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<title>ProtCast Pfalz: Angedacht</title>
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   <title>ProtCast Pfalz</title>
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<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 10:09:11 +0200</pubDate>
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    <pubDate>Sat, 28 Aug 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Sturmstillung.</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 28. August 2010:

	Endlich Urlaub. Ich stehe am Hafen Ne&#223;mersiel &#8211; dem Anlegeplatz f&#252;r die F&#228;hre zur ostfriesischen Insel Baltrum. Das </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 28. August 2010:

	Endlich Urlaub. Ich stehe am Hafen Ne&#223;mersiel &#8211; dem Anlegeplatz f&#252;r die F&#228;hre zur ostfriesischen Insel Baltrum. Das Wetter ist wundersch&#246;n. Eine frische Prise weht mir um die Nase.

	Bis, ja bis urpl&#246;tzlich der Himmel dunkler und der Wind immer st&#228;rker wird. Wie aus heiterem Himmel geht&#8217;s dann los:
Der Wind wird so heftig, dass die Menschen nicht mehr aufrecht gehen k&#246;nnen, viele Passagiere schreien, Kinder heulen. &#220;ber Lautsprecher informiert uns der Kapit&#228;n, dass ein Tornado &#252;ber die ostfriesischen Inseln hinwegfegt. 

	Und ich? Ich erinnere mich an die neutestamentliche Geschichte von der Sturmstillung. Auf dem See Genezareth treibt ein Boot hilflos auf den hohen Wellen. Die Menschen haben Angst. Simon, ein J&#252;nger Jesu, versucht das Boot vor dem Kentern zu bewahren, bis seine Kr&#228;fte langsam nachlassen. 

	Er sucht Jesus und ist erstaunt, als er seiht, dass Jesus schl&#228;ft. In so einer lebensgef&#228;hrlichen Situation. W&#252;tend weckt er Jesus und bittet ihn um Hilfe. Der steht auf und sagt zu dem Meer: &#8222;Schweig und verstumme!&#8220; Und der Wind legt sich&#8230;! 

	Und urpl&#246;tzlich klart auch der Himmel &#252;ber Ne&#223;mersiel wieder auf. So schnell, wie der Tornado gekommen ist, verschwindet er wieder. Und ich merke, ein wenig Gottvertrauen im Alltag ist doch auch ganz gut.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Samstag, 28. August 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Endlich Urlaub. Ich stehe am Hafen Ne&amp;#223;mersiel &amp;#8211; dem Anlegeplatz f&amp;#252;r die F&amp;#228;hre zur ostfriesischen Insel Baltrum. Das Wetter ist wundersch&amp;#246;n. Eine frische Prise weht mir um die Nase.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bis, ja bis urpl&amp;#246;tzlich der Himmel dunkler und der Wind immer st&amp;#228;rker wird. Wie aus heiterem Himmel geht&amp;#8217;s dann los:&lt;br /&gt;
Der Wind wird so heftig, dass die Menschen nicht mehr aufrecht gehen k&amp;#246;nnen, viele Passagiere schreien, Kinder heulen. &amp;#220;ber Lautsprecher informiert uns der Kapit&amp;#228;n, dass ein Tornado &amp;#252;ber die ostfriesischen Inseln hinwegfegt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und ich? Ich erinnere mich an die neutestamentliche Geschichte von der Sturmstillung. Auf dem See Genezareth treibt ein Boot hilflos auf den hohen Wellen. Die Menschen haben Angst. Simon, ein J&amp;#252;nger Jesu, versucht das Boot vor dem Kentern zu bewahren, bis seine Kr&amp;#228;fte langsam nachlassen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Er sucht Jesus und ist erstaunt, als er seiht, dass Jesus schl&amp;#228;ft. In so einer lebensgef&amp;#228;hrlichen Situation. W&amp;#252;tend weckt er Jesus und bittet ihn um Hilfe. Der steht auf und sagt zu dem Meer: &amp;#8222;Schweig und verstumme!&amp;#8220; Und der Wind legt sich&amp;#8230;! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und urpl&amp;#246;tzlich klart auch der Himmel &amp;#252;ber Ne&amp;#223;mersiel wieder auf. So schnell, wie der Tornado gekommen ist, verschwindet er wieder. Und ich merke, ein wenig Gottvertrauen im Alltag ist doch auch ganz gut. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-08-28-51671.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 27 Aug 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  100. Geburtstag von Mutter Teresa.</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 27. August 2010:

	Kennen Sie Agnes Gonxha Bojaxhio? Nein? &#8230; Ich behaupte: Doch! Vielleicht ist sie Ihnen ja auch besser bekannt unter dem Namen: </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 27. August 2010:

	Kennen Sie Agnes Gonxha Bojaxhio? Nein? &#8230; Ich behaupte: Doch! Vielleicht ist sie Ihnen ja auch besser bekannt unter dem Namen: Mutter Teresa! Heute vor 100 Jahren wurde sie im mazedonischen Skopje geboren. 

	Als tief religi&#246;se rebellische Nonne setzt sie sich fr&#252;h gegen die katholische Hierarchie durch und arbeitet sozusagen als &#8222;freie&#8220; Nonne au&#223;erhalb eines Klosters, in den Slums von Kalkutta: 

	Dort sieht sie den Schmutz, die zerlumpten Kinder, die offenen Kloaken, die Krankheit, den Hunger einer Gro&#223;stadt, die damals wie heute ein einziger Sumpf von Not und Armut ist. 

	Sie unterrichtet unter freiem Himmel obdachlose Kinder, bringt den Slumbewohnern Medikamente und Verbandszeug und gr&#252;ndet den Orden der &#8222;Missionarinnen der N&#228;chstenliebe&#8220;, um den Sterbenden, Waisen und Kranken zu helfen. 

	1997 stirbt die Friedensnobelpreistr&#228;gerin Schwester Teresa, aus der l&#228;ngst &#8222;Mutter Teresa&#8220; geworden ist. Mit einem Staatsbegr&#228;bnis wird sie beerdigt und bereits 2003 vom Papst selig gesprochen. Es ist die schnellste Seligsprechung der Neuzeit. 

	Mutter Theresa selbst hat stets mit einfachen Worten gesprochen. Z.B. diesen hier: &#8222;Das Leben ist sch&#246;n, bewundere es. Das Leben ist eine Herausforderung, stell dich ihr. Das Leben ist ein R&#228;tsel l&#246;se es. Das Leben ist Leben. Lebe es!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Freitag, 27. August 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Kennen Sie Agnes Gonxha Bojaxhio? Nein? &amp;#8230; Ich behaupte: Doch! Vielleicht ist sie Ihnen ja auch besser bekannt unter dem Namen: Mutter Teresa! Heute vor 100 Jahren wurde sie im mazedonischen Skopje geboren. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Als tief religi&amp;#246;se rebellische Nonne setzt sie sich fr&amp;#252;h gegen die katholische Hierarchie durch und arbeitet sozusagen als &amp;#8222;freie&amp;#8220; Nonne au&amp;#223;erhalb eines Klosters, in den Slums von Kalkutta: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dort sieht sie den Schmutz, die zerlumpten Kinder, die offenen Kloaken, die Krankheit, den Hunger einer Gro&amp;#223;stadt, die damals wie heute ein einziger Sumpf von Not und Armut ist. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sie unterrichtet unter freiem Himmel obdachlose Kinder, bringt den Slumbewohnern Medikamente und Verbandszeug und gr&amp;#252;ndet den Orden der &amp;#8222;Missionarinnen der N&amp;#228;chstenliebe&amp;#8220;, um den Sterbenden, Waisen und Kranken zu helfen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;1997 stirbt die Friedensnobelpreistr&amp;#228;gerin Schwester Teresa, aus der l&amp;#228;ngst &amp;#8222;Mutter Teresa&amp;#8220; geworden ist. Mit einem Staatsbegr&amp;#228;bnis wird sie beerdigt und bereits 2003 vom Papst selig gesprochen. Es ist die schnellste Seligsprechung der Neuzeit. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mutter Theresa selbst hat stets mit einfachen Worten gesprochen. Z.B. diesen hier: &amp;#8222;Das Leben ist sch&amp;#246;n, bewundere es. Das Leben ist eine Herausforderung, stell dich ihr. Das Leben ist ein R&amp;#228;tsel l&amp;#246;se es. Das Leben ist Leben. Lebe es!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-08-27-51383.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 26 Aug 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Ramadan-Halbzeit.</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 26. August 2010:

	In diesen Tagen habe ich besondere Achtung vor unseren muslimischen Sch&#252;lern: Sie befinden sich im Fastenmonat Ramadan. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 26. August 2010:

	In diesen Tagen habe ich besondere Achtung vor unseren muslimischen Sch&#252;lern: Sie befinden sich im Fastenmonat Ramadan. Diejenigen, die sich daran beteiligen, d&#252;rfen zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nichts essen und nichts trinken. 30 Tage lang ist das so. Jetzt ist &#8218;Halbzeit&#8217;. 

	&#220;ber dieses &#8218;fasten&#8217; diskutieren wir im Religionsunterricht immer wieder. Bei allen Diskussionen stelle ich aber von Jahr zu Jahr fest, dass die nicht-muslimischen Sch&#252;ler immer weniger Vorurteile gegen&#252;ber dem Ramadan und dem Islam haben. Dazu hat sicher beigetragen, dass viele Muslime in den letzten Jahren Christen zum gemeinsamen Essen nach Sonnenuntergang eingeladen haben. 

	Die Uhren im Ramadan gehen anders, alles wartet auf den Abend&#8220;, erz&#228;hlt H&#252;meya. Wir essen dann nicht nur mit unseren christlichen Nachbarn, wir erz&#228;hlen bis tief in die Nacht und erleben zusammen Gemeinschaft. Der Ramadan ist f&#252;r mich eine spirituelle Erfahrung, meint sie.

	Und mir wird bewusst: In der Begegnung liegt wieder einmal eine gro&#223;e Chance. Die Chance, andere Sitten besser kennen- und verstehen zu lernen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 26. August 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In diesen Tagen habe ich besondere Achtung vor unseren muslimischen Sch&amp;#252;lern: Sie befinden sich im Fastenmonat Ramadan. Diejenigen, die sich daran beteiligen, d&amp;#252;rfen zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nichts essen und nichts trinken. 30 Tage lang ist das so. Jetzt ist &amp;#8218;Halbzeit&amp;#8217;. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#220;ber dieses &amp;#8218;fasten&amp;#8217; diskutieren wir im Religionsunterricht immer wieder. Bei allen Diskussionen stelle ich aber von Jahr zu Jahr fest, dass die nicht-muslimischen Sch&amp;#252;ler immer weniger Vorurteile gegen&amp;#252;ber dem Ramadan und dem Islam haben. Dazu hat sicher beigetragen, dass viele Muslime in den letzten Jahren Christen zum gemeinsamen Essen nach Sonnenuntergang eingeladen haben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Uhren im Ramadan gehen anders, alles wartet auf den Abend&amp;#8220;, erz&amp;#228;hlt H&amp;#252;meya. Wir essen dann nicht nur mit unseren christlichen Nachbarn, wir erz&amp;#228;hlen bis tief in die Nacht und erleben zusammen Gemeinschaft. Der Ramadan ist f&amp;#252;r mich eine spirituelle Erfahrung, meint sie.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und mir wird bewusst: In der Begegnung liegt wieder einmal eine gro&amp;#223;e Chance. Die Chance, andere Sitten besser kennen- und verstehen zu lernen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-08-26-51044.mp3"&gt;File Download (1:22 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 25 Aug 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Ich schwöre.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1861</link>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 25. August 2010:

	In der Berufsschule diskutiere ich mit k&#252;nftigen Arzthelferinnen &#252;ber den Sinn und Zweck von Strafe. Die jungen Frauen kennen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 25. August 2010:

	In der Berufsschule diskutiere ich mit k&#252;nftigen Arzthelferinnen &#252;ber den Sinn und Zweck von Strafe. Die jungen Frauen kennen sich aus, viele erinnern sich an die t&#228;gliche Gerichtssendung Richterin Barbara Salesch.

	Ich m&#246;chte in dieser Stunde aber auf etwas ganz Besonderes hinaus; deshalb frage ich meine Sch&#252;lerinnen, ob ihnen in der TV-Shows etwas aufgefallen ist bei der Vereidigung von Zeugen. 

	Michaela wei&#223; sofort, worauf ich raus will und antwortet: &#8222;Ja, es gibt einen Unterschied in der Antwort der zu vereidigenden Zeugen. Manche sagen nach der Eidesformel des Richters nur: &#8220;Ich schw&#246;re es!&#8221; Andere f&#252;gen dem noch hinzu: &#8220;Sowahr mir Gott helfe!&#8220;

	Die Meinungen in der Klasse, ob nun ein Eid mit oder ohne so genannter &#8222;religi&#246;ser Beteuerung&#8220; gesprochen werden soll, sind vielseitig. Die Sch&#252;lerinnen, die mit der Kirche eher wenig anfangen k&#246;nnen kritisieren den Zusatz, andere sehen das wiederum eher leidenschaftslos.

	Dann wollen sie meine Meinung dazu wissen. Ich habe mit dem Schw&#246;ren so meine Probleme, sage ich den Sch&#252;lerinnen. Denn entweder sage ich die Wahrheit  oder  nicht. Damit verweise ich auf niemand anderen als auf Jesus Christus, der sich im Matth&#228;usevangelium zu dieser Frage eindeutig positioniert: &#8222;Ihr sollt &#252;berhaupt nicht schw&#246;ren. Sagt ganz einfach Ja oder nein &#8211; denn jedes weitere Wort ist von &#220;bel!&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 25. August 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In der Berufsschule diskutiere ich mit k&amp;#252;nftigen Arzthelferinnen &amp;#252;ber den Sinn und Zweck von Strafe. Die jungen Frauen kennen sich aus, viele erinnern sich an die t&amp;#228;gliche Gerichtssendung Richterin Barbara Salesch.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich m&amp;#246;chte in dieser Stunde aber auf etwas ganz Besonderes hinaus; deshalb frage ich meine Sch&amp;#252;lerinnen, ob ihnen in der TV-Shows etwas aufgefallen ist bei der Vereidigung von Zeugen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Michaela wei&amp;#223; sofort, worauf ich raus will und antwortet: &amp;#8222;Ja, es gibt einen Unterschied in der Antwort der zu vereidigenden Zeugen. Manche sagen nach der Eidesformel des Richters nur: &amp;#8220;Ich schw&amp;#246;re es!&amp;#8221; Andere f&amp;#252;gen dem noch hinzu: &amp;#8220;Sowahr mir Gott helfe!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Meinungen in der Klasse, ob nun ein Eid mit oder ohne so genannter &amp;#8222;religi&amp;#246;ser Beteuerung&amp;#8220; gesprochen werden soll, sind vielseitig. Die Sch&amp;#252;lerinnen, die mit der Kirche eher wenig anfangen k&amp;#246;nnen kritisieren den Zusatz, andere sehen das wiederum eher leidenschaftslos.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dann wollen sie meine Meinung dazu wissen. Ich habe mit dem Schw&amp;#246;ren so meine Probleme, sage ich den Sch&amp;#252;lerinnen. Denn entweder sage ich die Wahrheit  oder  nicht. Damit verweise ich auf niemand anderen als auf Jesus Christus, der sich im Matth&amp;#228;usevangelium zu dieser Frage eindeutig positioniert: &amp;#8222;Ihr sollt &amp;#252;berhaupt nicht schw&amp;#246;ren. Sagt ganz einfach Ja oder nein &amp;#8211; denn jedes weitere Wort ist von &amp;#220;bel!&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-08-25-50706.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 24 Aug 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Raus zuhaus!</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1860</link>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 24. August 2010:

	&#8222;Wenn Dir daheim alle auf die Nerven gehen, dann zieh doch endlich aus&#8230;&#8220;, schreit Michaela aus der Friseurklasse ihre </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 24. August 2010:

	&#8222;Wenn Dir daheim alle auf die Nerven gehen, dann zieh doch endlich aus&#8230;&#8220;, schreit Michaela aus der Friseurklasse ihre Mitsch&#252;lerin Nicole kurz vor Beginn der Religionsstunde an. Ich schaue etwas irritiert auf die beiden und schon fragt Michaela mich: &#8222;Was meinen eigentlich Sie dazu?&#8220; Bevor ich antworten kann, erfahre ich den Hintergrund des Problems:

	Nicole traut sich nicht, ihr Elternhaus zu verlassen. Sie glaubt, den Alltag nicht allein geregelt zu bekommen und sie hat Angst davor, sich auf eine andere Umgebung, vielleicht sogar in einer anderen Stadt einzulassen. 

	Ich erz&#228;hle Nicole daraufhin von Abraham. Zun&#228;chst verdrehen sie zwar die Augen, h&#246;rt dann aber trotzdem interessiert zu:

	Im Alten Testament sagt Gott zu Abraham: &#8222;Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Elternhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein!&#8220; 

	Das ist schon ein Hammer. Von heute auf Morgen Verwandte und Freunde zu verlassen und sich in die Fremde aufzumachen. Vielleicht waghalsig, zumindest ganz sch&#246;n mutig. Aber Abraham hat sozusagen einen Joker im &#196;rmel: Er vertraut auf Gott. Deshalb ist er bereit f&#252;r einen Neubeginn, f&#252;r den Schritt ins Ungewisse.

	Abraham ist ber&#252;hmt geworden. Mit seiner Gelassenheit und seinem Gottvertrauen wird er zum Segen f&#252;r alle, die ihm folgen. Also, liebe Nicole: Wage den Schritt, einen Versuch w&#228;re es allemal wert!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Dienstag, 24. August 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Wenn Dir daheim alle auf die Nerven gehen, dann zieh doch endlich aus&amp;#8230;&amp;#8220;, schreit Michaela aus der Friseurklasse ihre Mitsch&amp;#252;lerin Nicole kurz vor Beginn der Religionsstunde an. Ich schaue etwas irritiert auf die beiden und schon fragt Michaela mich: &amp;#8222;Was meinen eigentlich Sie dazu?&amp;#8220; Bevor ich antworten kann, erfahre ich den Hintergrund des Problems:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nicole traut sich nicht, ihr Elternhaus zu verlassen. Sie glaubt, den Alltag nicht allein geregelt zu bekommen und sie hat Angst davor, sich auf eine andere Umgebung, vielleicht sogar in einer anderen Stadt einzulassen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich erz&amp;#228;hle Nicole daraufhin von Abraham. Zun&amp;#228;chst verdrehen sie zwar die Augen, h&amp;#246;rt dann aber trotzdem interessiert zu:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im Alten Testament sagt Gott zu Abraham: &amp;#8222;Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Elternhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein!&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das ist schon ein Hammer. Von heute auf Morgen Verwandte und Freunde zu verlassen und sich in die Fremde aufzumachen. Vielleicht waghalsig, zumindest ganz sch&amp;#246;n mutig. Aber Abraham hat sozusagen einen Joker im &amp;#196;rmel: Er vertraut auf Gott. Deshalb ist er bereit f&amp;#252;r einen Neubeginn, f&amp;#252;r den Schritt ins Ungewisse.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Abraham ist ber&amp;#252;hmt geworden. Mit seiner Gelassenheit und seinem Gottvertrauen wird er zum Segen f&amp;#252;r alle, die ihm folgen. Also, liebe Nicole: Wage den Schritt, einen Versuch w&amp;#228;re es allemal wert!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-08-24-50313.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 23 Aug 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Du bist wertvoll.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 23. August 2010:

	Viele Menschen sprechen sie den heutigen Jugendlichen leider ab w&#228;hrend so manche Studie ihnen sogar eine Vielzahl davon </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 23. August 2010:

	Viele Menschen sprechen sie den heutigen Jugendlichen leider ab w&#228;hrend so manche Studie ihnen sogar eine Vielzahl davon bescheinigt: Die Rede ist von Werten. Aber was ist das eigentlich? Die Sch&#252;ler meiner Wirtschaftsklasse lernen schon fr&#252;h folgende Definition: 

	&#8222;Ein Wert ist die Bedeutung, die G&#252;tern f&#252;r die Bed&#252;rfnisbefriedigung beigemessen wird. Es gibt Gebrauchswerte und Tauschwerte.&#8220;  

	Im Religionsunterricht spreche ich mit den Sch&#252;lern auch &#252;ber Werte, wenn auch &#252;ber v&#246;llig andere. Mir geht es dann um solche Werte, die nicht in Euro zu bemessen sind. Gerechtigkeit, Frieden oder N&#228;chstenliebe. Ich frage die Jugendlichen: Was davon ist Euch lieb und teuer? Was sind Eure Werte in Leben? 

	Spannend, was da an Antworten kommt. Denn die Einsch&#228;tzungen der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler sind nun mal ganz unterschiedlich. Was dem einen besonders wertvoll ist, dar&#252;ber kann ein anderer nur grinsen. Nachdenklich werden sie allerdings alle immer bei der Aussage: &#8222;Du bist mir wertvoll!&#8220; 

	Damit k&#246;nnen die Wenigsten was anfangen. Viel zu selten oder gar nicht bekommen viele diesen Satz zu h&#246;ren. Wann haben Sie das letzte Mal diese Worte zu einem lieben Menschen gesprochen: &#8222;Du bist mir wertvoll?&#8220; Vielleicht ist es ja mal wieder an der Zeit.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Montag, 23. August 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Viele Menschen sprechen sie den heutigen Jugendlichen leider ab w&amp;#228;hrend so manche Studie ihnen sogar eine Vielzahl davon bescheinigt: Die Rede ist von Werten. Aber was ist das eigentlich? Die Sch&amp;#252;ler meiner Wirtschaftsklasse lernen schon fr&amp;#252;h folgende Definition: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Ein Wert ist die Bedeutung, die G&amp;#252;tern f&amp;#252;r die Bed&amp;#252;rfnisbefriedigung beigemessen wird. Es gibt Gebrauchswerte und Tauschwerte.&amp;#8220;  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im Religionsunterricht spreche ich mit den Sch&amp;#252;lern auch &amp;#252;ber Werte, wenn auch &amp;#252;ber v&amp;#246;llig andere. Mir geht es dann um solche Werte, die nicht in Euro zu bemessen sind. Gerechtigkeit, Frieden oder N&amp;#228;chstenliebe. Ich frage die Jugendlichen: Was davon ist Euch lieb und teuer? Was sind Eure Werte in Leben? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Spannend, was da an Antworten kommt. Denn die Einsch&amp;#228;tzungen der Sch&amp;#252;lerinnen und Sch&amp;#252;ler sind nun mal ganz unterschiedlich. Was dem einen besonders wertvoll ist, dar&amp;#252;ber kann ein anderer nur grinsen. Nachdenklich werden sie allerdings alle immer bei der Aussage: &amp;#8222;Du bist mir wertvoll!&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Damit k&amp;#246;nnen die Wenigsten was anfangen. Viel zu selten oder gar nicht bekommen viele diesen Satz zu h&amp;#246;ren. Wann haben Sie das letzte Mal diese Worte zu einem lieben Menschen gesprochen: &amp;#8222;Du bist mir wertvoll?&amp;#8220; Vielleicht ist es ja mal wieder an der Zeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-08-23-49854.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 22 Aug 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Der runde Gott.</title>
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    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Dejan Vilov</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
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    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8222;Feels like heaven&#8220; bei Rockland Radio am Sonntag, 22. August 2010:

	Gott ist rund. Schon vor Jahren habe ich diese drei Worte auf dem Umschlag eines Buches gelesen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8222;Feels like heaven&#8220; bei Rockland Radio am Sonntag, 22. August 2010:

	Gott ist rund. Schon vor Jahren habe ich diese drei Worte auf dem Umschlag eines Buches gelesen und seitdem lassen sie mich nicht mehr los. Denn sie klingen so v&#246;llig anders als die &#252;blichen S&#228;tze &#252;ber Gott: Er ist allm&#228;chtig, g&#252;tig, barmherzig undsoweiter. Aber rund? 

	Ja, ich glaube, dass Gott auch das ist. Rund wie ein Kreis, ein Ring oder ein Ball. Die grundlegendste Eigenschaft von runden Dingen ist die, dass sie keinen Anfang und kein Ende haben. Sie sind unendlich. So wie Gott. 

	Ich ahne zwar, dass Gott da ist und mache ich immer wieder Erfahrungen mit ihm. Trotzdem werde ich ihn nie v&#246;llig verstehen. Mein menschlicher Geist ist einfach zu klein, um Gott komplett begreifen zu k&#246;nnen. Lediglich neue Facetten an ihm kann ich immer wieder erkennen. 

	Aber das ist nicht Schlechtes, im Gegenteil, denn dadurch kann ich mein Bild von Gott stetig erweitern, so wie es unz&#228;hlige Menschen vor mir getan haben. Nachzulesen zum Beispiel in der Bibel: Dort ist Gott mal aufbrausend und zornig, mal sanft s&#228;uselnd und tr&#246;stend. 

	Diese Vielf&#228;ltigkeit ist f&#252;r mich gerade das Sch&#246;ne: Kein Mensch muss sich allein auf das verlassen, was andere &#252;ber Gott sagen. Jeder kann seine individuellen Erfahrungen mit ihm machen und bekommt damit ein eigenes Bild von Gott, dem Allm&#228;chtigen, dem Barmherzigen und dem Runden.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov_dejan.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8222;Feels like heaven&amp;#8220; bei Rockland Radio am Sonntag, 22. August 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gott ist rund. Schon vor Jahren habe ich diese drei Worte auf dem Umschlag eines Buches gelesen und seitdem lassen sie mich nicht mehr los. Denn sie klingen so v&amp;#246;llig anders als die &amp;#252;blichen S&amp;#228;tze &amp;#252;ber Gott: Er ist allm&amp;#228;chtig, g&amp;#252;tig, barmherzig undsoweiter. Aber rund? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ja, ich glaube, dass Gott auch das ist. Rund wie ein Kreis, ein Ring oder ein Ball. Die grundlegendste Eigenschaft von runden Dingen ist die, dass sie keinen Anfang und kein Ende haben. Sie sind unendlich. So wie Gott. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich ahne zwar, dass Gott da ist und mache ich immer wieder Erfahrungen mit ihm. Trotzdem werde ich ihn nie v&amp;#246;llig verstehen. Mein menschlicher Geist ist einfach zu klein, um Gott komplett begreifen zu k&amp;#246;nnen. Lediglich neue Facetten an ihm kann ich immer wieder erkennen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber das ist nicht Schlechtes, im Gegenteil, denn dadurch kann ich mein Bild von Gott stetig erweitern, so wie es unz&amp;#228;hlige Menschen vor mir getan haben. Nachzulesen zum Beispiel in der Bibel: Dort ist Gott mal aufbrausend und zornig, mal sanft s&amp;#228;uselnd und tr&amp;#246;stend. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Diese Vielf&amp;#228;ltigkeit ist f&amp;#252;r mich gerade das Sch&amp;#246;ne: Kein Mensch muss sich allein auf das verlassen, was andere &amp;#252;ber Gott sagen. Jeder kann seine individuellen Erfahrungen mit ihm machen und bekommt damit ein eigenes Bild von Gott, dem Allm&amp;#228;chtigen, dem Barmherzigen und dem Runden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-08-22-52679.mp3"&gt;File Download (1:24 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 14 Aug 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Die Kinder im Mittelpunkt.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <category>Andachten</category>
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    <itunes:subtitle>Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 14. August 2010:

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    <itunes:summary>Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 14. August 2010:

	&#8222;Lasst die Kinder zu mir kommen, denn ihnen ist das Himmelreich.&#8220; Mit diesem Satz hat Jesus vor fast 2000 Jahren die Kinder in den Mittelpunkt ger&#252;ckt. Die Kleinsten und Schw&#228;chsten der Gesellschaft stellt er den ach so abgekl&#228;rten Erwachsenen als Beispiel, als Vorbild hin.  Schlie&#223;lich ist Gott selbst als kleines Kind in die Welt gekommen. 

	&#8222;Lasst die Kinder zu mir kommen.&#8220; Diesen Grund-Satz Jesu befolgt die Kirche bis heute. Darum unterh&#228;lt sie Kindertagesst&#228;tten, l&#228;dt zu Kindergruppen ein, k&#252;mmert sich in Kindereinrichtungen um die Benachteiligten. 

	Und, nicht zu vergessen: Die Kirchengemeinden laden zum Kindergottesdienst, dem Kigo, ein. Vielfach sonntags, manchmal aber auch an anderen Wochentagen. Zeitgleich zum Kinderkanal Kika und den Filmen der anderen Fernsehsender. Ein ziemlich schweres Unterfangen gegen die TV-Konkurrenz zu bestehen. Denn dort gen&#252;gt der Knopfdruck, in die Kirche muss man sich bewegen.

	Und dennoch kommen bundesweit rund 270.000 Kinder in die evangelischen Kindergottesdienste. Fr&#246;hlich  geht es da zu und unkonventionell. Es gibt mehr Bewegung, als das Zappen mit der Fernbedienung. Es wird gemalt und gebastelt, gesungen und erz&#228;hlt. Die Kinder sind selbst aktiv, k&#246;nnen sich einmischen. Sie sind gefragt.

	Also, wie w&#228;r&#8216;s morgen fr&#252;h mit einem Besuch im Kigo? Der ist &#252;brigens  immer live und einfach himmlisch.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3302.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/schumacher_wolfgang.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Samstag, 14. August 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Lasst die Kinder zu mir kommen, denn ihnen ist das Himmelreich.&amp;#8220; Mit diesem Satz hat Jesus vor fast 2000 Jahren die Kinder in den Mittelpunkt ger&amp;#252;ckt. Die Kleinsten und Schw&amp;#228;chsten der Gesellschaft stellt er den ach so abgekl&amp;#228;rten Erwachsenen als Beispiel, als Vorbild hin.  Schlie&amp;#223;lich ist Gott selbst als kleines Kind in die Welt gekommen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Lasst die Kinder zu mir kommen.&amp;#8220; Diesen Grund-Satz Jesu befolgt die Kirche bis heute. Darum unterh&amp;#228;lt sie Kindertagesst&amp;#228;tten, l&amp;#228;dt zu Kindergruppen ein, k&amp;#252;mmert sich in Kindereinrichtungen um die Benachteiligten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und, nicht zu vergessen: Die Kirchengemeinden laden zum Kindergottesdienst, dem Kigo, ein. Vielfach sonntags, manchmal aber auch an anderen Wochentagen. Zeitgleich zum Kinderkanal Kika und den Filmen der anderen Fernsehsender. Ein ziemlich schweres Unterfangen gegen die TV-Konkurrenz zu bestehen. Denn dort gen&amp;#252;gt der Knopfdruck, in die Kirche muss man sich bewegen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und dennoch kommen bundesweit rund 270.000 Kinder in die evangelischen Kindergottesdienste. Fr&amp;#246;hlich  geht es da zu und unkonventionell. Es gibt mehr Bewegung, als das Zappen mit der Fernbedienung. Es wird gemalt und gebastelt, gesungen und erz&amp;#228;hlt. Die Kinder sind selbst aktiv, k&amp;#246;nnen sich einmischen. Sie sind gefragt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Also, wie w&amp;#228;r&amp;#8216;s morgen fr&amp;#252;h mit einem Besuch im Kigo? Der ist &amp;#252;brigens  immer live und einfach himmlisch. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-08-14-62630.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 13 Aug 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Eine Nachtigall ohne Flügel.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1822</link>
    <guid>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1822</guid>
    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:subtitle>Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 13. August 2010:

	Sie ist keine Politikerin und keine Verbandslobbyistin im Gesundheitswesen, dennoch geh&#246;rt sie zu den gro&#223;en </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 13. August 2010:

	Sie ist keine Politikerin und keine Verbandslobbyistin im Gesundheitswesen, dennoch geh&#246;rt sie zu den gro&#223;en Gesundheitsreformerinnen: Florence Nightingale. Die Tochter einer reichen britischen Familie gilt als die Wegbereiterin der modernen Krankenpflege. Heute vor 100 Jahren ist sie gestorben.

	Ihr Leben ist ein Beispiel daf&#252;r, wie Glaube und Handeln zusammengeh&#246;ren.  &#8222;Gott sprach mit mir und berief mich in seinen Dienst&#8220;, hat sie im R&#252;ckblick gesagt. Dieser Dienst war ein Dienst an den Kranken. Als Pflegerin hat sie das marode Gesundheitssystem und die desolaten Zust&#228;nde in den Krankenh&#228;usern ihres Landes kennengelernt.

	Auf der Suche nach L&#246;sungen f&#252;r diese Probleme ist Florence Nightingale auch nach Deutschland gekommen. Hier lernte sie die Arbeit der Kaiserswerther Anstalten, einer diakonischen Einrichtung in der N&#228;he von D&#252;sseldorf, kennen. Dort haben sich vor allem Frauen der dr&#228;ngenden sozialen Probleme des Industriezeitalters angenommen. Neben der Erziehung und Bildung von Kindern geh&#246;rte dazu auch die Pflege von Alten und Kranken.

	Mit diesen Eindr&#252;cken im Gep&#228;ck und mit der Erfahrung der Arbeit als Kriegskrankenschwester hat Nightingale ein Pflegesystem f&#252;r englische Kriegskranke organisiert. Dadurch ist sie zu einer treibenden Kraft bei der Reform des Gesundheitswesens in ihrem Land geworden. Ihre unerm&#252;dliche T&#228;tigkeit war dar&#252;ber hinaus der Ansto&#223; f&#252;r die Gr&#252;ndung des Roten Kreuzes. 

	&#8222;Gott sprach mit mir und berief mich in seinen Dienst.&#8220; Florence Nightingale war eine Dienerin Gottes, oder um es mit einem altert&#252;mlichen Begriff zu sagen: ein Engel. Und sie zeigt: Engel brauchen keine Fl&#252;gel.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3302.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/schumacher_wolfgang.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Freitag, 13. August 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sie ist keine Politikerin und keine Verbandslobbyistin im Gesundheitswesen, dennoch geh&amp;#246;rt sie zu den gro&amp;#223;en Gesundheitsreformerinnen: Florence Nightingale. Die Tochter einer reichen britischen Familie gilt als die Wegbereiterin der modernen Krankenpflege. Heute vor 100 Jahren ist sie gestorben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ihr Leben ist ein Beispiel daf&amp;#252;r, wie Glaube und Handeln zusammengeh&amp;#246;ren.  &amp;#8222;Gott sprach mit mir und berief mich in seinen Dienst&amp;#8220;, hat sie im R&amp;#252;ckblick gesagt. Dieser Dienst war ein Dienst an den Kranken. Als Pflegerin hat sie das marode Gesundheitssystem und die desolaten Zust&amp;#228;nde in den Krankenh&amp;#228;usern ihres Landes kennengelernt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auf der Suche nach L&amp;#246;sungen f&amp;#252;r diese Probleme ist Florence Nightingale auch nach Deutschland gekommen. Hier lernte sie die Arbeit der Kaiserswerther Anstalten, einer diakonischen Einrichtung in der N&amp;#228;he von D&amp;#252;sseldorf, kennen. Dort haben sich vor allem Frauen der dr&amp;#228;ngenden sozialen Probleme des Industriezeitalters angenommen. Neben der Erziehung und Bildung von Kindern geh&amp;#246;rte dazu auch die Pflege von Alten und Kranken.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mit diesen Eindr&amp;#252;cken im Gep&amp;#228;ck und mit der Erfahrung der Arbeit als Kriegskrankenschwester hat Nightingale ein Pflegesystem f&amp;#252;r englische Kriegskranke organisiert. Dadurch ist sie zu einer treibenden Kraft bei der Reform des Gesundheitswesens in ihrem Land geworden. Ihre unerm&amp;#252;dliche T&amp;#228;tigkeit war dar&amp;#252;ber hinaus der Ansto&amp;#223; f&amp;#252;r die Gr&amp;#252;ndung des Roten Kreuzes. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Gott sprach mit mir und berief mich in seinen Dienst.&amp;#8220; Florence Nightingale war eine Dienerin Gottes, oder um es mit einem altert&amp;#252;mlichen Begriff zu sagen: ein Engel. Und sie zeigt: Engel brauchen keine Fl&amp;#252;gel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-08-13-62272.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 12 Aug 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  40 Jahre Moskauer Vertrag.</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Wolfgang Schumacher</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <itunes:subtitle>Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 12. August 2010:

	Heute vor 40 Jahren wurde im Katharinensaal des Kremls in Moskau ein Vertrag zwischen der Sowjetunion und der Bundesrepublik Deutschland </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 12. August 2010:

	Heute vor 40 Jahren wurde im Katharinensaal des Kremls in Moskau ein Vertrag zwischen der Sowjetunion und der Bundesrepublik Deutschland geschlossen. Nicht irgendein Vertrag, sondern der sogenannte Moskauer Vertrag.

	Mit ihm hat die Entspannungspolitik zwischen Ost und West begonnen. Den Frieden erhalten, Entspannung f&#246;rdern, Hass &#252;berwinden, Grenzen achten, Vers&#246;hnung praktizieren, all das waren Bestandteile des Vertrages, dem weitere folgen sollten. Unumstritten war der Vertrag in der Bundesrepublik nicht. 

	W&#228;hrend die einen die Vers&#246;hnungspolitik von Bundeskanzler Willy Brandt frenetisch bejubelt haben, lie&#223;en die anderen keinen Versuch aus, die Ostpolitik zu  torpedieren. 

	Vor 40 Jahren hat die Politik den theologischen Begriff der Vers&#246;hnung auch in ihr Handeln eingef&#252;hrt und erkannt: Wenn Menschen miteinander leben wollen, brauchen sie Vers&#246;hnung. Wenn es menschlich weitergehen soll, wenn nicht Wunden offen bleiben sollen, braucht es &#8222;Heilung&#8220;. Wo Krieg herrschte und herrscht &#8211; auch kalter Krieg &#8211; ist ohne Vers&#246;hnung nichts zu gewinnen. 

	Auch ein Sieger kann ohne Vers&#246;hnung nicht leben, sonst bleibt sein Sieg ein Pyrrhussieg, also ein Sieg, aus dem der Sieger genauso geschw&#228;cht hervorgeht, wie der Besiegte. 

	Wirksame Vers&#246;hnung braucht Partnerschaft, und zwar eine, in der auch der jeweils andere seinen Standpunkt &#252;berpr&#252;fen und einen eigenen Beitrag zum Neubeginn leisten muss. Das gilt nicht nur f&#252;r die gro&#223;e Politik.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3302.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/schumacher_wolfgang.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 12. August 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute vor 40 Jahren wurde im Katharinensaal des Kremls in Moskau ein Vertrag zwischen der Sowjetunion und der Bundesrepublik Deutschland geschlossen. Nicht irgendein Vertrag, sondern der sogenannte Moskauer Vertrag.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mit ihm hat die Entspannungspolitik zwischen Ost und West begonnen. Den Frieden erhalten, Entspannung f&amp;#246;rdern, Hass &amp;#252;berwinden, Grenzen achten, Vers&amp;#246;hnung praktizieren, all das waren Bestandteile des Vertrages, dem weitere folgen sollten. Unumstritten war der Vertrag in der Bundesrepublik nicht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;W&amp;#228;hrend die einen die Vers&amp;#246;hnungspolitik von Bundeskanzler Willy Brandt frenetisch bejubelt haben, lie&amp;#223;en die anderen keinen Versuch aus, die Ostpolitik zu  torpedieren. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vor 40 Jahren hat die Politik den theologischen Begriff der Vers&amp;#246;hnung auch in ihr Handeln eingef&amp;#252;hrt und erkannt: Wenn Menschen miteinander leben wollen, brauchen sie Vers&amp;#246;hnung. Wenn es menschlich weitergehen soll, wenn nicht Wunden offen bleiben sollen, braucht es &amp;#8222;Heilung&amp;#8220;. Wo Krieg herrschte und herrscht &amp;#8211; auch kalter Krieg &amp;#8211; ist ohne Vers&amp;#246;hnung nichts zu gewinnen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auch ein Sieger kann ohne Vers&amp;#246;hnung nicht leben, sonst bleibt sein Sieg ein Pyrrhussieg, also ein Sieg, aus dem der Sieger genauso geschw&amp;#228;cht hervorgeht, wie der Besiegte. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wirksame Vers&amp;#246;hnung braucht Partnerschaft, und zwar eine, in der auch der jeweils andere seinen Standpunkt &amp;#252;berpr&amp;#252;fen und einen eigenen Beitrag zum Neubeginn leisten muss. Das gilt nicht nur f&amp;#252;r die gro&amp;#223;e Politik.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-08-12-61867.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 11 Aug 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Ein Beatle findet Gott.</title>
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    <itunes:subtitle>Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 11. August 2010:

	Er geh&#246;rte zu einer der erfolgreichsten Bands des 20. Jahrhunderts: Ringo Starr, der Drummer der &#8222;Beatles&#8220;. Gemeinsam mit </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 11. August 2010:

	Er geh&#246;rte zu einer der erfolgreichsten Bands des 20. Jahrhunderts: Ringo Starr, der Drummer der &#8222;Beatles&#8220;. Gemeinsam mit George Harrison, John Lennon und Paul McCartney hat er &#252;ber eine Milliarde Platten verkauft.

	Ringo, mit b&#252;rgerlichem Namen Richard Starkey, hat das Leben in vollen Z&#252;gen genossen. Und hat nichts ausgelassen, was zu den hellen und dunklen Seiten des Starrrummels geh&#246;rt. Je &#228;lter er geworden sei, sagt Ringo Starr, desto mehr sei der Wunsch in ihm gewachsen, sein Leben in den Griff zu bekommen.

	All die Erfolge und all die Exzesse seien Ausdruck f&#252;r eine Suche gewesen. Die Suche nach sich selbst. Jetzt glaubt der inzwischen 70-J&#228;hrige, das gefunden zu haben, was ihn h&#228;lt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Er glaubt. Er glaubt an Gott. Dieser Glaube habe dazu beigetragen, dass sein Leben eine positive Wendung bekommen habe und er mit den Drogen aufh&#246;ren konnte.

	Die Erfahrung, die der Ex-Beatle gemacht hat, ist eine, die Menschen schon in biblischer Zeit gemacht haben. Wer suchet, der findet. Das ist eine Zusage. Gott l&#228;sst sich an den Kreuzungen des Lebens finden, da wo sich die menschliche Welt und die Welt Gottes sich begegnen, wie im Schnittpunkt eines Kreuzes. 

	Das kann der Augenblick sein, in dem ich gl&#252;cklich und zufrieden bin, das kann der Moment sein, an dem ich traurig und niedergeschlagen bin. In beidem, im Gl&#252;ck und im Schrecken l&#228;sst sich Gott finden. Man muss kein Starr sein, um dies zu erfahren. Auch kein Ringo Starr.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3302.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/schumacher_wolfgang.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 11. August 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Er geh&amp;#246;rte zu einer der erfolgreichsten Bands des 20. Jahrhunderts: Ringo Starr, der Drummer der &amp;#8222;Beatles&amp;#8220;. Gemeinsam mit George Harrison, John Lennon und Paul McCartney hat er &amp;#252;ber eine Milliarde Platten verkauft.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ringo, mit b&amp;#252;rgerlichem Namen Richard Starkey, hat das Leben in vollen Z&amp;#252;gen genossen. Und hat nichts ausgelassen, was zu den hellen und dunklen Seiten des Starrrummels geh&amp;#246;rt. Je &amp;#228;lter er geworden sei, sagt Ringo Starr, desto mehr sei der Wunsch in ihm gewachsen, sein Leben in den Griff zu bekommen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;All die Erfolge und all die Exzesse seien Ausdruck f&amp;#252;r eine Suche gewesen. Die Suche nach sich selbst. Jetzt glaubt der inzwischen 70-J&amp;#228;hrige, das gefunden zu haben, was ihn h&amp;#228;lt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Er glaubt. Er glaubt an Gott. Dieser Glaube habe dazu beigetragen, dass sein Leben eine positive Wendung bekommen habe und er mit den Drogen aufh&amp;#246;ren konnte.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Erfahrung, die der Ex-Beatle gemacht hat, ist eine, die Menschen schon in biblischer Zeit gemacht haben. Wer suchet, der findet. Das ist eine Zusage. Gott l&amp;#228;sst sich an den Kreuzungen des Lebens finden, da wo sich die menschliche Welt und die Welt Gottes sich begegnen, wie im Schnittpunkt eines Kreuzes. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das kann der Augenblick sein, in dem ich gl&amp;#252;cklich und zufrieden bin, das kann der Moment sein, an dem ich traurig und niedergeschlagen bin. In beidem, im Gl&amp;#252;ck und im Schrecken l&amp;#228;sst sich Gott finden. Man muss kein Starr sein, um dies zu erfahren. Auch kein Ringo Starr.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-08-11-61509.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 10 Aug 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Schwuler Jesus?</title>
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    <itunes:subtitle>Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 10. August 2010:

	Jesus war ein superintelligenter Schwuler. Das hat der supererfolgreiche Pop-S&#228;nger Elton John gesagt. Sir Elton John. In einem </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 10. August 2010:

	Jesus war ein superintelligenter Schwuler. Das hat der supererfolgreiche Pop-S&#228;nger Elton John gesagt. Sir Elton John. In einem Interview eines amerikanischen Promi-Magazins erkl&#228;rte er, Jesus sei mitf&#252;hlend gewesen, h&#228;tte den Menschen immer vergeben und viel Verst&#228;ndnis f&#252;r deren Probleme gezeigt.

	Wo der nun fromme s&#228;nger aus Middlesex seine Erkenntnisse &#252;ber die sexuelle Orientierung des Wanderpredigers Jesus aus Nazareth herhat, das wei&#223; ich nicht.  

	Dennoch stimme ich dem Poppoeten in zwei Punkten zu: Ja, Jesus war ein kluger Mensch und: Ja, Jesus hat Liebe und Vergebung gepredigt. Da ist nicht wenig. Und das wurde konkret. Die Evangelien erz&#228;hlen davon. 

	Jesus hat Kranke geheilt, sich Ausgesto&#223;enen zugewandt und Menschen die S&#252;nden vergeben. Auf die Frage nach dem h&#246;chsten Gebot hat er geantwortet: &#8222;Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gem&#252;t.&#8220; Und: &#8222;Du sollst deinen N&#228;chsten lieben wie dich selbst.

	Elton John hat wohl vom historischen Jesus wenig Ahnung. Aber von dessen Glaubenslehre. Sonst h&#228;tte der superreiche S&#228;nger in seinem Lied &#8222;believe&#8220; nicht ganz im Sinne des klugen, aber armen Wanderpredigers singen k&#246;nnen: 

	&#8222;Ohne Liebe w&#252;rde ich nicht glauben / Ich k&#246;nnte nicht an dich glauben, und ich w&#252;rde nicht an mich glauben. Ohne Liebe./ Ich glaube an die Liebe.&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3302.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/schumacher_wolfgang.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Dienstag, 10. August 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jesus war ein superintelligenter Schwuler. Das hat der supererfolgreiche Pop-S&amp;#228;nger Elton John gesagt. Sir Elton John. In einem Interview eines amerikanischen Promi-Magazins erkl&amp;#228;rte er, Jesus sei mitf&amp;#252;hlend gewesen, h&amp;#228;tte den Menschen immer vergeben und viel Verst&amp;#228;ndnis f&amp;#252;r deren Probleme gezeigt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wo der nun fromme s&amp;#228;nger aus Middlesex seine Erkenntnisse &amp;#252;ber die sexuelle Orientierung des Wanderpredigers Jesus aus Nazareth herhat, das wei&amp;#223; ich nicht.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dennoch stimme ich dem Poppoeten in zwei Punkten zu: Ja, Jesus war ein kluger Mensch und: Ja, Jesus hat Liebe und Vergebung gepredigt. Da ist nicht wenig. Und das wurde konkret. Die Evangelien erz&amp;#228;hlen davon. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jesus hat Kranke geheilt, sich Ausgesto&amp;#223;enen zugewandt und Menschen die S&amp;#252;nden vergeben. Auf die Frage nach dem h&amp;#246;chsten Gebot hat er geantwortet: &amp;#8222;Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gem&amp;#252;t.&amp;#8220; Und: &amp;#8222;Du sollst deinen N&amp;#228;chsten lieben wie dich selbst.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Elton John hat wohl vom historischen Jesus wenig Ahnung. Aber von dessen Glaubenslehre. Sonst h&amp;#228;tte der superreiche S&amp;#228;nger in seinem Lied &amp;#8222;believe&amp;#8220; nicht ganz im Sinne des klugen, aber armen Wanderpredigers singen k&amp;#246;nnen: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Ohne Liebe w&amp;#252;rde ich nicht glauben / Ich k&amp;#246;nnte nicht an dich glauben, und ich w&amp;#252;rde nicht an mich glauben. Ohne Liebe./ Ich glaube an die Liebe.&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-08-10-61062.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 09 Aug 2010 08:40:33 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Gefährlicher Jordan.</title>
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    <category>Andachten</category>
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    <itunes:subtitle>Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 09. August 2010:

	Eine Gefahrenmeldung aus dem Nahen Osten: Israel und Jordanien sind aufgefordert worden, die Taufe von Christen im Jordan-Fluss zu verbieten. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 09. August 2010:

	Eine Gefahrenmeldung aus dem Nahen Osten: Israel und Jordanien sind aufgefordert worden, die Taufe von Christen im Jordan-Fluss zu verbieten. Hintergrund dieser Forderung ist kein religi&#246;ser Konflikt, die Warnmeldung kommt von Umweltsch&#252;tzern. Der Jordan, so behaupten sie, berge erhebliche Gesundheitsrisiken. 

	Dass Christen sich im Jordan taufen lassen, hat seinen Grund in der biblischen Geschichte von Johannes dem T&#228;ufer. Dieser Johannes taucht diejenigen, die sich ihm zuwenden, in das rauschende Jordanwasser ein. 

	Ein Zeichen soll dies sein f&#252;r eine &#228;u&#223;ere und innere Reinigung, eine Reinigung die einen neuen Anfang setzen soll. Johannes prominentester T&#228;ufling ist Jesus aus Nazareth.

	Wenn heute im Namen Jesu getauft wird, dann ist in den wenigsten F&#228;llen Jordan-Wasser im Spiel. Das ist auch unn&#246;tig. Denn bei der Taufe kommt es nicht auf die Herkunft des Wassers an, so wie es nicht auf die Herkunft des T&#228;uflings ankommt. 

	Worauf es ankommt ist, dass die Taufe jeden Getauften in eine enge Beziehung zu Jesus bringt, zu seiner Art zu leben, zu lieben, zu hoffen und zu glauben. Das Wasser der Erde wird zum Wasser des Himmels, zum Zeichen der Liebe Gottes.

	&#220;brigens: die Taufen im Jordan gehen weiter. Das israelische Gesundheitsministerium sieht keinen Grund f&#252;r ein Verbot aufgrund dreckigen Wassers.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3302.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/schumacher_wolfgang.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Montag, 09. August 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eine Gefahrenmeldung aus dem Nahen Osten: Israel und Jordanien sind aufgefordert worden, die Taufe von Christen im Jordan-Fluss zu verbieten. Hintergrund dieser Forderung ist kein religi&amp;#246;ser Konflikt, die Warnmeldung kommt von Umweltsch&amp;#252;tzern. Der Jordan, so behaupten sie, berge erhebliche Gesundheitsrisiken. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dass Christen sich im Jordan taufen lassen, hat seinen Grund in der biblischen Geschichte von Johannes dem T&amp;#228;ufer. Dieser Johannes taucht diejenigen, die sich ihm zuwenden, in das rauschende Jordanwasser ein. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Zeichen soll dies sein f&amp;#252;r eine &amp;#228;u&amp;#223;ere und innere Reinigung, eine Reinigung die einen neuen Anfang setzen soll. Johannes prominentester T&amp;#228;ufling ist Jesus aus Nazareth.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn heute im Namen Jesu getauft wird, dann ist in den wenigsten F&amp;#228;llen Jordan-Wasser im Spiel. Das ist auch unn&amp;#246;tig. Denn bei der Taufe kommt es nicht auf die Herkunft des Wassers an, so wie es nicht auf die Herkunft des T&amp;#228;uflings ankommt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Worauf es ankommt ist, dass die Taufe jeden Getauften in eine enge Beziehung zu Jesus bringt, zu seiner Art zu leben, zu lieben, zu hoffen und zu glauben. Das Wasser der Erde wird zum Wasser des Himmels, zum Zeichen der Liebe Gottes.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#220;brigens: die Taufen im Jordan gehen weiter. Das israelische Gesundheitsministerium sieht keinen Grund f&amp;#252;r ein Verbot aufgrund dreckigen Wassers.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-08-09-41305.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 08 Aug 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Anpfiff 2010.</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Albrecht B&amp;auml;hr</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Albrecht Bähr</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Albrecht B&#228;hr, Mainz, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Sonntag, 08. August 2010:

	Das ist ein Skandal, sagen die Menschen, als sie erfahren, dass Jesus sich von einem Z&#246;llner in dessen Privathaus einladen l&#228;sst und </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Albrecht B&#228;hr, Mainz, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Sonntag, 08. August 2010:

	Das ist ein Skandal, sagen die Menschen, als sie erfahren, dass Jesus sich von einem Z&#246;llner in dessen Privathaus einladen l&#228;sst und sogar mit ihm zu Abend isst. Zach&#228;us hei&#223;t der Mann. Als Z&#246;llner erhebt er vor den Stadttoren hohe Summen und wirtschaftet dabei kr&#228;ftig in die eigene Tasche. Rechtsbrecher nennen ihn die Menschen. Und sie haben Recht. 

	Auch Jesus wei&#223; das und findet Zach&#228;us Verhalten nicht in Ordnung. Das sagt er ihm wohl auch deutlich bei seinem Besuch und bewirkt damit eine richtiggehende Wandlung bei Zach&#228;us. Der sieht seine Schuld ein und gibt zur&#252;ck, was er sich zu Unrecht genommen hat. Danach schlie&#223;t er sich Jesus an und setzt sich f&#252;r dessen Ideen einer gerechten Gesellschaft ein. Jesus hat ihm die Chance gegeben sich zu &#228;ndern und Zach&#228;us hat sie ergriffen.

	Zur Zeit werden im Gef&#228;ngnis von Schifferstadt ca. 8. Strafgefangene zu Schiedsrichtern durch den DFB ausgebildet. Da erlernen Menschen, die Unrecht getan haben, Regeln, um sp&#228;ter ein faires und gerechtes Fu&#223;ballspiel pfeifen zu k&#246;nnen. Zwei haben bereits ein Spiel geleitet. Sie bekamen eine Chance. Sie haben sie genutzt.

	Vor 2000 Jahren war es der Z&#246;llner Zach&#228;us. Heute sind es die jungen M&#228;nner aus Schifferstadt, die sagen: K&#252;nftig wollen wir anders leben!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_6079.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/baehr_klein.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Albrecht B&amp;#228;hr, Mainz, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Sonntag, 08. August 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das ist ein Skandal, sagen die Menschen, als sie erfahren, dass Jesus sich von einem Z&amp;#246;llner in dessen Privathaus einladen l&amp;#228;sst und sogar mit ihm zu Abend isst. Zach&amp;#228;us hei&amp;#223;t der Mann. Als Z&amp;#246;llner erhebt er vor den Stadttoren hohe Summen und wirtschaftet dabei kr&amp;#228;ftig in die eigene Tasche. Rechtsbrecher nennen ihn die Menschen. Und sie haben Recht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auch Jesus wei&amp;#223; das und findet Zach&amp;#228;us Verhalten nicht in Ordnung. Das sagt er ihm wohl auch deutlich bei seinem Besuch und bewirkt damit eine richtiggehende Wandlung bei Zach&amp;#228;us. Der sieht seine Schuld ein und gibt zur&amp;#252;ck, was er sich zu Unrecht genommen hat. Danach schlie&amp;#223;t er sich Jesus an und setzt sich f&amp;#252;r dessen Ideen einer gerechten Gesellschaft ein. Jesus hat ihm die Chance gegeben sich zu &amp;#228;ndern und Zach&amp;#228;us hat sie ergriffen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zur Zeit werden im Gef&amp;#228;ngnis von Schifferstadt ca. 8. Strafgefangene zu Schiedsrichtern durch den DFB ausgebildet. Da erlernen Menschen, die Unrecht getan haben, Regeln, um sp&amp;#228;ter ein faires und gerechtes Fu&amp;#223;ballspiel pfeifen zu k&amp;#246;nnen. Zwei haben bereits ein Spiel geleitet. Sie bekamen eine Chance. Sie haben sie genutzt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vor 2000 Jahren war es der Z&amp;#246;llner Zach&amp;#228;us. Heute sind es die jungen M&amp;#228;nner aus Schifferstadt, die sagen: K&amp;#252;nftig wollen wir anders leben!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-08-08-59119.mp3"&gt;File Download (1:21 min / 1.8 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 31 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Ein guter Freund.</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 31. Juli 2010:

	&#8222;Wer einen Freund hat, der braucht sich vor nichts zu f&#252;rchten!&#8220; So macht der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 31. Juli 2010:

	&#8222;Wer einen Freund hat, der braucht sich vor nichts zu f&#252;rchten!&#8220; So macht der kleine B&#228;r dem kleinen Tiger, in den Kinderb&#252;chern von Janosch, immer wieder Mut! 

	Und p&#252;nktlich zum heutigen internationalen Tag der Freundschaft ist es erwiesen! Ein guter Freund ist auch der Schl&#252;ssel zu einem l&#228;ngeren Leben! Das hat es eine Universit&#228;t im australischen Adelaide herausgefunden. 

	Wir brauchen jemanden, auf den wir uns verlassen k&#246;nnen. Der zu uns stehen, wenn mal nicht alles so gut l&#228;uft. Bei dem ich sein darf wie ich bin, mal stark mal schwach, ohne mich verstellen zu m&#252;ssen. Jemandem, dem ich vertrauen kann. F&#252;r mich sind das zum einen Menschen um mich herum und zum anderen auch Gott. 

	Wer solche Freundschaften im Leben hat, kann viel ruhiger und gelassener leben, und laut der Studie sein Leben viel souver&#228;ner meistern. Und das erstaunliche an der Studie: Solche gute Freunde sind f&#252;r uns sogar wichtiger, als unsre eigene Familie!

	Deshalb sag ich allen meinen Lebensverl&#228;ngerern heute einfach mal, Sch&#246;n, dass es euch gibt! Und nicht vergessen: &#8222;Wer einen Freund hat, der braucht sich vor nichts zu f&#252;rchten!&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/lang_henning.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 31. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Wer einen Freund hat, der braucht sich vor nichts zu f&amp;#252;rchten!&amp;#8220; So macht der kleine B&amp;#228;r dem kleinen Tiger, in den Kinderb&amp;#252;chern von Janosch, immer wieder Mut! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und p&amp;#252;nktlich zum heutigen internationalen Tag der Freundschaft ist es erwiesen! Ein guter Freund ist auch der Schl&amp;#252;ssel zu einem l&amp;#228;ngeren Leben! Das hat es eine Universit&amp;#228;t im australischen Adelaide herausgefunden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wir brauchen jemanden, auf den wir uns verlassen k&amp;#246;nnen. Der zu uns stehen, wenn mal nicht alles so gut l&amp;#228;uft. Bei dem ich sein darf wie ich bin, mal stark mal schwach, ohne mich verstellen zu m&amp;#252;ssen. Jemandem, dem ich vertrauen kann. F&amp;#252;r mich sind das zum einen Menschen um mich herum und zum anderen auch Gott. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer solche Freundschaften im Leben hat, kann viel ruhiger und gelassener leben, und laut der Studie sein Leben viel souver&amp;#228;ner meistern. Und das erstaunliche an der Studie: Solche gute Freunde sind f&amp;#252;r uns sogar wichtiger, als unsre eigene Familie!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb sag ich allen meinen Lebensverl&amp;#228;ngerern heute einfach mal, Sch&amp;#246;n, dass es euch gibt! Und nicht vergessen: &amp;#8222;Wer einen Freund hat, der braucht sich vor nichts zu f&amp;#252;rchten!&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-31-62659.mp3"&gt;File Download (1:18 min / 1.8 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 30 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Das geht auf!</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 30. Juli 2010:

	&#8222;Nimm Trockenhefe und setz die mit einem L&#246;ffel Zucker in einem Viertelliter warmer Milch an! Gelingt immer!&#8220; Das war das Geheimnis </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 30. Juli 2010:

	&#8222;Nimm Trockenhefe und setz die mit einem L&#246;ffel Zucker in einem Viertelliter warmer Milch an! Gelingt immer!&#8220; Das war das Geheimnis meiner Oma  f&#252;r den perfekten Hefeteig, der garantiert aufgeht! 

	Wenn das im Leben nur auch so leicht gehen w&#252;rde. Aber, da ist das Angebot an Erfolgsrezepten viel gr&#246;&#223;er, die Auswahl viel schwieriger: Sch&#246;nheit, Geld und Macht&#8230; 

	Aber ob das immer aufgeht? Mal ehrlich, richtig fr&#246;hlich und locker sehen mir die Hollywood-Stars und die Top-Manager auch nicht immer aus. Also: was kann ich tun, damit mein Leben gelingt?

	Der Apostel Paulus hat sein ganz bescheidenes Rezept in der Bibel festgehalten: Seid fr&#246;hlich in Hoffnung, geduldig in Tr&#252;bsal, beharrlich im Gebet.

	Man nehme eine Prise Hoffnung. Hoffnung darauf, dass ein anderer etwas Gutes vor hat mit mir und meinem Leben, dass da mehr m&#246;glich ist, als ich vielleicht meine. Dazu ein gutes Ma&#223; Geduld, weil nicht alles sofort gelingt. Weil manches im Leben eben auch Zeit zum reifen braucht.  Und zum Schluss eine ordentliche Portion Beharrlichkeit, um mein Bestes aus meinem Leben zu machen. 

	Klar, ist das auch kein Patentrezept. Aber trotzdem vertraue ich darauf, dass es aufgeht.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/lang_henning.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Freitag, 30. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Nimm Trockenhefe und setz die mit einem L&amp;#246;ffel Zucker in einem Viertelliter warmer Milch an! Gelingt immer!&amp;#8220; Das war das Geheimnis meiner Oma  f&amp;#252;r den perfekten Hefeteig, der garantiert aufgeht! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn das im Leben nur auch so leicht gehen w&amp;#252;rde. Aber, da ist das Angebot an Erfolgsrezepten viel gr&amp;#246;&amp;#223;er, die Auswahl viel schwieriger: Sch&amp;#246;nheit, Geld und Macht&amp;#8230; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber ob das immer aufgeht? Mal ehrlich, richtig fr&amp;#246;hlich und locker sehen mir die Hollywood-Stars und die Top-Manager auch nicht immer aus. Also: was kann ich tun, damit mein Leben gelingt?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Apostel Paulus hat sein ganz bescheidenes Rezept in der Bibel festgehalten: Seid fr&amp;#246;hlich in Hoffnung, geduldig in Tr&amp;#252;bsal, beharrlich im Gebet.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Man nehme eine Prise Hoffnung. Hoffnung darauf, dass ein anderer etwas Gutes vor hat mit mir und meinem Leben, dass da mehr m&amp;#246;glich ist, als ich vielleicht meine. Dazu ein gutes Ma&amp;#223; Geduld, weil nicht alles sofort gelingt. Weil manches im Leben eben auch Zeit zum reifen braucht.  Und zum Schluss eine ordentliche Portion Beharrlichkeit, um mein Bestes aus meinem Leben zu machen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Klar, ist das auch kein Patentrezept. Aber trotzdem vertraue ich darauf, dass es aufgeht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-30-62342.mp3"&gt;File Download (1:26 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 29 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Au Backe!</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1809</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 29. Juli 2010:

	Der N&#228;chste bitte! Nach einer halben Stunde ist es so weit! Die Stunde der Wahrheit! Ich bin dran und nehme im Zahnarztstuhl Platz. 

	In der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 29. Juli 2010:

	Der N&#228;chste bitte! Nach einer halben Stunde ist es so weit! Die Stunde der Wahrheit! Ich bin dran und nehme im Zahnarztstuhl Platz. 

	In der Luft h&#228;ngt dieser typische Desinfektionsgeruch und dazu die Ger&#228;usche von dem r&#246;chelnden Sauger! Und am liebsten w&#252;rde ich weglaufen, als ich den Bohrer vor mir sehe! pl&#246;tzlich ist mein Mund aus Panik wie zugeschweist!

	So muss sich wohl der Prophet Jona gef&#252;hlt haben, denke ich nur. Der sollte der Stadt Ninive Gottes Strafdrohung sagen, hat aber auch die Z&#228;hne nicht auseinander bekommen! 

	Aus Angst l&#228;uft er weg und wird auf seiner Flucht von einem gro&#223;en Fisch verschluckt! Aber selbst dort hat Gott ihn nicht verlassen. Der Fisch hat Jona wieder ausgespuckt.

	&#8222;Bitte Mund aufmachen&#8220; h&#246;re ich meine Zahn&#228;rztin. Und egal wie hoch ich im Zahnarztstuhl nach oben krieche &#8211; Ich kann wohl nicht davonlaufen! 

	Zitternd und mit Puls 165 mache ich &#8222;AAAAAH&#8220; &#8211; wie ein Fisch, der einen ganzen Propheten ausspucken muss. 
&#8222;Danke, alles in Ordnung! In nem halben Jahr dann wieder!&#8220; sagt die Zahn&#228;rztin und sch&#252;ttelt meine angstverschwitzte Hand. 

	Und ich bin dankbar und frei und bete wie Jona: Du hast mein Leben aus dem Verderben gef&#252;hrt, HERR, mein Gott!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/lang_henning.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 29. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der N&amp;#228;chste bitte! Nach einer halben Stunde ist es so weit! Die Stunde der Wahrheit! Ich bin dran und nehme im Zahnarztstuhl Platz. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In der Luft h&amp;#228;ngt dieser typische Desinfektionsgeruch und dazu die Ger&amp;#228;usche von dem r&amp;#246;chelnden Sauger! Und am liebsten w&amp;#252;rde ich weglaufen, als ich den Bohrer vor mir sehe! pl&amp;#246;tzlich ist mein Mund aus Panik wie zugeschweist!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So muss sich wohl der Prophet Jona gef&amp;#252;hlt haben, denke ich nur. Der sollte der Stadt Ninive Gottes Strafdrohung sagen, hat aber auch die Z&amp;#228;hne nicht auseinander bekommen! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aus Angst l&amp;#228;uft er weg und wird auf seiner Flucht von einem gro&amp;#223;en Fisch verschluckt! Aber selbst dort hat Gott ihn nicht verlassen. Der Fisch hat Jona wieder ausgespuckt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Bitte Mund aufmachen&amp;#8220; h&amp;#246;re ich meine Zahn&amp;#228;rztin. Und egal wie hoch ich im Zahnarztstuhl nach oben krieche &amp;#8211; Ich kann wohl nicht davonlaufen! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zitternd und mit Puls 165 mache ich &amp;#8222;AAAAAH&amp;#8220; &amp;#8211; wie ein Fisch, der einen ganzen Propheten ausspucken muss. &lt;br /&gt;
&amp;#8222;Danke, alles in Ordnung! In nem halben Jahr dann wieder!&amp;#8220; sagt die Zahn&amp;#228;rztin und sch&amp;#252;ttelt meine angstverschwitzte Hand. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und ich bin dankbar und frei und bete wie Jona: Du hast mein Leben aus dem Verderben gef&amp;#252;hrt, HERR, mein Gott!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-29-62069.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 28 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Musterknabe oder Lausbub?</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1808</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 28. Juli 2010:

	Bei Freunden von mir hat sich Nachwuchs eingestellt. Und zur Geburt des Kleinen hab ich die perfekte Gl&#252;ckwunschkarte gefunden: Ein Baby in </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 28. Juli 2010:

	Bei Freunden von mir hat sich Nachwuchs eingestellt. Und zur Geburt des Kleinen hab ich die perfekte Gl&#252;ckwunschkarte gefunden: Ein Baby in Lederjacke und dar&#252;ber der Satz: Musterknabe oder Lausbub? Hauptsache gesund.

	Was wird aus meinem Kind? fragen viele Eltern. Gerade heute wo die optimale Entwicklung so wichtig ist, um sp&#228;ter im Wettkampf der Welt die richtigen F&#228;higkeiten vorweisen zu k&#246;nnen. 

	Im Buchhandel gibt ein ganze Regale voller Elternb&#252;cher, die alle kluge Ratschl&#228;ge dazu parat halten. Z.B. &#8222;Gehirnjogging f&#252;r Neugeborene&#8220; oder &#8222;Ein ausgeglichenes Baby mit Lavendel&#246;l&#8220; und wenn alles nicht hilft: &#8222;Warum Kinder zu Tyrannen werden&#8220; , das ist ein absoluter Verkaufsschlager f&#252;r besorgte Eltern! 

	Musterknabe oder Lausbub? &#8222;Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin.&#8221; So hei&#223;t es in einem Psalm der Bibel. Vielleicht sollte ein Kind vor allem das lernen. 

	Das Staunen dar&#252;ber, was in ihm steckt, welche ganz eigene Gaben und F&#228;higkeiten und Talente Gott ihm geschenkt hat, ganz egal was die Welt erwartet. Weil jedes Kind und jeder Mensch ganz einzigartig ist! 

	Musterknabe oder Lausbub? F&#252;r Gott ist die Antwort schon klar! Ein geliebtes Kind  &#8211; einfach wunderbar.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/lang_henning.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 28. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bei Freunden von mir hat sich Nachwuchs eingestellt. Und zur Geburt des Kleinen hab ich die perfekte Gl&amp;#252;ckwunschkarte gefunden: Ein Baby in Lederjacke und dar&amp;#252;ber der Satz: Musterknabe oder Lausbub? Hauptsache gesund.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was wird aus meinem Kind? fragen viele Eltern. Gerade heute wo die optimale Entwicklung so wichtig ist, um sp&amp;#228;ter im Wettkampf der Welt die richtigen F&amp;#228;higkeiten vorweisen zu k&amp;#246;nnen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im Buchhandel gibt ein ganze Regale voller Elternb&amp;#252;cher, die alle kluge Ratschl&amp;#228;ge dazu parat halten. Z.B. &amp;#8222;Gehirnjogging f&amp;#252;r Neugeborene&amp;#8220; oder &amp;#8222;Ein ausgeglichenes Baby mit Lavendel&amp;#246;l&amp;#8220; und wenn alles nicht hilft: &amp;#8222;Warum Kinder zu Tyrannen werden&amp;#8220; , das ist ein absoluter Verkaufsschlager f&amp;#252;r besorgte Eltern! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Musterknabe oder Lausbub? &amp;#8222;Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin.&amp;#8221; So hei&amp;#223;t es in einem Psalm der Bibel. Vielleicht sollte ein Kind vor allem das lernen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Staunen dar&amp;#252;ber, was in ihm steckt, welche ganz eigene Gaben und F&amp;#228;higkeiten und Talente Gott ihm geschenkt hat, ganz egal was die Welt erwartet. Weil jedes Kind und jeder Mensch ganz einzigartig ist! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Musterknabe oder Lausbub? F&amp;#252;r Gott ist die Antwort schon klar! Ein geliebtes Kind  &amp;#8211; einfach wunderbar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-28-61746.mp3"&gt;File Download (1:22 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 27 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Bitte recht freundlich!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 27. Juli 2010:

	Es ist doch eine Frechheit! mit 8 km/h zu schnell haben sie mich geblitzt! 15 EURO Bu&#223;geld und dann noch dieser freche Spruch auf dem Bescheid: </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 27. Juli 2010:

	Es ist doch eine Frechheit! mit 8 km/h zu schnell haben sie mich geblitzt! 15 EURO Bu&#223;geld und dann noch dieser freche Spruch auf dem Bescheid: &#8222;Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en, Meyer!&#8220; 
Den Spott gibt es wohl gratis dazu! So ein Ordnungsgeld tut weh, das ist ganz und gar nicht freundlich!  

	Aber wieso eigentlich aufregen! Ich muss ja zugeben: Tempolimits gibt&#8217;s nicht umsonst. Wenn jeder fahren w&#252;rde, wie er will&#8230;nicht auszudenken. 

	Ich habe einen Fehler gemacht und wurde erwischt! Deshalb muss ich jetzt zahlen, aber das ist letztlich nicht schlimm, sondern zutiefst menschlich. Uns allen passieren manchmal Fehler in der Hektik des Lebens, nicht nur im Stra&#223;enverkehr. Entscheidend ist nur, ob wir aus ihnen lernen und uns in Zukunft anders verhalten. 

	Umkehr nennt das die Bibel. Weg vom schlechten und hin zu dem was uns allen gut tut! Und weil wir unsere Fehler selbst oft gar nicht immer merken und uns leicht mal verrennen, brauchen wir ab und zu einen freundlichen aber bestimmten Schubs in die richtige Richtung.

	Erforsche mich, Gott, ... sieh, ob ich auf b&#246;sem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege. So bittet ein Mensch in der Bibel. Und ich sage: liebe Polizei, Danke, f&#252;r den freundlichen Hinweis!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/lang_henning.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Dienstag, 27. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es ist doch eine Frechheit! mit 8 km/h zu schnell haben sie mich geblitzt! 15 EURO Bu&amp;#223;geld und dann noch dieser freche Spruch auf dem Bescheid: &amp;#8222;Mit freundlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en, Meyer!&amp;#8220; &lt;br /&gt;
Den Spott gibt es wohl gratis dazu! So ein Ordnungsgeld tut weh, das ist ganz und gar nicht freundlich!  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber wieso eigentlich aufregen! Ich muss ja zugeben: Tempolimits gibt&amp;#8217;s nicht umsonst. Wenn jeder fahren w&amp;#252;rde, wie er will&amp;#8230;nicht auszudenken. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich habe einen Fehler gemacht und wurde erwischt! Deshalb muss ich jetzt zahlen, aber das ist letztlich nicht schlimm, sondern zutiefst menschlich. Uns allen passieren manchmal Fehler in der Hektik des Lebens, nicht nur im Stra&amp;#223;enverkehr. Entscheidend ist nur, ob wir aus ihnen lernen und uns in Zukunft anders verhalten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Umkehr nennt das die Bibel. Weg vom schlechten und hin zu dem was uns allen gut tut! Und weil wir unsere Fehler selbst oft gar nicht immer merken und uns leicht mal verrennen, brauchen wir ab und zu einen freundlichen aber bestimmten Schubs in die richtige Richtung.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Erforsche mich, Gott, ... sieh, ob ich auf b&amp;#246;sem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege. So bittet ein Mensch in der Bibel. Und ich sage: liebe Polizei, Danke, f&amp;#252;r den freundlichen Hinweis!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-27-61378.mp3"&gt;File Download (1:26 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 26 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Der Rasenmäher.</title>
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    <category>Andachten</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 26. Juli 2010:

	Endlich Urlaub! Kein Telefon, das dauernd klingelt und niemand der mir st&#228;ndig neue Arbeit auf den Tisch knallt&#8230; Heute lieg ich auf der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 26. Juli 2010:

	Endlich Urlaub! Kein Telefon, das dauernd klingelt und niemand der mir st&#228;ndig neue Arbeit auf den Tisch knallt&#8230; Heute lieg ich auf der Terrasse im Liegestuhl, dazu ein Eistee und ein Krimi&#8230; einfach mal nichts tun&#8230;

	Ihr Gras ist ganz sch&#246;n hoch! &#8211; Stellt da meinen Nachbar mit dem geschulten Blick des ordentlichen G&#228;rtners fest. Stimmt schon, bald kitzelt es am Bauchnabel, wenn ich durchgehe. Fast ein kleiner Urwald meine Wiese. Was werden da die Leute &#252;ber mich denken, wenn die vorbeigehen und das sehen?

	Ach was! &#8222;Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!&#8220; So steht es in der Bibel. Glaube hat also was mit Freiheit zu tun. 

	Eben auch der Freiheit von dem, was andere sagen und erwarten. Freiheit von dem, was alle tun und manche Menschen so meinen. Und so frei will ich leben! Wenigstens ab und zu. 

	Deshalb bleibt der Rasenm&#228;her diese Woche einfach aus! Und ich lege mit mitten rein in meinen kleinen Urwald! Und alle, die das sehen, sollen sich ruhig wundern und die K&#246;pfe sch&#252;tteln! Und staunen, wie frei man als ordentlicher Christ leben darf&#8230;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/lang_henning.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Montag, 26. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Endlich Urlaub! Kein Telefon, das dauernd klingelt und niemand der mir st&amp;#228;ndig neue Arbeit auf den Tisch knallt&amp;#8230; Heute lieg ich auf der Terrasse im Liegestuhl, dazu ein Eistee und ein Krimi&amp;#8230; einfach mal nichts tun&amp;#8230;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ihr Gras ist ganz sch&amp;#246;n hoch! &amp;#8211; Stellt da meinen Nachbar mit dem geschulten Blick des ordentlichen G&amp;#228;rtners fest. Stimmt schon, bald kitzelt es am Bauchnabel, wenn ich durchgehe. Fast ein kleiner Urwald meine Wiese. Was werden da die Leute &amp;#252;ber mich denken, wenn die vorbeigehen und das sehen?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ach was! &amp;#8222;Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!&amp;#8220; So steht es in der Bibel. Glaube hat also was mit Freiheit zu tun. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eben auch der Freiheit von dem, was andere sagen und erwarten. Freiheit von dem, was alle tun und manche Menschen so meinen. Und so frei will ich leben! Wenigstens ab und zu. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb bleibt der Rasenm&amp;#228;her diese Woche einfach aus! Und ich lege mit mitten rein in meinen kleinen Urwald! Und alle, die das sehen, sollen sich ruhig wundern und die K&amp;#246;pfe sch&amp;#252;tteln! Und staunen, wie frei man als ordentlicher Christ leben darf&amp;#8230;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-26-61118.mp3"&gt;File Download (1:23 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 25 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Der Brei des Lebens.</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Dejan Vilov</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8222;Feels like heaven&#8220; bei Rockland Radio am Sonntag, 25. Juli 2010:

	Man nehme eine Handvoll Erde, ein bisschen Spucke und verr&#252;hre das zu einem sch&#246;nen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8222;Feels like heaven&#8220; bei Rockland Radio am Sonntag, 25. Juli 2010:

	Man nehme eine Handvoll Erde, ein bisschen Spucke und verr&#252;hre das zu einem sch&#246;nen klebrigen Brei! &#8211; Klingt ziemlich eklig, finden Sie? Ja, ich auch! Ist aber sozusagen ein himmlisches Rezept. Aus dem Johannesevangelium.

	Als Jesus an einem Blinden vor&#252;bergeht, macht er einen Brei aus den beschriebenen Zutaten, streicht ihn dem Blinden auf die Augen und schickt ihn dann zu einem Teich. Dort soll der Blinde sich waschen. Das tut er und kann auf einmal wieder sehen. 

	Es ist ein Wunder! Aber: mal ehrlich, w&#228;re das nicht auch anders gegangen? Musste es unbedingt der Spucke-Erde-Brei sein? H&#228;tte Jesus nicht auch einfach mit den Fingern schnipsen oder dem Blinden die Hand auflegen k&#246;nnen?

	Vielleicht schon! Ich glaube, diese Frage hat sich f&#252;r Jesus nicht gestellt. Er hat gewusst, dass er dem Blinden mit dem seltsamen Brei heilen kann. Also, hat er es gemacht! Fertig!

	D.h. nicht ganz, denn im Johannesevangelium steht, dass der Blinde erst sehen konnte, nachdem er sich im Teich gewaschen hatte. So wie Jesus es ihm gesagt hat und der Blinde hat offenbar an Jesus geglaubt. Denn sonst w&#228;re er nicht an den Teich gegangen, sondern h&#228;tte sich den Brei an Ort und Stelle aus dem Gesicht gewischt. 

	Erst der Glaube des Blinden hat das Spucke-Erde-Gemisch zu einem Wunderbrei gemacht. Hei&#223;t also: Ohne Glaube, kein Wunder. Egal ob per Fingerschnipp oder mithilfe eines Breis aus Spucke und Erde.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov_dejan.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8222;Feels like heaven&amp;#8220; bei Rockland Radio am Sonntag, 25. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Man nehme eine Handvoll Erde, ein bisschen Spucke und verr&amp;#252;hre das zu einem sch&amp;#246;nen klebrigen Brei! &amp;#8211; Klingt ziemlich eklig, finden Sie? Ja, ich auch! Ist aber sozusagen ein himmlisches Rezept. Aus dem Johannesevangelium.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Als Jesus an einem Blinden vor&amp;#252;bergeht, macht er einen Brei aus den beschriebenen Zutaten, streicht ihn dem Blinden auf die Augen und schickt ihn dann zu einem Teich. Dort soll der Blinde sich waschen. Das tut er und kann auf einmal wieder sehen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es ist ein Wunder! Aber: mal ehrlich, w&amp;#228;re das nicht auch anders gegangen? Musste es unbedingt der Spucke-Erde-Brei sein? H&amp;#228;tte Jesus nicht auch einfach mit den Fingern schnipsen oder dem Blinden die Hand auflegen k&amp;#246;nnen?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vielleicht schon! Ich glaube, diese Frage hat sich f&amp;#252;r Jesus nicht gestellt. Er hat gewusst, dass er dem Blinden mit dem seltsamen Brei heilen kann. Also, hat er es gemacht! Fertig!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;D.h. nicht ganz, denn im Johannesevangelium steht, dass der Blinde erst sehen konnte, nachdem er sich im Teich gewaschen hatte. So wie Jesus es ihm gesagt hat und der Blinde hat offenbar an Jesus geglaubt. Denn sonst w&amp;#228;re er nicht an den Teich gegangen, sondern h&amp;#228;tte sich den Brei an Ort und Stelle aus dem Gesicht gewischt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Erst der Glaube des Blinden hat das Spucke-Erde-Gemisch zu einem Wunderbrei gemacht. Hei&amp;#223;t also: Ohne Glaube, kein Wunder. Egal ob per Fingerschnipp oder mithilfe eines Breis aus Spucke und Erde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-25-66270.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 17 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Der Regenwurm.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1792</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 17. Juli 2010:

	Schon ganz trocken ist seine Haut und er kommt nur noch langsam voran. Den Regenwurm hat es erwischt &#8211; beim &#220;berqueren der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 17. Juli 2010:

	Schon ganz trocken ist seine Haut und er kommt nur noch langsam voran. Den Regenwurm hat es erwischt &#8211; beim &#220;berqueren der Stra&#223;e. Der staubige Asphalt und die h&#246;her steigende Sonne lassen ihn mitten auf seinem Weg vertrocknen. Langsam und doch schneller als seine Kr&#228;fte es zulassen.

	Mitten auf dem Weg zu vertrocknen, das erinnert mich an Situationen in meinem eigenen Leben. Von der Hitze des Tages, von Ereignissen &#252;berrascht zu werden, mich selbst zu &#252;bersch&#228;tzen und eine Wegstrecke zu untersch&#228;tzen, das kenne ich gut. Und dann kommt es mir auch schon mal so vor, als wenn ich einfach vertrockne &#8211; mitten auf dem Asphalt. Meine Kraft verdunstet und ich bekomme Angst &#8211; Angst, dass es einfach nicht reicht bis zum rettenden Ufer. 

	Und dann? Dann halte ich inne, versuche mich zu beruhigen und besinne mich auf die Quellen meiner Kraft: meine Familie, meine Freunde, sch&#246;ne Musik, lieb gemeinte Worte. Und ich versuche, daraus Leben zu sch&#246;pfen, so wie auch aus den alten Verhei&#223;ungen, aus Gottes Wort: F&#252;rchte dich nicht! Ich habe dich erl&#246;st. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.

	Und ich hoffe, dass etwas passiert. Vielleicht erwartet  das auch gerade der Regenwurm und so nehme ihn behutsam auf und lege ihn ins schattige Gras, in der Hoffnung, dass auch er es schafft.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/welke_sigrun.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Samstag, 17. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Schon ganz trocken ist seine Haut und er kommt nur noch langsam voran. Den Regenwurm hat es erwischt &amp;#8211; beim &amp;#220;berqueren der Stra&amp;#223;e. Der staubige Asphalt und die h&amp;#246;her steigende Sonne lassen ihn mitten auf seinem Weg vertrocknen. Langsam und doch schneller als seine Kr&amp;#228;fte es zulassen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mitten auf dem Weg zu vertrocknen, das erinnert mich an Situationen in meinem eigenen Leben. Von der Hitze des Tages, von Ereignissen &amp;#252;berrascht zu werden, mich selbst zu &amp;#252;bersch&amp;#228;tzen und eine Wegstrecke zu untersch&amp;#228;tzen, das kenne ich gut. Und dann kommt es mir auch schon mal so vor, als wenn ich einfach vertrockne &amp;#8211; mitten auf dem Asphalt. Meine Kraft verdunstet und ich bekomme Angst &amp;#8211; Angst, dass es einfach nicht reicht bis zum rettenden Ufer. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und dann? Dann halte ich inne, versuche mich zu beruhigen und besinne mich auf die Quellen meiner Kraft: meine Familie, meine Freunde, sch&amp;#246;ne Musik, lieb gemeinte Worte. Und ich versuche, daraus Leben zu sch&amp;#246;pfen, so wie auch aus den alten Verhei&amp;#223;ungen, aus Gottes Wort: F&amp;#252;rchte dich nicht! Ich habe dich erl&amp;#246;st. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und ich hoffe, dass etwas passiert. Vielleicht erwartet  das auch gerade der Regenwurm und so nehme ihn behutsam auf und lege ihn ins schattige Gras, in der Hoffnung, dass auch er es schafft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-17-65324.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 16 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Komm wieder herein!</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1791</link>
    <guid>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1791</guid>
    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 16. Juli 2010:

	Der Konfirmandenunterricht war in vollem Gange und deswegen auch sehr laut, die Kinder unruhig. Ein Konfirmand musste sich besonders </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 16. Juli 2010:

	Der Konfirmandenunterricht war in vollem Gange und deswegen auch sehr laut, die Kinder unruhig. Ein Konfirmand musste sich besonders beweisen. Er, der etwas kleiner war als alle anderen, wollte nun zeigen, dass auch er sich Geh&#246;r verschaffen kann. Bis die Grenze &#252;berschritten war und er eine Auszeit bekommen hat. 

	Drau&#223;en vor der T&#252;r, alleine, ohne die anderen, sollte er sich wieder beruhigen. Wie lange er dort sitzen w&#252;rde, das wusste er nicht. Vielleicht nur ein paar Minuten, vielleicht aber auch bis zum Ende der Stunde. &#8222;Aber vor dem Segen darf ich wieder hereinkommen, oder?, hat der Konfirmand gefragt . 

	Ungewissheit lag in seiner Stimme, die bis dahin laut und kr&#228;ftig war, etwas Flehendes und auch irgendwie Trotziges. Ein pr&#252;fender Blick, dann habe ich geantwortet: &#8222;Vor dem Segen rufe ich dich wieder herein!&#8220; Auch meine Stimme war eine Spur weicher geworden. Der Segen war ihm also wichtig. Kaum zu glauben, aber wahr. 

	Auch mir ist der Segen wichtig: er umf&#228;ngt mich, gibt mir W&#228;rme, Halt und Sicherheit, nimmt mich an die Hand und geht die weiteren, selbst die unsicheren Schritte mit. Im Segen kommt Gott selbst mir nah, seine Kraft durchstr&#246;mt mich. Er leuchtet auch mitten am Tag, denn Gottes Angesicht wendet sich mir zu, strahlt &#252;ber mir, wie die Sonne an einem Sommertag. Und Gott sagt: Komm wieder herein!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/welke_sigrun.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Freitag, 16. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Konfirmandenunterricht war in vollem Gange und deswegen auch sehr laut, die Kinder unruhig. Ein Konfirmand musste sich besonders beweisen. Er, der etwas kleiner war als alle anderen, wollte nun zeigen, dass auch er sich Geh&amp;#246;r verschaffen kann. Bis die Grenze &amp;#252;berschritten war und er eine Auszeit bekommen hat. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Drau&amp;#223;en vor der T&amp;#252;r, alleine, ohne die anderen, sollte er sich wieder beruhigen. Wie lange er dort sitzen w&amp;#252;rde, das wusste er nicht. Vielleicht nur ein paar Minuten, vielleicht aber auch bis zum Ende der Stunde. &amp;#8222;Aber vor dem Segen darf ich wieder hereinkommen, oder?, hat der Konfirmand gefragt . &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ungewissheit lag in seiner Stimme, die bis dahin laut und kr&amp;#228;ftig war, etwas Flehendes und auch irgendwie Trotziges. Ein pr&amp;#252;fender Blick, dann habe ich geantwortet: &amp;#8222;Vor dem Segen rufe ich dich wieder herein!&amp;#8220; Auch meine Stimme war eine Spur weicher geworden. Der Segen war ihm also wichtig. Kaum zu glauben, aber wahr. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auch mir ist der Segen wichtig: er umf&amp;#228;ngt mich, gibt mir W&amp;#228;rme, Halt und Sicherheit, nimmt mich an die Hand und geht die weiteren, selbst die unsicheren Schritte mit. Im Segen kommt Gott selbst mir nah, seine Kraft durchstr&amp;#246;mt mich. Er leuchtet auch mitten am Tag, denn Gottes Angesicht wendet sich mir zu, strahlt &amp;#252;ber mir, wie die Sonne an einem Sommertag. Und Gott sagt: Komm wieder herein!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-16-64712.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 15 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Überlebensstrategien.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 15. Juli 2010:

	Haben sie eine besondere &#220;berlebensstrategie? Ein bestimmtes Verhalten, das sie anwenden in gl&#252;cklichen oder auch in </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 15. Juli 2010:

	Haben sie eine besondere &#220;berlebensstrategie? Ein bestimmtes Verhalten, das sie anwenden in gl&#252;cklichen oder auch in schwierigen Zeiten? Vielleicht ist ihr Motto &#8222;niemals auffallen&#8220; oder &#8222;Angriff ist die beste Verteidigung&#8220;? 

	Ich glaube, wir haben alle unsere Lebens- oder &#220;berlebensstrategien und verhalten uns mehr oder minder konsequent danach. 

	&#8222;Pass auf: Verhalte dich ruhig! F&#252;rchte dich nicht! Dein Herz braucht nicht weich zu werden wegen der beiden Schlappschw&#228;nze, diesen qualmenden Brennholzscheiten, deinen Feinden.&#8221;

	Dies ist die &#220;berlebensstrategie, die Gott im Alten Testament K&#246;nig Ahas von Juda mitgibt. Es ist ein taktischer Rat in kriegerischen Zeiten; man k&#246;nnte es fast schon als Kriegslist bezeichnen. Ahas soll sich ruhig verhalten, weil Gott selbst den weiteren Verlauf bestimmen wird. Hinter dem Geschehen steht also ein g&#246;ttlicher Plan. 

	Ein guter Ratschlag, aber er alleine reicht nicht. Es liegt an uns Menschen, den g&#246;ttlichen Ratschlag zu h&#246;ren und uns auch danach zu verhalten. 

	Dieser g&#246;ttliche Ratschlag muss nicht immer lauten: &#8222;Verhalte dich ruhig&#8220;. Zu anderen Zeiten kann er hei&#223;en: &#8222;Seid mutig und seid stark&#8220;. Deswegen ist es wichtig, mit offenen Augen und offenem Herzen im Augenblick zu leben, empfangsbereit f&#252;r die Lebensstrategien Gottes.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/welke_sigrun.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 15. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Haben sie eine besondere &amp;#220;berlebensstrategie? Ein bestimmtes Verhalten, das sie anwenden in gl&amp;#252;cklichen oder auch in schwierigen Zeiten? Vielleicht ist ihr Motto &amp;#8222;niemals auffallen&amp;#8220; oder &amp;#8222;Angriff ist die beste Verteidigung&amp;#8220;? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich glaube, wir haben alle unsere Lebens- oder &amp;#220;berlebensstrategien und verhalten uns mehr oder minder konsequent danach. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Pass auf: Verhalte dich ruhig! F&amp;#252;rchte dich nicht! Dein Herz braucht nicht weich zu werden wegen der beiden Schlappschw&amp;#228;nze, diesen qualmenden Brennholzscheiten, deinen Feinden.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dies ist die &amp;#220;berlebensstrategie, die Gott im Alten Testament K&amp;#246;nig Ahas von Juda mitgibt. Es ist ein taktischer Rat in kriegerischen Zeiten; man k&amp;#246;nnte es fast schon als Kriegslist bezeichnen. Ahas soll sich ruhig verhalten, weil Gott selbst den weiteren Verlauf bestimmen wird. Hinter dem Geschehen steht also ein g&amp;#246;ttlicher Plan. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein guter Ratschlag, aber er alleine reicht nicht. Es liegt an uns Menschen, den g&amp;#246;ttlichen Ratschlag zu h&amp;#246;ren und uns auch danach zu verhalten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dieser g&amp;#246;ttliche Ratschlag muss nicht immer lauten: &amp;#8222;Verhalte dich ruhig&amp;#8220;. Zu anderen Zeiten kann er hei&amp;#223;en: &amp;#8222;Seid mutig und seid stark&amp;#8220;. Deswegen ist es wichtig, mit offenen Augen und offenem Herzen im Augenblick zu leben, empfangsbereit f&amp;#252;r die Lebensstrategien Gottes.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-15-64180.mp3"&gt;File Download (1:28 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 14 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Eine vertrauenswürdige Hand.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1789</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 14. Juli 2010:

	Bei Spazierg&#228;ngen geht mein kleiner Sohn noch gerne an meiner Hand. Immer wieder streckt er seine kleine Hand nach oben, meiner </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 14. Juli 2010:

	Bei Spazierg&#228;ngen geht mein kleiner Sohn noch gerne an meiner Hand. Immer wieder streckt er seine kleine Hand nach oben, meiner entgegen, gerade, wenn der Weg schwieriger wird: uneben &#8211; absch&#252;ssig &#8211; matschig, dann, wenn seine kleinen F&#252;&#223;e keinen festen Grund mehr haben. 

	Aber interessanterweise das sind auch die Wege, die er am liebsten geht, immer durch den dicksten Matsch. &#8222;Lass das doch&#8220;, liegt es mir auf der Zunge, doch die Freude in seinen Augen l&#228;sst mich verstummen. 

	Stattdessen nehme ich seine Hand in meine und versuche, wenigstens das Schlimmste zu verhindern. Hier ein bisschen nach links dr&#252;cken, da ein bisschen nach rechts ziehen und wenn er zu fallen droht,  packt meine Hand fest zu. &#8222;Gl&#252;ck gehabt!&#8220; 

	Immer kann ich ihn nicht halten und f&#252;r immer schon gar nicht, das wei&#223; ich. Doch dann vertraue ich Gott, zu dem ich selbst immer wieder meine Hand ausstrecke, dann wenn es auf meinem Weg schwierig und uneben wird, wenn ich keinen festen Grund mehr unter den F&#252;&#223;en habe und im Matsch stecken bleibe. Ich hoffe, dass auch mein Kleiner einmal dieser Hand genauso vertraut, wie meiner. 

	Sich der Hand Gottes anzuvertrauen, sich nicht nur auf die eigene St&#228;rke zu verlassen und sich auf Abwegen begleitet zu wissen, das ist gar nicht so leicht. Aber gerade deshalb w&#252;nsche es ich es meinem Kleinen, Ihnen und mir.</itunes:summary>

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	&lt;p&gt;Bei Spazierg&amp;#228;ngen geht mein kleiner Sohn noch gerne an meiner Hand. Immer wieder streckt er seine kleine Hand nach oben, meiner entgegen, gerade, wenn der Weg schwieriger wird: uneben &amp;#8211; absch&amp;#252;ssig &amp;#8211; matschig, dann, wenn seine kleinen F&amp;#252;&amp;#223;e keinen festen Grund mehr haben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber interessanterweise das sind auch die Wege, die er am liebsten geht, immer durch den dicksten Matsch. &amp;#8222;Lass das doch&amp;#8220;, liegt es mir auf der Zunge, doch die Freude in seinen Augen l&amp;#228;sst mich verstummen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Stattdessen nehme ich seine Hand in meine und versuche, wenigstens das Schlimmste zu verhindern. Hier ein bisschen nach links dr&amp;#252;cken, da ein bisschen nach rechts ziehen und wenn er zu fallen droht,  packt meine Hand fest zu. &amp;#8222;Gl&amp;#252;ck gehabt!&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Immer kann ich ihn nicht halten und f&amp;#252;r immer schon gar nicht, das wei&amp;#223; ich. Doch dann vertraue ich Gott, zu dem ich selbst immer wieder meine Hand ausstrecke, dann wenn es auf meinem Weg schwierig und uneben wird, wenn ich keinen festen Grund mehr unter den F&amp;#252;&amp;#223;en habe und im Matsch stecken bleibe. Ich hoffe, dass auch mein Kleiner einmal dieser Hand genauso vertraut, wie meiner. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sich der Hand Gottes anzuvertrauen, sich nicht nur auf die eigene St&amp;#228;rke zu verlassen und sich auf Abwegen begleitet zu wissen, das ist gar nicht so leicht. Aber gerade deshalb w&amp;#252;nsche es ich es meinem Kleinen, Ihnen und mir.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-14-63909.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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