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<title>ProtCast Pfalz: Zu: Julia Neuschwander</title>
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   <title>ProtCast Pfalz</title>
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<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:22:43 +0100</pubDate>
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    <pubDate>Sat, 13 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: In der Mitte des Lebens.</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 13. Februar 2010:

	&#8222;Weiblich, fromm, geschieden&#8220; so hat die Presse getitelt, als Margot K&#228;ssmann im letzten Jahr zur Ratsvorsitzenden der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 13. Februar 2010:

	&#8222;Weiblich, fromm, geschieden&#8220; so hat die Presse getitelt, als Margot K&#228;ssmann im letzten Jahr zur Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland wurde. Die Wahl der &#252;ber 50j&#228;hrigen, geschiedenen Mutter von vier T&#246;chtern wurde hei&#223; diskutiert. 

	Ein Vorbild auch im Privatleben sollen Pfarrerinnen sein, forderten die einen. Andere fanden: Auch eine Pfarrerin ist nur ein Mensch. Und 25 Jahre Ehe muss man ihr erst mal nachmachen.  

	Neben all den Schlagzeilen &#252;ber Margot K&#228;&#223;mann, kann man auch ein eigenes Buch von ihr lesen.  &#8222;In der Mitte des Lebens&#8220; &#8211; so hei&#223;t das neue Werk der Pfarrerin, Bisch&#246;fin und EKD-Ratsvorsitzenden. 

	Ein Bestseller. Denn Margot K&#228;ssmann spricht darin ganz frei &#252;ber Sch&#246;nheit und Scheitern, ihren eigenen Brustkrebs,  Freundschaft und Alleinsein, Krankheit und Gl&#252;ck, Jugendlichkeit und &#196;lterwerden. Es wird klar: Margot K&#228;ssmann f&#252;llt ihr Amt als Pfarrerin aus. 

	Auch, indem sie mutig politische Impulse setzt, wie Anfang des Jahres in ihrer Neujahrspredigt. &#8222;Nichts ist gut in Afghanistan&#8220;, hat sie gesagt und damit eine neue Diskussion &#252;ber deutsche Soldaten in Afghanistan angeregt. 

	Die eigenen Schw&#228;chen nicht verleugnen und sich couragiert einmischen in gesellschaftliche und politische Fragen &#8211; dadurch wird Margot K&#228;&#223;mann wirklich zum Vorbild.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander_julia.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Samstag, 13. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Weiblich, fromm, geschieden&amp;#8220; so hat die Presse getitelt, als Margot K&amp;#228;ssmann im letzten Jahr zur Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland wurde. Die Wahl der &amp;#252;ber 50j&amp;#228;hrigen, geschiedenen Mutter von vier T&amp;#246;chtern wurde hei&amp;#223; diskutiert. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Vorbild auch im Privatleben sollen Pfarrerinnen sein, forderten die einen. Andere fanden: Auch eine Pfarrerin ist nur ein Mensch. Und 25 Jahre Ehe muss man ihr erst mal nachmachen.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Neben all den Schlagzeilen &amp;#252;ber Margot K&amp;#228;&amp;#223;mann, kann man auch ein eigenes Buch von ihr lesen.  &amp;#8222;In der Mitte des Lebens&amp;#8220; &amp;#8211; so hei&amp;#223;t das neue Werk der Pfarrerin, Bisch&amp;#246;fin und EKD-Ratsvorsitzenden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Bestseller. Denn Margot K&amp;#228;ssmann spricht darin ganz frei &amp;#252;ber Sch&amp;#246;nheit und Scheitern, ihren eigenen Brustkrebs,  Freundschaft und Alleinsein, Krankheit und Gl&amp;#252;ck, Jugendlichkeit und &amp;#196;lterwerden. Es wird klar: Margot K&amp;#228;ssmann f&amp;#252;llt ihr Amt als Pfarrerin aus. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auch, indem sie mutig politische Impulse setzt, wie Anfang des Jahres in ihrer Neujahrspredigt. &amp;#8222;Nichts ist gut in Afghanistan&amp;#8220;, hat sie gesagt und damit eine neue Diskussion &amp;#252;ber deutsche Soldaten in Afghanistan angeregt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die eigenen Schw&amp;#228;chen nicht verleugnen und sich couragiert einmischen in gesellschaftliche und politische Fragen &amp;#8211; dadurch wird Margot K&amp;#228;&amp;#223;mann wirklich zum Vorbild. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-13-62492.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 12 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Das Kreuz bringt neues Leben.</title>
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    <category>Zu: Julia Neuschwander</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 12. Februar 2010:

	Das Kreuz bringt neues Leben. Nach seinen uns&#228;glichen Leiden am Kreuz ist Jesus Christus auferstanden und hat den Tod ein f&#252;r allemal </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 12. Februar 2010:

	Das Kreuz bringt neues Leben. Nach seinen uns&#228;glichen Leiden am Kreuz ist Jesus Christus auferstanden und hat den Tod ein f&#252;r allemal besiegt.  F&#252;r die Menschen in Haiti k&#246;nnte wahr werden, was Christen seit Ostern glauben. 

	Die Menschen aus Haiti, diesem geschundenen Land, haben vieles ertragen. Diktaturen, B&#252;rgerkriege, Armut und Elend. Schon seit vielen Jahren kommen dringend ben&#246;tigte F&#246;rderprogramme nicht richtig in Gang, dazu ist jegliche Aufbauarbeit an den M&#228;chtigen des Landes gescheitert. Dann das Erdbeben: Tausende Tote, unz&#228;hlige Verletzte, dazu ein verw&#252;stetes Land. 

	Das Kreuz bringt neues Leben. Die Haitianer k&#246;nnten es in den n&#228;chsten Monaten und Jahren hautnah erleben. Denn das Leiden eines Landes ist &#246;ffentlich geworden durch die Bilder im Fernsehen. 

	Versch&#252;ttete Menschen, leidende Kinder und Erwachsene. Weltweit haben Menschen Mitgef&#252;hl empfunden mit den Menschen in Haiti. Mit ihnen haben sie die Toten beklagt, mit ihnen haben sie gejubelt bei der Rettung jedes tot geglaubten versch&#252;tteten Menschen. 

	Die Menschen f&#252;hlen mit den Haitianern und sie helfen. Mit einem Mal sind sie da: die Gelder f&#252;r den Wiederaufbau. Erste Hilfsprojekte laufen an. Die &#220;berlebenden haben jetzt eine Chance. Das Kreuz bringt neues Leben. Haiti w&#228;re es wirklich zu w&#252;nschen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander_julia.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Freitag, 12. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Kreuz bringt neues Leben. Nach seinen uns&amp;#228;glichen Leiden am Kreuz ist Jesus Christus auferstanden und hat den Tod ein f&amp;#252;r allemal besiegt.  F&amp;#252;r die Menschen in Haiti k&amp;#246;nnte wahr werden, was Christen seit Ostern glauben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Menschen aus Haiti, diesem geschundenen Land, haben vieles ertragen. Diktaturen, B&amp;#252;rgerkriege, Armut und Elend. Schon seit vielen Jahren kommen dringend ben&amp;#246;tigte F&amp;#246;rderprogramme nicht richtig in Gang, dazu ist jegliche Aufbauarbeit an den M&amp;#228;chtigen des Landes gescheitert. Dann das Erdbeben: Tausende Tote, unz&amp;#228;hlige Verletzte, dazu ein verw&amp;#252;stetes Land. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Kreuz bringt neues Leben. Die Haitianer k&amp;#246;nnten es in den n&amp;#228;chsten Monaten und Jahren hautnah erleben. Denn das Leiden eines Landes ist &amp;#246;ffentlich geworden durch die Bilder im Fernsehen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Versch&amp;#252;ttete Menschen, leidende Kinder und Erwachsene. Weltweit haben Menschen Mitgef&amp;#252;hl empfunden mit den Menschen in Haiti. Mit ihnen haben sie die Toten beklagt, mit ihnen haben sie gejubelt bei der Rettung jedes tot geglaubten versch&amp;#252;tteten Menschen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Menschen f&amp;#252;hlen mit den Haitianern und sie helfen. Mit einem Mal sind sie da: die Gelder f&amp;#252;r den Wiederaufbau. Erste Hilfsprojekte laufen an. Die &amp;#220;berlebenden haben jetzt eine Chance. Das Kreuz bringt neues Leben. Haiti w&amp;#228;re es wirklich zu w&amp;#252;nschen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-12-62030.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 11 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: &quot;Weiberaufstand&quot;.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. Februar 2010:

	Heute sind die Frauen an der Macht. An Weiberfastnacht gibt&#180;s viele abgeschnittene Krawatten, entfesselte Furien und einen Hauch von </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. Februar 2010:

	Heute sind die Frauen an der Macht. An Weiberfastnacht gibt&#180;s viele abgeschnittene Krawatten, entfesselte Furien und einen Hauch von Revolution. Denn wenn die Frauen heute in den Faschingshochburgen die Rath&#228;user st&#252;rmen, proben sie damit ganz klar den Aufstand gegen eine &#8211; gef&#252;hlte &#8211; &#252;berm&#228;chtige M&#228;nnerwelt. 

	Heute sind die Frauen an der Macht und fordern n&#228;rrisch-selbstbewusst Gleichberechtigung. Dabei hat sich ja schon einiges getan. Im Grundgesetz ist die Gleichstellung von Mann und Frau klar geregelt. Auch wenn sie im Alltag immer wieder neu erk&#228;mpft werden muss. 

	Ein Kampf, den nicht zuletzt auch christliche M&#228;nner und Frauen f&#252;hren. Gerade in der Bibel finden sie Ans&#228;tze f&#252;r ein geschwisterliches, faires Miteinander, wenn es im Neuen Testament hei&#223;t: &#8222;Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau, denn ihr seid allesamt eins in Christus.&#8220; 

	Dazu passt der Weiberfasching. Denn das ist so ein Tag, an dem im n&#228;rrischen Treiben die Unterschiede manchmal gleich auf den Kopf gedreht werden: Ob Arm oder reich, Frau oder Mann, Ortsans&#228;ssiger oder Zugezogener. 

	Den Hexen unter uns w&#252;nsche ich heute schon mal viel Spa&#223;! Und freue mich &#252;ber ihr n&#228;rrisches Hexenregiment. Weil sie uns damit den Spiegel vorhalten. Darin sehen wir nichts anderes als unsere noch immer ziemlich verr&#252;ckte Welt!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander_julia.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute sind die Frauen an der Macht. An Weiberfastnacht gibt&amp;#180;s viele abgeschnittene Krawatten, entfesselte Furien und einen Hauch von Revolution. Denn wenn die Frauen heute in den Faschingshochburgen die Rath&amp;#228;user st&amp;#252;rmen, proben sie damit ganz klar den Aufstand gegen eine &amp;#8211; gef&amp;#252;hlte &amp;#8211; &amp;#252;berm&amp;#228;chtige M&amp;#228;nnerwelt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute sind die Frauen an der Macht und fordern n&amp;#228;rrisch-selbstbewusst Gleichberechtigung. Dabei hat sich ja schon einiges getan. Im Grundgesetz ist die Gleichstellung von Mann und Frau klar geregelt. Auch wenn sie im Alltag immer wieder neu erk&amp;#228;mpft werden muss. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Kampf, den nicht zuletzt auch christliche M&amp;#228;nner und Frauen f&amp;#252;hren. Gerade in der Bibel finden sie Ans&amp;#228;tze f&amp;#252;r ein geschwisterliches, faires Miteinander, wenn es im Neuen Testament hei&amp;#223;t: &amp;#8222;Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau, denn ihr seid allesamt eins in Christus.&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dazu passt der Weiberfasching. Denn das ist so ein Tag, an dem im n&amp;#228;rrischen Treiben die Unterschiede manchmal gleich auf den Kopf gedreht werden: Ob Arm oder reich, Frau oder Mann, Ortsans&amp;#228;ssiger oder Zugezogener. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Den Hexen unter uns w&amp;#252;nsche ich heute schon mal viel Spa&amp;#223;! Und freue mich &amp;#252;ber ihr n&amp;#228;rrisches Hexenregiment. Weil sie uns damit den Spiegel vorhalten. Darin sehen wir nichts anderes als unsere noch immer ziemlich verr&amp;#252;ckte Welt!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-11-61783.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 10 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Der Zweck heiligt nicht die Mittel.</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 10. Februar 2010:

	Gl&#252;ck l&#228;sst sich nicht erzwingen. Schon gar nicht, wenn man anderen vorschreiben will, was ihr Gl&#252;ck ist. Genau das wollten in </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 10. Februar 2010:

	Gl&#252;ck l&#228;sst sich nicht erzwingen. Schon gar nicht, wenn man anderen vorschreiben will, was ihr Gl&#252;ck ist. Genau das wollten in M&#252;nster vor ca. 500 Jahren die sogenannten Wiedert&#228;ufer, unter ihnen Jan Mathys und Jan van Leiden. 

	Obwohl sie nur das Gute f&#252;r die Menschen im Auge hatten, ruinierten sie in kurzer Zeit eine ganze Stadt. Der Zweck heiligt eben nicht die Mittel. Auch nicht bei Jan Mathys und Jan van Leiden. Sie wollten in M&#252;nster das Gottesreich errichten und von dort weitertragen in die ganze Welt. 

	Selbst- und vor allem Gottvertrauen hatten sie genug, und daneben auch noch eine Menge merkw&#252;rdiger Vorstellungen: Mit Gewalt wollten sie durchsetzen, was diese Welt zu ihrem Heil braucht. 

	Deshalb haben sie alle Menschen noch einmal getauft. Sie sollten sich endlich ganz pers&#246;nlich f&#252;r Christus entscheiden und auch so leben, wie die sogenannten Wiedert&#228;ufer. Euphorisch, &#252;berschw&#228;nglich, gl&#252;cklich. 

	Doch Gl&#252;ck l&#228;sst sich bekanntlich nicht erzwingen. So kam es zu Terror, Gewalt, Mord und Totschlag. Der Versuch, Gottes Reich mit Gewalt zu errichten, ging j&#228;mmerlich daneben. 

	Bis heute sind die Wiedert&#228;ufer aus dem 16. Jahrhundert eine Warnung f&#252;r alle, die das Gute mit Gewalt durchsetzen wollen. Der Zweck heiligt keineswegs die Mittel. Schon gar nicht, wenn es um das Reich Gottes auf Erden geht.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander_julia.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 10. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gl&amp;#252;ck l&amp;#228;sst sich nicht erzwingen. Schon gar nicht, wenn man anderen vorschreiben will, was ihr Gl&amp;#252;ck ist. Genau das wollten in M&amp;#252;nster vor ca. 500 Jahren die sogenannten Wiedert&amp;#228;ufer, unter ihnen Jan Mathys und Jan van Leiden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Obwohl sie nur das Gute f&amp;#252;r die Menschen im Auge hatten, ruinierten sie in kurzer Zeit eine ganze Stadt. Der Zweck heiligt eben nicht die Mittel. Auch nicht bei Jan Mathys und Jan van Leiden. Sie wollten in M&amp;#252;nster das Gottesreich errichten und von dort weitertragen in die ganze Welt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Selbst- und vor allem Gottvertrauen hatten sie genug, und daneben auch noch eine Menge merkw&amp;#252;rdiger Vorstellungen: Mit Gewalt wollten sie durchsetzen, was diese Welt zu ihrem Heil braucht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb haben sie alle Menschen noch einmal getauft. Sie sollten sich endlich ganz pers&amp;#246;nlich f&amp;#252;r Christus entscheiden und auch so leben, wie die sogenannten Wiedert&amp;#228;ufer. Euphorisch, &amp;#252;berschw&amp;#228;nglich, gl&amp;#252;cklich. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Doch Gl&amp;#252;ck l&amp;#228;sst sich bekanntlich nicht erzwingen. So kam es zu Terror, Gewalt, Mord und Totschlag. Der Versuch, Gottes Reich mit Gewalt zu errichten, ging j&amp;#228;mmerlich daneben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bis heute sind die Wiedert&amp;#228;ufer aus dem 16. Jahrhundert eine Warnung f&amp;#252;r alle, die das Gute mit Gewalt durchsetzen wollen. Der Zweck heiligt keineswegs die Mittel. Schon gar nicht, wenn es um das Reich Gottes auf Erden geht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-10-61477.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 09 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Gott ist kein Spitzel.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1565</link>
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    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Julia Neuschwander</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 08. Februar 2010:

	Mit Gewalt wollten sie die Menschen zu ihrem Gl&#252;ck zwingen. Und hatten selbst die Ahnung, dass diese Rechnung hinten und vorne nicht </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 08. Februar 2010:

	Mit Gewalt wollten sie die Menschen zu ihrem Gl&#252;ck zwingen. Und hatten selbst die Ahnung, dass diese Rechnung hinten und vorne nicht aufgeht. Als heute vor 60 Jahren die Machthaber in der damaligen DDR ihr Ministerium f&#252;r Staatssicherheit, die Stasi, gr&#252;ndeten, haben sie vom perfekten Spitzelstaat getr&#228;umt. 

	Die Herrschenden wollten auf Nummer sicher gehen. Frei nach dem Motto: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. 
Alles zu wissen, war allerdings auch keine L&#246;sung. Die Politiker haben versucht, die Strukturprobleme eines gescheiterten Systems zu verdecken. Jede Kritik daran sollte im Keime erstickt werden. So war es gedacht. Und hat immerhin 40 Jahre funktioniert. 

	&#8222;Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege&#8220;. Wenn Gott in der Bibel so beschrieben wird, dann ist er damit doch ein anderer Herrscher. Gott ist nicht die Stasi. Ein Gl&#252;ck. Auch, wenn er den Anspruch hat, alles zu wissen. 

	Jesus beschreibt Gott als den lieben Vater, dessen Blick liebevoll auf den Menschen ruht. Als einen, der auf Vertrauen setzt statt auf Kontrolle und Angst. Der die Liebe ist. Und das Gute will f&#252;r die Menschen. 

	Und vielleicht deshalb auch froh war, als es mit der Stasi zu Ende ging. So, wie Gott sich immer freut, wenn Ungerechtigkeit an ihr Ende kommt. So hei&#223;t es in der Bibel. Ich glaube daran.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander_julia.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Dienstag, 08. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mit Gewalt wollten sie die Menschen zu ihrem Gl&amp;#252;ck zwingen. Und hatten selbst die Ahnung, dass diese Rechnung hinten und vorne nicht aufgeht. Als heute vor 60 Jahren die Machthaber in der damaligen DDR ihr Ministerium f&amp;#252;r Staatssicherheit, die Stasi, gr&amp;#252;ndeten, haben sie vom perfekten Spitzelstaat getr&amp;#228;umt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Herrschenden wollten auf Nummer sicher gehen. Frei nach dem Motto: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. &lt;br /&gt;
Alles zu wissen, war allerdings auch keine L&amp;#246;sung. Die Politiker haben versucht, die Strukturprobleme eines gescheiterten Systems zu verdecken. Jede Kritik daran sollte im Keime erstickt werden. So war es gedacht. Und hat immerhin 40 Jahre funktioniert. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege&amp;#8220;. Wenn Gott in der Bibel so beschrieben wird, dann ist er damit doch ein anderer Herrscher. Gott ist nicht die Stasi. Ein Gl&amp;#252;ck. Auch, wenn er den Anspruch hat, alles zu wissen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jesus beschreibt Gott als den lieben Vater, dessen Blick liebevoll auf den Menschen ruht. Als einen, der auf Vertrauen setzt statt auf Kontrolle und Angst. Der die Liebe ist. Und das Gute will f&amp;#252;r die Menschen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und vielleicht deshalb auch froh war, als es mit der Stasi zu Ende ging. So, wie Gott sich immer freut, wenn Ungerechtigkeit an ihr Ende kommt. So hei&amp;#223;t es in der Bibel. Ich glaube daran.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-09-61187.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 08 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Ein göttliches Tattoo.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 08. Februar 2010:

	Victoria und David Beckham haben eins, Britney Spears und Madonna auch. Alle tragen hebr&#228;ische Tattoos auf ihrem K&#246;rper. Auf dem </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 08. Februar 2010:

	Victoria und David Beckham haben eins, Britney Spears und Madonna auch. Alle tragen hebr&#228;ische Tattoos auf ihrem K&#246;rper. Auf dem Oberarm, auf dem R&#252;cken oder im Nacken. 
Auf deutsch hei&#223;en die T&#228;towierungen &#8222;dem geliebten Menschen in Liebe und Hingabe&#8220;, &#8222;Heilung&#8220; oder einfach nur &#8222;Liebe&#8220;.  

	Dass Prominente eine Jahrtausende alte Schrift ausw&#228;hlen, um ihre aktuellen Gef&#252;hle ausdr&#252;cken, kann ich gut verstehen. Die Sprache des Alten Testaments umweht ein besonderer Geist. In den ersten B&#252;chern der Bibel geht Gott B&#252;ndnisse mit den Menschen ein. Er verspricht ihnen seine Treue und Liebe, die st&#228;rker sind als Schuld und Tod. 

	Voll Liebe hat Gott selbst einem M&#246;rder ein Zeichen auf die Stirn t&#228;towiert. Nachdem Kain seinen Bruder Abel erschlagen hatte, sollte das den Bruderm&#246;rder davor bewahren, von anderen erschlagen zu werden &#8211; als sch&#252;tzendes Zeichen. Denn seine Schuld war mehr, als er ertragen konnte. 

	Im Alten Testament geh&#246;rt alles von Anfang an zusammen: Schuld und Reue, Liebe und Heilung. Kein Wunder also, dass auch Promis gerne auf hebr&#228;ische W&#246;rter zur&#252;ckgreifen, wenn sie sich t&#228;towieren lassen. 

	Was das Zeichen auf Kains Stirn wohl bedeutet hat? Man wei&#223; es nicht, aber vielleicht war es einfach das hebr&#228;ische Wort: Ahawa, auf Deutsch: &#8222;Liebe!&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander_julia.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Montag, 08. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Victoria und David Beckham haben eins, Britney Spears und Madonna auch. Alle tragen hebr&amp;#228;ische Tattoos auf ihrem K&amp;#246;rper. Auf dem Oberarm, auf dem R&amp;#252;cken oder im Nacken. &lt;br /&gt;
Auf deutsch hei&amp;#223;en die T&amp;#228;towierungen &amp;#8222;dem geliebten Menschen in Liebe und Hingabe&amp;#8220;, &amp;#8222;Heilung&amp;#8220; oder einfach nur &amp;#8222;Liebe&amp;#8220;.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dass Prominente eine Jahrtausende alte Schrift ausw&amp;#228;hlen, um ihre aktuellen Gef&amp;#252;hle ausdr&amp;#252;cken, kann ich gut verstehen. Die Sprache des Alten Testaments umweht ein besonderer Geist. In den ersten B&amp;#252;chern der Bibel geht Gott B&amp;#252;ndnisse mit den Menschen ein. Er verspricht ihnen seine Treue und Liebe, die st&amp;#228;rker sind als Schuld und Tod. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Voll Liebe hat Gott selbst einem M&amp;#246;rder ein Zeichen auf die Stirn t&amp;#228;towiert. Nachdem Kain seinen Bruder Abel erschlagen hatte, sollte das den Bruderm&amp;#246;rder davor bewahren, von anderen erschlagen zu werden &amp;#8211; als sch&amp;#252;tzendes Zeichen. Denn seine Schuld war mehr, als er ertragen konnte. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im Alten Testament geh&amp;#246;rt alles von Anfang an zusammen: Schuld und Reue, Liebe und Heilung. Kein Wunder also, dass auch Promis gerne auf hebr&amp;#228;ische W&amp;#246;rter zur&amp;#252;ckgreifen, wenn sie sich t&amp;#228;towieren lassen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was das Zeichen auf Kains Stirn wohl bedeutet hat? Man wei&amp;#223; es nicht, aber vielleicht war es einfach das hebr&amp;#228;ische Wort: Ahawa, auf Deutsch: &amp;#8222;Liebe!&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-08-60723.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 21 Nov 2009 06:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Mein persönlicher Lieblingsspruch.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Julia Neuschwander</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
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    <category>Zu: Julia Neuschwander</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 21. November 2009:

	&#8222;Ich krieg` die  Krise!&#8220; so lautete mein Lieblingsspruch als Studentin in </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 21. November 2009:

	&#8222;Ich krieg` die  Krise!&#8220; so lautete mein Lieblingsspruch als Studentin in den fr&#252;hen 90ern. &#8222;Ich krieg` die Krise!&#8220; Das Ganze laut, ein bisschen hysterisch mit leicht irrem Unterton.
Das hat geholfen. Wenn die gesamte Festplatte vom netten Mitstudenten versehentlich gel&#246;scht wurde. &#8222;Ich krieg` die Krise!&#8220; Meine Freundin hatte dann gleich den richtigen Spruch f&#252;r mich: &#8222;Mach dir nicht ins Hemd!&#8220; 

	Mittlerweile kriegen wir keine Krise mehr, wir haben die Krise. Millionenl&#246;cher in den &#246;ffentlichen Haushalten, Wirtschaftskrise, Finanzkrise, auch in der Kirche. 

	Eigentlich ist sie ja grundoptimistisch, die Evangelische Kirche der Pfalz, gepr&#228;gt von Martin Bucer von Stra&#223;burg. Die Idee war, dass der Heilige Geist nicht nur Menschen erfasst, sondern auch Strukturen. 

	Dass Gott nicht nur den Einzelnen ver&#228;ndert und verwandelt, sondern auch die Kirche und sogar unser Staat. Dass selbst unsere menschlichsten Strukturen von Gottes Geist durchwaltet sein k&#246;nnen, heilsam durchtr&#228;nkt, geflutet, geheiligt. 

	Dass wir damit rechnen k&#246;nnen, mit dem Heiligen Geist hier und jetzt, in, mit und unter den Strukturen dieser Welt. Was machen wir jetzt in der globalen Krise und ganz pers&#246;nlich?

	&#8222;Ich krieg die Krise&#8220;, rufen wir ganz laut und hysterisch vor Gott und den Menschen. Das hilft.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander2008_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 21. November 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Ich krieg` die  Krise!&amp;#8220; so lautete mein Lieblingsspruch als Studentin in den fr&amp;#252;hen 90ern. &amp;#8222;Ich krieg` die Krise!&amp;#8220; Das Ganze laut, ein bisschen hysterisch mit leicht irrem Unterton.&lt;br /&gt;
Das hat geholfen. Wenn die gesamte Festplatte vom netten Mitstudenten versehentlich gel&amp;#246;scht wurde. &amp;#8222;Ich krieg` die Krise!&amp;#8220; Meine Freundin hatte dann gleich den richtigen Spruch f&amp;#252;r mich: &amp;#8222;Mach dir nicht ins Hemd!&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mittlerweile kriegen wir keine Krise mehr, wir haben die Krise. Millionenl&amp;#246;cher in den &amp;#246;ffentlichen Haushalten, Wirtschaftskrise, Finanzkrise, auch in der Kirche. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eigentlich ist sie ja grundoptimistisch, die Evangelische Kirche der Pfalz, gepr&amp;#228;gt von Martin Bucer von Stra&amp;#223;burg. Die Idee war, dass der Heilige Geist nicht nur Menschen erfasst, sondern auch Strukturen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dass Gott nicht nur den Einzelnen ver&amp;#228;ndert und verwandelt, sondern auch die Kirche und sogar unser Staat. Dass selbst unsere menschlichsten Strukturen von Gottes Geist durchwaltet sein k&amp;#246;nnen, heilsam durchtr&amp;#228;nkt, geflutet, geheiligt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dass wir damit rechnen k&amp;#246;nnen, mit dem Heiligen Geist hier und jetzt, in, mit und unter den Strukturen dieser Welt. Was machen wir jetzt in der globalen Krise und ganz pers&amp;#246;nlich?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Ich krieg die Krise&amp;#8220;, rufen wir ganz laut und hysterisch vor Gott und den Menschen. Das hilft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-11-21-57995.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 20 Nov 2009 06:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Neue Regeln für alle.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Julia Neuschwander</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 20. November 2009:

	Es war heute genau vor 468 Jahren. Am 20. November 1541 bekamen die Menschen in Genf </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 20. November 2009:

	Es war heute genau vor 468 Jahren. Am 20. November 1541 bekamen die Menschen in Genf neue Regeln f&#252;r ihr Leben. Endlich Schluss mit dem Unrecht zwischen Arm und Reich, Schluss mit den billigen Vertr&#246;stungen, dass alles Leiden irgendwann mal zu Ende sein wird. Schluss mit Ausbeutung und Willk&#252;r, dem Ungl&#252;ck der Familien, der Armut der Kinder und dem Fremdenhass. 

	Die Menschen sollten nicht mehr l&#228;nger geduldig stillhalten und das Paradies erst am Ende aller Zeiten erwarten. Sie sollten alle selbst mit anpacken, damit das Paradies sichtbar wird. Im Hier und Jetzt. 

	Das war das Ziel der neuen Regeln des Reformators Johannes Calvin. Und diese Regeln galten f&#252;r alle. Ungerechtes und ausbeuterisches Verhalten wurde fl&#228;chendeckend bestraft. Ohne Ausnahmen. Auch nicht f&#252;r die Reichsten. 

	Konsequent und beharrlich &#228;nderte sich so ein ganzes Wertesystem. Allm&#228;hlich zeichnete sich so ein besseres Leben ab &#8211; f&#252;r jeden. Alle Kinder bekamen Schulunterricht. Alle Kranken und Gefangenen regelm&#228;&#223;igen Besuch. Ein w&#252;rdiges Begr&#228;bnis stand jedem zu &#8211; unabh&#228;ngig vom Geldbeutel und ohne Ansehen der Person. 

	Was das mit uns im Jahr 2009 zu tun hat? Ganz einfach &#8211; Von manchen der neuen Regeln profitieren wir noch heute.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander2008_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 20. November 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es war heute genau vor 468 Jahren. Am 20. November 1541 bekamen die Menschen in Genf neue Regeln f&amp;#252;r ihr Leben. Endlich Schluss mit dem Unrecht zwischen Arm und Reich, Schluss mit den billigen Vertr&amp;#246;stungen, dass alles Leiden irgendwann mal zu Ende sein wird. Schluss mit Ausbeutung und Willk&amp;#252;r, dem Ungl&amp;#252;ck der Familien, der Armut der Kinder und dem Fremdenhass. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Menschen sollten nicht mehr l&amp;#228;nger geduldig stillhalten und das Paradies erst am Ende aller Zeiten erwarten. Sie sollten alle selbst mit anpacken, damit das Paradies sichtbar wird. Im Hier und Jetzt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das war das Ziel der neuen Regeln des Reformators Johannes Calvin. Und diese Regeln galten f&amp;#252;r alle. Ungerechtes und ausbeuterisches Verhalten wurde fl&amp;#228;chendeckend bestraft. Ohne Ausnahmen. Auch nicht f&amp;#252;r die Reichsten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Konsequent und beharrlich &amp;#228;nderte sich so ein ganzes Wertesystem. Allm&amp;#228;hlich zeichnete sich so ein besseres Leben ab &amp;#8211; f&amp;#252;r jeden. Alle Kinder bekamen Schulunterricht. Alle Kranken und Gefangenen regelm&amp;#228;&amp;#223;igen Besuch. Ein w&amp;#252;rdiges Begr&amp;#228;bnis stand jedem zu &amp;#8211; unabh&amp;#228;ngig vom Geldbeutel und ohne Ansehen der Person. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was das mit uns im Jahr 2009 zu tun hat? Ganz einfach &amp;#8211; Von manchen der neuen Regeln profitieren wir noch heute.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-11-20-57637.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 19 Nov 2009 06:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Versöhnung ganz konkret.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1454</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <comments>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1454#comments</comments>
    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Julia Neuschwander</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Julia Neuschwander</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 19. November 2009:

	&#8222;Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem B&#246;sesten, Gutes entstehen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 19. November 2009:

	&#8222;Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem B&#246;sesten, Gutes entstehen lassen kann und will.&#171; Diesen Satz hat einmal Pfarrer Dietrich Bonhoeffer gesagt. 

	Vielleicht h&#228;tten die DDR-Funktion&#228;re dar&#252;ber geschmunzelt, als sie die Kirche auf dem Grenzstreifen sprengten. Vers&#246;hnungskirche hie&#223; sie und stand mitten in Berlin genau auf dem Grenzstreifen in der geteilten Stadt. Das war ihr Schicksal. Niemand durfte sie betreten. 1984 wurde sie schlie&#223;lich gesprengt. 

 &#8222;Vers&#246;hnungskapelle&#8220; hei&#223;t sie, die neue Kirche, die heute auf dem ehemaligen Grenzstreifen in Berlin steht. Jeder kann sie betreten. Es ist eine rundliche Kapelle, sehr klein, eine H&#252;ttenkirche. Ihre Mauern sind rau und widerst&#228;ndig. Der Lehm enth&#228;lt eingebackene Scherben, Fragmente, St&#252;ckchen, an denen die Fingerspitzen h&#228;ngen bleiben. Schuttteile und Mauersteinchen der einstigen Vers&#246;hnungskirche in Berlin. 

	Die Vers&#246;hnungskapelle, ein neuer runder Raum mit Ecken und Kanten mit Licht und Luft, ohne die Vergangenheit zu vergessen. 

	&#8222;Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem B&#246;sesten, Gutes entstehen lassen kann und will.&#171; Das gilt f&#252;r die Geschichte eines Landes wie f&#252;r meine eigene: Ich bin zuversichtlich, dass das stimmt.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander2008_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 19. November 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem B&amp;#246;sesten, Gutes entstehen lassen kann und will.&amp;#171; Diesen Satz hat einmal Pfarrer Dietrich Bonhoeffer gesagt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vielleicht h&amp;#228;tten die DDR-Funktion&amp;#228;re dar&amp;#252;ber geschmunzelt, als sie die Kirche auf dem Grenzstreifen sprengten. Vers&amp;#246;hnungskirche hie&amp;#223; sie und stand mitten in Berlin genau auf dem Grenzstreifen in der geteilten Stadt. Das war ihr Schicksal. Niemand durfte sie betreten. 1984 wurde sie schlie&amp;#223;lich gesprengt. &lt;/p&gt;

 &amp;#8222;Vers&amp;#246;hnungskapelle&amp;#8220; hei&amp;#223;t sie, die neue Kirche, die heute auf dem ehemaligen Grenzstreifen in Berlin steht. Jeder kann sie betreten. Es ist eine rundliche Kapelle, sehr klein, eine H&amp;#252;ttenkirche. Ihre Mauern sind rau und widerst&amp;#228;ndig. Der Lehm enth&amp;#228;lt eingebackene Scherben, Fragmente, St&amp;#252;ckchen, an denen die Fingerspitzen h&amp;#228;ngen bleiben. Schuttteile und Mauersteinchen der einstigen Vers&amp;#246;hnungskirche in Berlin. 

	&lt;p&gt;Die Vers&amp;#246;hnungskapelle, ein neuer runder Raum mit Ecken und Kanten mit Licht und Luft, ohne die Vergangenheit zu vergessen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem B&amp;#246;sesten, Gutes entstehen lassen kann und will.&amp;#171; Das gilt f&amp;#252;r die Geschichte eines Landes wie f&amp;#252;r meine eigene: Ich bin zuversichtlich, dass das stimmt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-11-19-57408.mp3"&gt;File Download (1:28 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 17 Nov 2009 06:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Ein alter Bekannter.</title>
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    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Julia Neuschwander</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Dienstag, 17. November 2009:

	Der Herr ist mein Hirte, hei&#223;t es in Psalm 23. Was auf der einen Seite so nett </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Dienstag, 17. November 2009:

	Der Herr ist mein Hirte, hei&#223;t es in Psalm 23. Was auf der einen Seite so nett klingt, ist aber auch ernst, denn es geht um alles: um Orientierung, um F&#252;hrung, und darum, Vertrauen zu haben im finsteren Tal. 

	Der Psalm 23 ist f&#252;r viele so etwas wie ein alter Bekannter. Manche nennen ihn sogar das &#8222;Avemaria der Evangelischen&#8220;. Es ist eines der meist gebeteten St&#252;cke der Bibel und erz&#228;hlt vom Lebensweg des Menschen. 

	Gott, der gute Hirte, sorgt sich um uns Menschen,  wie ein Hirte um seine Schafe. Gott, der Gastwirt, deckt f&#252;r uns den Tisch selbst in den widrigen Zeiten unseres Lebens. Er stellt einen Tisch auf mitten in die Wirren des Lebens. Fest und sicher stehen die Tischbeine auf dem Boden. 

	Gott, der Gastwirt, wirft ein frisches Leinentuch dar&#252;ber, hell und wei&#223;. Sorgf&#228;ltig wie die Chefin eines Restaurants pr&#252;ft Gott die Gl&#228;ser auf Sauberkeit.  Essen und Trinken in F&#252;lle, Leben in F&#252;lle aus einer Quelle, die nie versiegt. Egal, was passiert. 

	Weil Gott gro&#223;z&#252;gig mit uns ist, k&#246;nnen auch wir gro&#223;z&#252;gig mit anderen sein. Von Gott Gesegnete k&#246;nnen auch auf andere segensreich ausstrahlen. Und eins ist dabei klar: die Liebe Gottes ist immer noch ein St&#252;ck weiter und gr&#246;&#223;er als alles, was wir Menschen uns jemals vorstellen k&#246;nnen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander2008_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Dienstag, 17. November 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Herr ist mein Hirte, hei&amp;#223;t es in Psalm 23. Was auf der einen Seite so nett klingt, ist aber auch ernst, denn es geht um alles: um Orientierung, um F&amp;#252;hrung, und darum, Vertrauen zu haben im finsteren Tal. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Psalm 23 ist f&amp;#252;r viele so etwas wie ein alter Bekannter. Manche nennen ihn sogar das &amp;#8222;Avemaria der Evangelischen&amp;#8220;. Es ist eines der meist gebeteten St&amp;#252;cke der Bibel und erz&amp;#228;hlt vom Lebensweg des Menschen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gott, der gute Hirte, sorgt sich um uns Menschen,  wie ein Hirte um seine Schafe. Gott, der Gastwirt, deckt f&amp;#252;r uns den Tisch selbst in den widrigen Zeiten unseres Lebens. Er stellt einen Tisch auf mitten in die Wirren des Lebens. Fest und sicher stehen die Tischbeine auf dem Boden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gott, der Gastwirt, wirft ein frisches Leinentuch dar&amp;#252;ber, hell und wei&amp;#223;. Sorgf&amp;#228;ltig wie die Chefin eines Restaurants pr&amp;#252;ft Gott die Gl&amp;#228;ser auf Sauberkeit.  Essen und Trinken in F&amp;#252;lle, Leben in F&amp;#252;lle aus einer Quelle, die nie versiegt. Egal, was passiert. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Weil Gott gro&amp;#223;z&amp;#252;gig mit uns ist, k&amp;#246;nnen auch wir gro&amp;#223;z&amp;#252;gig mit anderen sein. Von Gott Gesegnete k&amp;#246;nnen auch auf andere segensreich ausstrahlen. Und eins ist dabei klar: die Liebe Gottes ist immer noch ein St&amp;#252;ck weiter und gr&amp;#246;&amp;#223;er als alles, was wir Menschen uns jemals vorstellen k&amp;#246;nnen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-11-17-57189.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 16 Nov 2009 06:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Es gibt Dinge, die tut man nicht!</title>
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	Es gibt Dinge, die tut man nicht. Zum Beispiel stapelweise Papier vom B&#252;ro einfach </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Montag, 16. November 2009:

	Es gibt Dinge, die tut man nicht. Zum Beispiel stapelweise Papier vom B&#252;ro einfach mit nach Hause nehmen. Aber man setzt auch treue und verdiente Mitarbeiterinnen nicht einfach so vor die T&#252;r. Zum Beispiel weil sie ein paar Maultaschen vor dem M&#252;lleimer gerettet haben. 

	F&#252;r Arbeitgeber und Arbeitnehmer gilt: Es gibt Dinge, die tut man nicht. Auch dann nicht, wenn sie rechtlich m&#246;glich w&#228;ren.   

	Was der einzelne an seinem Arbeitplatz tut, soll er zum Wohl aller tun. Papier privat benutzen oder eben lieber nicht benutzen, Menschen einstellen und wieder entlassen. 

	&#8222;Zur Freiheit hat euch Christus befreit, lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auferlegen.&#8220; Hei&#223;t es in der Bibel. Christus hat den Menschen von der S&#252;nde befreit und dadurch erst zur Liebe f&#228;hig gemacht, glauben Christen. 

	Nur dadurch k&#246;nnen wir &#8211; ich Egoistin, du pers&#246;nliche Ich-AG &#8211; das Wohl aller &#252;berhaupt in den Blick zu nehmen. Nur so bleiben wir frei und folgen unserer Bestimmung als Mensch.  

	Es gibt Dinge, die tut man nicht. Gesagt hat diesen Satz &#252;brigens der Manager-Unternehmer Hans Merkle. Und der war ebenso anst&#228;ndig wie erfolgreich.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander2008_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Montag, 16. November 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es gibt Dinge, die tut man nicht. Zum Beispiel stapelweise Papier vom B&amp;#252;ro einfach mit nach Hause nehmen. Aber man setzt auch treue und verdiente Mitarbeiterinnen nicht einfach so vor die T&amp;#252;r. Zum Beispiel weil sie ein paar Maultaschen vor dem M&amp;#252;lleimer gerettet haben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r Arbeitgeber und Arbeitnehmer gilt: Es gibt Dinge, die tut man nicht. Auch dann nicht, wenn sie rechtlich m&amp;#246;glich w&amp;#228;ren.   &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was der einzelne an seinem Arbeitplatz tut, soll er zum Wohl aller tun. Papier privat benutzen oder eben lieber nicht benutzen, Menschen einstellen und wieder entlassen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Zur Freiheit hat euch Christus befreit, lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auferlegen.&amp;#8220; Hei&amp;#223;t es in der Bibel. Christus hat den Menschen von der S&amp;#252;nde befreit und dadurch erst zur Liebe f&amp;#228;hig gemacht, glauben Christen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nur dadurch k&amp;#246;nnen wir &amp;#8211; ich Egoistin, du pers&amp;#246;nliche Ich-AG &amp;#8211; das Wohl aller &amp;#252;berhaupt in den Blick zu nehmen. Nur so bleiben wir frei und folgen unserer Bestimmung als Mensch.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es gibt Dinge, die tut man nicht. Gesagt hat diesen Satz &amp;#252;brigens der Manager-Unternehmer Hans Merkle. Und der war ebenso anst&amp;#228;ndig wie erfolgreich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-11-16-57003.mp3"&gt;File Download (1:23 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 28 Mar 2009 07:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Ein neuer Anfang</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 28. M&#228;rz 2009:

	Das Wunder von Bern! 1954 wurde Deutschland in der Schweiz Weltmeister mit sechs </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 28. M&#228;rz 2009:

	Das Wunder von Bern! 1954 wurde Deutschland in der Schweiz Weltmeister mit sechs Kaiserslauterern, einem Pirmasenser und einem geb&#252;rtigen Mannheimer: Sepp Herberger. 

	Der Trainer der Weltmeisterelf von 1954 hat heute Geburtstag. Legend&#228;r sind seine Spr&#252;che wie &#8222;Der Ball ist rund.&#8220; &#8222;Elf Freunde sollt ihr sein.&#8220; Und: &#8222;der n&#228;chste Gegner ist immer der Schwerste.&#8220; 

	Der Weltmeistertitel von 1954 war Balsam auf die Seele einer am Boden liegenden Nation. Am Boden wegen der Schuld, die sie in einem brutalen Krieg und in einem unfassbaren V&#246;lkermord auf sich geladen hatte. 

	Gibt es einen Weg aus solcher Schuld, fragten sich damals viele Menschen? F&#252;r sie war das unvorstellbar, da brauchte es wirklich ein Wunder. Nat&#252;rlich, selbst ein Wunder kann keine Schuld der Welt ungeschehen machen. Aber wenigstens wieder leben k&#246;nnen. Das w&#228;r` schon was, dachten die Menschen. 

	Der Fu&#223;ball hat damals in Deutschland so etwas ausgel&#246;st wie einen Neuanfang.  Genau den hatte Sepp Herberger mit seinen Spielern f&#252;r viele Deutsche geschaffen. 

	Mit einem Mal war sie da, die gemeinsame Freude: es ist m&#246;glich, ganz &#252;berraschend, es gibt einen Weg f&#252;r uns, ohne Vergangenes vergessen zu m&#252;ssen oder Schuld zu leugnen. Das ist noch keine Erl&#246;sung, aber schon ein kleines Wunder!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander2008_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 28. M&amp;#228;rz 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Wunder von Bern! 1954 wurde Deutschland in der Schweiz Weltmeister mit sechs Kaiserslauterern, einem Pirmasenser und einem geb&amp;#252;rtigen Mannheimer: Sepp Herberger. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Trainer der Weltmeisterelf von 1954 hat heute Geburtstag. Legend&amp;#228;r sind seine Spr&amp;#252;che wie &amp;#8222;Der Ball ist rund.&amp;#8220; &amp;#8222;Elf Freunde sollt ihr sein.&amp;#8220; Und: &amp;#8222;der n&amp;#228;chste Gegner ist immer der Schwerste.&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Weltmeistertitel von 1954 war Balsam auf die Seele einer am Boden liegenden Nation. Am Boden wegen der Schuld, die sie in einem brutalen Krieg und in einem unfassbaren V&amp;#246;lkermord auf sich geladen hatte. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gibt es einen Weg aus solcher Schuld, fragten sich damals viele Menschen? F&amp;#252;r sie war das unvorstellbar, da brauchte es wirklich ein Wunder. Nat&amp;#252;rlich, selbst ein Wunder kann keine Schuld der Welt ungeschehen machen. Aber wenigstens wieder leben k&amp;#246;nnen. Das w&amp;#228;r` schon was, dachten die Menschen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Fu&amp;#223;ball hat damals in Deutschland so etwas ausgel&amp;#246;st wie einen Neuanfang.  Genau den hatte Sepp Herberger mit seinen Spielern f&amp;#252;r viele Deutsche geschaffen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mit einem Mal war sie da, die gemeinsame Freude: es ist m&amp;#246;glich, ganz &amp;#252;berraschend, es gibt einen Weg f&amp;#252;r uns, ohne Vergangenes vergessen zu m&amp;#252;ssen oder Schuld zu leugnen. Das ist noch keine Erl&amp;#246;sung, aber schon ein kleines Wunder!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-03-28-59678.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 27 Mar 2009 07:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Wüstenwanderung</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 27. M&#228;rz 2009:

	Die W&#252;ste, der Sand, die Steine. Eine Phantasiereise: 40 Tage Fastenzeit, 40 Tage </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 27. M&#228;rz 2009:

	Die W&#252;ste, der Sand, die Steine. Eine Phantasiereise: 40 Tage Fastenzeit, 40 Tage Passionszeit, 40 Tage in der W&#252;ste in den Fu&#223;spuren von  Mose, von Elia und von Jesus. 

	Der Sand, das Ger&#246;ll, die Steine. Den Kopf  mal so richtig frei bekommen. Die W&#252;ste als Ort, innerlich frei zu werden, frei von dem, was gefangen h&#228;lt. Die Arbeit, die Familie, die Sorgen. Es kann nur der Weg jedes einzelnen und jeder einzelnen sein. 

	Die gewohnten Kleider ausziehen, W&#252;stenkleidung &#252;berstreifen. Ein einfaches Gewand aus Kamelhaar, ein Lederg&#252;rtel. Die gewohnten Rollen verlassen. Nichts sein, nichts denken, nichts wollen. Das Oben und Unten der W&#252;ste, das Nichtmehr und das Nochnicht. 

	D&#228;monen erkennen und benennen: Erscheinungen, die Angst machen, Einfl&#252;sterungen, die schw&#228;chen. Es aushalten. Zumindest eine kleine Zeit. 

	Die Steine, das Ger&#246;ll, der Sand. Fragen ohne Antworten. Nachdenken, ohne zu gr&#252;beln. Gedanken kommen und gehen lassen. Etwas in den Sand malen, das Unfertige ausstreichen und neu malen. 

	Frei sein von allem und frei sein zu allem. Wo nichts ist, kann alles neu werden. Wo nichts ist, kann alles gleich bleiben und doch neu sein. Bei 40 Tagen in der W&#252;ste.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander2008_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 27. M&amp;#228;rz 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die W&amp;#252;ste, der Sand, die Steine. Eine Phantasiereise: 40 Tage Fastenzeit, 40 Tage Passionszeit, 40 Tage in der W&amp;#252;ste in den Fu&amp;#223;spuren von  Mose, von Elia und von Jesus. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Sand, das Ger&amp;#246;ll, die Steine. Den Kopf  mal so richtig frei bekommen. Die W&amp;#252;ste als Ort, innerlich frei zu werden, frei von dem, was gefangen h&amp;#228;lt. Die Arbeit, die Familie, die Sorgen. Es kann nur der Weg jedes einzelnen und jeder einzelnen sein. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die gewohnten Kleider ausziehen, W&amp;#252;stenkleidung &amp;#252;berstreifen. Ein einfaches Gewand aus Kamelhaar, ein Lederg&amp;#252;rtel. Die gewohnten Rollen verlassen. Nichts sein, nichts denken, nichts wollen. Das Oben und Unten der W&amp;#252;ste, das Nichtmehr und das Nochnicht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;D&amp;#228;monen erkennen und benennen: Erscheinungen, die Angst machen, Einfl&amp;#252;sterungen, die schw&amp;#228;chen. Es aushalten. Zumindest eine kleine Zeit. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Steine, das Ger&amp;#246;ll, der Sand. Fragen ohne Antworten. Nachdenken, ohne zu gr&amp;#252;beln. Gedanken kommen und gehen lassen. Etwas in den Sand malen, das Unfertige ausstreichen und neu malen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Frei sein von allem und frei sein zu allem. Wo nichts ist, kann alles neu werden. Wo nichts ist, kann alles gleich bleiben und doch neu sein. Bei 40 Tagen in der W&amp;#252;ste.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-03-27-60063.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 26 Mar 2009 07:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Blut ist dicker als Wasser!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Julia Neuschwander</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Julia Neuschwander</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 26. M&#228;rz 2009:

	&#8222;Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Br&#252;dern, habt ihr </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 26. M&#228;rz 2009:

	&#8222;Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Br&#252;dern, habt ihr mir getan.&#8220; Diesen Satz soll Jesus Christus gesagt haben. 

	Das steht in der Bibel? Geringer Bruder, kleiner Bruder, gro&#223;e Schwester, geringster Bruder, gr&#246;&#223;te Schwester? Ja, sind denn nicht alle gleich, die Schwestern und Br&#252;der, die Christen und Christinnen in einer Gemeinde, in der Kirche, evangelisch wie katholisch? Alle wie Geschwister in einer Familie? 

	Nein, Zickenalarm, Bruderkriege, Schwesternstreit:  kein Zufall, auch dar&#252;ber steht jede Menge in der Bibel. Gerade in einer Familie ist das Zusammenleben bekanntlich sehr intensiv. Es ist also schon &#252;berraschend, wenn Christen und Christinnen ausgerechnet wie in einer Familie zusammen leben wollen. 

	Blut ist dicker als Wasser, hei&#223;t es. Und tats&#228;chlich: selbst in einer noch so zerstrittenen Familie kommt irgendwann der Punkt, da hat der eine wieder Sehnsucht nach dem anderen. Vielleicht ist da wirklich was dran: &#8222;Blut ist dicker als Wasser.&#8220; 

	Christi Blut ist auf jeden Fall dicker als Wasser, denn durch sein Blut hat er unsere Beziehung zu Gott wieder ins Lot ger&#252;ckt. Und das hei&#223;t: Wenn gar nichts mehr geht, h&#228;lt uns Christi Blut zusammen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander2008_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 26. M&amp;#228;rz 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Br&amp;#252;dern, habt ihr mir getan.&amp;#8220; Diesen Satz soll Jesus Christus gesagt haben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das steht in der Bibel? Geringer Bruder, kleiner Bruder, gro&amp;#223;e Schwester, geringster Bruder, gr&amp;#246;&amp;#223;te Schwester? Ja, sind denn nicht alle gleich, die Schwestern und Br&amp;#252;der, die Christen und Christinnen in einer Gemeinde, in der Kirche, evangelisch wie katholisch? Alle wie Geschwister in einer Familie? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nein, Zickenalarm, Bruderkriege, Schwesternstreit:  kein Zufall, auch dar&amp;#252;ber steht jede Menge in der Bibel. Gerade in einer Familie ist das Zusammenleben bekanntlich sehr intensiv. Es ist also schon &amp;#252;berraschend, wenn Christen und Christinnen ausgerechnet wie in einer Familie zusammen leben wollen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Blut ist dicker als Wasser, hei&amp;#223;t es. Und tats&amp;#228;chlich: selbst in einer noch so zerstrittenen Familie kommt irgendwann der Punkt, da hat der eine wieder Sehnsucht nach dem anderen. Vielleicht ist da wirklich was dran: &amp;#8222;Blut ist dicker als Wasser.&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Christi Blut ist auf jeden Fall dicker als Wasser, denn durch sein Blut hat er unsere Beziehung zu Gott wieder ins Lot ger&amp;#252;ckt. Und das hei&amp;#223;t: Wenn gar nichts mehr geht, h&amp;#228;lt uns Christi Blut zusammen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-03-26-60221.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 25 Mar 2009 07:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Johannes Calvin - eine Spaßbremse?</title>
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    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Mittwoch, 25. M&#228;rz 2009:

	Johannes Calvin h&#228;tte in diesem Jahr 500. Geburtstag. Heute w&#252;rde man ihn </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Mittwoch, 25. M&#228;rz 2009:

	Johannes Calvin h&#228;tte in diesem Jahr 500. Geburtstag. Heute w&#252;rde man ihn eine Spa&#223;bremse nennen: als er in Genf die Reformation einf&#252;hrte, ging erst einmal ein Spielkartenhersteller bankrott. Denn Gl&#252;cksspiele waren im puritanischen Zeitgeist nicht mehr erlaubt. 

	Auch Tanzveranstaltungen wurden abgesagt. Dazu kam ein Spitzelsystem der Presbyter, die den Lebenswandel der Sch&#228;fchen &#252;berwachten. 

	Trotzdem wussten die Leute in Genf, was sie an ihm hatten. Er f&#252;hrte die Stadt zur wirtschaftlichen Bl&#252;te, baute Schulen und Krankenh&#228;user. Einer sollte Verantwortung f&#252;r den anderen &#252;bernehmen. H&#228;usliche Gewalt wurde nicht totgeschwiegen, sondern schnell beim Namen genannt. So viel Sozialstaat war sensationell f&#252;r diese Zeit. 

	Johannes Calvin wirkte vor 500 Jahren. Seither ist er der einflussreichste der Reformatoren geworden. Einflussreicher als Martin Luther. 

	&#220;ber die Niederlande und England reicht sein Einfluss bis in die USA, die ma&#223;geblich von Calvinisten gegr&#252;ndet und gepr&#228;gt wurde. Christen, die sich in der Gesellschaft engagierten, eingemischt haben, auch gegen den Strom geschwommen sind &#8211; manches Mal mit verbl&#252;ffendem Erfolg. Auch dazu herzlichen Gl&#252;ckwunsch, Johannes Calvin.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander2008_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Mittwoch, 25. M&amp;#228;rz 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Johannes Calvin h&amp;#228;tte in diesem Jahr 500. Geburtstag. Heute w&amp;#252;rde man ihn eine Spa&amp;#223;bremse nennen: als er in Genf die Reformation einf&amp;#252;hrte, ging erst einmal ein Spielkartenhersteller bankrott. Denn Gl&amp;#252;cksspiele waren im puritanischen Zeitgeist nicht mehr erlaubt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auch Tanzveranstaltungen wurden abgesagt. Dazu kam ein Spitzelsystem der Presbyter, die den Lebenswandel der Sch&amp;#228;fchen &amp;#252;berwachten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Trotzdem wussten die Leute in Genf, was sie an ihm hatten. Er f&amp;#252;hrte die Stadt zur wirtschaftlichen Bl&amp;#252;te, baute Schulen und Krankenh&amp;#228;user. Einer sollte Verantwortung f&amp;#252;r den anderen &amp;#252;bernehmen. H&amp;#228;usliche Gewalt wurde nicht totgeschwiegen, sondern schnell beim Namen genannt. So viel Sozialstaat war sensationell f&amp;#252;r diese Zeit. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Johannes Calvin wirkte vor 500 Jahren. Seither ist er der einflussreichste der Reformatoren geworden. Einflussreicher als Martin Luther. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#220;ber die Niederlande und England reicht sein Einfluss bis in die USA, die ma&amp;#223;geblich von Calvinisten gegr&amp;#252;ndet und gepr&amp;#228;gt wurde. Christen, die sich in der Gesellschaft engagierten, eingemischt haben, auch gegen den Strom geschwommen sind &amp;#8211; manches Mal mit verbl&amp;#252;ffendem Erfolg. Auch dazu herzlichen Gl&amp;#252;ckwunsch, Johannes Calvin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-03-25-60398.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 24 Mar 2009 07:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Jesus liebt mich!</title>
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    <category>Zu: Julia Neuschwander</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Dienstag, 24. M&#228;rz 2009:

	Wie w&#228;re es wohl, wenn Sie heute pl&#246;tzlich Jesus gegen&#252;ber stehen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Dienstag, 24. M&#228;rz 2009:

	Wie w&#228;re es wohl, wenn Sie heute pl&#246;tzlich Jesus gegen&#252;ber stehen w&#252;rden? Von Angesicht zu Angesicht? Wahrscheinlich ziemlich verr&#252;ckt. 

	&#8222;Jesus liebt mich&#8220; hei&#223;t der neue Bestseller von David Safier. Er erz&#228;hlt von Marie, die das Talent hat, sich st&#228;ndig in die falschen M&#228;nner zu verlieben. 

	Ihr Neuer ist aber anders: einf&#252;hlsam, selbstlos, aufmerksam. Ein Zimmermann, der wundersch&#246;n hebr&#228;ische Psalmen singt und reichlich Rotwein vertr&#228;gt. Mit tiefen dunklen Augen. Die manchmal ein wenig traurig scheinen, findet Marie. 

	&#8222;Ich bin Jesus&#8220;, erkl&#228;rt er ihr und Marie entdeckt ein neues Talent an sich: sie bringt ihn zum Lachen. Das hat er auch n&#246;tig, denn schlie&#223;lich soll er die ganze Welt retten. 

	Wie mit der Handkamera gefilmt, f&#228;hrt der Autor David Safier mit seinen Leserinnen und Lesern Achterbahn. Marie wird es fast zuviel, wenn Jesus die ungeliebte Halbschwester heilt oder in der Pizzeria &#252;berraschend mit einem Obdachlosen &#8222;das Brot bricht&#8220;. 

	Wie w&#228;re es wohl heute, pl&#246;tzlich Jesus gegen&#252;ber zu stehen? Ganz pers&#246;nlich? Ziemlich verr&#252;ckt w&#228;re es in jedem Fall. Vielleicht ginge es uns sogar wie Marie, die pl&#246;tzlich sp&#252;rt: &#8222;Jesus liebt mich!&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander2008_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Dienstag, 24. M&amp;#228;rz 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie w&amp;#228;re es wohl, wenn Sie heute pl&amp;#246;tzlich Jesus gegen&amp;#252;ber stehen w&amp;#252;rden? Von Angesicht zu Angesicht? Wahrscheinlich ziemlich verr&amp;#252;ckt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Jesus liebt mich&amp;#8220; hei&amp;#223;t der neue Bestseller von David Safier. Er erz&amp;#228;hlt von Marie, die das Talent hat, sich st&amp;#228;ndig in die falschen M&amp;#228;nner zu verlieben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ihr Neuer ist aber anders: einf&amp;#252;hlsam, selbstlos, aufmerksam. Ein Zimmermann, der wundersch&amp;#246;n hebr&amp;#228;ische Psalmen singt und reichlich Rotwein vertr&amp;#228;gt. Mit tiefen dunklen Augen. Die manchmal ein wenig traurig scheinen, findet Marie. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Ich bin Jesus&amp;#8220;, erkl&amp;#228;rt er ihr und Marie entdeckt ein neues Talent an sich: sie bringt ihn zum Lachen. Das hat er auch n&amp;#246;tig, denn schlie&amp;#223;lich soll er die ganze Welt retten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie mit der Handkamera gefilmt, f&amp;#228;hrt der Autor David Safier mit seinen Leserinnen und Lesern Achterbahn. Marie wird es fast zuviel, wenn Jesus die ungeliebte Halbschwester heilt oder in der Pizzeria &amp;#252;berraschend mit einem Obdachlosen &amp;#8222;das Brot bricht&amp;#8220;. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie w&amp;#228;re es wohl heute, pl&amp;#246;tzlich Jesus gegen&amp;#252;ber zu stehen? Ganz pers&amp;#246;nlich? Ziemlich verr&amp;#252;ckt w&amp;#228;re es in jedem Fall. Vielleicht ginge es uns sogar wie Marie, die pl&amp;#246;tzlich sp&amp;#252;rt: &amp;#8222;Jesus liebt mich!&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-03-24-60614.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 23 Mar 2009 07:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Das große Wurstessen!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Julia Neuschwander</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
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    <category>Zu: Julia Neuschwander</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Montag, 23. M&#228;rz 2009:

	Worauf verzichten Sie denn w&#228;hrend der Fastenzeit? Auf nichts? Oder vielleicht auf </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Montag, 23. M&#228;rz 2009:

	Worauf verzichten Sie denn w&#228;hrend der Fastenzeit? Auf nichts? Oder vielleicht auf S&#252;&#223;igkeiten? Oder auf Fleisch? Oder lassen sie Ihr Auto einfach mal stehen? Egal, auf was sie verzichten oder auch nicht &#8211; wichtig ist, dass Sie es freiwillig tun. 

	Das war nicht immer so: Im Mittelalter galt das Fastengebot. Vor allem auf Fleisch sollten die Menschen verzichten. Daher war es eine Gottesl&#228;sterung, als der Buchdrucker Christoph Froschauer am 9. M&#228;rz 1522 ganz bewusst mitten in der Fastenzeit zum Wurstessen in sein Haus einlud. Wenige Scheibchen ger&#228;ucherter Wurst teilten die G&#228;ste miteinander, auch ein Pfarrer war dabei. 

	So taten sie ganz offen und unter Zeugen, was ohnehin viele heimlich machten. Das Wurstessen im Hause Froschauer sollte den Menschen die Freiheit bringen, Freiheit von allen menschengemachten Geboten. Gebunden waren sie nunmehr allein an die Heilige Schrift und an das eigene Gewissen. 

	Der Reformator Ulrich Zwingli riet wenig sp&#228;ter in einem Gottesdienst: &#8222;Willst du gerne fasten, dann tu es. Lass mir aber dem Christen dabei die freie Wahl!&#8220; 

	Ob  mit oder ohne S&#252;&#223;igkeiten, Auto oder Fleisch:  Als Christen haben wir mittlerweile freie Wahl.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander2008_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Montag, 23. M&amp;#228;rz 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Worauf verzichten Sie denn w&amp;#228;hrend der Fastenzeit? Auf nichts? Oder vielleicht auf S&amp;#252;&amp;#223;igkeiten? Oder auf Fleisch? Oder lassen sie Ihr Auto einfach mal stehen? Egal, auf was sie verzichten oder auch nicht &amp;#8211; wichtig ist, dass Sie es freiwillig tun. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das war nicht immer so: Im Mittelalter galt das Fastengebot. Vor allem auf Fleisch sollten die Menschen verzichten. Daher war es eine Gottesl&amp;#228;sterung, als der Buchdrucker Christoph Froschauer am 9. M&amp;#228;rz 1522 ganz bewusst mitten in der Fastenzeit zum Wurstessen in sein Haus einlud. Wenige Scheibchen ger&amp;#228;ucherter Wurst teilten die G&amp;#228;ste miteinander, auch ein Pfarrer war dabei. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So taten sie ganz offen und unter Zeugen, was ohnehin viele heimlich machten. Das Wurstessen im Hause Froschauer sollte den Menschen die Freiheit bringen, Freiheit von allen menschengemachten Geboten. Gebunden waren sie nunmehr allein an die Heilige Schrift und an das eigene Gewissen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Reformator Ulrich Zwingli riet wenig sp&amp;#228;ter in einem Gottesdienst: &amp;#8222;Willst du gerne fasten, dann tu es. Lass mir aber dem Christen dabei die freie Wahl!&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ob  mit oder ohne S&amp;#252;&amp;#223;igkeiten, Auto oder Fleisch:  Als Christen haben wir mittlerweile freie Wahl. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-03-23-60760.mp3"&gt;File Download (1:28 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 22 Nov 2008 09:30:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Vor dem Ewigkeitssonntag</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1117</link>
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    <dc:creator></dc:creator>
    <itunes:author></itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Julia Neuschwander</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Julia Neuschwander</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 22. November 2008:

	Es machte ihm anscheinend nichts aus, dass es ziemlich lange dauerte: F&#252;r jeden </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 22. November 2008:

	Es machte ihm anscheinend nichts aus, dass es ziemlich lange dauerte: F&#252;r jeden Verstorbenen und jede Verstorbene z&#252;ndete er umst&#228;ndlich eine einzelne Kerze an, der Pfarrer meiner Kindheit. Keine Orgel, kein Lied, die ungewohnte Stille im Gottesdienst zog sich in die L&#228;nge. Mir war es peinlich. 

	Zwischendurch Husten, R&#228;uspern und Naseschn&#228;utzen aus den Bankreihen. Dazu die Schritte des Pfarrers auf dem Steinboden. F&#252;r alle sichtbar versuchte er immer wieder, den Docht einer widerspenstigen kleinen Kerze an einer gro&#223;en zu entz&#252;nden. Am Schluss brannten sie dann doch noch alle in einer Reihe, die Kerzen auf dem Altar. Mehr oder weniger gerade, tapfer leuchtend mit ihrem kleinen hellen Widerschein in den nass beschlagenen grauen Fensterscheiben.

	&#8222;Soll ich sterben,&#8220; schrieb Martin Luther, &#8222;so bin ich nicht allein im Tod, leid` ich, sie leiden mit mir: Christus mit allen heiligen Engeln und Seligen im Himmel und frommen Menschen auf Erden.&#8220; 

	Am Sonntag gedenken evangelische Kirchengemeinden ihrer Toten, der Verstorbenen des letzten Jahres. Sch&#246;n ist, wie der Tag auch genannt wird: Ewigkeitssonntag.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander2008_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 22. November 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es machte ihm anscheinend nichts aus, dass es ziemlich lange dauerte: F&amp;#252;r jeden Verstorbenen und jede Verstorbene z&amp;#252;ndete er umst&amp;#228;ndlich eine einzelne Kerze an, der Pfarrer meiner Kindheit. Keine Orgel, kein Lied, die ungewohnte Stille im Gottesdienst zog sich in die L&amp;#228;nge. Mir war es peinlich. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zwischendurch Husten, R&amp;#228;uspern und Naseschn&amp;#228;utzen aus den Bankreihen. Dazu die Schritte des Pfarrers auf dem Steinboden. F&amp;#252;r alle sichtbar versuchte er immer wieder, den Docht einer widerspenstigen kleinen Kerze an einer gro&amp;#223;en zu entz&amp;#252;nden. Am Schluss brannten sie dann doch noch alle in einer Reihe, die Kerzen auf dem Altar. Mehr oder weniger gerade, tapfer leuchtend mit ihrem kleinen hellen Widerschein in den nass beschlagenen grauen Fensterscheiben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Soll ich sterben,&amp;#8220; schrieb Martin Luther, &amp;#8222;so bin ich nicht allein im Tod, leid` ich, sie leiden mit mir: Christus mit allen heiligen Engeln und Seligen im Himmel und frommen Menschen auf Erden.&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Am Sonntag gedenken evangelische Kirchengemeinden ihrer Toten, der Verstorbenen des letzten Jahres. Sch&amp;#246;n ist, wie der Tag auch genannt wird: Ewigkeitssonntag.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-11-22-73145.mp3"&gt;File Download (1:20 min / 0.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 21 Nov 2008 17:28:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Mode-Victim</title>
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	Ein echtes Mode-Victim hat keine Wahl. Mit seidenen Schlingen gefesselt l&#228;sst sich </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 21. November 2008:

	Ein echtes Mode-Victim hat keine Wahl. Mit seidenen Schlingen gefesselt l&#228;sst sich das Mode-Opfer seine Identit&#228;t von Marken und Labels diktieren, auf hochhackigen Schuhen hastet es wie eine S&#252;chtige seiner Droge hinterher&#8230;

	Ich m&#246;chte auch endlich mal wissen: Welche Rolle spielt sie denn nun, die Farbe Rot in diesem Herbst? Was ist mit den neuen ellenbogenlangen Handschuhen? 80er Jahre-Jacketts oder Rock-Kost&#252;me im Fifty-Look? Und die gro&#223;e Frage: Wie hoch sind die  Stiefel? Bis zum Kn&#246;chel oder &#252;bers Knie? 

	Bin ich jetzt eigentlich auch schon eins? Ein Modeopfer, wie die, die im Fernsehen kokett aufseufzen und ernsthaft aussagen, dass ihr Denken doch ziemlich zentral um Modefragen kreist?

	Ich bin keins. Kein Mode-Victim. Denn &#8211;  obwohl es mir in dieser Stiefelfrage wirklich schwer f&#228;llt &#8211; ich schaff es noch, mich ehrlich zu fragen: Was kann ich davon wirklich tragen? Wie viel Bequemlichkeit m&#246;chte ich opfern f&#252;r einen gelungenen Auftritt?  Und: Wie viel Geld bin ich bereit, daf&#252;r ausgeben? Das entscheide ich selbst, da bin ich kein Opfer, sondern frei.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander2008_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 21. November 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein echtes Mode-Victim hat keine Wahl. Mit seidenen Schlingen gefesselt l&amp;#228;sst sich das Mode-Opfer seine Identit&amp;#228;t von Marken und Labels diktieren, auf hochhackigen Schuhen hastet es wie eine S&amp;#252;chtige seiner Droge hinterher&amp;#8230;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich m&amp;#246;chte auch endlich mal wissen: Welche Rolle spielt sie denn nun, die Farbe Rot in diesem Herbst? Was ist mit den neuen ellenbogenlangen Handschuhen? 80er Jahre-Jacketts oder Rock-Kost&amp;#252;me im Fifty-Look? Und die gro&amp;#223;e Frage: Wie hoch sind die  Stiefel? Bis zum Kn&amp;#246;chel oder &amp;#252;bers Knie? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bin ich jetzt eigentlich auch schon eins? Ein Modeopfer, wie die, die im Fernsehen kokett aufseufzen und ernsthaft aussagen, dass ihr Denken doch ziemlich zentral um Modefragen kreist?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich bin keins. Kein Mode-Victim. Denn &amp;#8211;  obwohl es mir in dieser Stiefelfrage wirklich schwer f&amp;#228;llt &amp;#8211; ich schaff es noch, mich ehrlich zu fragen: Was kann ich davon wirklich tragen? Wie viel Bequemlichkeit m&amp;#246;chte ich opfern f&amp;#252;r einen gelungenen Auftritt?  Und: Wie viel Geld bin ich bereit, daf&amp;#252;r ausgeben? Das entscheide ich selbst, da bin ich kein Opfer, sondern frei. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-11-21-73003.mp3"&gt;File Download (1:25 min / 1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 20 Nov 2008 17:20:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Dessen Name nicht genannt werden darf</title>
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	&#8222;Der, dessen Name nicht genannt werden darf.&#8220; So hie&#223; bekanntlich </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 20. November 2008:

	&#8222;Der, dessen Name nicht genannt werden darf.&#8220; So hie&#223; bekanntlich der gef&#228;hrliche Widersacher bei Harry Potter, dessen Name nur Harry Potter aussprechen konnte. Und auch wer den Namen des gro&#223;en F&#252;hrers Nordkoreas, dessen Name Ausl&#228;nder nicht in den Mund nehmen d&#252;rfen, ausspricht, bekommt &#196;rger. Und das nicht nur im Roman, denn die Namensnennung des Diktators Kim ist bei hoher Strafe verboten &#8211; in der zur Zeit letzten stalinistischen Diktatur. 

	&#8222;Du sollst den Namen deines Gottes nicht missbrauchen.&#8220; Hei&#223;t es schon in der Bibel. Gottes Name wurde in der Bibel so verschl&#252;sselt, dass er beim besten Willen nicht mehr auszusprechen war. 

	Anders als bei Voldemort und Kim hat dieser unaussprechliche Name einen heilvollen Sinn: &#8222;Finde selber heraus, wer  Gott ist!&#8220;  Ein Name, der sich verh&#252;llt, um Gr&#246;&#223;eres zu enth&#252;llen. Ein Gebot, das nicht Strafe ist, sondern Aufforderung zur Suche. Der Name Gottes, der in der Bibel selbst schon so &#252;bersetzt wurde: &#8222;Ich bin der, als der ich mich euch je und je erweisen werde.&#8220; 

	Auf die ganz besondere Beziehung kommt es an, wie Gott sich zu jedem einzelnen Menschen verh&#228;lt: verhei&#223;ungsvoll und erhellend, tr&#246;stend und liebend. Die Aufgabe hei&#223;t:&#8222;Suche selbst die richtigen Namen f&#252;r Gott, wie er sich dir je und je erweist.&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander2008_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 20. November 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Der, dessen Name nicht genannt werden darf.&amp;#8220; So hie&amp;#223; bekanntlich der gef&amp;#228;hrliche Widersacher bei Harry Potter, dessen Name nur Harry Potter aussprechen konnte. Und auch wer den Namen des gro&amp;#223;en F&amp;#252;hrers Nordkoreas, dessen Name Ausl&amp;#228;nder nicht in den Mund nehmen d&amp;#252;rfen, ausspricht, bekommt &amp;#196;rger. Und das nicht nur im Roman, denn die Namensnennung des Diktators Kim ist bei hoher Strafe verboten &amp;#8211; in der zur Zeit letzten stalinistischen Diktatur. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Du sollst den Namen deines Gottes nicht missbrauchen.&amp;#8220; Hei&amp;#223;t es schon in der Bibel. Gottes Name wurde in der Bibel so verschl&amp;#252;sselt, dass er beim besten Willen nicht mehr auszusprechen war. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Anders als bei Voldemort und Kim hat dieser unaussprechliche Name einen heilvollen Sinn: &amp;#8222;Finde selber heraus, wer  Gott ist!&amp;#8220;  Ein Name, der sich verh&amp;#252;llt, um Gr&amp;#246;&amp;#223;eres zu enth&amp;#252;llen. Ein Gebot, das nicht Strafe ist, sondern Aufforderung zur Suche. Der Name Gottes, der in der Bibel selbst schon so &amp;#252;bersetzt wurde: &amp;#8222;Ich bin der, als der ich mich euch je und je erweisen werde.&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auf die ganz besondere Beziehung kommt es an, wie Gott sich zu jedem einzelnen Menschen verh&amp;#228;lt: verhei&amp;#223;ungsvoll und erhellend, tr&amp;#246;stend und liebend. Die Aufgabe hei&amp;#223;t:&amp;#8222;Suche selbst die richtigen Namen f&amp;#252;r Gott, wie er sich dir je und je erweist.&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-11-20-72920.mp3"&gt;File Download (1:34 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 19 Nov 2008 13:55:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Stell&#039; Dir vor, es ist Feiertag</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Mittwoch, 19. November 2008:

	Stell dir vor, es ist Feiertag, und keiner hat`s gemerkt. So vielleicht heute am </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Mittwoch, 19. November 2008:

	Stell dir vor, es ist Feiertag, und keiner hat`s gemerkt. So vielleicht heute am Bu&#223;- und Bettag. Vor 20 Jahren h&#228;tten wir uns heute im Schlaf noch mal umgedreht und sp&#228;ter gem&#252;tlich gefr&#252;hst&#252;ckt. Ach ja, zur Kirche h&#228;tte man auch noch gehen k&#246;nnen. 

	Bu&#223;- und Bettag, ein ruhiger Feiertag in einer tr&#252;ben Jahreszeit. Egal, ob im Kirchraum oder Zuhause: geschenkte Zeit zum Zusichkommen und Innerlich-neu-Sortieren mitten in einer atemlosen Woche. Wenn die bunten Bl&#228;tter l&#228;ngst von den B&#228;umen abgefallen sind, wenn es grau und regnerisch wird. Ein legaler Ort zur gepflegten Melancholie, eine Heimat f&#252;r ernste Gedanken, um das, was das Leben wesentlich macht. Das ist heilsam. Das sp&#252;re ich.

	Werden wir in Zukunft noch mehr Feiertage verlieren? L&#228;sst sich die Welt wirklich unbegrenzt immer weiter beschleunigen?  Ich &#228;rgere mich, dass der Bu&#223;- und Bettag kein Feiertag mehr ist. Als Arbeitstag ist er ein Schritt in die falsche Richtung. Die christlichen Feiertage lasse ich mir nur ungern nehmen.

	Zeit zum Zu-sich-Kommen, eine Heimat f&#252;r ernste Gedanken, um das, was das Leben wesentlich macht. Das macht einen Feiertag aus und tut allen gut, an Weihnachten, Ostern wie heute.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander2008_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Mittwoch, 19. November 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Stell dir vor, es ist Feiertag, und keiner hat`s gemerkt. So vielleicht heute am Bu&amp;#223;- und Bettag. Vor 20 Jahren h&amp;#228;tten wir uns heute im Schlaf noch mal umgedreht und sp&amp;#228;ter gem&amp;#252;tlich gefr&amp;#252;hst&amp;#252;ckt. Ach ja, zur Kirche h&amp;#228;tte man auch noch gehen k&amp;#246;nnen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bu&amp;#223;- und Bettag, ein ruhiger Feiertag in einer tr&amp;#252;ben Jahreszeit. Egal, ob im Kirchraum oder Zuhause: geschenkte Zeit zum Zusichkommen und Innerlich-neu-Sortieren mitten in einer atemlosen Woche. Wenn die bunten Bl&amp;#228;tter l&amp;#228;ngst von den B&amp;#228;umen abgefallen sind, wenn es grau und regnerisch wird. Ein legaler Ort zur gepflegten Melancholie, eine Heimat f&amp;#252;r ernste Gedanken, um das, was das Leben wesentlich macht. Das ist heilsam. Das sp&amp;#252;re ich.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Werden wir in Zukunft noch mehr Feiertage verlieren? L&amp;#228;sst sich die Welt wirklich unbegrenzt immer weiter beschleunigen?  Ich &amp;#228;rgere mich, dass der Bu&amp;#223;- und Bettag kein Feiertag mehr ist. Als Arbeitstag ist er ein Schritt in die falsche Richtung. Die christlichen Feiertage lasse ich mir nur ungern nehmen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zeit zum Zu-sich-Kommen, eine Heimat f&amp;#252;r ernste Gedanken, um das, was das Leben wesentlich macht. Das macht einen Feiertag aus und tut allen gut, an Weihnachten, Ostern wie heute.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-11-19-60262.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 18 Nov 2008 09:05:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Leben ohne Geld</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1113</link>
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    <category>Angedacht</category>
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    <category>Zu: Julia Neuschwander</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Dienstag, 18. November 2008:

	Sie braucht sich keine Sorgen um ihr Geld zu machen, denn sie braucht kein Geld: Die </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Dienstag, 18. November 2008:

	Sie braucht sich keine Sorgen um ihr Geld zu machen, denn sie braucht kein Geld: Die 66 j&#228;hrige Rentnerin Heidemarie Schwermer lebt ohne Geld und festen Wohnsitz und das seit zw&#246;lf Jahren. Statt dessen tauscht sie. Arbeitskraft gegen Kost und Logis, Kinderbetreuung gegen Unterkunft, Kochdienst und Gartenarbeit gegen Bek&#246;stigung. Ihre eigene Rente verschenkt sie an Menschen in Not. 

	&#8222;Mein Vernetztsein, das ist meine Sicherheit.&#8220; Sagt Frau Schwermer und zieht als Nomadin von Haus zu Wohnung bei Familien in der ganzen Bundesrepublik, die l&#228;ngst ihre Freunde geworden sind. Was sie voll Liebe in einen Garten pflanzt, daran erfreuen sich erst mal andere. 

	Erst &#252;bers Jahr sieht sie, was daraus geworden ist. Und was sonst noch so w&#228;chst: Auf ihre Anregung hin gibt es mittlerweile viele der sogenannten &#8222;Gib- und Nimmh&#228;user&#8220; in Kiel und Krefeld, M&#252;nchen und Berlin. Schon Mitte der 90er hatte die ehemalige Lehrerin, Bewegungs- und Psychotherapeutin Tauschringe im Ruhrgebiet gegr&#252;ndet. Sie wollte damit Mittellosen ohne Geld ein reiches und gl&#252;ckliches Leben erm&#246;glichen. Auf neue Weise.

	Die Rechnung ging auf. F&#252;r sich und andere. Sie l&#228;chelt entspannt: &#8222;Ich vertraue darauf, immer das zu bekommen, was ich zum Leben brauche.&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander2008_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Dienstag, 18. November 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sie braucht sich keine Sorgen um ihr Geld zu machen, denn sie braucht kein Geld: Die 66 j&amp;#228;hrige Rentnerin Heidemarie Schwermer lebt ohne Geld und festen Wohnsitz und das seit zw&amp;#246;lf Jahren. Statt dessen tauscht sie. Arbeitskraft gegen Kost und Logis, Kinderbetreuung gegen Unterkunft, Kochdienst und Gartenarbeit gegen Bek&amp;#246;stigung. Ihre eigene Rente verschenkt sie an Menschen in Not. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Mein Vernetztsein, das ist meine Sicherheit.&amp;#8220; Sagt Frau Schwermer und zieht als Nomadin von Haus zu Wohnung bei Familien in der ganzen Bundesrepublik, die l&amp;#228;ngst ihre Freunde geworden sind. Was sie voll Liebe in einen Garten pflanzt, daran erfreuen sich erst mal andere. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Erst &amp;#252;bers Jahr sieht sie, was daraus geworden ist. Und was sonst noch so w&amp;#228;chst: Auf ihre Anregung hin gibt es mittlerweile viele der sogenannten &amp;#8222;Gib- und Nimmh&amp;#228;user&amp;#8220; in Kiel und Krefeld, M&amp;#252;nchen und Berlin. Schon Mitte der 90er hatte die ehemalige Lehrerin, Bewegungs- und Psychotherapeutin Tauschringe im Ruhrgebiet gegr&amp;#252;ndet. Sie wollte damit Mittellosen ohne Geld ein reiches und gl&amp;#252;ckliches Leben erm&amp;#246;glichen. Auf neue Weise.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Rechnung ging auf. F&amp;#252;r sich und andere. Sie l&amp;#228;chelt entspannt: &amp;#8222;Ich vertraue darauf, immer das zu bekommen, was ich zum Leben brauche.&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-11-18-42803.mp3"&gt;File Download (1:28 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 17 Nov 2008 11:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Wer will schon gerne Wurm sein?</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Julia Neuschwander</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Julia Neuschwander</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Montag, 17. November 2008:

	Wer will schon gerne Wurm sein? Schon zu biblischen Zeiten hielt man den Wurm f&#252;r </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Montag, 17. November 2008:

	Wer will schon gerne Wurm sein? Schon zu biblischen Zeiten hielt man den Wurm f&#252;r das niedrigste aller Gesch&#246;pfe: &#8222; Ich aber bin Wurm und kein Mensch ein Spott der Leute und verachtet vom Volke.&#8222; 

	Ob Wurm oder Mensch, Mensch oder Wurm, eigentlich gibt es gar keinen so gro&#223;en Unterschied. Der Molekulargenetiker Ralf Baumeister dazu: &#8222;Es gibt erstaunlich viele Gemeinsamkeiten von Mensch und Wurm.&#8220; Mehr als die H&#228;lfte aller Gene von Mensch und Wurm sind n&#228;mlich identisch, so die neusten Ergebnisse der Bioinformatik. 

	50% genetischen Code, die beim Fadenwurm entschl&#252;sselt sind, haben auch wir Menschen zu bieten. Baumeister, &#252;brigens ein Fan des Fadenwurms, ger&#228;t &#252;ber das Wurmsein des Caenorhabditis elegans buchst&#228;blich ins Schw&#228;rmen: wie sich Millionen von ihm in einer Handvoll Erde umeinander tummeln, klein wie ein Komma, geschmeidig und elegant. Wie sie den Humus bearbeiten und so weiteres Leben erm&#246;glichen. 

	Wer will schon gerne Wurm sein? Falsche Frage, denn zu 50% sind wir es sowieso schon, Wurm. Eins ist jedenfalls sicher: Er ist n&#252;tzlich, der Wurm. Und als Humusbereiter und Lebensspender keineswegs zu verachten.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander2008_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Montag, 17. November 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer will schon gerne Wurm sein? Schon zu biblischen Zeiten hielt man den Wurm f&amp;#252;r das niedrigste aller Gesch&amp;#246;pfe: &amp;#8222; Ich aber bin Wurm und kein Mensch ein Spott der Leute und verachtet vom Volke.&amp;#8222; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ob Wurm oder Mensch, Mensch oder Wurm, eigentlich gibt es gar keinen so gro&amp;#223;en Unterschied. Der Molekulargenetiker Ralf Baumeister dazu: &amp;#8222;Es gibt erstaunlich viele Gemeinsamkeiten von Mensch und Wurm.&amp;#8220; Mehr als die H&amp;#228;lfte aller Gene von Mensch und Wurm sind n&amp;#228;mlich identisch, so die neusten Ergebnisse der Bioinformatik. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;50% genetischen Code, die beim Fadenwurm entschl&amp;#252;sselt sind, haben auch wir Menschen zu bieten. Baumeister, &amp;#252;brigens ein Fan des Fadenwurms, ger&amp;#228;t &amp;#252;ber das Wurmsein des Caenorhabditis elegans buchst&amp;#228;blich ins Schw&amp;#228;rmen: wie sich Millionen von ihm in einer Handvoll Erde umeinander tummeln, klein wie ein Komma, geschmeidig und elegant. Wie sie den Humus bearbeiten und so weiteres Leben erm&amp;#246;glichen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer will schon gerne Wurm sein? Falsche Frage, denn zu 50% sind wir es sowieso schon, Wurm. Eins ist jedenfalls sicher: Er ist n&amp;#252;tzlich, der Wurm. Und als Humusbereiter und Lebensspender keineswegs zu verachten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-11-17-60714.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 02 Aug 2008 07:04:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Die Deutschen und das Glück</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Julia Neuschwander</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Julia Neuschwander</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 2. August 2008:

	Immer nur das machen, wozu man Lust hat, immer gl&#252;cklich sein und entspannt: Was f&#252;r ein Stress! Zum Gl&#252;ck sind die Sommerferien </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 2. August 2008:

	Immer nur das machen, wozu man Lust hat, immer gl&#252;cklich sein und entspannt: Was f&#252;r ein Stress! Zum Gl&#252;ck sind die Sommerferien vorbei, und damit auch die Urlaubszeit. 

	Wir Deutschen haben es beim Gl&#252;cklichsein aber auch besonders schwer. Das sagt schon die Statistik. Da rangieren wir eher im Mittelfeld, genauer gesagt auf Platz 81 in der internationalen Statistik des Gl&#252;cklichseins. Die gl&#252;cklichsten Menschen der Welt findet man anderswo. Sie wohnen auf Vanuatu, Platz 1 auf der Liste, einer Insel in der S&#252;dpazifik. Was haben die, was wir nicht haben? 

	Anders: Sie haben nichts von dem, was wir haben. Und das macht sie gl&#252;cklich. Die Leute dort sind &#228;rmer und k&#246;nnen sich wegen der verschiedenen Sprachen auf der Insel kaum untereinander verst&#228;ndigen. Viele Errungenschaften der Zivilisation haben sie noch nicht kennen gelernt. Sie macht gl&#252;cklicher als alle anderen, dass sie in einer freundlichen Gemeinschaft leben, ihre Familien zusammen halten und jeder sich eine Freude daraus macht, anderen zu helfen oder einen Gefallen zu tun. 

	Machen wir Deutschen also etwas falsch? Irgendwie schon &#8211; zumindest wenn wir der Statistik glauben.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Samstag, 2. August 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Immer nur das machen, wozu man Lust hat, immer gl&amp;#252;cklich sein und entspannt: Was f&amp;#252;r ein Stress! Zum Gl&amp;#252;ck sind die Sommerferien vorbei, und damit auch die Urlaubszeit. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wir Deutschen haben es beim Gl&amp;#252;cklichsein aber auch besonders schwer. Das sagt schon die Statistik. Da rangieren wir eher im Mittelfeld, genauer gesagt auf Platz 81 in der internationalen Statistik des Gl&amp;#252;cklichseins. Die gl&amp;#252;cklichsten Menschen der Welt findet man anderswo. Sie wohnen auf Vanuatu, Platz 1 auf der Liste, einer Insel in der S&amp;#252;dpazifik. Was haben die, was wir nicht haben? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Anders: Sie haben nichts von dem, was wir haben. Und das macht sie gl&amp;#252;cklich. Die Leute dort sind &amp;#228;rmer und k&amp;#246;nnen sich wegen der verschiedenen Sprachen auf der Insel kaum untereinander verst&amp;#228;ndigen. Viele Errungenschaften der Zivilisation haben sie noch nicht kennen gelernt. Sie macht gl&amp;#252;cklicher als alle anderen, dass sie in einer freundlichen Gemeinschaft leben, ihre Familien zusammen halten und jeder sich eine Freude daraus macht, anderen zu helfen oder einen Gefallen zu tun. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Machen wir Deutschen also etwas falsch? Irgendwie schon &amp;#8211; zumindest wenn wir der Statistik glauben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-08-02-67108.mp3"&gt;File Download (1:26 min / 1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 31 Jul 2008 15:41:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: 50 Jahre Frauenordination in der Pfalz</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Julia Neuschwander</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Julia Neuschwander</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 31. Juli 2008:

	&#8222;Gell, Herr Kollege, jeder macht, was er am besten kann, Sie taufen und ich predige&#8230;&#8220;,  konterte eine &#8222;Pfarrerin&#8220; </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 31. Juli 2008:

	&#8222;Gell, Herr Kollege, jeder macht, was er am besten kann, Sie taufen und ich predige&#8230;&#8220;,  konterte eine &#8222;Pfarrerin&#8220; vor 1958 schlagfertig, als ein Kollege kurzfristig die Taufen in ihrem Gottesdienst &#252;bernahm. Sie selbst durfte zu diesem Zeitpunkt nach offiziellem Kirchenrecht noch nicht taufen. Aber dieser alte Zopf musste ab.

	Dass Frauen im geistlichen Amt weder Rechte noch Titel hatten, das &#228;nderte die Evangelische Kirche der Pfalz im Jahr 1958, dem Jahr, in dem die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich verankert wurde.

	Vor vielen anderen Landeskirchen verabschiedete die Evangelische Kirche der Pfalz damals, vor 50 Jahren, ein Gesetz, dem zufolge auch den Pfarrerinnen Wortverk&#252;ndigung, Gottesdienstleitung, Taufen, Trauungen und Beerdigungen zugestanden wurden. Der Zopf musste ab.  

	Gute Prediger und Predigerinnen, kompetente Seelsorgerinnen und Seelsorger:  Pfarrer und Pfarrerinnen gleicherma&#223;en bringen heute ihre vielf&#228;ltigen Begabungen ins Pfarramt ein, taufen, trauen und beerdigen. Der Anteil der Pfarrerinnen in der Evangelischen Kirche der Pfalz liegt inzwischen bei rund 38 Prozent.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 31. Juli 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Gell, Herr Kollege, jeder macht, was er am besten kann, Sie taufen und ich predige&amp;#8230;&amp;#8220;,  konterte eine &amp;#8222;Pfarrerin&amp;#8220; vor 1958 schlagfertig, als ein Kollege kurzfristig die Taufen in ihrem Gottesdienst &amp;#252;bernahm. Sie selbst durfte zu diesem Zeitpunkt nach offiziellem Kirchenrecht noch nicht taufen. Aber dieser alte Zopf musste ab.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dass Frauen im geistlichen Amt weder Rechte noch Titel hatten, das &amp;#228;nderte die Evangelische Kirche der Pfalz im Jahr 1958, dem Jahr, in dem die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich verankert wurde.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vor vielen anderen Landeskirchen verabschiedete die Evangelische Kirche der Pfalz damals, vor 50 Jahren, ein Gesetz, dem zufolge auch den Pfarrerinnen Wortverk&amp;#252;ndigung, Gottesdienstleitung, Taufen, Trauungen und Beerdigungen zugestanden wurden. Der Zopf musste ab.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gute Prediger und Predigerinnen, kompetente Seelsorgerinnen und Seelsorger:  Pfarrer und Pfarrerinnen gleicherma&amp;#223;en bringen heute ihre vielf&amp;#228;ltigen Begabungen ins Pfarramt ein, taufen, trauen und beerdigen. Der Anteil der Pfarrerinnen in der Evangelischen Kirche der Pfalz liegt inzwischen bei rund 38 Prozent.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-07-31-66584.mp3"&gt;File Download (1:24 min / 1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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