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<title>ProtCast Pfalz: Andachten</title>
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<itunes:subtitle>Andachten, Nachrichten und mehr aus der Evangelischen Kirche der Pfalz</itunes:subtitle>
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   <title>ProtCast Pfalz</title>
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<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:22:47 +0100</pubDate>
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    <pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Du Dummkopf!</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. M&#228;rz 2010.

	Also wirklich, Du bist so ein Dummkopf, Du kriegst ja wirklich nichts auf die Reihe.  Manch einer hat diesen Satz in seinem Leben wohl </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. M&#228;rz 2010.

	Also wirklich, Du bist so ein Dummkopf, Du kriegst ja wirklich nichts auf die Reihe.  Manch einer hat diesen Satz in seinem Leben wohl schon einmal geh&#246;rt. Irgendwas hat nicht so geklappt, wie andere sich das gedacht haben und schnell ging das Geschimpfe dann los.

	Interessant ist: wer immer wieder h&#246;rt, dass er nichts auf die Reihe kriegt, dem wird genau das auch immer h&#228;ufiger passieren. 

	Woran das liegt? Als Mensch bin ich manipulierbar. Je h&#228;ufiger ich eine bestimmte Aussage &#252;ber mich h&#246;re &#8211; desto st&#228;rker pr&#228;gt sie sich bei mir ein. Dann spielt es keine Rolle mehr, ob die Aussage wahr ist oder falsch. Wenn ich sie oft genug h&#246;re &#8211; glaube ich vermutlich irgendwann, dass sie stimmt. 

	Was kann man dagegen tun? So schwer es auch f&#228;llt: Wenn ich merke, dass mir jemand irgendwas einreden will, muss ich mich wehren und widersprechen. Das bin ich mir selbst schuldig. 

	Wer wei&#223; denn schon, wer und wie ich in Wirklichkeit bin? 
Wer kennt mich und alle meine Gedanken. Wer hat mich im K&#246;rper meiner Mutter geformt. Wer sieht alle meine Wege?

	Ich glaube, dass nur Gott das tut. Er ist der Einzige, der mich wirklich kennt. Und der deswegen zu mir sagt: Egal, was andere Dir einzureden versuchen &#8211; Du bist kein Dummkopf und Du kannst alles auf die Reihe kriegen!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/schleifenbaum_werner.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. M&amp;#228;rz 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Also wirklich, Du bist so ein Dummkopf, Du kriegst ja wirklich nichts auf die Reihe.  Manch einer hat diesen Satz in seinem Leben wohl schon einmal geh&amp;#246;rt. Irgendwas hat nicht so geklappt, wie andere sich das gedacht haben und schnell ging das Geschimpfe dann los.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Interessant ist: wer immer wieder h&amp;#246;rt, dass er nichts auf die Reihe kriegt, dem wird genau das auch immer h&amp;#228;ufiger passieren. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Woran das liegt? Als Mensch bin ich manipulierbar. Je h&amp;#228;ufiger ich eine bestimmte Aussage &amp;#252;ber mich h&amp;#246;re &amp;#8211; desto st&amp;#228;rker pr&amp;#228;gt sie sich bei mir ein. Dann spielt es keine Rolle mehr, ob die Aussage wahr ist oder falsch. Wenn ich sie oft genug h&amp;#246;re &amp;#8211; glaube ich vermutlich irgendwann, dass sie stimmt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was kann man dagegen tun? So schwer es auch f&amp;#228;llt: Wenn ich merke, dass mir jemand irgendwas einreden will, muss ich mich wehren und widersprechen. Das bin ich mir selbst schuldig. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer wei&amp;#223; denn schon, wer und wie ich in Wirklichkeit bin? &lt;br /&gt;
Wer kennt mich und alle meine Gedanken. Wer hat mich im K&amp;#246;rper meiner Mutter geformt. Wer sieht alle meine Wege?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich glaube, dass nur Gott das tut. Er ist der Einzige, der mich wirklich kennt. Und der deswegen zu mir sagt: Egal, was andere Dir einzureden versuchen &amp;#8211; Du bist kein Dummkopf und Du kannst alles auf die Reihe kriegen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-11-52523.mp3"&gt;File Download (1:26 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Nein!</title>
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    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 10. M&#228;rz 2010.

	Nein!!! So stand es an f&#252;nf Pl&#228;tzen in meinem B&#252;ro. Ein Zettel mit dem Wort nein lag auf meinem Schreibtisch, einer klebte </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 10. M&#228;rz 2010.

	Nein!!! So stand es an f&#252;nf Pl&#228;tzen in meinem B&#252;ro. Ein Zettel mit dem Wort nein lag auf meinem Schreibtisch, einer klebte an meinem Telefon, einer an der Wand, einer war in meinem Terminkalender und einer sogar in meiner Bibel.

	Warum? Das war mein Training. Tag f&#252;r Tag hab ich daran gearbeitet, meinen angeborenen Sprachfehler loszuwerden. Ich konnte nicht nein sagen. 

	K&#246;nnen sie bei uns einen Vortrag halten? &#8211; Ja, nat&#252;rlich, das mache ich. Kannst du nachher zu uns kommen? Wir haben ein Eheproblem. &#8211; Klar, ich komme. Der Termin n&#228;chste Woche ist so wichtig, da m&#252;ssen sie auf ihren freien Tag verzichten. &#8211; Na gut, ich bin dabei.

	So ging das jahrelang. Bei vielen Anfragen habe ich einfach zugesagt. Ich wollte ja schlie&#223;lich meinem N&#228;chsten helfen.
Tats&#228;chlich: Ein schnelles ja sieht aus wie N&#228;chstenliebe, aber es kann auch einfach die Angst vor einem Konflikt sein.

	Gegen meinen Sprachfehler hat mir ein Satz von Jesus geholfen: Euer ja sei ein ja. Und euer nein sei ein nein.
Daraus habe ich gelernt: Ein Christ soll nicht einfach immer nur ja sagen.  Auch Jesus hat das nicht getan. Er hatte die Freiheit, auch nein zu sagen.

	Deshalb habe ich angefangen, genau das zu trainieren und manche Anfragen zu verneinen. Es hat geholfen. Heute brauche ich keine Zettel mehr, sondern ich sage einfach von mir aus &#246;fter mal: Nein!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/schleifenbaum_werner.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 10. M&amp;#228;rz 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nein!!! So stand es an f&amp;#252;nf Pl&amp;#228;tzen in meinem B&amp;#252;ro. Ein Zettel mit dem Wort nein lag auf meinem Schreibtisch, einer klebte an meinem Telefon, einer an der Wand, einer war in meinem Terminkalender und einer sogar in meiner Bibel.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Warum? Das war mein Training. Tag f&amp;#252;r Tag hab ich daran gearbeitet, meinen angeborenen Sprachfehler loszuwerden. Ich konnte nicht nein sagen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;K&amp;#246;nnen sie bei uns einen Vortrag halten? &amp;#8211; Ja, nat&amp;#252;rlich, das mache ich. Kannst du nachher zu uns kommen? Wir haben ein Eheproblem. &amp;#8211; Klar, ich komme. Der Termin n&amp;#228;chste Woche ist so wichtig, da m&amp;#252;ssen sie auf ihren freien Tag verzichten. &amp;#8211; Na gut, ich bin dabei.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So ging das jahrelang. Bei vielen Anfragen habe ich einfach zugesagt. Ich wollte ja schlie&amp;#223;lich meinem N&amp;#228;chsten helfen.&lt;br /&gt;
Tats&amp;#228;chlich: Ein schnelles ja sieht aus wie N&amp;#228;chstenliebe, aber es kann auch einfach die Angst vor einem Konflikt sein.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gegen meinen Sprachfehler hat mir ein Satz von Jesus geholfen: Euer ja sei ein ja. Und euer nein sei ein nein.&lt;br /&gt;
Daraus habe ich gelernt: Ein Christ soll nicht einfach immer nur ja sagen.  Auch Jesus hat das nicht getan. Er hatte die Freiheit, auch nein zu sagen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb habe ich angefangen, genau das zu trainieren und manche Anfragen zu verneinen. Es hat geholfen. Heute brauche ich keine Zettel mehr, sondern ich sage einfach von mir aus &amp;#246;fter mal: Nein!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-10-52247.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Hoffnung haben.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 08. M&#228;rz 2010.

	Ich bekomme eh keine Gehaltserh&#246;hung.  Oder: Ich kriege doch nie den richtigen Partner. Vielen Menschen schwirren solche negativen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 08. M&#228;rz 2010.

	Ich bekomme eh keine Gehaltserh&#246;hung.  Oder: Ich kriege doch nie den richtigen Partner. Vielen Menschen schwirren solche negativen Gedanken im Kopf rum. Sie haben kein Vertrauen mehr. Nicht in sich selbst und vor allem nicht in Gott. Wenn Vertrauen fehlt, wird das Leben schwer.

	Wer nicht selbst an sich und seine Gehaltserh&#246;hung glaubt, wird sie auch bei seinem Chef nicht &#252;berzeugend beantragen.
Wer sich selbst nicht vorstellen kann, einmal den richtigen Partner zu bekommen, wird ihn leicht &#252;bersehen, wenn er ihn trifft. 

	Auch Jesus hat gewusst, wie wichtig Vertrauen, besonders Gottvertrauen daf&#252;r ist, dass das Leben gelingt. 
Viele Menschen, denen er helfen wollte, hat er zun&#228;chst einmal gefragt: Hast Du Gottvertrauen? Denn genau das ist es, das den Menschen hilft. Ohne dieses Vertrauen k&#246;nnte auch Jesus ihnen nicht helfen.  

	Gottvertrauen ist dabei aber nicht einfach nur Optimismus. Es ist die Voraussetzung daf&#252;r. Wir k&#246;nnen darauf vertrauen, dass Gott es gut mit uns meint. Deshalb d&#252;rfen wir positiv denken und Hoffnung haben: auf den richtigen Partner, auf die Gehaltserh&#246;hung und f&#252;r unser ganzes Leben.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/schleifenbaum_werner.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Dienstag, 08. M&amp;#228;rz 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich bekomme eh keine Gehaltserh&amp;#246;hung.  Oder: Ich kriege doch nie den richtigen Partner. Vielen Menschen schwirren solche negativen Gedanken im Kopf rum. Sie haben kein Vertrauen mehr. Nicht in sich selbst und vor allem nicht in Gott. Wenn Vertrauen fehlt, wird das Leben schwer.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer nicht selbst an sich und seine Gehaltserh&amp;#246;hung glaubt, wird sie auch bei seinem Chef nicht &amp;#252;berzeugend beantragen.&lt;br /&gt;
Wer sich selbst nicht vorstellen kann, einmal den richtigen Partner zu bekommen, wird ihn leicht &amp;#252;bersehen, wenn er ihn trifft. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auch Jesus hat gewusst, wie wichtig Vertrauen, besonders Gottvertrauen daf&amp;#252;r ist, dass das Leben gelingt. &lt;br /&gt;
Viele Menschen, denen er helfen wollte, hat er zun&amp;#228;chst einmal gefragt: Hast Du Gottvertrauen? Denn genau das ist es, das den Menschen hilft. Ohne dieses Vertrauen k&amp;#246;nnte auch Jesus ihnen nicht helfen.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gottvertrauen ist dabei aber nicht einfach nur Optimismus. Es ist die Voraussetzung daf&amp;#252;r. Wir k&amp;#246;nnen darauf vertrauen, dass Gott es gut mit uns meint. Deshalb d&amp;#252;rfen wir positiv denken und Hoffnung haben: auf den richtigen Partner, auf die Gehaltserh&amp;#246;hung und f&amp;#252;r unser ganzes Leben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-09-51959.mp3"&gt;File Download (1:20 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:32:37 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Perfekt!?</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1615</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Werner Schleifenbaum</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Werner Schleifenbaum</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 07. M&#228;rz 2010.

	Perfekt muss alles sein, was ich tue. So habe ich noch vor wenigen Jahren gedacht. 

	Da war zum Beispiel der Gemeindebrief, der von der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 07. M&#228;rz 2010.

	Perfekt muss alles sein, was ich tue. So habe ich noch vor wenigen Jahren gedacht. 

	Da war zum Beispiel der Gemeindebrief, der von der ersten bis zur letzten Seite perfekt gestaltet war. Ein kleines Wunderwerk der Druckereikunst. 

	Die Sonntagspredigt habe ich vorbereitet, als w&#228;re sie nicht nur die wichtigste, sondern vielleicht sogar letzte Ansprache meines Lebens.

	&#220;berhaupt: die ganze Gemeindearbeit sollte ein Ausdruck davon sein, dass ich meine Aufgabe vollkommen perfekt erf&#252;lle. 

	Die Folge waren zwei Kuren, die gerade noch meinen Zusammenbruch verhindert haben. Bis heute habe ich auf einem Ohr einen Tinnitus. 

	Und das Alles, um schlie&#223;lich zu lernen&#8230;dass ich nicht Gott bin. Ja, Gott ist perfekt. Ich aber bin es nicht. 

	Diese Einsicht w&#252;nsche ich vor allem denen, die immer alles richtig machen wollen. Als perfekte Hausfrau, perfekte Mutter, perfekte Sch&#252;lerin, perfekter Sportler, perfekter Manager oder perfekter Schulleiter.

	Es scheint: Der Wunsch, perfekt zu sein, der geh&#246;rt zu uns Menschen dazu. Darum m&#252;hen wir uns ab und versuchen alles richtig zu machen. 

	Ich glaube nicht, dass Gott diesen Stress will. Er wei&#223;, dass unser Tun nicht perfekt ist. Aber das muss es auch gar nicht sein. Denn, weil er uns gn&#228;dig ist, d&#252;rfen auch wir gn&#228;dig mit uns selbst umgehen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9682.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/schleifenbaum_werner.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Montag, 07. M&amp;#228;rz 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Perfekt muss alles sein, was ich tue. So habe ich noch vor wenigen Jahren gedacht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Da war zum Beispiel der Gemeindebrief, der von der ersten bis zur letzten Seite perfekt gestaltet war. Ein kleines Wunderwerk der Druckereikunst. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Sonntagspredigt habe ich vorbereitet, als w&amp;#228;re sie nicht nur die wichtigste, sondern vielleicht sogar letzte Ansprache meines Lebens.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#220;berhaupt: die ganze Gemeindearbeit sollte ein Ausdruck davon sein, dass ich meine Aufgabe vollkommen perfekt erf&amp;#252;lle. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Folge waren zwei Kuren, die gerade noch meinen Zusammenbruch verhindert haben. Bis heute habe ich auf einem Ohr einen Tinnitus. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und das Alles, um schlie&amp;#223;lich zu lernen&amp;#8230;dass ich nicht Gott bin. Ja, Gott ist perfekt. Ich aber bin es nicht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Diese Einsicht w&amp;#252;nsche ich vor allem denen, die immer alles richtig machen wollen. Als perfekte Hausfrau, perfekte Mutter, perfekte Sch&amp;#252;lerin, perfekter Sportler, perfekter Manager oder perfekter Schulleiter.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es scheint: Der Wunsch, perfekt zu sein, der geh&amp;#246;rt zu uns Menschen dazu. Darum m&amp;#252;hen wir uns ab und versuchen alles richtig zu machen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich glaube nicht, dass Gott diesen Stress will. Er wei&amp;#223;, dass unser Tun nicht perfekt ist. Aber das muss es auch gar nicht sein. Denn, weil er uns gn&amp;#228;dig ist, d&amp;#252;rfen auch wir gn&amp;#228;dig mit uns selbst umgehen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-08-51687.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 1.4 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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<item>
    <pubDate>Sun, 07 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Ein treuer Begleiter.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1613</link>
    <guid>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1613</guid>
    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <comments>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1613#comments</comments>
    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Dejan Vilov</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 07. M&#228;rz 2010:

	Heute, viertel vor sieben in unserem Dorf. Die Kirchturmglocken schlagen die Zeit. Das tun sie </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 07. M&#228;rz 2010:

	Heute, viertel vor sieben in unserem Dorf. Die Kirchturmglocken schlagen die Zeit. Das tun sie alle f&#252;nfzehn Minuten. Zur vollen, zur viertel, zur halben oder eben zur dreiviertel Stunde. 24 Stunden am Tag. 

	Ich geb ehrlich zu, als meine Familie und ich vor gut zwei Jahren gerade neu in das Dorf gezogen sind, haben mich die Stundenschl&#228;ge schon gest&#246;rt. Vor allem nachts. 

	Aber mit der Zeit habe ich mich daran gew&#246;hnt. Mehr noch &#8211; mittlerweile finde ich diese altmodische Form der Zeitansage richtig sch&#246;n. Ich f&#252;hle mich wohl damit. 

	Der Klang des Stundenschlags ist ein wichtiger Begleiter durch den ganzen Tag f&#252;r mich geworden. Wie so eine Art Soundtrack zu den Worten aus dem 23. Psalm: &#8222;Herr, Du bist bei mir&#8220;. 

	Die Stundenschl&#228;ge der Kirchturmglocken vermitteln mir auf eine Art, wie es sich anf&#252;hlen oder genauer gesagt: anh&#246;ren kann, dass Gott da ist, dass er bei mir ist. Jederzeit. 

	Egal, ob beim Fr&#252;hst&#252;ck, am Schreibtisch oder auf den Feldwegen, wenn ich mit unserem Hund Gassi gehe. &#220;berall erreicht mich der Klang der Glocken. Auch nachts, in der Dunkelheit schlagen sie unbeirrt weiter. Alle f&#252;nfzehn Minuten. 

	Und selbst dann, wenn ich mal nicht zuhause bin und die Glocken deshalb nicht h&#246;re, kann ich darauf vertrauen, dass sie da sind und die Zeit schlagen. 24 Stunden am Tag.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov_dejan.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 07. M&amp;#228;rz 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute, viertel vor sieben in unserem Dorf. Die Kirchturmglocken schlagen die Zeit. Das tun sie alle f&amp;#252;nfzehn Minuten. Zur vollen, zur viertel, zur halben oder eben zur dreiviertel Stunde. 24 Stunden am Tag. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich geb ehrlich zu, als meine Familie und ich vor gut zwei Jahren gerade neu in das Dorf gezogen sind, haben mich die Stundenschl&amp;#228;ge schon gest&amp;#246;rt. Vor allem nachts. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber mit der Zeit habe ich mich daran gew&amp;#246;hnt. Mehr noch &amp;#8211; mittlerweile finde ich diese altmodische Form der Zeitansage richtig sch&amp;#246;n. Ich f&amp;#252;hle mich wohl damit. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Klang des Stundenschlags ist ein wichtiger Begleiter durch den ganzen Tag f&amp;#252;r mich geworden. Wie so eine Art Soundtrack zu den Worten aus dem 23. Psalm: &amp;#8222;Herr, Du bist bei mir&amp;#8220;. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Stundenschl&amp;#228;ge der Kirchturmglocken vermitteln mir auf eine Art, wie es sich anf&amp;#252;hlen oder genauer gesagt: anh&amp;#246;ren kann, dass Gott da ist, dass er bei mir ist. Jederzeit. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Egal, ob beim Fr&amp;#252;hst&amp;#252;ck, am Schreibtisch oder auf den Feldwegen, wenn ich mit unserem Hund Gassi gehe. &amp;#220;berall erreicht mich der Klang der Glocken. Auch nachts, in der Dunkelheit schlagen sie unbeirrt weiter. Alle f&amp;#252;nfzehn Minuten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und selbst dann, wenn ich mal nicht zuhause bin und die Glocken deshalb nicht h&amp;#246;re, kann ich darauf vertrauen, dass sie da sind und die Zeit schlagen. 24 Stunden am Tag.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-07-67080.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 05 Mar 2010 09:08:48 +0100</pubDate>
    <title>SWR 1 Rheinland-Pfalz &quot;Anstöße&quot;: Weltgebetstag der Frauen.</title>
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    <category>Andachten</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Ludwig Burgdoerfer, Landau, spricht &#8216;Anstoesse&#8217; bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Freitag, 05. M&#228;rz 2010.</itunes:subtitle>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.moed-pfalz.de/images/pics/burgd_grant.jpg" width="120" align="left"&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Ludwig Burgdoerfer, Landau, spricht &amp;#8216;Anstoesse&amp;#8217; bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Freitag, 05. M&amp;#228;rz 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-05-43012.mp3"&gt;File Download (2:45 min / 1.3 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 04 Mar 2010 08:24:31 +0100</pubDate>
    <title>SWR 1 Rheinland-Pfalz &quot;Anstöße&quot;: Geburtstag.</title>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.moed-pfalz.de/images/pics/burgd_grant.jpg" width="120" align="left"&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Ludwig Burgdoerfer, Landau, spricht &amp;#8216;Anstoesse&amp;#8217; bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Donnerstag, 04. M&amp;#228;rz 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-04-40342.mp3"&gt;File Download (2:36 min / 1.2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 03 Mar 2010 12:29:00 +0100</pubDate>
    <title>SWR 1 Rheinland-Pfalz &quot;Anstöße&quot;: Werktag Mittwoch.</title>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.moed-pfalz.de/images/pics/burgd_grant.jpg" width="120" align="left"&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Ludwig Burgdoerfer, Landau, spricht &amp;#8216;Anstoesse&amp;#8217; bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Mittwoch, 03. M&amp;#228;rz 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-03-55052.mp3"&gt;File Download (2:29 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 02 Mar 2010 12:34:00 +0100</pubDate>
    <title>SWR 1 Rheinland-Pfalz &quot;Anstöße&quot;: Stichtage.</title>
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    <category>Andachten</category>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.moed-pfalz.de/images/pics/burgd_grant.jpg" width="120" align="left"&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Ludwig Burgdoerfer, Landau, spricht &amp;#8216;Anstoesse&amp;#8217; bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Dienstag, 02. M&amp;#228;rz 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-02-55396.mp3"&gt;File Download (2:45 min / 1.3 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:11:00 +0100</pubDate>
    <title>SWR 1 Rheinland-Pfalz &quot;Anstöße&quot;: Gottes Wetterkarte.</title>
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    <itunes:keywords>Andachten</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Ludwig Burgdoerfer, Landau, spricht &#8216;Anstoesse&#8217; bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Montag, 01. M&#228;rz 2010.</itunes:subtitle>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.moed-pfalz.de/images/pics/burgd_grant.jpg" width="120" align="left"&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Ludwig Burgdoerfer, Landau, spricht &amp;#8216;Anstoesse&amp;#8217; bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Montag, 01. M&amp;#228;rz 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-01-43226.mp3"&gt;File Download (2:42 min / 1.2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 27 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Ent-Taufen?</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1599</link>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 27. Februar 2010:

	&#8222;Sagen Sie mal, Herr Hutzel, Was halten Sie vom &#8222;ent&#8211; taufen?&#8220; Das fragt mich Simon im Religionsunterricht. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 27. Februar 2010:

	&#8222;Sagen Sie mal, Herr Hutzel, Was halten Sie vom &#8222;ent&#8211; taufen?&#8220; Das fragt mich Simon im Religionsunterricht. Etwas fragw&#252;rdig schaue ich ihn zun&#228;chst an, doch dann zieht er einen Zeitungsartikel aus der Tasche mit der &#220;berschrift: 

	&#8222;Atheisten in den USA lassen sich ent-taufen!&#8220; 

	Simon erg&#228;nzt, dass er sich das als evangelisch getaufter Christ auch &#252;berlege und er fragt mich sogar, ob ich so etwas auch vollziehen k&#246;nnte, schlie&#223;-lich d&#252;rfte ich ja auch taufen. 

	Ich bin nun wirklich nicht auf den Mund gefallen, aber diesmal wirke ich doch anf&#228;nglich etwas sprachlos &#8230; und schlage der Klasse vor, gemeinsam zuerst  einmal den Zeitungsartikel zu lesen. Es best&#228;tigt sich:

	Atheisten in den USA wollen mit der Zeremonie der &#8222;Enttaufung&#8220; tats&#228;chlich die Taufe wieder aufl&#246;sen. Es gibt anschlie&#223;end sogar einen &#8222;Ent-taufschein&#8220; auf dem steht, dass durch diesen Akt nun die Vernunft &#252;ber den Aberglauben gesiegt h&#228;tte und die Freiheit von unn&#246;tigen Schuldgef&#252;hlen erlangt worden w&#228;re.

	In der Klasse folgt eine spannende Diskussion. Am Ende versuche ich, Simon &#8222;etwas den Wind aus den Segeln&#8220; zu nehmen, indem ich sage:

	Meiner Meinung nach h&#228;lt Gott f&#252;r immer und ewig an dem Bund fest, den er in der Taufe mit dem Menschen schlie&#223;t. Und deshalb liegt nicht in der Macht der Getauften, die Taufe einfach r&#252;ckg&#228;ngig zu machen. 

	Ob Simon das genauso sieht? Hm, zumindest nachdenklich ist er dadurch geworden.</itunes:summary>

    <description>&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Samstag, 27. Februar 2010:&lt;/b&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Sagen Sie mal, Herr Hutzel, Was halten Sie vom &amp;#8222;ent&amp;#8211; taufen?&amp;#8220; Das fragt mich Simon im Religionsunterricht. Etwas fragw&amp;#252;rdig schaue ich ihn zun&amp;#228;chst an, doch dann zieht er einen Zeitungsartikel aus der Tasche mit der &amp;#220;berschrift: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Atheisten in den USA lassen sich ent-taufen!&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Simon erg&amp;#228;nzt, dass er sich das als evangelisch getaufter Christ auch &amp;#252;berlege und er fragt mich sogar, ob ich so etwas auch vollziehen k&amp;#246;nnte, schlie&amp;#223;-lich d&amp;#252;rfte ich ja auch taufen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich bin nun wirklich nicht auf den Mund gefallen, aber diesmal wirke ich doch anf&amp;#228;nglich etwas sprachlos &amp;#8230; und schlage der Klasse vor, gemeinsam zuerst  einmal den Zeitungsartikel zu lesen. Es best&amp;#228;tigt sich:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Atheisten in den USA wollen mit der Zeremonie der &amp;#8222;Enttaufung&amp;#8220; tats&amp;#228;chlich die Taufe wieder aufl&amp;#246;sen. Es gibt anschlie&amp;#223;end sogar einen &amp;#8222;Ent-taufschein&amp;#8220; auf dem steht, dass durch diesen Akt nun die Vernunft &amp;#252;ber den Aberglauben gesiegt h&amp;#228;tte und die Freiheit von unn&amp;#246;tigen Schuldgef&amp;#252;hlen erlangt worden w&amp;#228;re.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In der Klasse folgt eine spannende Diskussion. Am Ende versuche ich, Simon &amp;#8222;etwas den Wind aus den Segeln&amp;#8220; zu nehmen, indem ich sage:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Meiner Meinung nach h&amp;#228;lt Gott f&amp;#252;r immer und ewig an dem Bund fest, den er in der Taufe mit dem Menschen schlie&amp;#223;t. Und deshalb liegt nicht in der Macht der Getauften, die Taufe einfach r&amp;#252;ckg&amp;#228;ngig zu machen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ob Simon das genauso sieht? Hm, zumindest nachdenklich ist er dadurch geworden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-27-63017.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 26 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Aus vier mach eins?</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1598</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 26. Februar 2010:

	Aus vier mach eins &#8211; das muss sich im 2. Jahrhundert nach Christus, also vor rund 1800 Jahren, ein Mann namens Tatian gedacht </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 26. Februar 2010:

	Aus vier mach eins &#8211; das muss sich im 2. Jahrhundert nach Christus, also vor rund 1800 Jahren, ein Mann namens Tatian gedacht haben. Er hat damals den Versuch unternommen,  die vier Evangelien des Neuen Testamentes, Markus, Matth&#228;us, Lukas und Johannes,  zu einem Evangelium zusammenzufassen.

	Durchsetzen konnte er sich mit seiner Idee aber nicht. Denn schon die Christen damals hatten eines kapiert: Nur in dem vierfachen,  unterschiedlichen Zeugnis der Evangelien wird der eine  Jesus Christus wirklich erkannt:

	So ist f&#252;r Markus z. B. wichtig, dass Jesus in unvergleichlicher Vollmacht predigt und handelt. Wo Jesus ist, k&#246;nnen D&#228;monen wirklich nur noch die Flucht ergreifen. 

	Matth&#228;us dagegen stellt Jesus eher als einen Lehrer dar, der zwar Gottes Liebe bringt, gleichzeitig aber rigoros fordert, dass Gottes Gebote eingehalten werden m&#252;ssen. 

	Wieder anders steht&#180;s bei Lukas. Er schildert Jesus in seinem Evangelium als den Retter der S&#252;nder und der Verlorenen.

	Johannes hat in Jesus den Offenbarer Gottes erkannt, auf dessen Weg bei uns auf Erden von Anfang an etwas von Gottes Herrlichkeit aufleuchtet. 

	Vier ganz unterschiedliche Autoren erz&#228;hlen uns im Neuen Testament die Geschichte Jesu Christi, jeder aus seiner ganz besonderen Sicht. Aus vier mach eins, das hei&#223;t f&#252;r mich:

	&#8222;Vier Evangelien &#8211; ein Christus.&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Freitag, 26. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aus vier mach eins &amp;#8211; das muss sich im 2. Jahrhundert nach Christus, also vor rund 1800 Jahren, ein Mann namens Tatian gedacht haben. Er hat damals den Versuch unternommen,  die vier Evangelien des Neuen Testamentes, Markus, Matth&amp;#228;us, Lukas und Johannes,  zu einem Evangelium zusammenzufassen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Durchsetzen konnte er sich mit seiner Idee aber nicht. Denn schon die Christen damals hatten eines kapiert: Nur in dem vierfachen,  unterschiedlichen Zeugnis der Evangelien wird der eine  Jesus Christus wirklich erkannt:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So ist f&amp;#252;r Markus z. B. wichtig, dass Jesus in unvergleichlicher Vollmacht predigt und handelt. Wo Jesus ist, k&amp;#246;nnen D&amp;#228;monen wirklich nur noch die Flucht ergreifen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Matth&amp;#228;us dagegen stellt Jesus eher als einen Lehrer dar, der zwar Gottes Liebe bringt, gleichzeitig aber rigoros fordert, dass Gottes Gebote eingehalten werden m&amp;#252;ssen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wieder anders steht&amp;#180;s bei Lukas. Er schildert Jesus in seinem Evangelium als den Retter der S&amp;#252;nder und der Verlorenen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Johannes hat in Jesus den Offenbarer Gottes erkannt, auf dessen Weg bei uns auf Erden von Anfang an etwas von Gottes Herrlichkeit aufleuchtet. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vier ganz unterschiedliche Autoren erz&amp;#228;hlen uns im Neuen Testament die Geschichte Jesu Christi, jeder aus seiner ganz besonderen Sicht. Aus vier mach eins, das hei&amp;#223;t f&amp;#252;r mich:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Vier Evangelien &amp;#8211; ein Christus.&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-26-62657.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 25 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Kirche ohne Paybackpunkte.</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 25. Februar 2010:

	Haben Sie eine Paybackkarte? Sammeln Sie Treuepunkte? Haben Sie unser Gut-scheinheft? Es gibt fast kein Gesch&#228;ft mehr, in dem </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 25. Februar 2010:

	Haben Sie eine Paybackkarte? Sammeln Sie Treuepunkte? Haben Sie unser Gut-scheinheft? Es gibt fast kein Gesch&#228;ft mehr, in dem ich an der Kasse nicht solche S&#228;tze h&#246;re. 
&#220;berall bekomme ich das Gef&#252;hl vermittelt, dass ich irgendwann etwas &#8222;fer umme&#8220; kriegen kann. 

	Meine Sch&#252;ler in der Wirtschaftsklasse kennen das Ziel, das dahinter steckt: Es geht nicht etwa um wohlt&#228;tige Schn&#228;ppchen, sondern eine knallharte Markt-strategie.
Kundenbindung ist das Ziel. Treue soll schlie&#223;lich belohnt werden. 

	Auch in der Kirche wird immer mal wieder diesbez&#252;glich nachgedacht. Ange-sichts leerer Kassen m&#252;ssen sich viele Kirchengemeinden &#252;berlegen, wo sie noch zus&#228;tzlich Gelder locker machen k&#246;nnen. Der Grund ist klar: Die Mitgliederzahlen schrumpfen. Da muss man sich schon was einfallen lassen. 

	Aber bei allen diesen wohlgemeinten &#220;berlegungen, gilt es, vorsichtig zu sein. Ich sage es meinen Sch&#252;lern immer mit den Worten des Theologen und Philosophen S&#246;ren Kierkegaard. Er hat sinngem&#228;&#223; gesagt: 

	&#8222;Lass uns das Christentum nicht in einen Gastwirt verwandeln, dessen Gesch&#228;ft schlecht l&#228;uft und der sich deshalb etwas ausdenken muss, um Kunden anzulo-cken&#8230;!&#8220;

	Die Botschaft h&#246;r ich wohl. Denn das ist doch das besonders Tr&#246;stliche daran: Im Christentum brauche ich keine Treupunkte zu sammeln und auch keine Paybackpunkte. Daf&#252;r kriege ich aber wirklich was &#8222;fer umme&#8220;. Denn: Gott sagt Ja zu mir, ohne dass ich etwas daf&#252;r tun kann und tun m&#252;sste.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 25. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Haben Sie eine Paybackkarte? Sammeln Sie Treuepunkte? Haben Sie unser Gut-scheinheft? Es gibt fast kein Gesch&amp;#228;ft mehr, in dem ich an der Kasse nicht solche S&amp;#228;tze h&amp;#246;re. &lt;br /&gt;
&amp;#220;berall bekomme ich das Gef&amp;#252;hl vermittelt, dass ich irgendwann etwas &amp;#8222;fer umme&amp;#8220; kriegen kann. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Meine Sch&amp;#252;ler in der Wirtschaftsklasse kennen das Ziel, das dahinter steckt: Es geht nicht etwa um wohlt&amp;#228;tige Schn&amp;#228;ppchen, sondern eine knallharte Markt-strategie.&lt;br /&gt;
Kundenbindung ist das Ziel. Treue soll schlie&amp;#223;lich belohnt werden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auch in der Kirche wird immer mal wieder diesbez&amp;#252;glich nachgedacht. Ange-sichts leerer Kassen m&amp;#252;ssen sich viele Kirchengemeinden &amp;#252;berlegen, wo sie noch zus&amp;#228;tzlich Gelder locker machen k&amp;#246;nnen. Der Grund ist klar: Die Mitgliederzahlen schrumpfen. Da muss man sich schon was einfallen lassen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber bei allen diesen wohlgemeinten &amp;#220;berlegungen, gilt es, vorsichtig zu sein. Ich sage es meinen Sch&amp;#252;lern immer mit den Worten des Theologen und Philosophen S&amp;#246;ren Kierkegaard. Er hat sinngem&amp;#228;&amp;#223; gesagt: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Lass uns das Christentum nicht in einen Gastwirt verwandeln, dessen Gesch&amp;#228;ft schlecht l&amp;#228;uft und der sich deshalb etwas ausdenken muss, um Kunden anzulo-cken&amp;#8230;!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Botschaft h&amp;#246;r ich wohl. Denn das ist doch das besonders Tr&amp;#246;stliche daran: Im Christentum brauche ich keine Treupunkte zu sammeln und auch keine Paybackpunkte. Daf&amp;#252;r kriege ich aber wirklich was &amp;#8222;fer umme&amp;#8220;. Denn: Gott sagt Ja zu mir, ohne dass ich etwas daf&amp;#252;r tun kann und tun m&amp;#252;sste.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-25-62410.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 24 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Die richtige Würze.</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 24. Februar 2010:

	Ich liebe Gew&#252;rze &#8211; als Freizeitkoch kann ich gar nicht genug davon bekommen. Meine Besitzt&#252;mer stehen alle im </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 24. Februar 2010:

	Ich liebe Gew&#252;rze &#8211; als Freizeitkoch kann ich gar nicht genug davon bekommen. Meine Besitzt&#252;mer stehen alle im Gew&#252;rzschrank. Nirgendwo sind bei mir zu Hause so viele L&#228;nder versammelt wie dort: Ingwer aus China, Curry aus Indien oder Muskat aus Indonesien.

	Wenn mir mal wieder alles zu eint&#246;nig erscheint, dann &#246;ffne ich manchmal einfach meinen Gew&#252;rzschrank. Da duftet es richtig nach Abwechslung: ich rieche die s&#252;&#223;en Momente des Lebens, den Duft des Abenteuers, den Geschmack der Ferne.

	Von diesen Eindr&#252;cken erz&#228;hle ich immer mal wieder meinen Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler und zwar besonders dann, wenn wir uns in Wirtschaftsklassen &#252;ber gerechten Handel unterhalten.

	In den L&#228;ndern, aus denen die meisten Gew&#252;rze kommen, geht es oft nicht gerecht zu. Die Menschen, die dort in der Gew&#252;rzernte und -herstellung arbeiten verdienen oft so gut wie gar nichts, haben keinen Urlaub und Pausen d&#252;rfen sie bei der Arbeit auch keine machen.

	Ich finde, wir alle sind deshalb mit verantwortlich, dass diese Menschen einen gerechten Anteil bekommen vom Anbau und Verkauf der Gew&#252;rze bekommen. Deshalb mag ich die sog. &#8222;Eine-Welt-L&#228;den&#8220;, in denen ich fair gehandelte Lebensmittel kaufen kann, vor allem auch Gew&#252;rze, die mein Essen so schmackhaft machen. 

	Ja: Ich liebe Gew&#252;rze &#8211; sie sorgen daf&#252;r, dass es in meinem K&#252;chenalltag nicht so langweilig ist. Und ich kann daf&#252;r sorgen, dass es im Alltag der Gew&#252;rzbauern nicht so ungerecht zugeht.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 24. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich liebe Gew&amp;#252;rze &amp;#8211; als Freizeitkoch kann ich gar nicht genug davon bekommen. Meine Besitzt&amp;#252;mer stehen alle im Gew&amp;#252;rzschrank. Nirgendwo sind bei mir zu Hause so viele L&amp;#228;nder versammelt wie dort: Ingwer aus China, Curry aus Indien oder Muskat aus Indonesien.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn mir mal wieder alles zu eint&amp;#246;nig erscheint, dann &amp;#246;ffne ich manchmal einfach meinen Gew&amp;#252;rzschrank. Da duftet es richtig nach Abwechslung: ich rieche die s&amp;#252;&amp;#223;en Momente des Lebens, den Duft des Abenteuers, den Geschmack der Ferne.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Von diesen Eindr&amp;#252;cken erz&amp;#228;hle ich immer mal wieder meinen Sch&amp;#252;lerinnen und Sch&amp;#252;ler und zwar besonders dann, wenn wir uns in Wirtschaftsklassen &amp;#252;ber gerechten Handel unterhalten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In den L&amp;#228;ndern, aus denen die meisten Gew&amp;#252;rze kommen, geht es oft nicht gerecht zu. Die Menschen, die dort in der Gew&amp;#252;rzernte und -herstellung arbeiten verdienen oft so gut wie gar nichts, haben keinen Urlaub und Pausen d&amp;#252;rfen sie bei der Arbeit auch keine machen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich finde, wir alle sind deshalb mit verantwortlich, dass diese Menschen einen gerechten Anteil bekommen vom Anbau und Verkauf der Gew&amp;#252;rze bekommen. Deshalb mag ich die sog. &amp;#8222;Eine-Welt-L&amp;#228;den&amp;#8220;, in denen ich fair gehandelte Lebensmittel kaufen kann, vor allem auch Gew&amp;#252;rze, die mein Essen so schmackhaft machen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ja: Ich liebe Gew&amp;#252;rze &amp;#8211; sie sorgen daf&amp;#252;r, dass es in meinem K&amp;#252;chenalltag nicht so langweilig ist. Und ich kann daf&amp;#252;r sorgen, dass es im Alltag der Gew&amp;#252;rzbauern nicht so ungerecht zugeht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-24-61837.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Die Hutzel-Feuer.</title>
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    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 23. Februar 2010:

	Am Wochenende hat es wieder mal gebrannt auf den Feldern um Ludwigshafen. Aber keine Angst, es war kein Brandstifter am Werk. Vielmehr </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 23. Februar 2010:

	Am Wochenende hat es wieder mal gebrannt auf den Feldern um Ludwigshafen. Aber keine Angst, es war kein Brandstifter am Werk. Vielmehr ging es dabei um einen alten Brauch, um das sogenannte Hutzel-Feuer. 

	Die Namensgleichheit
zwischen dem Feuer und mir ist allerdings reiner Zufall. Das Hutzel-Feuer ist n&#228;mlich viel &#228;lter als ich. Seit &#252;ber 100 Jahren schon ist es bei uns in ein Ritual, am 1. Sonntag in der Passionszeit, solche &#8222;Hutzel &#8211; Feuer&#8220; anzuz&#252;nden.  

	Die Flammen sollen die D&#228;monen des Winters vertreiben. Fr&#252;her haben die Schuljungen dabei ihre selbst gebastelten Fackeln au&#223;erhalb des Dorfes angez&#252;ndet und sind anschlie&#223;end in den Ort hinein gelaufen. 

	Dort haben die Bewohner ihnen dann Lebensmittel geschenkt und &#8230; Hutzeln, also kleine Tannenzapfen. Daraus entwickelten sich die &#8222;Hutzel-Feuer&#8220;. 

	Heutzutage ist es mancherorts sogar ein &#8222;Highlight&#8220; im gesellschaftlichen Mitein-ander: Vereine haben es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Brauch nicht aussterben zu lassen und organisieren solche &#8222;Hutzel-Feuer&#8220;.

	Welche D&#228;monen damit heutzutage vertrieben werden? Z. B. wurden rund um den Frankfurter Flughafen solche &#8222;Hutzel-Feuer&#8220;  eingesetzt  &#8211; gegen den immer st&#228;rker werdenden Flugl&#228;rm. Als Zeichen der Demonstration. Und da k&#246;nnte ich   es mir sogar vorstellen, mitzuz&#252;ndeln.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Dienstag, 23. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Am Wochenende hat es wieder mal gebrannt auf den Feldern um Ludwigshafen. Aber keine Angst, es war kein Brandstifter am Werk. Vielmehr ging es dabei um einen alten Brauch, um das sogenannte Hutzel-Feuer. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Namensgleichheit&lt;br /&gt;
zwischen dem Feuer und mir ist allerdings reiner Zufall. Das Hutzel-Feuer ist n&amp;#228;mlich viel &amp;#228;lter als ich. Seit &amp;#252;ber 100 Jahren schon ist es bei uns in ein Ritual, am 1. Sonntag in der Passionszeit, solche &amp;#8222;Hutzel &amp;#8211; Feuer&amp;#8220; anzuz&amp;#252;nden.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Flammen sollen die D&amp;#228;monen des Winters vertreiben. Fr&amp;#252;her haben die Schuljungen dabei ihre selbst gebastelten Fackeln au&amp;#223;erhalb des Dorfes angez&amp;#252;ndet und sind anschlie&amp;#223;end in den Ort hinein gelaufen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dort haben die Bewohner ihnen dann Lebensmittel geschenkt und &amp;#8230; Hutzeln, also kleine Tannenzapfen. Daraus entwickelten sich die &amp;#8222;Hutzel-Feuer&amp;#8220;. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heutzutage ist es mancherorts sogar ein &amp;#8222;Highlight&amp;#8220; im gesellschaftlichen Mitein-ander: Vereine haben es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Brauch nicht aussterben zu lassen und organisieren solche &amp;#8222;Hutzel-Feuer&amp;#8220;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Welche D&amp;#228;monen damit heutzutage vertrieben werden? Z. B. wurden rund um den Frankfurter Flughafen solche &amp;#8222;Hutzel-Feuer&amp;#8220;  eingesetzt  &amp;#8211; gegen den immer st&amp;#228;rker werdenden Flugl&amp;#228;rm. Als Zeichen der Demonstration. Und da k&amp;#246;nnte ich   es mir sogar vorstellen, mitzuz&amp;#252;ndeln.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-23-61518.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Zwei Helden.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1587</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 22. Februar 2010:

	Es gibt sie in Ludwigshafen, Mainz, Koblenz und noch in vielen anderen deutschen St&#228;dten Stra&#223;en, Pl&#228;tze und Schulen, </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 22. Februar 2010:

	Es gibt sie in Ludwigshafen, Mainz, Koblenz und noch in vielen anderen deutschen St&#228;dten Stra&#223;en, Pl&#228;tze und Schulen, benannt nach zwei Helden. Ich spreche von den Geschwistern Hans und Sophie Scholl. 

	Beide studieren 1943 in Hitler-Deutschland an der Uni in M&#252;nchen. Gemeinsam mit anderen engagieren sie sich dort friedlich in der Widerstandsgruppe der &#8222;Wei&#223;en Rose&#8220; gegen den Nationalsozialismus. 

	Sie verbreiten Flugbl&#228;tter gegen den Krieg und die Diktatur unter Hitler. Als sie ihre Schriften in der M&#252;nchner Uni verteilen, werden sie vom Hausmeister &#252;berrascht und von ihm angezeigt. Vier Tage sp&#228;ter schon findet der Prozess statt.  Hans und Sophie Scholl werden zum Tode verurteilt. Noch am selben Tag wird das Urteil vollstreckt: Der Kalender zeigt den 22. Februar 1943.

	Die Absicht der Verantwortlichen ist leicht zu durchschauen: Alles soll ruck-zuck gehen, um eventuelle Nachahmer abzuschrecken. F&#252;r den Augenblick mag die 
Taktik scheinbar aufgegangen zu sein. Gott sei Dank aber  nur f&#252;r den Augenblick. Denn vielmehr ist es so: 

	Bis heute  sind die Geschwister Scholl f&#252;r ihren beispielhaften friedlichen Widerstand bekannt. Sie waren tief davon &#252;berzeugt, christlich zu handeln, indem sie erlittenes und offensichtliches Unrecht nicht stillschweigend erduldeten, sondern die Missst&#228;nde dieser Zeit aufdeckten. Deshalb sind die beiden f&#252;r mich Helden. Hingerichtet heute vor genau 66 Jahren.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Montag, 22. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es gibt sie in Ludwigshafen, Mainz, Koblenz und noch in vielen anderen deutschen St&amp;#228;dten Stra&amp;#223;en, Pl&amp;#228;tze und Schulen, benannt nach zwei Helden. Ich spreche von den Geschwistern Hans und Sophie Scholl. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Beide studieren 1943 in Hitler-Deutschland an der Uni in M&amp;#252;nchen. Gemeinsam mit anderen engagieren sie sich dort friedlich in der Widerstandsgruppe der &amp;#8222;Wei&amp;#223;en Rose&amp;#8220; gegen den Nationalsozialismus. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sie verbreiten Flugbl&amp;#228;tter gegen den Krieg und die Diktatur unter Hitler. Als sie ihre Schriften in der M&amp;#252;nchner Uni verteilen, werden sie vom Hausmeister &amp;#252;berrascht und von ihm angezeigt. Vier Tage sp&amp;#228;ter schon findet der Prozess statt.  Hans und Sophie Scholl werden zum Tode verurteilt. Noch am selben Tag wird das Urteil vollstreckt: Der Kalender zeigt den 22. Februar 1943.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Absicht der Verantwortlichen ist leicht zu durchschauen: Alles soll ruck-zuck gehen, um eventuelle Nachahmer abzuschrecken. F&amp;#252;r den Augenblick mag die &lt;br /&gt;
Taktik scheinbar aufgegangen zu sein. Gott sei Dank aber  nur f&amp;#252;r den Augenblick. Denn vielmehr ist es so: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bis heute  sind die Geschwister Scholl f&amp;#252;r ihren beispielhaften friedlichen Widerstand bekannt. Sie waren tief davon &amp;#252;berzeugt, christlich zu handeln, indem sie erlittenes und offensichtliches Unrecht nicht stillschweigend erduldeten, sondern die Missst&amp;#228;nde dieser Zeit aufdeckten. Deshalb sind die beiden f&amp;#252;r mich Helden. Hingerichtet heute vor genau 66 Jahren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-22-70056.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 21 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Wer viel gibt, bekommt noch mehr zurück.</title>
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    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Dejan Vilov</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
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    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 21. Februar 2010:

	Was w&#252;rden Sie jemandem empfehlen, der die gro&#223;e Liebe finden will? Eine Typberatung, </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 21. Februar 2010:

	Was w&#252;rden Sie jemandem empfehlen, der die gro&#223;e Liebe finden will? Eine Typberatung, die Anmeldung bei einer Single-B&#246;rse im Internet oder eine Dauerkarte f&#252;rs Fitnessstudio? 

	Ein gro&#223;es deutsches Meinungsforschungsinstitut wollte es ganz genau wissen und hat eine repr&#228;sentative Umfrage durchgef&#252;hrt. &#220;ber 1000 Menschen ist dabei genau dieselbe Frage gestellt worden: was w&#252;rden Sie jemandem raten, der die gro&#223;e Liebe finden will? 

	Das Ergebnis: Typberatung, Single-B&#246;rse oder Fitnessstudio sind weit abgeschlagen auf den hinteren Pl&#228;tzen gelandet. Die klare Nummer 1 aller genannten Tipps war schlicht die Aufforderung, sich zu engagieren &#8211; egal wo. Frei nach der biblischen Weisheit: 

	Derjenige, der viel gibt, der bekommt noch mehr zur&#252;ck. 

	Es stimmt: Wer sich engagiert, gibt viel. Seine Zeit, seine Kraft, und viel von dem, was ihn als Mensch unverwechselbar macht. Denn im Engagement kommt immer auch die eigene Pers&#246;nlichkeit zum Vorschein. 

	Und deshalb gibt es auch viel zur&#252;ck. Vor allem den pers&#246;nlichen, menschlichen Kontakt zu vielen anderen Menschen. Gegenseitiges Kennenlernen inklusive. 

	Das ist nat&#252;rlich noch keine Garantie, die Liebe f&#252;rs Leben zu finden, aber eine wichtige Voraussetzung daf&#252;r. Ich lerne andere Menschen kennen und die wiederum erfahren auch, wer und wie ich bin. Und das ist absolut zu empfehlen, wenn man die gro&#223;e Liebe finden will.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov_dejan.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 21. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was w&amp;#252;rden Sie jemandem empfehlen, der die gro&amp;#223;e Liebe finden will? Eine Typberatung, die Anmeldung bei einer Single-B&amp;#246;rse im Internet oder eine Dauerkarte f&amp;#252;rs Fitnessstudio? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein gro&amp;#223;es deutsches Meinungsforschungsinstitut wollte es ganz genau wissen und hat eine repr&amp;#228;sentative Umfrage durchgef&amp;#252;hrt. &amp;#220;ber 1000 Menschen ist dabei genau dieselbe Frage gestellt worden: was w&amp;#252;rden Sie jemandem raten, der die gro&amp;#223;e Liebe finden will? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Ergebnis: Typberatung, Single-B&amp;#246;rse oder Fitnessstudio sind weit abgeschlagen auf den hinteren Pl&amp;#228;tzen gelandet. Die klare Nummer 1 aller genannten Tipps war schlicht die Aufforderung, sich zu engagieren &amp;#8211; egal wo. Frei nach der biblischen Weisheit: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Derjenige, der viel gibt, der bekommt noch mehr zur&amp;#252;ck. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es stimmt: Wer sich engagiert, gibt viel. Seine Zeit, seine Kraft, und viel von dem, was ihn als Mensch unverwechselbar macht. Denn im Engagement kommt immer auch die eigene Pers&amp;#246;nlichkeit zum Vorschein. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und deshalb gibt es auch viel zur&amp;#252;ck. Vor allem den pers&amp;#246;nlichen, menschlichen Kontakt zu vielen anderen Menschen. Gegenseitiges Kennenlernen inklusive. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das ist nat&amp;#252;rlich noch keine Garantie, die Liebe f&amp;#252;rs Leben zu finden, aber eine wichtige Voraussetzung daf&amp;#252;r. Ich lerne andere Menschen kennen und die wiederum erfahren auch, wer und wie ich bin. Und das ist absolut zu empfehlen, wenn man die gro&amp;#223;e Liebe finden will. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-21-61008.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 19 Feb 2010 09:58:00 +0100</pubDate>
    <title>SWR 1 Rheinland-Pfalz &quot;Anstöße&quot;: Sieben Wochen Nähe.</title>
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    <category>Andachten</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Reinhardt Mueller, Fischbach, spricht &#8216;Anstoesse&#8217; bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Freitag, 19. Februar 2010.</itunes:subtitle>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.kirche-im-swr.de/images/autoren/muellerreinhardt.jpg" align="left"&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Reinhardt Mueller, Fischbach, spricht &amp;#8216;Anstoesse&amp;#8217; bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Freitag, 19. Februar 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-19-58582.mp3"&gt;File Download (2:39 min / 1.2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 18 Feb 2010 14:00:00 +0100</pubDate>
    <title>SWR 1 Rheinland-Pfalz &quot;Anstöße&quot;: Trennung von den Schokoriegeln</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Rolf Burket, Bad Kreuznach, spricht &#8216;Anstoesse&#8217; bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Donnerstag, 18. Februar 2010.</itunes:subtitle>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.kirche-im-swr.de/images/autoren/burket.jpg" align="left"&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Rolf Burket, Bad Kreuznach, spricht &amp;#8216;Anstoesse&amp;#8217; bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Donnerstag, 18. Februar 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-18-60552.mp3"&gt;File Download (2:23 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 18 Feb 2010 13:55:00 +0100</pubDate>
    <title>SWR 1 Rheinland-Pfalz &quot;Anstöße&quot;: Aschermittwoch</title>
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    <category>Andachten</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Rolf Burket, Bad Kreuznach, spricht &#8216;Anstoesse&#8217; bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Mittwoch, 17. Februar 2010.</itunes:subtitle>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.kirche-im-swr.de/images/autoren/burket.jpg" align="left"&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Rolf Burket, Bad Kreuznach, spricht &amp;#8216;Anstoesse&amp;#8217; bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Mittwoch, 17. Februar 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-18-60309.mp3"&gt;File Download (2:38 min / 1.2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 16 Feb 2010 09:50:00 +0100</pubDate>
    <title>SWR 1 Rheinland-Pfalz &quot;Anstöße&quot;:  Faschingsdienstag</title>
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    <itunes:keywords>Andachten</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Rolf Burket, Bad Kreuznach, spricht &#8216;Anstoesse&#8217; bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Dienstag, 16. Februar 2010.</itunes:subtitle>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.kirche-im-swr.de/images/autoren/burket.jpg" align="left"&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Rolf Burket, Bad Kreuznach, spricht &amp;#8216;Anstoesse&amp;#8217; bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Dienstag, 16. Februar 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-16-45539.mp3"&gt;File Download (2:33 min / 1.2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 16 Feb 2010 09:31:00 +0100</pubDate>
    <title>SWR 1 Rheinland-Pfalz &quot;Anstöße&quot;: Rosenmontag</title>
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    <category>Andachten</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Rolf Burket, Bad Kreuznach, spricht &#8216;Anstoesse&#8217; bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Montag, 15. Februar 2010.</itunes:subtitle>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.kirche-im-swr.de/images/autoren/burket.jpg" align="left"&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Rolf Burket, Bad Kreuznach, spricht &amp;#8216;Anstoesse&amp;#8217; bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Montag, 15. Februar 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-16-44908.mp3"&gt;File Download (2:29 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 13 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: In der Mitte des Lebens.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Julia Neuschwander</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Julia Neuschwander</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 13. Februar 2010:

	&#8222;Weiblich, fromm, geschieden&#8220; so hat die Presse getitelt, als Margot K&#228;ssmann im letzten Jahr zur Ratsvorsitzenden der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 13. Februar 2010:

	&#8222;Weiblich, fromm, geschieden&#8220; so hat die Presse getitelt, als Margot K&#228;ssmann im letzten Jahr zur Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland wurde. Die Wahl der &#252;ber 50j&#228;hrigen, geschiedenen Mutter von vier T&#246;chtern wurde hei&#223; diskutiert. 

	Ein Vorbild auch im Privatleben sollen Pfarrerinnen sein, forderten die einen. Andere fanden: Auch eine Pfarrerin ist nur ein Mensch. Und 25 Jahre Ehe muss man ihr erst mal nachmachen.  

	Neben all den Schlagzeilen &#252;ber Margot K&#228;&#223;mann, kann man auch ein eigenes Buch von ihr lesen.  &#8222;In der Mitte des Lebens&#8220; &#8211; so hei&#223;t das neue Werk der Pfarrerin, Bisch&#246;fin und EKD-Ratsvorsitzenden. 

	Ein Bestseller. Denn Margot K&#228;ssmann spricht darin ganz frei &#252;ber Sch&#246;nheit und Scheitern, ihren eigenen Brustkrebs,  Freundschaft und Alleinsein, Krankheit und Gl&#252;ck, Jugendlichkeit und &#196;lterwerden. Es wird klar: Margot K&#228;ssmann f&#252;llt ihr Amt als Pfarrerin aus. 

	Auch, indem sie mutig politische Impulse setzt, wie Anfang des Jahres in ihrer Neujahrspredigt. &#8222;Nichts ist gut in Afghanistan&#8220;, hat sie gesagt und damit eine neue Diskussion &#252;ber deutsche Soldaten in Afghanistan angeregt. 

	Die eigenen Schw&#228;chen nicht verleugnen und sich couragiert einmischen in gesellschaftliche und politische Fragen &#8211; dadurch wird Margot K&#228;&#223;mann wirklich zum Vorbild.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander_julia.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Samstag, 13. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Weiblich, fromm, geschieden&amp;#8220; so hat die Presse getitelt, als Margot K&amp;#228;ssmann im letzten Jahr zur Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland wurde. Die Wahl der &amp;#252;ber 50j&amp;#228;hrigen, geschiedenen Mutter von vier T&amp;#246;chtern wurde hei&amp;#223; diskutiert. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Vorbild auch im Privatleben sollen Pfarrerinnen sein, forderten die einen. Andere fanden: Auch eine Pfarrerin ist nur ein Mensch. Und 25 Jahre Ehe muss man ihr erst mal nachmachen.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Neben all den Schlagzeilen &amp;#252;ber Margot K&amp;#228;&amp;#223;mann, kann man auch ein eigenes Buch von ihr lesen.  &amp;#8222;In der Mitte des Lebens&amp;#8220; &amp;#8211; so hei&amp;#223;t das neue Werk der Pfarrerin, Bisch&amp;#246;fin und EKD-Ratsvorsitzenden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Bestseller. Denn Margot K&amp;#228;ssmann spricht darin ganz frei &amp;#252;ber Sch&amp;#246;nheit und Scheitern, ihren eigenen Brustkrebs,  Freundschaft und Alleinsein, Krankheit und Gl&amp;#252;ck, Jugendlichkeit und &amp;#196;lterwerden. Es wird klar: Margot K&amp;#228;ssmann f&amp;#252;llt ihr Amt als Pfarrerin aus. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auch, indem sie mutig politische Impulse setzt, wie Anfang des Jahres in ihrer Neujahrspredigt. &amp;#8222;Nichts ist gut in Afghanistan&amp;#8220;, hat sie gesagt und damit eine neue Diskussion &amp;#252;ber deutsche Soldaten in Afghanistan angeregt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die eigenen Schw&amp;#228;chen nicht verleugnen und sich couragiert einmischen in gesellschaftliche und politische Fragen &amp;#8211; dadurch wird Margot K&amp;#228;&amp;#223;mann wirklich zum Vorbild. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-13-62492.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 12 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Das Kreuz bringt neues Leben.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Julia Neuschwander</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Julia Neuschwander</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 12. Februar 2010:

	Das Kreuz bringt neues Leben. Nach seinen uns&#228;glichen Leiden am Kreuz ist Jesus Christus auferstanden und hat den Tod ein f&#252;r allemal </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 12. Februar 2010:

	Das Kreuz bringt neues Leben. Nach seinen uns&#228;glichen Leiden am Kreuz ist Jesus Christus auferstanden und hat den Tod ein f&#252;r allemal besiegt.  F&#252;r die Menschen in Haiti k&#246;nnte wahr werden, was Christen seit Ostern glauben. 

	Die Menschen aus Haiti, diesem geschundenen Land, haben vieles ertragen. Diktaturen, B&#252;rgerkriege, Armut und Elend. Schon seit vielen Jahren kommen dringend ben&#246;tigte F&#246;rderprogramme nicht richtig in Gang, dazu ist jegliche Aufbauarbeit an den M&#228;chtigen des Landes gescheitert. Dann das Erdbeben: Tausende Tote, unz&#228;hlige Verletzte, dazu ein verw&#252;stetes Land. 

	Das Kreuz bringt neues Leben. Die Haitianer k&#246;nnten es in den n&#228;chsten Monaten und Jahren hautnah erleben. Denn das Leiden eines Landes ist &#246;ffentlich geworden durch die Bilder im Fernsehen. 

	Versch&#252;ttete Menschen, leidende Kinder und Erwachsene. Weltweit haben Menschen Mitgef&#252;hl empfunden mit den Menschen in Haiti. Mit ihnen haben sie die Toten beklagt, mit ihnen haben sie gejubelt bei der Rettung jedes tot geglaubten versch&#252;tteten Menschen. 

	Die Menschen f&#252;hlen mit den Haitianern und sie helfen. Mit einem Mal sind sie da: die Gelder f&#252;r den Wiederaufbau. Erste Hilfsprojekte laufen an. Die &#220;berlebenden haben jetzt eine Chance. Das Kreuz bringt neues Leben. Haiti w&#228;re es wirklich zu w&#252;nschen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander_julia.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Freitag, 12. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Kreuz bringt neues Leben. Nach seinen uns&amp;#228;glichen Leiden am Kreuz ist Jesus Christus auferstanden und hat den Tod ein f&amp;#252;r allemal besiegt.  F&amp;#252;r die Menschen in Haiti k&amp;#246;nnte wahr werden, was Christen seit Ostern glauben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Menschen aus Haiti, diesem geschundenen Land, haben vieles ertragen. Diktaturen, B&amp;#252;rgerkriege, Armut und Elend. Schon seit vielen Jahren kommen dringend ben&amp;#246;tigte F&amp;#246;rderprogramme nicht richtig in Gang, dazu ist jegliche Aufbauarbeit an den M&amp;#228;chtigen des Landes gescheitert. Dann das Erdbeben: Tausende Tote, unz&amp;#228;hlige Verletzte, dazu ein verw&amp;#252;stetes Land. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Kreuz bringt neues Leben. Die Haitianer k&amp;#246;nnten es in den n&amp;#228;chsten Monaten und Jahren hautnah erleben. Denn das Leiden eines Landes ist &amp;#246;ffentlich geworden durch die Bilder im Fernsehen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Versch&amp;#252;ttete Menschen, leidende Kinder und Erwachsene. Weltweit haben Menschen Mitgef&amp;#252;hl empfunden mit den Menschen in Haiti. Mit ihnen haben sie die Toten beklagt, mit ihnen haben sie gejubelt bei der Rettung jedes tot geglaubten versch&amp;#252;tteten Menschen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Menschen f&amp;#252;hlen mit den Haitianern und sie helfen. Mit einem Mal sind sie da: die Gelder f&amp;#252;r den Wiederaufbau. Erste Hilfsprojekte laufen an. Die &amp;#220;berlebenden haben jetzt eine Chance. Das Kreuz bringt neues Leben. Haiti w&amp;#228;re es wirklich zu w&amp;#252;nschen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-12-62030.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 11 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: &quot;Weiberaufstand&quot;.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Julia Neuschwander</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. Februar 2010:

	Heute sind die Frauen an der Macht. An Weiberfastnacht gibt&#180;s viele abgeschnittene Krawatten, entfesselte Furien und einen Hauch von </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 11. Februar 2010:

	Heute sind die Frauen an der Macht. An Weiberfastnacht gibt&#180;s viele abgeschnittene Krawatten, entfesselte Furien und einen Hauch von Revolution. Denn wenn die Frauen heute in den Faschingshochburgen die Rath&#228;user st&#252;rmen, proben sie damit ganz klar den Aufstand gegen eine &#8211; gef&#252;hlte &#8211; &#252;berm&#228;chtige M&#228;nnerwelt. 

	Heute sind die Frauen an der Macht und fordern n&#228;rrisch-selbstbewusst Gleichberechtigung. Dabei hat sich ja schon einiges getan. Im Grundgesetz ist die Gleichstellung von Mann und Frau klar geregelt. Auch wenn sie im Alltag immer wieder neu erk&#228;mpft werden muss. 

	Ein Kampf, den nicht zuletzt auch christliche M&#228;nner und Frauen f&#252;hren. Gerade in der Bibel finden sie Ans&#228;tze f&#252;r ein geschwisterliches, faires Miteinander, wenn es im Neuen Testament hei&#223;t: &#8222;Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau, denn ihr seid allesamt eins in Christus.&#8220; 

	Dazu passt der Weiberfasching. Denn das ist so ein Tag, an dem im n&#228;rrischen Treiben die Unterschiede manchmal gleich auf den Kopf gedreht werden: Ob Arm oder reich, Frau oder Mann, Ortsans&#228;ssiger oder Zugezogener. 

	Den Hexen unter uns w&#252;nsche ich heute schon mal viel Spa&#223;! Und freue mich &#252;ber ihr n&#228;rrisches Hexenregiment. Weil sie uns damit den Spiegel vorhalten. Darin sehen wir nichts anderes als unsere noch immer ziemlich verr&#252;ckte Welt!</itunes:summary>

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	&lt;p&gt;Heute sind die Frauen an der Macht. An Weiberfastnacht gibt&amp;#180;s viele abgeschnittene Krawatten, entfesselte Furien und einen Hauch von Revolution. Denn wenn die Frauen heute in den Faschingshochburgen die Rath&amp;#228;user st&amp;#252;rmen, proben sie damit ganz klar den Aufstand gegen eine &amp;#8211; gef&amp;#252;hlte &amp;#8211; &amp;#252;berm&amp;#228;chtige M&amp;#228;nnerwelt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute sind die Frauen an der Macht und fordern n&amp;#228;rrisch-selbstbewusst Gleichberechtigung. Dabei hat sich ja schon einiges getan. Im Grundgesetz ist die Gleichstellung von Mann und Frau klar geregelt. Auch wenn sie im Alltag immer wieder neu erk&amp;#228;mpft werden muss. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Kampf, den nicht zuletzt auch christliche M&amp;#228;nner und Frauen f&amp;#252;hren. Gerade in der Bibel finden sie Ans&amp;#228;tze f&amp;#252;r ein geschwisterliches, faires Miteinander, wenn es im Neuen Testament hei&amp;#223;t: &amp;#8222;Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau, denn ihr seid allesamt eins in Christus.&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dazu passt der Weiberfasching. Denn das ist so ein Tag, an dem im n&amp;#228;rrischen Treiben die Unterschiede manchmal gleich auf den Kopf gedreht werden: Ob Arm oder reich, Frau oder Mann, Ortsans&amp;#228;ssiger oder Zugezogener. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Den Hexen unter uns w&amp;#252;nsche ich heute schon mal viel Spa&amp;#223;! Und freue mich &amp;#252;ber ihr n&amp;#228;rrisches Hexenregiment. Weil sie uns damit den Spiegel vorhalten. Darin sehen wir nichts anderes als unsere noch immer ziemlich verr&amp;#252;ckte Welt!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-11-61783.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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