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<title>ProtCast Pfalz: Angedacht</title>
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<itunes:subtitle>Andachten, Nachrichten und mehr aus der Evangelischen Kirche der Pfalz</itunes:subtitle>
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   <title>ProtCast Pfalz</title>
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<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 15:24:36 +0100</pubDate>
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    <pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Du Dummkopf!</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. M&#228;rz 2010.

	Also wirklich, Du bist so ein Dummkopf, Du kriegst ja wirklich nichts auf die Reihe.  Manch einer hat diesen Satz in seinem Leben wohl </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. M&#228;rz 2010.

	Also wirklich, Du bist so ein Dummkopf, Du kriegst ja wirklich nichts auf die Reihe.  Manch einer hat diesen Satz in seinem Leben wohl schon einmal geh&#246;rt. Irgendwas hat nicht so geklappt, wie andere sich das gedacht haben und schnell ging das Geschimpfe dann los.

	Interessant ist: wer immer wieder h&#246;rt, dass er nichts auf die Reihe kriegt, dem wird genau das auch immer h&#228;ufiger passieren. 

	Woran das liegt? Als Mensch bin ich manipulierbar. Je h&#228;ufiger ich eine bestimmte Aussage &#252;ber mich h&#246;re &#8211; desto st&#228;rker pr&#228;gt sie sich bei mir ein. Dann spielt es keine Rolle mehr, ob die Aussage wahr ist oder falsch. Wenn ich sie oft genug h&#246;re &#8211; glaube ich vermutlich irgendwann, dass sie stimmt. 

	Was kann man dagegen tun? So schwer es auch f&#228;llt: Wenn ich merke, dass mir jemand irgendwas einreden will, muss ich mich wehren und widersprechen. Das bin ich mir selbst schuldig. 

	Wer wei&#223; denn schon, wer und wie ich in Wirklichkeit bin? 
Wer kennt mich und alle meine Gedanken. Wer hat mich im K&#246;rper meiner Mutter geformt. Wer sieht alle meine Wege?

	Ich glaube, dass nur Gott das tut. Er ist der Einzige, der mich wirklich kennt. Und der deswegen zu mir sagt: Egal, was andere Dir einzureden versuchen &#8211; Du bist kein Dummkopf und Du kannst alles auf die Reihe kriegen!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/schleifenbaum_werner.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. M&amp;#228;rz 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Also wirklich, Du bist so ein Dummkopf, Du kriegst ja wirklich nichts auf die Reihe.  Manch einer hat diesen Satz in seinem Leben wohl schon einmal geh&amp;#246;rt. Irgendwas hat nicht so geklappt, wie andere sich das gedacht haben und schnell ging das Geschimpfe dann los.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Interessant ist: wer immer wieder h&amp;#246;rt, dass er nichts auf die Reihe kriegt, dem wird genau das auch immer h&amp;#228;ufiger passieren. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Woran das liegt? Als Mensch bin ich manipulierbar. Je h&amp;#228;ufiger ich eine bestimmte Aussage &amp;#252;ber mich h&amp;#246;re &amp;#8211; desto st&amp;#228;rker pr&amp;#228;gt sie sich bei mir ein. Dann spielt es keine Rolle mehr, ob die Aussage wahr ist oder falsch. Wenn ich sie oft genug h&amp;#246;re &amp;#8211; glaube ich vermutlich irgendwann, dass sie stimmt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was kann man dagegen tun? So schwer es auch f&amp;#228;llt: Wenn ich merke, dass mir jemand irgendwas einreden will, muss ich mich wehren und widersprechen. Das bin ich mir selbst schuldig. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer wei&amp;#223; denn schon, wer und wie ich in Wirklichkeit bin? &lt;br /&gt;
Wer kennt mich und alle meine Gedanken. Wer hat mich im K&amp;#246;rper meiner Mutter geformt. Wer sieht alle meine Wege?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich glaube, dass nur Gott das tut. Er ist der Einzige, der mich wirklich kennt. Und der deswegen zu mir sagt: Egal, was andere Dir einzureden versuchen &amp;#8211; Du bist kein Dummkopf und Du kannst alles auf die Reihe kriegen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-11-52523.mp3"&gt;File Download (1:26 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Nein!</title>
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    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 10. M&#228;rz 2010.

	Nein!!! So stand es an f&#252;nf Pl&#228;tzen in meinem B&#252;ro. Ein Zettel mit dem Wort nein lag auf meinem Schreibtisch, einer klebte </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 10. M&#228;rz 2010.

	Nein!!! So stand es an f&#252;nf Pl&#228;tzen in meinem B&#252;ro. Ein Zettel mit dem Wort nein lag auf meinem Schreibtisch, einer klebte an meinem Telefon, einer an der Wand, einer war in meinem Terminkalender und einer sogar in meiner Bibel.

	Warum? Das war mein Training. Tag f&#252;r Tag hab ich daran gearbeitet, meinen angeborenen Sprachfehler loszuwerden. Ich konnte nicht nein sagen. 

	K&#246;nnen sie bei uns einen Vortrag halten? &#8211; Ja, nat&#252;rlich, das mache ich. Kannst du nachher zu uns kommen? Wir haben ein Eheproblem. &#8211; Klar, ich komme. Der Termin n&#228;chste Woche ist so wichtig, da m&#252;ssen sie auf ihren freien Tag verzichten. &#8211; Na gut, ich bin dabei.

	So ging das jahrelang. Bei vielen Anfragen habe ich einfach zugesagt. Ich wollte ja schlie&#223;lich meinem N&#228;chsten helfen.
Tats&#228;chlich: Ein schnelles ja sieht aus wie N&#228;chstenliebe, aber es kann auch einfach die Angst vor einem Konflikt sein.

	Gegen meinen Sprachfehler hat mir ein Satz von Jesus geholfen: Euer ja sei ein ja. Und euer nein sei ein nein.
Daraus habe ich gelernt: Ein Christ soll nicht einfach immer nur ja sagen.  Auch Jesus hat das nicht getan. Er hatte die Freiheit, auch nein zu sagen.

	Deshalb habe ich angefangen, genau das zu trainieren und manche Anfragen zu verneinen. Es hat geholfen. Heute brauche ich keine Zettel mehr, sondern ich sage einfach von mir aus &#246;fter mal: Nein!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/schleifenbaum_werner.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 10. M&amp;#228;rz 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nein!!! So stand es an f&amp;#252;nf Pl&amp;#228;tzen in meinem B&amp;#252;ro. Ein Zettel mit dem Wort nein lag auf meinem Schreibtisch, einer klebte an meinem Telefon, einer an der Wand, einer war in meinem Terminkalender und einer sogar in meiner Bibel.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Warum? Das war mein Training. Tag f&amp;#252;r Tag hab ich daran gearbeitet, meinen angeborenen Sprachfehler loszuwerden. Ich konnte nicht nein sagen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;K&amp;#246;nnen sie bei uns einen Vortrag halten? &amp;#8211; Ja, nat&amp;#252;rlich, das mache ich. Kannst du nachher zu uns kommen? Wir haben ein Eheproblem. &amp;#8211; Klar, ich komme. Der Termin n&amp;#228;chste Woche ist so wichtig, da m&amp;#252;ssen sie auf ihren freien Tag verzichten. &amp;#8211; Na gut, ich bin dabei.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So ging das jahrelang. Bei vielen Anfragen habe ich einfach zugesagt. Ich wollte ja schlie&amp;#223;lich meinem N&amp;#228;chsten helfen.&lt;br /&gt;
Tats&amp;#228;chlich: Ein schnelles ja sieht aus wie N&amp;#228;chstenliebe, aber es kann auch einfach die Angst vor einem Konflikt sein.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gegen meinen Sprachfehler hat mir ein Satz von Jesus geholfen: Euer ja sei ein ja. Und euer nein sei ein nein.&lt;br /&gt;
Daraus habe ich gelernt: Ein Christ soll nicht einfach immer nur ja sagen.  Auch Jesus hat das nicht getan. Er hatte die Freiheit, auch nein zu sagen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb habe ich angefangen, genau das zu trainieren und manche Anfragen zu verneinen. Es hat geholfen. Heute brauche ich keine Zettel mehr, sondern ich sage einfach von mir aus &amp;#246;fter mal: Nein!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-10-52247.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Hoffnung haben.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 08. M&#228;rz 2010.

	Ich bekomme eh keine Gehaltserh&#246;hung.  Oder: Ich kriege doch nie den richtigen Partner. Vielen Menschen schwirren solche negativen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 08. M&#228;rz 2010.

	Ich bekomme eh keine Gehaltserh&#246;hung.  Oder: Ich kriege doch nie den richtigen Partner. Vielen Menschen schwirren solche negativen Gedanken im Kopf rum. Sie haben kein Vertrauen mehr. Nicht in sich selbst und vor allem nicht in Gott. Wenn Vertrauen fehlt, wird das Leben schwer.

	Wer nicht selbst an sich und seine Gehaltserh&#246;hung glaubt, wird sie auch bei seinem Chef nicht &#252;berzeugend beantragen.
Wer sich selbst nicht vorstellen kann, einmal den richtigen Partner zu bekommen, wird ihn leicht &#252;bersehen, wenn er ihn trifft. 

	Auch Jesus hat gewusst, wie wichtig Vertrauen, besonders Gottvertrauen daf&#252;r ist, dass das Leben gelingt. 
Viele Menschen, denen er helfen wollte, hat er zun&#228;chst einmal gefragt: Hast Du Gottvertrauen? Denn genau das ist es, das den Menschen hilft. Ohne dieses Vertrauen k&#246;nnte auch Jesus ihnen nicht helfen.  

	Gottvertrauen ist dabei aber nicht einfach nur Optimismus. Es ist die Voraussetzung daf&#252;r. Wir k&#246;nnen darauf vertrauen, dass Gott es gut mit uns meint. Deshalb d&#252;rfen wir positiv denken und Hoffnung haben: auf den richtigen Partner, auf die Gehaltserh&#246;hung und f&#252;r unser ganzes Leben.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/schleifenbaum_werner.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Dienstag, 08. M&amp;#228;rz 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich bekomme eh keine Gehaltserh&amp;#246;hung.  Oder: Ich kriege doch nie den richtigen Partner. Vielen Menschen schwirren solche negativen Gedanken im Kopf rum. Sie haben kein Vertrauen mehr. Nicht in sich selbst und vor allem nicht in Gott. Wenn Vertrauen fehlt, wird das Leben schwer.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer nicht selbst an sich und seine Gehaltserh&amp;#246;hung glaubt, wird sie auch bei seinem Chef nicht &amp;#252;berzeugend beantragen.&lt;br /&gt;
Wer sich selbst nicht vorstellen kann, einmal den richtigen Partner zu bekommen, wird ihn leicht &amp;#252;bersehen, wenn er ihn trifft. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auch Jesus hat gewusst, wie wichtig Vertrauen, besonders Gottvertrauen daf&amp;#252;r ist, dass das Leben gelingt. &lt;br /&gt;
Viele Menschen, denen er helfen wollte, hat er zun&amp;#228;chst einmal gefragt: Hast Du Gottvertrauen? Denn genau das ist es, das den Menschen hilft. Ohne dieses Vertrauen k&amp;#246;nnte auch Jesus ihnen nicht helfen.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gottvertrauen ist dabei aber nicht einfach nur Optimismus. Es ist die Voraussetzung daf&amp;#252;r. Wir k&amp;#246;nnen darauf vertrauen, dass Gott es gut mit uns meint. Deshalb d&amp;#252;rfen wir positiv denken und Hoffnung haben: auf den richtigen Partner, auf die Gehaltserh&amp;#246;hung und f&amp;#252;r unser ganzes Leben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-09-51959.mp3"&gt;File Download (1:20 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:32:37 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Perfekt!?</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1615</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 07. M&#228;rz 2010.

	Perfekt muss alles sein, was ich tue. So habe ich noch vor wenigen Jahren gedacht. 

	Da war zum Beispiel der Gemeindebrief, der von der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 07. M&#228;rz 2010.

	Perfekt muss alles sein, was ich tue. So habe ich noch vor wenigen Jahren gedacht. 

	Da war zum Beispiel der Gemeindebrief, der von der ersten bis zur letzten Seite perfekt gestaltet war. Ein kleines Wunderwerk der Druckereikunst. 

	Die Sonntagspredigt habe ich vorbereitet, als w&#228;re sie nicht nur die wichtigste, sondern vielleicht sogar letzte Ansprache meines Lebens.

	&#220;berhaupt: die ganze Gemeindearbeit sollte ein Ausdruck davon sein, dass ich meine Aufgabe vollkommen perfekt erf&#252;lle. 

	Die Folge waren zwei Kuren, die gerade noch meinen Zusammenbruch verhindert haben. Bis heute habe ich auf einem Ohr einen Tinnitus. 

	Und das Alles, um schlie&#223;lich zu lernen&#8230;dass ich nicht Gott bin. Ja, Gott ist perfekt. Ich aber bin es nicht. 

	Diese Einsicht w&#252;nsche ich vor allem denen, die immer alles richtig machen wollen. Als perfekte Hausfrau, perfekte Mutter, perfekte Sch&#252;lerin, perfekter Sportler, perfekter Manager oder perfekter Schulleiter.

	Es scheint: Der Wunsch, perfekt zu sein, der geh&#246;rt zu uns Menschen dazu. Darum m&#252;hen wir uns ab und versuchen alles richtig zu machen. 

	Ich glaube nicht, dass Gott diesen Stress will. Er wei&#223;, dass unser Tun nicht perfekt ist. Aber das muss es auch gar nicht sein. Denn, weil er uns gn&#228;dig ist, d&#252;rfen auch wir gn&#228;dig mit uns selbst umgehen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/schleifenbaum_werner.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Montag, 07. M&amp;#228;rz 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Perfekt muss alles sein, was ich tue. So habe ich noch vor wenigen Jahren gedacht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Da war zum Beispiel der Gemeindebrief, der von der ersten bis zur letzten Seite perfekt gestaltet war. Ein kleines Wunderwerk der Druckereikunst. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Sonntagspredigt habe ich vorbereitet, als w&amp;#228;re sie nicht nur die wichtigste, sondern vielleicht sogar letzte Ansprache meines Lebens.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#220;berhaupt: die ganze Gemeindearbeit sollte ein Ausdruck davon sein, dass ich meine Aufgabe vollkommen perfekt erf&amp;#252;lle. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Folge waren zwei Kuren, die gerade noch meinen Zusammenbruch verhindert haben. Bis heute habe ich auf einem Ohr einen Tinnitus. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und das Alles, um schlie&amp;#223;lich zu lernen&amp;#8230;dass ich nicht Gott bin. Ja, Gott ist perfekt. Ich aber bin es nicht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Diese Einsicht w&amp;#252;nsche ich vor allem denen, die immer alles richtig machen wollen. Als perfekte Hausfrau, perfekte Mutter, perfekte Sch&amp;#252;lerin, perfekter Sportler, perfekter Manager oder perfekter Schulleiter.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es scheint: Der Wunsch, perfekt zu sein, der geh&amp;#246;rt zu uns Menschen dazu. Darum m&amp;#252;hen wir uns ab und versuchen alles richtig zu machen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich glaube nicht, dass Gott diesen Stress will. Er wei&amp;#223;, dass unser Tun nicht perfekt ist. Aber das muss es auch gar nicht sein. Denn, weil er uns gn&amp;#228;dig ist, d&amp;#252;rfen auch wir gn&amp;#228;dig mit uns selbst umgehen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-08-51687.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 1.4 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 07 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Ein treuer Begleiter.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1613</link>
    <guid>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1613</guid>
    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Dejan Vilov</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 07. M&#228;rz 2010:

	Heute, viertel vor sieben in unserem Dorf. Die Kirchturmglocken schlagen die Zeit. Das tun sie </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 07. M&#228;rz 2010:

	Heute, viertel vor sieben in unserem Dorf. Die Kirchturmglocken schlagen die Zeit. Das tun sie alle f&#252;nfzehn Minuten. Zur vollen, zur viertel, zur halben oder eben zur dreiviertel Stunde. 24 Stunden am Tag. 

	Ich geb ehrlich zu, als meine Familie und ich vor gut zwei Jahren gerade neu in das Dorf gezogen sind, haben mich die Stundenschl&#228;ge schon gest&#246;rt. Vor allem nachts. 

	Aber mit der Zeit habe ich mich daran gew&#246;hnt. Mehr noch &#8211; mittlerweile finde ich diese altmodische Form der Zeitansage richtig sch&#246;n. Ich f&#252;hle mich wohl damit. 

	Der Klang des Stundenschlags ist ein wichtiger Begleiter durch den ganzen Tag f&#252;r mich geworden. Wie so eine Art Soundtrack zu den Worten aus dem 23. Psalm: &#8222;Herr, Du bist bei mir&#8220;. 

	Die Stundenschl&#228;ge der Kirchturmglocken vermitteln mir auf eine Art, wie es sich anf&#252;hlen oder genauer gesagt: anh&#246;ren kann, dass Gott da ist, dass er bei mir ist. Jederzeit. 

	Egal, ob beim Fr&#252;hst&#252;ck, am Schreibtisch oder auf den Feldwegen, wenn ich mit unserem Hund Gassi gehe. &#220;berall erreicht mich der Klang der Glocken. Auch nachts, in der Dunkelheit schlagen sie unbeirrt weiter. Alle f&#252;nfzehn Minuten. 

	Und selbst dann, wenn ich mal nicht zuhause bin und die Glocken deshalb nicht h&#246;re, kann ich darauf vertrauen, dass sie da sind und die Zeit schlagen. 24 Stunden am Tag.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov_dejan.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 07. M&amp;#228;rz 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute, viertel vor sieben in unserem Dorf. Die Kirchturmglocken schlagen die Zeit. Das tun sie alle f&amp;#252;nfzehn Minuten. Zur vollen, zur viertel, zur halben oder eben zur dreiviertel Stunde. 24 Stunden am Tag. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich geb ehrlich zu, als meine Familie und ich vor gut zwei Jahren gerade neu in das Dorf gezogen sind, haben mich die Stundenschl&amp;#228;ge schon gest&amp;#246;rt. Vor allem nachts. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber mit der Zeit habe ich mich daran gew&amp;#246;hnt. Mehr noch &amp;#8211; mittlerweile finde ich diese altmodische Form der Zeitansage richtig sch&amp;#246;n. Ich f&amp;#252;hle mich wohl damit. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Klang des Stundenschlags ist ein wichtiger Begleiter durch den ganzen Tag f&amp;#252;r mich geworden. Wie so eine Art Soundtrack zu den Worten aus dem 23. Psalm: &amp;#8222;Herr, Du bist bei mir&amp;#8220;. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Stundenschl&amp;#228;ge der Kirchturmglocken vermitteln mir auf eine Art, wie es sich anf&amp;#252;hlen oder genauer gesagt: anh&amp;#246;ren kann, dass Gott da ist, dass er bei mir ist. Jederzeit. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Egal, ob beim Fr&amp;#252;hst&amp;#252;ck, am Schreibtisch oder auf den Feldwegen, wenn ich mit unserem Hund Gassi gehe. &amp;#220;berall erreicht mich der Klang der Glocken. Auch nachts, in der Dunkelheit schlagen sie unbeirrt weiter. Alle f&amp;#252;nfzehn Minuten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und selbst dann, wenn ich mal nicht zuhause bin und die Glocken deshalb nicht h&amp;#246;re, kann ich darauf vertrauen, dass sie da sind und die Zeit schlagen. 24 Stunden am Tag.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-07-67080.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 27 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Ent-Taufen?</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 27. Februar 2010:

	&#8222;Sagen Sie mal, Herr Hutzel, Was halten Sie vom &#8222;ent&#8211; taufen?&#8220; Das fragt mich Simon im Religionsunterricht. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 27. Februar 2010:

	&#8222;Sagen Sie mal, Herr Hutzel, Was halten Sie vom &#8222;ent&#8211; taufen?&#8220; Das fragt mich Simon im Religionsunterricht. Etwas fragw&#252;rdig schaue ich ihn zun&#228;chst an, doch dann zieht er einen Zeitungsartikel aus der Tasche mit der &#220;berschrift: 

	&#8222;Atheisten in den USA lassen sich ent-taufen!&#8220; 

	Simon erg&#228;nzt, dass er sich das als evangelisch getaufter Christ auch &#252;berlege und er fragt mich sogar, ob ich so etwas auch vollziehen k&#246;nnte, schlie&#223;-lich d&#252;rfte ich ja auch taufen. 

	Ich bin nun wirklich nicht auf den Mund gefallen, aber diesmal wirke ich doch anf&#228;nglich etwas sprachlos &#8230; und schlage der Klasse vor, gemeinsam zuerst  einmal den Zeitungsartikel zu lesen. Es best&#228;tigt sich:

	Atheisten in den USA wollen mit der Zeremonie der &#8222;Enttaufung&#8220; tats&#228;chlich die Taufe wieder aufl&#246;sen. Es gibt anschlie&#223;end sogar einen &#8222;Ent-taufschein&#8220; auf dem steht, dass durch diesen Akt nun die Vernunft &#252;ber den Aberglauben gesiegt h&#228;tte und die Freiheit von unn&#246;tigen Schuldgef&#252;hlen erlangt worden w&#228;re.

	In der Klasse folgt eine spannende Diskussion. Am Ende versuche ich, Simon &#8222;etwas den Wind aus den Segeln&#8220; zu nehmen, indem ich sage:

	Meiner Meinung nach h&#228;lt Gott f&#252;r immer und ewig an dem Bund fest, den er in der Taufe mit dem Menschen schlie&#223;t. Und deshalb liegt nicht in der Macht der Getauften, die Taufe einfach r&#252;ckg&#228;ngig zu machen. 

	Ob Simon das genauso sieht? Hm, zumindest nachdenklich ist er dadurch geworden.</itunes:summary>

    <description>&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Samstag, 27. Februar 2010:&lt;/b&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Sagen Sie mal, Herr Hutzel, Was halten Sie vom &amp;#8222;ent&amp;#8211; taufen?&amp;#8220; Das fragt mich Simon im Religionsunterricht. Etwas fragw&amp;#252;rdig schaue ich ihn zun&amp;#228;chst an, doch dann zieht er einen Zeitungsartikel aus der Tasche mit der &amp;#220;berschrift: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Atheisten in den USA lassen sich ent-taufen!&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Simon erg&amp;#228;nzt, dass er sich das als evangelisch getaufter Christ auch &amp;#252;berlege und er fragt mich sogar, ob ich so etwas auch vollziehen k&amp;#246;nnte, schlie&amp;#223;-lich d&amp;#252;rfte ich ja auch taufen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich bin nun wirklich nicht auf den Mund gefallen, aber diesmal wirke ich doch anf&amp;#228;nglich etwas sprachlos &amp;#8230; und schlage der Klasse vor, gemeinsam zuerst  einmal den Zeitungsartikel zu lesen. Es best&amp;#228;tigt sich:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Atheisten in den USA wollen mit der Zeremonie der &amp;#8222;Enttaufung&amp;#8220; tats&amp;#228;chlich die Taufe wieder aufl&amp;#246;sen. Es gibt anschlie&amp;#223;end sogar einen &amp;#8222;Ent-taufschein&amp;#8220; auf dem steht, dass durch diesen Akt nun die Vernunft &amp;#252;ber den Aberglauben gesiegt h&amp;#228;tte und die Freiheit von unn&amp;#246;tigen Schuldgef&amp;#252;hlen erlangt worden w&amp;#228;re.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In der Klasse folgt eine spannende Diskussion. Am Ende versuche ich, Simon &amp;#8222;etwas den Wind aus den Segeln&amp;#8220; zu nehmen, indem ich sage:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Meiner Meinung nach h&amp;#228;lt Gott f&amp;#252;r immer und ewig an dem Bund fest, den er in der Taufe mit dem Menschen schlie&amp;#223;t. Und deshalb liegt nicht in der Macht der Getauften, die Taufe einfach r&amp;#252;ckg&amp;#228;ngig zu machen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ob Simon das genauso sieht? Hm, zumindest nachdenklich ist er dadurch geworden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-27-63017.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 26 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Aus vier mach eins?</title>
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    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 26. Februar 2010:

	Aus vier mach eins &#8211; das muss sich im 2. Jahrhundert nach Christus, also vor rund 1800 Jahren, ein Mann namens Tatian gedacht </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 26. Februar 2010:

	Aus vier mach eins &#8211; das muss sich im 2. Jahrhundert nach Christus, also vor rund 1800 Jahren, ein Mann namens Tatian gedacht haben. Er hat damals den Versuch unternommen,  die vier Evangelien des Neuen Testamentes, Markus, Matth&#228;us, Lukas und Johannes,  zu einem Evangelium zusammenzufassen.

	Durchsetzen konnte er sich mit seiner Idee aber nicht. Denn schon die Christen damals hatten eines kapiert: Nur in dem vierfachen,  unterschiedlichen Zeugnis der Evangelien wird der eine  Jesus Christus wirklich erkannt:

	So ist f&#252;r Markus z. B. wichtig, dass Jesus in unvergleichlicher Vollmacht predigt und handelt. Wo Jesus ist, k&#246;nnen D&#228;monen wirklich nur noch die Flucht ergreifen. 

	Matth&#228;us dagegen stellt Jesus eher als einen Lehrer dar, der zwar Gottes Liebe bringt, gleichzeitig aber rigoros fordert, dass Gottes Gebote eingehalten werden m&#252;ssen. 

	Wieder anders steht&#180;s bei Lukas. Er schildert Jesus in seinem Evangelium als den Retter der S&#252;nder und der Verlorenen.

	Johannes hat in Jesus den Offenbarer Gottes erkannt, auf dessen Weg bei uns auf Erden von Anfang an etwas von Gottes Herrlichkeit aufleuchtet. 

	Vier ganz unterschiedliche Autoren erz&#228;hlen uns im Neuen Testament die Geschichte Jesu Christi, jeder aus seiner ganz besonderen Sicht. Aus vier mach eins, das hei&#223;t f&#252;r mich:

	&#8222;Vier Evangelien &#8211; ein Christus.&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Freitag, 26. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aus vier mach eins &amp;#8211; das muss sich im 2. Jahrhundert nach Christus, also vor rund 1800 Jahren, ein Mann namens Tatian gedacht haben. Er hat damals den Versuch unternommen,  die vier Evangelien des Neuen Testamentes, Markus, Matth&amp;#228;us, Lukas und Johannes,  zu einem Evangelium zusammenzufassen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Durchsetzen konnte er sich mit seiner Idee aber nicht. Denn schon die Christen damals hatten eines kapiert: Nur in dem vierfachen,  unterschiedlichen Zeugnis der Evangelien wird der eine  Jesus Christus wirklich erkannt:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So ist f&amp;#252;r Markus z. B. wichtig, dass Jesus in unvergleichlicher Vollmacht predigt und handelt. Wo Jesus ist, k&amp;#246;nnen D&amp;#228;monen wirklich nur noch die Flucht ergreifen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Matth&amp;#228;us dagegen stellt Jesus eher als einen Lehrer dar, der zwar Gottes Liebe bringt, gleichzeitig aber rigoros fordert, dass Gottes Gebote eingehalten werden m&amp;#252;ssen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wieder anders steht&amp;#180;s bei Lukas. Er schildert Jesus in seinem Evangelium als den Retter der S&amp;#252;nder und der Verlorenen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Johannes hat in Jesus den Offenbarer Gottes erkannt, auf dessen Weg bei uns auf Erden von Anfang an etwas von Gottes Herrlichkeit aufleuchtet. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vier ganz unterschiedliche Autoren erz&amp;#228;hlen uns im Neuen Testament die Geschichte Jesu Christi, jeder aus seiner ganz besonderen Sicht. Aus vier mach eins, das hei&amp;#223;t f&amp;#252;r mich:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Vier Evangelien &amp;#8211; ein Christus.&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-26-62657.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 25 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Kirche ohne Paybackpunkte.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 25. Februar 2010:

	Haben Sie eine Paybackkarte? Sammeln Sie Treuepunkte? Haben Sie unser Gut-scheinheft? Es gibt fast kein Gesch&#228;ft mehr, in dem </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 25. Februar 2010:

	Haben Sie eine Paybackkarte? Sammeln Sie Treuepunkte? Haben Sie unser Gut-scheinheft? Es gibt fast kein Gesch&#228;ft mehr, in dem ich an der Kasse nicht solche S&#228;tze h&#246;re. 
&#220;berall bekomme ich das Gef&#252;hl vermittelt, dass ich irgendwann etwas &#8222;fer umme&#8220; kriegen kann. 

	Meine Sch&#252;ler in der Wirtschaftsklasse kennen das Ziel, das dahinter steckt: Es geht nicht etwa um wohlt&#228;tige Schn&#228;ppchen, sondern eine knallharte Markt-strategie.
Kundenbindung ist das Ziel. Treue soll schlie&#223;lich belohnt werden. 

	Auch in der Kirche wird immer mal wieder diesbez&#252;glich nachgedacht. Ange-sichts leerer Kassen m&#252;ssen sich viele Kirchengemeinden &#252;berlegen, wo sie noch zus&#228;tzlich Gelder locker machen k&#246;nnen. Der Grund ist klar: Die Mitgliederzahlen schrumpfen. Da muss man sich schon was einfallen lassen. 

	Aber bei allen diesen wohlgemeinten &#220;berlegungen, gilt es, vorsichtig zu sein. Ich sage es meinen Sch&#252;lern immer mit den Worten des Theologen und Philosophen S&#246;ren Kierkegaard. Er hat sinngem&#228;&#223; gesagt: 

	&#8222;Lass uns das Christentum nicht in einen Gastwirt verwandeln, dessen Gesch&#228;ft schlecht l&#228;uft und der sich deshalb etwas ausdenken muss, um Kunden anzulo-cken&#8230;!&#8220;

	Die Botschaft h&#246;r ich wohl. Denn das ist doch das besonders Tr&#246;stliche daran: Im Christentum brauche ich keine Treupunkte zu sammeln und auch keine Paybackpunkte. Daf&#252;r kriege ich aber wirklich was &#8222;fer umme&#8220;. Denn: Gott sagt Ja zu mir, ohne dass ich etwas daf&#252;r tun kann und tun m&#252;sste.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 25. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Haben Sie eine Paybackkarte? Sammeln Sie Treuepunkte? Haben Sie unser Gut-scheinheft? Es gibt fast kein Gesch&amp;#228;ft mehr, in dem ich an der Kasse nicht solche S&amp;#228;tze h&amp;#246;re. &lt;br /&gt;
&amp;#220;berall bekomme ich das Gef&amp;#252;hl vermittelt, dass ich irgendwann etwas &amp;#8222;fer umme&amp;#8220; kriegen kann. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Meine Sch&amp;#252;ler in der Wirtschaftsklasse kennen das Ziel, das dahinter steckt: Es geht nicht etwa um wohlt&amp;#228;tige Schn&amp;#228;ppchen, sondern eine knallharte Markt-strategie.&lt;br /&gt;
Kundenbindung ist das Ziel. Treue soll schlie&amp;#223;lich belohnt werden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auch in der Kirche wird immer mal wieder diesbez&amp;#252;glich nachgedacht. Ange-sichts leerer Kassen m&amp;#252;ssen sich viele Kirchengemeinden &amp;#252;berlegen, wo sie noch zus&amp;#228;tzlich Gelder locker machen k&amp;#246;nnen. Der Grund ist klar: Die Mitgliederzahlen schrumpfen. Da muss man sich schon was einfallen lassen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber bei allen diesen wohlgemeinten &amp;#220;berlegungen, gilt es, vorsichtig zu sein. Ich sage es meinen Sch&amp;#252;lern immer mit den Worten des Theologen und Philosophen S&amp;#246;ren Kierkegaard. Er hat sinngem&amp;#228;&amp;#223; gesagt: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Lass uns das Christentum nicht in einen Gastwirt verwandeln, dessen Gesch&amp;#228;ft schlecht l&amp;#228;uft und der sich deshalb etwas ausdenken muss, um Kunden anzulo-cken&amp;#8230;!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Botschaft h&amp;#246;r ich wohl. Denn das ist doch das besonders Tr&amp;#246;stliche daran: Im Christentum brauche ich keine Treupunkte zu sammeln und auch keine Paybackpunkte. Daf&amp;#252;r kriege ich aber wirklich was &amp;#8222;fer umme&amp;#8220;. Denn: Gott sagt Ja zu mir, ohne dass ich etwas daf&amp;#252;r tun kann und tun m&amp;#252;sste.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-25-62410.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 24 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Die richtige Würze.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1596</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 24. Februar 2010:

	Ich liebe Gew&#252;rze &#8211; als Freizeitkoch kann ich gar nicht genug davon bekommen. Meine Besitzt&#252;mer stehen alle im </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 24. Februar 2010:

	Ich liebe Gew&#252;rze &#8211; als Freizeitkoch kann ich gar nicht genug davon bekommen. Meine Besitzt&#252;mer stehen alle im Gew&#252;rzschrank. Nirgendwo sind bei mir zu Hause so viele L&#228;nder versammelt wie dort: Ingwer aus China, Curry aus Indien oder Muskat aus Indonesien.

	Wenn mir mal wieder alles zu eint&#246;nig erscheint, dann &#246;ffne ich manchmal einfach meinen Gew&#252;rzschrank. Da duftet es richtig nach Abwechslung: ich rieche die s&#252;&#223;en Momente des Lebens, den Duft des Abenteuers, den Geschmack der Ferne.

	Von diesen Eindr&#252;cken erz&#228;hle ich immer mal wieder meinen Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler und zwar besonders dann, wenn wir uns in Wirtschaftsklassen &#252;ber gerechten Handel unterhalten.

	In den L&#228;ndern, aus denen die meisten Gew&#252;rze kommen, geht es oft nicht gerecht zu. Die Menschen, die dort in der Gew&#252;rzernte und -herstellung arbeiten verdienen oft so gut wie gar nichts, haben keinen Urlaub und Pausen d&#252;rfen sie bei der Arbeit auch keine machen.

	Ich finde, wir alle sind deshalb mit verantwortlich, dass diese Menschen einen gerechten Anteil bekommen vom Anbau und Verkauf der Gew&#252;rze bekommen. Deshalb mag ich die sog. &#8222;Eine-Welt-L&#228;den&#8220;, in denen ich fair gehandelte Lebensmittel kaufen kann, vor allem auch Gew&#252;rze, die mein Essen so schmackhaft machen. 

	Ja: Ich liebe Gew&#252;rze &#8211; sie sorgen daf&#252;r, dass es in meinem K&#252;chenalltag nicht so langweilig ist. Und ich kann daf&#252;r sorgen, dass es im Alltag der Gew&#252;rzbauern nicht so ungerecht zugeht.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 24. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich liebe Gew&amp;#252;rze &amp;#8211; als Freizeitkoch kann ich gar nicht genug davon bekommen. Meine Besitzt&amp;#252;mer stehen alle im Gew&amp;#252;rzschrank. Nirgendwo sind bei mir zu Hause so viele L&amp;#228;nder versammelt wie dort: Ingwer aus China, Curry aus Indien oder Muskat aus Indonesien.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn mir mal wieder alles zu eint&amp;#246;nig erscheint, dann &amp;#246;ffne ich manchmal einfach meinen Gew&amp;#252;rzschrank. Da duftet es richtig nach Abwechslung: ich rieche die s&amp;#252;&amp;#223;en Momente des Lebens, den Duft des Abenteuers, den Geschmack der Ferne.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Von diesen Eindr&amp;#252;cken erz&amp;#228;hle ich immer mal wieder meinen Sch&amp;#252;lerinnen und Sch&amp;#252;ler und zwar besonders dann, wenn wir uns in Wirtschaftsklassen &amp;#252;ber gerechten Handel unterhalten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In den L&amp;#228;ndern, aus denen die meisten Gew&amp;#252;rze kommen, geht es oft nicht gerecht zu. Die Menschen, die dort in der Gew&amp;#252;rzernte und -herstellung arbeiten verdienen oft so gut wie gar nichts, haben keinen Urlaub und Pausen d&amp;#252;rfen sie bei der Arbeit auch keine machen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich finde, wir alle sind deshalb mit verantwortlich, dass diese Menschen einen gerechten Anteil bekommen vom Anbau und Verkauf der Gew&amp;#252;rze bekommen. Deshalb mag ich die sog. &amp;#8222;Eine-Welt-L&amp;#228;den&amp;#8220;, in denen ich fair gehandelte Lebensmittel kaufen kann, vor allem auch Gew&amp;#252;rze, die mein Essen so schmackhaft machen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ja: Ich liebe Gew&amp;#252;rze &amp;#8211; sie sorgen daf&amp;#252;r, dass es in meinem K&amp;#252;chenalltag nicht so langweilig ist. Und ich kann daf&amp;#252;r sorgen, dass es im Alltag der Gew&amp;#252;rzbauern nicht so ungerecht zugeht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-24-61837.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Die Hutzel-Feuer.</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
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    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 23. Februar 2010:

	Am Wochenende hat es wieder mal gebrannt auf den Feldern um Ludwigshafen. Aber keine Angst, es war kein Brandstifter am Werk. Vielmehr </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 23. Februar 2010:

	Am Wochenende hat es wieder mal gebrannt auf den Feldern um Ludwigshafen. Aber keine Angst, es war kein Brandstifter am Werk. Vielmehr ging es dabei um einen alten Brauch, um das sogenannte Hutzel-Feuer. 

	Die Namensgleichheit
zwischen dem Feuer und mir ist allerdings reiner Zufall. Das Hutzel-Feuer ist n&#228;mlich viel &#228;lter als ich. Seit &#252;ber 100 Jahren schon ist es bei uns in ein Ritual, am 1. Sonntag in der Passionszeit, solche &#8222;Hutzel &#8211; Feuer&#8220; anzuz&#252;nden.  

	Die Flammen sollen die D&#228;monen des Winters vertreiben. Fr&#252;her haben die Schuljungen dabei ihre selbst gebastelten Fackeln au&#223;erhalb des Dorfes angez&#252;ndet und sind anschlie&#223;end in den Ort hinein gelaufen. 

	Dort haben die Bewohner ihnen dann Lebensmittel geschenkt und &#8230; Hutzeln, also kleine Tannenzapfen. Daraus entwickelten sich die &#8222;Hutzel-Feuer&#8220;. 

	Heutzutage ist es mancherorts sogar ein &#8222;Highlight&#8220; im gesellschaftlichen Mitein-ander: Vereine haben es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Brauch nicht aussterben zu lassen und organisieren solche &#8222;Hutzel-Feuer&#8220;.

	Welche D&#228;monen damit heutzutage vertrieben werden? Z. B. wurden rund um den Frankfurter Flughafen solche &#8222;Hutzel-Feuer&#8220;  eingesetzt  &#8211; gegen den immer st&#228;rker werdenden Flugl&#228;rm. Als Zeichen der Demonstration. Und da k&#246;nnte ich   es mir sogar vorstellen, mitzuz&#252;ndeln.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Dienstag, 23. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Am Wochenende hat es wieder mal gebrannt auf den Feldern um Ludwigshafen. Aber keine Angst, es war kein Brandstifter am Werk. Vielmehr ging es dabei um einen alten Brauch, um das sogenannte Hutzel-Feuer. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Namensgleichheit&lt;br /&gt;
zwischen dem Feuer und mir ist allerdings reiner Zufall. Das Hutzel-Feuer ist n&amp;#228;mlich viel &amp;#228;lter als ich. Seit &amp;#252;ber 100 Jahren schon ist es bei uns in ein Ritual, am 1. Sonntag in der Passionszeit, solche &amp;#8222;Hutzel &amp;#8211; Feuer&amp;#8220; anzuz&amp;#252;nden.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Flammen sollen die D&amp;#228;monen des Winters vertreiben. Fr&amp;#252;her haben die Schuljungen dabei ihre selbst gebastelten Fackeln au&amp;#223;erhalb des Dorfes angez&amp;#252;ndet und sind anschlie&amp;#223;end in den Ort hinein gelaufen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dort haben die Bewohner ihnen dann Lebensmittel geschenkt und &amp;#8230; Hutzeln, also kleine Tannenzapfen. Daraus entwickelten sich die &amp;#8222;Hutzel-Feuer&amp;#8220;. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heutzutage ist es mancherorts sogar ein &amp;#8222;Highlight&amp;#8220; im gesellschaftlichen Mitein-ander: Vereine haben es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Brauch nicht aussterben zu lassen und organisieren solche &amp;#8222;Hutzel-Feuer&amp;#8220;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Welche D&amp;#228;monen damit heutzutage vertrieben werden? Z. B. wurden rund um den Frankfurter Flughafen solche &amp;#8222;Hutzel-Feuer&amp;#8220;  eingesetzt  &amp;#8211; gegen den immer st&amp;#228;rker werdenden Flugl&amp;#228;rm. Als Zeichen der Demonstration. Und da k&amp;#246;nnte ich   es mir sogar vorstellen, mitzuz&amp;#252;ndeln.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-23-61518.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Zwei Helden.</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 22. Februar 2010:

	Es gibt sie in Ludwigshafen, Mainz, Koblenz und noch in vielen anderen deutschen St&#228;dten Stra&#223;en, Pl&#228;tze und Schulen, </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 22. Februar 2010:

	Es gibt sie in Ludwigshafen, Mainz, Koblenz und noch in vielen anderen deutschen St&#228;dten Stra&#223;en, Pl&#228;tze und Schulen, benannt nach zwei Helden. Ich spreche von den Geschwistern Hans und Sophie Scholl. 

	Beide studieren 1943 in Hitler-Deutschland an der Uni in M&#252;nchen. Gemeinsam mit anderen engagieren sie sich dort friedlich in der Widerstandsgruppe der &#8222;Wei&#223;en Rose&#8220; gegen den Nationalsozialismus. 

	Sie verbreiten Flugbl&#228;tter gegen den Krieg und die Diktatur unter Hitler. Als sie ihre Schriften in der M&#252;nchner Uni verteilen, werden sie vom Hausmeister &#252;berrascht und von ihm angezeigt. Vier Tage sp&#228;ter schon findet der Prozess statt.  Hans und Sophie Scholl werden zum Tode verurteilt. Noch am selben Tag wird das Urteil vollstreckt: Der Kalender zeigt den 22. Februar 1943.

	Die Absicht der Verantwortlichen ist leicht zu durchschauen: Alles soll ruck-zuck gehen, um eventuelle Nachahmer abzuschrecken. F&#252;r den Augenblick mag die 
Taktik scheinbar aufgegangen zu sein. Gott sei Dank aber  nur f&#252;r den Augenblick. Denn vielmehr ist es so: 

	Bis heute  sind die Geschwister Scholl f&#252;r ihren beispielhaften friedlichen Widerstand bekannt. Sie waren tief davon &#252;berzeugt, christlich zu handeln, indem sie erlittenes und offensichtliches Unrecht nicht stillschweigend erduldeten, sondern die Missst&#228;nde dieser Zeit aufdeckten. Deshalb sind die beiden f&#252;r mich Helden. Hingerichtet heute vor genau 66 Jahren.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Montag, 22. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es gibt sie in Ludwigshafen, Mainz, Koblenz und noch in vielen anderen deutschen St&amp;#228;dten Stra&amp;#223;en, Pl&amp;#228;tze und Schulen, benannt nach zwei Helden. Ich spreche von den Geschwistern Hans und Sophie Scholl. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Beide studieren 1943 in Hitler-Deutschland an der Uni in M&amp;#252;nchen. Gemeinsam mit anderen engagieren sie sich dort friedlich in der Widerstandsgruppe der &amp;#8222;Wei&amp;#223;en Rose&amp;#8220; gegen den Nationalsozialismus. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sie verbreiten Flugbl&amp;#228;tter gegen den Krieg und die Diktatur unter Hitler. Als sie ihre Schriften in der M&amp;#252;nchner Uni verteilen, werden sie vom Hausmeister &amp;#252;berrascht und von ihm angezeigt. Vier Tage sp&amp;#228;ter schon findet der Prozess statt.  Hans und Sophie Scholl werden zum Tode verurteilt. Noch am selben Tag wird das Urteil vollstreckt: Der Kalender zeigt den 22. Februar 1943.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Absicht der Verantwortlichen ist leicht zu durchschauen: Alles soll ruck-zuck gehen, um eventuelle Nachahmer abzuschrecken. F&amp;#252;r den Augenblick mag die &lt;br /&gt;
Taktik scheinbar aufgegangen zu sein. Gott sei Dank aber  nur f&amp;#252;r den Augenblick. Denn vielmehr ist es so: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bis heute  sind die Geschwister Scholl f&amp;#252;r ihren beispielhaften friedlichen Widerstand bekannt. Sie waren tief davon &amp;#252;berzeugt, christlich zu handeln, indem sie erlittenes und offensichtliches Unrecht nicht stillschweigend erduldeten, sondern die Missst&amp;#228;nde dieser Zeit aufdeckten. Deshalb sind die beiden f&amp;#252;r mich Helden. Hingerichtet heute vor genau 66 Jahren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-22-70056.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 21 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Wer viel gibt, bekommt noch mehr zurück.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Dejan Vilov</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 21. Februar 2010:

	Was w&#252;rden Sie jemandem empfehlen, der die gro&#223;e Liebe finden will? Eine Typberatung, </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 21. Februar 2010:

	Was w&#252;rden Sie jemandem empfehlen, der die gro&#223;e Liebe finden will? Eine Typberatung, die Anmeldung bei einer Single-B&#246;rse im Internet oder eine Dauerkarte f&#252;rs Fitnessstudio? 

	Ein gro&#223;es deutsches Meinungsforschungsinstitut wollte es ganz genau wissen und hat eine repr&#228;sentative Umfrage durchgef&#252;hrt. &#220;ber 1000 Menschen ist dabei genau dieselbe Frage gestellt worden: was w&#252;rden Sie jemandem raten, der die gro&#223;e Liebe finden will? 

	Das Ergebnis: Typberatung, Single-B&#246;rse oder Fitnessstudio sind weit abgeschlagen auf den hinteren Pl&#228;tzen gelandet. Die klare Nummer 1 aller genannten Tipps war schlicht die Aufforderung, sich zu engagieren &#8211; egal wo. Frei nach der biblischen Weisheit: 

	Derjenige, der viel gibt, der bekommt noch mehr zur&#252;ck. 

	Es stimmt: Wer sich engagiert, gibt viel. Seine Zeit, seine Kraft, und viel von dem, was ihn als Mensch unverwechselbar macht. Denn im Engagement kommt immer auch die eigene Pers&#246;nlichkeit zum Vorschein. 

	Und deshalb gibt es auch viel zur&#252;ck. Vor allem den pers&#246;nlichen, menschlichen Kontakt zu vielen anderen Menschen. Gegenseitiges Kennenlernen inklusive. 

	Das ist nat&#252;rlich noch keine Garantie, die Liebe f&#252;rs Leben zu finden, aber eine wichtige Voraussetzung daf&#252;r. Ich lerne andere Menschen kennen und die wiederum erfahren auch, wer und wie ich bin. Und das ist absolut zu empfehlen, wenn man die gro&#223;e Liebe finden will.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov_dejan.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 21. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was w&amp;#252;rden Sie jemandem empfehlen, der die gro&amp;#223;e Liebe finden will? Eine Typberatung, die Anmeldung bei einer Single-B&amp;#246;rse im Internet oder eine Dauerkarte f&amp;#252;rs Fitnessstudio? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein gro&amp;#223;es deutsches Meinungsforschungsinstitut wollte es ganz genau wissen und hat eine repr&amp;#228;sentative Umfrage durchgef&amp;#252;hrt. &amp;#220;ber 1000 Menschen ist dabei genau dieselbe Frage gestellt worden: was w&amp;#252;rden Sie jemandem raten, der die gro&amp;#223;e Liebe finden will? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Ergebnis: Typberatung, Single-B&amp;#246;rse oder Fitnessstudio sind weit abgeschlagen auf den hinteren Pl&amp;#228;tzen gelandet. Die klare Nummer 1 aller genannten Tipps war schlicht die Aufforderung, sich zu engagieren &amp;#8211; egal wo. Frei nach der biblischen Weisheit: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Derjenige, der viel gibt, der bekommt noch mehr zur&amp;#252;ck. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es stimmt: Wer sich engagiert, gibt viel. Seine Zeit, seine Kraft, und viel von dem, was ihn als Mensch unverwechselbar macht. Denn im Engagement kommt immer auch die eigene Pers&amp;#246;nlichkeit zum Vorschein. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und deshalb gibt es auch viel zur&amp;#252;ck. Vor allem den pers&amp;#246;nlichen, menschlichen Kontakt zu vielen anderen Menschen. Gegenseitiges Kennenlernen inklusive. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das ist nat&amp;#252;rlich noch keine Garantie, die Liebe f&amp;#252;rs Leben zu finden, aber eine wichtige Voraussetzung daf&amp;#252;r. Ich lerne andere Menschen kennen und die wiederum erfahren auch, wer und wie ich bin. Und das ist absolut zu empfehlen, wenn man die gro&amp;#223;e Liebe finden will. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-21-61008.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 13 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: In der Mitte des Lebens.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1569</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <comments>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1569#comments</comments>
    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Julia Neuschwander</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Julia Neuschwander</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 13. Februar 2010:

	&#8222;Weiblich, fromm, geschieden&#8220; so hat die Presse getitelt, als Margot K&#228;ssmann im letzten Jahr zur Ratsvorsitzenden der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 13. Februar 2010:

	&#8222;Weiblich, fromm, geschieden&#8220; so hat die Presse getitelt, als Margot K&#228;ssmann im letzten Jahr zur Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland wurde. Die Wahl der &#252;ber 50j&#228;hrigen, geschiedenen Mutter von vier T&#246;chtern wurde hei&#223; diskutiert. 

	Ein Vorbild auch im Privatleben sollen Pfarrerinnen sein, forderten die einen. Andere fanden: Auch eine Pfarrerin ist nur ein Mensch. Und 25 Jahre Ehe muss man ihr erst mal nachmachen.  

	Neben all den Schlagzeilen &#252;ber Margot K&#228;&#223;mann, kann man auch ein eigenes Buch von ihr lesen.  &#8222;In der Mitte des Lebens&#8220; &#8211; so hei&#223;t das neue Werk der Pfarrerin, Bisch&#246;fin und EKD-Ratsvorsitzenden. 

	Ein Bestseller. Denn Margot K&#228;ssmann spricht darin ganz frei &#252;ber Sch&#246;nheit und Scheitern, ihren eigenen Brustkrebs,  Freundschaft und Alleinsein, Krankheit und Gl&#252;ck, Jugendlichkeit und &#196;lterwerden. Es wird klar: Margot K&#228;ssmann f&#252;llt ihr Amt als Pfarrerin aus. 

	Auch, indem sie mutig politische Impulse setzt, wie Anfang des Jahres in ihrer Neujahrspredigt. &#8222;Nichts ist gut in Afghanistan&#8220;, hat sie gesagt und damit eine neue Diskussion &#252;ber deutsche Soldaten in Afghanistan angeregt. 

	Die eigenen Schw&#228;chen nicht verleugnen und sich couragiert einmischen in gesellschaftliche und politische Fragen &#8211; dadurch wird Margot K&#228;&#223;mann wirklich zum Vorbild.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander_julia.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Samstag, 13. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Weiblich, fromm, geschieden&amp;#8220; so hat die Presse getitelt, als Margot K&amp;#228;ssmann im letzten Jahr zur Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland wurde. Die Wahl der &amp;#252;ber 50j&amp;#228;hrigen, geschiedenen Mutter von vier T&amp;#246;chtern wurde hei&amp;#223; diskutiert. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Vorbild auch im Privatleben sollen Pfarrerinnen sein, forderten die einen. Andere fanden: Auch eine Pfarrerin ist nur ein Mensch. Und 25 Jahre Ehe muss man ihr erst mal nachmachen.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Neben all den Schlagzeilen &amp;#252;ber Margot K&amp;#228;&amp;#223;mann, kann man auch ein eigenes Buch von ihr lesen.  &amp;#8222;In der Mitte des Lebens&amp;#8220; &amp;#8211; so hei&amp;#223;t das neue Werk der Pfarrerin, Bisch&amp;#246;fin und EKD-Ratsvorsitzenden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Bestseller. Denn Margot K&amp;#228;ssmann spricht darin ganz frei &amp;#252;ber Sch&amp;#246;nheit und Scheitern, ihren eigenen Brustkrebs,  Freundschaft und Alleinsein, Krankheit und Gl&amp;#252;ck, Jugendlichkeit und &amp;#196;lterwerden. Es wird klar: Margot K&amp;#228;ssmann f&amp;#252;llt ihr Amt als Pfarrerin aus. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auch, indem sie mutig politische Impulse setzt, wie Anfang des Jahres in ihrer Neujahrspredigt. &amp;#8222;Nichts ist gut in Afghanistan&amp;#8220;, hat sie gesagt und damit eine neue Diskussion &amp;#252;ber deutsche Soldaten in Afghanistan angeregt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die eigenen Schw&amp;#228;chen nicht verleugnen und sich couragiert einmischen in gesellschaftliche und politische Fragen &amp;#8211; dadurch wird Margot K&amp;#228;&amp;#223;mann wirklich zum Vorbild. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-13-62492.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 12 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Das Kreuz bringt neues Leben.</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 12. Februar 2010:

	Das Kreuz bringt neues Leben. Nach seinen uns&#228;glichen Leiden am Kreuz ist Jesus Christus auferstanden und hat den Tod ein f&#252;r allemal </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 12. Februar 2010:

	Das Kreuz bringt neues Leben. Nach seinen uns&#228;glichen Leiden am Kreuz ist Jesus Christus auferstanden und hat den Tod ein f&#252;r allemal besiegt.  F&#252;r die Menschen in Haiti k&#246;nnte wahr werden, was Christen seit Ostern glauben. 

	Die Menschen aus Haiti, diesem geschundenen Land, haben vieles ertragen. Diktaturen, B&#252;rgerkriege, Armut und Elend. Schon seit vielen Jahren kommen dringend ben&#246;tigte F&#246;rderprogramme nicht richtig in Gang, dazu ist jegliche Aufbauarbeit an den M&#228;chtigen des Landes gescheitert. Dann das Erdbeben: Tausende Tote, unz&#228;hlige Verletzte, dazu ein verw&#252;stetes Land. 

	Das Kreuz bringt neues Leben. Die Haitianer k&#246;nnten es in den n&#228;chsten Monaten und Jahren hautnah erleben. Denn das Leiden eines Landes ist &#246;ffentlich geworden durch die Bilder im Fernsehen. 

	Versch&#252;ttete Menschen, leidende Kinder und Erwachsene. Weltweit haben Menschen Mitgef&#252;hl empfunden mit den Menschen in Haiti. Mit ihnen haben sie die Toten beklagt, mit ihnen haben sie gejubelt bei der Rettung jedes tot geglaubten versch&#252;tteten Menschen. 

	Die Menschen f&#252;hlen mit den Haitianern und sie helfen. Mit einem Mal sind sie da: die Gelder f&#252;r den Wiederaufbau. Erste Hilfsprojekte laufen an. Die &#220;berlebenden haben jetzt eine Chance. Das Kreuz bringt neues Leben. Haiti w&#228;re es wirklich zu w&#252;nschen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander_julia.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Freitag, 12. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Kreuz bringt neues Leben. Nach seinen uns&amp;#228;glichen Leiden am Kreuz ist Jesus Christus auferstanden und hat den Tod ein f&amp;#252;r allemal besiegt.  F&amp;#252;r die Menschen in Haiti k&amp;#246;nnte wahr werden, was Christen seit Ostern glauben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Menschen aus Haiti, diesem geschundenen Land, haben vieles ertragen. Diktaturen, B&amp;#252;rgerkriege, Armut und Elend. Schon seit vielen Jahren kommen dringend ben&amp;#246;tigte F&amp;#246;rderprogramme nicht richtig in Gang, dazu ist jegliche Aufbauarbeit an den M&amp;#228;chtigen des Landes gescheitert. Dann das Erdbeben: Tausende Tote, unz&amp;#228;hlige Verletzte, dazu ein verw&amp;#252;stetes Land. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Kreuz bringt neues Leben. Die Haitianer k&amp;#246;nnten es in den n&amp;#228;chsten Monaten und Jahren hautnah erleben. Denn das Leiden eines Landes ist &amp;#246;ffentlich geworden durch die Bilder im Fernsehen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Versch&amp;#252;ttete Menschen, leidende Kinder und Erwachsene. Weltweit haben Menschen Mitgef&amp;#252;hl empfunden mit den Menschen in Haiti. Mit ihnen haben sie die Toten beklagt, mit ihnen haben sie gejubelt bei der Rettung jedes tot geglaubten versch&amp;#252;tteten Menschen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Menschen f&amp;#252;hlen mit den Haitianern und sie helfen. Mit einem Mal sind sie da: die Gelder f&amp;#252;r den Wiederaufbau. Erste Hilfsprojekte laufen an. Die &amp;#220;berlebenden haben jetzt eine Chance. Das Kreuz bringt neues Leben. Haiti w&amp;#228;re es wirklich zu w&amp;#252;nschen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-12-62030.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 11 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: &quot;Weiberaufstand&quot;.</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. Februar 2010:

	Heute sind die Frauen an der Macht. An Weiberfastnacht gibt&#180;s viele abgeschnittene Krawatten, entfesselte Furien und einen Hauch von </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. Februar 2010:

	Heute sind die Frauen an der Macht. An Weiberfastnacht gibt&#180;s viele abgeschnittene Krawatten, entfesselte Furien und einen Hauch von Revolution. Denn wenn die Frauen heute in den Faschingshochburgen die Rath&#228;user st&#252;rmen, proben sie damit ganz klar den Aufstand gegen eine &#8211; gef&#252;hlte &#8211; &#252;berm&#228;chtige M&#228;nnerwelt. 

	Heute sind die Frauen an der Macht und fordern n&#228;rrisch-selbstbewusst Gleichberechtigung. Dabei hat sich ja schon einiges getan. Im Grundgesetz ist die Gleichstellung von Mann und Frau klar geregelt. Auch wenn sie im Alltag immer wieder neu erk&#228;mpft werden muss. 

	Ein Kampf, den nicht zuletzt auch christliche M&#228;nner und Frauen f&#252;hren. Gerade in der Bibel finden sie Ans&#228;tze f&#252;r ein geschwisterliches, faires Miteinander, wenn es im Neuen Testament hei&#223;t: &#8222;Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau, denn ihr seid allesamt eins in Christus.&#8220; 

	Dazu passt der Weiberfasching. Denn das ist so ein Tag, an dem im n&#228;rrischen Treiben die Unterschiede manchmal gleich auf den Kopf gedreht werden: Ob Arm oder reich, Frau oder Mann, Ortsans&#228;ssiger oder Zugezogener. 

	Den Hexen unter uns w&#252;nsche ich heute schon mal viel Spa&#223;! Und freue mich &#252;ber ihr n&#228;rrisches Hexenregiment. Weil sie uns damit den Spiegel vorhalten. Darin sehen wir nichts anderes als unsere noch immer ziemlich verr&#252;ckte Welt!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander_julia.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute sind die Frauen an der Macht. An Weiberfastnacht gibt&amp;#180;s viele abgeschnittene Krawatten, entfesselte Furien und einen Hauch von Revolution. Denn wenn die Frauen heute in den Faschingshochburgen die Rath&amp;#228;user st&amp;#252;rmen, proben sie damit ganz klar den Aufstand gegen eine &amp;#8211; gef&amp;#252;hlte &amp;#8211; &amp;#252;berm&amp;#228;chtige M&amp;#228;nnerwelt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute sind die Frauen an der Macht und fordern n&amp;#228;rrisch-selbstbewusst Gleichberechtigung. Dabei hat sich ja schon einiges getan. Im Grundgesetz ist die Gleichstellung von Mann und Frau klar geregelt. Auch wenn sie im Alltag immer wieder neu erk&amp;#228;mpft werden muss. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Kampf, den nicht zuletzt auch christliche M&amp;#228;nner und Frauen f&amp;#252;hren. Gerade in der Bibel finden sie Ans&amp;#228;tze f&amp;#252;r ein geschwisterliches, faires Miteinander, wenn es im Neuen Testament hei&amp;#223;t: &amp;#8222;Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau, denn ihr seid allesamt eins in Christus.&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dazu passt der Weiberfasching. Denn das ist so ein Tag, an dem im n&amp;#228;rrischen Treiben die Unterschiede manchmal gleich auf den Kopf gedreht werden: Ob Arm oder reich, Frau oder Mann, Ortsans&amp;#228;ssiger oder Zugezogener. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Den Hexen unter uns w&amp;#252;nsche ich heute schon mal viel Spa&amp;#223;! Und freue mich &amp;#252;ber ihr n&amp;#228;rrisches Hexenregiment. Weil sie uns damit den Spiegel vorhalten. Darin sehen wir nichts anderes als unsere noch immer ziemlich verr&amp;#252;ckte Welt!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-11-61783.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 10 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Der Zweck heiligt nicht die Mittel.</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 10. Februar 2010:

	Gl&#252;ck l&#228;sst sich nicht erzwingen. Schon gar nicht, wenn man anderen vorschreiben will, was ihr Gl&#252;ck ist. Genau das wollten in </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 10. Februar 2010:

	Gl&#252;ck l&#228;sst sich nicht erzwingen. Schon gar nicht, wenn man anderen vorschreiben will, was ihr Gl&#252;ck ist. Genau das wollten in M&#252;nster vor ca. 500 Jahren die sogenannten Wiedert&#228;ufer, unter ihnen Jan Mathys und Jan van Leiden. 

	Obwohl sie nur das Gute f&#252;r die Menschen im Auge hatten, ruinierten sie in kurzer Zeit eine ganze Stadt. Der Zweck heiligt eben nicht die Mittel. Auch nicht bei Jan Mathys und Jan van Leiden. Sie wollten in M&#252;nster das Gottesreich errichten und von dort weitertragen in die ganze Welt. 

	Selbst- und vor allem Gottvertrauen hatten sie genug, und daneben auch noch eine Menge merkw&#252;rdiger Vorstellungen: Mit Gewalt wollten sie durchsetzen, was diese Welt zu ihrem Heil braucht. 

	Deshalb haben sie alle Menschen noch einmal getauft. Sie sollten sich endlich ganz pers&#246;nlich f&#252;r Christus entscheiden und auch so leben, wie die sogenannten Wiedert&#228;ufer. Euphorisch, &#252;berschw&#228;nglich, gl&#252;cklich. 

	Doch Gl&#252;ck l&#228;sst sich bekanntlich nicht erzwingen. So kam es zu Terror, Gewalt, Mord und Totschlag. Der Versuch, Gottes Reich mit Gewalt zu errichten, ging j&#228;mmerlich daneben. 

	Bis heute sind die Wiedert&#228;ufer aus dem 16. Jahrhundert eine Warnung f&#252;r alle, die das Gute mit Gewalt durchsetzen wollen. Der Zweck heiligt keineswegs die Mittel. Schon gar nicht, wenn es um das Reich Gottes auf Erden geht.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander_julia.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 10. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gl&amp;#252;ck l&amp;#228;sst sich nicht erzwingen. Schon gar nicht, wenn man anderen vorschreiben will, was ihr Gl&amp;#252;ck ist. Genau das wollten in M&amp;#252;nster vor ca. 500 Jahren die sogenannten Wiedert&amp;#228;ufer, unter ihnen Jan Mathys und Jan van Leiden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Obwohl sie nur das Gute f&amp;#252;r die Menschen im Auge hatten, ruinierten sie in kurzer Zeit eine ganze Stadt. Der Zweck heiligt eben nicht die Mittel. Auch nicht bei Jan Mathys und Jan van Leiden. Sie wollten in M&amp;#252;nster das Gottesreich errichten und von dort weitertragen in die ganze Welt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Selbst- und vor allem Gottvertrauen hatten sie genug, und daneben auch noch eine Menge merkw&amp;#252;rdiger Vorstellungen: Mit Gewalt wollten sie durchsetzen, was diese Welt zu ihrem Heil braucht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb haben sie alle Menschen noch einmal getauft. Sie sollten sich endlich ganz pers&amp;#246;nlich f&amp;#252;r Christus entscheiden und auch so leben, wie die sogenannten Wiedert&amp;#228;ufer. Euphorisch, &amp;#252;berschw&amp;#228;nglich, gl&amp;#252;cklich. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Doch Gl&amp;#252;ck l&amp;#228;sst sich bekanntlich nicht erzwingen. So kam es zu Terror, Gewalt, Mord und Totschlag. Der Versuch, Gottes Reich mit Gewalt zu errichten, ging j&amp;#228;mmerlich daneben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bis heute sind die Wiedert&amp;#228;ufer aus dem 16. Jahrhundert eine Warnung f&amp;#252;r alle, die das Gute mit Gewalt durchsetzen wollen. Der Zweck heiligt keineswegs die Mittel. Schon gar nicht, wenn es um das Reich Gottes auf Erden geht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-10-61477.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 09 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Gott ist kein Spitzel.</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 08. Februar 2010:

	Mit Gewalt wollten sie die Menschen zu ihrem Gl&#252;ck zwingen. Und hatten selbst die Ahnung, dass diese Rechnung hinten und vorne nicht </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 08. Februar 2010:

	Mit Gewalt wollten sie die Menschen zu ihrem Gl&#252;ck zwingen. Und hatten selbst die Ahnung, dass diese Rechnung hinten und vorne nicht aufgeht. Als heute vor 60 Jahren die Machthaber in der damaligen DDR ihr Ministerium f&#252;r Staatssicherheit, die Stasi, gr&#252;ndeten, haben sie vom perfekten Spitzelstaat getr&#228;umt. 

	Die Herrschenden wollten auf Nummer sicher gehen. Frei nach dem Motto: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. 
Alles zu wissen, war allerdings auch keine L&#246;sung. Die Politiker haben versucht, die Strukturprobleme eines gescheiterten Systems zu verdecken. Jede Kritik daran sollte im Keime erstickt werden. So war es gedacht. Und hat immerhin 40 Jahre funktioniert. 

	&#8222;Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege&#8220;. Wenn Gott in der Bibel so beschrieben wird, dann ist er damit doch ein anderer Herrscher. Gott ist nicht die Stasi. Ein Gl&#252;ck. Auch, wenn er den Anspruch hat, alles zu wissen. 

	Jesus beschreibt Gott als den lieben Vater, dessen Blick liebevoll auf den Menschen ruht. Als einen, der auf Vertrauen setzt statt auf Kontrolle und Angst. Der die Liebe ist. Und das Gute will f&#252;r die Menschen. 

	Und vielleicht deshalb auch froh war, als es mit der Stasi zu Ende ging. So, wie Gott sich immer freut, wenn Ungerechtigkeit an ihr Ende kommt. So hei&#223;t es in der Bibel. Ich glaube daran.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander_julia.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Dienstag, 08. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mit Gewalt wollten sie die Menschen zu ihrem Gl&amp;#252;ck zwingen. Und hatten selbst die Ahnung, dass diese Rechnung hinten und vorne nicht aufgeht. Als heute vor 60 Jahren die Machthaber in der damaligen DDR ihr Ministerium f&amp;#252;r Staatssicherheit, die Stasi, gr&amp;#252;ndeten, haben sie vom perfekten Spitzelstaat getr&amp;#228;umt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Herrschenden wollten auf Nummer sicher gehen. Frei nach dem Motto: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. &lt;br /&gt;
Alles zu wissen, war allerdings auch keine L&amp;#246;sung. Die Politiker haben versucht, die Strukturprobleme eines gescheiterten Systems zu verdecken. Jede Kritik daran sollte im Keime erstickt werden. So war es gedacht. Und hat immerhin 40 Jahre funktioniert. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege&amp;#8220;. Wenn Gott in der Bibel so beschrieben wird, dann ist er damit doch ein anderer Herrscher. Gott ist nicht die Stasi. Ein Gl&amp;#252;ck. Auch, wenn er den Anspruch hat, alles zu wissen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jesus beschreibt Gott als den lieben Vater, dessen Blick liebevoll auf den Menschen ruht. Als einen, der auf Vertrauen setzt statt auf Kontrolle und Angst. Der die Liebe ist. Und das Gute will f&amp;#252;r die Menschen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und vielleicht deshalb auch froh war, als es mit der Stasi zu Ende ging. So, wie Gott sich immer freut, wenn Ungerechtigkeit an ihr Ende kommt. So hei&amp;#223;t es in der Bibel. Ich glaube daran.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-09-61187.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 08 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Ein göttliches Tattoo.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1564</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Julia Neuschwander</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 08. Februar 2010:

	Victoria und David Beckham haben eins, Britney Spears und Madonna auch. Alle tragen hebr&#228;ische Tattoos auf ihrem K&#246;rper. Auf dem </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 08. Februar 2010:

	Victoria und David Beckham haben eins, Britney Spears und Madonna auch. Alle tragen hebr&#228;ische Tattoos auf ihrem K&#246;rper. Auf dem Oberarm, auf dem R&#252;cken oder im Nacken. 
Auf deutsch hei&#223;en die T&#228;towierungen &#8222;dem geliebten Menschen in Liebe und Hingabe&#8220;, &#8222;Heilung&#8220; oder einfach nur &#8222;Liebe&#8220;.  

	Dass Prominente eine Jahrtausende alte Schrift ausw&#228;hlen, um ihre aktuellen Gef&#252;hle ausdr&#252;cken, kann ich gut verstehen. Die Sprache des Alten Testaments umweht ein besonderer Geist. In den ersten B&#252;chern der Bibel geht Gott B&#252;ndnisse mit den Menschen ein. Er verspricht ihnen seine Treue und Liebe, die st&#228;rker sind als Schuld und Tod. 

	Voll Liebe hat Gott selbst einem M&#246;rder ein Zeichen auf die Stirn t&#228;towiert. Nachdem Kain seinen Bruder Abel erschlagen hatte, sollte das den Bruderm&#246;rder davor bewahren, von anderen erschlagen zu werden &#8211; als sch&#252;tzendes Zeichen. Denn seine Schuld war mehr, als er ertragen konnte. 

	Im Alten Testament geh&#246;rt alles von Anfang an zusammen: Schuld und Reue, Liebe und Heilung. Kein Wunder also, dass auch Promis gerne auf hebr&#228;ische W&#246;rter zur&#252;ckgreifen, wenn sie sich t&#228;towieren lassen. 

	Was das Zeichen auf Kains Stirn wohl bedeutet hat? Man wei&#223; es nicht, aber vielleicht war es einfach das hebr&#228;ische Wort: Ahawa, auf Deutsch: &#8222;Liebe!&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander_julia.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Montag, 08. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Victoria und David Beckham haben eins, Britney Spears und Madonna auch. Alle tragen hebr&amp;#228;ische Tattoos auf ihrem K&amp;#246;rper. Auf dem Oberarm, auf dem R&amp;#252;cken oder im Nacken. &lt;br /&gt;
Auf deutsch hei&amp;#223;en die T&amp;#228;towierungen &amp;#8222;dem geliebten Menschen in Liebe und Hingabe&amp;#8220;, &amp;#8222;Heilung&amp;#8220; oder einfach nur &amp;#8222;Liebe&amp;#8220;.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dass Prominente eine Jahrtausende alte Schrift ausw&amp;#228;hlen, um ihre aktuellen Gef&amp;#252;hle ausdr&amp;#252;cken, kann ich gut verstehen. Die Sprache des Alten Testaments umweht ein besonderer Geist. In den ersten B&amp;#252;chern der Bibel geht Gott B&amp;#252;ndnisse mit den Menschen ein. Er verspricht ihnen seine Treue und Liebe, die st&amp;#228;rker sind als Schuld und Tod. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Voll Liebe hat Gott selbst einem M&amp;#246;rder ein Zeichen auf die Stirn t&amp;#228;towiert. Nachdem Kain seinen Bruder Abel erschlagen hatte, sollte das den Bruderm&amp;#246;rder davor bewahren, von anderen erschlagen zu werden &amp;#8211; als sch&amp;#252;tzendes Zeichen. Denn seine Schuld war mehr, als er ertragen konnte. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im Alten Testament geh&amp;#246;rt alles von Anfang an zusammen: Schuld und Reue, Liebe und Heilung. Kein Wunder also, dass auch Promis gerne auf hebr&amp;#228;ische W&amp;#246;rter zur&amp;#252;ckgreifen, wenn sie sich t&amp;#228;towieren lassen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was das Zeichen auf Kains Stirn wohl bedeutet hat? Man wei&amp;#223; es nicht, aber vielleicht war es einfach das hebr&amp;#228;ische Wort: Ahawa, auf Deutsch: &amp;#8222;Liebe!&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-08-60723.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 07 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Keine Rollen mehr.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Dejan Vilov</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 07. Februar 2010:

	Der Verkehr rollt mal wieder nur langsam. Im Schritttempo schieben sich hunderte von Autos im </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 07. Februar 2010:

	Der Verkehr rollt mal wieder nur langsam. Im Schritttempo schieben sich hunderte von Autos im Dunkeln durch die Stadt. Berufsverkehr. Mittendrin: ich in meinem Auto auf dem Weg zur Arbeit. Auf dem B&#252;rgersteig neben der Stra&#223;e f&#228;llt mir dabei ein Rollstuhl auf. Er ist leer. 

	Ganz automatisch fange ich an, den Fahrer auf dem Boden zu suchen. Aber obwohl die Stra&#223;enlaternen den B&#252;rgersteig hell erleuchten, kann ich den Fahrer dort nicht sehen.

	Das &#228;ndert sich 50 Meter sp&#228;ter. Der Fahrer liegt allerdings nicht auf dem Boden, sondern h&#228;ngt in den Armen einer jungen Frau. Mit ihrer Hilfe gelingt es dem Rollstuhlfahrer, zu gehen. Zittrig, unsicher, m&#252;hsam sehen seine Schritte aus. Und dennoch: Er kommt vorw&#228;rts. 

	Eine Viertelstunde sp&#228;ter bin ich auf der Arbeit und habe immer noch das Bild vor Augen: vom Rollstuhlfahrer in den Armen der jungen Frau.

	&#8222;Einer trage die Last des anderen&#8220; &#8211; so schreibt es der Apostel Paulus im Neuen Testament. Es geht darum, sich um den anderen zu k&#252;mmern, ihm das abzunehmen, was das Leben schwermacht. Den Stress, die Sorgen oder die Last, die sich in Kilogramm messen l&#228;sst. Das K&#246;rpergewicht des anderen. 

	Dadurch dass die junge Frau diese Last getragen hat, konnte der Rollstuhlfahrer pl&#246;tzlich gehen. Und W&#228;hrend hunderte von Menschen in ihren Autos an ihm vorbeigerollt sind, hat er f&#252;r kurze Zeit gar keine Rollen mehr gebraucht.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov_dejan.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 07. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Verkehr rollt mal wieder nur langsam. Im Schritttempo schieben sich hunderte von Autos im Dunkeln durch die Stadt. Berufsverkehr. Mittendrin: ich in meinem Auto auf dem Weg zur Arbeit. Auf dem B&amp;#252;rgersteig neben der Stra&amp;#223;e f&amp;#228;llt mir dabei ein Rollstuhl auf. Er ist leer. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ganz automatisch fange ich an, den Fahrer auf dem Boden zu suchen. Aber obwohl die Stra&amp;#223;enlaternen den B&amp;#252;rgersteig hell erleuchten, kann ich den Fahrer dort nicht sehen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das &amp;#228;ndert sich 50 Meter sp&amp;#228;ter. Der Fahrer liegt allerdings nicht auf dem Boden, sondern h&amp;#228;ngt in den Armen einer jungen Frau. Mit ihrer Hilfe gelingt es dem Rollstuhlfahrer, zu gehen. Zittrig, unsicher, m&amp;#252;hsam sehen seine Schritte aus. Und dennoch: Er kommt vorw&amp;#228;rts. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eine Viertelstunde sp&amp;#228;ter bin ich auf der Arbeit und habe immer noch das Bild vor Augen: vom Rollstuhlfahrer in den Armen der jungen Frau.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Einer trage die Last des anderen&amp;#8220; &amp;#8211; so schreibt es der Apostel Paulus im Neuen Testament. Es geht darum, sich um den anderen zu k&amp;#252;mmern, ihm das abzunehmen, was das Leben schwermacht. Den Stress, die Sorgen oder die Last, die sich in Kilogramm messen l&amp;#228;sst. Das K&amp;#246;rpergewicht des anderen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dadurch dass die junge Frau diese Last getragen hat, konnte der Rollstuhlfahrer pl&amp;#246;tzlich gehen. Und W&amp;#228;hrend hunderte von Menschen in ihren Autos an ihm vorbeigerollt sind, hat er f&amp;#252;r kurze Zeit gar keine Rollen mehr gebraucht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-07-61029.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 30 Jan 2010 08:01:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Du bist mein Engel!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Verena Gaul, Andachten</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Verena Gaul</category>
    <category>Andachten</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Verena Gaul, Pirmasens, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 30. Januar 2010.

	Ich bin Verena Gaul von der evangelischen Kirche.

	&#8222;Du bist mein Engel&#8220;, als ich klein war hat das meine Mutter oft zu mir gesagt. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Verena Gaul, Pirmasens, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 30. Januar 2010.

	Ich bin Verena Gaul von der evangelischen Kirche.

	&#8222;Du bist mein Engel&#8220;, als ich klein war hat das meine Mutter oft zu mir gesagt. Heute &#8211; viele Jahre sp&#228;ter &#8211; darf ich mich fast t&#228;glich daran erinnern. Denn Engel liegen auch f&#252;nf Wochen nach Weihnachten noch ziemlich im Trend. Es gibt sie auf den Titelseiten von B&#252;chern, als Schl&#252;sselanh&#228;nger oder einfach aus Schokolade. 

	Dabei sind Engel keine moderne Erfindung. Schon vor vielen Jahren haben Menschen ihre Erfahrungen mit Engeln gemacht. Zum Beispiel der Prophet Elia im Alten Testament.

	Er ist ein gl&#228;ubiger Mann, der daf&#252;r k&#228;mpft, dass die Menschen Gottes Gebote einhalten. Doch eines Tages f&#252;hlt Elia sich m&#252;de. Er setzt sich unter einen Strauch und will nicht mehr weitergehen. 

	Da schickt ihm Gott einen Engel. Der bringt ihm Brot und Wasser und ermuntert ihn, seinen Weg fortzusetzen. Und Elia merkt: Gott sieht meine Kraftlosigkeit und er l&#228;sst mich damit nicht allein, sondern er sendet mir einen Engel. 

	Aber das muss nicht immer eine Gestalt mit Fl&#252;geln sein. Ein Engel, das k&#246;nnen auch Men-schen sein wie Sie und ich, die f&#252;r einen anderen Menschen da sind. 

	Also aufgepasst: Vielleicht kreuzt ja heute so ein Mensch Ihren Weg, zu dem Sie sagen k&#246;nnen: &#8222;Du bist mein Engel!&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/gaul_verena.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Verena Gaul, Pirmasens, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Samstag, 30. Januar 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich bin Verena Gaul von der evangelischen Kirche.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Du bist mein Engel&amp;#8220;, als ich klein war hat das meine Mutter oft zu mir gesagt. Heute &amp;#8211; viele Jahre sp&amp;#228;ter &amp;#8211; darf ich mich fast t&amp;#228;glich daran erinnern. Denn Engel liegen auch f&amp;#252;nf Wochen nach Weihnachten noch ziemlich im Trend. Es gibt sie auf den Titelseiten von B&amp;#252;chern, als Schl&amp;#252;sselanh&amp;#228;nger oder einfach aus Schokolade. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dabei sind Engel keine moderne Erfindung. Schon vor vielen Jahren haben Menschen ihre Erfahrungen mit Engeln gemacht. Zum Beispiel der Prophet Elia im Alten Testament.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Er ist ein gl&amp;#228;ubiger Mann, der daf&amp;#252;r k&amp;#228;mpft, dass die Menschen Gottes Gebote einhalten. Doch eines Tages f&amp;#252;hlt Elia sich m&amp;#252;de. Er setzt sich unter einen Strauch und will nicht mehr weitergehen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Da schickt ihm Gott einen Engel. Der bringt ihm Brot und Wasser und ermuntert ihn, seinen Weg fortzusetzen. Und Elia merkt: Gott sieht meine Kraftlosigkeit und er l&amp;#228;sst mich damit nicht allein, sondern er sendet mir einen Engel. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber das muss nicht immer eine Gestalt mit Fl&amp;#252;geln sein. Ein Engel, das k&amp;#246;nnen auch Men-schen sein wie Sie und ich, die f&amp;#252;r einen anderen Menschen da sind. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Also aufgepasst: Vielleicht kreuzt ja heute so ein Mensch Ihren Weg, zu dem Sie sagen k&amp;#246;nnen: &amp;#8222;Du bist mein Engel!&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-30-62256.mp3"&gt;File Download (1:22 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 29 Jan 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>Rockland Radio &#039;Feels like heaven&#039;: Die Veränderung, die ich mir wünsche.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Feels like Heaven, Angedacht</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Angedacht</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Verena Gaul, Pirmasens, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 29. Januar 2010.

	&#8222;Sei du selbst die Ver&#228;nderung, die du dir w&#252;nschst f&#252;r diese Welt!&#8220; </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Verena Gaul, Pirmasens, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 29. Januar 2010.

	&#8222;Sei du selbst die Ver&#228;nderung, die du dir w&#252;nschst f&#252;r diese Welt!&#8220; 

	Diesen Satz hat der indische Kriegsgegner Mahatma Gandhi gesagt. Gandhi war sich absolut sicher: Wenn ich will, dass sich irgendwas ver&#228;ndert, dann muss ich erst einmal bei mir anfangen. Wenn ich will, dass weniger Gewalt herrscht, dann muss ich aufh&#246;ren mit F&#228;usten zu schlagen. Wenn ich will, dass sich Menschen mehr zuh&#246;ren, dann muss ich anfangen zuzuh&#246;ren. Wenn ich will, dass weniger Fremdenhass herrscht, dann muss ich aufh&#246;ren, andere Menschen auszugrenzen. 

	In der Bibel hei&#223;t&#8217;s so &#228;hnlich: Liebe deine Feinde. Und bei Jesus stand auch der Gewaltverzicht in ganz hohem Kurs. Das hat sich Ghandi zum Vorbild genommen. Auf der einen Seite wollte er Widerstand leisten gegen die Unterdr&#252;ckung der Inder durch die britischen Besatzer. Aber auf der anderen Seite wollte er auch weniger Gewalt in der Welt. 

	Also hat er begonnen, gewaltlos Widerstand zu leisten. Mit einem knapp 400 Kilometer langen Marsch hat Gandhi gegen das britische Monopol zur Salzgewinnung demonstriert. 

	Und er hat Erfolg gehabt: Im Jahr 1947 war Schluss mit der Besatzung Indiens durch englische Truppen. Indien hatte seine Unabh&#228;ngigkeit zur&#252;ck. Dieses Beispiel zeigt mir, wie viel ich ganz ohne Gewalt erreichen kann, wenn ich Gandhis Satz ernst nehme:

	&#8222;Sei du selbst die Ver&#228;nderung, die du dir w&#252;nschst f&#252;r diese Welt!&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/gaul_verena.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Verena Gaul, Pirmasens, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 29. Januar 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Sei du selbst die Ver&amp;#228;nderung, die du dir w&amp;#252;nschst f&amp;#252;r diese Welt!&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Diesen Satz hat der indische Kriegsgegner Mahatma Gandhi gesagt. Gandhi war sich absolut sicher: Wenn ich will, dass sich irgendwas ver&amp;#228;ndert, dann muss ich erst einmal bei mir anfangen. Wenn ich will, dass weniger Gewalt herrscht, dann muss ich aufh&amp;#246;ren mit F&amp;#228;usten zu schlagen. Wenn ich will, dass sich Menschen mehr zuh&amp;#246;ren, dann muss ich anfangen zuzuh&amp;#246;ren. Wenn ich will, dass weniger Fremdenhass herrscht, dann muss ich aufh&amp;#246;ren, andere Menschen auszugrenzen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In der Bibel hei&amp;#223;t&amp;#8217;s so &amp;#228;hnlich: Liebe deine Feinde. Und bei Jesus stand auch der Gewaltverzicht in ganz hohem Kurs. Das hat sich Ghandi zum Vorbild genommen. Auf der einen Seite wollte er Widerstand leisten gegen die Unterdr&amp;#252;ckung der Inder durch die britischen Besatzer. Aber auf der anderen Seite wollte er auch weniger Gewalt in der Welt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Also hat er begonnen, gewaltlos Widerstand zu leisten. Mit einem knapp 400 Kilometer langen Marsch hat Gandhi gegen das britische Monopol zur Salzgewinnung demonstriert. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und er hat Erfolg gehabt: Im Jahr 1947 war Schluss mit der Besatzung Indiens durch englische Truppen. Indien hatte seine Unabh&amp;#228;ngigkeit zur&amp;#252;ck. Dieses Beispiel zeigt mir, wie viel ich ganz ohne Gewalt erreichen kann, wenn ich Gandhis Satz ernst nehme:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Sei du selbst die Ver&amp;#228;nderung, die du dir w&amp;#252;nschst f&amp;#252;r diese Welt!&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-29-58744.mp3"&gt;File Download (1:11 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 27 Jan 2010 08:01:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Eine schmerzfreie Trennung gibt es nicht!</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1556</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <comments>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1556#comments</comments>
    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Kerstin K&amp;ouml;nig-Thul</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Kerstin König-Thul</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnestag, 28. Januar 2010.

	Fast jede zweite Ehe in Deutschland wird geschieden. Das ist viel. Es gibt Ehen, da ist es f&#252;r alle Beteiligten besser, wenn man sich </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnestag, 28. Januar 2010.

	Fast jede zweite Ehe in Deutschland wird geschieden. Das ist viel. Es gibt Ehen, da ist es f&#252;r alle Beteiligten besser, wenn man sich trennt. Und bei anderen denkt man: schade, vielleicht h&#228;tten sie es noch geschafft. 

	Aus welchen Gr&#252;nden auch immer man sich trennt &#8211; es ist nicht einfach. Eine Trennung bedeutet Entt&#228;uschung und Wut &#252;ber das, was war und das, was nicht mehr sein wird. 

	Und schnell macht man sich dann Vorw&#252;rfe. Die gemeinsame Vergangenheit ist auf einmal nur noch schlecht. Sch&#246;ne Momente hat es scheinbar nie gegeben.

	Das Ph&#228;nomen, das Menschen sich trennen, ist alt. Schon in der Bibel gibt es Trennungsgeschichte. Eine Geschichte erz&#228;hlt von zwei M&#228;nnern: Abraham und Lot. Sie sind gemeinsam mit ihren Herden unterwegs. 

	Aber dann kommt es zum Streit zwischen den beiden. Sie kommen einander in die Quere. Blockieren sich gegenseitig. Sinngem&#228;&#223; sagt die Bibel: &#8220;Sie konnten nicht mehr beieinander wohnen, weil der Raum f&#252;r das viele, das jeder hatte, zu eng wurde.&#8221;

	Und so haben Abraham und Lot sich getrennt. Jedoch ohne den anderen schlecht zu reden. Sie haben sich und den anderen in seinem Reichtum gesehen, d.h. in dem, was den anderen ausmacht. Und deswegen konnte jeder den anderen loslassen. Sie haben erkannt, dass jeder seinen Freiraum braucht, um sein Leben weiterleben zu k&#246;nnen.

	Es ist schwer, sich zu trennen. Eine schmerzfreie Trennung gibt es nicht. Das w&#228;re illusorisch. Aber um den Schmerz ertr&#228;glicher zu machen, ist es gut, respektvoll miteinander umgehen und in Achtung von einander Abschied nehmen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/koenig-thul_kerstin.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Kerstin K&amp;#246;nig-Thul, Trier, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Donnestag, 28. Januar 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Fast jede zweite Ehe in Deutschland wird geschieden. Das ist viel. Es gibt Ehen, da ist es f&amp;#252;r alle Beteiligten besser, wenn man sich trennt. Und bei anderen denkt man: schade, vielleicht h&amp;#228;tten sie es noch geschafft. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aus welchen Gr&amp;#252;nden auch immer man sich trennt &amp;#8211; es ist nicht einfach. Eine Trennung bedeutet Entt&amp;#228;uschung und Wut &amp;#252;ber das, was war und das, was nicht mehr sein wird. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und schnell macht man sich dann Vorw&amp;#252;rfe. Die gemeinsame Vergangenheit ist auf einmal nur noch schlecht. Sch&amp;#246;ne Momente hat es scheinbar nie gegeben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Ph&amp;#228;nomen, das Menschen sich trennen, ist alt. Schon in der Bibel gibt es Trennungsgeschichte. Eine Geschichte erz&amp;#228;hlt von zwei M&amp;#228;nnern: Abraham und Lot. Sie sind gemeinsam mit ihren Herden unterwegs. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber dann kommt es zum Streit zwischen den beiden. Sie kommen einander in die Quere. Blockieren sich gegenseitig. Sinngem&amp;#228;&amp;#223; sagt die Bibel: &amp;#8220;Sie konnten nicht mehr beieinander wohnen, weil der Raum f&amp;#252;r das viele, das jeder hatte, zu eng wurde.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und so haben Abraham und Lot sich getrennt. Jedoch ohne den anderen schlecht zu reden. Sie haben sich und den anderen in seinem Reichtum gesehen, d.h. in dem, was den anderen ausmacht. Und deswegen konnte jeder den anderen loslassen. Sie haben erkannt, dass jeder seinen Freiraum braucht, um sein Leben weiterleben zu k&amp;#246;nnen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es ist schwer, sich zu trennen. Eine schmerzfreie Trennung gibt es nicht. Das w&amp;#228;re illusorisch. Aber um den Schmerz ertr&amp;#228;glicher zu machen, ist es gut, respektvoll miteinander umgehen und in Achtung von einander Abschied nehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-27-61506.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 26 Jan 2010 08:01:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Wenn... dann...</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 27. Januar 2010.

	Kennen Sie &#8222;Wenn-dann-Gedanken&#8220;? Wenn ich endlich Zeit habe, dann wird alles anders. Dann werde ich mehr Zeit mit meinem Mann </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 27. Januar 2010.

	Kennen Sie &#8222;Wenn-dann-Gedanken&#8220;? Wenn ich endlich Zeit habe, dann wird alles anders. Dann werde ich mehr Zeit mit meinem Mann verbringen. Suche mir einen neuen Job. 
Fange an, etwas f&#252;r mich zu tun. 

	Es ist gut und sinnvoll die Zukunft zu planen. Ideen f&#252;r sp&#228;ter zu haben. Nur leider birgt es die Gefahr, dass es anders kommen kann, als wir denken. Dass die Umst&#228;nde sich ver&#228;ndern. Oder, was nicht weniger tragisch ist, dass wir unsere Ideen, W&#252;nsche und Pl&#228;ne einfach vergessen. 

	Der Evangelist Matth&#228;us kennt dieses Problem und deswegen erz&#228;hlt er folgende Geschichte:

	Da ist ein F&#252;rst, der will f&#252;r eine Zeit ins Ausland gehen. Deshalb gibt er jedem seiner Knechte Gold und erteilt ihnen den Auftrag damit zu handeln. So dass sie, wenn der F&#252;rst wiederkommt, das Gold vermehrt haben. 

	Der eine Knecht geht los, handelt und verdoppelt seinen Betrag. Der andere aber vergr&#228;bt das Gold in der Erde. Und als der F&#252;rst zur&#252;ckkommt, gibt er dem F&#252;rsten genau den gleichen Betrag wieder zur&#252;ck. Dar&#252;ber ist der F&#252;rst entt&#228;uscht, denn er hat mehr erwartet.

	Ich glaube, dass unser Leben ein solcher Schatz ist. Ein Schatz, den wir von Gott empfangen haben und aus dem wir etwas machen sollen. 

	Etwas aus unserem Leben machen, bedeutet f&#252;r mich: Leben wirklich zu leben. Machen Sie was aus ihrem Leben! Leben Sie jetzt!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/koenig-thul_kerstin.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Kerstin K&amp;#246;nig-Thul, Trier, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 27. Januar 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Kennen Sie &amp;#8222;Wenn-dann-Gedanken&amp;#8220;? Wenn ich endlich Zeit habe, dann wird alles anders. Dann werde ich mehr Zeit mit meinem Mann verbringen. Suche mir einen neuen Job. &lt;br /&gt;
Fange an, etwas f&amp;#252;r mich zu tun. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es ist gut und sinnvoll die Zukunft zu planen. Ideen f&amp;#252;r sp&amp;#228;ter zu haben. Nur leider birgt es die Gefahr, dass es anders kommen kann, als wir denken. Dass die Umst&amp;#228;nde sich ver&amp;#228;ndern. Oder, was nicht weniger tragisch ist, dass wir unsere Ideen, W&amp;#252;nsche und Pl&amp;#228;ne einfach vergessen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Evangelist Matth&amp;#228;us kennt dieses Problem und deswegen erz&amp;#228;hlt er folgende Geschichte:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Da ist ein F&amp;#252;rst, der will f&amp;#252;r eine Zeit ins Ausland gehen. Deshalb gibt er jedem seiner Knechte Gold und erteilt ihnen den Auftrag damit zu handeln. So dass sie, wenn der F&amp;#252;rst wiederkommt, das Gold vermehrt haben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der eine Knecht geht los, handelt und verdoppelt seinen Betrag. Der andere aber vergr&amp;#228;bt das Gold in der Erde. Und als der F&amp;#252;rst zur&amp;#252;ckkommt, gibt er dem F&amp;#252;rsten genau den gleichen Betrag wieder zur&amp;#252;ck. Dar&amp;#252;ber ist der F&amp;#252;rst entt&amp;#228;uscht, denn er hat mehr erwartet.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich glaube, dass unser Leben ein solcher Schatz ist. Ein Schatz, den wir von Gott empfangen haben und aus dem wir etwas machen sollen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Etwas aus unserem Leben machen, bedeutet f&amp;#252;r mich: Leben wirklich zu leben. Machen Sie was aus ihrem Leben! Leben Sie jetzt!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-26-60789.mp3"&gt;File Download (1:26 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 26 Jan 2010 08:01:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Sex ist keine Sünde!</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Kerstin K&amp;ouml;nig-Thul</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Kerstin König-Thul</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 26. Januar 2010.

	Sex ist eine S&#252;nde! Es gibt viele Menschen, die das glauben. Aber es stimmt nicht. Selbstverst&#228;ndlich ist Sex keine S&#252;nde. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 26. Januar 2010.

	Sex ist eine S&#252;nde! Es gibt viele Menschen, die das glauben. Aber es stimmt nicht. Selbstverst&#228;ndlich ist Sex keine S&#252;nde. 

	K&#246;rperliche Liebe, Freude an Sinnlichkeit ist nichts Gottverbotenes. Warum auch? Gott hat uns Menschen wunderbar geschaffen. Weshalb sollte er uns verbieten, dass wir Spa&#223; an unserer Sch&#246;nheit haben?

	Sex ist nicht das Problem. Es ist der Umgang mit ihm. &#8222;We are oversexed and underfucked&#8220; sagen Sexualtherapeuten. &#220;bers&#228;ttigt und unbefriedigt.

	Wir werden quasi von Sex &#252;berflutet. Und darunter leidet unser Sinn f&#252;r Erotik. Was leider h&#228;ufig dazu f&#252;hrt, dass viele Paare keine Lust mehr aufeinander haben.

	Die Bibel, vor allem das Hohelied Salomos, erz&#228;hlt auch von Leidenschaft und Erotik &#8211; allerdings ohne ins Detail zu gehen. 

	&#8222;Wie ein Apfelbaum unter den wilden B&#228;umen, so ist mein Freund unter den J&#252;nglingen. Unter seinem Schatten zu sitzen begehre ich, und seine Frucht ist meinem Gaumen s&#252;&#223;.&#8220;

	Das ist nicht pr&#252;de oder kitschig, sondern das bewahrt das Geheimnis der Erotik. Sie geschieht im Entdecken und Erkunden des anderen. Und genauso wie der andere sich im Laufe der Zeit ver&#228;ndert, so tut das auch die Erotik je l&#228;nger ein Paar zusammen ist, je vertrauter beide Partner miteinander sind. 

	Vertrautheit bedeutet aber nicht zwangsl&#228;ufig Langeweile. 
Im Gegenteil. Vertrautheit ist auch eine Chance, die einen wunderbaren Genuss bedeutet kann.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/koenig-thul_kerstin.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Kerstin K&amp;#246;nig-Thul, Trier, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Dienstag, 26. Januar 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sex ist eine S&amp;#252;nde! Es gibt viele Menschen, die das glauben. Aber es stimmt nicht. Selbstverst&amp;#228;ndlich ist Sex keine S&amp;#252;nde. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;K&amp;#246;rperliche Liebe, Freude an Sinnlichkeit ist nichts Gottverbotenes. Warum auch? Gott hat uns Menschen wunderbar geschaffen. Weshalb sollte er uns verbieten, dass wir Spa&amp;#223; an unserer Sch&amp;#246;nheit haben?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sex ist nicht das Problem. Es ist der Umgang mit ihm. &amp;#8222;We are oversexed and underfucked&amp;#8220; sagen Sexualtherapeuten. &amp;#220;bers&amp;#228;ttigt und unbefriedigt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wir werden quasi von Sex &amp;#252;berflutet. Und darunter leidet unser Sinn f&amp;#252;r Erotik. Was leider h&amp;#228;ufig dazu f&amp;#252;hrt, dass viele Paare keine Lust mehr aufeinander haben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Bibel, vor allem das Hohelied Salomos, erz&amp;#228;hlt auch von Leidenschaft und Erotik &amp;#8211; allerdings ohne ins Detail zu gehen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Wie ein Apfelbaum unter den wilden B&amp;#228;umen, so ist mein Freund unter den J&amp;#252;nglingen. Unter seinem Schatten zu sitzen begehre ich, und seine Frucht ist meinem Gaumen s&amp;#252;&amp;#223;.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das ist nicht pr&amp;#252;de oder kitschig, sondern das bewahrt das Geheimnis der Erotik. Sie geschieht im Entdecken und Erkunden des anderen. Und genauso wie der andere sich im Laufe der Zeit ver&amp;#228;ndert, so tut das auch die Erotik je l&amp;#228;nger ein Paar zusammen ist, je vertrauter beide Partner miteinander sind. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vertrautheit bedeutet aber nicht zwangsl&amp;#228;ufig Langeweile. &lt;br /&gt;
Im Gegenteil. Vertrautheit ist auch eine Chance, die einen wunderbaren Genuss bedeutet kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-26-61235.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 25 Jan 2010 08:01:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Eine ganz simple Regel.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Kerstin K&amp;ouml;nig-Thul</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Kerstin König-Thul</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 25. Januar 2010.

	Sie war 16. Blond. Auf ihre Art h&#252;bsch. Mit Gr&#252;bchen um den Mund. Sie sa&#223; vor mir und weinte. 

	Die anderen in der Schule </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 25. Januar 2010.

	Sie war 16. Blond. Auf ihre Art h&#252;bsch. Mit Gr&#252;bchen um den Mund. Sie sa&#223; vor mir und weinte. 

	Die anderen in der Schule machen sie fertig, sagt sie. Niemand arbeitet mit ihr zusammen. Niemand setzt sich neben sie. Und wenn sie kommt, fangen die anderen an, zu lachen. &#8222;Ich will gar nicht, dass wir Freunde werden&#8220;, erkl&#228;rt sie. &#8222;Aber dass sie mir wenigstens Hallo sagen, wenn ich den Raum betrete.&#8220;

	Das ist Mobbing. Am Arbeitsplatz, in der Schule, im Verein. 

	Das ist nicht einfach nur schlechte Stimmung &#8211; das ist das Letzte: einen Menschen ausgrenzen, schikanieren &#8211; nur weil er anders ist. Weil er Pickel hat, eine Brille oder eine Zahnspange tr&#228;gt, nicht so hip gekleidet ist, sich anders verh&#228;lt. Oder, weil er irgendetwas besser kann als andere und so mehr Erfolg hat. 

	Zum Mobbing geh&#246;ren immer mehrere. Der, der mobbt und diejenigen, die weggucken und nichts dagegen tun. Dabei ist derjenige, der gemobbt wird, auf die Hilfe der anderen angewiesen. Darauf, dass sie ein Wort aus der Bibel ernst nehmen. Und zwar die goldene Regel. Sie steht im Matth&#228;usevangelium. Und lautet:

	&#8222;Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst behandelt werden wollt.&#8220; 

	Eigentlich ganz simple. Oder?</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/koenig-thul_kerstin.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Kerstin K&amp;#246;nig-Thul, Trier, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Montag, 25. Januar 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sie war 16. Blond. Auf ihre Art h&amp;#252;bsch. Mit Gr&amp;#252;bchen um den Mund. Sie sa&amp;#223; vor mir und weinte. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die anderen in der Schule machen sie fertig, sagt sie. Niemand arbeitet mit ihr zusammen. Niemand setzt sich neben sie. Und wenn sie kommt, fangen die anderen an, zu lachen. &amp;#8222;Ich will gar nicht, dass wir Freunde werden&amp;#8220;, erkl&amp;#228;rt sie. &amp;#8222;Aber dass sie mir wenigstens Hallo sagen, wenn ich den Raum betrete.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das ist Mobbing. Am Arbeitsplatz, in der Schule, im Verein. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das ist nicht einfach nur schlechte Stimmung &amp;#8211; das ist das Letzte: einen Menschen ausgrenzen, schikanieren &amp;#8211; nur weil er anders ist. Weil er Pickel hat, eine Brille oder eine Zahnspange tr&amp;#228;gt, nicht so hip gekleidet ist, sich anders verh&amp;#228;lt. Oder, weil er irgendetwas besser kann als andere und so mehr Erfolg hat. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zum Mobbing geh&amp;#246;ren immer mehrere. Der, der mobbt und diejenigen, die weggucken und nichts dagegen tun. Dabei ist derjenige, der gemobbt wird, auf die Hilfe der anderen angewiesen. Darauf, dass sie ein Wort aus der Bibel ernst nehmen. Und zwar die goldene Regel. Sie steht im Matth&amp;#228;usevangelium. Und lautet:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst behandelt werden wollt.&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eigentlich ganz simple. Oder?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-25-60521.mp3"&gt;File Download (1:23 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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