<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">

<channel>

<title>ProtCast Pfalz: Zu: Kerstin K&ouml;nig-Thul</title>
<link>http://www.protcast.evpfalz.de?cat=Zu:KerstinKnig-Thul</link>
<itunes:subtitle>Andachten, Nachrichten und mehr aus der Evangelischen Kirche der Pfalz</itunes:subtitle>
<itunes:summary>Andachten, Nachrichten und mehr aus der Evangelischen Kirche der Pfalz</itunes:summary>
<description>Andachten, Nachrichten und mehr aus der Evangelischen Kirche der Pfalz</description>
<language>de-de</language>
<copyright>Evangelische Kirche der Pfalz</copyright>
<itunes:owner>
   <itunes:name>Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)</itunes:name>
   <itunes:email>webmaster@evpfalz.de</itunes:email>
</itunes:owner>
<managingEditor>webmaster@evpfalz.de (Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche))</managingEditor>
<itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)</itunes:author>
<image>
   <url>http://www.protcast.evpfalz.de/audio/rssimage.jpg</url>
   <title>ProtCast Pfalz</title>
   <link>http://www.protcast.evpfalz.de</link>
</image>
<itunes:image href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/itunescover.jpg" />
<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 15:24:48 +0100</pubDate>
<lastBuildDate>Sat, 30 Jan 2010 08:01:00 +0100</lastBuildDate>
<generator>Loudblog</generator>

<itunes:explicit>no</itunes:explicit>

<itunes:category text="Religion &amp; Spirituality" />
<itunes:category text="Society &amp; Culture" />
<itunes:category text="Religion &amp; Spirituality">
<itunes:category text="Christianity" />
</itunes:category>
<itunes:category text="News &amp; Politics" />
<category>Religion &amp; Spirituality</category>
<category>Society &amp; Culture</category>
<category>Christianity</category>
<category>News &amp; Politics</category>


<item>
    <pubDate>Sat, 30 Jan 2010 08:01:00 +0100</pubDate>
    <title>Rockland Radio &quot;Feels like heaven&quot;: Eine ganz simple Regel.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1559</link>
    <guid>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1559</guid>
    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <comments>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1559#comments</comments>
    <itunes:keywords>Feels like Heaven, Zu: Kerstin K&amp;ouml;nig-Thul</itunes:keywords>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Kerstin König-Thul</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 30. Januar 2010.

	Sie war 16. Blond. Auf ihre Art h&#252;bsch. Mit Gr&#252;bchen um den Mund. Sie sa&#223; vor mir und weinte. 

	Die </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 30. Januar 2010.

	Sie war 16. Blond. Auf ihre Art h&#252;bsch. Mit Gr&#252;bchen um den Mund. Sie sa&#223; vor mir und weinte. 

	Die anderen in der Schule machen sie fertig, sagt sie. Niemand arbeitet mit ihr zusammen. Niemand setzt sich neben sie. Und wenn sie kommt, fangen die anderen an, zu lachen.

	&#8222;Ich will gar nicht, dass wir Freunde werden&#8220;, erkl&#228;rt sie. &#8222;Aber dass sie mir wenigstens Hallo sagen, wenn ich den Raum betrete.&#8220;

	Das ist Mobbing. Am Arbeitsplatz, in der Schule, im Verein. 

	Das ist nicht einfach nur schlechte Stimmung &#8211; das ist das Letzte: einen Menschen ausgrenzen, schikanieren &#8211; nur weil er anders ist. Weil er Pickel hat, eine Brille oder eine Zahnspange tr&#228;gt, nicht so hip gekleidet ist, sich anders verh&#228;lt. Oder, weil er irgendetwas besser kann als andere und so mehr Erfolg hat. 

	Zum Mobbing geh&#246;ren immer mehrere. Der, der mobbt und diejenigen, die weggucken und nichts dagegen tun. Dabei ist derjenige, der gemobbt wird, auf die Hilfe der anderen angewiesen. 

	Darauf, dass sie ein Wort aus der Bibel ernst nehmen. Und zwar die goldene Regel. Sie steht im Matth&#228;usevangelium. Und lautet:

	&#8222;Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst behandelt werden wollt.&#8220; 

	Eigentlich ganz simple. Oder?</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/koenigthul_kerstin.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Kerstin K&amp;#246;nig-Thul, Trier, spricht &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 30. Januar 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sie war 16. Blond. Auf ihre Art h&amp;#252;bsch. Mit Gr&amp;#252;bchen um den Mund. Sie sa&amp;#223; vor mir und weinte. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die anderen in der Schule machen sie fertig, sagt sie. Niemand arbeitet mit ihr zusammen. Niemand setzt sich neben sie. Und wenn sie kommt, fangen die anderen an, zu lachen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Ich will gar nicht, dass wir Freunde werden&amp;#8220;, erkl&amp;#228;rt sie. &amp;#8222;Aber dass sie mir wenigstens Hallo sagen, wenn ich den Raum betrete.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das ist Mobbing. Am Arbeitsplatz, in der Schule, im Verein. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das ist nicht einfach nur schlechte Stimmung &amp;#8211; das ist das Letzte: einen Menschen ausgrenzen, schikanieren &amp;#8211; nur weil er anders ist. Weil er Pickel hat, eine Brille oder eine Zahnspange tr&amp;#228;gt, nicht so hip gekleidet ist, sich anders verh&amp;#228;lt. Oder, weil er irgendetwas besser kann als andere und so mehr Erfolg hat. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zum Mobbing geh&amp;#246;ren immer mehrere. Der, der mobbt und diejenigen, die weggucken und nichts dagegen tun. Dabei ist derjenige, der gemobbt wird, auf die Hilfe der anderen angewiesen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Darauf, dass sie ein Wort aus der Bibel ernst nehmen. Und zwar die goldene Regel. Sie steht im Matth&amp;#228;usevangelium. Und lautet:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst behandelt werden wollt.&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eigentlich ganz simple. Oder?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-30-63537.mp3"&gt;File Download (1:11 min / 1.7 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

    <enclosure url="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-30-63537.mp3" length="1782579" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:01:11</itunes:duration>
</item>



<item>
    <pubDate>Wed, 27 Jan 2010 08:01:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Eine schmerzfreie Trennung gibt es nicht!</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1556</link>
    <guid>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1556</guid>
    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <comments>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1556#comments</comments>
    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Kerstin K&amp;ouml;nig-Thul</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Kerstin König-Thul</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnestag, 28. Januar 2010.

	Fast jede zweite Ehe in Deutschland wird geschieden. Das ist viel. Es gibt Ehen, da ist es f&#252;r alle Beteiligten besser, wenn man sich </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnestag, 28. Januar 2010.

	Fast jede zweite Ehe in Deutschland wird geschieden. Das ist viel. Es gibt Ehen, da ist es f&#252;r alle Beteiligten besser, wenn man sich trennt. Und bei anderen denkt man: schade, vielleicht h&#228;tten sie es noch geschafft. 

	Aus welchen Gr&#252;nden auch immer man sich trennt &#8211; es ist nicht einfach. Eine Trennung bedeutet Entt&#228;uschung und Wut &#252;ber das, was war und das, was nicht mehr sein wird. 

	Und schnell macht man sich dann Vorw&#252;rfe. Die gemeinsame Vergangenheit ist auf einmal nur noch schlecht. Sch&#246;ne Momente hat es scheinbar nie gegeben.

	Das Ph&#228;nomen, das Menschen sich trennen, ist alt. Schon in der Bibel gibt es Trennungsgeschichte. Eine Geschichte erz&#228;hlt von zwei M&#228;nnern: Abraham und Lot. Sie sind gemeinsam mit ihren Herden unterwegs. 

	Aber dann kommt es zum Streit zwischen den beiden. Sie kommen einander in die Quere. Blockieren sich gegenseitig. Sinngem&#228;&#223; sagt die Bibel: &#8220;Sie konnten nicht mehr beieinander wohnen, weil der Raum f&#252;r das viele, das jeder hatte, zu eng wurde.&#8221;

	Und so haben Abraham und Lot sich getrennt. Jedoch ohne den anderen schlecht zu reden. Sie haben sich und den anderen in seinem Reichtum gesehen, d.h. in dem, was den anderen ausmacht. Und deswegen konnte jeder den anderen loslassen. Sie haben erkannt, dass jeder seinen Freiraum braucht, um sein Leben weiterleben zu k&#246;nnen.

	Es ist schwer, sich zu trennen. Eine schmerzfreie Trennung gibt es nicht. Das w&#228;re illusorisch. Aber um den Schmerz ertr&#228;glicher zu machen, ist es gut, respektvoll miteinander umgehen und in Achtung von einander Abschied nehmen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/koenig-thul_kerstin.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Kerstin K&amp;#246;nig-Thul, Trier, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Donnestag, 28. Januar 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Fast jede zweite Ehe in Deutschland wird geschieden. Das ist viel. Es gibt Ehen, da ist es f&amp;#252;r alle Beteiligten besser, wenn man sich trennt. Und bei anderen denkt man: schade, vielleicht h&amp;#228;tten sie es noch geschafft. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aus welchen Gr&amp;#252;nden auch immer man sich trennt &amp;#8211; es ist nicht einfach. Eine Trennung bedeutet Entt&amp;#228;uschung und Wut &amp;#252;ber das, was war und das, was nicht mehr sein wird. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und schnell macht man sich dann Vorw&amp;#252;rfe. Die gemeinsame Vergangenheit ist auf einmal nur noch schlecht. Sch&amp;#246;ne Momente hat es scheinbar nie gegeben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Ph&amp;#228;nomen, das Menschen sich trennen, ist alt. Schon in der Bibel gibt es Trennungsgeschichte. Eine Geschichte erz&amp;#228;hlt von zwei M&amp;#228;nnern: Abraham und Lot. Sie sind gemeinsam mit ihren Herden unterwegs. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber dann kommt es zum Streit zwischen den beiden. Sie kommen einander in die Quere. Blockieren sich gegenseitig. Sinngem&amp;#228;&amp;#223; sagt die Bibel: &amp;#8220;Sie konnten nicht mehr beieinander wohnen, weil der Raum f&amp;#252;r das viele, das jeder hatte, zu eng wurde.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und so haben Abraham und Lot sich getrennt. Jedoch ohne den anderen schlecht zu reden. Sie haben sich und den anderen in seinem Reichtum gesehen, d.h. in dem, was den anderen ausmacht. Und deswegen konnte jeder den anderen loslassen. Sie haben erkannt, dass jeder seinen Freiraum braucht, um sein Leben weiterleben zu k&amp;#246;nnen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es ist schwer, sich zu trennen. Eine schmerzfreie Trennung gibt es nicht. Das w&amp;#228;re illusorisch. Aber um den Schmerz ertr&amp;#228;glicher zu machen, ist es gut, respektvoll miteinander umgehen und in Achtung von einander Abschied nehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-27-61506.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

    <enclosure url="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-27-61506.mp3" length="2202009" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:01:31</itunes:duration>
</item>



<item>
    <pubDate>Tue, 26 Jan 2010 08:01:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Sex ist keine Sünde!</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1555</link>
    <guid>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1555</guid>
    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <comments>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1555#comments</comments>
    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Kerstin K&amp;ouml;nig-Thul</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Kerstin König-Thul</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 26. Januar 2010.

	Sex ist eine S&#252;nde! Es gibt viele Menschen, die das glauben. Aber es stimmt nicht. Selbstverst&#228;ndlich ist Sex keine S&#252;nde. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 26. Januar 2010.

	Sex ist eine S&#252;nde! Es gibt viele Menschen, die das glauben. Aber es stimmt nicht. Selbstverst&#228;ndlich ist Sex keine S&#252;nde. 

	K&#246;rperliche Liebe, Freude an Sinnlichkeit ist nichts Gottverbotenes. Warum auch? Gott hat uns Menschen wunderbar geschaffen. Weshalb sollte er uns verbieten, dass wir Spa&#223; an unserer Sch&#246;nheit haben?

	Sex ist nicht das Problem. Es ist der Umgang mit ihm. &#8222;We are oversexed and underfucked&#8220; sagen Sexualtherapeuten. &#220;bers&#228;ttigt und unbefriedigt.

	Wir werden quasi von Sex &#252;berflutet. Und darunter leidet unser Sinn f&#252;r Erotik. Was leider h&#228;ufig dazu f&#252;hrt, dass viele Paare keine Lust mehr aufeinander haben.

	Die Bibel, vor allem das Hohelied Salomos, erz&#228;hlt auch von Leidenschaft und Erotik &#8211; allerdings ohne ins Detail zu gehen. 

	&#8222;Wie ein Apfelbaum unter den wilden B&#228;umen, so ist mein Freund unter den J&#252;nglingen. Unter seinem Schatten zu sitzen begehre ich, und seine Frucht ist meinem Gaumen s&#252;&#223;.&#8220;

	Das ist nicht pr&#252;de oder kitschig, sondern das bewahrt das Geheimnis der Erotik. Sie geschieht im Entdecken und Erkunden des anderen. Und genauso wie der andere sich im Laufe der Zeit ver&#228;ndert, so tut das auch die Erotik je l&#228;nger ein Paar zusammen ist, je vertrauter beide Partner miteinander sind. 

	Vertrautheit bedeutet aber nicht zwangsl&#228;ufig Langeweile. 
Im Gegenteil. Vertrautheit ist auch eine Chance, die einen wunderbaren Genuss bedeutet kann.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/koenig-thul_kerstin.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Kerstin K&amp;#246;nig-Thul, Trier, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Dienstag, 26. Januar 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sex ist eine S&amp;#252;nde! Es gibt viele Menschen, die das glauben. Aber es stimmt nicht. Selbstverst&amp;#228;ndlich ist Sex keine S&amp;#252;nde. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;K&amp;#246;rperliche Liebe, Freude an Sinnlichkeit ist nichts Gottverbotenes. Warum auch? Gott hat uns Menschen wunderbar geschaffen. Weshalb sollte er uns verbieten, dass wir Spa&amp;#223; an unserer Sch&amp;#246;nheit haben?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sex ist nicht das Problem. Es ist der Umgang mit ihm. &amp;#8222;We are oversexed and underfucked&amp;#8220; sagen Sexualtherapeuten. &amp;#220;bers&amp;#228;ttigt und unbefriedigt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wir werden quasi von Sex &amp;#252;berflutet. Und darunter leidet unser Sinn f&amp;#252;r Erotik. Was leider h&amp;#228;ufig dazu f&amp;#252;hrt, dass viele Paare keine Lust mehr aufeinander haben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Bibel, vor allem das Hohelied Salomos, erz&amp;#228;hlt auch von Leidenschaft und Erotik &amp;#8211; allerdings ohne ins Detail zu gehen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Wie ein Apfelbaum unter den wilden B&amp;#228;umen, so ist mein Freund unter den J&amp;#252;nglingen. Unter seinem Schatten zu sitzen begehre ich, und seine Frucht ist meinem Gaumen s&amp;#252;&amp;#223;.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das ist nicht pr&amp;#252;de oder kitschig, sondern das bewahrt das Geheimnis der Erotik. Sie geschieht im Entdecken und Erkunden des anderen. Und genauso wie der andere sich im Laufe der Zeit ver&amp;#228;ndert, so tut das auch die Erotik je l&amp;#228;nger ein Paar zusammen ist, je vertrauter beide Partner miteinander sind. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vertrautheit bedeutet aber nicht zwangsl&amp;#228;ufig Langeweile. &lt;br /&gt;
Im Gegenteil. Vertrautheit ist auch eine Chance, die einen wunderbaren Genuss bedeutet kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-26-61235.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

    <enclosure url="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-26-61235.mp3" length="2202009" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:01:31</itunes:duration>
</item>



<item>
    <pubDate>Mon, 25 Jan 2010 08:01:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Eine ganz simple Regel.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1553</link>
    <guid>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1553</guid>
    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <comments>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1553#comments</comments>
    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Kerstin K&amp;ouml;nig-Thul</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Kerstin König-Thul</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 25. Januar 2010.

	Sie war 16. Blond. Auf ihre Art h&#252;bsch. Mit Gr&#252;bchen um den Mund. Sie sa&#223; vor mir und weinte. 

	Die anderen in der Schule </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 25. Januar 2010.

	Sie war 16. Blond. Auf ihre Art h&#252;bsch. Mit Gr&#252;bchen um den Mund. Sie sa&#223; vor mir und weinte. 

	Die anderen in der Schule machen sie fertig, sagt sie. Niemand arbeitet mit ihr zusammen. Niemand setzt sich neben sie. Und wenn sie kommt, fangen die anderen an, zu lachen. &#8222;Ich will gar nicht, dass wir Freunde werden&#8220;, erkl&#228;rt sie. &#8222;Aber dass sie mir wenigstens Hallo sagen, wenn ich den Raum betrete.&#8220;

	Das ist Mobbing. Am Arbeitsplatz, in der Schule, im Verein. 

	Das ist nicht einfach nur schlechte Stimmung &#8211; das ist das Letzte: einen Menschen ausgrenzen, schikanieren &#8211; nur weil er anders ist. Weil er Pickel hat, eine Brille oder eine Zahnspange tr&#228;gt, nicht so hip gekleidet ist, sich anders verh&#228;lt. Oder, weil er irgendetwas besser kann als andere und so mehr Erfolg hat. 

	Zum Mobbing geh&#246;ren immer mehrere. Der, der mobbt und diejenigen, die weggucken und nichts dagegen tun. Dabei ist derjenige, der gemobbt wird, auf die Hilfe der anderen angewiesen. Darauf, dass sie ein Wort aus der Bibel ernst nehmen. Und zwar die goldene Regel. Sie steht im Matth&#228;usevangelium. Und lautet:

	&#8222;Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst behandelt werden wollt.&#8220; 

	Eigentlich ganz simple. Oder?</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/koenig-thul_kerstin.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Kerstin K&amp;#246;nig-Thul, Trier, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Montag, 25. Januar 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sie war 16. Blond. Auf ihre Art h&amp;#252;bsch. Mit Gr&amp;#252;bchen um den Mund. Sie sa&amp;#223; vor mir und weinte. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die anderen in der Schule machen sie fertig, sagt sie. Niemand arbeitet mit ihr zusammen. Niemand setzt sich neben sie. Und wenn sie kommt, fangen die anderen an, zu lachen. &amp;#8222;Ich will gar nicht, dass wir Freunde werden&amp;#8220;, erkl&amp;#228;rt sie. &amp;#8222;Aber dass sie mir wenigstens Hallo sagen, wenn ich den Raum betrete.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das ist Mobbing. Am Arbeitsplatz, in der Schule, im Verein. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das ist nicht einfach nur schlechte Stimmung &amp;#8211; das ist das Letzte: einen Menschen ausgrenzen, schikanieren &amp;#8211; nur weil er anders ist. Weil er Pickel hat, eine Brille oder eine Zahnspange tr&amp;#228;gt, nicht so hip gekleidet ist, sich anders verh&amp;#228;lt. Oder, weil er irgendetwas besser kann als andere und so mehr Erfolg hat. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zum Mobbing geh&amp;#246;ren immer mehrere. Der, der mobbt und diejenigen, die weggucken und nichts dagegen tun. Dabei ist derjenige, der gemobbt wird, auf die Hilfe der anderen angewiesen. Darauf, dass sie ein Wort aus der Bibel ernst nehmen. Und zwar die goldene Regel. Sie steht im Matth&amp;#228;usevangelium. Und lautet:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst behandelt werden wollt.&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eigentlich ganz simple. Oder?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-25-60521.mp3"&gt;File Download (1:23 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

    <enclosure url="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-25-60521.mp3" length="1992294" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:01:23</itunes:duration>
</item>



<item>
    <pubDate>Sun, 24 Jan 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Zu spät!</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1552</link>
    <guid>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1552</guid>
    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <comments>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1552#comments</comments>
    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Kerstin K&amp;ouml;nig-Thul</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Kerstin König-Thul</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Sonntag, 24. Januar 2010.

	Zu sp&#228;t &#8211; Fr&#252;her dachte ich immer, ein zu sp&#228;t gibt es nicht im Leben. Das Leben gibt einem sicher noch eine zweite </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Sonntag, 24. Januar 2010.

	Zu sp&#228;t &#8211; Fr&#252;her dachte ich immer, ein zu sp&#228;t gibt es nicht im Leben. Das Leben gibt einem sicher noch eine zweite oder sogar noch eine dritte Chance. 

	Irgendwann kommt sicher die Gelegenheit, dass ich alles klarstellen kann. Mich entschuldigen. Dar&#252;ber reden, warum etwas schief gelaufen ist. Dem Partner sagen, dass ich ihn liebe. Heute wei&#223; ich, dass es nicht so ist. Irgendwann ist es zu sp&#228;t. 

	Ich sehe es zum Beispiel in den Gesichtern auf dem Friedhof. Bei Beerdigungen. Pl&#246;tzlich gibt es keine Chance mehr, Dinge klarzustellen. Man bleibt zur&#252;ck mit Fragen und Gedanken, Entt&#228;uschung und Liebe. 

	Es ist hart, wenn Gef&#252;hle nicht gekl&#228;rt sind. Wenn man nicht mehr sagen kann: Danke, dass es dich gibt. Es ist sch&#246;n mit dir. 

	Selbst wenn wir sehr alt werden &#8211; irgendwann kann es zu sp&#228;t sein. Wir leben nicht ewig. Das Leben ist manchmal k&#252;rzer als wir denken. Das muss uns nicht deprimieren, aber wir sollten es uns bewusst machen und entsprechend handeln. 

	Deshalb: Stellen Sie Dinge klar, wenn Sie Zeit haben. Und wenn Sie keine Zeit haben, dann nehmen Sie sich welche.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/koenig-thul_kerstin.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Kerstin K&amp;#246;nig-Thul, Trier, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Sonntag, 24. Januar 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zu sp&amp;#228;t &amp;#8211; Fr&amp;#252;her dachte ich immer, ein zu sp&amp;#228;t gibt es nicht im Leben. Das Leben gibt einem sicher noch eine zweite oder sogar noch eine dritte Chance. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Irgendwann kommt sicher die Gelegenheit, dass ich alles klarstellen kann. Mich entschuldigen. Dar&amp;#252;ber reden, warum etwas schief gelaufen ist. Dem Partner sagen, dass ich ihn liebe. Heute wei&amp;#223; ich, dass es nicht so ist. Irgendwann ist es zu sp&amp;#228;t. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich sehe es zum Beispiel in den Gesichtern auf dem Friedhof. Bei Beerdigungen. Pl&amp;#246;tzlich gibt es keine Chance mehr, Dinge klarzustellen. Man bleibt zur&amp;#252;ck mit Fragen und Gedanken, Entt&amp;#228;uschung und Liebe. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es ist hart, wenn Gef&amp;#252;hle nicht gekl&amp;#228;rt sind. Wenn man nicht mehr sagen kann: Danke, dass es dich gibt. Es ist sch&amp;#246;n mit dir. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Selbst wenn wir sehr alt werden &amp;#8211; irgendwann kann es zu sp&amp;#228;t sein. Wir leben nicht ewig. Das Leben ist manchmal k&amp;#252;rzer als wir denken. Das muss uns nicht deprimieren, aber wir sollten es uns bewusst machen und entsprechend handeln. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb: Stellen Sie Dinge klar, wenn Sie Zeit haben. Und wenn Sie keine Zeit haben, dann nehmen Sie sich welche. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-24-59668.mp3"&gt;File Download (1:10 min / 1.7 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

    <enclosure url="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-24-59668.mp3" length="1782579" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:01:10</itunes:duration>
</item>



</channel>

</rss>