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<title>ProtCast Pfalz: Zu: Dirk Alpermann</title>
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<itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)</itunes:author>
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   <title>ProtCast Pfalz</title>
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<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:57:18 +0100</pubDate>
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    <pubDate>Sat, 26 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Sie haben die Wahl</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 26. September 2009:

	Morgen haben sie die Wahl: Sie entscheiden, wer Deutschland in den n&#228;chsten vier Jahren regiert. Wenn sie w&#228;hlen gehen.

	Ich bin </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 26. September 2009:

	Morgen haben sie die Wahl: Sie entscheiden, wer Deutschland in den n&#228;chsten vier Jahren regiert. Wenn sie w&#228;hlen gehen.

	Ich bin mal gespannt. Vor allem auf eine Zahl: auf die Wahlbeteiligung.

	Warum? Egal wer morgen gewinnt &#8211; bei einer niedrigen Wahlbeteiligung ist der Sieg nur die H&#228;lfte wert. Eine geringe Wahlbeteiligung schw&#228;cht die Legitimation jeder Regierung.

	Sicher: Die Demokratie ist nicht vollkommen. Aber es gibt kein besseres politisches System. Politiker machen Fehler. Aber das ist menschlich und kein Grund, sie zu verachten. 

	Alle Menschen machen Fehler &#8211; das ist die Folge unserer Freiheit. Wir k&#246;nnen entscheiden: tue ich das oder das oder lasse ich es ganz bleiben? Das gilt auch f&#252;r die Wahl.

	Wer frei ist, darf w&#228;hlen gehen. Gezwungen wird niemand.

	Aber ich finde: Wir k&#246;nnen froh sein, dass wir w&#228;hlen d&#252;rfen. In Afghanistan sind k&#252;rzlich die Menschen unter Lebensgefahr zu den Urnen gegangen, im Iran haben Menschen ebenfalls unter Lebensgefahr f&#252;r freie und faire Wahlen demonstriert &#8211; was w&#252;rden sie darum geben, wenn sie unsere Freiheit h&#228;tten!

	Deshalb gehe ich w&#228;hlen &#8211; und hoffe, dass ich damit meinen Kindern ein Vorbild bin!

	Was das mit &#8222;Evangelisch&#8220; zu tun hat? Sehr viel. Der Gedanke, dass Freiheit zu &#8230; verpflichtet, ist evangelisches Urgestein.

	Deshalb gebe ich morgen meine Stimme ab. Und hoffe, dass es m&#246;glichst viele andere es auch tun!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Samstag, 26. September 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Morgen haben sie die Wahl: Sie entscheiden, wer Deutschland in den n&amp;#228;chsten vier Jahren regiert. Wenn sie w&amp;#228;hlen gehen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich bin mal gespannt. Vor allem auf eine Zahl: auf die Wahlbeteiligung.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Warum? Egal wer morgen gewinnt &amp;#8211; bei einer niedrigen Wahlbeteiligung ist der Sieg nur die H&amp;#228;lfte wert. Eine geringe Wahlbeteiligung schw&amp;#228;cht die Legitimation jeder Regierung.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sicher: Die Demokratie ist nicht vollkommen. Aber es gibt kein besseres politisches System. Politiker machen Fehler. Aber das ist menschlich und kein Grund, sie zu verachten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Alle Menschen machen Fehler &amp;#8211; das ist die Folge unserer Freiheit. Wir k&amp;#246;nnen entscheiden: tue ich das oder das oder lasse ich es ganz bleiben? Das gilt auch f&amp;#252;r die Wahl.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer frei ist, darf w&amp;#228;hlen gehen. Gezwungen wird niemand.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber ich finde: Wir k&amp;#246;nnen froh sein, dass wir w&amp;#228;hlen d&amp;#252;rfen. In Afghanistan sind k&amp;#252;rzlich die Menschen unter Lebensgefahr zu den Urnen gegangen, im Iran haben Menschen ebenfalls unter Lebensgefahr f&amp;#252;r freie und faire Wahlen demonstriert &amp;#8211; was w&amp;#252;rden sie darum geben, wenn sie unsere Freiheit h&amp;#228;tten!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb gehe ich w&amp;#228;hlen &amp;#8211; und hoffe, dass ich damit meinen Kindern ein Vorbild bin!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was das mit &amp;#8222;Evangelisch&amp;#8220; zu tun hat? Sehr viel. Der Gedanke, dass Freiheit zu &amp;#8230; verpflichtet, ist evangelisches Urgestein.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb gebe ich morgen meine Stimme ab. Und hoffe, dass es m&amp;#246;glichst viele andere es auch tun!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-26-12494.mp3"&gt;File Download (1:26 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 25 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Gott sei Dank - mir ist langweilig!</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Andachten, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 25. September 2009:

	Letzte Woche bin ich mit einer 6. Klasse gewandert. Das Ziel: ein riesiger Abenteuerspielplatz mit allem, was das Herz begehrt: Klettern, </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 25. September 2009:

	Letzte Woche bin ich mit einer 6. Klasse gewandert. Das Ziel: ein riesiger Abenteuerspielplatz mit allem, was das Herz begehrt: Klettern, Schaukeln, Rutschen, Balancieren. &#8222;Langweilig wird&#8217;s den Sch&#252;lern dort ganz bestimmt nicht&#8220; &#8211; da war ich mir sicher.

	Von wegen. Wir waren noch keine Stunde dort, da kam der erste an: &#8222;Mir ist langweilig&#8220; 

	&#8222;Dann kann ich dir auch nicht helfen&#8220; hab ich geantwortet und alle weiteren Unmuts&#228;u&#223;erungen dieser Art ignoriert.

	Wenn jemanden langweilig ist &#8211; dann habe ich daf&#252;r nur wenig Verst&#228;ndnis.  Ich sehe ein, dass jemand eine Situation als langweilig empfinden kann. Aber mich st&#246;rt, dass Langeweile etwas Schlechtes sein soll.

	Klar: Es gibt echt was Besseres als verregnete Sonntage, lange Autofahrten oder Fu&#223;ballspiele ohne Torchancen. Auch manche Predigten und Schulstunden sind eine Geduldsprobe.

	Aber oft erscheint mir die Klage &#252;ber Langeweile als Zeichen von Bequemlichkeit und fehlender Geduld. Im Leben kann ich nicht einfach weiterzappen, wenn mir das aktuelle Programm nicht gef&#228;llt. 

	F&#252;r mich hat die Langweile etwas Gn&#228;diges: Sie l&#228;sst mich zur Ruhe kommen, ich habe Zeit f&#252;r mich, f&#252;r andere, vielleicht auch f&#252;r Gott&#8230;

	Ein Leben ohne Langeweile w&#228;re wie eine Woche mit sieben Arbeitstagen. Ohne Samstag und ohne Sonntag. F&#252;r mich ist dieser Tag ein echtes Geschenk. 

	Und darauf freuen sie sich doch heute ganz bestimmt. Also: sch&#246;nes Wochenende!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Freitag, 25. September 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Letzte Woche bin ich mit einer 6. Klasse gewandert. Das Ziel: ein riesiger Abenteuerspielplatz mit allem, was das Herz begehrt: Klettern, Schaukeln, Rutschen, Balancieren. &amp;#8222;Langweilig wird&amp;#8217;s den Sch&amp;#252;lern dort ganz bestimmt nicht&amp;#8220; &amp;#8211; da war ich mir sicher.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Von wegen. Wir waren noch keine Stunde dort, da kam der erste an: &amp;#8222;Mir ist langweilig&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Dann kann ich dir auch nicht helfen&amp;#8220; hab ich geantwortet und alle weiteren Unmuts&amp;#228;u&amp;#223;erungen dieser Art ignoriert.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn jemanden langweilig ist &amp;#8211; dann habe ich daf&amp;#252;r nur wenig Verst&amp;#228;ndnis.  Ich sehe ein, dass jemand eine Situation als langweilig empfinden kann. Aber mich st&amp;#246;rt, dass Langeweile etwas Schlechtes sein soll.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Klar: Es gibt echt was Besseres als verregnete Sonntage, lange Autofahrten oder Fu&amp;#223;ballspiele ohne Torchancen. Auch manche Predigten und Schulstunden sind eine Geduldsprobe.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber oft erscheint mir die Klage &amp;#252;ber Langeweile als Zeichen von Bequemlichkeit und fehlender Geduld. Im Leben kann ich nicht einfach weiterzappen, wenn mir das aktuelle Programm nicht gef&amp;#228;llt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r mich hat die Langweile etwas Gn&amp;#228;diges: Sie l&amp;#228;sst mich zur Ruhe kommen, ich habe Zeit f&amp;#252;r mich, f&amp;#252;r andere, vielleicht auch f&amp;#252;r Gott&amp;#8230;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Leben ohne Langeweile w&amp;#228;re wie eine Woche mit sieben Arbeitstagen. Ohne Samstag und ohne Sonntag. F&amp;#252;r mich ist dieser Tag ein echtes Geschenk. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und darauf freuen sie sich doch heute ganz bestimmt. Also: sch&amp;#246;nes Wochenende!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-25-12339.mp3"&gt;File Download (1:25 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 24 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Schwarze Tage</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 24. September 2009:

	Es war genau heute vor 140 Jahren: Die USA geraten in eine Finanzkrise, verursacht durch Spekulationen mit Gold. Der Tag ist als erster </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 24. September 2009:

	Es war genau heute vor 140 Jahren: Die USA geraten in eine Finanzkrise, verursacht durch Spekulationen mit Gold. Der Tag ist als erster &#8222;schwarzer Freitag&#8220; in die Geschichte eingegangen. 

	Der Brauch kommt urspr&#252;nglich aus England. Dort hat man wirtschaftlich bedeutsame Ungl&#252;ckstage schon l&#228;nger als &#8222;schwarze Tage&#8220; bezeichnet. Das Weltwirtschaftssystem hat schon einige solcher Ungl&#252;ckstage erlebt und &#252;berlebt. 

	Der Freitag steht in der Rangliste der Ungl&#252;ckstage ganz weit oben.  Jesus ist an einem Freitag gekreuzigt worden. F&#252;r die Kirche hat dieser Tag eine besondere Bedeutung &#8211; nach Karfreitag kommt Ostern, nach der Trauer die Freude. Alles andere ist Aberglaube. 

	Dass sich an bestimmten Wochentagen Unf&#228;lle h&#228;ufen, hat andere Gr&#252;nde. Freitags ist einfach mehr los auf den Stra&#223;en, viele wollen schnell ins Wochenende. 

	Aber auch der Donnerstag hat ein hohes Unfallpotential. F&#252;r andere ist Montag ein Pechtag &#8211; klar: als erster Arbeits- und Schultag nach dem Wochenende.

	Ich sehe die Sache n&#252;chtern und sage mir, dass bei einer begrenzten Zahl von Wochentagen gewisse H&#228;ufungen unvermeidlich sind. 

	Und im &#220;brigen halte ich mich an meinen Glauben, dass jeder neue Tag die Kraft f&#252;r etwas Gutes und Heilvolles in sich tr&#228;gt.

	Das w&#252;nsche ich Ihnen f&#252;r heute, f&#252;r morgen, f&#252;r die Zukunft.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 24. September 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es war genau heute vor 140 Jahren: Die USA geraten in eine Finanzkrise, verursacht durch Spekulationen mit Gold. Der Tag ist als erster &amp;#8222;schwarzer Freitag&amp;#8220; in die Geschichte eingegangen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Brauch kommt urspr&amp;#252;nglich aus England. Dort hat man wirtschaftlich bedeutsame Ungl&amp;#252;ckstage schon l&amp;#228;nger als &amp;#8222;schwarze Tage&amp;#8220; bezeichnet. Das Weltwirtschaftssystem hat schon einige solcher Ungl&amp;#252;ckstage erlebt und &amp;#252;berlebt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Freitag steht in der Rangliste der Ungl&amp;#252;ckstage ganz weit oben.  Jesus ist an einem Freitag gekreuzigt worden. F&amp;#252;r die Kirche hat dieser Tag eine besondere Bedeutung &amp;#8211; nach Karfreitag kommt Ostern, nach der Trauer die Freude. Alles andere ist Aberglaube. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dass sich an bestimmten Wochentagen Unf&amp;#228;lle h&amp;#228;ufen, hat andere Gr&amp;#252;nde. Freitags ist einfach mehr los auf den Stra&amp;#223;en, viele wollen schnell ins Wochenende. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber auch der Donnerstag hat ein hohes Unfallpotential. F&amp;#252;r andere ist Montag ein Pechtag &amp;#8211; klar: als erster Arbeits- und Schultag nach dem Wochenende.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich sehe die Sache n&amp;#252;chtern und sage mir, dass bei einer begrenzten Zahl von Wochentagen gewisse H&amp;#228;ufungen unvermeidlich sind. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und im &amp;#220;brigen halte ich mich an meinen Glauben, dass jeder neue Tag die Kraft f&amp;#252;r etwas Gutes und Heilvolles in sich tr&amp;#228;gt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das w&amp;#252;nsche ich Ihnen f&amp;#252;r heute, f&amp;#252;r morgen, f&amp;#252;r die Zukunft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-24-12163.mp3"&gt;File Download (1:25 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 23 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: 461.782.349</title>
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    <category>Angedacht</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 23. September 2009:

	461.782.349 &#8211; so viele Worte spricht jeder von uns im Leben. Ok, die einen ein paar mehr, die anderen ein paar weniger, aber im Schnitt </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 23. September 2009:

	461.782.349 &#8211; so viele Worte spricht jeder von uns im Leben. Ok, die einen ein paar mehr, die anderen ein paar weniger, aber im Schnitt macht das 461.782.349 Worte.

	Erz&#228;hlen, diskutieren, streiten, scherzen, l&#228;stern, fluchen und beten. Manchmal reden wir ohne nachzudenken, manchmal ringen wir um jedes Wort. Manchmal gen&#252;gt ein einziges, um Heil oder Unheil anzurichten.

	Gelegentlich machen Worte sogar Geschichte, aber die stammen meistens von anderen. Dabei kommt es nicht unbedingt darauf an, ob diese Worte besonders gut sind. Wichtiger ist: wer sie sagt und in welchem Moment. 

	461.782.349 Worte &#8211; die meisten davon sind fl&#252;chtig, werden vergessen. Die wirklich bedeutsamen machen einen Bruchteil davon aus. Wichtige Entscheidungen, gute oder schlechte Nachrichten sind meistens schnell gesagt. Zum Beispiel: &#8222;Mama, ich hab&#8217; eine F&#252;nf in Mathe&#8220; oder  &#8222;Ich liebe Dich&#8220;. 

	Manche Worte pr&#228;gen sich besonders gut ein. Oft ist es eine besondere Atmosph&#228;re, die de Worten ein besonderes Gewicht verleiht: die Weihnachtsgeschichte in der Kirche am Heiligen Abend geh&#246;rt f&#252;r mich dazu.

	Gemessen an unserer durchschnittlichen Lebenszeit produzieren wir t&#228;glich rund 16.000 W&#246;rter. Die meisten nach dem Grundsatz, dass viel geredet wird, wenn der Tag lang ist.

	Und weil das so ist, w&#252;nsche ich Ihnen, dass heute wenigstens eins dabei ist, dass Ihnen gut tut.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 23. September 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;461.782.349 &amp;#8211; so viele Worte spricht jeder von uns im Leben. Ok, die einen ein paar mehr, die anderen ein paar weniger, aber im Schnitt macht das 461.782.349 Worte.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Erz&amp;#228;hlen, diskutieren, streiten, scherzen, l&amp;#228;stern, fluchen und beten. Manchmal reden wir ohne nachzudenken, manchmal ringen wir um jedes Wort. Manchmal gen&amp;#252;gt ein einziges, um Heil oder Unheil anzurichten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gelegentlich machen Worte sogar Geschichte, aber die stammen meistens von anderen. Dabei kommt es nicht unbedingt darauf an, ob diese Worte besonders gut sind. Wichtiger ist: wer sie sagt und in welchem Moment. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;461.782.349 Worte &amp;#8211; die meisten davon sind fl&amp;#252;chtig, werden vergessen. Die wirklich bedeutsamen machen einen Bruchteil davon aus. Wichtige Entscheidungen, gute oder schlechte Nachrichten sind meistens schnell gesagt. Zum Beispiel: &amp;#8222;Mama, ich hab&amp;#8217; eine F&amp;#252;nf in Mathe&amp;#8220; oder  &amp;#8222;Ich liebe Dich&amp;#8220;. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Manche Worte pr&amp;#228;gen sich besonders gut ein. Oft ist es eine besondere Atmosph&amp;#228;re, die de Worten ein besonderes Gewicht verleiht: die Weihnachtsgeschichte in der Kirche am Heiligen Abend geh&amp;#246;rt f&amp;#252;r mich dazu.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gemessen an unserer durchschnittlichen Lebenszeit produzieren wir t&amp;#228;glich rund 16.000 W&amp;#246;rter. Die meisten nach dem Grundsatz, dass viel geredet wird, wenn der Tag lang ist.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und weil das so ist, w&amp;#252;nsche ich Ihnen, dass heute wenigstens eins dabei ist, dass Ihnen gut tut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-23-11993.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 22 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Woran hängt Ihr Herz?</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Andachten, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Andachten</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 22. September 2009:

	Auf der Autobahnrastst&#228;tte hatte er neben uns geparkt. Ein Mann mit seinem Ford Capri Baujahr 1972.  Mit seinem kultigen Design ein </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 22. September 2009:

	Auf der Autobahnrastst&#228;tte hatte er neben uns geparkt. Ein Mann mit seinem Ford Capri Baujahr 1972.  Mit seinem kultigen Design ein absoluter Hingucker. 

	&#8222;Boah, echt geil die Karre!&#8220; hat ein Mann spontan gesagt. Sofort haben wildfremde Menschen gefachsimpelt und Erinnerungen ausgetauscht: &#8222;Ja, so einen hatte ich auch mal!&#8220;

	Original war der Wagen nicht mehr, aber aus Originalteilen restauriert &#8211; das hat der Besitzer gesagt. Allein der Kotfl&#252;gel hat 900 Euro gekostet.

	Andere w&#228;ren froh, wenn sie monatlich soviel zum Leben h&#228;tten. Man sollte meinen, dass die Leute in Krisenzeiten vern&#252;nftig bleiben und ihr Geld zusammenhalten. 

	Aber was ist schon Vernunft gegen die Magie, die in einem alten Auto steckt! Andere geben ihr Geld f&#252;r Urlaub oder Kino aus. Wer will da &#252;ber Sinn und Unsinn richten?

	Ich konnte den Autofreak gut verstehen. Und habe mich an einen Satz von Martin Luther erinnert: &#8222;Woran du dein Herz h&#228;ngst, das ist eigentlich dein Gott&#8220;. 

	Die Frage ist nicht, ob ich mein Herz an etwas h&#228;nge, sondern woran. Ich kann mein Herz an vieles h&#228;ngen: an Menschen, an Dinge, an h&#246;here Wesen. Eigentlich an fast alles. Entscheidend ist, wie frei ich dabei bleibe. (Ich f&#228;nde es gut, wenn hier noch konkreter erw&#228;hnt w&#252;rde, frei wozu ich bleiben soll)

	Dann bleibt ein altes Auto, was es ist: kein Gott, sondern ein altes Auto. Und wundersch&#246;n anzusehen!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Dienstag, 22. September 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auf der Autobahnrastst&amp;#228;tte hatte er neben uns geparkt. Ein Mann mit seinem Ford Capri Baujahr 1972.  Mit seinem kultigen Design ein absoluter Hingucker. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Boah, echt geil die Karre!&amp;#8220; hat ein Mann spontan gesagt. Sofort haben wildfremde Menschen gefachsimpelt und Erinnerungen ausgetauscht: &amp;#8222;Ja, so einen hatte ich auch mal!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Original war der Wagen nicht mehr, aber aus Originalteilen restauriert &amp;#8211; das hat der Besitzer gesagt. Allein der Kotfl&amp;#252;gel hat 900 Euro gekostet.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Andere w&amp;#228;ren froh, wenn sie monatlich soviel zum Leben h&amp;#228;tten. Man sollte meinen, dass die Leute in Krisenzeiten vern&amp;#252;nftig bleiben und ihr Geld zusammenhalten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber was ist schon Vernunft gegen die Magie, die in einem alten Auto steckt! Andere geben ihr Geld f&amp;#252;r Urlaub oder Kino aus. Wer will da &amp;#252;ber Sinn und Unsinn richten?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich konnte den Autofreak gut verstehen. Und habe mich an einen Satz von Martin Luther erinnert: &amp;#8222;Woran du dein Herz h&amp;#228;ngst, das ist eigentlich dein Gott&amp;#8220;. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Frage ist nicht, ob ich mein Herz an etwas h&amp;#228;nge, sondern woran. Ich kann mein Herz an vieles h&amp;#228;ngen: an Menschen, an Dinge, an h&amp;#246;here Wesen. Eigentlich an fast alles. Entscheidend ist, wie frei ich dabei bleibe. (Ich f&amp;#228;nde es gut, wenn hier noch konkreter erw&amp;#228;hnt w&amp;#252;rde, frei wozu ich bleiben soll)&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dann bleibt ein altes Auto, was es ist: kein Gott, sondern ein altes Auto. Und wundersch&amp;#246;n anzusehen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-22-48985.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 21 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Schon wieder Papierstau!!!</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 21. September 2009:

	Papierstau &#8211; kein anderes Wort versetzt mich und meine Kollegen so in Angst und Schrecken wie die Meldung &#8222;Papierstau&#8220;. Wenn </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 21. September 2009:

	Papierstau &#8211; kein anderes Wort versetzt mich und meine Kollegen so in Angst und Schrecken wie die Meldung &#8222;Papierstau&#8220;. Wenn der Kopierer streikt, herrscht Alarm im Lehrerzimmer. Ohne Kopierer geht gar nichts &#8211; oder fast gar nichts. 

	Papierstau &#8211; das passiert mindestens einmal am Tag. Inzwischen kenne ich unseren Kopierer und seine Macken. Ich wei&#223;, wo ich suchen muss, damit er wieder l&#228;uft. Das funktioniert &#8211; meistens. Aber manchmal hilft nur noch eins: Ausschalten und wieder einschalten. Dann ist die Blockade beseitigt.

	So ein An- und Aus-Knopf ist eine feine Sache. Einfach dr&#252;cken, und die Probleme sind gel&#246;scht. Der Kopierer l&#228;uft dann wieder, als w&#228;re nichts passiert. 

	W&#228;re doch praktisch, wenn ich mein Leben auch mittendrin einfach mal neu starten k&#246;nnte. Wenn einfach alles nur noch nervt: Einfach aus- und wieder einschalten, und der ganze &#196;rger w&#228;re gel&#246;scht.

	Das w&#228;re sch&#246;n &#8211; und entsetzlich langweilig. Dann g&#228;be es keine Krisen, keine Entscheidungen &#8211; nichts, woraus ich lerne, was mich ver&#228;ndert und weiterbringt. Keine R&#252;cksicht, keine Verantwortung &#8211; mit An- und Aus-Knopf w&#228;re ich f&#252;r mich selbst und f&#252;r andere ein Fremder.

	Neu anfangen kann ich immer. Aber eben nie ohne meine Vergangenheit. Sie geh&#246;rt zu meinem Leben &#8211; so wie Gott es mir geschenkt hat. Der Kopierer l&#246;scht die Vergangenheit auf Knopfdruck. Aber als Mensch funktioniere ich anders. Ich kann nicht vergessen. Und will&#8217;s auch nicht.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Montag, 21. September 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Papierstau &amp;#8211; kein anderes Wort versetzt mich und meine Kollegen so in Angst und Schrecken wie die Meldung &amp;#8222;Papierstau&amp;#8220;. Wenn der Kopierer streikt, herrscht Alarm im Lehrerzimmer. Ohne Kopierer geht gar nichts &amp;#8211; oder fast gar nichts. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Papierstau &amp;#8211; das passiert mindestens einmal am Tag. Inzwischen kenne ich unseren Kopierer und seine Macken. Ich wei&amp;#223;, wo ich suchen muss, damit er wieder l&amp;#228;uft. Das funktioniert &amp;#8211; meistens. Aber manchmal hilft nur noch eins: Ausschalten und wieder einschalten. Dann ist die Blockade beseitigt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So ein An- und Aus-Knopf ist eine feine Sache. Einfach dr&amp;#252;cken, und die Probleme sind gel&amp;#246;scht. Der Kopierer l&amp;#228;uft dann wieder, als w&amp;#228;re nichts passiert. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;W&amp;#228;re doch praktisch, wenn ich mein Leben auch mittendrin einfach mal neu starten k&amp;#246;nnte. Wenn einfach alles nur noch nervt: Einfach aus- und wieder einschalten, und der ganze &amp;#196;rger w&amp;#228;re gel&amp;#246;scht.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das w&amp;#228;re sch&amp;#246;n &amp;#8211; und entsetzlich langweilig. Dann g&amp;#228;be es keine Krisen, keine Entscheidungen &amp;#8211; nichts, woraus ich lerne, was mich ver&amp;#228;ndert und weiterbringt. Keine R&amp;#252;cksicht, keine Verantwortung &amp;#8211; mit An- und Aus-Knopf w&amp;#228;re ich f&amp;#252;r mich selbst und f&amp;#252;r andere ein Fremder.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Neu anfangen kann ich immer. Aber eben nie ohne meine Vergangenheit. Sie geh&amp;#246;rt zu meinem Leben &amp;#8211; so wie Gott es mir geschenkt hat. Der Kopierer l&amp;#246;scht die Vergangenheit auf Knopfdruck. Aber als Mensch funktioniere ich anders. Ich kann nicht vergessen. Und will&amp;#8217;s auch nicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-21-49140.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 23 May 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Sie haben die Wahl!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 23. Mai 2009:

	Heute wird gew&#228;hlt &#8211; und zwar der Bundespr&#228;sident oder die Bundespr&#228;sidentin. Horst K&#246;hler oder Gesine Schwan. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 23. Mai 2009:

	Heute wird gew&#228;hlt &#8211; und zwar der Bundespr&#228;sident oder die Bundespr&#228;sidentin. Horst K&#246;hler oder Gesine Schwan. 

	Gew&#228;hlt wird alle f&#252;nf Jahre. Immer so wie heute am 23. Mai. Der Grund: Am 23. Mai ist Verfassungstag. Heute vor 60 Jahren hat der Parlamentarische Rat das Grundgesetz verabschiedet. Deutschland wurde dadurch zur Demokratie und zum Rechtsstaat. 

	Alles, was der Staat tut,  muss sich seit dem an den Normen orientieren, die das Grundgesetz verbindlich vorgibt: Freiheit, Gleichheit, Menschenw&#252;rde &#8211; &#8222;im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen&#8220;, so hei&#223;t es in der deutschen Verfassung. 

	Das Grundgesetz sagt ganz klar: der Staat und seine Vertreter kriegen ihre Macht von den Menschen, nicht von Gott. Aber sie m&#252;ssen sich vor beiden verantworten: vor den Menschen und vor Gott.

	Damit sind die Verh&#228;ltnisse klar. Gut, dass das so im Grundgesetz steht. Und gut auch, dass bisher alle Versuche gescheitert sind, den Hinweis auf Gott aus der Verfassung zu streichen. Die gab es n&#228;mlich, und je mehr die Kirchen an Boden verlieren, um so lauter werden diese Stimmen.

	Ohne den Hinweis auf Gott w&#228;re der Mensch wieder die letzte und h&#246;chste Instanz. Wohin das f&#252;hren kann, haben wir bei Hitler und den Nazis gesehen. 

	Besser also, es bleibt wie es ist: Mit einer klaren Ansage, dass es eine Grenze zwischen Mensch und Gott gibt. Und dem Hinweis, dass wir unser Handeln im Himmel und auf der Erde verantworten m&#252;ssen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Samstag, 23. Mai 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute wird gew&amp;#228;hlt &amp;#8211; und zwar der Bundespr&amp;#228;sident oder die Bundespr&amp;#228;sidentin. Horst K&amp;#246;hler oder Gesine Schwan. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gew&amp;#228;hlt wird alle f&amp;#252;nf Jahre. Immer so wie heute am 23. Mai. Der Grund: Am 23. Mai ist Verfassungstag. Heute vor 60 Jahren hat der Parlamentarische Rat das Grundgesetz verabschiedet. Deutschland wurde dadurch zur Demokratie und zum Rechtsstaat. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Alles, was der Staat tut,  muss sich seit dem an den Normen orientieren, die das Grundgesetz verbindlich vorgibt: Freiheit, Gleichheit, Menschenw&amp;#252;rde &amp;#8211; &amp;#8222;im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen&amp;#8220;, so hei&amp;#223;t es in der deutschen Verfassung. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Grundgesetz sagt ganz klar: der Staat und seine Vertreter kriegen ihre Macht von den Menschen, nicht von Gott. Aber sie m&amp;#252;ssen sich vor beiden verantworten: vor den Menschen und vor Gott.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Damit sind die Verh&amp;#228;ltnisse klar. Gut, dass das so im Grundgesetz steht. Und gut auch, dass bisher alle Versuche gescheitert sind, den Hinweis auf Gott aus der Verfassung zu streichen. Die gab es n&amp;#228;mlich, und je mehr die Kirchen an Boden verlieren, um so lauter werden diese Stimmen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ohne den Hinweis auf Gott w&amp;#228;re der Mensch wieder die letzte und h&amp;#246;chste Instanz. Wohin das f&amp;#252;hren kann, haben wir bei Hitler und den Nazis gesehen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Besser also, es bleibt wie es ist: Mit einer klaren Ansage, dass es eine Grenze zwischen Mensch und Gott gibt. Und dem Hinweis, dass wir unser Handeln im Himmel und auf der Erde verantworten m&amp;#252;ssen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-05-23-66101.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 22 May 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Mehr Christ als Du denkst!</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 22. Mai 2009:

	&#8222;Du bist mehr Christ als du denkst&#8220;. Das hatte ich so noch nie geh&#246;rt. Es ging mal wieder um die Frage, wozu Religionsunterricht </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 22. Mai 2009:

	&#8222;Du bist mehr Christ als du denkst&#8220;. Das hatte ich so noch nie geh&#246;rt. Es ging mal wieder um die Frage, wozu Religionsunterricht gut ist und warum das Christentum in den Stundenplan geh&#246;rt. &#8222;Weil du mehr Christ bist als du denkst&#8220;.

	Klingt einleuchtend &#8211; zun&#228;chst. Demnach ist jede und jeder wenigstens ein bisschen Christ. 
F&#252;r alle Getauften gilt das sowieso: Wer getauft wurde, ist Christ. Von Gott her besteht diese Verbindung lebenslang.

	Aber was ist mit den Nicht-Getauften und den Noch-nicht-Getauften? In meinem Unterricht sitzen viele davon. Dazu die vielen, denen trotz Taufe der Glaube trotzdem fremd ist.

	Ich mache das Christsein deshalb schon lange nicht mehr nur an der Taufe fest. Das Christentum hat unsere Kultur beeinflusst &#8211; und zwar nicht nur Goethe, D&#252;rer und Bach. Auch Rock, Pop und Werbung haben die Bibel f&#252;r sich entdeckt und benutzen gerne religi&#246;se Bilder. 

	Mir w&#228;re es nat&#252;rlich lieber, wenn Religion nicht nur die Werbung bebildern, sondern die Herzen der Menschen ansprechen w&#252;rde. Aber vielleicht tut sie es ja, ohne dass man&#8217;s immer merkt.

	Genau das ist meine Hoffnung: Dass es unterschwellig viel mehr Christen gibt, als die offiziellen Statistiken melden &#8211; ob getauft oder nicht. Menschen, die in dem, was sie glauben und tun Christen sind. Ohne dass ihnen das immer klar ist.

	Nehmen sie&#8217;s deshalb mit als Ermutigung f&#252;r diesen Tag: &#8222;Du bist mehr Christ als du denkst.&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Freitag, 22. Mai 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Du bist mehr Christ als du denkst&amp;#8220;. Das hatte ich so noch nie geh&amp;#246;rt. Es ging mal wieder um die Frage, wozu Religionsunterricht gut ist und warum das Christentum in den Stundenplan geh&amp;#246;rt. &amp;#8222;Weil du mehr Christ bist als du denkst&amp;#8220;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Klingt einleuchtend &amp;#8211; zun&amp;#228;chst. Demnach ist jede und jeder wenigstens ein bisschen Christ. &lt;br /&gt;
F&amp;#252;r alle Getauften gilt das sowieso: Wer getauft wurde, ist Christ. Von Gott her besteht diese Verbindung lebenslang.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber was ist mit den Nicht-Getauften und den Noch-nicht-Getauften? In meinem Unterricht sitzen viele davon. Dazu die vielen, denen trotz Taufe der Glaube trotzdem fremd ist.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich mache das Christsein deshalb schon lange nicht mehr nur an der Taufe fest. Das Christentum hat unsere Kultur beeinflusst &amp;#8211; und zwar nicht nur Goethe, D&amp;#252;rer und Bach. Auch Rock, Pop und Werbung haben die Bibel f&amp;#252;r sich entdeckt und benutzen gerne religi&amp;#246;se Bilder. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mir w&amp;#228;re es nat&amp;#252;rlich lieber, wenn Religion nicht nur die Werbung bebildern, sondern die Herzen der Menschen ansprechen w&amp;#252;rde. Aber vielleicht tut sie es ja, ohne dass man&amp;#8217;s immer merkt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Genau das ist meine Hoffnung: Dass es unterschwellig viel mehr Christen gibt, als die offiziellen Statistiken melden &amp;#8211; ob getauft oder nicht. Menschen, die in dem, was sie glauben und tun Christen sind. Ohne dass ihnen das immer klar ist.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nehmen sie&amp;#8217;s deshalb mit als Ermutigung f&amp;#252;r diesen Tag: &amp;#8222;Du bist mehr Christ als du denkst.&amp;#8220; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-05-22-65878.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 21 May 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Männerhimmel</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 21. Mai 2009:

	Heute ist Christi Himmelfahrt und der Himmel, der kann ganz verschieden aussehen, zum Beispiel so:

	&#8222;Und am Ende der Stra&#223;e steht ein </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 21. Mai 2009:

	Heute ist Christi Himmelfahrt und der Himmel, der kann ganz verschieden aussehen, zum Beispiel so:

	&#8222;Und am Ende der Stra&#223;e steht ein Haus am See. Orangenbaumbl&#228;tter liegen auf dem Weg. 
Ich hab 20 Kinder meine Frau ist sch&#246;n. Alle kommen vorbei ich brauch nie rauszugehen.&#8220; 

	So nah kann der Himmel sein und so einfach: sch&#246;ne Frauen, Fleisch auf dem Grill, genug zu Trinken und der Blick auf den See.

	&#8220;Haus am See&#8221; von Peter Fox ist ein echter M&#228;nnerhimmel. Und genau dahin sind Heerscharen von M&#228;nnern heute wieder unterwegs &#8211; Unterwegs zum M&#228;nnerhimmel &#8211; heute, an Christi Himmelfahrt, dem inoffiziellen Vatertag. Manche als reine M&#228;nnergesellschaft, andere mit ihren Familien.

	Apropos M&#228;nnerhimmel: Die Bibel erz&#228;hlt, dass Jesus nach seiner Auferstehung vor den Augen seiner J&#252;nger zum Himmel f&#228;hrt. Ein paar Frauen sind dabei, aber ansonsten ist diese Himmelfahrt reine M&#228;nnersache. Auch der Blick zum Himmel, wo sie nichts sehen au&#223;er Blau und ein paar Wolken. Bis ihnen ein Engel sagt:  &#8222;Bleibt nicht stehen, sondern macht euch auf den Weg. Starrt nicht in den Himmel, sondern achtet auf die Welt vor euren F&#252;&#223;en. Dort wird Jesus euch begegnen&#8220;.

	Himmelfahrt erinnert an Jesus als Bindeglied zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und Mensch. Der Himmel ist n&#228;her als wir denken. Er ber&#252;hrt die Erde und wird greifbar. 

	F&#252;r echte Kerle als M&#228;nnerhimmel. F&#252;r alle anderen als Menschenhimmel.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 21. Mai 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute ist Christi Himmelfahrt und der Himmel, der kann ganz verschieden aussehen, zum Beispiel so:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Und am Ende der Stra&amp;#223;e steht ein Haus am See. Orangenbaumbl&amp;#228;tter liegen auf dem Weg. &lt;br /&gt;
Ich hab 20 Kinder meine Frau ist sch&amp;#246;n. Alle kommen vorbei ich brauch nie rauszugehen.&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So nah kann der Himmel sein und so einfach: sch&amp;#246;ne Frauen, Fleisch auf dem Grill, genug zu Trinken und der Blick auf den See.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8220;Haus am See&amp;#8221; von Peter Fox ist ein echter M&amp;#228;nnerhimmel. Und genau dahin sind Heerscharen von M&amp;#228;nnern heute wieder unterwegs &amp;#8211; Unterwegs zum M&amp;#228;nnerhimmel &amp;#8211; heute, an Christi Himmelfahrt, dem inoffiziellen Vatertag. Manche als reine M&amp;#228;nnergesellschaft, andere mit ihren Familien.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Apropos M&amp;#228;nnerhimmel: Die Bibel erz&amp;#228;hlt, dass Jesus nach seiner Auferstehung vor den Augen seiner J&amp;#252;nger zum Himmel f&amp;#228;hrt. Ein paar Frauen sind dabei, aber ansonsten ist diese Himmelfahrt reine M&amp;#228;nnersache. Auch der Blick zum Himmel, wo sie nichts sehen au&amp;#223;er Blau und ein paar Wolken. Bis ihnen ein Engel sagt:  &amp;#8222;Bleibt nicht stehen, sondern macht euch auf den Weg. Starrt nicht in den Himmel, sondern achtet auf die Welt vor euren F&amp;#252;&amp;#223;en. Dort wird Jesus euch begegnen&amp;#8220;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Himmelfahrt erinnert an Jesus als Bindeglied zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und Mensch. Der Himmel ist n&amp;#228;her als wir denken. Er ber&amp;#252;hrt die Erde und wird greifbar. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r echte Kerle als M&amp;#228;nnerhimmel. F&amp;#252;r alle anderen als Menschenhimmel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-05-21-65675.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 20 May 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Die Flasche ohne Rest</title>
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    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 20. September 2009:

	Endlich ist sie da! Die Flasche ohne Rest. Die Flasche, in der nichts &#252;brigbleibt. Kein &#196;rger mehr mit Ketchupresten. Wenn nichts </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 20. September 2009:

	Endlich ist sie da! Die Flasche ohne Rest. Die Flasche, in der nichts &#252;brigbleibt. Kein &#196;rger mehr mit Ketchupresten. Wenn nichts mehr rauskommt, ist nichts mehr drin. 

	Na ja &#8211; fast. 4% bleiben drin. Aber das ist ein echter Fortschritt. Eine neuartige Beschichtung macht&#180;s m&#246;glich. Die Ketchupflasche ohne Rest &#8211; fast ohne Rest &#8211; kommt demn&#228;chst in den Handel. 

	Aber uns werden trotzdem jede Menge Reste bleiben: Beim letzten Tropfen Wein, dem letzten Kr&#252;mel Brot, beim Rest im Nutella-Glas: Da kann ich noch so viel sch&#252;tteln, kratzen, dr&#252;cken. Irgendwas bleibt immer zur&#252;ck und das nicht nur bei Nahrungsmitteln. 

	Im Verlauf des Lebens kommt ganz sch&#246;n was zusammen an Resten: unerledigte Aufgaben, unerf&#252;llte Tr&#228;ume, aufgeschobene Entscheidungen, offen gebliebene Schuld. 

	Belastend? Ja, gelegentlich. Mit allem aufr&#228;umen, das eigene Leben entr&#252;mpeln, ausmisten, w&#228;re schon gut. Aber zu viel f&#252;r mich alleine. 

	Ein Leben ohne diese R&#252;ckst&#228;nde w&#228;re schon. Aber auch ziemlich steril, ohne Bindung an Vergangenes, ohne neuen Ansatz f&#252;r die Zukunft, ohne Geschichte eben. Wie eine Teflonpfanne, an der alles abgleitet.

	Meine Erfahrung sagt mir, die Reste geh&#246;ren zu meinem Leben dazu. so ist es mit von Gott geschenkt und so muss ich es vor ihm und meinem N&#228;chsten verantworten. So und nur so kann etwas Neues draus werden.

	Wie mit dem Rest in der Ketchupflasche. Den lasse ich einfach drin, bis es wieder Nudeln mit Tomatenso&#223;e gibt: Etwas Wasser dazu, sch&#252;tteln, in die So&#223;e kippen, Problem erledigt!

	Manche Reste haben auch ihr Gutes!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 20. September 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Endlich ist sie da! Die Flasche ohne Rest. Die Flasche, in der nichts &amp;#252;brigbleibt. Kein &amp;#196;rger mehr mit Ketchupresten. Wenn nichts mehr rauskommt, ist nichts mehr drin. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Na ja &amp;#8211; fast. 4% bleiben drin. Aber das ist ein echter Fortschritt. Eine neuartige Beschichtung macht&amp;#180;s m&amp;#246;glich. Die Ketchupflasche ohne Rest &amp;#8211; fast ohne Rest &amp;#8211; kommt demn&amp;#228;chst in den Handel. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber uns werden trotzdem jede Menge Reste bleiben: Beim letzten Tropfen Wein, dem letzten Kr&amp;#252;mel Brot, beim Rest im Nutella-Glas: Da kann ich noch so viel sch&amp;#252;tteln, kratzen, dr&amp;#252;cken. Irgendwas bleibt immer zur&amp;#252;ck und das nicht nur bei Nahrungsmitteln. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im Verlauf des Lebens kommt ganz sch&amp;#246;n was zusammen an Resten: unerledigte Aufgaben, unerf&amp;#252;llte Tr&amp;#228;ume, aufgeschobene Entscheidungen, offen gebliebene Schuld. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Belastend? Ja, gelegentlich. Mit allem aufr&amp;#228;umen, das eigene Leben entr&amp;#252;mpeln, ausmisten, w&amp;#228;re schon gut. Aber zu viel f&amp;#252;r mich alleine. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Leben ohne diese R&amp;#252;ckst&amp;#228;nde w&amp;#228;re schon. Aber auch ziemlich steril, ohne Bindung an Vergangenes, ohne neuen Ansatz f&amp;#252;r die Zukunft, ohne Geschichte eben. Wie eine Teflonpfanne, an der alles abgleitet.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Meine Erfahrung sagt mir, die Reste geh&amp;#246;ren zu meinem Leben dazu. so ist es mit von Gott geschenkt und so muss ich es vor ihm und meinem N&amp;#228;chsten verantworten. So und nur so kann etwas Neues draus werden.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie mit dem Rest in der Ketchupflasche. Den lasse ich einfach drin, bis es wieder Nudeln mit Tomatenso&amp;#223;e gibt: Etwas Wasser dazu, sch&amp;#252;tteln, in die So&amp;#223;e kippen, Problem erledigt!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Manche Reste haben auch ihr Gutes!  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-05-20-65307.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 19 May 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Wer ist systemrelevant?</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 19. Mai 2009:

	Haben Sie das Wort &#8222;systemrelevant&#8220; schon mal geh&#246;rt? Das gibt es noch gar nicht so lange. Genauer: erst seit der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 19. Mai 2009:

	Haben Sie das Wort &#8222;systemrelevant&#8220; schon mal geh&#246;rt? Das gibt es noch gar nicht so lange. Genauer: erst seit der Wirtschaftskrise. 

	Wenn Banken oder Autofirmen die Pleite droht, soll der Staat sie retten, wenn sie &#8222;systemrelevant&#8220; sind. Gemeint ist damit: Wenn sie zu gro&#223; und zu wichtig sind, um sie pleite gehen zu lassen. Ihr Bankrott h&#228;tte unabsehbare Folgen f&#252;r die Weltwirtschaft.

	Aber: ab wann ist ein Unternehmen &#8222;systemrelevant&#8220;? Man kann zum Beispiel sagen: Erst ab einer bestimmten Zahl von Arbeitspl&#228;tzen. Dann sind Banken eindeutig systemrelevant. 

	F&#252;r mich geht es hier aber um die Frage der Gerechtigkeit: Was ist mit den kleinen und mittelst&#228;ndischen Betrieben? Die stellen immer noch die meisten Arbeitspl&#228;tze und sind genau so wichtig f&#252;r das gro&#223;e Ganze.

	Und wie &#8222;systemrelevant&#8220; ist jeder einzelne Mensch mit seinen besonderen Gaben? Wie unverzichtbar ist er f&#252;r die vielen Systeme, zu denen er geh&#246;rt: F&#252;r die Firma, die Familie, den Verein, die Kirchengemeinde?

	Aus biblischer Sicht ist die Sache klar: Meine Systemrelevanz hat ihren Ursprung in Gott. Als Gottes Ebenbild ist jeder Mensch &#8222;systemrelevant&#8220;: Voraussetzungslos wichtig , wertvoll und einmalig. 

	Politik und Wirtschaft denken in anderen Gr&#246;&#223;enordnungen. Letztlich aber geht es um Menschen. Jeder einzelne hat einen unsch&#228;tzbar hohen Wert. Zu hoch, um fallen gelassen zu werden.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Dienstag, 19. Mai 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Haben Sie das Wort &amp;#8222;systemrelevant&amp;#8220; schon mal geh&amp;#246;rt? Das gibt es noch gar nicht so lange. Genauer: erst seit der Wirtschaftskrise. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn Banken oder Autofirmen die Pleite droht, soll der Staat sie retten, wenn sie &amp;#8222;systemrelevant&amp;#8220; sind. Gemeint ist damit: Wenn sie zu gro&amp;#223; und zu wichtig sind, um sie pleite gehen zu lassen. Ihr Bankrott h&amp;#228;tte unabsehbare Folgen f&amp;#252;r die Weltwirtschaft.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber: ab wann ist ein Unternehmen &amp;#8222;systemrelevant&amp;#8220;? Man kann zum Beispiel sagen: Erst ab einer bestimmten Zahl von Arbeitspl&amp;#228;tzen. Dann sind Banken eindeutig systemrelevant. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r mich geht es hier aber um die Frage der Gerechtigkeit: Was ist mit den kleinen und mittelst&amp;#228;ndischen Betrieben? Die stellen immer noch die meisten Arbeitspl&amp;#228;tze und sind genau so wichtig f&amp;#252;r das gro&amp;#223;e Ganze.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und wie &amp;#8222;systemrelevant&amp;#8220; ist jeder einzelne Mensch mit seinen besonderen Gaben? Wie unverzichtbar ist er f&amp;#252;r die vielen Systeme, zu denen er geh&amp;#246;rt: F&amp;#252;r die Firma, die Familie, den Verein, die Kirchengemeinde?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aus biblischer Sicht ist die Sache klar: Meine Systemrelevanz hat ihren Ursprung in Gott. Als Gottes Ebenbild ist jeder Mensch &amp;#8222;systemrelevant&amp;#8220;: Voraussetzungslos wichtig , wertvoll und einmalig. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Politik und Wirtschaft denken in anderen Gr&amp;#246;&amp;#223;enordnungen. Letztlich aber geht es um Menschen. Jeder einzelne hat einen unsch&amp;#228;tzbar hohen Wert. Zu hoch, um fallen gelassen zu werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-05-19-64744.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 18 May 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Vergiss es einfach!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 18. Mai 2009:

	&#8222;Vergiss es einfach&#8220; &#8211; das sage ich, wenn ich keine Lust auf Erkl&#228;rungen habe. &#8222;Vergiss es einfach&#8220; &#8211; so </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 18. Mai 2009:

	&#8222;Vergiss es einfach&#8220; &#8211; das sage ich, wenn ich keine Lust auf Erkl&#228;rungen habe. &#8222;Vergiss es einfach&#8220; &#8211; so breche ich Gespr&#228;che ab, wenn ich glaube: Es ist zwecklos, weiterzureden. &#8222;Vergiss es einfach!&#8220; Ich setze dabei voraus, dass Vergessen einfach ist. Vergessen macht den Alltag erst m&#246;glich, weil es die Seele reinigt. 

	Vergessen ist so einfach wie menschlich &#8211; das dachte ich, bis ich die Geschichte von Jill Price h&#246;rte. Es klingt unglaublich: Jill Price kann nicht vergessen. Vielleicht w&#252;rde sie ja gerne. Doch dazu m&#252;sste sie wissen, wie das geht.  . 

	Die 42j&#228;hrige Amerikanerin ist eine wissenschaftliche Sensation. Ihr Gehirn speichert alles. Das Ph&#228;nomen ist so selten, dass es daf&#252;r nicht einmal einen Namen gibt.

	Jill Price kann sich an jeden Tag ihres Lebens genau erinnern, seit ihrem 9.Lebensjahr.

	Jedes b&#246;se Wort, jeder Fehler, jede Angst und jeder Schmerz ist f&#252;r sie gegenw&#228;rtig. Bei ihr heilt die Zeit keine Wunden. 

	Ich frage mich: Wie kann man lieben, wenn man nicht vergisst? Und wie kann man verzeihen, wenn jeder Schmerz immer gegenw&#228;rtig bleibt? Wie kann man &#252;berhaupt leben, wenn die Erinnerung zum K&#228;fig wird?

	Ich m&#246;chte nicht mit Jill Price tauschen. Die eigene Vergangenheit st&#228;ndig zu durchleben w&#228;re f&#252;r mich die H&#246;lle.

	Danke, Gott, dass ich vergessen kann, entf&#228;hrt es mir spontan, wenn ich so etwas h&#246;re. Und ich nehme mir vor, in Zukunft gelassener zu bleiben, wenn ich wieder mal vergessen habe, wo mein Schl&#252;ssel liegt.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Montag, 18. Mai 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Vergiss es einfach&amp;#8220; &amp;#8211; das sage ich, wenn ich keine Lust auf Erkl&amp;#228;rungen habe. &amp;#8222;Vergiss es einfach&amp;#8220; &amp;#8211; so breche ich Gespr&amp;#228;che ab, wenn ich glaube: Es ist zwecklos, weiterzureden. &amp;#8222;Vergiss es einfach!&amp;#8220; Ich setze dabei voraus, dass Vergessen einfach ist. Vergessen macht den Alltag erst m&amp;#246;glich, weil es die Seele reinigt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vergessen ist so einfach wie menschlich &amp;#8211; das dachte ich, bis ich die Geschichte von Jill Price h&amp;#246;rte. Es klingt unglaublich: Jill Price kann nicht vergessen. Vielleicht w&amp;#252;rde sie ja gerne. Doch dazu m&amp;#252;sste sie wissen, wie das geht.  . &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die 42j&amp;#228;hrige Amerikanerin ist eine wissenschaftliche Sensation. Ihr Gehirn speichert alles. Das Ph&amp;#228;nomen ist so selten, dass es daf&amp;#252;r nicht einmal einen Namen gibt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jill Price kann sich an jeden Tag ihres Lebens genau erinnern, seit ihrem 9.Lebensjahr.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jedes b&amp;#246;se Wort, jeder Fehler, jede Angst und jeder Schmerz ist f&amp;#252;r sie gegenw&amp;#228;rtig. Bei ihr heilt die Zeit keine Wunden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich frage mich: Wie kann man lieben, wenn man nicht vergisst? Und wie kann man verzeihen, wenn jeder Schmerz immer gegenw&amp;#228;rtig bleibt? Wie kann man &amp;#252;berhaupt leben, wenn die Erinnerung zum K&amp;#228;fig wird?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich m&amp;#246;chte nicht mit Jill Price tauschen. Die eigene Vergangenheit st&amp;#228;ndig zu durchleben w&amp;#228;re f&amp;#252;r mich die H&amp;#246;lle.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Danke, Gott, dass ich vergessen kann, entf&amp;#228;hrt es mir spontan, wenn ich so etwas h&amp;#246;re. Und ich nehme mir vor, in Zukunft gelassener zu bleiben, wenn ich wieder mal vergessen habe, wo mein Schl&amp;#252;ssel liegt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-05-18-64522.mp3"&gt;File Download (1:32 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 13 Sep 2008 08:04:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Elf Ziffern</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1073</link>
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    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 13. September 2008:

	Elf Ziffern &#8211; so lang ist in Zukunft unser gro&#223;es Geheimnis: die Summe all dessen, was wir sind, was uns ausmacht, unterscheidet. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 13. September 2008:

	Elf Ziffern &#8211; so lang ist in Zukunft unser gro&#223;es Geheimnis: die Summe all dessen, was wir sind, was uns ausmacht, unterscheidet. Elf Ziffern &#8211; vom Baby bis zum Greis. 

	Steueridentifikationsnummer, kurz: Steuer-ID nennt sich der Zahlencode, der vor allem den Finanzbeh&#246;rden die Arbeit erleichtern soll. Elf Ziffern &#8211; genug, um jede Nummer nur einmal zu vergeben. So einmalig also wie der Mensch wird in Zukunft seine Nummer sein, unter der man ihn abspeichern kann.

	Und das Beste: Die Nummer gilt noch 20 Jahre &#252;ber unseren Tod hinaus. 20 Jahre! Ist das nicht ein sch&#246;ner Gedanke? Wenn meine Gebeine l&#228;ngst vermodert sind und meine Grabst&#228;tte vielleicht schon abgelaufen ist, wenn meine Enkelkinder bereits Eltern geworden sind und die meisten &#8211; bis auf wenige &#8211; mich vergessen haben, ist meine Steuernummer immer noch vorhanden und erinnert daran, dass es mich einmal gegeben hat. 

	20 Jahre &#252;ber den Tod hinaus. Dann wird sie gel&#246;scht, und dann gibt es mich endg&#252;ltig nicht mehr. Ob mir das Angst macht? Nein! Dass ich ausgerechnet als Karteileiche weiterleben soll, ist ja irgendwie typisch f&#252;r das Leben im digitalen Netz. Kommt eben noch eine Nummer zu den vielen, die wir schon haben.

	F&#252;r den Staat mag ich eine Nummer sein. F&#252;r Gott bin ich mehr: Gesch&#246;pf und Ebenbild. Elf Ziffern braucht der Staat, damit er mich erkennt. Gott braucht ein lebendiges Gegen&#252;ber: Mich, Dich, Sie. Das macht uns besonders. F&#252;r immer. Ganz bestimmt.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Samstag, 13. September 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Elf Ziffern &amp;#8211; so lang ist in Zukunft unser gro&amp;#223;es Geheimnis: die Summe all dessen, was wir sind, was uns ausmacht, unterscheidet. Elf Ziffern &amp;#8211; vom Baby bis zum Greis. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Steueridentifikationsnummer, kurz: Steuer-ID nennt sich der Zahlencode, der vor allem den Finanzbeh&amp;#246;rden die Arbeit erleichtern soll. Elf Ziffern &amp;#8211; genug, um jede Nummer nur einmal zu vergeben. So einmalig also wie der Mensch wird in Zukunft seine Nummer sein, unter der man ihn abspeichern kann.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und das Beste: Die Nummer gilt noch 20 Jahre &amp;#252;ber unseren Tod hinaus. 20 Jahre! Ist das nicht ein sch&amp;#246;ner Gedanke? Wenn meine Gebeine l&amp;#228;ngst vermodert sind und meine Grabst&amp;#228;tte vielleicht schon abgelaufen ist, wenn meine Enkelkinder bereits Eltern geworden sind und die meisten &amp;#8211; bis auf wenige &amp;#8211; mich vergessen haben, ist meine Steuernummer immer noch vorhanden und erinnert daran, dass es mich einmal gegeben hat. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;20 Jahre &amp;#252;ber den Tod hinaus. Dann wird sie gel&amp;#246;scht, und dann gibt es mich endg&amp;#252;ltig nicht mehr. Ob mir das Angst macht? Nein! Dass ich ausgerechnet als Karteileiche weiterleben soll, ist ja irgendwie typisch f&amp;#252;r das Leben im digitalen Netz. Kommt eben noch eine Nummer zu den vielen, die wir schon haben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r den Staat mag ich eine Nummer sein. F&amp;#252;r Gott bin ich mehr: Gesch&amp;#246;pf und Ebenbild. Elf Ziffern braucht der Staat, damit er mich erkennt. Gott braucht ein lebendiges Gegen&amp;#252;ber: Mich, Dich, Sie. Das macht uns besonders. F&amp;#252;r immer. Ganz bestimmt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-09-13-60406.mp3"&gt;File Download (1:36 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 12 Sep 2008 08:04:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Alles XXL</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 12. September 2008:

	Drei Meter Durchmesser hat das gr&#246;&#223;te Schnitzel der Welt &#8211; bis jetzt. Es wird nicht lange dauern, bis auch dieser Rekord von </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 12. September 2008:

	Drei Meter Durchmesser hat das gr&#246;&#223;te Schnitzel der Welt &#8211; bis jetzt. Es wird nicht lange dauern, bis auch dieser Rekord von einem noch gr&#246;&#223;eren Schnitzel abgel&#246;st wird. XXL ist angesagt. Nicht nur bei Hochh&#228;usern und Flugzeugen geht man bis an die Grenze des Machbaren. Auch in der K&#252;che tobt der Gr&#246;&#223;enwahn, und Fressrekorde sind derzeit der Quotenhit. 

	Im XXL-Restaurant wird auch der gr&#246;&#223;te Hunger gestillt: Mit Schnitzel, Wurst oder Burger in &#220;bergr&#246;&#223;e. Da macht auch der gr&#246;&#223;te Esser irgendwann schlapp. Geschmack ist Nebensache. Hauptsache viel und Hauptsache billig. Geiz ist geil, aber wer sagt, dass man deshalb hungern soll?

	Die XXL-Portion ist ein modernes Speisungswunder &#8211; wenn auch in umgekehrter Form. Nicht: Viele werden von Wenigem satt, sondern: Einer wird von Vielem satt. Kein Wunder, dass dann die H&#228;lfte &#252;brig bleibt. 

	Ein Wunder ist, was die Bibel von Jesus erz&#228;hlt: 5000 Menschen haben Hunger und nichts ist da, womit man sie satt bekommen kann. Nur f&#252;nf Brote und zwei Fische &#8211; das funktioniert nie, finden die J&#252;nger. Eine XXS-Portion f&#252;r eine XXL-Menge &#8211; das w&#228;re ein echtes Wunder. Und es gelingt. Am Ende sind alle satt. Und vom Rest k&#246;nnte man noch mal ein Festessen veranstalten.

	&#8222;Viel f&#252;r einen&#8220; ist keine Kunst. &#8222;Genug f&#252;r alle&#8220; schon. Mehr noch: Es ist ein Wunder. Eins, das m&#246;glich ist. Genug f&#252;r alle statt viel f&#252;r einen. Davon bek&#228;me man die ganze Welt satt!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Freitag, 12. September 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Drei Meter Durchmesser hat das gr&amp;#246;&amp;#223;te Schnitzel der Welt &amp;#8211; bis jetzt. Es wird nicht lange dauern, bis auch dieser Rekord von einem noch gr&amp;#246;&amp;#223;eren Schnitzel abgel&amp;#246;st wird. XXL ist angesagt. Nicht nur bei Hochh&amp;#228;usern und Flugzeugen geht man bis an die Grenze des Machbaren. Auch in der K&amp;#252;che tobt der Gr&amp;#246;&amp;#223;enwahn, und Fressrekorde sind derzeit der Quotenhit. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im XXL-Restaurant wird auch der gr&amp;#246;&amp;#223;te Hunger gestillt: Mit Schnitzel, Wurst oder Burger in &amp;#220;bergr&amp;#246;&amp;#223;e. Da macht auch der gr&amp;#246;&amp;#223;te Esser irgendwann schlapp. Geschmack ist Nebensache. Hauptsache viel und Hauptsache billig. Geiz ist geil, aber wer sagt, dass man deshalb hungern soll?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die XXL-Portion ist ein modernes Speisungswunder &amp;#8211; wenn auch in umgekehrter Form. Nicht: Viele werden von Wenigem satt, sondern: Einer wird von Vielem satt. Kein Wunder, dass dann die H&amp;#228;lfte &amp;#252;brig bleibt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Wunder ist, was die Bibel von Jesus erz&amp;#228;hlt: 5000 Menschen haben Hunger und nichts ist da, womit man sie satt bekommen kann. Nur f&amp;#252;nf Brote und zwei Fische &amp;#8211; das funktioniert nie, finden die J&amp;#252;nger. Eine XXS-Portion f&amp;#252;r eine XXL-Menge &amp;#8211; das w&amp;#228;re ein echtes Wunder. Und es gelingt. Am Ende sind alle satt. Und vom Rest k&amp;#246;nnte man noch mal ein Festessen veranstalten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Viel f&amp;#252;r einen&amp;#8220; ist keine Kunst. &amp;#8222;Genug f&amp;#252;r alle&amp;#8220; schon. Mehr noch: Es ist ein Wunder. Eins, das m&amp;#246;glich ist. Genug f&amp;#252;r alle statt viel f&amp;#252;r einen. Davon bek&amp;#228;me man die ganze Welt satt!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-09-12-60304.mp3"&gt;File Download (1:35 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 11 Sep 2008 10:46:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: 11. September</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. September 2008:

	Heute vor sieben Jahren, am 11. September 2001: Kurz hintereinander steuern Terroristen zwei Passagierflugzeuge in die T&#252;rme des World </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. September 2008:

	Heute vor sieben Jahren, am 11. September 2001: Kurz hintereinander steuern Terroristen zwei Passagierflugzeuge in die T&#252;rme des World Trade Center. Ich erinnere mich noch genau an diesen Tag: an die Bilder und an meine Angst. Die USA, das ist sicher, werden reagieren, m&#252;ssen reagieren. &#8222;Oh Gott&#8220;, denke ich in diesen Stunden, &#8222;jetzt gibt es Krieg&#8220;.

	Der Anschlag vom 11. September ver&#228;ndert die Welt. Das Misstrauen zwischen christlicher und islamischer Welt wird noch gr&#246;&#223;er, seitdem dreht sich die Spirale der Gewalt. Der Gegensatz zwischen Gut und B&#246;se, der seit dem Fall der Mauer &#252;berwunden schien, beherrscht seitdem wieder das politische Handeln.

	An sich passiert am 11.September nichts wirklich Neues. Terrorismus gibt es schon vorher. Und Vergeltung als Antwort auf Gewalt &#8211; auch das ist ein uraltes Reaktionsmuster. 

	Neu ist die Gr&#246;&#223;enordnung, und neu ist die symbolische Wirkung, als das Wahrzeichen des american way of life in sich zusammenst&#252;rzt.

	Neu ist auch die Macht der Bilder. Die weltweite Schockwelle wird erst durch das Fernsehen ausgel&#246;st. Solche Szenen kannte man bisher nur aus Filmen. Aber das hier war nicht Hollywood.

	Seitdem lebe ich zwischen Verdr&#228;ngen und Vertrauen &#8211; wie vor dem 11.September auch. Ich bin nicht vorsichtiger geworden, wozu auch? 

	Es gibt keine Sicherheit. Also verdr&#228;nge ich, sonst werde ich verr&#252;ckt. Und ich vertraue. Das gibt mir Kraft.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. September 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute vor sieben Jahren, am 11. September 2001: Kurz hintereinander steuern Terroristen zwei Passagierflugzeuge in die T&amp;#252;rme des World Trade Center. Ich erinnere mich noch genau an diesen Tag: an die Bilder und an meine Angst. Die USA, das ist sicher, werden reagieren, m&amp;#252;ssen reagieren. &amp;#8222;Oh Gott&amp;#8220;, denke ich in diesen Stunden, &amp;#8222;jetzt gibt es Krieg&amp;#8220;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Anschlag vom 11. September ver&amp;#228;ndert die Welt. Das Misstrauen zwischen christlicher und islamischer Welt wird noch gr&amp;#246;&amp;#223;er, seitdem dreht sich die Spirale der Gewalt. Der Gegensatz zwischen Gut und B&amp;#246;se, der seit dem Fall der Mauer &amp;#252;berwunden schien, beherrscht seitdem wieder das politische Handeln.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;An sich passiert am 11.September nichts wirklich Neues. Terrorismus gibt es schon vorher. Und Vergeltung als Antwort auf Gewalt &amp;#8211; auch das ist ein uraltes Reaktionsmuster. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Neu ist die Gr&amp;#246;&amp;#223;enordnung, und neu ist die symbolische Wirkung, als das Wahrzeichen des american way of life in sich zusammenst&amp;#252;rzt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Neu ist auch die Macht der Bilder. Die weltweite Schockwelle wird erst durch das Fernsehen ausgel&amp;#246;st. Solche Szenen kannte man bisher nur aus Filmen. Aber das hier war nicht Hollywood.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Seitdem lebe ich zwischen Verdr&amp;#228;ngen und Vertrauen &amp;#8211; wie vor dem 11.September auch. Ich bin nicht vorsichtiger geworden, wozu auch? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es gibt keine Sicherheit. Also verdr&amp;#228;nge ich, sonst werde ich verr&amp;#252;ckt. Und ich vertraue. Das gibt mir Kraft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-09-11-48869.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 10 Sep 2008 08:11:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR 1 &#039;Angedacht&#039;: Landungsklatscher</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 10. September 2008:

	Flug Frankfurt-Wien. Keine besonderen Vorkommnisse, ein ruhiger Flug &#8211; wie immer. Diesmal aber passiert etwas, unmittelbar nachdem die </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 10. September 2008:

	Flug Frankfurt-Wien. Keine besonderen Vorkommnisse, ein ruhiger Flug &#8211; wie immer. Diesmal aber passiert etwas, unmittelbar nachdem die Maschine aufgesetzt hat: Ein Passagier f&#228;ngt an zu klatschen &#8211; und h&#246;rt gleich wieder auf, als er von allen Seiten verst&#228;ndnislose Blicke erntet. 

	&#8222;Der ist wohl schon lange nicht mehr geflogen&#8220;, sage ich mir und muss an fr&#252;her denken: Da haben nach der Landung alle geklatscht. Auch ich war mal ein &#8222;Landungsklatscher&#8220; &#8211; so nennt man applaudierende Passagiere im Weicheier-Deutsch.

	Das Klatschen nach der Landung stammt aus einer Zeit, als das Fliegen noch eine exklusive und spektakul&#228;re Angelegenheit ist: Der Start, die Landung, der Blick aus dem Fenster &#252;ber den Wolken sind etwas Besonderes. Bis weit in das D&#252;senzeitalter hinein wird geklatscht. Weil Fliegen immer auch ein Abenteuer ist.

	Das war einmal. Fliegen ist heute normal, bequem und billig, Landung inbegriffen. Wozu also klatschen? Schlie&#223;lich hat man daf&#252;r bezahlt, wie f&#252;r den Service an Bord. 

	Ja, ich wei&#223;: Statistisch ist Fliegen die sicherste Form der Fortbewegung,  die meisten Unf&#228;lle passieren im Stra&#223;enverkehr. Trotzdem: Ich finde, Ankommen ist niemals selbstverst&#228;ndlich, egal wie kurz oder lang, wie allt&#228;glich oder neu die Strecke ist. Ein wenig Dankbarkeit ist deshalb immer gut, auch wenn die anderen doof gucken.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 10. September 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Flug Frankfurt-Wien. Keine besonderen Vorkommnisse, ein ruhiger Flug &amp;#8211; wie immer. Diesmal aber passiert etwas, unmittelbar nachdem die Maschine aufgesetzt hat: Ein Passagier f&amp;#228;ngt an zu klatschen &amp;#8211; und h&amp;#246;rt gleich wieder auf, als er von allen Seiten verst&amp;#228;ndnislose Blicke erntet. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Der ist wohl schon lange nicht mehr geflogen&amp;#8220;, sage ich mir und muss an fr&amp;#252;her denken: Da haben nach der Landung alle geklatscht. Auch ich war mal ein &amp;#8222;Landungsklatscher&amp;#8220; &amp;#8211; so nennt man applaudierende Passagiere im Weicheier-Deutsch.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Klatschen nach der Landung stammt aus einer Zeit, als das Fliegen noch eine exklusive und spektakul&amp;#228;re Angelegenheit ist: Der Start, die Landung, der Blick aus dem Fenster &amp;#252;ber den Wolken sind etwas Besonderes. Bis weit in das D&amp;#252;senzeitalter hinein wird geklatscht. Weil Fliegen immer auch ein Abenteuer ist.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das war einmal. Fliegen ist heute normal, bequem und billig, Landung inbegriffen. Wozu also klatschen? Schlie&amp;#223;lich hat man daf&amp;#252;r bezahlt, wie f&amp;#252;r den Service an Bord. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ja, ich wei&amp;#223;: Statistisch ist Fliegen die sicherste Form der Fortbewegung,  die meisten Unf&amp;#228;lle passieren im Stra&amp;#223;enverkehr. Trotzdem: Ich finde, Ankommen ist niemals selbstverst&amp;#228;ndlich, egal wie kurz oder lang, wie allt&amp;#228;glich oder neu die Strecke ist. Ein wenig Dankbarkeit ist deshalb immer gut, auch wenn die anderen doof gucken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-09-10-65027.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 09 Sep 2008 08:05:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Local Heroes - Heilige der Unscheinbarkeit</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1063</link>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 9. September 2008:

	Manchmal liegt das Geld tats&#228;chlich auf der Stra&#223;e. Man muss es nur aufheben, auch wenn&#8217;s einem anderen geh&#246;rt. Der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 9. September 2008:

	Manchmal liegt das Geld tats&#228;chlich auf der Stra&#223;e. Man muss es nur aufheben, auch wenn&#8217;s einem anderen geh&#246;rt. Der w&#252;rde es ja nicht merken und weiter um sein Geld trauern &#8211; wenn, ja wenn es nicht ab und zu ehrliche Finder g&#228;be. 

	Andreas Wolfgruber, 11 Jahre, ist so einer. 10.000 Euro findet er auf  der Stra&#223;e &#8211; eine Menge Geld, verloren von einem koreanischen Ehepaar auf Hochzeitsreise in Europa. Andreas&#8216; Ehrlichkeit sichert dem Paar die Fortsetzung der Reise, und sich selbst einen Eintrag in die &#8222;Local Heroes&#8220;. 

	&#8222;Local Heroes &#8211; Heilige der Unscheinbarkeit&#8220; &#8211; so hei&#223;t die Internetseite, die ein Theologieprofessor der Uni Passau ins Leben gerufen hat. Darauf sammelt er Beispiele von Menschen, die durch Selbstlosigkeit und Mut im Alltag zu Helden wurden. Wie z.B. der Fu&#223;baller, der absichtlich ein Eigentor schie&#223;t, um ein unfaires Tor der eigenen Mannschaft wieder gut zu machen.

	Die katholische Kirche spricht vorbildhafte Menschen in besonderen F&#228;llen heilig, aber die Kriterien sind streng. Zu streng, meint der Begr&#252;nder der Seite. Au&#223;erdem haben Heilige immer etwas &#220;bermenschliches. 

	Anders die &#8222;Local Heroes&#8220;. Was sie getan haben, kann jeder tun. &#220;bermenschlich ist daran nichts &#8211; au&#223;er man findet, dass schon der Verzicht auf einen unverdienten Vorteil &#252;bermenschlich ist. Nur ein bisschen mehr an Mut, Ehrlichkeit und Konsequenz als der Durchschnitt &#8211; das ist alles.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Dienstag, 9. September 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Manchmal liegt das Geld tats&amp;#228;chlich auf der Stra&amp;#223;e. Man muss es nur aufheben, auch wenn&amp;#8217;s einem anderen geh&amp;#246;rt. Der w&amp;#252;rde es ja nicht merken und weiter um sein Geld trauern &amp;#8211; wenn, ja wenn es nicht ab und zu ehrliche Finder g&amp;#228;be. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Andreas Wolfgruber, 11 Jahre, ist so einer. 10.000 Euro findet er auf  der Stra&amp;#223;e &amp;#8211; eine Menge Geld, verloren von einem koreanischen Ehepaar auf Hochzeitsreise in Europa. Andreas&amp;#8216; Ehrlichkeit sichert dem Paar die Fortsetzung der Reise, und sich selbst einen Eintrag in die &amp;#8222;Local Heroes&amp;#8220;. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Local Heroes &amp;#8211; Heilige der Unscheinbarkeit&amp;#8220; &amp;#8211; so hei&amp;#223;t die Internetseite, die ein Theologieprofessor der Uni Passau ins Leben gerufen hat. Darauf sammelt er Beispiele von Menschen, die durch Selbstlosigkeit und Mut im Alltag zu Helden wurden. Wie z.B. der Fu&amp;#223;baller, der absichtlich ein Eigentor schie&amp;#223;t, um ein unfaires Tor der eigenen Mannschaft wieder gut zu machen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die katholische Kirche spricht vorbildhafte Menschen in besonderen F&amp;#228;llen heilig, aber die Kriterien sind streng. Zu streng, meint der Begr&amp;#252;nder der Seite. Au&amp;#223;erdem haben Heilige immer etwas &amp;#220;bermenschliches. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Anders die &amp;#8222;Local Heroes&amp;#8220;. Was sie getan haben, kann jeder tun. &amp;#220;bermenschlich ist daran nichts &amp;#8211; au&amp;#223;er man findet, dass schon der Verzicht auf einen unverdienten Vorteil &amp;#252;bermenschlich ist. Nur ein bisschen mehr an Mut, Ehrlichkeit und Konsequenz als der Durchschnitt &amp;#8211; das ist alles.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.ktf.uni-passau.de/local-heroes/" title=""&gt;Local Heroes&lt;/a&gt; :: &lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-09-09-64531.mp3"&gt;File Download (1:32 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 08 Sep 2008 08:02:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Life for sale</title>
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    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 8. September 2008:

	Drei, zwei, eins &#8211; meins! Das ist der Countdown zum Gl&#252;ck &#8211; wenn man&#8217;s denn hat &#8230; Immerhin sind 243.000 Euro eine </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 8. September 2008:

	Drei, zwei, eins &#8211; meins! Das ist der Countdown zum Gl&#252;ck &#8211; wenn man&#8217;s denn hat &#8230; Immerhin sind 243.000 Euro eine Menge Geld. 

	Ian Usher kann das egal sein. Er ist seine Sorgen los. Besser gesagt: Er hat sie versteigert. Mit dem Erl&#246;s f&#228;ngt er ein neues Leben an. Sein altes Leben hat jetzt ein anderer &#8211; eben f&#252;r umgerechnet 243.000 Euro.

	Neues Leben &#8211; das hatte Ian Usher sich mal anders vorgestellt. Vor sechs Jahren wandert der Brite nach Australien aus. Dort verl&#228;sst ihn seine Frau, und der Traum vom neuen Leben zerplatzt erst mal. Unter die Vergangenheit will er einen Schlussstrich ziehen, so radikal wie kaum jemand vor ihm. Er verkauft sein Leben &#8211; im Gesamtpaket mit Haus, Job, Freunden. 

	Nat&#252;rlich l&#228;sst er damit viel hinter sich. Und er ist ja nicht der erste Mensch, der sich von allem trennt, was ihn an sein fr&#252;heres Leben erinnert. Aufr&#228;umen, ausmisten, entr&#252;mpeln &#8211; der Schritt kann heilsam sein. Und wer gleich sein komplettes Leben versteigert, geht weiter als alle anderen. 
Doch wenn das Haus, das Auto und der Job verkauft sind, bleibt trotzdem noch etwas &#252;brig: zerplatzte Tr&#228;ume, die ganze Last der Vergangenheit. Die nimmt ihm keiner ab, nicht mal geschenkt.

	Alles &#196;u&#223;erliche l&#228;sst sich zu Geld machen. Auf den Tr&#252;mmern seines Lebens bleibt er sitzen. Darauf muss er &#8211; und nur darauf kann er ein neues Leben aufbauen. Ob ihm das gelingt? Ich w&#252;nsche es ihm!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Montag, 8. September 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Drei, zwei, eins &amp;#8211; meins! Das ist der Countdown zum Gl&amp;#252;ck &amp;#8211; wenn man&amp;#8217;s denn hat &amp;#8230; Immerhin sind 243.000 Euro eine Menge Geld. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ian Usher kann das egal sein. Er ist seine Sorgen los. Besser gesagt: Er hat sie versteigert. Mit dem Erl&amp;#246;s f&amp;#228;ngt er ein neues Leben an. Sein altes Leben hat jetzt ein anderer &amp;#8211; eben f&amp;#252;r umgerechnet 243.000 Euro.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Neues Leben &amp;#8211; das hatte Ian Usher sich mal anders vorgestellt. Vor sechs Jahren wandert der Brite nach Australien aus. Dort verl&amp;#228;sst ihn seine Frau, und der Traum vom neuen Leben zerplatzt erst mal. Unter die Vergangenheit will er einen Schlussstrich ziehen, so radikal wie kaum jemand vor ihm. Er verkauft sein Leben &amp;#8211; im Gesamtpaket mit Haus, Job, Freunden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nat&amp;#252;rlich l&amp;#228;sst er damit viel hinter sich. Und er ist ja nicht der erste Mensch, der sich von allem trennt, was ihn an sein fr&amp;#252;heres Leben erinnert. Aufr&amp;#228;umen, ausmisten, entr&amp;#252;mpeln &amp;#8211; der Schritt kann heilsam sein. Und wer gleich sein komplettes Leben versteigert, geht weiter als alle anderen. &lt;br /&gt;
Doch wenn das Haus, das Auto und der Job verkauft sind, bleibt trotzdem noch etwas &amp;#252;brig: zerplatzte Tr&amp;#228;ume, die ganze Last der Vergangenheit. Die nimmt ihm keiner ab, nicht mal geschenkt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Alles &amp;#196;u&amp;#223;erliche l&amp;#228;sst sich zu Geld machen. Auf den Tr&amp;#252;mmern seines Lebens bleibt er sitzen. Darauf muss er &amp;#8211; und nur darauf kann er ein neues Leben aufbauen. Ob ihm das gelingt? Ich w&amp;#252;nsche es ihm!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-09-08-64223.mp3"&gt;File Download (1:34 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 25 Apr 2008 15:44:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Seit 55 Jahren - Gene oder Gott?</title>
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    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 25. April 2008.</itunes:subtitle>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Freitag, 25. April 2008.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-04-25-66772.mp3"&gt;File Download (1:35 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 24 Apr 2008 09:29:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Den Hunger satt</title>
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    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 24. April 2008.</itunes:subtitle>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 24. April 2008.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-04-24-44270.mp3"&gt;File Download (1:33 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 23 Apr 2008 00:04:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Während du etwas Anderes planst</title>
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    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 23. April 2008.</itunes:subtitle>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 23. April 2008.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-04-23-94497.mp3"&gt;File Download (1:33 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 22 Apr 2008 00:04:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Alltagsrisiko</title>
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    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Dienstag, 22. April 2008.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-04-22-94343.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 21 Apr 2008 00:04:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Wer kennt wen?</title>
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    <category>Angedacht</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 21. April 2008.</itunes:subtitle>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Montag, 21. April 2008.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-04-21-94153.mp3"&gt;File Download (1:35 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 20 Apr 2008 00:04:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht`: Du bist mehr Christ als du denkst</title>
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    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Sonntag, 20. April 2008.</itunes:subtitle>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Sonntag, 20. April 2008.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-04-20-94006.mp3"&gt;File Download (1:32 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 02 Feb 2008 00:03:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Die Stille hören</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=828</link>
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    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 2. Februar 2008.</itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 2. Februar 2008.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 2. Februar 2008.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-02-02-78896.mp3"&gt;File Download (1:35 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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