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<title>ProtCast Pfalz: Zu: Dejan Vilov</title>
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   <title>ProtCast Pfalz</title>
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<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:22:45 +0100</pubDate>
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    <pubDate>Sun, 07 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Ein treuer Begleiter.</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 07. M&#228;rz 2010:

	Heute, viertel vor sieben in unserem Dorf. Die Kirchturmglocken schlagen die Zeit. Das tun sie </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 07. M&#228;rz 2010:

	Heute, viertel vor sieben in unserem Dorf. Die Kirchturmglocken schlagen die Zeit. Das tun sie alle f&#252;nfzehn Minuten. Zur vollen, zur viertel, zur halben oder eben zur dreiviertel Stunde. 24 Stunden am Tag. 

	Ich geb ehrlich zu, als meine Familie und ich vor gut zwei Jahren gerade neu in das Dorf gezogen sind, haben mich die Stundenschl&#228;ge schon gest&#246;rt. Vor allem nachts. 

	Aber mit der Zeit habe ich mich daran gew&#246;hnt. Mehr noch &#8211; mittlerweile finde ich diese altmodische Form der Zeitansage richtig sch&#246;n. Ich f&#252;hle mich wohl damit. 

	Der Klang des Stundenschlags ist ein wichtiger Begleiter durch den ganzen Tag f&#252;r mich geworden. Wie so eine Art Soundtrack zu den Worten aus dem 23. Psalm: &#8222;Herr, Du bist bei mir&#8220;. 

	Die Stundenschl&#228;ge der Kirchturmglocken vermitteln mir auf eine Art, wie es sich anf&#252;hlen oder genauer gesagt: anh&#246;ren kann, dass Gott da ist, dass er bei mir ist. Jederzeit. 

	Egal, ob beim Fr&#252;hst&#252;ck, am Schreibtisch oder auf den Feldwegen, wenn ich mit unserem Hund Gassi gehe. &#220;berall erreicht mich der Klang der Glocken. Auch nachts, in der Dunkelheit schlagen sie unbeirrt weiter. Alle f&#252;nfzehn Minuten. 

	Und selbst dann, wenn ich mal nicht zuhause bin und die Glocken deshalb nicht h&#246;re, kann ich darauf vertrauen, dass sie da sind und die Zeit schlagen. 24 Stunden am Tag.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov_dejan.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 07. M&amp;#228;rz 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute, viertel vor sieben in unserem Dorf. Die Kirchturmglocken schlagen die Zeit. Das tun sie alle f&amp;#252;nfzehn Minuten. Zur vollen, zur viertel, zur halben oder eben zur dreiviertel Stunde. 24 Stunden am Tag. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich geb ehrlich zu, als meine Familie und ich vor gut zwei Jahren gerade neu in das Dorf gezogen sind, haben mich die Stundenschl&amp;#228;ge schon gest&amp;#246;rt. Vor allem nachts. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber mit der Zeit habe ich mich daran gew&amp;#246;hnt. Mehr noch &amp;#8211; mittlerweile finde ich diese altmodische Form der Zeitansage richtig sch&amp;#246;n. Ich f&amp;#252;hle mich wohl damit. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Klang des Stundenschlags ist ein wichtiger Begleiter durch den ganzen Tag f&amp;#252;r mich geworden. Wie so eine Art Soundtrack zu den Worten aus dem 23. Psalm: &amp;#8222;Herr, Du bist bei mir&amp;#8220;. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Stundenschl&amp;#228;ge der Kirchturmglocken vermitteln mir auf eine Art, wie es sich anf&amp;#252;hlen oder genauer gesagt: anh&amp;#246;ren kann, dass Gott da ist, dass er bei mir ist. Jederzeit. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Egal, ob beim Fr&amp;#252;hst&amp;#252;ck, am Schreibtisch oder auf den Feldwegen, wenn ich mit unserem Hund Gassi gehe. &amp;#220;berall erreicht mich der Klang der Glocken. Auch nachts, in der Dunkelheit schlagen sie unbeirrt weiter. Alle f&amp;#252;nfzehn Minuten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und selbst dann, wenn ich mal nicht zuhause bin und die Glocken deshalb nicht h&amp;#246;re, kann ich darauf vertrauen, dass sie da sind und die Zeit schlagen. 24 Stunden am Tag.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-07-67080.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 21 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Wer viel gibt, bekommt noch mehr zurück.</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 21. Februar 2010:

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    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 21. Februar 2010:

	Was w&#252;rden Sie jemandem empfehlen, der die gro&#223;e Liebe finden will? Eine Typberatung, die Anmeldung bei einer Single-B&#246;rse im Internet oder eine Dauerkarte f&#252;rs Fitnessstudio? 

	Ein gro&#223;es deutsches Meinungsforschungsinstitut wollte es ganz genau wissen und hat eine repr&#228;sentative Umfrage durchgef&#252;hrt. &#220;ber 1000 Menschen ist dabei genau dieselbe Frage gestellt worden: was w&#252;rden Sie jemandem raten, der die gro&#223;e Liebe finden will? 

	Das Ergebnis: Typberatung, Single-B&#246;rse oder Fitnessstudio sind weit abgeschlagen auf den hinteren Pl&#228;tzen gelandet. Die klare Nummer 1 aller genannten Tipps war schlicht die Aufforderung, sich zu engagieren &#8211; egal wo. Frei nach der biblischen Weisheit: 

	Derjenige, der viel gibt, der bekommt noch mehr zur&#252;ck. 

	Es stimmt: Wer sich engagiert, gibt viel. Seine Zeit, seine Kraft, und viel von dem, was ihn als Mensch unverwechselbar macht. Denn im Engagement kommt immer auch die eigene Pers&#246;nlichkeit zum Vorschein. 

	Und deshalb gibt es auch viel zur&#252;ck. Vor allem den pers&#246;nlichen, menschlichen Kontakt zu vielen anderen Menschen. Gegenseitiges Kennenlernen inklusive. 

	Das ist nat&#252;rlich noch keine Garantie, die Liebe f&#252;rs Leben zu finden, aber eine wichtige Voraussetzung daf&#252;r. Ich lerne andere Menschen kennen und die wiederum erfahren auch, wer und wie ich bin. Und das ist absolut zu empfehlen, wenn man die gro&#223;e Liebe finden will.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov_dejan.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 21. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was w&amp;#252;rden Sie jemandem empfehlen, der die gro&amp;#223;e Liebe finden will? Eine Typberatung, die Anmeldung bei einer Single-B&amp;#246;rse im Internet oder eine Dauerkarte f&amp;#252;rs Fitnessstudio? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein gro&amp;#223;es deutsches Meinungsforschungsinstitut wollte es ganz genau wissen und hat eine repr&amp;#228;sentative Umfrage durchgef&amp;#252;hrt. &amp;#220;ber 1000 Menschen ist dabei genau dieselbe Frage gestellt worden: was w&amp;#252;rden Sie jemandem raten, der die gro&amp;#223;e Liebe finden will? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Ergebnis: Typberatung, Single-B&amp;#246;rse oder Fitnessstudio sind weit abgeschlagen auf den hinteren Pl&amp;#228;tzen gelandet. Die klare Nummer 1 aller genannten Tipps war schlicht die Aufforderung, sich zu engagieren &amp;#8211; egal wo. Frei nach der biblischen Weisheit: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Derjenige, der viel gibt, der bekommt noch mehr zur&amp;#252;ck. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es stimmt: Wer sich engagiert, gibt viel. Seine Zeit, seine Kraft, und viel von dem, was ihn als Mensch unverwechselbar macht. Denn im Engagement kommt immer auch die eigene Pers&amp;#246;nlichkeit zum Vorschein. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und deshalb gibt es auch viel zur&amp;#252;ck. Vor allem den pers&amp;#246;nlichen, menschlichen Kontakt zu vielen anderen Menschen. Gegenseitiges Kennenlernen inklusive. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das ist nat&amp;#252;rlich noch keine Garantie, die Liebe f&amp;#252;rs Leben zu finden, aber eine wichtige Voraussetzung daf&amp;#252;r. Ich lerne andere Menschen kennen und die wiederum erfahren auch, wer und wie ich bin. Und das ist absolut zu empfehlen, wenn man die gro&amp;#223;e Liebe finden will. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-21-61008.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 07 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Keine Rollen mehr.</title>
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	Der Verkehr rollt mal wieder nur langsam. Im Schritttempo schieben sich hunderte von Autos im </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 07. Februar 2010:

	Der Verkehr rollt mal wieder nur langsam. Im Schritttempo schieben sich hunderte von Autos im Dunkeln durch die Stadt. Berufsverkehr. Mittendrin: ich in meinem Auto auf dem Weg zur Arbeit. Auf dem B&#252;rgersteig neben der Stra&#223;e f&#228;llt mir dabei ein Rollstuhl auf. Er ist leer. 

	Ganz automatisch fange ich an, den Fahrer auf dem Boden zu suchen. Aber obwohl die Stra&#223;enlaternen den B&#252;rgersteig hell erleuchten, kann ich den Fahrer dort nicht sehen.

	Das &#228;ndert sich 50 Meter sp&#228;ter. Der Fahrer liegt allerdings nicht auf dem Boden, sondern h&#228;ngt in den Armen einer jungen Frau. Mit ihrer Hilfe gelingt es dem Rollstuhlfahrer, zu gehen. Zittrig, unsicher, m&#252;hsam sehen seine Schritte aus. Und dennoch: Er kommt vorw&#228;rts. 

	Eine Viertelstunde sp&#228;ter bin ich auf der Arbeit und habe immer noch das Bild vor Augen: vom Rollstuhlfahrer in den Armen der jungen Frau.

	&#8222;Einer trage die Last des anderen&#8220; &#8211; so schreibt es der Apostel Paulus im Neuen Testament. Es geht darum, sich um den anderen zu k&#252;mmern, ihm das abzunehmen, was das Leben schwermacht. Den Stress, die Sorgen oder die Last, die sich in Kilogramm messen l&#228;sst. Das K&#246;rpergewicht des anderen. 

	Dadurch dass die junge Frau diese Last getragen hat, konnte der Rollstuhlfahrer pl&#246;tzlich gehen. Und W&#228;hrend hunderte von Menschen in ihren Autos an ihm vorbeigerollt sind, hat er f&#252;r kurze Zeit gar keine Rollen mehr gebraucht.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov_dejan.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 07. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Verkehr rollt mal wieder nur langsam. Im Schritttempo schieben sich hunderte von Autos im Dunkeln durch die Stadt. Berufsverkehr. Mittendrin: ich in meinem Auto auf dem Weg zur Arbeit. Auf dem B&amp;#252;rgersteig neben der Stra&amp;#223;e f&amp;#228;llt mir dabei ein Rollstuhl auf. Er ist leer. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ganz automatisch fange ich an, den Fahrer auf dem Boden zu suchen. Aber obwohl die Stra&amp;#223;enlaternen den B&amp;#252;rgersteig hell erleuchten, kann ich den Fahrer dort nicht sehen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das &amp;#228;ndert sich 50 Meter sp&amp;#228;ter. Der Fahrer liegt allerdings nicht auf dem Boden, sondern h&amp;#228;ngt in den Armen einer jungen Frau. Mit ihrer Hilfe gelingt es dem Rollstuhlfahrer, zu gehen. Zittrig, unsicher, m&amp;#252;hsam sehen seine Schritte aus. Und dennoch: Er kommt vorw&amp;#228;rts. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eine Viertelstunde sp&amp;#228;ter bin ich auf der Arbeit und habe immer noch das Bild vor Augen: vom Rollstuhlfahrer in den Armen der jungen Frau.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Einer trage die Last des anderen&amp;#8220; &amp;#8211; so schreibt es der Apostel Paulus im Neuen Testament. Es geht darum, sich um den anderen zu k&amp;#252;mmern, ihm das abzunehmen, was das Leben schwermacht. Den Stress, die Sorgen oder die Last, die sich in Kilogramm messen l&amp;#228;sst. Das K&amp;#246;rpergewicht des anderen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dadurch dass die junge Frau diese Last getragen hat, konnte der Rollstuhlfahrer pl&amp;#246;tzlich gehen. Und W&amp;#228;hrend hunderte von Menschen in ihren Autos an ihm vorbeigerollt sind, hat er f&amp;#252;r kurze Zeit gar keine Rollen mehr gebraucht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-07-61029.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 10 Jan 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Vogelperspektive.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1523</link>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 10. Januar 2010:

	H&#228;user, Stra&#223;en, B&#228;ume, Seen und Meere &#8211; im Internet kann ich mir fast die </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 10. Januar 2010:

	H&#228;user, Stra&#223;en, B&#228;ume, Seen und Meere &#8211; im Internet kann ich mir fast die ganze Welt von oben angucken. Per Mausklick und Downscroll entf&#252;hrt mich er Computerbildschirm nicht nur in Nachbarorte, sondern auch nach Berlin, ans Mittelmeer und sogar bis nach Australien. 

	Je mehr Fenster ich im Internetbrowser &#246;ffne, an desto mehr Orten kann  ich gleichzeitig sein. Ich gebe zu &#8211; das ist durchaus reizvoll, aber auch nicht ganz ungef&#228;hrlich. 

	Denn wer sich die Welt immer &#246;fter nur noch aus der Vogelperspektive ansieht &#8211; der kann im wahrsten Sinne des Wortes den Bodenkontakt verlieren. Der lebt auf seiner eigenen kleinen Wolke und wird irgendwann auch seinen Mitmenschen h&#228;ufiger auf den Kopf gucken statt Ihnen ins Gesicht zu sehen. 

	Der blickt immer seltener in die Augen seines Gegen&#252;bers und sieht deshalb weder das Gl&#252;ck noch die Trauer des anderen. Der kann sich nicht mehr mitfreuen und kennt auch kein Mitleiden. So ein Mensch wird &#252;ber kurz oder lang einsam sein. Aber 

	Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist &#8211; sagt Gott in der Bibel. 

	Menschen brauchen andere Menschen um sich herum, sie brauchen Gemeinschaft. Aber die entsteht nicht schon dadurch, dass man in demselben Ort, demselben Land und auf demselben Planeten lebt. 

	Echte Gemeinschaft will, dass wir uns gegenseitig wahrnehmen. Sie braucht den Blick f&#252;r die anderen. Aber nicht blo&#223; von oben auf den Kopf, sondern von vorne, mitten in die Augen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov_dejan.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 10. Januar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;H&amp;#228;user, Stra&amp;#223;en, B&amp;#228;ume, Seen und Meere &amp;#8211; im Internet kann ich mir fast die ganze Welt von oben angucken. Per Mausklick und Downscroll entf&amp;#252;hrt mich er Computerbildschirm nicht nur in Nachbarorte, sondern auch nach Berlin, ans Mittelmeer und sogar bis nach Australien. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Je mehr Fenster ich im Internetbrowser &amp;#246;ffne, an desto mehr Orten kann  ich gleichzeitig sein. Ich gebe zu &amp;#8211; das ist durchaus reizvoll, aber auch nicht ganz ungef&amp;#228;hrlich. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Denn wer sich die Welt immer &amp;#246;fter nur noch aus der Vogelperspektive ansieht &amp;#8211; der kann im wahrsten Sinne des Wortes den Bodenkontakt verlieren. Der lebt auf seiner eigenen kleinen Wolke und wird irgendwann auch seinen Mitmenschen h&amp;#228;ufiger auf den Kopf gucken statt Ihnen ins Gesicht zu sehen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der blickt immer seltener in die Augen seines Gegen&amp;#252;bers und sieht deshalb weder das Gl&amp;#252;ck noch die Trauer des anderen. Der kann sich nicht mehr mitfreuen und kennt auch kein Mitleiden. So ein Mensch wird &amp;#252;ber kurz oder lang einsam sein. Aber &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist &amp;#8211; sagt Gott in der Bibel. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Menschen brauchen andere Menschen um sich herum, sie brauchen Gemeinschaft. Aber die entsteht nicht schon dadurch, dass man in demselben Ort, demselben Land und auf demselben Planeten lebt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Echte Gemeinschaft will, dass wir uns gegenseitig wahrnehmen. Sie braucht den Blick f&amp;#252;r die anderen. Aber nicht blo&amp;#223; von oben auf den Kopf, sondern von vorne, mitten in die Augen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-10-62037.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 27 Dec 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Nach dem Fest ist vor dem Fest!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 27. Dezember 2009:

	An diesem ersten Sonntag nach Weihnachten. Alle Geschenke sind ausgepackt und alle Besuche </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 27. Dezember 2009:

	An diesem ersten Sonntag nach Weihnachten. Alle Geschenke sind ausgepackt und alle Besuche erledigt. Weihnachten 2009 ist damit vorbei. Nach drei Tagen haben morgen dann auch wieder die Gesch&#228;fte auf und das Leben geht seinen normalen Gang. Fast k&#246;nnte man meinen, dass ich durch Weihnachten gar nichts ge&#228;ndert hat.

	Fast. Ich glaube, dass Weihnachten eine ganze Menge ver&#228;ndert. Vor 2000 Jahren ist Gott uns Menschen in dem Jesuskind so nah gekommen, wie es nur geht. Das hat die Welt grundlegend ver&#228;ndert. 

	Und auch heute noch kann Weihnachten viel bewirken. Die Advents- und Weihnachtszeit ist nicht nur eine ca. vierw&#246;chige Auszeit vom Rest des Jahres. Ich nehme etwas mit von der weihnachtlichen Stimmung in die Zeit nach Weihnachten. 

	Zum Beispiel den Blick f&#252;r meine Mitmenschen. Der war in bei mir in der Advents- und Weihnachtszeit wieder besonders scharf. Und offensichtlich ist es anderen Menschen &#228;hnlich ergangen. Nie wurde im vergangenen Jahr soviel f&#252;r bed&#252;rftige Menschen gespendet wie im Dezember. 

	Neben Essen, Kleidung und medizinischer Versorgung bedeuten diese Spenden f&#252;r die Menschen vor allem eins: Hoffnung. Und die kann ich ihnen nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern auch danach immer wieder schenken. 

	Heute ist zwar der 1. Sonntag nach Weihnachten, aber gleichzeitig ist das auch der 51. Sonntag vor Weihnachten. F&#252;r mich ist klar: Nach dem Fest ist vor dem Fest.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov02_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 27. Dezember 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;An diesem ersten Sonntag nach Weihnachten. Alle Geschenke sind ausgepackt und alle Besuche erledigt. Weihnachten 2009 ist damit vorbei. Nach drei Tagen haben morgen dann auch wieder die Gesch&amp;#228;fte auf und das Leben geht seinen normalen Gang. Fast k&amp;#246;nnte man meinen, dass ich durch Weihnachten gar nichts ge&amp;#228;ndert hat.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Fast. Ich glaube, dass Weihnachten eine ganze Menge ver&amp;#228;ndert. Vor 2000 Jahren ist Gott uns Menschen in dem Jesuskind so nah gekommen, wie es nur geht. Das hat die Welt grundlegend ver&amp;#228;ndert. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und auch heute noch kann Weihnachten viel bewirken. Die Advents- und Weihnachtszeit ist nicht nur eine ca. vierw&amp;#246;chige Auszeit vom Rest des Jahres. Ich nehme etwas mit von der weihnachtlichen Stimmung in die Zeit nach Weihnachten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zum Beispiel den Blick f&amp;#252;r meine Mitmenschen. Der war in bei mir in der Advents- und Weihnachtszeit wieder besonders scharf. Und offensichtlich ist es anderen Menschen &amp;#228;hnlich ergangen. Nie wurde im vergangenen Jahr soviel f&amp;#252;r bed&amp;#252;rftige Menschen gespendet wie im Dezember. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Neben Essen, Kleidung und medizinischer Versorgung bedeuten diese Spenden f&amp;#252;r die Menschen vor allem eins: Hoffnung. Und die kann ich ihnen nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern auch danach immer wieder schenken. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute ist zwar der 1. Sonntag nach Weihnachten, aber gleichzeitig ist das auch der 51. Sonntag vor Weihnachten. F&amp;#252;r mich ist klar: Nach dem Fest ist vor dem Fest. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-27-55984.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 1.4 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 18 Dec 2009 07:59:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Das berühmteste Rentier der Welt.</title>
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	Es ist gro&#223;, braun und es leuchtet im Dunkeln rot &#8211; was ist das? Sie haben keine </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 18. Dezember 2009:

	Es ist gro&#223;, braun und es leuchtet im Dunkeln rot &#8211; was ist das? Sie haben keine Ahnung? Na, dann kommt hier die Aufl&#246;sung:

	Einspieler: Rudolf, the red-nosed&#8230;

	Rudolf mit der roten Nase &#8211; das wahrscheinlich einzige Rentier der Welt, f&#252;r das ein eigenes Lied komponiert worden ist. 

	Ein Lied, das eigentlich fr&#246;hlich klingt, aber ziemlich traurig ist. Rudolf ist einsam. Er hat keine Freunde. Denn wegen seiner roten Nase will niemand etwas mit ihm zu tun haben. 

	Bis zu einer nebligen Nacht, in der die Rentiere dann auf einmal Rudolfs Hilfe brauchen.  Denn nur mit seiner roten Nase als Schweinwerfer, k&#246;nnen sie im Nebel den Weg finden und bauen keinen Unfall mit dem Schlitten vom Weihnachtsmann. Rudolf der Au&#223;enseiter, ist pl&#246;tzlich ein Held. 

	Das ist ein echtes happy end und das ist auch ein Teil der Hoffnung, die mich durch die Adventszeit tr&#228;gt: dass es den Au&#223;enseitern unter uns Menschen irgendwann &#228;hnlich geht. Denn  Jesus ist an Weihnachten f&#252;r alle Menschen auf die Welt gekommen. Auch f&#252;r die, die am Rand stehen, weil sie irgendwie nicht so sind, wie wir es f&#252;r normal halten.

	Diese Menschen sind es wert, dass wir sie annehmen, so wie sie sind. Und zwar auch ohne, dass sie vorher eine Heldentat wie Rudolf vollbringen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov02_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 18. Dezember 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es ist gro&amp;#223;, braun und es leuchtet im Dunkeln rot &amp;#8211; was ist das? Sie haben keine Ahnung? Na, dann kommt hier die Aufl&amp;#246;sung:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Einspieler: Rudolf, the red-nosed&amp;#8230;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Rudolf mit der roten Nase &amp;#8211; das wahrscheinlich einzige Rentier der Welt, f&amp;#252;r das ein eigenes Lied komponiert worden ist. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Lied, das eigentlich fr&amp;#246;hlich klingt, aber ziemlich traurig ist. Rudolf ist einsam. Er hat keine Freunde. Denn wegen seiner roten Nase will niemand etwas mit ihm zu tun haben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bis zu einer nebligen Nacht, in der die Rentiere dann auf einmal Rudolfs Hilfe brauchen.  Denn nur mit seiner roten Nase als Schweinwerfer, k&amp;#246;nnen sie im Nebel den Weg finden und bauen keinen Unfall mit dem Schlitten vom Weihnachtsmann. Rudolf der Au&amp;#223;enseiter, ist pl&amp;#246;tzlich ein Held. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das ist ein echtes happy end und das ist auch ein Teil der Hoffnung, die mich durch die Adventszeit tr&amp;#228;gt: dass es den Au&amp;#223;enseitern unter uns Menschen irgendwann &amp;#228;hnlich geht. Denn  Jesus ist an Weihnachten f&amp;#252;r alle Menschen auf die Welt gekommen. Auch f&amp;#252;r die, die am Rand stehen, weil sie irgendwie nicht so sind, wie wir es f&amp;#252;r normal halten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Diese Menschen sind es wert, dass wir sie annehmen, so wie sie sind. Und zwar auch ohne, dass sie vorher eine Heldentat wie Rudolf vollbringen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-18-57116.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 05 Dec 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Mein ganz persönlicher Schatz.</title>
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    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 05. Dezember 2009:

	Ich h&#228;tte ihn auch gerne gefunden, diesen Goldschatz. Vor ein paar Wochen auf </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 05. Dezember 2009:

	Ich h&#228;tte ihn auch gerne gefunden, diesen Goldschatz. Vor ein paar Wochen auf einem Feld in England. Goldene Kreuze und silberne Ringe, die Verzierungen von Schwertern, dazu ein goldenes Band mit Bibelzitaten &#8211; alles aus dem 7. Jahrhundert, kiloschwer, ein Verm&#246;gen wert. Und der Finder von einem Spatenstich auf den n&#228;chsten ber&#252;hmt. 

	In der Bibel steht: &#8222;Das Himmelreich gleicht einem Schatz verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte und kaufte den Acker.&#8220; 

	F&#252;r manche Dinge lohnt es sich, alles auf eine Karte zu setzen. Alte Sicherheiten aufzugeben, das eigene Leben komplett zu ver&#228;ndern. Sozusagen voll auf Risiko zu gehen f&#252;r das, was mein ganz pers&#246;nlicher Schatz ist: die Ausbildung, der Lebenspartner, das Kind, der Lieblingsberuf.

	Wenn es sich daf&#252;r schon lohnt, das eigene Leben komplett auf den Kopf zu stellen, dann f&#252;r das Himmelreich allemal. Der Schatz l&#228;sst sich finden, wenn man nur lang genug danach sucht. Dann kann man f&#252;ndig werden &#8211; &#252;berraschend wie beim Goldschatz k&#252;rzlich auf dem Feld in England.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander2008_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 05. Dezember 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich h&amp;#228;tte ihn auch gerne gefunden, diesen Goldschatz. Vor ein paar Wochen auf einem Feld in England. Goldene Kreuze und silberne Ringe, die Verzierungen von Schwertern, dazu ein goldenes Band mit Bibelzitaten &amp;#8211; alles aus dem 7. Jahrhundert, kiloschwer, ein Verm&amp;#246;gen wert. Und der Finder von einem Spatenstich auf den n&amp;#228;chsten ber&amp;#252;hmt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In der Bibel steht: &amp;#8222;Das Himmelreich gleicht einem Schatz verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte und kaufte den Acker.&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r manche Dinge lohnt es sich, alles auf eine Karte zu setzen. Alte Sicherheiten aufzugeben, das eigene Leben komplett zu ver&amp;#228;ndern. Sozusagen voll auf Risiko zu gehen f&amp;#252;r das, was mein ganz pers&amp;#246;nlicher Schatz ist: die Ausbildung, der Lebenspartner, das Kind, der Lieblingsberuf.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn es sich daf&amp;#252;r schon lohnt, das eigene Leben komplett auf den Kopf zu stellen, dann f&amp;#252;r das Himmelreich allemal. Der Schatz l&amp;#228;sst sich finden, wenn man nur lang genug danach sucht. Dann kann man f&amp;#252;ndig werden &amp;#8211; &amp;#252;berraschend wie beim Goldschatz k&amp;#252;rzlich auf dem Feld in England.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-05-68356.mp3"&gt;File Download (1:22 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 04 Dec 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Dicke Luft!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 04. Dezember 2009:

	Die Adventszeit ist gerade mal sechs Tage alt und schon ist die Luft bei uns zuhause ziemlich </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 04. Dezember 2009:

	Die Adventszeit ist gerade mal sechs Tage alt und schon ist die Luft bei uns zuhause ziemlich dick. Aber keine Angst &#8211; nicht wegen schlechter Stimmung, sondern wegen der vielen Kekse. Unser Backofen wird gar nicht mehr kalt. 

	Und all die Leckereien warten jetzt in ihren Keksdosen nur darauf, meinen Bauchumfang zu erweitern. Aber das nehme ich gerne in Kauf, zumindest im Advent. 

	Das schlechte Gewissen kommt dann meist erst nach Weihnachten, jedes Jahr wieder. Eigentlich merke ich es ja schon ganz deutlich, je n&#228;her es auf Weihnachten zugeht: 

	Die Hosen werden enger und meine Frau beschwert sich, dass sie ihren Arm beim Spazierengehen nicht mehr ganz um mich legen kann. Soll ich deshalb also dieses Jahr lieber auf die ganzen Leckereien verzichten? 

	Nein, das will ich einfach nicht. Kekse geh&#246;ren zur Adventszeit dazu. Und ich glaube auch nicht, dass Gott Wert auf meine Figur legt. 

	Gott hat den Menschen nach seinem Bilde geschaffen  &#8211; hei&#223;t es in der Bibel. 

	Dieser Satz betrifft aber weniger mein Aussehen, als vielmehr die Beziehung zwischen Gott und mir. Das hei&#223;t: Gott nimmt mich so an, wie ich bin. Er hat mich genau so geschaffen, wie ich bin. Er liebt mich, so wie bin. Und da darf ich ruhig mal ein paar Kekse zuviel essen. Denn egal wie dick mein Bauch auch  ist &#8211; Gottes Liebe ist so gro&#223; &#8211; er kann immer noch seinen Arm um mich legen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov02_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 04. Dezember 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Adventszeit ist gerade mal sechs Tage alt und schon ist die Luft bei uns zuhause ziemlich dick. Aber keine Angst &amp;#8211; nicht wegen schlechter Stimmung, sondern wegen der vielen Kekse. Unser Backofen wird gar nicht mehr kalt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und all die Leckereien warten jetzt in ihren Keksdosen nur darauf, meinen Bauchumfang zu erweitern. Aber das nehme ich gerne in Kauf, zumindest im Advent. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das schlechte Gewissen kommt dann meist erst nach Weihnachten, jedes Jahr wieder. Eigentlich merke ich es ja schon ganz deutlich, je n&amp;#228;her es auf Weihnachten zugeht: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Hosen werden enger und meine Frau beschwert sich, dass sie ihren Arm beim Spazierengehen nicht mehr ganz um mich legen kann. Soll ich deshalb also dieses Jahr lieber auf die ganzen Leckereien verzichten? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nein, das will ich einfach nicht. Kekse geh&amp;#246;ren zur Adventszeit dazu. Und ich glaube auch nicht, dass Gott Wert auf meine Figur legt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gott hat den Menschen nach seinem Bilde geschaffen  &amp;#8211; hei&amp;#223;t es in der Bibel. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dieser Satz betrifft aber weniger mein Aussehen, als vielmehr die Beziehung zwischen Gott und mir. Das hei&amp;#223;t: Gott nimmt mich so an, wie ich bin. Er hat mich genau so geschaffen, wie ich bin. Er liebt mich, so wie bin. Und da darf ich ruhig mal ein paar Kekse zuviel essen. Denn egal wie dick mein Bauch auch  ist &amp;#8211; Gottes Liebe ist so gro&amp;#223; &amp;#8211; er kann immer noch seinen Arm um mich legen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-04-68067.mp3"&gt;File Download (1:22 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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<item>
    <pubDate>Thu, 03 Dec 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Warten, warten, warten...</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1474</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <comments>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1474#comments</comments>
    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Dejan Vilov</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Donnerstag, 03. Dezember 2009:

	30 Jahre &#8211; Solange wartet ein Mensch in seinem Leben. Durchschnittlich. Beim Arzt, an </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Donnerstag, 03. Dezember 2009:

	30 Jahre &#8211; Solange wartet ein Mensch in seinem Leben. Durchschnittlich. Beim Arzt, an der Bushaltestelle, an der Kasse undsoweiter. 30 Jahre, eine ziemlich lange Zeit. 

	Und da ist die allj&#228;hrliche Adventszeit noch gar nicht mitgerechnet. Denn auch das ist Wartezeit. Christen warten auf das Kommen auf das Kommen ihres Herrn Jesus Christus. Nichts anderes bedeutet Advent. Warten, warten, warten. 

	Vor ungef&#228;hr 2000 Jahren, da hatte dieses Warten schon mal ein Ende. In einem Stall in Bethlehem ist Jesus geboren worden. Aber das ist lange her. Und seitdem bleibt den Menschen nur die Erinnerung daran und die Hoffnung darauf, dass er irgendwann wiederkommen wird. 

	Erinnerung und Hoffnung &#8211; beides ist relativ nutzlos, wenn es nicht auch Auswirkungen auf mein Leben im Jahr 2009 hat. Und daf&#252;r ist die Adventszeit wichtig. In ihr erinnere ich mich, wann ich in meinem Leben gesp&#252;rt habe, dass Jesus da war:

	In der Liebe von und zu anderen Menschen, wenn ein freundliches Wort einen Streit beendet, aber auch in traurigen Momenten, wenn ich mich von Jesus getragen gef&#252;hlt habe. 

	Und mit dieser Erinnerung blicke ich zuversichtlich in die Zukunft mit allem, was sie bringen wird. Denn ich habe die Hoffnung, dass ich auch dann immer wieder erfahren werde, dass Jesus bei mir ist. 

	Darin unterscheidet sich der Advent von anderen Wartezeiten. Durch sinnvolle Erinnerung und Hoffnung, die mich sensibel machen f&#252;r die Begegnungen mit Jesus in meinem Leben.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov02_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Donnerstag, 03. Dezember 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;30 Jahre &amp;#8211; Solange wartet ein Mensch in seinem Leben. Durchschnittlich. Beim Arzt, an der Bushaltestelle, an der Kasse undsoweiter. 30 Jahre, eine ziemlich lange Zeit. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und da ist die allj&amp;#228;hrliche Adventszeit noch gar nicht mitgerechnet. Denn auch das ist Wartezeit. Christen warten auf das Kommen auf das Kommen ihres Herrn Jesus Christus. Nichts anderes bedeutet Advent. Warten, warten, warten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vor ungef&amp;#228;hr 2000 Jahren, da hatte dieses Warten schon mal ein Ende. In einem Stall in Bethlehem ist Jesus geboren worden. Aber das ist lange her. Und seitdem bleibt den Menschen nur die Erinnerung daran und die Hoffnung darauf, dass er irgendwann wiederkommen wird. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Erinnerung und Hoffnung &amp;#8211; beides ist relativ nutzlos, wenn es nicht auch Auswirkungen auf mein Leben im Jahr 2009 hat. Und daf&amp;#252;r ist die Adventszeit wichtig. In ihr erinnere ich mich, wann ich in meinem Leben gesp&amp;#252;rt habe, dass Jesus da war:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In der Liebe von und zu anderen Menschen, wenn ein freundliches Wort einen Streit beendet, aber auch in traurigen Momenten, wenn ich mich von Jesus getragen gef&amp;#252;hlt habe. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und mit dieser Erinnerung blicke ich zuversichtlich in die Zukunft mit allem, was sie bringen wird. Denn ich habe die Hoffnung, dass ich auch dann immer wieder erfahren werde, dass Jesus bei mir ist. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Darin unterscheidet sich der Advent von anderen Wartezeiten. Durch sinnvolle Erinnerung und Hoffnung, die mich sensibel machen f&amp;#252;r die Begegnungen mit Jesus in meinem Leben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-03-67921.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 02 Dec 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Das fehlende Stück.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Dejan Vilov</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 02. Dezember 2009:

	Er ist jetzt mittlerweile vier Jahre alt und begleitet mich jeden Tag. Mein Ehering. Inzwischen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 02. Dezember 2009:

	Er ist jetzt mittlerweile vier Jahre alt und begleitet mich jeden Tag. Mein Ehering. Inzwischen sieht man ihm sein Alter auch schon deutlich an. Er hat Schrammen und Kratzer.

	Aber auch als er noch nagelneu war, haben einige unserer Freunde gedacht: Er sei besch&#228;digt. Denn in ihm fehlt ein St&#252;ck. Die L&#252;cke ist zwar nur zwei, drei Millimeter breit, aber trotzdem deutlich zu sehen. Und zwar v&#246;llig gewollt. 

	Den k&#246;nnt ihr doch nicht als Ehering nehmen! Der hat ja eine L&#252;cke&#8220; , haben unsere Freunde gesagt. Ein Ehering muss doch aber geschlossen sein. Nur so kann er doch die Unendlichkeit eurer Liebe symbolisieren. Denn ein geschlossener Ring hat keinen Anfang und kein Ende. 

	Eine logische Begr&#252;ndung und tats&#228;chlich ein sch&#246;nes Symbol f&#252;r eine Liebe, die nie aufh&#246;rt. Und trotzdem haben meine Frau und ich uns damals ganz bewusst f&#252;r einen Ehering mit L&#252;cke entschieden. Denn auch so ein Ring kann etwas symbolisieren. N&#228;mlich: nichts, was Menschen tun, ist perfekt. Auch das Zusammenleben in einer Ehe nicht. 

	Immer sind wir darauf angewiesen, dass Gott unser Tun segnet. Dass er sozusagen seinen Teil zum Gelingen unserer Arbeit, unserer Lebens und unserer Liebe beitr&#228;gt. Dass er sein St&#252;ck in die L&#252;cke unseres Eherings einf&#252;gt.

	Egal, wie ihr Ehering aussieht: Ich w&#252;nsche Ihnen, dass Gott Sie in ihrer Partnerschaft begleitet und so seinen Teil zum Gelingen ihrer Beziehung beitr&#228;gt.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov02_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 02. Dezember 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Er ist jetzt mittlerweile vier Jahre alt und begleitet mich jeden Tag. Mein Ehering. Inzwischen sieht man ihm sein Alter auch schon deutlich an. Er hat Schrammen und Kratzer.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber auch als er noch nagelneu war, haben einige unserer Freunde gedacht: Er sei besch&amp;#228;digt. Denn in ihm fehlt ein St&amp;#252;ck. Die L&amp;#252;cke ist zwar nur zwei, drei Millimeter breit, aber trotzdem deutlich zu sehen. Und zwar v&amp;#246;llig gewollt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Den k&amp;#246;nnt ihr doch nicht als Ehering nehmen! Der hat ja eine L&amp;#252;cke&amp;#8220; , haben unsere Freunde gesagt. Ein Ehering muss doch aber geschlossen sein. Nur so kann er doch die Unendlichkeit eurer Liebe symbolisieren. Denn ein geschlossener Ring hat keinen Anfang und kein Ende. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eine logische Begr&amp;#252;ndung und tats&amp;#228;chlich ein sch&amp;#246;nes Symbol f&amp;#252;r eine Liebe, die nie aufh&amp;#246;rt. Und trotzdem haben meine Frau und ich uns damals ganz bewusst f&amp;#252;r einen Ehering mit L&amp;#252;cke entschieden. Denn auch so ein Ring kann etwas symbolisieren. N&amp;#228;mlich: nichts, was Menschen tun, ist perfekt. Auch das Zusammenleben in einer Ehe nicht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Immer sind wir darauf angewiesen, dass Gott unser Tun segnet. Dass er sozusagen seinen Teil zum Gelingen unserer Arbeit, unserer Lebens und unserer Liebe beitr&amp;#228;gt. Dass er sein St&amp;#252;ck in die L&amp;#252;cke unseres Eherings einf&amp;#252;gt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Egal, wie ihr Ehering aussieht: Ich w&amp;#252;nsche Ihnen, dass Gott Sie in ihrer Partnerschaft begleitet und so seinen Teil zum Gelingen ihrer Beziehung beitr&amp;#228;gt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-02-67715.mp3"&gt;File Download (1:28 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 01 Dec 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: So viele coole Pokale!</title>
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	Eine Schulklasse besichtigt die Kirche in ihrem Dorf. Die Pfarrerin erkl&#228;rt den Kindern </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 01. Dezember 2009:

	Eine Schulklasse besichtigt die Kirche in ihrem Dorf. Die Pfarrerin erkl&#228;rt den Kindern die Kanzel, das Taufbecken, den Altar usw. Am Ende der F&#252;hrung zeigt die Pfarrerin den Sch&#252;lern auch noch die Sakristei, sozusagen den Backstage-Bereich einer Kirche. 

	Hier lagern die Dinge, die f&#252;r die Gottesdienste gebraucht werden. Zum Beispiel die Kerzen. Und ein paar Dinge, die die Aufmerksamkeit des kleinen Basti auf sich ziehen.

	&#8222;Boah, spielt ihr Fu&#223;ball? Das ist ja cool!&#8220;, sagt er.

	&#8222;Wie kommst Du denn darauf&#8220;, fragt die Pfarrerin. 

	&#8222;Na, wegen der gro&#223;en Pokale, die ihr da stehen habt!&#8220;

	Was Basti meint, sind nat&#252;rlich keine Pokale, sondern die gro&#223;en silbernen Abendmahlskelche. Wobei: So falsch liegt Basti damit gar nicht. Einen Pokal bekommt man, wenn man einen Sieg errungen hat. Die Troph&#228;e soll an den Triumph erinnern.

	Aber auch die Abendmahlskelche k&#246;nnen uns auch an einen Sieg erinnern. An den Sieg Jesu &#252;ber die Macht des Todes. Am Vorabend seiner Kreuzigung hat Jesus mit seinen Freunden noch einmal zusammen gegessen und getrunken. Und er hat ihnen gesagt, dass er sein Leben f&#252;r sie geben wird. Damit die Beziehung der Menschen zu Gott auf ewig Bestand haben wird. 

	Und dieser Sieg &#8211; der ist f&#252;r mich wertvoller als der Gewinn der Meisterschale, der Champions-League zusammen und der Fu&#223;ballweltmeisterschaft zusammen, denn dieser Siegmacht uns alle zu Gewinnern.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov02_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 01. Dezember 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eine Schulklasse besichtigt die Kirche in ihrem Dorf. Die Pfarrerin erkl&amp;#228;rt den Kindern die Kanzel, das Taufbecken, den Altar usw. Am Ende der F&amp;#252;hrung zeigt die Pfarrerin den Sch&amp;#252;lern auch noch die Sakristei, sozusagen den Backstage-Bereich einer Kirche. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Hier lagern die Dinge, die f&amp;#252;r die Gottesdienste gebraucht werden. Zum Beispiel die Kerzen. Und ein paar Dinge, die die Aufmerksamkeit des kleinen Basti auf sich ziehen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Boah, spielt ihr Fu&amp;#223;ball? Das ist ja cool!&amp;#8220;, sagt er.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Wie kommst Du denn darauf&amp;#8220;, fragt die Pfarrerin. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Na, wegen der gro&amp;#223;en Pokale, die ihr da stehen habt!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was Basti meint, sind nat&amp;#252;rlich keine Pokale, sondern die gro&amp;#223;en silbernen Abendmahlskelche. Wobei: So falsch liegt Basti damit gar nicht. Einen Pokal bekommt man, wenn man einen Sieg errungen hat. Die Troph&amp;#228;e soll an den Triumph erinnern.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber auch die Abendmahlskelche k&amp;#246;nnen uns auch an einen Sieg erinnern. An den Sieg Jesu &amp;#252;ber die Macht des Todes. Am Vorabend seiner Kreuzigung hat Jesus mit seinen Freunden noch einmal zusammen gegessen und getrunken. Und er hat ihnen gesagt, dass er sein Leben f&amp;#252;r sie geben wird. Damit die Beziehung der Menschen zu Gott auf ewig Bestand haben wird. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und dieser Sieg &amp;#8211; der ist f&amp;#252;r mich wertvoller als der Gewinn der Meisterschale, der Champions-League zusammen und der Fu&amp;#223;ballweltmeisterschaft zusammen, denn dieser Siegmacht uns alle zu Gewinnern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-01-68097.mp3"&gt;File Download (1:26 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 30 Nov 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Das Geschenk der alten Dame.</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Montag, 30. November 2009:

	Eigentlich konnte sich der Busfahrer schon gar nicht mehr an Jeanine V. erinnern. Und trotzdem </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Montag, 30. November 2009:

	Eigentlich konnte sich der Busfahrer schon gar nicht mehr an Jeanine V. erinnern. Und trotzdem hat er nach ihrem Tod Post von der alten Dame bekommen. Genauer gesagt: von ihrem Anwalt. 

	Jeanine V. hatte 1200 Euro an den Busfahrer vererbt. Genauso wie an 200 andere Menschen auch. Supermarkt-Verk&#228;uferinnen, Krankenpfleger, Metzger undsoweiter. 

	Der Grund: Sie alle waren einmal nett zu der alten Dame gewesen. Und daf&#252;r gab&#180;s das Geld von ihr. So geschehen vor ein paar Wochen in Frankreich.

	1200 Euro f&#252;r einmal T&#252;r aufhalten, einem freundlichen Wort oder f&#252;r Hilfe beim Einpacken der Eink&#228;ufe. 

	Tja, es zahlt sich eben aus, wenn ich anderen gegen&#252;ber freundlich bin. Und zwar auch dann, wenn ich kein Geld daf&#252;r bekomme. Deshalb schreibt der Prophet Micha im Alten Testament:

	Mensch es ist Dir gesagt, was gut ist und was der Herr von Dir fordert: nichts anderes als Recht tun und mit G&#252;te lieben. 

	Gott fordert zwar das Gute von uns, aber zur gleichen Zeit auch f&#252;r uns. Denn das, was gut f&#252;r andere ist, das ist auch gut f&#252;r uns. Wenn wir uns w&#252;nschen, dass andere uns behilflich sind, dann erf&#252;llt sich dieser Wunsch am besten, wenn auch wir anderen helfen. 

	Probieren Sie es doch einfach mal aus, wenn Sie das n&#228;chste Mal Bus fahren oder beim Metzger sind oder, oder, oder&#8230;.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov02_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Montag, 30. November 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eigentlich konnte sich der Busfahrer schon gar nicht mehr an Jeanine V. erinnern. Und trotzdem hat er nach ihrem Tod Post von der alten Dame bekommen. Genauer gesagt: von ihrem Anwalt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jeanine V. hatte 1200 Euro an den Busfahrer vererbt. Genauso wie an 200 andere Menschen auch. Supermarkt-Verk&amp;#228;uferinnen, Krankenpfleger, Metzger undsoweiter. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Grund: Sie alle waren einmal nett zu der alten Dame gewesen. Und daf&amp;#252;r gab&amp;#180;s das Geld von ihr. So geschehen vor ein paar Wochen in Frankreich.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;1200 Euro f&amp;#252;r einmal T&amp;#252;r aufhalten, einem freundlichen Wort oder f&amp;#252;r Hilfe beim Einpacken der Eink&amp;#228;ufe. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Tja, es zahlt sich eben aus, wenn ich anderen gegen&amp;#252;ber freundlich bin. Und zwar auch dann, wenn ich kein Geld daf&amp;#252;r bekomme. Deshalb schreibt der Prophet Micha im Alten Testament:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mensch es ist Dir gesagt, was gut ist und was der Herr von Dir fordert: nichts anderes als Recht tun und mit G&amp;#252;te lieben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gott fordert zwar das Gute von uns, aber zur gleichen Zeit auch f&amp;#252;r uns. Denn das, was gut f&amp;#252;r andere ist, das ist auch gut f&amp;#252;r uns. Wenn wir uns w&amp;#252;nschen, dass andere uns behilflich sind, dann erf&amp;#252;llt sich dieser Wunsch am besten, wenn auch wir anderen helfen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Probieren Sie es doch einfach mal aus, wenn Sie das n&amp;#228;chste Mal Bus fahren oder beim Metzger sind oder, oder, oder&amp;#8230;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-11-30-67353.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 29 Nov 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Happy new year!</title>
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    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 29. November 2009:

	Alles Gute zum neuen Jahr, w&#252;nsche ich Ihnen. Und wenn Sie jetzt sagen: Moment mal, das </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 29. November 2009:

	Alles Gute zum neuen Jahr, w&#252;nsche ich Ihnen. Und wenn Sie jetzt sagen: Moment mal, das neue Jahr beginnt doch erst in knapp f&#252;nf Wochen &#8211; dann haben Sie nat&#252;rlich Recht. 

	Aber heute am 1. Advent beginnt das neue Kirchenjahr und zwar mit der Vorbereitung auf Weihnachten. Der Adventszeit. Eigentlich ja eine Zeit der Ruhe und des Nachdenkens &#252;ber das eigene Leben. Eigentlich.

	Denn tats&#228;chlich haben viele Menschen in dieser Zeit nur noch Hektik und Stress. Auf den Stra&#223;en hasten sie aneinander vorbei und in Gesch&#228;ften wird nur geschoben und gedr&#228;ngelt.  Kann ich irgendwie auch verstehen: Offenbar wollen alle so schnell wie m&#246;glich wieder raus aus dieser Hektik. 

	Ich glaube, an diesem Stress wird sich auch nichts &#228;ndern. Zumindest solange nicht, bis ich den ersten Schritt mache. Auch wenn es nur ein ganz kleiner ist. Zum Beispiel so, dass ich mir vornehme, einmal am Tag &#8222;Stopp&#8220; zu sagen. 

	Das kann laut in Worten oder auch einfach nur in Gedanken sein. Hauptsache ist, dass ich es ganz bewusst tue. Stopp!! Und dann mal f&#252;r einen kurzen Moment dar&#252;ber nachdenke, was mir pers&#246;nlich wichtig ist: Gesundheit, meine Beziehung, mein Arbeitsplatz, vielleicht auch mein Glaube. 

	Wenn mir das gelingt, dann kann es bei aller Hektik doch ein guter Start ins neue Kirchenjahr werden. Also: Alles Gute zum neuen Jahr!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov02_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 29. November 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Alles Gute zum neuen Jahr, w&amp;#252;nsche ich Ihnen. Und wenn Sie jetzt sagen: Moment mal, das neue Jahr beginnt doch erst in knapp f&amp;#252;nf Wochen &amp;#8211; dann haben Sie nat&amp;#252;rlich Recht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber heute am 1. Advent beginnt das neue Kirchenjahr und zwar mit der Vorbereitung auf Weihnachten. Der Adventszeit. Eigentlich ja eine Zeit der Ruhe und des Nachdenkens &amp;#252;ber das eigene Leben. Eigentlich.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Denn tats&amp;#228;chlich haben viele Menschen in dieser Zeit nur noch Hektik und Stress. Auf den Stra&amp;#223;en hasten sie aneinander vorbei und in Gesch&amp;#228;ften wird nur geschoben und gedr&amp;#228;ngelt.  Kann ich irgendwie auch verstehen: Offenbar wollen alle so schnell wie m&amp;#246;glich wieder raus aus dieser Hektik. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich glaube, an diesem Stress wird sich auch nichts &amp;#228;ndern. Zumindest solange nicht, bis ich den ersten Schritt mache. Auch wenn es nur ein ganz kleiner ist. Zum Beispiel so, dass ich mir vornehme, einmal am Tag &amp;#8222;Stopp&amp;#8220; zu sagen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das kann laut in Worten oder auch einfach nur in Gedanken sein. Hauptsache ist, dass ich es ganz bewusst tue. Stopp!! Und dann mal f&amp;#252;r einen kurzen Moment dar&amp;#252;ber nachdenke, was mir pers&amp;#246;nlich wichtig ist: Gesundheit, meine Beziehung, mein Arbeitsplatz, vielleicht auch mein Glaube. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn mir das gelingt, dann kann es bei aller Hektik doch ein guter Start ins neue Kirchenjahr werden. Also: Alles Gute zum neuen Jahr!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-11-29-67162.mp3"&gt;File Download (1:24 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 01 Nov 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Der traurige alte Mann...</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Dejan Vilov</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 01. November 2009:

	Irgendwie tut der alte Mann mir leid. Schon seit Wochen, ja vielleicht sogar schon seit Monaten </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 01. November 2009:

	Irgendwie tut der alte Mann mir leid. Schon seit Wochen, ja vielleicht sogar schon seit Monaten steht er immer an der gleichen Stelle und beobachtet traurig die Menschen. Und die&#8230;.die hasten an ihm vorbei und sind meistens voll im Stress. 

	Oft sind es dann die Kinder, die den alten Mann als erstes wahrnehmen. Dann zeigen sie mit dem Finger auf ihn und sagen: Guck mal, Mama, den m&#246;chte ich gerne haben! 

	Ja, er tut mir wirklich leid, der Schokonikolaus im Supermarkt. Eigentlich ist er ja erst in ein paar Wochen dran. Genauso wie die Lebkuchen, Zimtsterne, Pfeffern&#252;sse, und all die anderen Leckereien. 

	Sie alle geh&#246;ren in die Zeit vom ersten Advent bis Weihnachten, in die Adventszeit. Eine Zeit der Ruhe, des Nachdenkens und nat&#252;rlich auch der Vorfreude auf die Geburt Jesu an Weihnachten. 

	Advent ist im Dezember. Und nicht schon Anfang November oder sogar noch fr&#252;her. Einige Menschen die Adventszeit immer weiter und immer weiter nach vorne verl&#228;ngern.

	Aber was ist das Besondere an Schoko-Nikol&#228;usen, Adventstee und all den anderen Sachen, wenn ich sie das fast das halbe Jahr &#252;ber kaufen kann?

	Ich finde, es ist schon was Wahres dran, wenn es hei&#223;t: Vorfreude ist die sch&#246;nste Freude. Deshalb m&#246;chte ich mich gerne vor-freuen auf die Adventszeit. Und die beginnt in genau vier Wochen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov02_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 01. November 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Irgendwie tut der alte Mann mir leid. Schon seit Wochen, ja vielleicht sogar schon seit Monaten steht er immer an der gleichen Stelle und beobachtet traurig die Menschen. Und die&amp;#8230;.die hasten an ihm vorbei und sind meistens voll im Stress. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Oft sind es dann die Kinder, die den alten Mann als erstes wahrnehmen. Dann zeigen sie mit dem Finger auf ihn und sagen: Guck mal, Mama, den m&amp;#246;chte ich gerne haben! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ja, er tut mir wirklich leid, der Schokonikolaus im Supermarkt. Eigentlich ist er ja erst in ein paar Wochen dran. Genauso wie die Lebkuchen, Zimtsterne, Pfeffern&amp;#252;sse, und all die anderen Leckereien. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sie alle geh&amp;#246;ren in die Zeit vom ersten Advent bis Weihnachten, in die Adventszeit. Eine Zeit der Ruhe, des Nachdenkens und nat&amp;#252;rlich auch der Vorfreude auf die Geburt Jesu an Weihnachten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Advent ist im Dezember. Und nicht schon Anfang November oder sogar noch fr&amp;#252;her. Einige Menschen die Adventszeit immer weiter und immer weiter nach vorne verl&amp;#228;ngern.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber was ist das Besondere an Schoko-Nikol&amp;#228;usen, Adventstee und all den anderen Sachen, wenn ich sie das fast das halbe Jahr &amp;#252;ber kaufen kann?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich finde, es ist schon was Wahres dran, wenn es hei&amp;#223;t: Vorfreude ist die sch&amp;#246;nste Freude. Deshalb m&amp;#246;chte ich mich gerne vor-freuen auf die Adventszeit. Und die beginnt in genau vier Wochen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-11-01-60082.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 05 Oct 2009 14:30:49 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Der Zauber einer alten Kiste</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 04. Oktober 2009:</itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 04. Oktober 2009:</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov02_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 04. Oktober 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-10-05-62269.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 1.4 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 06 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: 150 Jahre Diakonissen Speyer Mannheim</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Sonntag, 06. September 2009:

	In Speyer steht heute ein gro&#223;es Fest auf dem Programm. Die Diakonissen Speyer-Mannheim feiern Geburtstag. Vor einhundertf&#252;nfzig Jahren sind </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Sonntag, 06. September 2009:

	In Speyer steht heute ein gro&#223;es Fest auf dem Programm. Die Diakonissen Speyer-Mannheim feiern Geburtstag. Vor einhundertf&#252;nfzig Jahren sind die ersten zwei evangelischen Schwestern nach Speyer gekommen, um Kranke in der Stadt zu versorgen. 

	Im Mutterhaus haben die Diakonissen so &#228;hnlich wie Nonnen zusammen gelebt und sie tun das bis heute. Ihre Zeit und ihre Kraft setzen sie ein, um anderen zu helfen. Vor allem Kranken, alten und behinderten Menschen. 

	Dabei lassen sich die Diakonissen besonders von einem Vers aus dem Matth&#228;usevangelium leiten lassen. 

	Jesus sagt: Was Ihr einem von diesen geringsten Menschen getan habt, das habt ihr mir getan.

	Das hei&#223;t mit anderen Worten: Wer einen traurigen Menschen tr&#246;stet, der tr&#246;stet auch Jesus. Wer einem durstigen Menschen etwas zu trinken gibt, der lindert damit auch den Durst Jesu. Wer mit einem einsamen Menschen spricht, der unterh&#228;lt sich auch mit Jesus. 

	Heute arbeiten rund 3500 Mitarbeiter bei den Diakonissen Speyer-Mannheim. In Krankenh&#228;usern, Kinderg&#228;rten, Behinderten- und Pflegeheimen und, und, und&#8230;

	F&#252;r mich ist das eine echte Erfolgsgeschichte. Denn sie zeigt, wie gro&#223; etwas werden kann, was einmal ganz klein begonnen hat. Zwei Diakonissen haben von 150 Jahren Jesu Worte ernst genommen und andere Menschen geholfen. Und dasselbe kann ich im Jahr 2009 auch noch tun &#8211; nicht nur als Diakonisse.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov02_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Sonntag, 06. September 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In Speyer steht heute ein gro&amp;#223;es Fest auf dem Programm. Die Diakonissen Speyer-Mannheim feiern Geburtstag. Vor einhundertf&amp;#252;nfzig Jahren sind die ersten zwei evangelischen Schwestern nach Speyer gekommen, um Kranke in der Stadt zu versorgen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im Mutterhaus haben die Diakonissen so &amp;#228;hnlich wie Nonnen zusammen gelebt und sie tun das bis heute. Ihre Zeit und ihre Kraft setzen sie ein, um anderen zu helfen. Vor allem Kranken, alten und behinderten Menschen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dabei lassen sich die Diakonissen besonders von einem Vers aus dem Matth&amp;#228;usevangelium leiten lassen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jesus sagt: Was Ihr einem von diesen geringsten Menschen getan habt, das habt ihr mir getan.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das hei&amp;#223;t mit anderen Worten: Wer einen traurigen Menschen tr&amp;#246;stet, der tr&amp;#246;stet auch Jesus. Wer einem durstigen Menschen etwas zu trinken gibt, der lindert damit auch den Durst Jesu. Wer mit einem einsamen Menschen spricht, der unterh&amp;#228;lt sich auch mit Jesus. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute arbeiten rund 3500 Mitarbeiter bei den Diakonissen Speyer-Mannheim. In Krankenh&amp;#228;usern, Kinderg&amp;#228;rten, Behinderten- und Pflegeheimen und, und, und&amp;#8230;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r mich ist das eine echte Erfolgsgeschichte. Denn sie zeigt, wie gro&amp;#223; etwas werden kann, was einmal ganz klein begonnen hat. Zwei Diakonissen haben von 150 Jahren Jesu Worte ernst genommen und andere Menschen geholfen. Und dasselbe kann ich im Jahr 2009 auch noch tun &amp;#8211; nicht nur als Diakonisse.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-06-63973.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 23 Aug 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Werderfan1977</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 23. August 2009:

	K&#246;nnen Sie mir sagen, wie viele Namen sie haben? Ich jedenfalls habe ganz sch&#246;n viele. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 23. August 2009:

	K&#246;nnen Sie mir sagen, wie viele Namen sie haben? Ich jedenfalls habe ganz sch&#246;n viele. Klar, in meinem Ausweis steht nur ein Name: Dejan. Aber im Internet habe ich noch zig andere.

	Auf der einen homepage ist mein Benutzername zum Bespiel Werderfan1977 und auf einer anderen bin ich als Hobbykoch27 registriert. 

	Ich muss ehrlich zugeben: So langsam verliere ich dabei den &#220;berblick. Immer &#246;fter muss ich &#252;berlegen, welches denn nun mein Name ist auf dieser oder jener homepage. 

	Aber zum Gl&#252;ck gibt es ja auch Lichtblicke in diesem Namen-Dschungel. Zum Beispiel wenn meine Frau mal durchs Haus ruft: Kannst Du bitte mal kommen, Dejan? Klar, im ersten Moment bin ich dann genervt und rufe zur&#252;ck: Oh, was ist denn jetzt schon wieder? 

	Aber schon im zweiten Moment denke ich: Es ist doch sch&#246;n, wenn Dich mal wieder jemand bei deinem richtigen Namen ruft. So wie Gott es bei meiner Taufe auch getan hat. Mein Taufspruch aus dem Buch des Propheten Jesaja erinnert mich bis heute daran:  

	F&#252;rchte Dich nicht, denn ich habe dich erl&#246;st. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.

	So hat es Gott mir damals versprochen. Bei ihm ich eben nicht nur entweder Werderfan1977 oder Hobbykoch27. Bei Gott bin ich einfach ich. So wie ich bin. Als Fu&#223;ballfan, als Hobbykoch, aber vor allen Dingen einfach als Mensch mit meinem Namen: Dejan.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov02_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 23. August 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;K&amp;#246;nnen Sie mir sagen, wie viele Namen sie haben? Ich jedenfalls habe ganz sch&amp;#246;n viele. Klar, in meinem Ausweis steht nur ein Name: Dejan. Aber im Internet habe ich noch zig andere.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auf der einen homepage ist mein Benutzername zum Bespiel Werderfan1977 und auf einer anderen bin ich als Hobbykoch27 registriert. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich muss ehrlich zugeben: So langsam verliere ich dabei den &amp;#220;berblick. Immer &amp;#246;fter muss ich &amp;#252;berlegen, welches denn nun mein Name ist auf dieser oder jener homepage. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber zum Gl&amp;#252;ck gibt es ja auch Lichtblicke in diesem Namen-Dschungel. Zum Beispiel wenn meine Frau mal durchs Haus ruft: Kannst Du bitte mal kommen, Dejan? Klar, im ersten Moment bin ich dann genervt und rufe zur&amp;#252;ck: Oh, was ist denn jetzt schon wieder? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber schon im zweiten Moment denke ich: Es ist doch sch&amp;#246;n, wenn Dich mal wieder jemand bei deinem richtigen Namen ruft. So wie Gott es bei meiner Taufe auch getan hat. Mein Taufspruch aus dem Buch des Propheten Jesaja erinnert mich bis heute daran:  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;rchte Dich nicht, denn ich habe dich erl&amp;#246;st. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So hat es Gott mir damals versprochen. Bei ihm ich eben nicht nur entweder Werderfan1977 oder Hobbykoch27. Bei Gott bin ich einfach ich. So wie ich bin. Als Fu&amp;#223;ballfan, als Hobbykoch, aber vor allen Dingen einfach als Mensch mit meinem Namen: Dejan. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-08-23-61243.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 15 Aug 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Beichte online</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1348</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Dejan Vilov</itunes:keywords>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 15. August 2009:

	Immer wenn mich Leute auf der Stra&#223;e nach dem Weg fragen, schicke ich sie absichtlich in die </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 15. August 2009:

	Immer wenn mich Leute auf der Stra&#223;e nach dem Weg fragen, schicke ich sie absichtlich in die falsche Richtung. 

	Das ist eine von unz&#228;hligen Beichten, die man im Internet lesen kann. Auf Seiten, die online-Beichten anbieten.  Das funktioniert kinderleicht:

	Zuerst einfach das, was man getan hat, in ein Textfeld eintragen. Unten auf der Seite blinkt dann ein roter Button mit der Aufschrift:

	&#8222;Herr ich habe ges&#252;ndigt! Bitte vergib mir!&#8220; 

	Jetzt nur noch ein Mausklick auf diesen Button und schwupp! Schon scheint die Beichte fertig zu sein. 

	Aber so einfach geht es nicht. Zum Beichten geh&#246;rt zwar nicht unbedingt ein Beichtstuhl, aber auf jeden Fall viel mehr als ein Mausklick im Internet. 

	Wenn ich wirklich beichten m&#246;chte, dann muss ich zun&#228;chst mal einsehen, dass ich was falsch gemacht habe. Und das muss mir wirklich leid tun, ich muss es aus ganzem Herzen bereuen. Dann wird Gott mir vergeben. 

	Und weil ich das wei&#223;, deshalb soll ich selbst dann auch nachsichtiger mit anderen Menschen umgehen. Nicht jeden Fehler kleinlich aufrechnen und auch mal f&#252;nfe gerade sein lassen. Denn zur Beichte geh&#246;rt auch, dass ich die Kraft finde, mein eigenes Verhalten zu &#228;ndern. 

	So zu beichten ist zwar viel schwerer als eine Beichte per Mausklick, aber es lohnt sich. Probieren Sie es dochmal aus!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov02_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 15. August 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Immer wenn mich Leute auf der Stra&amp;#223;e nach dem Weg fragen, schicke ich sie absichtlich in die falsche Richtung. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das ist eine von unz&amp;#228;hligen Beichten, die man im Internet lesen kann. Auf Seiten, die online-Beichten anbieten.  Das funktioniert kinderleicht:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zuerst einfach das, was man getan hat, in ein Textfeld eintragen. Unten auf der Seite blinkt dann ein roter Button mit der Aufschrift:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Herr ich habe ges&amp;#252;ndigt! Bitte vergib mir!&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jetzt nur noch ein Mausklick auf diesen Button und schwupp! Schon scheint die Beichte fertig zu sein. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber so einfach geht es nicht. Zum Beichten geh&amp;#246;rt zwar nicht unbedingt ein Beichtstuhl, aber auf jeden Fall viel mehr als ein Mausklick im Internet. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn ich wirklich beichten m&amp;#246;chte, dann muss ich zun&amp;#228;chst mal einsehen, dass ich was falsch gemacht habe. Und das muss mir wirklich leid tun, ich muss es aus ganzem Herzen bereuen. Dann wird Gott mir vergeben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und weil ich das wei&amp;#223;, deshalb soll ich selbst dann auch nachsichtiger mit anderen Menschen umgehen. Nicht jeden Fehler kleinlich aufrechnen und auch mal f&amp;#252;nfe gerade sein lassen. Denn zur Beichte geh&amp;#246;rt auch, dass ich die Kraft finde, mein eigenes Verhalten zu &amp;#228;ndern. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So zu beichten ist zwar viel schwerer als eine Beichte per Mausklick, aber es lohnt sich. Probieren Sie es dochmal aus!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-08-15-60422.mp3"&gt;File Download (1:21 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 14 Aug 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Gott ist spürbar</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Dejan Vilov</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 14. August 2009:

	Gott gibt es nicht &#8211; da bin ich mir sicher. Denn ich war im Weltraum und habe ich nicht </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 14. August 2009:

	Gott gibt es nicht &#8211; da bin ich mir sicher. Denn ich war im Weltraum und habe ich nicht gesehen.

	Diese Worte soll angeblich der erste sowjetische Raumfahrer gesagt haben, als er nach seinem Trip ins All wieder auf der Erde gelandet war. Der Name des Raumfahrers: Juri Gargarin.

	Ich bin mir ziemlich sicher, dass er mit seinen Worten recht hatte. Ganz bestimmt hat er Gott im Weltall nicht gesehen. Falsch ist nur die Schlussfolgerung gewesen, die er aus seiner Beobachtung gezogen hat. 

	Wenn tats&#228;chlich nur das existieren w&#252;rde, was wir Menschen sehen k&#246;nnen- dann w&#228;ren wir ziemlich arm dran. Dann g&#228;be es keine Luft, keine Zeit und 
dann w&#252;rden sie mich jetzt nicht im Radio h&#246;ren. Denn es sind Funkwellen, die meine Stimme zu Ihnen nach Hause bringen und diese Funkwellen, die kann man auch nicht sehen.

	Sicher, jetzt k&#246;nnte man sagen: Luft, Zeit und Funkwellen sind zwar unsichtbar, aber dennoch messbar. Aber Gott ist ja nicht mal das. 

	Stimmt, aber daf&#252;r kann ich Gott tief im Innern sp&#252;ren. Dort kann ich seine N&#228;he f&#252;hlen. Und zwar auf ganz verschiedene Weise: in der Liebe, die ein anderer mir schenkt,  bei einem heftigen Gewitter oder auch in einem ganz leichten, kaum wahrnehmbaren Windhauch &#8211; &#252;berall kann ich dann in mir sp&#252;ren: Gott ist bei mir. Er ist mir nah. 

	Ich muss nur offen sein f&#252;r diese verschiedenen Erlebnisse. Dann werden aus scheinbar unwichtigen Erfahrungen, pl&#246;tzlich Erfahrungen mit Gott.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov02_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 14. August 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gott gibt es nicht &amp;#8211; da bin ich mir sicher. Denn ich war im Weltraum und habe ich nicht gesehen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Diese Worte soll angeblich der erste sowjetische Raumfahrer gesagt haben, als er nach seinem Trip ins All wieder auf der Erde gelandet war. Der Name des Raumfahrers: Juri Gargarin.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich bin mir ziemlich sicher, dass er mit seinen Worten recht hatte. Ganz bestimmt hat er Gott im Weltall nicht gesehen. Falsch ist nur die Schlussfolgerung gewesen, die er aus seiner Beobachtung gezogen hat. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn tats&amp;#228;chlich nur das existieren w&amp;#252;rde, was wir Menschen sehen k&amp;#246;nnen- dann w&amp;#228;ren wir ziemlich arm dran. Dann g&amp;#228;be es keine Luft, keine Zeit und &lt;br /&gt;
dann w&amp;#252;rden sie mich jetzt nicht im Radio h&amp;#246;ren. Denn es sind Funkwellen, die meine Stimme zu Ihnen nach Hause bringen und diese Funkwellen, die kann man auch nicht sehen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sicher, jetzt k&amp;#246;nnte man sagen: Luft, Zeit und Funkwellen sind zwar unsichtbar, aber dennoch messbar. Aber Gott ist ja nicht mal das. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Stimmt, aber daf&amp;#252;r kann ich Gott tief im Innern sp&amp;#252;ren. Dort kann ich seine N&amp;#228;he f&amp;#252;hlen. Und zwar auf ganz verschiedene Weise: in der Liebe, die ein anderer mir schenkt,  bei einem heftigen Gewitter oder auch in einem ganz leichten, kaum wahrnehmbaren Windhauch &amp;#8211; &amp;#252;berall kann ich dann in mir sp&amp;#252;ren: Gott ist bei mir. Er ist mir nah. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich muss nur offen sein f&amp;#252;r diese verschiedenen Erlebnisse. Dann werden aus scheinbar unwichtigen Erfahrungen, pl&amp;#246;tzlich Erfahrungen mit Gott. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-08-14-60268.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 13 Aug 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Gottes Gedächtnis</title>
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    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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	Eine meiner Lieblingsbesch&#228;ftigungen ist: Photos angucken. Ich nehme ein Album aus dem </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Donnerstag, 13. August 2009:

	Eine meiner Lieblingsbesch&#228;ftigungen ist: Photos angucken. Ich nehme ein Album aus dem B&#252;cherregal, l&#252;mmele mich bequem aufs Sofa und beginne, mir die Bilder anzugucken. Das ist jedes Mal wie eine Reise in die Vergangenheit. Der Urlaub im letzten Sommer, die Hochzeit vor 4 oder meine Taufe vor 30 Jahren. 

	Je &#228;lter die Photos sind, desto h&#228;ufiger muss ich beim Angucken feststellen, dass manche Person auf den Bildern mittlerweile gestorben ist. Meine Uromas zum Beispiel &#8211; sie habe ich sogar noch pers&#246;nlich gekannt, aber meine Uropas kenne ich nur aus Erz&#228;hlungen und eben von Photos. 

	Aber die Erz&#228;hlungen werden mit der Zeit immer weniger und die Photos bleichen immer mehr aus. Schon in ein paar Generationen wird sich wohl niemand mehr an meine Urgro&#223;eltern erinnern. Und mit mir wird ein bisschen dasgleiche passieren.

	Irgendwie eine schockierende Vorstellung. Aber mich tr&#246;stet ein Satz aus der Bibel. Im Buch Jesaja verspricht Gott dem Menschen: &#8222;Ich will dich nicht vergessen! Siehe, ich habe Dich in meine H&#228;nde gezeichnet.&#8220; 

	Aus der menschlichen Erinnerung wird wahrscheinlich jeder von uns irgendwann verschwunden sein, da f&#252;hrt kein Weg dran vorbei. Aber in Gottes Ged&#228;chtnis ist Platz f&#252;r jeden Menschen. Er wird sich immer an uns erinnern, so wie er es uns versprochen hat.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov02_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Donnerstag, 13. August 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eine meiner Lieblingsbesch&amp;#228;ftigungen ist: Photos angucken. Ich nehme ein Album aus dem B&amp;#252;cherregal, l&amp;#252;mmele mich bequem aufs Sofa und beginne, mir die Bilder anzugucken. Das ist jedes Mal wie eine Reise in die Vergangenheit. Der Urlaub im letzten Sommer, die Hochzeit vor 4 oder meine Taufe vor 30 Jahren. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Je &amp;#228;lter die Photos sind, desto h&amp;#228;ufiger muss ich beim Angucken feststellen, dass manche Person auf den Bildern mittlerweile gestorben ist. Meine Uromas zum Beispiel &amp;#8211; sie habe ich sogar noch pers&amp;#246;nlich gekannt, aber meine Uropas kenne ich nur aus Erz&amp;#228;hlungen und eben von Photos. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber die Erz&amp;#228;hlungen werden mit der Zeit immer weniger und die Photos bleichen immer mehr aus. Schon in ein paar Generationen wird sich wohl niemand mehr an meine Urgro&amp;#223;eltern erinnern. Und mit mir wird ein bisschen dasgleiche passieren.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Irgendwie eine schockierende Vorstellung. Aber mich tr&amp;#246;stet ein Satz aus der Bibel. Im Buch Jesaja verspricht Gott dem Menschen: &amp;#8222;Ich will dich nicht vergessen! Siehe, ich habe Dich in meine H&amp;#228;nde gezeichnet.&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aus der menschlichen Erinnerung wird wahrscheinlich jeder von uns irgendwann verschwunden sein, da f&amp;#252;hrt kein Weg dran vorbei. Aber in Gottes Ged&amp;#228;chtnis ist Platz f&amp;#252;r jeden Menschen. Er wird sich immer an uns erinnern, so wie er es uns versprochen hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-08-13-60083.mp3"&gt;File Download (1:22 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 12 Aug 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Manchmal beleidigt Gott mein Gehirn</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 12. August 2009:

	Eigentlich bin ich nicht schnell beleidigt ist. Aber wenn ich in der Bibel lese, dann &#228;ndert </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 12. August 2009:

	Eigentlich bin ich nicht schnell beleidigt ist. Aber wenn ich in der Bibel lese, dann &#228;ndert sich das manchmal ziemlich schnell. Vor allem bei den Geschichten &#252;ber Jesus, in denen er Wunder vollbringt. Zum Beispiel einen Sturm abflauen l&#228;sst oder &#252;bers Wasser geht. 

	Dann bin ich besonders eingeschnappt. Oder genauer gesagt: mein Gehirn. Denn Wunder beleidigen unseren Denkapparat. Krampfhaft klammert der sich an bestimmte Regeln und Naturgesetze. Aber Wunder k&#252;mmern sich eben nicht um diese Regeln. Und dann ist unser Gehirn beleidigt. 

	Wunder gibt es aber nicht nur in der Bibel, sondern auch heute noch: Ein kranker Mensch, der nach den Erkenntnissen der Medizin sp&#228;testens in zwei Monaten sterben wird, lebt dann doch noch &#252;ber zwei Jahre. Eine Frau &#252;berlebt den Einsturz ihres Hauses, obwohl sie mehrere Tage ohne Wasser unter Tonnen von Tr&#252;mmern gelegen hat. Und zwei Menschen, die jahrelang nicht miteinander gesprochen haben, reichen sich die Hand und l&#228;cheln den anderen an. 

	Ich glaube, dass Gott f&#252;r solche Wunder verantwortlich ist. Er will uns damit &#252;berraschen. Damit wir nicht zu selbstsicher werden, weil wir glauben, alles zu wissen und erkl&#228;ren zu k&#246;nnen. 

	Vielleicht werden wir eines Tages wirklich die ganze Welt mithilfe von Regeln und Naturgesetzen erkl&#228;ren k&#246;nnen. Aber auch dann k&#246;nnen wir Gott nicht die Freiheit nehmen, hin und wieder unser Gehirn zu beleidigen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov02_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 12. August 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eigentlich bin ich nicht schnell beleidigt ist. Aber wenn ich in der Bibel lese, dann &amp;#228;ndert sich das manchmal ziemlich schnell. Vor allem bei den Geschichten &amp;#252;ber Jesus, in denen er Wunder vollbringt. Zum Beispiel einen Sturm abflauen l&amp;#228;sst oder &amp;#252;bers Wasser geht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dann bin ich besonders eingeschnappt. Oder genauer gesagt: mein Gehirn. Denn Wunder beleidigen unseren Denkapparat. Krampfhaft klammert der sich an bestimmte Regeln und Naturgesetze. Aber Wunder k&amp;#252;mmern sich eben nicht um diese Regeln. Und dann ist unser Gehirn beleidigt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wunder gibt es aber nicht nur in der Bibel, sondern auch heute noch: Ein kranker Mensch, der nach den Erkenntnissen der Medizin sp&amp;#228;testens in zwei Monaten sterben wird, lebt dann doch noch &amp;#252;ber zwei Jahre. Eine Frau &amp;#252;berlebt den Einsturz ihres Hauses, obwohl sie mehrere Tage ohne Wasser unter Tonnen von Tr&amp;#252;mmern gelegen hat. Und zwei Menschen, die jahrelang nicht miteinander gesprochen haben, reichen sich die Hand und l&amp;#228;cheln den anderen an. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich glaube, dass Gott f&amp;#252;r solche Wunder verantwortlich ist. Er will uns damit &amp;#252;berraschen. Damit wir nicht zu selbstsicher werden, weil wir glauben, alles zu wissen und erkl&amp;#228;ren zu k&amp;#246;nnen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vielleicht werden wir eines Tages wirklich die ganze Welt mithilfe von Regeln und Naturgesetzen erkl&amp;#228;ren k&amp;#246;nnen. Aber auch dann k&amp;#246;nnen wir Gott nicht die Freiheit nehmen, hin und wieder unser Gehirn zu beleidigen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-08-12-70585.mp3"&gt;File Download (1:25 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 11 Aug 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Nur eins ist wirklich sicher...</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1344</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 11. August 2009:

	Zum Gl&#252;ck habe ich einen sehr gro&#223;en Schreibtisch. Da kann ich wirklich ziemlich viel </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 11. August 2009:

	Zum Gl&#252;ck habe ich einen sehr gro&#223;en Schreibtisch. Da kann ich wirklich ziemlich viel drauf ablegen, ohne etwas wegr&#228;umen zu m&#252;ssen. 

	Diesen Papierstapel kann ich noch da hinten ablegen, das das Handyaufladekabel passt noch dort hin und die Kaffeetasse kann ich hier noch abstellen. 

	Aber..irgendwann wird selbst der gr&#246;&#223;te Schreibtisch mal zu klein. Also habe ich letzte Woche aufger&#228;umt und abgeheftet: Briefe von meinen Versicherungen, Handyrechnungen, eine Rechung vom gro&#223;en Gesundheitscheckup beim Hausarzt undsoweiter. 

	F&#252;r mein Leben nehme ich viele Leistungen in Anspruch. Sie geben mir Sicherheit. Die Versicherungen sorgen f&#252;r einen finanziellen Schutz. Das Handy gibt mir die Sicherheit, bei Gefahr jederzeit Hilfe holen zu k&#246;nnen und seit der Kontrolluntersuchung wei&#223; ich, dass mir nichts fehlt. 

	Versicherungen, Handys, Kontrolluntersuchungen &#8211; das alles sind &#228;u&#223;erst gute Erfindungen und sinnvolle Dinge. 

	Aber eins darf ich nicht vergessen: vollst&#228;ndige Sicherheit werde ich selbst f&#252;r mich nie erreichen. Egal womit. Deshalb tut es mir gut, mein Leben in Gottes H&#228;nden geborgen zu wissen. 

	Denn wenn alle meine anderen Absicherungen mal versagen sollten, kann ich immer noch auf Gott z&#228;hlen. Sein Versicherungsschutz erlischt nie. Mit Sicherheit.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov02_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 11. August 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zum Gl&amp;#252;ck habe ich einen sehr gro&amp;#223;en Schreibtisch. Da kann ich wirklich ziemlich viel drauf ablegen, ohne etwas wegr&amp;#228;umen zu m&amp;#252;ssen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Diesen Papierstapel kann ich noch da hinten ablegen, das das Handyaufladekabel passt noch dort hin und die Kaffeetasse kann ich hier noch abstellen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber..irgendwann wird selbst der gr&amp;#246;&amp;#223;te Schreibtisch mal zu klein. Also habe ich letzte Woche aufger&amp;#228;umt und abgeheftet: Briefe von meinen Versicherungen, Handyrechnungen, eine Rechung vom gro&amp;#223;en Gesundheitscheckup beim Hausarzt undsoweiter. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r mein Leben nehme ich viele Leistungen in Anspruch. Sie geben mir Sicherheit. Die Versicherungen sorgen f&amp;#252;r einen finanziellen Schutz. Das Handy gibt mir die Sicherheit, bei Gefahr jederzeit Hilfe holen zu k&amp;#246;nnen und seit der Kontrolluntersuchung wei&amp;#223; ich, dass mir nichts fehlt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Versicherungen, Handys, Kontrolluntersuchungen &amp;#8211; das alles sind &amp;#228;u&amp;#223;erst gute Erfindungen und sinnvolle Dinge. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber eins darf ich nicht vergessen: vollst&amp;#228;ndige Sicherheit werde ich selbst f&amp;#252;r mich nie erreichen. Egal womit. Deshalb tut es mir gut, mein Leben in Gottes H&amp;#228;nden geborgen zu wissen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Denn wenn alle meine anderen Absicherungen mal versagen sollten, kann ich immer noch auf Gott z&amp;#228;hlen. Sein Versicherungsschutz erlischt nie. Mit Sicherheit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-08-11-59669.mp3"&gt;File Download (1:21 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 10 Aug 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Ein Echo vom Anfang der Welt</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1343</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Dejan Vilov</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Montag, 10. August 2009:

	Eine Mutter h&#228;lt ihr Kind weinendes Kind auf dem Arm. Das Kleine ist gestolpert, hat sich das </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Montag, 10. August 2009:

	Eine Mutter h&#228;lt ihr Kind weinendes Kind auf dem Arm. Das Kleine ist gestolpert, hat sich das Knie aufgeschlagen. Die Wunde ist zwar eigentlich gar nicht so schlimm, aber trotzdem schreit das Kind wie am Spie&#223;. 

	Was kann die Mutter in dieser Situation tun? Sie macht das einzig richtige: Sie streichelt ihrem Kind &#252;ber den Kopf und sagt: Es ist doch alles gut!

	Und das ist genau das richtige, obwohl der Satz ja eigentlich  gar nicht stimmt. Es ist ja eben nicht alles gut. Aber trotzdem hat dieser Satz etwas beruhigendes und heilendes &#8222;Es ist ja alles gut!&#8220; Zusammen mit den Streicheleinheiten &#252;ber den Hinterkopf k&#246;nnen diese Worte den Schmerz im Knie lindern und die Tr&#228;nen trocknen lassen. 

	Und das &#252;brigens nicht nur bei kleinen Kindern. Ich freue mich immer noch, wenn mich jemand in den Arm nimmt und sagt: Es ist doch alles gut. 

	Auch wenn ich wei&#223;, dass einiges doch ziemlich schlimm ist: die Arbeit, die mir &#252;ber den Kopf zu wachsen droht &#8211; das Auto, das schon wieder kaputt ist oder der Gesundheitszustand eines Angeh&#246;rigen, der unter einer schweren Krankheit leidet. 

	Es ist doch alles gut &#8211; dieser Satz hat so eine positive Wirkung auf mich, weil er klingt wie ein uraltes Echo. Ein Echo vom Anfang der Welt. In der Bibel hei&#223;t es: Nachdem Gott die Welt geschaffen hatte, sah er sich sein Werk an und siehe, alles war sehr gut.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov02_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Montag, 10. August 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eine Mutter h&amp;#228;lt ihr Kind weinendes Kind auf dem Arm. Das Kleine ist gestolpert, hat sich das Knie aufgeschlagen. Die Wunde ist zwar eigentlich gar nicht so schlimm, aber trotzdem schreit das Kind wie am Spie&amp;#223;. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was kann die Mutter in dieser Situation tun? Sie macht das einzig richtige: Sie streichelt ihrem Kind &amp;#252;ber den Kopf und sagt: Es ist doch alles gut!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und das ist genau das richtige, obwohl der Satz ja eigentlich  gar nicht stimmt. Es ist ja eben nicht alles gut. Aber trotzdem hat dieser Satz etwas beruhigendes und heilendes &amp;#8222;Es ist ja alles gut!&amp;#8220; Zusammen mit den Streicheleinheiten &amp;#252;ber den Hinterkopf k&amp;#246;nnen diese Worte den Schmerz im Knie lindern und die Tr&amp;#228;nen trocknen lassen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und das &amp;#252;brigens nicht nur bei kleinen Kindern. Ich freue mich immer noch, wenn mich jemand in den Arm nimmt und sagt: Es ist doch alles gut. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auch wenn ich wei&amp;#223;, dass einiges doch ziemlich schlimm ist: die Arbeit, die mir &amp;#252;ber den Kopf zu wachsen droht &amp;#8211; das Auto, das schon wieder kaputt ist oder der Gesundheitszustand eines Angeh&amp;#246;rigen, der unter einer schweren Krankheit leidet. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es ist doch alles gut &amp;#8211; dieser Satz hat so eine positive Wirkung auf mich, weil er klingt wie ein uraltes Echo. Ein Echo vom Anfang der Welt. In der Bibel hei&amp;#223;t es: Nachdem Gott die Welt geschaffen hatte, sah er sich sein Werk an und siehe, alles war sehr gut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-08-10-59455.mp3"&gt;File Download (1:25 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 09 Aug 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Ojemine!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Dejan Vilov</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 09. August 2009:

	Ohje, ohje, ohje! Haben Sie sich auch schon mal mit diesem Seufzer Luft verschafft? &#8222;Oh </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 09. August 2009:

	Ohje, ohje, ohje! Haben Sie sich auch schon mal mit diesem Seufzer Luft verschafft? &#8222;Oh je&#8220; &#8211; das darf doch nicht wahr sein. &#8222;Oh je&#8220; &#8211; jetzt f&#228;ngt es auch noch an zu regnen. &#8222;Oh je&#8220; &#8211; wenn das mal gut geht. 

	Oh je &#8211; das ist eine Abk&#252;rzung. Es steht f&#252;r Ojemine. Und das wiederum ist die Kurzform von f&#252;r &#8222;Oh Jesus mein Herr!&#8220; 
Auch fast 2000 Jahre nach seinem Tod ist Jesus also noch oft in aller Munde. Auch wenn viele sich dessen vielleicht gar nicht so bewusst sind. 

	Jesus, der Sohn eines einfachen Zimmermanns, der Jude aus Pal&#228;stina. Er war kein gro&#223;er Staatsmann oder Politiker, kein ber&#252;hmter K&#252;nstler und auch kein gefeierter Fu&#223;ballstar. 

	Und trotzdem nennen ihn auch heute noch viele Menschen &#8222;Herr&#8220;. Warum? Weil Jesus die Herzen der Menschen ber&#252;hrt hat und auch heute noch ber&#252;hrt. Er hat Kranke geheilt, Tote auferweckt und sich gerade mit den Menschen abgegeben, mit denen keiner was zutun haben wollte. Jesus hat den Menschen Hoffnung geschenkt. 

	In seinem Verhalten erkennen die Menschen bis heute, wie sehr Gott sie liebt. N&#228;mlich so sehr, dass er keinen Menschen verloren gibt. Deshalb ist Jesus am Kreuz f&#252;r uns Menschen gestorben. Damit unsere Beziehung zu Gott f&#252;r immer Bestand haben wird. 

	Deshalb ist es auch kein Wunder, dass vielen Menschen beten und sagen: Oh Jesus, mein Herr! Oder kurz: Ojemine! Oder noch k&#252;rzer: &#8222;Oje!&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov02_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 09. August 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ohje, ohje, ohje! Haben Sie sich auch schon mal mit diesem Seufzer Luft verschafft? &amp;#8222;Oh je&amp;#8220; &amp;#8211; das darf doch nicht wahr sein. &amp;#8222;Oh je&amp;#8220; &amp;#8211; jetzt f&amp;#228;ngt es auch noch an zu regnen. &amp;#8222;Oh je&amp;#8220; &amp;#8211; wenn das mal gut geht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Oh je &amp;#8211; das ist eine Abk&amp;#252;rzung. Es steht f&amp;#252;r Ojemine. Und das wiederum ist die Kurzform von f&amp;#252;r &amp;#8222;Oh Jesus mein Herr!&amp;#8220; &lt;br /&gt;
Auch fast 2000 Jahre nach seinem Tod ist Jesus also noch oft in aller Munde. Auch wenn viele sich dessen vielleicht gar nicht so bewusst sind. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jesus, der Sohn eines einfachen Zimmermanns, der Jude aus Pal&amp;#228;stina. Er war kein gro&amp;#223;er Staatsmann oder Politiker, kein ber&amp;#252;hmter K&amp;#252;nstler und auch kein gefeierter Fu&amp;#223;ballstar. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und trotzdem nennen ihn auch heute noch viele Menschen &amp;#8222;Herr&amp;#8220;. Warum? Weil Jesus die Herzen der Menschen ber&amp;#252;hrt hat und auch heute noch ber&amp;#252;hrt. Er hat Kranke geheilt, Tote auferweckt und sich gerade mit den Menschen abgegeben, mit denen keiner was zutun haben wollte. Jesus hat den Menschen Hoffnung geschenkt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In seinem Verhalten erkennen die Menschen bis heute, wie sehr Gott sie liebt. N&amp;#228;mlich so sehr, dass er keinen Menschen verloren gibt. Deshalb ist Jesus am Kreuz f&amp;#252;r uns Menschen gestorben. Damit unsere Beziehung zu Gott f&amp;#252;r immer Bestand haben wird. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb ist es auch kein Wunder, dass vielen Menschen beten und sagen: Oh Jesus, mein Herr! Oder kurz: Ojemine! Oder noch k&amp;#252;rzer: &amp;#8222;Oje!&amp;#8220; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-08-09-59236.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 31 Jul 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Was wirklich zählt...</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Dejan Vilov</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Guido Hepke, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 31. Juli 2009:

	Worauf setzen Sie? Gerade jetzt, wo die Aktien Achterbahn fahren &#8211; und die eine oder andere </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Guido Hepke, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 31. Juli 2009:

	Worauf setzen Sie? Gerade jetzt, wo die Aktien Achterbahn fahren &#8211; und die eine oder andere Bank inzwischen schon abgest&#252;rzt ist.

	Legen Sie Tagesgeld oder eher Bundesschatzbriefe? Setzen Sie gegen den Trend gerade jetzt auf Immobilienfonds oder ist nur Bares Wahres &#8211; und Sie packen deshalb Ihre Reicht&#252;mer in den Safe?

	Worauf setzen Sie? &#8211; Nun ja, vielleicht geh&#246;ren Sie ja auch eher zu den Millionen, die &#252;ber ihre Steuergelder die verzockten Milliarden bezahlen  werden.

	Dennoch. Auch f&#252;r Sie wird gelten: Ohne Moos nichts los. Und es beruhigt ungemein, wenn am Monatsende wenigstens eine schwarze Null auf dem Konto erscheint.

	Aber  trotzdem ist Geld nicht alles. Was also ist der entscheidende Wert? Ist es Liebe oder Gerechtigkeit? Solidarit&#228;t, Verl&#228;sslichkeit? Frieden?

	&#8222;Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich f&#252;rchten. Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?&#8220; So wird in Psalm 27 formuliert, was das entscheidende ist im Leben.

	Mir gef&#228;llt dieser Bibeltext. Denn er macht sichtbar:
Dass ich &#252;berhaupt leben kann, das ist nicht der Anfang, 
sondern schon der zweite Schritt. Vorher kommt Gottes Liebe.

	Ganz gleich, was in unserem Leben gelingt oder auch so richtig daneben l&#228;uft, wir bleiben von Gott geliebt. Ich meine: das ist ein Grundwert, auf dem wir aufbauen k&#246;nnen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3304.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hepke01_prev.jpg" align="left" target="_blank"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Guido Hepke, Trier, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 31. Juli 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Worauf setzen Sie? Gerade jetzt, wo die Aktien Achterbahn fahren &amp;#8211; und die eine oder andere Bank inzwischen schon abgest&amp;#252;rzt ist.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Legen Sie Tagesgeld oder eher Bundesschatzbriefe? Setzen Sie gegen den Trend gerade jetzt auf Immobilienfonds oder ist nur Bares Wahres &amp;#8211; und Sie packen deshalb Ihre Reicht&amp;#252;mer in den Safe?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Worauf setzen Sie? &amp;#8211; Nun ja, vielleicht geh&amp;#246;ren Sie ja auch eher zu den Millionen, die &amp;#252;ber ihre Steuergelder die verzockten Milliarden bezahlen  werden.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dennoch. Auch f&amp;#252;r Sie wird gelten: Ohne Moos nichts los. Und es beruhigt ungemein, wenn am Monatsende wenigstens eine schwarze Null auf dem Konto erscheint.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber  trotzdem ist Geld nicht alles. Was also ist der entscheidende Wert? Ist es Liebe oder Gerechtigkeit? Solidarit&amp;#228;t, Verl&amp;#228;sslichkeit? Frieden?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich f&amp;#252;rchten. Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?&amp;#8220; So wird in Psalm 27 formuliert, was das entscheidende ist im Leben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mir gef&amp;#228;llt dieser Bibeltext. Denn er macht sichtbar:&lt;br /&gt;
Dass ich &amp;#252;berhaupt leben kann, das ist nicht der Anfang, &lt;br /&gt;
sondern schon der zweite Schritt. Vorher kommt Gottes Liebe.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ganz gleich, was in unserem Leben gelingt oder auch so richtig daneben l&amp;#228;uft, wir bleiben von Gott geliebt. Ich meine: das ist ein Grundwert, auf dem wir aufbauen k&amp;#246;nnen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-07-31-72526.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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