228;testens seit dem 17./18. Jahrhundert.

	Damals schon waren die Menschen ganz wild auf Uhren.
Es kamen immer mehr Nachttischuhren heraus, die die Stunde geschlagen haben, und dann schon bald die ersten, die klingelten.

	Da bekamen die Menschen immer mehr Angst, sich zu versp&#228;ten und sie haben sich immer mehr mit der Zeit abgequ&#228;lt:

	Bald wurden auch die tollk&#252;hnsten Weckuhren mit Licht f&#252;r die Nacht entworfen.
Ein Uhrmacher in Marseille hat 1781 eine Uhr konstruiert, bei der wurde zur eingestellten Zeit ein Schuss ausgel&#246;st; und der hat dann eine Kerze entz&#252;ndet. Kaum zu &#252;berbieten, meinen Sie?

	Dann kennen Sie vielleicht noch nicht das Modell, das jetzt erst ganz neu auf den Markt gekommen ist: den Wurfwecker.
Den kann man im Halbschlaf an die Wand werfen, 
der ist so robust gebaut, dass er einfach nicht kaputt geht.
Und dabei klingelt er noch weiter, bis auch die gr&#246;&#223;te Schlafm&#252;tze aufsteht.

	Also, ich hol&#8217; mir auf gar keinen Fall einen solchen Wecker.
Meine Zeit will ich mir nicht von Uhren diktieren lassen.
Denn so alt die Bibel auch ist,  vieles in ihr ist zeitlos g&#252;ltig
Auch der Satz: &#8222;Meine Zeit steht in Gottes H&#228;nden.&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver B&amp;#246;&amp;#223;, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 25. Januar 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dieser Satz steht in der Bibel. Aber die ist ja schon sehr alt, und im Laufe der Jahrhunderte ist die Zeit immer wichtiger geworden. Mittlerweile hei&amp;#223;t es oft nicht mehr: alles hat seine Zeit, sondern die Zeit hat alles. Und das sp&amp;#228;testens seit dem 17./18. Jahrhundert.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Damals schon waren die Menschen ganz wild auf Uhren.&lt;br /&gt;
Es kamen immer mehr Nachttischuhren heraus, die die Stunde geschlagen haben, und dann schon bald die ersten, die klingelten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Da bekamen die Menschen immer mehr Angst, sich zu versp&amp;#228;ten und sie haben sich immer mehr mit der Zeit abgequ&amp;#228;lt:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bald wurden auch die tollk&amp;#252;hnsten Weckuhren mit Licht f&amp;#252;r die Nacht entworfen.&lt;br /&gt;
Ein Uhrmacher in Marseille hat 1781 eine Uhr konstruiert, bei der wurde zur eingestellten Zeit ein Schuss ausgel&amp;#246;st; und der hat dann eine Kerze entz&amp;#252;ndet. Kaum zu &amp;#252;berbieten, meinen Sie?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dann kennen Sie vielleicht noch nicht das Modell, das jetzt erst ganz neu auf den Markt gekommen ist: den Wurfwecker.&lt;br /&gt;
Den kann man im Halbschlaf an die Wand werfen, &lt;br /&gt;
der ist so robust gebaut, dass er einfach nicht kaputt geht.&lt;br /&gt;
Und dabei klingelt er noch weiter, bis auch die gr&amp;#246;&amp;#223;te Schlafm&amp;#252;tze aufsteht.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Also, ich hol&amp;#8217; mir auf gar keinen Fall einen solchen Wecker.&lt;br /&gt;
Meine Zeit will ich mir nicht von Uhren diktieren lassen.&lt;br /&gt;
Denn so alt die Bibel auch ist,  vieles in ihr ist zeitlos g&amp;#252;ltig&lt;br /&gt;
Auch der Satz: &amp;#8222;Meine Zeit steht in Gottes H&amp;#228;nden.&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-01-25-50998.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 07 Jun 2008 00:03:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Gebetszugaben</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 7. Juni 2008:

	Gebete bewirken viel, da bin ich ganz sicher. Manchmal aber, manchmal k&#246;nnen sie </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 7. Juni 2008:

	Gebete bewirken viel, da bin ich ganz sicher. Manchmal aber, manchmal k&#246;nnen sie auch in Unannehmlichkeiten f&#252;hren. Wie beim Presbyterianerpriester Duncan Mc Leod, Ende des 19. Jahrhunderts. 

	Der will eine D&#252;rre beenden und organisiert deshalb im Staat New York ein Massengebet. Er schafft es, dass an einem Augustsamstag die Menschen in der ganzen Gegend um zw&#246;lf Uhr ihre T&#228;tigkeit einstellen und f&#252;r Regen beten. Um vier Uhr setzt ein Gewitter ein. Das Gewitter bringt fast zehn Liter Regen, und der sp&#252;lt eine Br&#252;cke weg, und eine vom Blitz getroffene Scheune brennt bis auf die Grundmauern nieder.

	Jetzt will es der Zufall, dass diese Scheune  einem Bauern geh&#246;rt, der sich als einziger nicht an dem kollektiven Regengebet beteiligt hat. Deshalb finden auch viele, dass den Bauer die g&#246;ttliche Gerechtigkeit ereilt habe. Aber der Bauer sieht das anders: W&#228;hrend alle dem Reverend Gl&#252;ckw&#252;nsche entgegen bringen zur Beendigung der D&#252;rre, verklagt der ihn auf 5 000 Dollar als Entsch&#228;digung f&#252;r den ihm entstandenen Schaden.

	Jetzt ist der Priester in der Zwickm&#252;hle, denn er hat seinen Anh&#228;ngern wiederholt erkl&#228;rt, dass Gott ihr Gebet erh&#246;rt habe &#8211; und da kann er jetzt doch kaum zur&#252;ckstecken und behaupten, das Gewitter sei nur ein Zufall gewesen! 

	Aber zum Gl&#252;ck hat er einen guten Anwalt, und der kann den Richter davon &#252;berzeugen, dass die Menschen in dem Massengebet lediglich um Regen gebeten h&#228;tten. Blitz und Donner m&#252;ssen eine Zugabe Gottes gewesen sein.

	F&#252;r Gebetszugaben aber kann man Betende nicht verantwortlich machen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver B&amp;#246;&amp;#223;, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 7. Juni 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gebete bewirken viel, da bin ich ganz sicher. Manchmal aber, manchmal k&amp;#246;nnen sie auch in Unannehmlichkeiten f&amp;#252;hren. Wie beim Presbyterianerpriester Duncan Mc Leod, Ende des 19. Jahrhunderts. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der will eine D&amp;#252;rre beenden und organisiert deshalb im Staat New York ein Massengebet. Er schafft es, dass an einem Augustsamstag die Menschen in der ganzen Gegend um zw&amp;#246;lf Uhr ihre T&amp;#228;tigkeit einstellen und f&amp;#252;r Regen beten. Um vier Uhr setzt ein Gewitter ein. Das Gewitter bringt fast zehn Liter Regen, und der sp&amp;#252;lt eine Br&amp;#252;cke weg, und eine vom Blitz getroffene Scheune brennt bis auf die Grundmauern nieder.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jetzt will es der Zufall, dass diese Scheune  einem Bauern geh&amp;#246;rt, der sich als einziger nicht an dem kollektiven Regengebet beteiligt hat. Deshalb finden auch viele, dass den Bauer die g&amp;#246;ttliche Gerechtigkeit ereilt habe. Aber der Bauer sieht das anders: W&amp;#228;hrend alle dem Reverend Gl&amp;#252;ckw&amp;#252;nsche entgegen bringen zur Beendigung der D&amp;#252;rre, verklagt der ihn auf 5 000 Dollar als Entsch&amp;#228;digung f&amp;#252;r den ihm entstandenen Schaden.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jetzt ist der Priester in der Zwickm&amp;#252;hle, denn er hat seinen Anh&amp;#228;ngern wiederholt erkl&amp;#228;rt, dass Gott ihr Gebet erh&amp;#246;rt habe &amp;#8211; und da kann er jetzt doch kaum zur&amp;#252;ckstecken und behaupten, das Gewitter sei nur ein Zufall gewesen! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber zum Gl&amp;#252;ck hat er einen guten Anwalt, und der kann den Richter davon &amp;#252;berzeugen, dass die Menschen in dem Massengebet lediglich um Regen gebeten h&amp;#228;tten. Blitz und Donner m&amp;#252;ssen eine Zugabe Gottes gewesen sein.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r Gebetszugaben aber kann man Betende nicht verantwortlich machen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-06-07-53588.mp3"&gt;File Download (1:34 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 06 Jun 2008 00:03:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Göttliche Energy-Drinks</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=962</link>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Oliver B&amp;ouml;ss</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Oliver Böss</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 6. Juni 2008:

	In einem Psalm hei&#223;t es: &#8220;Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 6. Juni 2008:

	In einem Psalm hei&#223;t es: &#8220;Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so d&#252;rstet meine Seele, Gott, nach dir.&#8220; Daran angelehnt scheint auf dem amerikanischen Markt leider auch zu gelten: &#8222;Wer nach Profit lechzt und d&#252;rstet nach Money, dem scheint nichts heilig.&#8220;

	Eine kalifornische Firma verkauft g&#246;ttliche Energy-Drinks. F&#252;r 2 Dollar 50 k&#246;nnen Kunden, die nach Erfrischung und Erleuchtung lechzen, einen halben Liter Wasser bekommen. Auf dem Etikett: ein segnender Jesus oder eine g&#252;tig l&#228;chelnde Maria. 

	Zehn verschiedene Wassersorten gibt&#8217;s, die Gebrauchsanweisung f&#252;r die Flaschen ist indes dieselbe: &#8222;Lies das Gebet&#8230; Trink das Wasser&#8230; Glaube an Gott&#8230; Glaube an dich selbst!&#8221; Und dann gibt&#8217;s neben dem erbaulichen Anblick noch ein erquickendes Gebet oder einen zuversichtlich machenden Psalm.

	Normales Wasser &#8211; aufgepeppt mit Produktnamen wie &#8222;Freiheit&#8220;, &#8222;Schutz&#8220; oder &#8222;Ausgleich&#8220;. Damit wird neben dem Durstl&#246;schen noch etwas anderes suggeriert: n&#228;mlich Beistand in jeder Lebenslage. Und das mit Riesenerfolg! In Amerika ist die Nachfrage nach dem Zaubertrank so gro&#223;, dass die Firma nach den Christen nun auch Andersgl&#228;ubige begl&#252;cken will. So soll&#8217;s bald auch Wunderwasser geben mit speziellen Motiven f&#252;r Moslems und f&#252;r Hindus und Buddhisten und Juden.

	Puuh! Solche religi&#246;sen Drinks wirken auf mich nicht lechzend, sondern &#228;tzend. Nicht solches Wasser, sondern ein mit Leben gef&#252;llter Glaube verleiht mir Fl&#252;gel.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver B&amp;#246;&amp;#223;, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 6. Juni 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In einem Psalm hei&amp;#223;t es: &amp;#8220;Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so d&amp;#252;rstet meine Seele, Gott, nach dir.&amp;#8220; Daran angelehnt scheint auf dem amerikanischen Markt leider auch zu gelten: &amp;#8222;Wer nach Profit lechzt und d&amp;#252;rstet nach Money, dem scheint nichts heilig.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eine kalifornische Firma verkauft g&amp;#246;ttliche Energy-Drinks. F&amp;#252;r 2 Dollar 50 k&amp;#246;nnen Kunden, die nach Erfrischung und Erleuchtung lechzen, einen halben Liter Wasser bekommen. Auf dem Etikett: ein segnender Jesus oder eine g&amp;#252;tig l&amp;#228;chelnde Maria. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zehn verschiedene Wassersorten gibt&amp;#8217;s, die Gebrauchsanweisung f&amp;#252;r die Flaschen ist indes dieselbe: &amp;#8222;Lies das Gebet&amp;#8230; Trink das Wasser&amp;#8230; Glaube an Gott&amp;#8230; Glaube an dich selbst!&amp;#8221; Und dann gibt&amp;#8217;s neben dem erbaulichen Anblick noch ein erquickendes Gebet oder einen zuversichtlich machenden Psalm.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Normales Wasser &amp;#8211; aufgepeppt mit Produktnamen wie &amp;#8222;Freiheit&amp;#8220;, &amp;#8222;Schutz&amp;#8220; oder &amp;#8222;Ausgleich&amp;#8220;. Damit wird neben dem Durstl&amp;#246;schen noch etwas anderes suggeriert: n&amp;#228;mlich Beistand in jeder Lebenslage. Und das mit Riesenerfolg! In Amerika ist die Nachfrage nach dem Zaubertrank so gro&amp;#223;, dass die Firma nach den Christen nun auch Andersgl&amp;#228;ubige begl&amp;#252;cken will. So soll&amp;#8217;s bald auch Wunderwasser geben mit speziellen Motiven f&amp;#252;r Moslems und f&amp;#252;r Hindus und Buddhisten und Juden.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Puuh! Solche religi&amp;#246;sen Drinks wirken auf mich nicht lechzend, sondern &amp;#228;tzend. Nicht solches Wasser, sondern ein mit Leben gef&amp;#252;llter Glaube verleiht &lt;i&gt;mir&lt;/i&gt; Fl&amp;#252;gel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-06-06-53450.mp3"&gt;File Download (1:32 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 05 Jun 2008 00:03:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Und was haben Sie auf dem Kerbholz?</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Oliver B&amp;ouml;ss</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Oliver Böss</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Donnerstag, 5. Juni 2008:

	Wer etwas auf dem Kerbholz hat, der hat irgendwas gemacht, was nicht hasenrein ist. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Donnerstag, 5. Juni 2008:

	Wer etwas auf dem Kerbholz hat, der hat irgendwas gemacht, was nicht hasenrein ist. Die Redewendung &#8222;etwas auf dem Kerbholz haben&#8220;, die bedeutet so viel wie &#8222;Schulden haben&#8220; und damit auch &#8222;sich schuldig gemacht haben&#8220;.

	Bis ins 18.Jahrhundert hinein hat ein Kerbholz dazu gedient, Warenlieferungen, Arbeitsleistungen und Schulden aufzuzeichnen und abzurechnen. In dieses Kerbholz, einen l&#228;ngs gespaltenen Holzstab, wurden alle Vermerke eingekerbt. Der Schuldner bekam die eine H&#228;lfte und der Gl&#228;ubiger zur gegenseitigen Kontrolle die andere. Am Zahltag wurde das Kerbholz pr&#228;sentiert und zur Zahlung aufgefordert. 

	In England war das sogar bis ins 19. Jahrhundert &#252;blich. Durch eine Steuerreform wurde dieses Verfahren dort 1834 abgeschafft. Die vielen, vielen Kerbh&#246;lzer, die nun &#252;berfl&#252;ssig geworden waren, sollten jetzt entsorgt werden. Leider entschloss man sich fahrl&#228;ssigerweise, alle Kerbh&#246;lzer im Hof des Parlamentgeb&#228;udes Palace of Westminster zu verbrennen. Das Geb&#228;ude wurde daraufhin selbst von den Flammen des riesigen Feuers erfasst und brannte fast g&#228;nzlich ab. Sechs Jahre sp&#228;ter, 1840, entstand das neue Parlamentsgeb&#228;ude mit dem ber&#252;hmten Big Ben.    

	Wenn ich mal am Ende meines Lebens vorm Himmelsparlament stehe, dann darf ich darauf hoffen, dass da ein milder Kerbmeister steht &#8211; so nannte man das Zunftmitglied, das f&#252;r die Rechnungsf&#252;hrung zust&#228;ndig war.  Ich darf darauf hoffen, dass alles, was ich auf dem Kerbholz habe, dem Feuer &#252;bergeben wird &#8211; im Sinne von &#8222;bezahlt&#8220;.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver B&amp;#246;&amp;#223;, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Donnerstag, 5. Juni 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer etwas auf dem Kerbholz hat, der hat irgendwas gemacht, was nicht hasenrein ist. Die Redewendung &amp;#8222;etwas auf dem Kerbholz haben&amp;#8220;, die bedeutet so viel wie &amp;#8222;Schulden haben&amp;#8220; und damit auch &amp;#8222;sich schuldig gemacht haben&amp;#8220;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bis ins 18.Jahrhundert hinein hat ein Kerbholz dazu gedient, Warenlieferungen, Arbeitsleistungen und Schulden aufzuzeichnen und abzurechnen. In dieses Kerbholz, einen l&amp;#228;ngs gespaltenen Holzstab, wurden alle Vermerke eingekerbt. Der Schuldner bekam die eine H&amp;#228;lfte und der Gl&amp;#228;ubiger zur gegenseitigen Kontrolle die andere. Am Zahltag wurde das Kerbholz pr&amp;#228;sentiert und zur Zahlung aufgefordert. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In England war das sogar bis ins 19. Jahrhundert &amp;#252;blich. Durch eine Steuerreform wurde dieses Verfahren dort 1834 abgeschafft. Die vielen, vielen Kerbh&amp;#246;lzer, die nun &amp;#252;berfl&amp;#252;ssig geworden waren, sollten jetzt entsorgt werden. Leider entschloss man sich fahrl&amp;#228;ssigerweise, alle Kerbh&amp;#246;lzer im Hof des Parlamentgeb&amp;#228;udes Palace of Westminster zu verbrennen. Das Geb&amp;#228;ude wurde daraufhin selbst von den Flammen des riesigen Feuers erfasst und brannte fast g&amp;#228;nzlich ab. Sechs Jahre sp&amp;#228;ter, 1840, entstand das neue Parlamentsgeb&amp;#228;ude mit dem ber&amp;#252;hmten Big Ben.    &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn ich mal am Ende meines Lebens vorm Himmelsparlament stehe, dann darf ich darauf hoffen, dass da ein milder Kerbmeister steht &amp;#8211; so nannte man das Zunftmitglied, das f&amp;#252;r die Rechnungsf&amp;#252;hrung zust&amp;#228;ndig war.  Ich darf darauf hoffen, dass alles, was ich auf dem Kerbholz habe, dem Feuer &amp;#252;bergeben wird &amp;#8211; im Sinne von &amp;#8222;bezahlt&amp;#8220;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-06-05-53292.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 04 Jun 2008 11:56:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Der angeklagte Satan</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 4. Juni 2008:

	&#220;berirdische M&#228;chte besch&#228;ftigen nicht nur unseren Alltag, sondern </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 4. Juni 2008:

	&#220;berirdische M&#228;chte besch&#228;ftigen nicht nur unseren Alltag, sondern manchmal auch die Justiz. 1971 reichte ein gewisser Gerald Mayo bei einem Bezirksgericht in Pennsylvania eine Klage gegen Satan und seine Diener ein. Er machte sie f&#252;r sein gescheitertes Leben verantwortlich.

	Der Richter traf keine voreilige Entscheidung, sondern nahm die Sache richtig ernst. Seine &#220;berlegung lautete wie folgt:
Dass im Leben nicht alles rund l&#228;uft, steht wohl au&#223;er Frage. Einerseits macht man&#8217;s sich sch&#246;n einfach, wenn man f&#252;r alles, was schief l&#228;uft, jemand anderes verantwortlich macht. Schlie&#223;lich ist ja vieles die Konsequenz von Entscheidungen, die ich selbst in meiner Entscheidungsfreiheit einmal getroffen habe. Und f&#252;r diese Freiheit bin ich auch sehr dankbar.

	Auf der anderen Seite scheint es aber tats&#228;chlich auch so, dass da jemand ist, der diese Freiheit dazu ausnutzt, um mich zu schlechten Entscheidungen zu verf&#252;hren, zu Entscheidungen, die mich von meinem Lebensziel und &#8211;zweck wegzerren. Falsche Freunde zum Beispiel oder der Neid auf andere oder eine Gelegenheit, sich auf Kosten anderer zu bereichern. 

	Diesen Verf&#252;hrer zu lebenssch&#228;dlichen Entscheidungen nennt die Bibel Teufel oder Satan.  Und der wurde nun von jenem Gerald Mayo in Pennsylvania angeklagt. Der Satan mit all seinen finsteren M&#228;chten.  Am 3. Dezember wurde Mayos Klage abgewiesen &#8211; mit der Begr&#252;ndung, die Beklagten seien keine Einwohner von Pennsylvania. 

	Demgem&#228;&#223; scheint das Letzte Gericht f&#252;r die Behandlung aller teuflischen Straftaten zust&#228;ndig zu sein.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver B&amp;#246;&amp;#223;, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 4. Juni 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#220;berirdische M&amp;#228;chte besch&amp;#228;ftigen nicht nur unseren Alltag, sondern manchmal auch die Justiz. 1971 reichte ein gewisser Gerald Mayo bei einem Bezirksgericht in Pennsylvania eine Klage gegen Satan und seine Diener ein. Er machte sie f&amp;#252;r sein gescheitertes Leben verantwortlich.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Richter traf keine voreilige Entscheidung, sondern nahm die Sache richtig ernst. Seine &amp;#220;berlegung lautete wie folgt:&lt;br /&gt;
Dass im Leben nicht alles rund l&amp;#228;uft, steht wohl au&amp;#223;er Frage. Einerseits macht man&amp;#8217;s sich sch&amp;#246;n einfach, wenn man f&amp;#252;r alles, was schief l&amp;#228;uft, jemand anderes verantwortlich macht. Schlie&amp;#223;lich ist ja vieles die Konsequenz von Entscheidungen, die ich selbst in meiner Entscheidungsfreiheit einmal getroffen habe. Und f&amp;#252;r diese Freiheit bin ich auch sehr dankbar.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auf der anderen Seite scheint es aber tats&amp;#228;chlich auch so, dass da jemand ist, der diese Freiheit dazu ausnutzt, um mich zu schlechten Entscheidungen zu verf&amp;#252;hren, zu Entscheidungen, die mich von meinem Lebensziel und &amp;#8211;zweck wegzerren. Falsche Freunde zum Beispiel oder der Neid auf andere oder eine Gelegenheit, sich auf Kosten anderer zu bereichern. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Diesen Verf&amp;#252;hrer zu lebenssch&amp;#228;dlichen Entscheidungen nennt die Bibel Teufel oder Satan.  Und der wurde nun von jenem Gerald Mayo in Pennsylvania angeklagt. Der Satan mit all seinen finsteren M&amp;#228;chten.  Am 3. Dezember wurde Mayos Klage abgewiesen &amp;#8211; mit der Begr&amp;#252;ndung, die Beklagten seien keine Einwohner von Pennsylvania. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Demgem&amp;#228;&amp;#223; scheint das &lt;i&gt;Letzte&lt;/i&gt; Gericht f&amp;#252;r die Behandlung aller teuflischen Straftaten zust&amp;#228;ndig zu sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-06-04-53154.mp3"&gt;File Download (1:35 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 03 Jun 2008 11:54:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Corporate Volunteering</title>
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    <category>Zu: Oliver Böss</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 3. Juni 2008:

	Der Mensch bl&#252;ht auf, wenn er wirklich gebraucht wird. Immer mehr Firmen erkennen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 3. Juni 2008:

	Der Mensch bl&#252;ht auf, wenn er wirklich gebraucht wird. Immer mehr Firmen erkennen dies und schicken ihre Mitarbeiter hinaus in die soziale Wirklichkeit: Gutes tun auf Firmenkosten, im Fachjargon hei&#223;t das: Corporate Volunteering. Ehrenamtliche T&#228;tigkeit im Namen der Firma, gef&#246;rdert von der Firma.

	So absolvieren F&#252;hrungskr&#228;fte von Gro&#223;konzernen Sozialpraktika bei der Bahnhofsmission, im Knast oder bei der Drogenberatungsstelle. Andere f&#228;llen B&#228;ume bei &#214;ko-Projekten, beaufsichtigen oder unterrichten Kinder aus armen Familien, gehen mit Blinden ins Theater oder begleiten einsame Senioren auf Spazierg&#228;ngen. 

	Solche ehrenamtlichen T&#228;tigkeiten sind wie eine Frischzellenkur f&#252;rs Unternehmen. Die Mitarbeitenden bl&#252;hen tats&#228;chlich auf und identifizieren sich mit ihrer Firma, sie bringen frischen Wind und neue Ideen ins Haus und lernen die Kollegen von einer ganz neuen Seite kennen und sch&#228;tzen. Und bei den Kunden gewinnt die Firma an Glaubw&#252;rdigkeit. 

	Gutes tun als Corporate Volunteering zahlt sich aus, f&#252;r alle Beteiligten. Warum also nicht auch Corporate Volunteering f&#252;r die eigene Kirchengemeinde?

	Im Herbst finden in den Gemeinden der Evangelischen Kirche die Presbyteriumswahlen statt. Die Kirche braucht das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder. Ehrenamtliche T&#228;tigkeit im Gemeindevorstand oder aber auch in Besuchsdienstkreisen, in der Jugend- oder Seniorenarbeit.   

	Corporate Volunteering zahlt sich aus, f&#252;r alle Beteiligten. Auch in der Kirche.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver B&amp;#246;&amp;#223;, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 3. Juni 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Mensch bl&amp;#252;ht auf, wenn er wirklich gebraucht wird. Immer mehr Firmen erkennen dies und schicken ihre Mitarbeiter hinaus in die soziale Wirklichkeit: Gutes tun auf Firmenkosten, im Fachjargon hei&amp;#223;t das: Corporate Volunteering. Ehrenamtliche T&amp;#228;tigkeit im Namen der Firma, gef&amp;#246;rdert von der Firma.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So absolvieren F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte von Gro&amp;#223;konzernen Sozialpraktika bei der Bahnhofsmission, im Knast oder bei der Drogenberatungsstelle. Andere f&amp;#228;llen B&amp;#228;ume bei &amp;#214;ko-Projekten, beaufsichtigen oder unterrichten Kinder aus armen Familien, gehen mit Blinden ins Theater oder begleiten einsame Senioren auf Spazierg&amp;#228;ngen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Solche ehrenamtlichen T&amp;#228;tigkeiten sind wie eine Frischzellenkur f&amp;#252;rs Unternehmen. Die Mitarbeitenden bl&amp;#252;hen tats&amp;#228;chlich auf und identifizieren sich mit ihrer Firma, sie bringen frischen Wind und neue Ideen ins Haus und lernen die Kollegen von einer ganz neuen Seite kennen und sch&amp;#228;tzen. Und bei den Kunden gewinnt die Firma an Glaubw&amp;#252;rdigkeit. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gutes tun als Corporate Volunteering zahlt sich aus, f&amp;#252;r alle Beteiligten. Warum also nicht auch Corporate Volunteering f&amp;#252;r die eigene Kirchengemeinde?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im Herbst finden in den Gemeinden der Evangelischen Kirche die Presbyteriumswahlen statt. Die Kirche braucht das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder. Ehrenamtliche T&amp;#228;tigkeit im Gemeindevorstand oder aber auch in Besuchsdienstkreisen, in der Jugend- oder Seniorenarbeit.   &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Corporate Volunteering zahlt sich aus, f&amp;#252;r alle Beteiligten. Auch in der Kirche.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-06-03-52982.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 02 Jun 2008 11:46:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Danken kommt von Denken</title>
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    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Oliver Böss</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Montag, 2. Juni 2008:

	&#8222;Danke&#8220; &#8211; ist das nicht ein tolles Wort?!
Ein Wort, das es wert ist, </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Montag, 2. Juni 2008:

	&#8222;Danke&#8220; &#8211; ist das nicht ein tolles Wort?!
Ein Wort, das es wert ist, dass man dar&#252;ber nachdenkt. Schlie&#223;lich kommt Danken von Denken. Wer Danke sagt, der hat sich vorher Ge-danken &#252;ber was gemacht. Und der bleibt dem Wohlt&#228;ter in Gedanken sehr verbunden. 

	Wer denkt, wer das Andenken ehrt, der wei&#223; um den Wert einer Sache oder einer Tat, bringt dies zum Ausdruck &#8211; und macht sich dadurch selbst gl&#252;cklicher. Von einem Gl&#252;cksforscher stammt die Feststellung: &#8220;Es ist nicht so, dass gl&#252;ckliche Menschen dankbarer sind, aber es ist so, dass dankbare Menschen gl&#252;cklicher sind.&#8220;

	Und zum Gl&#252;ck gibt es jetzt ein Dankbarkeits-Tagebuch. Darin sollen jeden Abend f&#252;nf Dinge eingetragen werden, f&#252;r die man am jeweiligen Tag Dankbarkeit empfindet. So, erkl&#228;rt ein Dankbarkeits-Experte, bekommt man ein Gef&#252;hl daf&#252;r, was einem wirklich wichtig ist. Und bald kristallisiere sich dann heraus, was dem eigenen Leben einen tieferen Sinn verleiht. In das Tagebuch soll alles eingetragen werden, danke f&#252;r alle guten Freunde, danke f&#252;r jedes kleine Gl&#252;ck, danke f&#252;r jedes gute Wort.

	Und wer sich schwer tut mit dem Aufschreiben, der kann in einem der christlichen Dankbarkeitsb&#252;cher st&#246;bern und Anregungen finden. In der Bibel oder im Gesangbuch. In Liedern, die vielleicht wirklich ein bisschen gl&#252;cklicher machen mit Versen wie: &#8222;Danke, o Herr, ich will dir danken, dass ich danken kann!&#8220;

	Danke, dass Sie mir zugeh&#246;rt haben.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver B&amp;#246;&amp;#223;, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Montag, 2. Juni 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Danke&amp;#8220; &amp;#8211; ist das nicht ein tolles Wort?!&lt;br /&gt;
Ein Wort, das es wert ist, dass man dar&amp;#252;ber nachdenkt. Schlie&amp;#223;lich kommt Danken von Denken. Wer Danke sagt, der hat sich vorher Ge-danken &amp;#252;ber was gemacht. Und der bleibt dem Wohlt&amp;#228;ter in Gedanken sehr verbunden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer denkt, wer das Andenken ehrt, der wei&amp;#223; um den Wert einer Sache oder einer Tat, bringt dies zum Ausdruck &amp;#8211; und macht sich dadurch selbst gl&amp;#252;cklicher. Von einem Gl&amp;#252;cksforscher stammt die Feststellung: &amp;#8220;Es ist nicht so, dass gl&amp;#252;ckliche Menschen dankbarer sind, aber es ist so, dass dankbare Menschen gl&amp;#252;cklicher sind.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und zum Gl&amp;#252;ck gibt es jetzt ein Dankbarkeits-Tagebuch. Darin sollen jeden Abend f&amp;#252;nf Dinge eingetragen werden, f&amp;#252;r die man am jeweiligen Tag Dankbarkeit empfindet. So, erkl&amp;#228;rt ein Dankbarkeits-Experte, bekommt man ein Gef&amp;#252;hl daf&amp;#252;r, was einem wirklich wichtig ist. Und bald kristallisiere sich dann heraus, was dem eigenen Leben einen tieferen Sinn verleiht. In das Tagebuch soll alles eingetragen werden, danke f&amp;#252;r alle guten Freunde, danke f&amp;#252;r jedes kleine Gl&amp;#252;ck, danke f&amp;#252;r jedes gute Wort.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und wer sich schwer tut mit dem Aufschreiben, der kann in einem der christlichen Dankbarkeitsb&amp;#252;cher st&amp;#246;bern und Anregungen finden. In der Bibel oder im Gesangbuch. In Liedern, die vielleicht wirklich ein bisschen gl&amp;#252;cklicher machen mit Versen wie: &amp;#8222;Danke, o Herr, ich will dir danken, dass ich danken kann!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Danke, dass Sie mir zugeh&amp;#246;rt haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-06-02-52997.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 01 Jun 2008 01:10:00 +0200</pubDate>
    <title>Rockland Radio &#039;Feels Like Heaven&#039;: Gottes Haus</title>
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    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Oliver Böss</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 1. Juni 2008:

	Ich gr&#252;&#223;e Sie ganz herzlich mit einem Bibelspruch,
dem Losungsspruch f&#252;r den heutigen Tag: 
&#8222;Wie heilig </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 1. Juni 2008:

	Ich gr&#252;&#223;e Sie ganz herzlich mit einem Bibelspruch,
dem Losungsspruch f&#252;r den heutigen Tag: 
&#8222;Wie heilig ist diese St&#228;tte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels.&#8220;

	Gottes Haus &#8211; wie mag das wohl aussehen?
Vielleicht so wie das Haus, das der Amerikaner Roger Pelcher vor ein paar Jahren gebaut hat. Es hatte nur eine Grundfl&#228;che von neun Quadratmetern, aber es war siebzehneinhalb Meter hoch &#8211; und es war essbar! Das Baumaterial bestand g&#228;nzlich aus Pfefferkuchen! Wer&#8217;s mag wie H&#228;nsel und Gretel, f&#252;r den ist so ein Haus der Himmel auf Erden; die Pforte zum Schlaraffenland!

	Oder &#228;hnelt Gottes Haus dem Geb&#228;ude, das der Franzose Raymond gebaut hat? Sein Baumaterial: Scherben.
Scherben von &#252;ber einer Million zerbrochener Teller.
Ich denke, f&#252;r jemanden, der in seinem Leben einen riesigen Scherbenhaufen hinterl&#228;sst, kann es ganz tr&#246;stlich sein, wenn Gottes Haus aus eben solchen Scherben gebaut ist.

	Der eine mag mehr ein Pfefferkuchenhaus, der andere wird eher durch wieder zusammengef&#252;gte Scherben getr&#246;stet und aufgebaut &#8211; 
ist sicher alles m&#246;glich in Gottes Haus.

	Schlie&#223;lich hat Jesus einmal gesagt:
&#8222;In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen.&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Oliver B&amp;#246;&amp;#223;, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 1. Juni 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich gr&amp;#252;&amp;#223;e Sie ganz herzlich mit einem Bibelspruch,&lt;br /&gt;
dem Losungsspruch f&amp;#252;r den heutigen Tag: &lt;br /&gt;
&amp;#8222;Wie heilig ist diese St&amp;#228;tte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gottes Haus &amp;#8211; wie mag das wohl aussehen?&lt;br /&gt;
Vielleicht so wie das Haus, das der Amerikaner Roger Pelcher vor ein paar Jahren gebaut hat. Es hatte nur eine Grundfl&amp;#228;che von neun Quadratmetern, aber es war siebzehneinhalb Meter hoch &amp;#8211; und es war essbar! Das Baumaterial bestand g&amp;#228;nzlich aus Pfefferkuchen! Wer&amp;#8217;s mag wie H&amp;#228;nsel und Gretel, f&amp;#252;r den ist so ein Haus der Himmel auf Erden; die Pforte zum Schlaraffenland!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Oder &amp;#228;hnelt Gottes Haus dem Geb&amp;#228;ude, das der Franzose Raymond gebaut hat? Sein Baumaterial: Scherben.&lt;br /&gt;
Scherben von &amp;#252;ber einer Million zerbrochener Teller.&lt;br /&gt;
Ich denke, f&amp;#252;r jemanden, der in seinem Leben einen riesigen Scherbenhaufen hinterl&amp;#228;sst, kann es ganz tr&amp;#246;stlich sein, wenn Gottes Haus aus eben solchen Scherben gebaut ist.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der eine mag mehr ein Pfefferkuchenhaus, der andere wird eher durch wieder zusammengef&amp;#252;gte Scherben getr&amp;#246;stet und aufgebaut &amp;#8211; &lt;br /&gt;
ist sicher alles m&amp;#246;glich in Gottes Haus.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Schlie&amp;#223;lich hat Jesus einmal gesagt:&lt;br /&gt;
&amp;#8222;In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen.&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-06-01-16046.mp3"&gt;File Download (1:13 min / 0.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 19 Jan 2008 00:03:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Was wiegt die Seele?</title>
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    <category>Zu: Oliver Böss</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 19. Januar 2008.</itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 19. Januar 2008.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;Pfarrer Oliver B&amp;#246;&amp;#223;, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 19. Januar 2008.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-01-19-50372.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 18 Jan 2008 00:03:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Milchmädchenrechnung</title>
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    <pubDate>Thu, 17 Jan 2008 00:03:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Dicker Hals</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Donnerstag, 17. Januar 2008.</itunes:subtitle>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;Pfarrer Oliver B&amp;#246;&amp;#223;, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Donnerstag, 17. Januar 2008.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-01-17-50180.mp3"&gt;File Download (1:32 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 16 Jan 2008 11:06:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Riesenschuh</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=815</link>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 16. Januar 2008.</itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Oliver B&#246;&#223;, Mackenbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 16. Januar 2008.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3297.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/boess.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;Pfarrer Oliver B&amp;#246;&amp;#223;, Mackenbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 16. Januar 2008.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-01-16-50059.mp3"&gt;File Download (1:32 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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